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... doch wieder auf den Hund gekommen. Das ist Lola!

alle Fotos © Manuela Liebler

03.10.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

das "Stehauf-Frauchen" hat sich wieder aufgerappelt und ist am
09. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse, diesmal als Botschafterin der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus". Von 13.00 bis 14.00 Uhr werde ich in der Halle 4.2 B2 zum Thema "Respekt" interviewt. Was ich mir wünsche: Dass "Respekt" nicht allein den Menschen, sondern endlich allen Lebewesen, sprich Tieren und Umwelt, entgegen gebracht wird. Dazu gehört für mich auch eine vegetarische oder möglichst vegane Lebensweise.
Ich würde mich sehr freuen, viele von Euch am Stand begrüßen zu können.

Eure Barbara

 

24.07.2014 

Liebe Freundinnen und Freunde, 

meine Verzweiflungsanfälle über den allgemeinen Wahnsinn und damit  verbundene Erschöpfungszustände folgen in immer kürzeren Abständen auf einander und werden allmählich zum Dauerzustand. Die Meldung, dass die in Büchel stationierten Atomraketen nun doch nicht abgezogen sondern modernisiert werden, hat mich dann total umgehauen.

Kurz und gut, ich muss eine Pause machen, sonst gehe ich kaputt. Habe alle Termine abgesagt und werde bis auf weiteres auch keine Newsletter mehr schreiben. Es ist im Moment eigentlich alles gesagt, und die Aufrufe zu Petitionen kriegt Ihr ja auch von anderer Seite.  

Macht`s gut – bis dann…

Barbara

P.S. Das bedeutet aber nicht, dass ich aufgebe! „Unser Mut wird langen…“

Foto bei der Pershing-Blockade in Mutlangen September 1983

Als Kind wusste ich: Jeder Schmetterling
den ich rette
Jede Schnecke
und jede Spinne
und jede Mücke
jeder Ohrwurm
und jeder Regenwurm
wird kommen und weinen wenn ich begraben werde

Einmal von mir gerettet
muss keines mehr sterben
Alle werden sie kommen
zu meinem Begräbnis

Als ich dann groß wurde
erkannte ich:
Das ist Unsinn
Keines wird kommen
ich überlebe sie alle
 

Jetzt im Alter
frage ich: Wenn ich sie aber
rette bis ganz zuletzt
kommen doch vielleicht zwei oder drei?

Erich Fried (1983)

 

 

22.06.2014 

Liebe Freundinnen und Freunde, 

zur mit Spannung erwarteten ZDF - Sendung des Duells zwischen Attila Hildmann und Alfons Schuhbeck schrieb Attila am 11. 6. 2014 bei Facebook: 

Die Doku ist online. Was haben wir gelernt: Veganer sind fitter, haben bessere Blutwerte, verbrauchen weniger Wasser und schonen die Umwelt...ABER wir brauchten Fleisch um so ein großes tolles Gehirn zu bekommen. Es wird Zeit, dass wir es nutzen, denn der hohe Fleischkonsum killt nicht nur den Regenwald und unsere Umwelt, sondern auch uns selbst Danke an alle Teilnehmer, ich bin stolz auf euch! Olli hat mittlerweile 30 Kilo runter und macht immer noch Vegan for Youth. Danke an Februarfilm, das ZDF an alle geduldigen Fans und an Schuhbeck! Es war mir eine große Freude! 

https://de-de.facebook.com/AttilaHildmannOfficial 

Hier online ansehen: 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2167508/Vegetarier-gegen-Fleischesser-#/beitrag/video/2167508/Vegetarier-gegen-Fleischesser- 

Zum Duell: Sie haben ja zwei Monate gebraucht, um es überhaupt senden zu können – so schlecht kamen offenbar die Fleischesser weg! Natürlich wurde frisiert, und wie! Hitler musste auch noch ran (war übrigens gar nicht Vegetarier, auch da hat er sein Volk belogen) – und dann noch die Kurz-Zeit-Vegetarierin, die sagte,  schmecken tut`s ja doch sehr gut … immerhin, dass so eine Sendung überhaupt möglich ist im Fernsehen, ist schon toll. Werde mich auch noch beim ZDF bedanken.

Die Größe des Gehirns scheint tatschlich nichts über seine Qualität auszusagen, Masse ist nicht gleich Klasse – wie ja auch eine ständig wuchernde Krebsgeschwulst zeigt. Wäre es doch mit pflanzlicher Nahrung kleiner geblieben – unsere Welt sähe heute anders aus…

Was dieses menschliche Gehirn ständig an Schwachsinn produziert, ist kaum noch zu überbieten: Vernichtung von Mensch, Tier und Umwelt auf dem gesamten Planeten, zur Zeit wieder noch mehr Aufrüstung. Vor einigen Tagen die Meldung, die immer noch in Büchel gelagerten 25 Atomraketen – jede!! mit der 26-fachen Sprengkraft einer Hiroshima-Bombe!! - würden nun doch nicht, wie selbst von der Kanzlerin versprochen, abgezogen, sondern - man fasst es nicht – modernisiert! 

„Versprochen= gebrochen“ zitiert sie doch so gern die anderen Parteien – Vorbereitung und Anheizen von Kriegen in der ganzen Welt, Hasstiraden gegen Andersgläubige, eine regelrechte Vergewaltigungsepidemie in Indien, Vergewaltigte an Bäumen aufgehängte Mädchen und und und… mir fällt wieder unser Mutlangen–Credo ein: Wo Unrecht Recht ist, wird Widerstand zur Pflicht… aber wieviel Widerstand schafft ein Mensch?

Was die Tiere betrifft: Massentierhaltung, die neben den Qualen für die Tiere auch einen erheblichen Anteil am Klimawandel hat, qualvolle Tiertransporte, zunehmende Tierversuche, in Zirkussen und Zoos dahinvegetierende verhaltensgestörte Tiere,  Anstieg des Fleischverzehrs trotz aller Aufklärung und und und…  

Colin Goldners erschütterndes Buch „Lebenslänglich hinter Gittern – die Wahrheit über Gorilla, Orang Utan & Co in deutschen Zoos“ ist nun erschienen und löst ein starkes Echo aus. In der Sendung „Titel Thesen Temperamente“ und im BR wurde verhältnismäßig sachlich darüber berichtet. Natürlich ist immer wieder der Vorwurf zu hören, nur für die Großen Menschenaffen das Recht auf Leben, Freiheit und auf körperliche wie psychische Unversehrtheit zu fordern, sei Speziesismus. Immerhin bedeutet diese Forderung einen weiteren Schritt zur Bewusstseinsbildung bei der Masse Mensch, dass Tiere Freude und Schmerz empfindende Lebewesen sind wie wir selbst. Artgerecht ist nur die Freiheit!

 

Great Ape Project 

GAP-rundmail
01.06.2014               

Liebe Affenfreunde,

hier der aktualisierte Pressespiegel zu unserer GAP-Pressekonferenz vor drei Wochen in Berlin: das Ganze hat erfreulich hohe Wellen geschlagen: http://www.greatapeproject.de/relaunch/

Wir müssen jetzt am Ball bleiben, so dass unser Anliegen nicht wieder versandet. Bitte tut das Euere, um weitere Öffentlichkeit herzustellen und Bewußtsein dafür zu schaffen, dass unsere haarige Verwandtschaft (und andere Wildtiere) nichts in Zoos verloren hat. Das Buch von Colin, das nun ebenfalls seit drei Wochen verfügbar ist, bietet Argumente für jede Situation, also auch für LeserInnenbriefe an örtliche Medien, wenn die wieder mal in höchsten Tönen die Geburt eines Tierkindes im Zoo bejubeln.

Apropos: auf einem Zoofreundeblog wurde ausdrücklich dazu aufgerufen, das Great Ape Project nach Kräften zu desavouieren; auch dazu, Colins Buch in Kundenrezensionen bei amazon.de oder bei libri.de schlechtzumachen. Lasst uns auch da dagegenhalten: http://www.amazon.de/product-reviews/3865691129/ref=acr_offerlistingpage_text?ie=UTF8 <http://www.amazon.de/product-reviews/3865691129/ref=acr_offerlistingpage_text?ie=UTF8&showViewpoints=1> &showViewpoints=1 Vielleicht habt Ihr auch selbst die Möglichkeit, über Euere Kanäle darauf hinzuweisen oder irgendwo eine Rezension zu platzieren: http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Irrationalismus/Colin-Goldner-Lebenslaenglich-hinter-Gittern::464.html

Wer noch nicht weiß, dass wir seit Längerem eine Facebook-Seite betreiben: hier der link: https://www.facebook.com/pages/Great-Ape-Project/180644385376233

Ihr hört von mir, sobald es Neues gibt, auch zu unserer Bundestagspetition.

ⓋGruß, Claudia
 

Albert-Schweitzer-Stiftung 

Ihre Unterschrift gegen die Massentierhaltung wird nicht gezählt
12.06.2014

Im letzten Jahr haben Sie unsere Petition zur Abschaffung der Massentierhaltung unterzeichnet. Die schlechte Nachricht: Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags erkennt unsere online gesammelten Unterschriften nicht an.

Die gute Nachricht: Nach langem Hin und Her wurde unsere Petition endlich auf der Petitionsseite des Bundestags veröffentlicht. Unterzeichnen Sie die Petition jetzt auf der Bundestagsseite, damit Ihre Stimme gezählt wird!

Nach unserem Kenntnisstand können wir es gemeinsam schaffen, die erste Petition der neuen Legislaturperiode zu stellen, die die Grenze von 50 000 Unterschriften überschreitet. Damit würden wir ein Rederecht erhalten und die Petition müsste öffentlich beraten werden.

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2014/_01/_12/Petition_48521.html

Sicherlich wird die Petition allein nicht zur Abschaffung der Massentierhaltung führen, aber eine erfolgreiche Petition wäre ein sehr wichtiges politisches Signal.

Lassen Sie uns dieses Signal gemeinsam senden!

 

Demo: Megastall Haßleben
15.06.2014 

Am 29.06. demonstrieren wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis gegen den geplanten Megastall in Haßleben. Sie können sich in vielerlei Hinsicht einbringen: im Vorfeld und direkt vor Ort. Wie stellen verschiedene Möglichkeiten auf unserer Seite vor.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/demo-megastall-hassleben

 

Karneval der Kulturen
15.06.2014 

Den großen Karneval der Kulturen in Berlin haben wir genutzt, um unsere Botschaften auf eine etwas andere Art und Weise zu verbreiten. Bei 37 Grad im Schatten war das für die Aktiven keine leichte Aufgabe, aber die Aktion war ein voller Erfolg.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/karneval-der-kulturen-2014

 

Wieso vegan?
15.06.2014 

Kennen Sie schon den Vegan-Blog vom Stern? Dort begann alles mit einem Selbstversuch. Wir finden nicht nur den jüngsten Beitrag sehr lesenswert. 

Mehr: http://blogs.stern.de/einfachvegan/

Avaaz 

„Vergewaltigung ist …. manchmal richtig“
10.06.2014 

Zwei junge Mädchen wurden in Indien an einem Baum erhängt, nachdem mehrere Männer sie vergewaltigt hatten. Nun reagierte ein Minister mit der schockierenden Antwort, dass "Vergewaltigungen... manchmal richtig" seien. Der Premierminister muss handeln. Mit einem millionenstarken Aufruf für ein Ende der Vergewaltigungs-epidemie in der Stadt, in der er sein Mandat hat, können wir ihn aufrütteln.

Unterzeichnen Sie jetzt: http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/?bOunohb&v=40826                      

Ich brauche Ihre Hilfe. Zwei junge Mädchen wurden an einem Baum erhängt, nachdem mehrere Männer sie in der Nähe ihres Wohnhauses in Indien vergewaltigt hatten. Ein Regierungsminister hat gerade mit der schockierenden Antwort reagiert, dass Vergewaltigungen "ein soziales Verbrechen sind… manchmal sind sie richtig, manchmal falsch."

Es ist abscheulich! Doch dies ist kein Einzelfall. Ich selbst bin vor den Augen hochrangiger Polizisten angegriffen worden und nichts wurde unternommen. Ich weiß, dass das System Indiens Frauen völlig im Stich lässt. Doch ich glaube, dass wir das gemeinsam ändern können.

Der neue Premierminister meines Landes machte vor der Wahl das Versprechen, die heilige Stadt Varanasi, in der er sein Mandat hat, als wichtiges Tourismuszentrum auszubauen. Wenn wir überall in Premierminister Modis Stadt einen millionenstarken globalen Aufruf zum Schutz von Frauen verbreiten, wird er handeln müssen, um seinen Tourismusplan zu retten.

So eine Anzeigenkampagne hat es in Indien noch nie gegeben. Doch dies ist eine nationale Krise, die drastisches Handeln verlangt.

Unterzeichnen Sie jetzt -- lassen Sie uns zwei Millionen erreichen und von Modi fordern, dass er Indiens Mädchen und Frauen schützt: http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/?bOunohb&v=40826

Als die 14 und 15 Jahre alten Mädchen verschwanden, ging einer der Väter zur Polizei und bat sie auf Händen und Knien, etwas zu unternehmen. Sie lachten ihn aus und schickten ihn nach Hause.

Zahllose Familien in Indien, die solchen Horror durchmachen, sehen sich dieser entsetzlichen Untätigkeit der Polizei ausgesetzt. Nach internationalem Protest wurden schließlich fünf Männer festgenommen und zwei Polizisten entlassen. Doch alle 22 Minuten wird in Indien jemand vergewaltigt und die Polizei, das Rechtswesen, ja sogar die Minister lassen uns im Stich!

Vor der Wahl wuchs eine riesige Bewegung in Indien heran. Ihr Ziel: dringendes Handeln für ein Ende der Gewalt gegen Frauen. Experten entwarfen ein Womanifesto -- einen sinnvollen Plan für wichtige Reformen, mit denen sich die Vergewaltigungsepidemie aufhalten lässt. Das Womanifesto behandelt rechtliche und medizinische Aspekte, sowie psychologische Unterstützung und -- ganz wichtig -- öffentliche Bildung und Aufklärung. Mehrere Parteien unterzeichneten, doch Modi ignorierte es.

Sogar Modis Mitarbeiter stimmen dem Großteil des Plans zu. Jetzt müssen wir nur noch ihn selbst dazu bringen, den Plan in die Tat umzusetzen.

Bis jetzt hat sich Modi noch nicht zur unglaublichen Aussage seines Kollegen geäußert. Aber Indiens Präsident hat bereits gesagt, dass diese neue Regierung ‘einen Null-Toleranz-Ansatz bei Gewalt gegen Frauen’ haben wird. Lassen Sie uns eine gewaltige Petition schaffen und Varanasi mit Plakaten und Anzeigen überziehen, die dazu aufrufen, dass aus diesem Versprechen ein Aktionsplan wird.

Unterzeichnen Sie jetzt: http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/?bOunohb&v=40826

 

100 Tage, um alles zu verändern
18.06.2014 

Die empfindliche Biosphäre unseres Planeten gerät aus dem Gleichgewicht und alles Leben auf der Erde ist davon bedroht. Wissenschaftler beschreiben den aktuellen Klimazustand mit den Worten “holy shit” und in etwa 100 Tagen treffen sich globale Politiker bei der UNO. Bis dahin können alle von uns, überall, am größten Klima-Aktionstag aller Zeiten teilnehmen, um Maßnahmen zu fordern und unsere Zukunft zu verteidigen. Machen Sie mit:

< https://secure.avaaz.org/de/join_to_change_everything/?bViTtbb&v=41363> Ich bin dabei!

die letzte Eiszeit trat innerhalb von 6 Monaten ein. 6 Monate brauchte dieser Planet, um haushohe Eisblöcke freizusetzen, die sich in Massen über Europa und die Vereinigten Staaten ausbreiteten. Es war ein “Tipping Point” fürs Klima: ein Wendepunkt, an dem das Gleichgewicht völlig außer Kontrolle gerät und alles Leben bedroht — und drei weitere solcher Punkte stehen kurz bevor.              

Ein führender NASA-Wissenschaftler hat unseren Klimazustand mit den Worten “holy shit” beschrieben. Nur wenn wir sofort mit einem riesigen globalen Aktionstag für die entsprechende Reaktion sorgen, können wir unsere Zukunftsaussichten noch verbessern.

Ein Abkommen mit vernünftigen Maßnahmen gegen klimaschädliche Energieträger kann uns retten. Deshalb hat die UNO in etwa 100 Tagen einen dringenden Klimagipfel mit allen wichtigen Entscheidungsträgern einberufen. Wenn wir sie am 21. September mit der größten globalen Klima-Aktion aller Zeiten begrüßen, können wir die Front der Kohle-, Öl- und Businesslobby durchbrechen, die selbst die besten Politiker von den nötigen Maßnahmen abhält.

Es wird eine Mammutaufgabe. Doch aus vielen kleinen Beiträgen kann eine millionenstarke Bewegung entstehen, die die Gegenstimmen übertönt. So geben wir unseren Politikern einen guten Grund, sich loszureißen und für eine hoffnungsvolle, umweltfreundliche Zukunft zu sorgen. Klicken Sie unten, um mitzumachen:

https://secure.avaaz.org/de/join_to_change_everything/?bViTtbb <https://secure.avaaz.org/de/join_to_change_everything/?bViTtbb&v=41363> &v=41363

“Tipping Points” sind Zustände, in denen der Klimawandel sich eigenständig verstärkt und beschleunigte, katastrophale Konsequenzen verursacht. Methangas, das 25 mal so klimaschädlich ist wie CO2, ist momentan noch unterm Eis eingefangen. Doch wenn das Eis schmilzt, wird das Gas freigesetzt und beschleunigt die Schmelze. Durch die Schmelze verlieren wir den hitzereflektierenden Eisschild, der unseren Planeten kühl hält. Durch mehr Methangas und weniger Eis beschleunigt sich wiederum die Erwärmung und so gerät alles außer Kontrolle. Und das ist nur ein Beispiel von vielen… deswegen schreien Wissenschaftler von den Dächern, dass wir sofort handeln müssen.

Wir haben die Mittel und den nötigen Plan, um einen Zustand abzuwenden, in dem solche “Tipping Points” uns zerstören. Dafür muss die Welt enger zusammenarbeiten als je zuvor, doch mit 36 Millionen Mitgliedern hat unsere Bewegung bereits die nötige Stärke, um Politiker in allen Ländern zum Handeln zu bewegen. Vor wenigen Tagen haben die USA und China neue, ernsthafte Pläne angekündigt, um ihre Verschmutzung zu senken. Im Vorfeld des wichtigen Pariser Klimagipfels nächstes Jahr, auf dem ein Abkommen erzielt werden könnte, werden jetzt Impulse gesetzt. Und in etwa 100 Tagen könnten wir noch einen Gang hochschalten.

Auf die Straße zu gehen ist einer der effektivsten Wege, Wandel zu bewirken — insbesondere wenn wir uns gut koordinieren und in Rekordzahlen für unsere Zukunft eintreten. Manchmal ist dies der einzige Weg — sei es bei der Anti-Apartheidbewegung in Südafrika oder der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Dies ist unsere Gelegenheit, die vereinten Kräfte der Bürger für eines der wichtigsten Themen unserer Zeit zu nutzen: Das Überleben und die Zukunft unserer Familien, deren Familien und künftiger Generationen. Klicken Sie unten, um dabei zu sein:

https://secure.avaaz.org/de/join_to_change_everything/?bViTtbb <https://secure.avaaz.org/de/join_to_change_everything/?bViTtbb&v=41363> &v=41363

Wir wissen, dass wir es schaffen können… und zwar richtig. Als unsere Gemeinschaft gerade einmal 3 Millionen Mitglieder hatte, haben wir an ein und demselben Tag 3000 Aktionen zum Umweltschutz auf die Beine gestellt. Nun gibt es 36 Millionen von uns, zehnmal so viele! Stellen Sie sich also vor, was wir jetzt alles zusammen erreichen können…

Peta Deutschland e. V. 

44 tote Pferde in 2 Jahren
06.06.2014 

Lebewesen oder Sportgerät? In der Pferderennindustrie werden Pferde zu Hochleistungen gezwungen - ohne Rücksicht auf die Tiere. Wie die Recherche von PETA USA beweist, sind auch Drogen und Doping auf Rennbahnen an der Tagesordnung. Lesen Sie mehr: 

http://www.peta.de/Pferderennen#.U42x9yg7ipE&pk_campaign=NewsJuni2014

Rettet den Regenwald e. V. 

Die Bienen brauchen unsere Hilfe
31.05.2014

Weltweit sterben die Bienen. Schuld sind wohl vor allem giftige Spritzmittel auf den Äckern. Die EU hat deshalb einige davon verboten. Doch die Chemiefirmen wollen weiter produzieren und haben die EU verklagt. 

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die Konzerne BASF, Bayer und Syngenta:

https://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe

Das Fußball-Tier möchte leben!
13.06.2014

Fuleco, das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien, braucht dringend Hilfe. Sein Bild wird millionenfach abgedruckt, doch kaum jemand kümmert sich um die bedrohten Dreibindengürteltiere in der Natur. Damit die Tiere überleben können, müssen dringend Schutzgebiete ausgewiesen werden - das fordern brasilianische Wissenschaftler. Nur wenn die Lebensräume der Tiere erhalten bleiben und die Jagd beendet wird, haben die Gürteltiere eine Chance. 

Bitte unterstützen Sie die Petition der brasilianischen Wissenschaftler an die Umweltministerin des südamerikanischen Landes: 

https://www.regenwald.org/protest/956/das-fussball-tier-moechte-leben

Umweltinstitut München e. V. 

35.000 Unterschriften gegen „Bad Bank“? für AKW
12.06.2014 

Es ist ein dreister Plan: Die Stromkonzerne wollen ihre finanziellen Risiken für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abwälzen, obwohl sie über Jahrzehnte Milliardengewinne mit dem Atomstrom gemacht haben.

Inzwischen wurde bekannt, dass der ehemalige E.ON-Manager und Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Stromkonzernen führen soll. Müller hatte schon bei den „Atomkonsens“-Gesprächen zwischen rot-grüner Bundesregierung und der Atomwirtschaft dafür gesorgt, dass im Kleingedruckten die Interessen der AKW-Betreiber optimal verankert wurden. Alleine die Nachricht, dass Müller in Sachen „Bad Bank“ eingeschaltet werden soll, führte zu Kurssprüngen von E.ON und RWE an der Börse.

Die „Bad Bank“-Pläne der Stromkonzerne sind zwar vorerst von den Titelseiten verschwunden. Verhandelt wird aber nun im Geheimen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt dranbleiben und den öffentlichen Druck auf die Bundesregierung verstärken!

Gemeinsam mit der Organisation .ausgestrahlt haben wir schon mehr als 35.000 Unterschriften gesammelt. Beteiligen Sie sich jetzt an der Unterschriftenaktion <http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=821>  und fordern Sie von der Bundesregierung eine eindeutige Ablehnung des Ablasshandels!

Sie möchten offline Unterschriften sammeln? Hier können Sie eine Unterschriftenliste herunterladen <http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/02_Mitmach-Aktionen/07_Wir_zahlen_nicht/UIM_Unterschriftenliste_Wir_zahlen_nicht.pdf> . Bitte schicken Sie die ausgefüllten Unterschriftenlisten möglichst bald an uns zurück.

 

Regierungs-Gutachten bestätigt: „Sonnensteuer“ hilft nur den Konzernen
12.06.2014 

Energieminister Sigmar Gabriel plant mit seiner Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=476 einen weiteren Schlag gegen den Ökostrom-Ausbau: Während die Betreiber von kleinen und mittleren Solaranlagen durch die Beteiligung an der EEG-Umlage zur Kasse gebeten werden und damit ihren selbst erzeugten Strom "versteuern" müssen, bleiben Braunkohlebagger und Atommeiler auch in Zukunft davon verschont.

Wie blanker Hohn liest sich die Begründung Gabriels für diesen Schritt: Einer „Entsolidarisierung“ der Stromnetze solle damit vorgebeugt werden. Eine solche Tendenz gibt es wirklich, jedoch nicht durch die kleinen EE-Anlagen, sondern durch die laut Bundesnetzagentur über 90 Prozent fossile (und weiterhin größtenteils EEG-befreite) Eigenstromerzeugung in Industriebetrieben und Großkraftwerken.

Der wirkliche Zweck der Übung ist vielmehr, den großen Energieversorgern einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und einmal mehr die dezentralen Erneuerbaren zu benachteiligen. Dies bestätigt nun auch eine vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Studie http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/XYZ/zwischenbericht-vorhaben-2c,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf . Deren Ergebnis: Die geplante „Sonnensteuer“ senkt die EEG-Umlage um keinen Deut, sondern verhindert nur den weiteren Ausbau der Photovoltaik. Das Gutachten wurde der Bundesregierung bereits Anfang 2014 zur Verfügung gestellt, der Öffentlichkeit wurde es jedoch erst in den letzten Tagen bekannt.

Auf unseren Energiewende-Infoseiten http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=177 finden Sie ausführliche Informationen zur geplanten EEG-Reform.

 

TTIP: Der EU-Kommission die Meinung sagen
12.06.2014 

Noch bis zum 7. Juli befragt die EU-Kommission die Öffentlichkeit mit einem Fragebogen zum Investitionsschutzkapitel im geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Die wichtigsten Fragen stellt der Fragebogen aber nicht. Wir haben deshalb eine Antwortvorlage erstellt, um diese Pseudo-Bürgerbeteiligung zu einem Protestinstrument zu machen.

Das Investitionsschutzkapitel soll Sonderrechte für Konzerne zur Absicherung grenzüberschreitender Investitionen schaffen. Die Erfahrung zeigt, dass Investitionsschutz von Konzernen genutzt wird, um z.B. Verbraucherschutz, Umweltpolitik und Sozialstandards zu verhindern oder große Summen Schadensersatz aus der Staatskasse zu erstreiten. Das ist ein globaler Erpressungsversuch der Konzerne http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-06/ttip-freihandel-usa-eu . Der komplizierte und detailreiche Fragebogen verschleiert das.

Unsere neue Aktion http://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/deine-antwort-auf-ttip.html ermöglicht, sehr einfach am komplizierten Konsultationsverfahren der EU-Kommission teilzunehmen. Alle Antworten werden direkt in das Verfahren eingespeist. Die Aktion ist etwas völlig anderes als die vergangenen Unterschriftensammlungen, die wir und andere in den letzten Wochen vor der Europawahl durchgeführt haben. Auch wer daran bereits teilgenommen hat, sollte zusätzlich am EU-Konsultationsverfahren teilnehmen, um gegen Sonderrechte für Konzerne und TTIP zu protestieren.

Zur Onlineaktion: http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=849

Mail von Herma Brockmann

Brüssel bestätigt Tötung von Hunden mit EU-Geldern
04.06.2014

Der Autor Henryk Broder hat versucht zu erfahren, wieviel Geld die EU für die Tötung streunender Hunde in Rumänien bereitstellt. Die Briefwechsel mit verschiedenen Instanzen sind Dokumente des bürokratischen Wahnsinns....

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2014/06/62605/

 

Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz  

150 Tonnen Futter für notleidende Tiere in Serbien und Bosnien // Katastrophenhilfe-Team von VIER PFOTEN weiter im Einsatz     

Das Katastrophenhilfe-Team der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist seit drei Wochen in den überfluteten Krisenregionen Serbiens im Einsatz, um nach der Hochwasserkatastrophe tausenden Tieren zu helfen und die Ausbreitung von Seuchen einzudämmen. Über 50.000 Tiere wurden bisher von Mitarbeitern der Organisation mit Nahrung versorgt. Mit Schlauchbooten befreite das Team aus Tierärzten, Tierpflegern und ehrenamtlichen Helfern dutzende Tiere, die zum Teil tagelang in überschwemmten Häusern oder Ställen eingeschlossen waren. Insgesamt wurden über 150 Tonnen Futter an Nutztiere, Heimtiere und Streunerhunde in der Region verteilt. In einer mobilen Tierklinik oder direkt in den betroffenen Häusern versorgten die VIER PFOTEN-Tierärzte die Flutopfer medizinisch, impften und entwurmten sie.


"Wir haben gemeinsam mit den lokalen Behörden viel erreicht und konnten Menschen und Tieren helfen", erklärt Projektleiter Dr. Amir Khalil, der den Einsatz in Serbien vor Ort koordiniert. "Der Einsatz in Katastrophengebieten bedeutet nicht nur die Rettung von Nutztieren, die ja die Lebensgrundlage der Bauern sind. Auch die psychologische Komponente ist wichtig. Viele Menschen mussten bei Einbruch der Flutwellen ihre Haustiere zurücklassen und leiden darunter sehr. Dass VIER PFOTEN sich um die Tiere im Sperrgebiet kümmert, gibt ihnen Hoffnung und Zuversicht. In einigen Fällen ist es uns sogar gelungen, Besitzer und Haustier wieder zu vereinen, und das sind Glücksmomente für uns alle in dieser schweren Zeit.“

Hündin Fleki aus überflutetem Haus gerettet
Ein Beispiel von vielen: Die Hündin Fleki. Das VIER PFOTEN-Team fand sie im ersten Stock eines überfluteten Hauses in Obrenovac. Tierärzte behandelten die geschwächte und verängstigte Hündin und posteten auf Facebook ein Foto von ihr. Kurze Zeit später war die Besitzerin Daniela gefunden. Ihr Hab und Gut hat sie zwar verloren, doch ihre Familie und Fleki haben überlebt. „Ich hatte so eine Angst um meine Fleki und bin unendlich froh, dass ich sie wieder habe. Und ich danke allen, die meiner Hündin geholfen haben!“

Nutztiere in Jamena versorgt
Auch Milenko Grebic kann wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken. Der Landwirt hat einen Bauernhof in der Nähe von Jamena, der komplett überflutet wurde. „Wir waren bis Ende letzter Woche völlig von der Zivilisation abgeschnitten, zwei Wochen lang haben wir niemanden zu Gesicht bekommen“, sagt Milenko Grebic. „Zum Glück konnte ich alle unsere Schafe, Schweine und Hunde noch rechtzeitig aus dem Wasser holen. Allerdings ging uns schnell das Futter für die Tiere aus, einige wurden auch krank. VIER PFOTEN war die erste Organisation, die uns geholfen hat. Die Tierschützer haben alle unsere Tiere gefüttert und medizinisch versorgt. Wir sind wahnsinnig dankbar dafür."

Hilfe für Bosnien
Seit vergangenem Sonntag ist VIER PFOTEN auch in Bijeljina (Bosnien) im Einsatz. Der Bürgermeister der Stadt hatte VIER PFOTEN um Hilfe gebeten. Das internationale Team wird morgen die Krisengebiete verlassen. „Das Wasser geht zwar zurück und die Menschen kehren allmählich in ihre Häuser zurück, aber es gibt noch viel zu tun“, so Dr. Khalil. „Wir schicken weiterhin Futter und Medizin in betroffene Regionen. Die lokalen Behörden werden die Arbeit weiter fortsetzen.“

 

Vorher informieren: Neuer VIER PFOTEN Ratgeber hilft bei der Entscheidung für ein Heimtier
16.06.2014

In letzter Zeit häufen sich die Fälle „entsorgter“ Haustiere: Eine Wasserschildkröte wurde aus dem Fenster geworfen, zwei Kornnattern in einem Karton ausgesetzt, Katzenbabys im Müll abgeladen. Täglich werden unzählige Hunde, Katzen und Meerschweinchen ausgesetzt. Immer mehr exotische Tiere wie Schildkröten und Bartagamen landen in den Tierheimen. Offenbar sind sich nicht alle Menschen, die sich ein Heimtier zulegen, der großen Verantwortung bewusst, die ein Tier mit sich bringt. VIER PFOTEN rät, sich vor der Anschaffung eines Tieres einige grundlegende Fragen zu stellen.

„Kann ich genügend Zeit aufbringen? Bin ich der Verantwortung gewachsen? Ist meine persönliche und berufliche Situation stabil genug? Bin ich finanziell in der Lage, für das Tier zu sorgen? Gibt es jemanden, der sich ersatzweise um Bello & Co. kümmern kann?“ Was banal klingt, sollte gründlich durchdacht werden: Eine Studie von immowelt.de, eine der führenden Immobilienplattformen in Deutschland, hat ergeben, dass sich jeder Dritte von seinem Haustier trennen würde, wenn im Fall eines Umzugs in der neuen Wohnung keine Tiere erlaubt sind. Dazu Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Tiere sind fühlende Wesen und keine seelenlose Ware, von der man sich bei Bedarf einfach trennen kann. Hunde und Katzen können zwischen 10 und 20 Jahre alt werden, exotische Tiere wie Schildkröten sogar 80 Jahre und älter. Das wird unglaublich unterschätzt.“

Ganz wichtig sind auch die Faktoren artgerechte Haltung und Bedürfnisse des Tieres: Ein potenzieller Tierhalter muss über die Ansprüche des gewünschten Tieres informiert sein und ihm genügend Zeit und Raum für Beschäftigung, Sozialkontakte und Bewegung bieten. Gedanken darüber, wer die Pflege des Tiers im Falle eines Urlaubs oder Krankenhausaufenthalts übernehmen kann, sollte man sich auch bereits vorab machen. „Auch die Kosten für eine Heimtierhaltung werden sehr oft unterschätzt“, sagt Birgitt Thiesmann. „Einzukalkulieren sind nicht nur der Aufwand für Futter und Unterbringung, sondern auch eventuelle Tierarztkosten, die je nach Behandlung in schwindelnde Höhen steigen können.“

Immer mehr Menschen entdecken leider auch zu spät, dass sie gegen bestimmte Tierarten allergisch sind. „Klären Sie das unbedingt im Vorhinein für sich und Ihre Familienmitglieder ab, damit es später kein böses Erwachen gibt,“ empfiehlt die Heimtierexpertin. „Bei Kleintieren ist zu bedenken, dass es auch Allergien gegen Heu oder Gräsern gibt.“

Jede Tierart hat ihre ganz individuellen Bedürfnisse. Im VIER PFOTEN Ratgeber (http://www.vier-pfoten.de/files/Germany/Heimtiere/PDFs/Welches_Tier_Ratgeber.pdf) finden Interessierte detaillierte Informationen.

 

Es gibt auch Aufmunterndes zu berichten:

Dritter „BÄRATHLON“ ist ein Erfolg // 100 Schüler aus der Region laufen für die Bären des BÄRENWALD Müritz
18.06.2014

Im BÄRENWALD Müritz haben sich beim diesjährigen „BÄRATHLON“ rund 100 Kinder für den guten Zweck ins Zeug gelegt. Die Schüler der 4. Klassen aus Altenhof, Röbel, Rechlin und Wredenhagen liefen insgesamt 33 Runden. Das entspricht 66 Kilometern und 66 Kilogramm Obst: Sponsoren aus der Region spendeten für jede gelaufene Runde ein Kilo Obst oder Gemüse an die Bären des BÄRENWALDES. Die Nichtläufer bastelten an jeder Station Origami-Wildtiere, die nun im BÄRENWALD verteilt werden.

„Es ist wirklich toll, zu sehen, wie sehr sich die Kinder bemüht haben, möglichst viele Runden zu laufen, damit unsere Bären viele Futterspenden bekommen,“ freut sich BÄRENWALD Betriebsleiterin Winnie Rösner. Sieger des diesjährigen BÄRATHLONS wurde die 4. Klasse aus Wredenhagen. Sie erhält nun für ein Jahr den Bärenwanderpokal.

„Ein Bär futtert im Jahr etwa 3.600 Kilogramm Obst und Gemüse – bei derzeit 20 Bären im BÄRENWALD Müritz sind das 72.000 Kilogramm. Da kann man sich vorstellen, welch enorme Geldsummen der BÄRENWALD Müritz finanzieren muss, um die Bären gut zu versorgen. Das Team des BÄRENWALDES dankt allen Kindern von Herzen für ihre bärenstarke Unterstützung!“ so Winnie Rösner.

2 süße Neuankömmlinge mit Dr. Plank

Rührendes von Animal Spirit: 

Gnadenhof Hendlberg: 55 "Fleisch-Kaninchen" und 50 Küken gerettet!
16.06.2014 

Heute nachmittag wurden uns von einem Bauern aus der Steiermark sage und schreibe mehr als 100 ehemalige "Nutztiere" - v.a. Hühnerküken und junge Kaninchen mit Müttern - gebracht. Der Bauer und Züchter mußte aus gesundheitlichen Gründen aufhören und so haben wir uns angeboten, zumindest die Hühner und "Fleisch"-Kaninchen auf unseren Gnadenhof Hendlberg aufzunehmen. Ursprünglich war von vier Mutter-Häsinnen die Rede, letztlich hat er uns dann aber ganze elf inkluse Jungen - insgesamt ca. 55 Kaninchen (!) - gebracht. Alle haben wir vorläufig in einem Abteil unseres neu gebauten Ziegenstalls untergebracht, der gerade leer steht, da ja ein Teil unserer Ziegen derzeit auf der Sommerweide ist. Eine der Häsinnen muß erst vor ein paar Tagen ihre Jungen bekommen haben, da diese noch so klein wie Mäuse und blind sind; wir haben sie daher zum Schutz in einem extra Gehege untergebracht.

Bei den anderen warten wir, bis sie etwas größer sind, bevor wir alle männlichen kastrieren werden, um sie danach in unser geräumiges Freigehege entlassen zu können, wo sie nach Herzenslust laufen, hoppeln und graben dürfen. Gerne würden wir das eine oder andere Kaninchen auch - kastriert und gegen Schutzvertrag - auf gute Privatplätze mit Auslauf abgeben. Infos unter (+43) 02774-29330.

Wer für eines der vielen Neuankömmlinge eine Patenschaft übernehmen will (8,- € pro Monat), kann das HIER https://www.oncharity.at/animal/index_html?task=donate&ArtikelArt=Pate&id=81

 tun oder uns über office@animal-spirit.at kontaktieren. Vielen Dank! Selbstverständlich sind auch Besuche am Gnadenhof willkommen, telefonische Anmeldung erbeten unter
(+43) 0676-7059363.

 

Auch 50 Hühnerküken sind bei uns in Sicherheit

Mit der gleichen "Lieferung" aus der Steiermark kamen auch 50 Hühnerküken verschiedener Legehennen-Rassen, davon ca. die Hälfte Zwerghühner. Anstatt in einer finsteren Legefabrik als Eiermaschinen ihr restliches Dasein fristen zu müssen, dürfen sie jetzt in Freiheit den Rest ihres Lebens am Hendlberg verbringen.

Und last but not least, möchte ich endlich einmal eine leise aber ganz Große unter den Tierrechtlern erwähnen – nämlich Julia Brunke, Redakteurin der Zeitschrift „Freiheit für Tiere“. Wir kennen  uns von vielen Demos gegen die Jagd, unter anderem der Demo gegen den Abschuss des Bären Bruno. Ihrem unermüdlichen Einsatz und natürlich dem des Rechtsanwalts Dominik Storr ist es zu verdanken, dass immer mehr Grundstücke nun auch in Deutschland zu jagdfreien Zonen erklärt werden dürfen. „Freiheit für Tiere“ berichtet auf sage und schreibe 14 Seiten über die bereits jagdfreien Gebiete in Deutschland und auf weiteren 7 Seiten über Jagdverbote in verschiedenen Ländern (darunter Holland, Griechenland, Costa Rica, Israel und Botswana). Wenn immer mehr Eigentümer ihr Grundstück zur jagdfreien Zone erklären, könnten immer mehr Rückzugsgebiete für wildlebende Tiere geschaffen werden. Wie dabei vorzugehen ist erfahrt Ihr auf der Internetseite www.zwangsbejagung-ade.de

Interessant das Zitat eines Hobbyjägers und Journalists: „Ich jage, also bin ich“
Kommentar überflüssig!

Barbara

05.06.2014 

Achtung !!!  Achtung !!! Achtung !!! 

Das Kochduell „Vegetarier gegen Fleischesser“ mit Attila Hildmann und Alfons Schuhbeck wird nun endlich am Dienstag 10. Juni gesendet, 20.15 Uhr im ZDF
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

unser wirklich enormer Einsatz hat sich gelohnt – die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ zieht mit ihrem Vorsitzenden Stefan Bernhard  Eck ins Europaparlament ein. Eigentlich hatten wir 2 % erwartet – aber mit den 1,2 % hat die „Tierschutzpartei“ nun immerhin einen Sitz im Parlament. In meinem Wohnort Michelrieth erzielte die „Tierschutzpartei“ stolze 44,9 % - fast 50 %. Das dürfte ein Rekord sein. Zur Nachahmung empfohlen …
Die Wahlparty in Düsseldorf wird ob ihrer Kargheit jeden Steuerfahnder frohlocken lassen – von Korkenknallen konnte keine Rede sein: es gab nur Wasser, Kaffee und ein paar Salzstangen. Wer von uns ungefähr 30 Angereisten Hunger bekam, musste selbst losziehen und sehen, wo er/sie etwas zu essen kriegte - am Sonntagnachmittag!  Ich entdeckte tatsächlich eine türkische Imbissstube – in der es sogar vegane Wraps gab. 

Von rechts nach links: Stefan Bernhard Eck, Claudia Krüger, Horst Wester, Barbara Rütting.

Internet-Meldung der Partei „ Mensch Umwelt Tierschutz“ 

Wir haben 1 Mandat für Brüssel bekommen! 

Der Bundeswahlleiter hat am 26. Mai 2014 um 2:40 Uhr das vorläufige amtliche Ergebnis der achten Direktwahl der 96 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland vom 25. Mai 2014 bekannt gegeben: Die Tierschutzpartei hat 1,2 Prozent und zieht mit einem Sitz ins Europaparlament ein!

Vorläufiges Endergebnis der Europawahl: Wir haben 366.303 Stimmen bekommen (1,2 %). 2009 waren es 289.694 (1,1 %). Das bedeutet, wir haben 76.609 und damit 26 % mehr Stimmen geholt als letztes Mal. Vielen Dank!

Stefan Eck wird uns, Euch und die Tiere damit in Brüssel vertreten.

Außerdem haben es Lothar Tietge in den Magdeburger und Claudia Krüger in den Düsseldorfer Stadtrat geschafft.

Wir danken Euch allen für diesen grandiosen Wahlkampf! Ohne Euch alle wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!



Liebe Wähler/innen, Parteimitglieder, Sympathisanten,

ich möchte mich - auch im Namen der Mitglieder des Bundesvorstandes - für das uns entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich bedanken.

Ich werde im Europäischen Parlament hart arbeiten, um diesem Vertrauen gerecht zu werden. Aber auch in Brüssel und Straßburg braucht man einen langen Atem, wenn es um signifikante Verbesserungen für die Tiere oder die Umwelt geht.

366.303 Wähler/innen gaben uns ihre Stimme (das sind 26 % mehr, als noch vor fünf Jahren) - das ist ein klarer Wählerauftrag, den ich mit Stolz annehme und umzusetzen versuche.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen im Wahlkampf aktiv gewordenen Parteimitgliedern und Sympathisanten, die sich dabei beteiligten, ganz herzlich bedanken; es war eine grandiose Leistung und ohne diese Unterstützung hätten wir kein Mandat im EU-Parlament eingeholt. Die Mitglieder des Bundesvorstandes und die Vorstandsmitglieder in den Landesverbänden haben ihr Äußerstes gegeben, und sind bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit in der "Wahlschlacht" gegangen. Somit haben wir alle dazu beigetragen, Geschichte zu schreiben - eine deutsche Partei, die sich die Rechte der Tiere auf ihre Fahnen geschrieben hat, zieht in das weltgrößte supranationale Parlament ein.

Ich werde dort alles daran setzen, um die in mich gesetzten Hoffnungen zu erfüllen.

Euch allen nochmals herzlichen Dank und viele Grüße

Euer frisch gewählter EU-Abgeordneter Stefan Bernhard Eck.

Und noch etwas gab es zu feiern!

Als Respekt – Botschafterin „ Respekt - kein Platz für Rassismus“ war ich natürlich am Tag vor der Wahl in Frankfurt dabei, als Martin Schulz eine flammende Rede für ein tolerantes Europa hielt. Wir Respekt- Leute entrollten ein 10 X 15 Meter großes Banner, das an den Tagen vorher bereits in Berlin und Wiesbaden für Aufsehen gesorgt hatte.

Internet-Meldung der Initiative „Respekt“ 

Fulminanter Höhepunkt und Abschluss der Aktionswoche: Am Montag lag unser 10x15 Meter großer Aktionsbanner noch vor dem Deutschen Reichstag in Berlin, am Mittwoch auf den Kranzplatz in Wiesbaden, gegenüber der Hessischen Staatskanzlei und heute folgte zum Abschluss Frankfurt am Main. Der »Respekt!« Aktionsbanner wurde am Römerberg inmitten begeisterter EU-Bürger entfaltet.

Die aktiven Unterstützer der Kampagne, die heute in Frankfurt das Banner entfaltet haben, waren unter anderem: Barbara Rütting (Schauspielerin, Autorin und Politikerin), Bertin Eichler (ehem. Vorstandsmitglied IGM), Nancy Faeser (MdL Hessen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion), Thorsten Schäfer-Gümbel (MdL Hessen, Fraktions- und Landesvorsitzender der hessischen SPD und stellvertretender Bundesvorsitzender), Lothar Rudolf (Initiator Initiative »Respekt!«), Patrick Dewayne (Schauspieler und Moderaor), Alexander Leipold (Olympiasieger Freistil-Ringen) und Udo Bullmann (Europaabgeordneter für Hessen in der Fraktion der europäischen Sozialdemokraten (SPE) des Europäischen Parlamentes).

Zwei wunderbare Tage mit großartigen Menschen – die Hoffnung machen …

Aber die Wirklichkeit holt uns gleich wieder ein. Mit der mail von Hanna Wolf werden wir mit einem barbarischen Brauch konfrontiert, gegen den wir protestieren müssen - nämlich das weltgrößte Tieropferfest der Welt.

Dieses weltgrößte Tieropferfest darf nicht erneut stattfinden!
08.05.2014 

Bitte die Petition zeichnen und weiterleiten, danke.

http://www.tierschutz4all.de/2014/05/das-weltgroesste-tieropferfest-darf-nicht-erneut-stattfinden/  

Helfen Sie uns, das größte Tieropferfest der Welt zu stoppen, bei dem hunderttausende Tiere gnadenlos abgeschlachtet werden - im Namen der Tradition.

Es sind Bilder, wie wir sie uns kaum vorstellen können: Tausende Tiere werden auf einem Feld zusammen getrieben und von hunderten Menschen niedergemetzelt. Alle diese Tiere sterben einen langsamen, qualvollen Tod, da die Menschen, die sie töten, sehr unerfahren sind und zumeist stumpfe Messer verwenden. Zwischen toten und sterbenden Tieren stehen verstört die Tiere, die noch am Leben sind. Sie müssen zusehen, wie ihre Artgenossen vor ihren Augen sterben müssen. Kinder sehen ihre Mütter sterben.

Alle fünf Jahre werden hunderttausende von Tieren aus der Umgebung in den nepalesischen Ort Bariyarpur getrieben, um sie dort der Göttin Gadhimai zu opfern. Das Publikum des Festes kommt größtenteils aus dem benachbarten Indien. Viele von ihnen nehmen die zu opfernden Tiere mit sich über die Grenze. Zuletzt fand das Opferfest 2009 statt. Damals kamen über 250.000 Tiere ums Leben.

Initiative Zur Abschaffung der Jagd 

Jäger geben zu: Jagd kann Wildschweine nicht regulieren
05.05.2014

Jägerlatein lehrt: Wildschweine müssen massiv bejagt werden. Die Realität zeigt: Je mehr Wildschweine geschossen werden, desto mehr vermehren sie sich.

Inzwischen scheinen die Jäger mit ihrem Latein am Ende zu sein: »Sind die Jäger überhaupt in der Lage, die Schwarzkittel dauerhaft zu regulieren?«, fragt die Jägerzeitschrift WILD UND HUND Anfang Mai im Editorial und gibt auch gleich die Antwort: »Insgesamt haben jedoch alle Bemühungen der vergangenen Jahre keinen Erfolg gebracht. Die Sauen vermehren sich unaufhaltsam weiter.« 

Um ihr blutiges Hobby zu rechtfertigen, behaupten die Jäger, sie müssten Tierbestände durch Abschuss »regulieren«. Ohne Jagd würde zu einer »Wildschweinschwemme«, gar zu einer »Wildschwein-Plage« kommen. Doch obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden, wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt die Anzahl der Wildschweine weiter und weiter. 

Jägerlatein am Ende: »Die Sauen vermehren sich unaufhaltsam weiter« 

Dass Jagd die Zahl der Wildschweine nicht nachhaltig regulieren kann, gibt Deutschlands größte Jagdzeitschrift jetzt offen zu: »Bis Ende der 1980er-Jahre belief sich die gesamteuropäische Schwarzwildstrecke auf 550 000 Stück. Im Jagdjahr 2012/13 wurden alleine in Deutschland 644 239 Sauen erlegt«, heißt es in WILD UND HUND 9/2014. Und weiter: »Angesichts dieser Zahlen wird klar, dass wir die Sauen mit jagdlichen Mitteln offenbar nicht mehr nachhaltig regulieren können«.

Deutlicher könnte das Eingeständnis der Jäger nicht sein: Jagd kann Wildschweine nicht regulieren. Dabei weisen Wissenschaftler und sogar einige kritische Jäger bereits seit Jahren darauf hin, dass das »Wildschwein-Problem« hausgemacht ist: Die massive Jagd fördert die unkontrollierte Vermehrung von Wildschweinen. Die Jagd ist somit nicht nur nutzlos, sondern sogar kontraproduktiv!

Lesen Sie:

Wissenschaft entlarvt Jägerlatein: Jagd fördert die unkontrollierte Vermehrung von Wildschweinen http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/jagd-reguliert-nicht/index.html

Die Ursachen der Wildschweinschwemme: http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/ursachen-der-wildschweinschwemme/index.html 

Österreich: Strafanzeige wegen Wildschwein-Massaker 

In Österreich haben Tierschützer gegen den Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly und den niederösterreichischen Landesjägermeister Josef Pröll Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Bei der Treibjagd in einem umzäunten Jagdgatter am 23.11.2013 soll ein regelrechtes Massaker an Wildschweinen, die dort das ganze Jahr gefüttert wurden, stattgefunden haben: 93 Wildschweine sollen erschossen worden sein, zahlreiche Tiere erlagen erst Tage später ihren Wunden. Dies berichtet heute.at am 2.5.2014.

Hier lesen Sie die Anzeige im Wortlaut: http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,1011558,2

Inzwischen gibt es auch Empörung auf politischer Ebene: Die Chefin der Grünen in Niederösterreich, Madeleine Petrovic, fordert ein sofortiges Verbot von Hetz- und Treibjagden sowie Gatterjagden (eigens für die Jagd in einem umzäunten Gebiet gezüchtete Wildtiere) und strengere Kontrollen. Dies berichtet oe24.at am 2.5.2014.

Warum jagen Jäger wirklich?

Die Frage »Warum jagen wir?« wird im Editorial der Jägerzeitschrift WILD UND HUND 22/2012 gestellt. Einige Jäger würden die Jagd als Kick beschreiben, andere von großer innerer Zufriedenheit sprechen. »Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe«, so die Redakteurin. »Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?«

Doch der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, sei in der Öffentlichkeit verpönt. »Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

Die Jägerin bedauert, dass die Lust am Jagen dadurch in den Hintergrund gedrängt werde: "Weshalb die Freude leugnen, die uns so gut tut und die uns zu dem macht, was wir sind - Menschen. ... Jagen ist etwas zutiefst Menschliches."

Der Jäger und Rechtsanwalt Dr. Florian Asche räumt in seinem Buch Jagen, Sex und Tiere essen: Die Lust am Archaischen (Neumann-Neudamm, 2012) mit den gängigen Begründungen und Rechtfertigungen für die Jagd auf, die da sind: Jäger als Ersatz für Großraubwild, Jäger als Bekämpfer von Wildschäden und Seuchen, Jäger als Naturschützer und Biotop-Pfleger, Waidgerechtigkeit...

Ein Jäger, der diese Gründe für die Jagd anführe, würde lügen, so der jagende Rechtsanwalt. Und er gibt offen zu:

»Wir jagen nicht, um das ökologische Gleichgewicht herzustellen. Zumindest ist das nicht das auslösende Motiv unserer Anstrengungen. Es ist nur eine Rechtfertigung für unsere Triebe und Wünsche, die viel tiefer gehen, als die Erfordernisse der Wildschadensvermeidung und des ökologischen Gleichgewichts. Deren Anforderungen regeln höchstens, wie wir jagen, nicht aber ob wir es tun.«

Und weiter: »Wir verwechseln zu gern die erfreulichen und wichtigen Begleiterscheinungen, die unser Tun rechtfertigen sollen, mit dessen wirklichen Gründen. Sex haben wir, weil er uns Lust und Genuss bereitet. Auf die Jagd gehen wir, weil sie uns Genuss und Lust bereitet.«

Lesen Sie: Warum jagen Jäger wirklich?
http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/lusthaftigkeitdestoetens/index.html

Avaaz 

Ein Völkermord, den wir stoppen können
06.05.2014

Frauen und Kinder werden aus Schulen und Krankenhäusern gezerrt und am Straßenrand getötet; Radiosender verbreiten Hasspropaganda — es erinnert an Ruanda vor 20 Jahren. Diese Szenarien spielen sich momentan im Südsudan ab und wir können zu einer Lösung beitragen.

Zwei Männer tragen die Schuld an dem Schrecken: Präsident Salva Kiir und sein ehemaliger Stellvertreter Riek Machar. Die beiden führen einen erbitterten Machtkampf und schüren Spannungen zwischen ethnischen Gruppen, die jahrzehntelang friedlich zusammen gelebt haben. Beide Männer haben Vermögenswerte und Familienmitglieder im Ausland. Wenn wir Kiir und Machar dort treffen, wo es wehtut — bei ihren Geldbeuteln — können wir verhindern, dass dieser Alptraum zum Völkermord wird.

Die Friedensverhandlungen laufen langsam wieder an und die USA und Frankreich fordern den UN-Sicherheitsrat auf, Sanktionen zu verhängen und mehr Friedenstruppen zum Schutz von Zivilisten zu entsenden. Russland könnte die Maßnahmen blockieren, doch selbst China will nicht, dass dieser ölreiche Staat im Chaos versinkt. Ein Erfolg ist also möglich — wenn wir schnell handeln. Drängen wir die Entscheidungsträger mit 1 Million Stimmen dazu, Sanktionen zu verhängen und eine stärkere Mission zu entsenden, um die Menschen im Südsudan zu schützen:

https://secure.avaaz.org/de/ceasfire_in_south_sudan_euro_gen_/?bViTtbb&v=39540

Es ist herzzerreißend — und empörend. Über eine Million der elf Millionen Menschen im Südsudan sind aus ihren Häusern geflüchtet, Zehntausende sind gestorben und dem Land droht eine schwere Hungersnot. Dennoch sind große Delegationen auf beiden Seiten seit Monaten in schicken Hotels im benachbarten Äthiopien untergebracht und machen kaum Anstrengungen oder Fortschritte, um eine Friedenslösung auszuhandeln.

Wir können diesen Wahnsinn stoppen. Sanktionen, einschließlich der Sperrung von Vermögenswerten und Reiseverboten, werden es Kiir und Machar erschweren, auf ihr Vermögen zuzugreifen oder Freunde und Familie im Ausland zu besuchen. Selbst wenn wir beim UN-Sicherheitsrat keinen Erfolg haben, werden unilaterale Sanktionen von zahlreichen Ländern starke Auswirkungen haben.

Es ist außerdem wichtig, die UN-Schutztruppen zu verstärken. Die UNO hat zum allerersten Mal ihre eigenen Basis-Standorte geöffnet, um 85.000 Zivilisten Unterschlupf zu bieten, die vor Massakern flüchteten. Doch es sind weniger als 9000 UN-Truppen vor Ort, für ein Land so groß wie Frankreich. Eine UN-Basis ist bereits schonungslos angegriffen worden und die Regierung droht damit, die UNO aus dem Land zu verweisen. Wir brauchen dringend eine viel größere und stärkere UN-Mission.

In Syrien konnten wir die Gewaltspirale vor 3 Jahren nicht aufhalten. Doch dieser Konflikt ist neu und kann noch eingedämmt werden. Lassen wir den Südsudan nicht im Stich. Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Aktion:

https://secure.avaaz.org/de/ceasfire_in_south_sudan_euro_gen_/?bViTtbb&v=39540

Rettet den Regenwald e. V. 

Kambodscha: „Unsere Bäume müssen bleiben!“
13.05.2014

„Wir geben nicht auf, bis der Staudamm, der unsere Heimat vernichten wird, endgültig gestoppt ist“. Das sagt uns Ven Vorn, der zusammen mit fünf Indigenen-Vertretern nach Phnom Penh gereist ist, um bei der Regierung seines Landes Kambodscha gegen die Zerstörung des Areng-Tals zu protestieren.

Uns allen machen die Bewohner des Tals, das in den geschützten Kardamom-Bergen liegt, Mut. Sie wollen ihren einzigartigen Naturschatz mit den Urwaldriesen und seltenen Tieren bewahren. Erfolgreich haben sie bereits zwei chinesische Firmen vertrieben. Dazu hat auch Rettet den Regenwald mit 90.000 Unterschriften und Spenden beigetragen.

Jetzt hat sich ein weiterer Konzern aus China die Genehmigung für den Staudamm-Bau gesichert: Powerchina.

Wir wollen noch einmal alle Kräfte mobilisieren und bitten Sie: Unterstützen Sie die Bevölkerung mit Ihrer Stimme, damit sie endgültig gewinnt.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an Powerchina in Peking:

https://www.regenwald.org/aktion/949/kambodscha-unsere-baeume-muessen-bleiben


„Warum sollen wir unseren Wald aufgeben?"
23.05.2014               

Warum sollen wir diesen Wald aufgeben?“ Chio hat Angst, dass der Konzern EPO sein Land zerstört, um mit Ölpalmen Geld zu verdienen. Jetzt muss die Weltgemeinschaft helfen, damit die Volksgruppe der Jogbahn in Liberia ihre Heimat nicht verliert. 

„Alles, was unsere Vorfahren hinterlassen haben, ist in diesem Wald gespeichert“, sagt Chio vom Volksstamm der Jogbahn in Liberia. Seit Jahrhunderten lebt sei Clan hier. Nach dem Gesetz entscheiden die Einheimischen allein, was mit ihrem Land geschieht.

Doch jetzt will der britische Konzern Equatorial Palm Oil (EPO) dort offenbar Wald abholzen, um Plantagen für Ölpalmen anzulegen. Laut Friends of the Earth Liberia führt EPO umfangreiche Studien durch, die als Vorstufe für Rodungen gelten. Die Jogbahn haben das nicht erlaubt – und werden es niemals tun.

Fordern sie die Vorstandschefs von EPO und dessen Mehrheitseigner Kuala Lumpur Kepong (KLK) auf, das Land der Jogbahn in Ruhe zu lassen:
https://www.regenwald.org/aktion/950?mtu=48894485&ref=nl

Peta Deutschland e. V. 

Fließbandtötungen und Fehlbetäubungen – der Horrorschlachthof
20.05.2014

Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, dann würden wir die Angst, die Verzweiflung und den Schmerz sehen, den die Tiere in diesen Tötungsfabriken erleiden müssen. Schon die gesetzeskonforme Schlachtung ist ein Horror für die Tiere, aber was im VION-Schlachthof Bad Bramstedt geschah, muss die Hölle für Rinder gewesen sein.

Bereits 2012 spielte uns ein Whistleblower brisante Beweisfotos zu. Die Fotos zeigen abgetrennte und gehäutete Rinderköpfe und beweisen eindeutig, dass diese Tiere nicht korrekt betäubt wurden. Die Köpfe wiesen mehrere und falsch platzierte Einschussstellen des Bolzenschussgeräts auf – ein ganz klarer Tierschutzverstoß und eine unfassbar grausame Tierquälerei! Daraufhin erstatten wir Anzeige.
Zwei Jahre später führte die Staatsanwaltschaft Kiel eine Großrazzia im VION-Schlachthof durch, in dem bis zu 500 Rinder täglich getötet wurden! Der Schlachthof wurde für mehrere Tage geschlossen.
 
Im Laufe der Zeit müssen in Bad Bramstedt sehr viele nicht betäubte Rinder qualvoll gestorben sein. Aufgehängt an einem Bein und wahnsinnig vor Angst und Schmerzen, werden sie versucht haben, auf ihr Leid aufmerksam zu machen. Aber das interessierte in diesem Schlachthof niemanden, denn bereits das nächste Tier wurde getötet.
 
Die aufgedeckten Missstände im VION-Schlachthof sind sicherlich nur die Spitze eines riesigen Eisbergs. Nur selten kommen die erschreckenden Zustände dieser hermetisch abgeriegelten Anlagen ans Tageslicht, deren Geschäftsmodell von Akkordschlachtungen und Dumpinglöhnen geprägt ist.

Gemeinsam müssen wir das unermessliche Tierleid in Schlachthöfen beenden. Mit Ihrer Unterstützung gehen wir nicht nur gegen profitgierige Schlachtbetriebe und untätige Behörden vor, sondern bringen das Leiden der Tiere ins öffentliche Bewusstsein und zeigen Verbraucher/-innen tierfreundliche Alternativen auf.

Jetzt helfen: https://www.peta.de/stoppt-das-leiden-im-schlachthof-103?pk_campaign=2JE2-Schlachthof

Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz 

Erster rumänischer Streunerhund zum Assistenzhund ausgebildet, VIER PFOTEN und GMP Advertising stellen innovative Lösung für rumänische Streunerhunde vor
19.05.2014 

Die internationale Stiftung VIER PFOTEN und die rumänische Werbeagentur GMP freuen sich, Karma vorzustellen: Den ersten rumänischen Streuner, der zum Assistenzhund für einen behinderten Menschen ausgebildet wird. Bis vor vier Monaten wartete Karma in einem privaten rumänischen Tierheim auf ein neues Zuhause. Im Januar 2014 wählte Hundetrainer Cătălin Cornea die Hündin aus, um sie als Assistenzhund auszubilden. Er trainierte mit ihr vier Monate lang. Seit Anfang Mai hat Karma einen neuen Besitzer: Mircea Campeanu aus Bukarest, der vor vier Jahren bei einem Autounfall beide Beine verlor. Er und Karma trainieren nun gemeinsam. Karma kann bereits viele Dinge, z.B. Schubladen öffnen, Gegenstände aus Schubladen herausholen, Türen auf- und zumachen und das Licht anschalten. Bisher wurden nur Hunde bestimmter Rassen zum Assistenzhund ausgebildet, keine Streuner. 

Mircea Campeanu freut sich über seine neue Freundin: „Schon beim ersten Treffen mochten wir uns sehr gern, und Karma fühlte sich gleich wie zu Hause. Sie wollte gar nicht mehr gehen. Nach meinem Unfall wollte ich mir einen Hund zulegen, aber die Idee schien mir schwer in die Tat umzusetzen, denn man muss sich ja auch um das Tier kümmern, und das konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Da Karma zum Assistenzhund ausgebildet wird und wir miteinander daran arbeiten, dass sie mir hilft, habe ich meine Einstellung geändert. Ich bin so glücklich darüber, wie die Dinge sich entwickeln. Sie ist eine sehr gute Hündin und dass sie eine Streunerin war, ist ein Vorteil. Ich hätte nie gedacht, dass Streunerhunde so talentiert sein könnten, und ich bin so froh, dass sie gerettet wurde.” 

Im April 2014 änderte die rumänische Regierung ein Gesetz für Menschen mit Behinderungen. Nun können sie Unterstützung von bestimmten Tieren erhalten, deren Ausbildung mit öffentlichen Mitteln finanziert wird. Dazu gehören auch Assistenzhunde. „Karmas Entwicklung beweist, dass Streunerhunde bisher unerforschte Talente haben, von denen die Gesellschaft profitieren kann. Mit der Gesetzesänderung zeigt die rumänische Regierung, dass sie auch andere Lösungen als die des Massentötens in Betracht zieht”, erklärt Dr. Andrea Berg, Country Managerin bei VIER PFOTEN Deutschland. 

Karma ist die Protagonistin der “The Good Dog Catcher”-Kampagne, die von der Werbeagentur GMP für VIER PFOTEN kreiert wurde. Die Kampagne wurde im Dezember 2013 ins Leben gerufen, nachdem im September ein Kind tödlich verletzt wurde. Die rumänische Öffentlichkeit ist seitdem in zwei Lager gespalten: Hundefreunde und Hundehasser.

„Die Idee für dieses Projekt entstand während eines sehr aggressiven und negativen Diskurses, beide Seiten überhäuften sich mit Vorwürfen. Mit einem einzigen Beispiel konnte die „The Good Dog Catcher”-Kampagne Feindschaft in Liebe verwandeln. Wir freuen uns darüber, dass die Behörden auf diese Initiative reagiert haben, und wir wünschen uns für die Zukunft viele gute Tierfänger”, erklärt Ioana Gheorghita von GMP Advertising. Die „The Good Dog Catcher”-Kampagne ist vor wenigen Tagen von der „Best Ads on TV”-Webseite in die Top 6 der besten Außenwerbekampagnen weltweit aufgenommen worden. Hier können Agenturen ihre kreativsten Projekte registrieren. Jede Woche werden die besten Arbeiten von einer internationalen Jury ausgewählt. 

„The Good Dog Catcher” ist die zweite Initiative von VIER PFOTEN, bei der rumänische Streunerhunde Menschen mit Behinderungen helfen. Seit mehr als zehn Jahren leitet VIER PFOTEN das Therapie-Projekt „Dogs for People“, bei dem ehemalige Streunerhunde, begleitet von Hundetrainern und Psychologen, Kindern mit Behinderungen helfen: http://www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/dogs-for-people/ 

Die „The Good Dog Catcher”-Kampagne auf „Best Ads on TV“: http://www.bestadsontv.com/ad/62289/Four-Paws-The-Good-Dog-Catcher

 

VIER PFOTEN warnt vor Hitzeschock im Auto - Hund in Wedel bei 60 Grad gestorben
22.05.2014

Am Mittwochmorgen ist in Wedel (Schleswig-Holstein) ein Hund in einem auf 60 Grad überhitzen Auto gestorben. Die Stiftung VIER PFOTEN warnt, Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals allein im Auto zurück zu lassen. Selbst ein Schattenplatz kann sich schnell aufheizen und zur tödlichen Falle werden; auch aufgrund der Sonnenwanderung. Passanten, die an heißen Tagen einen Hund alleine in einem geschlossenen Auto bemerken, sollten deshalb unverzüglich Polizei oder Feuerwehr alarmieren.

„Autos können sich extrem schnell erhitzen. In wenigen Minuten kann die Temperatur im Inneren eines Autos mehr als das Doppelte der Außentemperatur erreichen“, erklärt Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. „Hunde können nicht schwitzen. Sie sind der Hitze hilflos ausgeliefert und können dies durch ihr Hecheln nicht kompensieren“, sagt Thiesmann. Versäumt man, bei ersten Anzeichen zu helfen, kann es sehr schnell zu einem Hitzeschock kommen.

„Wer keine Klimaanlage hat, sollte längere Fahrten mit dem Hund möglichst in die Morgen- und Abendstunden legen. Ein Verkehrsstau kann sonst leicht zur Gefahr werden“, berichtet Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann. „Sollten Sie trotzdem einmal in solch eine Situation kommen, klemmen Sie feuchte Handtücher in die Autofenster. Diese spenden Schatten und sorgen schon bei leichter Fahrt für Abkühlung.“

Wenn der Hund beim Spaziergang erste Anzeichen von Erschöpfung zeigt, muss der Ausflug sofort abgebrochen werden. Gerade ältere Hunde brauchen regelmäßige Abkühlungs- und Ruhephasen mit ausreichend frischem Trinkwasser.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/service/ratgeber

 

Flutkatastrophe am Balkan: Notfall-Team von VIER PFOTEN versorgt Nutz- und Heimtiere
23.05.2014 

Das Hochwasser in Serbien, Bosnien und Kroatien hat in den letzten Tagen verheerende Schäden angerichtet. Nun droht Seuchengefahr, denn das Trinkwasser ist verschmutzt und viele Tierkadaver konnten noch nicht entsorgt werden. Vor diesem Hintergrund führt die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN eine Nothilfe-Mission in Serbien durch. VIER PFOTEN wurde von der serbischen Regierung offiziell um Hilfe gebeten und ist seit Dienstag vor Ort. Der Einsatz erfolgt in enger Abstimmung mit der lokalen Katastrophenkoordination.

Dr. Amir Khalil, Leiter der Tiernothilfe bei VIER PFOTEN, koordiniert das rund 20-köpfige Einsatzteam: „Für uns steht die Erstversorgung von Nutztieren im Vordergrund. Viele Menschen haben Haus und Hof verloren.“ VIER PFOTEN leitet auch bereits Futterlieferungen für Bosnien in die Wege. „Ein Einsatz für unsere Teams ist in Bosnien derzeit aber wegen der freigespülten Landminen zu gefährlich“, erklärt Dr. Khalil.

Erste Hilfe für Tiere in Obrenovac
Die 20.000-Einwohner-Stadt Obrenovac südlich von Belgrad hat es besonders hart getroffen, 80 Prozent der Stadt sind überflutet. Schafherden wurden von den Fluten mitgerissen, viele andere Tiere stecken noch im Schlamm fest. Tierarzt Dr. Khalil: „In so einer Situation haben die Menschen oft keine Mittel, ihre Nutztiere zu versorgen. Unser Einsatz hilft daher gleichzeitig auch den Menschen.“ Von der Einsatzzentrale in Belgrad aus organisierte VIER PFOTEN Futter und Medizin, Schlauchboote und einen LKW, der Futterheu nach Obrenovac transportiert. Seit Dienstagabend befinden sich Teams im Krisengebiet Obrenovac, begleitet von zwei Mitarbeitern aus dem zuständigen Landwirtschaftsministerium sowie freiwilligen Helfern aus Serbien.

Notunterkünfte in Zvecka
Vier Kilometer entfernt, im Dorf Zvecka, hat VIER PFOTEN ein Logistiklager mit einer mobilen Tierklinik eingerichtet. Von dort aus versorgen die Tierärzte verletzte Nutz- und Heimtiere medizinisch und kümmern sich auch um deren Entwurmung und Impfung. Ein weiteres Team verteilt in der Umgebung Futter und bringt zurückgelassene Heimtiere in Notquartiere nach Zvecka.

Katastrophenhilfe von VIER PFOTEN
Das erfahrene VIER PFOTEN Team rund um Tierarzt Dr. Amir Khalil leistet bereits seit Jahren aktive Katastrophenhilfe für Tiere. Es war bereits in verschiedenen Notstandsgebieten im Einsatz, wie zum Beispiel beim Tsunami in Sri Lanka, bei der Dürrekatastrophe in Kenia, den Flutkatastrophen in Pakistan sowie zuletzt auf den Philippinen nach dem Taifun Haiyan. Bei Naturkatastrophen entscheiden oft wenige Tage über Leben und Tod. VIER PFOTEN hilft schnell und direkt: Das Einsatzteam rettet und evakuiert Tiere, verarztet und impft, verteilt Futter und baut Notställe.
Vor Ort arbeitet die Tierschutzorganisation eng mit lokalen Hilfsorganisationen zusammen und stellt allen Beteiligten ihr Fachwissen zur Verfügung.

Umweltinstitut München e. V. 

Jetzt mitmachen: Neue Onlineaktion
15.05.2014

Die Atomkonzerne wollen aussteigen - nur verstehen sie "Atomausstieg" ganz anders als wir. E.ON, RWE und EnBW wollen sich ihrer Atommeiler entledigen, bevor die milliardenschweren Abriss- und Entsorgungskosten das lukrative Geschäft belasten. Als Deal schlagen sie vor, ihre Rückstellungen in eine Stiftung zu überstellen und darüber nachzudenken, ihre Schadensersatzklagen aufgrund der Zwangsabschaltung ihrer Meiler nach der Fukushima-Katastrophe zurückzuziehen - wenn dafür die Steuerzahler die Verantwortung und Kosten für den Rückbau übernehmen.

An Dreistigkeit ist der Vorschlag kaum zu überbieten. Haben die Konzerne doch über Jahrzehnte satte Gewinne mit ihren subventionierten und längst abgeschriebenen Atommeilern eingefahren, die nur den Aktionären zugute kamen. So nicht! Nicht wir, sondern die Verursacher müssen für ihren Müll aufkommen! 

Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion, die wir zusammen mit der Organisation „ausgestrahlt“ durchführen und fordern Sie von der Bundesregierung eine eindeutige Ablehnung des Ablasshandels! 

https://www.umweltinstitut.org/index.php?id=821

 

Jetzt mitmachen: Schluss mit Gentechnik wider Willen!
15.05.2014 

In Europa lehnen die Menschen gentechnisch veränderte Lebensmittel mehrheitlich ab. Doch Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier von Tieren, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden, müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden. Aufgrund dieser Kennzeichnungslücke erfahren wir beim Einkauf nicht, ob tierische Produkte aus Gen-Fütterung stammen – so werden wir unfreiwillig zu Unterstützern der Agro-Gentechnik.

Unser Ziel ist ein generelles Verbot von genmanipuliertem Tierfutter. Die Kennzeichnung von Produkten, die mit genmanipulierten Futtermitteln hergestellt wurden, ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Denn in Europa existiert kein Markt für Gen-Food.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Aktion, die wir gemeinsam mit der Verbraucherschutzorganisation foodwatch durchführen: Fordern Sie die EU-Kommission auf, endlich für eine klare Kennzeichnung von Gentechnik zu sorgen: 

https://www.umweltinstitut.org/index.php?id=728

Mehr als 700.000 Unterschriften gegen TTIP
23.05.2014

Am gestrigen Donnerstag übergaben wir im Rahmen des Bündnisses ttip-unfairhandelbar in Berlin fast 715.000 Unterschriften gegen das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP an die SpitzenkandidatInnen für die Europawahl am kommenden Sonntag. Die enorme Zahl der Unterschriften machte den PolitikerInnen deutlich: Die Menschen in Deutschland wollen TTIP nicht!

Während Rebecca Harms (Grüne) und Gabriele Zimmer (Linke) sich dafür bedankten, dass unsere Kampagne TTIP in die Öffentlichkeit gebracht hat, warf Alexander Graf Lambsdorff (FDP) dem Bündnis "Angstmache" vor. Auch David McAllister (CDU) und Markus Ferber (CSU) blieben bei einer positiven Einstellung zum Abkommen mit den USA. Martin Schulz (SPD) drückte sich zwar vor einer Aussage, wie er selbst über TTIP abstimmen wird, wies aber darauf hin, dass im europäischen Parlament schon andere Abkommen wie zum Beispiel ACTA gescheitert sind. Mit viel öffentlichem Druck können wir TTIP also verhindern!

 

Wir bedanken uns zum Ende der Aktion ganz herzlich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, indem sie unterschrieben und auf Listen mitgesammelt haben!

Wir bleiben dran und informieren weiterhin über das Freihandelsabkommen und die Gefahren, die dadurch auf uns alle zukommen.
 

Kein AKW-Neubau in Finnland!
23.05.2014 

In Finnland ist ein neuartiger Reaktor russischer Bauart geplant, wie er weltweit nirgendwo in Betrieb ist. Trotzdem wird im Umweltverträglichkeitsbericht behauptet, dass keinerlei ernsthafte Schäden zu erwarten sind, auch nicht bei Unfällen. Grenzüberschreitende Auswirkungen werden gar gänzlich verneint.

Verblüffend ist zum Beispiel die Aussage, dass die maximal mögliche Freisetzungsmenge an Radioaktivität bei einem schweren Unfall per gesetzlicher Verordnung festgelegt ist. Die entweichende Menge Radioaktivität per Verordnung zu begrenzen ist genau so unsinnig, wie den GAU per Gesetz zu verbieten.

Eine mögliche Freisetzung durch einen Atomunfall basiert allein auf dem radioaktiven Inventar, nicht auf gesetzlichen Vorgaben! Das Umweltinstitut München e.V. hat im Rahmen des EU-weiten grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens eine ausführliche Einwendung erstellt und beim finnischen Ministerium eingereicht.

Wir müssen unbedingt verhindern, dass sich die Atomkonzerne hierzulande aus der Verantwortung stehlen. Unterstützen Sie deshalb unsere Unterschriften-Aktion "Wir zahlen nicht für euren Müll", die wir gemeinsam mit der Organisation .ausgestrahlt durchführen. Trotz aller Dementis verhandelt die Bundesregierung offenbar bereits mit den Konzernen über die anfallenden Rückbau- und Endlagerungskosten.

Machen Sie mit! Die Konzerne dürfen nicht aus ihrer Haftung und Verantwortung für die immensen Folgekosten und den für Jahrtausende strahlenden Abfall entbunden werden!

Zur Onlineaktion: https://www.umweltinstitut.org/index.php?id=821&utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Unterschriftenaktion+&utm_campaign=Standard+Kampagne

 

Zehn Jahre Gentechnik in Brasilien: Die desaströse Bilanz
23.05.2014

Melanie Eben, Referentin am Umweltinstitut München, traf den brasilianischen Agrarexperten und Gentechnikkritiker Prof. Antônio Andrioli, um mit ihm über die aktuelle Situation und die Folgen von zehn Jahren Gentechnikeinsatz in Brasilien zu sprechen.

Sein verheerendes Fazit: Ernteerträge konnten mit Hilfe der Gentechnik nicht gesteigert werden, der Pestizideinsatz ist drastisch gestiegen, Unkräuter- und Schädlingsresistenzen nehmen stetig zu und die ertragreichsten Sorten sind nach wie vor herkömmlich gezüchtete Pflanzensorten. Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer: die ökologische Landwirtschaft, mit der Kleinbauern vor Ort beweisen, dass es eben auch anders geht. 

Lesen Sie jetzt das ganze Interview auf unserer Homepage:
http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=780&utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Interview+Antonio+Andrioli&utm_campaign=Standard+Kampagne

Helfen Sie mit, über die Risiken der Gentechnik aufzuklären und werden Sie Teil unserer Gen-Infokampagne!

Zur Infokampagne: http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=203&utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Zur+Gen-Infokampagne&utm_campaign=Standard+Kampagne

Nun möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das mit dem „ edlen Reitsport“ aufräumt. „Was Sie über Reitsport und Turnierpferde wissen sollten – Aussteiger decken auf“ von Larissa Hartkopf. Larissa Hartkopf, bereits mit 5 Jahren Turnierreiterin, klärt über die Hintergründe des Reitsports und die Gründe für ihren Ausstieg auf.

Meine beiden letzten Lebensgefährten, Hündin Nela und Katerchen Sweetie, vielen von Euch vertraut, sind nun auch in eine andere Dimension hinüber gegangen – über die Regenbogenbrücke.

Die Regenbogenbrücke verbindet Himmel und Erde, sagt eine Legende. Wenn ein Tier seinen irdischen Körper verlassen hat, geht es über diese Brücke. Drüben   liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünem Gras. Es gibt dort   immer genug zu essen und zu trinken und ein trockenes warmes Plätzchen zum   Schlafen. Alte und kranke Tiere werden wieder jung und gesund, keines leidet  mehr Schmerzen. Alle können miteinander spielen und glücklich sein.  

Aber vielen fehlt doch etwas zum vollkommenen Glück: ihre Menschen, die sie  auf der Erde geliebt haben. Manche von ihnen   halten plötzlich  mitten im Toben und   Herumtollen inne und spitzen die Ohren:    

Sie haben Dich gesehen – denn Du bist nun auch über die Regenbrücke gegangen! Mit   flatternden Ohren  sausen sie los und   Dir direkt in die Arme. Du schaust endlich wieder in die Augen Deiner   geliebten Tiere, die Du so lange vermisst, aber nie vergessen hast. Und ihr   werdet nie wieder getrennt sein. Nie wieder.

Barbara    

18.05.2014 

Liebe Freundinnen und Freunde, 

es kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig die Wahl am 25. Mai für Mensch, Tier und Umwelt ist. Die Dreiprozenthürde ist gefallen – auch kleinere Parteien können nun den Weg in das Europaparlament schaffen. Vielleicht hat jemand von Euch den undercover gedrehten Fernsehbeitrag über Lobbyismus im Europaparlament gesehen. Darin äußerte sich ein Lobbyist vergnügt und ungeniert über die Machenschaften der Lobbyisten zu Gunsten der großen Konzerne. Wir können nur hoffen, dass solche Gauner durch unser Wahlverhalten endlich aus dem Parlament fliegen! 

Menschenschutz, Tier- und Umweltschutz sind untrennbar, wie sich immer wieder zeigt. Die einzige Partei, die sich wirklich für all diese Themen einsetzt, ist die Tierschutzpartei. Aus mehreren Umfragen an die größten Parteien ist ersichtlich, wie sie zu den oben genannten Themen stehen. Leider werden in all diesen Umfragen die kleinen Parteien nicht oder kaum berücksichtigt.
Ein Parteimitglied der „Freien Wähler“ Günther Frölich (Kandidat Bundestagswahl 2013) äußerte sich in einem Interview zu der Frage, ob und wenn ja er sich gegen das Massaker an den rumänischen Straßenhunden einsetze - das über die EU auch von unseren Steuergeldern finanziert wird (siehe auch weiter unten die mail von „Ärzte gegen Tierversuche“) - unter anderem wie folgt:

„Nur so viel vorneweg, um die Straßenköter in Rumänien werden wir uns, wenn wir im Parlament sind, nicht kümmern, das ist und bleibt Aufgabe der rumänischen örtlichen Müllabfuhr.“

Kommentar überflüssig! Weder der Vorsitzende der Freien Wähler – übrigens Hobbyjäger – noch Vertreter seiner Partei haben zu der Aussage ihres Mitglieds Frölich bisher Stellung genommen.

Hier die wichtigsten der bei mir eingegangenen Petitionen und Meldungen: 

Campact 

Jetzt sollen wir für Sonnenlicht bezahlen
29.04.2014 

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) eine Sonnensteuer einführen: Wenn Großunternehmen wie BASF und Bayer mit eigenen Kohle- oder Gaskraftwerken für ihre Produktion Strom erzeugen, sollen sie pro Kilowattstunde nur 1 Cent EEG-Umlage zahlen. Wenn hingegen Bürger/innen und kleine Gewerbetreibende mit Solaranlagen für den eigenen Bedarf Strom herstellen, sollen sie 3 Cent zahlen, Mieter/innen sogar 6 Cent.

Damit würde der Ausbau der Photovoltaik ausgebremst. Schon heute ist der Zubau von Solaranlagen auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Neue Anlagen rechnen sich derzeit nur, indem Erzeuger ihren Solarstrom teilweise selbst verbrauchen. Und genau diesen letzten Strohhalm will Gabriel der Photovoltaik jetzt nehmen.

Doch wir können die Sonnensteuer noch stoppen – über die Bundesländer. Ende März haben sie bereits die schlimmsten Kürzungen bei der Windkraft verhindert. Jetzt wollen wir diesen Erfolg bei der Solarenergie wiederholen. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben bereits Widerstand gegen die Sonnensteuer angekündigt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen dafür sorgen, dass ihnen weitere Länder folgen.

Sobald mehr als 100.000 Menschen unseren Appell unterzeichnet haben, überreichen wir ihn den wichtigsten Ministerpräsident/innen. Machen Sie mit: Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell! 

Hier unterzeichnen: https://www.campact.de/energiewende/sonnen-steuer/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fenergiewende%2F&utm_term=sonnensteuer1&utm_content=random-a&utm_source=%2Fenergiewende%2Fsonnen-steuer%2F&utm_medium=Email 

Stellen Sie sich vor, dass Hobbygärtner auf selbst gezogene Tomaten Steuern zahlen müssten. Sigmar Gabriels Sonnensteuer ist genauso widersinnig: Die Regierung will auf Eigenstrom aus Photovoltaik 50 Prozent der EEG-Umlage erheben. Mieter/innen sollen sogar 100 Prozent zahlen.

Zum Vergleich: Industriebetriebe müssen nicht einmal ein Sechstel der EEG-Umlage für selbst verbrauchten Strom bezahlen. Hinzu kommen weitere Industrie-Ausnahmen von der EEG-Umlage in Höhe von fünf Milliarden Euro im Jahr. Gabriel will nur sehr kleine Anlagen von der Sonnensteuer befreien. Derzeit produzieren aber Solaranlagen auf Dächern etwa von Mehrfamilienhäusern, Tankstellen und Supermärkten den meisten Solarstrom in Deutschland. Sie würden sich allesamt kaum mehr rechnen.

Sigmar Gabriel behauptet, die Energiewende sei zu teuer und deswegen müsse jetzt auch auf selbst erzeugten Solarstrom EEG-Umlage gezahlt werden. Der wahre Grund für seine Pläne scheint aber ein anderer zu sein: Besonders in den Mittagsstunden, wenn die höchste Stromnachfrage herrscht, drängt Solarstrom häufig Atom- und Kohlestrom aus dem Netz. Deshalb fahren die Energiekonzerne immer wieder Verluste ein. Für sie macht Gabriel Klientelpolitik.

Zusammen mit unserem Kampagnenpartner Verbraucherzentrale Bundesverband wollen wir verhindern, dass die Sonnensteuer zum Gesetz wird. Über den Bundesrat, indem wir die Ministerpräsident/innen auffordern, Gabriel wie bei der Auseinandersetzung um die Windkraft die Stirn zu bieten. Und über den Bundestag: Auch viele SPD- und CDU/CSU-Parlamentarier wollen nicht, dass in ihrem Wahlkreis der Ausbau der Solarenergie abgewürgt wird und mittelständische Handwerksbetriebe eine Einnahmequelle verlieren.

Albert-Schweitzer-Stiftung 

Online-Appell zur Abschaffung der Stopfleberproduktion
24.04.2014

Die Produktion von Stopfleber gehört zum Grausamsten, was sich der Mensch im Umgang mit den Tieren hat einfallen lassen. Gänsen und Enten lange Rohre in den Hals zu stopfen und ihnen Futterbrei direkt in den Magen zu pumpen ist so quälerisch, dass sogar das relativ schwache EU-Tierschutzrecht diese Vorgehensweise verbietet. Unterzeichnen Sie den europaweiten Appell für die Umsetzung des Verbots!

Einige Staaten wie Frankreich und Ungarn ignorieren das Verbot der Zwangsfütterung und setzen auch das neu hinzugekommene Verbot der Einzelkäfighaltung nicht oder nicht richtig um. Wir haben uns mit Organisationen aus verschiedenen Ländern zusammengeschlossen, um zu protestieren. Im Rahmen eines Eil-Appells rufen wir den Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso, sowie den Vorsitzenden des Agrarrats, Athanasios Tsaftaris, auf, die täglichen Tierquälereien und Verstöße gegen das EU-Tierschutzrecht nicht länger hinzunehmen und endlich aktiv zu werden.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell:
https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/petitionen/stoppt-das-stopfen

Peta  

Katzenschwemme im Mai: PETA fordert Kastrationspflicht für Freigängerkatzen
30.04.2014

Überfüllte Tierheime, rund zwei Millionen heimatlose Katzen in den Straßen, Hinterhöfen und Parks – und die Zahl der Tiere steigt stetig weiter: Erwartungsgemäß werden im Mai wieder viele sogenannte Frühjahrskatzen geboren. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. appelliert nun an die Bundesländer, Kastrationsgebote für Katzen zu erlassen, um die Überpopulation einzudämmen. Derartige Gebote sind die einzig zukunftsfähige Lösung, um eine unkontrollierte Vermehrung heimatloser Katzen nachhaltig zu reduzieren.

„Die im Frühling geborenen Katzen tragen zu der bereits bestehenden Überpopulation von Tieren bei“, so Sabine Trebicky, Tiermedizinische Fachangestellte bei PETA Deutschland e.V. „Jetzt sind die Bundesländer gefragt: Seit der Novellierung des Tierschutzgesetzes können sie landesweit Kastrationsgebote erlassen.“

Heimatlose Katzen wurden entweder ausgesetzt oder sind Nachkommen ausgesetzter Tiere. Sie sind für ein Leben in freier Wildbahn nicht gerüstet: Die domestizierten Tiere leiden unter der Witterung und an Hunger, viele von ihnen sind krank, verletzt oder werden Opfer von

 Jägern oder Tierquälern. Zugleich vermehren sie sich unkontrolliert: Eine unkastrierte Katze kann im Normalfall zweimal im Jahr 4 bis 6 Nachkommen zeugen – diese sind wiederum ab dem 5. Lebensmonat geschlechtsreif. So können eine einzige Katze und ihre Nachkommen rein rechnerisch in nur 7 Jahren 370.000 weitere Katzen in die Welt setzen. Unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten verschärfen das Leid der Tiere. Auch in Tierheimen warten Tausende Tiere auf ein neues Zuhause. Wer eine heimatlose Katze findet, sollte sie unbedingt dem örtlichen Tierschutz oder der Katzenhilfe melden. Die Mitarbeiter können die Tiere behutsam und professionell mit Lebendfallen einfangen, tierärztlich versorgen, kastrieren und dann entweder vermitteln oder in einem sicheren Umfeld weiter versorgen.

Während in Österreich die Kastrationspflicht fest im Tierschutzgesetz verankert ist, wurden in Deutschland bislang Kastrationsgebote über die Städte und Gemeinden geregelt. Nachdem Paderborn bereits 2008 das Kastrationsgebot für Freigängerkatzen in Privathaltung eingeführt hatte, zogen inzwischen über 200 Städte und Gemeinden nach. Seit der Novellierung des Tierschutzgesetzes im vergangenen Jahr sind die Länder nun offiziell vom Bund ermächtigt, Rechtsverordnungen zur Kastration von Katzen zu erlassen oder diese Ermächtigung auf ihre Kommunen zu übertragen, wie es Baden-Württemberg bereits getan hat. Die Kastrationspflicht, die auch von der Bundestierärztekammer empfohlen wird, bedeutet weder für Länder und Kommunen noch für die Steuerzahler Mehrkosten. Sie ist ein wichtiges Signal an Katzenhalter und stärkt zugleich den Tierschutz gegen das Elend der Tiere.

Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz 

Hände weg von „Ästlingen“ // Nicht jeder aus dem Nest gefallene Jungvogel braucht Hilfe
23.04.2014 

Nicht jeder Jungvogel, den Spaziergänger im Frühling am Wegesrand oder auf einer Straße finden, muss gerettet werden. Nach Angaben der Stiftung VIER PFOTEN handelt es sich fast immer um einen so genannten „Ästling“. So bezeichnet man einen jungen Vogel, der zwar noch flugunfähig ist, aber bereits außerhalb des Nests im nahe gelegenem Geäst und Buschwerk die Gegend erkundet. Die Eltern eines Ästlings sind immer in der Nähe und sorgen sich um ihren Nachwuchs.

„Man sollte einen Jungvogel nur dann nach Hause mitnehmen, wenn man sich völlig sicher ist, dass es sich um einen echten Notfall handelt, also zum Beispiel um einen grade frisch geschlüpften oder wenige Tage alten Jungvogel“, erklärt Thomas Pietsch, Biologe und Wildtierexperte von VIER PFOTEN. Rettung sei außerdem nötig, wenn der Vogel sichtbar verletzt ist oder wenn man selbst beobachten konnte, dass die Elterntiere verunglückt sind. Auch wenn sich das Tier an einem offensichtlich gefährlichen Ort befindet, müsse man eingreifen.

Findet man als Laie einen nachweislich verwaisten Jungvogel, sollten diese Findlinge in eine Kartonschachtel (nie in einen Käfig) gesetzt und möglichst rasch in die nächstgelegene Wildtierstation gebracht werden. "Eine Versorgung mit Wasser und Nahrung ist in der kurzen Aufbewahrungszeit nicht erforderlich. Wichtiger ist es, das Tier umgehend an fachkundige Hände zu übergeben", rät Wildtierexperte Thomas Pietsch. Auf keinen Fall dürfe man an Jungvögel Hunde- oder Katzenfutter verfüttern.

Deutsches Tierschutzbüro 

Kaninchenqualfleisch: REWE täuscht Verbraucher
20.04.2014                

Von verdeckt arbeitenden Tierschützern aufgenommene Fotos aus der industriellen Kaninchenmast, die zeigen wie die Tiere in kleinsten Gitterkäfigen ein qualvolles Dasein fristen, sorgen immer wieder für Entsetzen bei den Verbrauchern. Gleich zweimal (2007 und 2010) listete REWE Kaninchenfleisch aus Käfighaltung aus, um es dann deutlich weniger medienwirksam wieder ins Sortiment aufzunehmen. Wir halten das für bewusste Verbrauchertäuschung am tierlieben Kunden. Schon 2007 hatte REWE auf die Veröffentlichung von Bildern aus der Käfig-Kaninchenmast öffentlich mit Betroffenheit reagiert und versprochen: „Maßgabe ist es, dass grundsätzlich kein Kaninchenfleisch aus tierquälerischer Haltung verkauft wird.“ Nur wenige Monate später fanden unsere Ermittler dann aber wieder Käfigfleisch in REWE-Märkten. 2010 wollte REWE mit der erneuten Auslistung ein „Zeichen setzen, welchen Stellenwert Tierschutz im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie für das Unternehmen hat."- doch unsere Recherchen ergaben, dass der Verkauf von Käfigfleisch längst wieder aufgenommen wurde. „REWE scheint dem Tierschutz nur dann Bedeutung beizumessen, wenn sich dieser gerade gut vermarkten lässt“, hält unser Sprecher Stefan Klippstein fest, „wir raten daher allen tierlieben Verbrauchern sich gut zu überlegen, ob sie diese Geschäftspolitik unterstützen möchten.“ 

Weitere Informationen sowie die Reaktionen von REWE finden Sie hier: 

http://www.tierschutzbuero.de/taeuscht-rewe-tierliebe-kunden-tierqualfleisch-medienwirksam-ausgelistet-und-klammheimlich-wieder-ins-sortiment-genommen/

Rettet den Regenwald e. V. 

P&G will Wald schützen, wenn er weg ist
19.04.2014 

Zur Firma Procter & Gamble (P&G) gehören Marken wie Meister Proper, Head&Shoulders, Gillette und Oil of Olaz. P&G verspricht, ab 2020 keine Palmöl aus Regenwaldrodung mehr zu verwenden. 

Machen Sie dem Konzern klar: Das ist zu spät! Bis 2020 ist der Wald weg! Abholzung sofort stoppen! 

Der Konzern verwendet Palmöl von Firmen wie BW Plantation, KLK und Musim Mas, die mit Urwaldzerstörung und dem Tod von Orang-Utans in Verbindung gebracht werden.

Jetzt verspricht P&G, seine Lieferanten müssten ab 2015 nachweisen, woher ihr Palmöl stammt. Ab 2020 will der Konzern ganz auf Öl aus Rodungen verzichten.

Der Verzicht auf tödliches Palmöl duldet aber keinen Aufschub! 2020 ist für viele Gebiete zu spät. Bis dahin wird der Regenwald vernichtet sein. 

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an P&G-Chef Alan G. Lafley: 

https://www.regenwald.org/aktion/948?mt=1825&v=0&ref=nl

Great Ape Project 

Lebenslänglich.../Grundrechte für Menschenaffen
12.05.2014 

Liebe Affenfreunde, 

das neue Buch von Colin Goldner "Lebenslänglich hinter Gittern: Die Wahrheit über Gorilla, Orang Utan & Co in deutschen Zoos" ist endlich da. Es wurde am Donnerstag letzter Woche (8.5.) im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vor zahlreichen Medienvertretern der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Buchvorstellung markierte zugleich den Auftakt einer breitangelegten Kampagne "Grundrechte für Menschenaffen".  Näheres könnt Ihr nachlesen unter http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/pressekonferenz-grundrechte-fuer-menschenaffen-lebenslaenglich-hinter-gittern, hier findet Ihr auch den (digitalisierten) Inhalt der Pressemappe sowie zusätzliche Materialien.

Eine Vielzahl regionaler wie bundesweiter Medien hat bereits darüber berichtet, einige links dazu findet Ihr unter http://www.greatapeproject.de/relaunch/; im Laufe der Woche wird die Presseschau komplettiert.

Zum Buch erfahrt Ihr Näheres auf http://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/default/files/download/6_lebenslaenglich_alibri.pdf, es ist ab sofort in jedem Buchladen erhältlich (am besten aber direkt über den Verlag www.alibri.de

Sobald die Bundestagspetition angelaufen ist, gebe ich Euch erneut Bescheid. 

Die Zeit ist reif für Veränderung. Bitte macht das Erscheinen des Buches und das Anlaufen der Kampagne über Euere Kanäle bekannt. 

Gruß, Claudia

Umweltinstitut München e. V. 

Skandalöse Verkaufspraxis bei Pflanzengiften
30.04.2014 

In der letzten Woche haben wir in Bau- und Gartenmärkten stichprobenartig Käufe von glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln (beispielsweise „Roundup“ von Monsanto) durchgeführt. In drei Viertel der Fälle waren die Ergebnisse erschreckend: Entweder zeigten die Verkäufer mangelnde oder überhaupt keine Sachkenntnis und haben somit falsch oder unzureichend bezüglich der Anwendung von Pflanzengiften beraten, oder aber sie empfahlen die Mittel wissentlich gegen die gesetzlichen Vorschriften. 

So war es in fast allen Märkten möglich, diese giftigen Produkte zu kaufen. Und das, obwohl unsere Testkäufer die Unkrautvernichter ausdrücklich für verbotene Anwendungsbereiche wie Garagentoreinfahrten und Gehwege verlangten. Sehr bedenklich ist auch der Verkauf über das Internet: dort können die Mittel problemlos ohne Anwendungsnachweis bestellt werden. 

Diese Ergebnisse bestärken unsere Forderung, den Verkauf an Privatpersonen sowie den Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln im Haus- und Kleingartenbereich sofort zu stoppen. Das Umweltinstitut München e.V. fordert alle Privatpersonen auf, kein Gift im Garten einzusetzen! 

Mehr Informationen zum Glyphosateinsatz in Haus- und Kleingärten finden Sie auf unserer Homepage: http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=736&utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Glyphosateinsatz+im+Haus-+und+Kleingarten&utm_campaign=Standard+Kampagne

 

Ab sofort wieder erhältlich: Gentechnik-Burger bei McDonald's
30.04.2014 

Nachdem bereits Mitte Februar deutsche Geflügelproduzenten verkündet hatten, wieder genmanipulierte Futtermittel einzusetzen, hat nun auch der Fastfood-Riese McDonald's auf Hähnchenfleisch umgestellt, das mit Hilfe von Gentechnikfutter produziert wird. 

Begründet wird dies damit, dass gentechnikfreie Futtermittel zu ökonomisch akzeptablen Preisen angeblich nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Dabei haben Berechnungen von Greenpeace ergeben, dass sich ein „Chickenburger“ um weniger als einen Cent verteuern würde, falls McDonald‘s weiterhin konventionelle Futtermittel für seine Geflügelprodukte einsetzt. 

Dies ist ein erneuter Vorstoß der Industrielobby, gentechnikfreie Lebens- und Futtermittel vom Markt zu drängen und den Verbrauchern gegen ihren Willen genmanipulierte Nahrungsmittel aufzuzwingen. Die einzig sinnvolle Antwort darauf heißt: Bio kaufen! Denn Biolebensmittel sind auf alle Fälle gentechnikfrei.

Weitere Informationen zu Gentechnik in Lebens- und Futtermitteln erhalten Sie in unseren Faltblatt "Verbraucher im Dunkeln" sowie im Hintergrundartikel "Der Soja-Wahnsinn" unserer aktuellen Ausgabe der Münchner Stadtgespräche.

Beides können Sie hier bestellen: http://www.umweltinstitut.org/ueber-uns/infomaterial.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Infomaterial+bestellen&utm_campaign=Standard+Kampagne

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Gen-Infokampagne und bestellen Sie sich umfangreiches Infomaterial zum Lesen und Weiterverteilen! 

Zur Infokampagne: http://www.umweltinstitut.org/index.php?id=203

Ärzte gegen Tierversuche e. V. 

EUROPAWAHL 2014 - Erneute Mahnwachen am 17.05.2014 
20.04.2014 

Liebe Tierfreunde,

Nachdem am 08.03. 2014 ca. 10 000 Menschen in Europa und auch außerhalb der EU an Mahnwachen teilgenommen haben, finden nun erneut Mahnwachen statt.

Anlässlich der Massentötungen von Straßenhunden aufgrund einer Gesetzesänderung werden aktuell tausende von Hunden brutalst massakriert. ‚Euthanasieren‘ auf Rumänisch heißt, dass sie mit Mistgabeln erstochen, angezündet, mit Schaufeln erschlagen werden oder erbärmlich verhungern müssen.
Dies geschieht in einem EU-Land und die EU schaut zu!
Die Massentötungen werden indirekt von der EU mitfinanziert. Rumänien erhält Subventionen in Milliardenhöhe - die Korruption ist bekannt, Kontrollen finden meist nicht statt.

Bitte unterstützen Sie uns! Schnappen Sie sich Familie und Freunde und los geht's! Stehen Sie mit uns gemeinsam auf!! Gern gesehen sind Transparente, Schilder und dergleichen.

Hier können Sie sehen in welchen Städten die Mahnwachen und Demo's stattfinden:
http://mapofhope.wordpress.com/demonstrationen-und-mahnwachen/

Und wie sieht’s bei den Grünen aus? Dazu eine Mail von Monika Grieshaber, Mitglied der Tierschutzpartei: 

Tierschutz und die EU
02.05.2014 

Hallo, liebe Tierfreunde,

aus Ihrem Newsletter erfahre ich von der Veranstaltung durch Bündnis 90/Die Grünen in Hessen. Es ist für mich sehr auffallend, daß die Grünen immer unmittelbar vor den Wahlen die Unbarmherzigkeit der Menschen gegenüber den Tieren entdecken und während ihren Regierungszeiten diese Partei das deutschland-, europa-, weltweise Tierelend kaum interessiert! Und da ja die Sperrklausel für die kleinen Parteien gefallen ist, muß man jetzt natürlich zusehen, daß die Tierschutzpartei sich nicht zur Konkurrenz mausert! Ich bin froh um jede Partei, die sich um den Tierschutz und um Tierrechte bemüht, aber für mich sind die Grünen längst nicht mehr "grün" und längst nicht mehr glaubwürdig! Ich hatte bei einem Infostand der Grünen einmal geäußert, daß es die Tierschutzpartei nicht geben müsse, wenn die Grünen den Tierschutz konsequenter angehen würden; die Antwort: "Ich sage ihnen ganz offen, die Menschen sind mir wichtiger." So ist es! Es gibt zugegebenermaßen Ausnahmen auch bei den Grünen, aber sie können sich nicht durchsetzen (s. die Erfahrungsberichte von Barbara Rütting seinerzeit im Bayerischen Landtag, s. Renate Künast, die kein Problem damit hatte, ein Kind 12 x auf einen Fisch draufschlagen zu lassen, der dann noch immer nicht tot war, was sie dann mit 3 Schlägen endlich bewirkte. Kein Gespür dafür, daß man sowas nicht tun kann, nicht mit einem Kind und nicht vor laufender Kamera! Und daher ist ein Einzug der Tierschutzpartei in die Parlamente unverzichtbar! Hoffen wir, daß es jetzt einen Paradigmenwechsel geben wird, den wir seit Jahren von den Grünen vergeblich erhofft haben!!!!

Mit tierfreundlichen Grüßen

Monika Grieshaber

Da ich ja auch Botschafterin der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ bin, werde ich am 24. Mai in Frankfurt/Main am „Römer“ an der Aktion „Mach Dein Kreuz für ein tolerantes Europa!“ teilnehmen. Uhrzeit bitte auf der Internetseite www.respekt.tv nachlesen.  

Die Wahlparty der Tierschutzpartei findet, wie bereits angekündigt, am 25. Mai in Düsseldorf im Hotel Bellevue in der Luisenstraße 98-100 statt. Ich freue mich darauf, egal, wie die Wahl ausgeht.

Barbara

19.04.2014 

Liebe Freundinnen und Freunde, 

wie Ihr wisst, wurde die für Dienstag, 8. April vorgesehene Sendung im ZDF „Vegetarier gegen Fleischesser – Das Duell“ mit Alfons Schuhbeck und Attila Hildmann kurzfristig aus dem Programm genommen - mit der fadenscheinigen Begründung, ein Bericht über das seit Wochen verschollene malaysische Flugzeug sei wichtiger. Ein neuer Sendetermin für die Dokumentation wurde nicht genannt. Der Skandal löste eine enorme Protestwelle aus – dem Sender wird Zensur vorgeworfen.          

Hier meine mail an das ZDF und die Antwort: 

… Wie schade, dass die Fleischlobby offensichtlich stärker war und die Ausstrahlung dieser wichtigen Sendung verhindert hat. Die Wahrheit war wohl zu eindeutig! Aber dass Sie dieses seit Wochen verschollene Flugzeug aus der Versenkung geholt und als Grund angegeben haben, die Sendung im letzten Moment abzusetzen - das ärgert eine anständige Gebührenzahlerin wie mich doch maßlos.

Bitte nennen Sie einen neuen Ausstrahlungstermin – sonst müssen wir  ZuschauerInnen endgültig die Hoffnung auf wahrheitsgemäße unfrisierte Berichterstattung wenigstens im ZDF aufgeben.

Mit herzlichen Grüßen

Barbara Rütting
 

Antwort vom ZDF am 16.04.14 

Sehr geehrte Frau Rütting, 

vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF. 

Wir bitten um Verständnis dafür, dass die "ZDFzeit"-Dokumentation "Vegetarier gegen Fleischesser - Das Duell" verschoben wurde. Die vergebliche Suche nach den Passagieren der verschollenen Boeing MH 370 war der Grund für diese aktuelle Programmänderung.

In der dafür ins Programm genommenen Dokumentation "Das Geheimnis von Flug MH 370" wurde eines der größten Rätsel der Luftfahrt thematisiert. Das Schicksal der 239 Menschen an Bord ist ungeklärt. Das ZDF betrachtet es als journalistisch geboten, diese Ereignisse auf einem exponierten Dokumentationsplatz nachzuzeichnen.

Ihre Kritik an unserer Programmentscheidung haben wir der verantwortlichen Redaktion mitgeteilt. Ihre Stellungnahme wird außerdem als Teil der Zuschauerresonanz festgehalten und fließt so in die Diskussion zur Programmarbeit des ZDF ein.

Nach dem derzeitigen Planungsstand werden wir die Sendung am 10.06.2014, 20.15 Uhr, im ZDF ausstrahlen. Allerdings müssen wir hinzufügen, dass es auch hier noch zu Änderungen kommen könnte. 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre ZDF-Zuschauerredaktion
 

Meine Antwort ans ZDF: 

Na da haben wir es ja: Die Ausstrahlung mit den offensichtlich katastrophalen Ergebnissen für die Fleischesser hätte der Fleischmafia wohl das Ostergeschäft  verhagelt – nun also wird ein Termin am 10.06.2014 genannt – allerdings müsse man hinzufügen, dass es auch hier noch zu Änderungen kommen könnte.

Der Bevölkerung derartig lebenswichtige Fakten zu Gesundheit und Krankheit bewusst vor zu enthalten – das grenzt ja an unterlassene Hilfeleistung! Wir ZuschauerInnen und GebührenzahlerInnen fordern eine unzensierte Dokumentation!

Oder soll es statt „Mit dem Zweiten sieht man besser“ in Zukunft heißen „Im Zweiten wird man genau so betrogen wir überall“?

Das wäre doch schade!

Barbara Rütting

 

Bitte weiter protestieren!

Auch hier haben die Proteste Erfolg gebracht: 

Animal Spirit
UN-Gericht stoppt Japans Jagd auf Wale

01.04.2014

Heute (31.3.2014) hat der UN-Gerichtshof in Den Haag Geschichte geschrieben – für den Walschutz! Japan darf ab sofort keine Wale mehr in der Antarktis jagen – das jahrzehntelang bemühte "wissenschaftliche" Deckmäntelchen wird nicht länger anerkannt. Diese bahnbrechende Entscheidung basiert auf der Klage Australiens und Neuseelands – und der politischen Arbeit von Tier- und Artenschutzorganisationen.

Der heutige Tag zeigt, dass Erfolge im Tierschutz doch möglich sind! Aber auch in Europa werden Wale und Delfine auf brutale Weise getötet – in Island, Norwegen, Grönland und auf den Färöer-Inseln. Jedes Jahr. Im April beginnt die diesjährige „Jagdsaison“.
 

Ohne Fleisch zum Klimaschutzziel
01.04.2014 

Titelstory auf wissenschaft.de 

Keine gute Nachricht für Fleisch-Liebhaber: Um die fortschreitende Erwärmung der Erde zu bremsen, könnte künftig auch eine Umstellung unserer Ernährungsweise nötig sein. Denn essen wir weiter so viel Fleisch und Milchprodukte wie bisher, dann werden sich die weltweiten Emissionen aus der Landwirtschaft bis 2070 verdoppeln, wie schwedische Forscher jetzt vorrechnen. Der Klimaschutz in anderen Bereichen allein wäre dann nicht mehr ausreichend, um das Zwei-Grad-Klimaschutzziel noch zu erreichen. Abhilfe schafft ihren Modellen nach nur ein weitgehender Verzicht auf emissionsintensive Nahrungsmittel wie Rind- und Lammfleisch, Käse und Milch.

Soll das von der UN und vielen Regierungen angestrebte Klimaschutzziel von nur zwei Grad Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts eingehalten werden, sind drastische Einschnitte bei den Treibhausgas-Emissionen nötig. Betroffen sind davon vor allem die momentan größten Verursacher, der Verkehrs- und Energiesektor. Aber in den nächsten Jahrzehnten könnte auch die Landwirtschaft eine immer größere Rolle für die Emissionen spielen. Denn durch die wachsende Weltbevölkerung steigt auch der Bedarf an Lebensmitteln, zunehmender Wohlstand in Ländern der Dritten Welt sorgt zudem dafür, dass immer mehr Fleisch und Milchprodukte konsumiert werden. Das aber treibt den Treibhausgas-Ausstoß der Landwirtschaft in die Höhe, warnen Fredrik Hedenus und seine Kollegen von der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg.

Mehr dazu hier: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/umwelt/-/journal_content/56/12054/3265222/Ohne-Fleisch-zum-Klimaschutzziel/

"Ich wünschte ich wär ein Kätzchen wie du...“
01.04.2014

... Wirklich? Warum?

Dann wüsste ich auch wie es ist, liebkost zu werden, anstatt von einem Messer aufgeschnitten zu werden..."

Der Journalist Ingolf Bossenz brachte es in einem Artikel wieder einmal auf den Punkt: "Tierschutz im bürgerlichen Staat ist schließlich klar definiert. Wer mit der einen Hand seinen Hund krault und sich mit der anderen ein Schnitzel reinschiebt, entspricht dem schizophrenen Idealbild."

Campact 

EU-Schlacht um die Zukunft des Internets erfolgreich
03.04.2014 

Es ist geschafft! Vor wenigen Stunden hat das EU-Parlament die gefährlichen Lücken in der Verordnung zur Netzneutralität mit knapper Mehrheit weitgehend gestopft. Es war eine knappe Abstimmung, doch viele Abgeordnete haben sich überzeugen lassen – ein wichtiger Erfolg für Zukunft des Internets. Bei der Aussprache im Plenum hat eine EU-Abgeordnete die Unterschriften, die wir der Fraktion überreicht hatten, hochgehalten. Ihre Stimme kam an!

Die Abstimmung beweist: Gemeinsamer Protest wirkt. Auch auf europäischer Ebene können wir Bürger/innen zusammen Großkonzernen und ihrer Lobbypolitik Einhalt gebieten. Mehr als 170.000 Bürger/innen haben sich hinter den Online-Appell gestellt, den wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Verbraucherzentrale Bundesverband, Digitale Gesellschaft, Digitalcourage und European Digital Rights gestartet haben. Wir gratulieren unseren Kooperationspartnern, die durch ihr langjähriges Engagement diesen Erfolg bei der Abstimmung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hat die Bedenken der Bürger/innen ernst genommen. Nach der Abstimmung werden Rat und EU-Parlament über die Verordnung verhandeln. Wenn sie sich nicht einig werden, kann die Verordnung noch einmal ins EU-Parlament zur zweiten Abstimmung kommen! Mit der Entscheidung des EU-Parlaments beenden wir unsere Kampagne – werden dem EU-Rat aber weiter auf die Finger schauen, um notfalls wieder einzugreifen.

Gemeinsam haben wir gezeigt: Wir überlassen die Entscheidung darüber, was wir im Internet zu lesen und zu sehen bekommen, nicht den Konzernen. Wir setzen der Konzern-Lobby etwas entgegen! Das wollen wir auch in den kommenden Monaten tun: Denn mit dem geplanten TTIP-Freihandelsabkommen von EU und USA droht auch ein Angriff auf Datenschutz und Verbraucherrechte.

Bislang haben die Konzerne bei den Verhandlungen ihre Wünsche diktiert. Unser Widerstand kam ihnen dabei in die Quere – und hat bereits einen ersten Erfolg erzielt: Die EU-Kommission hat die Verhandlungen zu einem Teil des Abkommens zeitweilig ausgesetzt. Wenn wir uns jetzt nachhaltig engagieren, können wir TTIP gemeinsam stoppen.

Peta Deutschland e. V.

20 Jahre PETA Deutschland e.V. / Tierrechtsorganisation präsentiert Jubiläumskochbuch / „Vegan! Einfach lecker und gesund“ erscheint am 1. April im Rowohlt Verlag
27.03.2014 

Vegan in aller Munde: Seit mittlerweile 20 Jahren kämpft PETA Deutschland e.V. bundesweit für Tierrechte. Und wie könnte aktiver Tierschutz einfacher und geschmackvoller funktionieren als über die tierleidfreie Ernährung. Zum runden Jubiläum veröffentlicht die Tierrechtsorganisation 2014 das Kochbuch „Vegan! Einfach lecker und gesund“ im Rowohlt Verlag. 

Auf 256 Seiten präsentieren die Ernährungsexperten von PETA eine umfassende, rein pflanzliche Rezeptsammlung – mit bekannter Unterstützung. http://www.peta.de/Kochbuch  Zahlreiche Prominente verraten in dem großformatigen Buch ihre liebsten veganen Gerichte: Kaya Yanar beispielsweise kocht als «Ranjid» indisch, Thomas D verrät sein Rezept für schwäbische Maultaschen und Alexandra Kamp präsentiert Bandnudeln mit Beluga-Linsen. Darüber hinaus nimmt das Kochbuch den Koch-Fan mit auf eine kulinarische Weltreise durch die pflanzliche Küche – für alle Anlässe. Feinschmecker werden von den saisonalen Menüs begeistert sein, die Gerichte der gehobenen Küche vorstellen – kreiert vom veganen Gourmet-Restaurant „Körle und Adam“.

„20 Jahre PETA sind ein Grund zu feiern“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V. „Mit dem neuen PETA-Kochbuch machen wir nicht nur allen PETA-Fans und Liebhabern der pflanzlichen Küche, sondern auch uns selbst eine Freude. Alle Rezepte wurden liebevoll ausgewählt und das Beste ist: Kein einziges Tier muss dafür leiden.“

PETA Deutschland wurde 1994 von Harald Ullmann und der 1. Vorsitzenden von PETA USA, Ingrid Newkirk, gegründet. Was mit zwei Mitarbeitern und einem Schreibtisch in einer Stuttgarter Mietwohnung begann, entwickelte sich über die nächsten 20 Jahre zur größten Tierrechtsorganisation Deutschlands. PETA-Experten konfrontieren Prominente, Meinungsmacher und Behörden; sie appellieren an Designer, Unternehmen und Gastronomen, leisten Aufklärungsarbeit in Medien, an Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen, organisieren Demonstrationen, stehen in engem Kontakt mit Informanten, verfolgen Fälle von Tierquälerei und fordern nicht zuletzt die Verbraucher fortwährend dazu auf, ihr persönliches Konsumverhalten zu überdenken. Aktuell beschäftigt PETA Deutschland e.V. rund 45 Mitarbeiter. Neben Büros in Gerlingen und Berlin sind viele ehrenamtliche Unterstützer über ganz Deutschland verteilt im Einsatz. PETA Deutschland e.V. ist eine eingetragene, gemeinnützige Organisation, die ausschließlich von Spenden getragen wird. Über drei Millionen Unterstützer helfen PETA weltweit, aktiv für Tierrechte zu kämpfen.

Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben; jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit PETAs kostenlosem http://veganstart.de/ Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

 

Pferderennen: Schockierende Recherche
08.04.2014

Jede Woche sterben in den USA durchschnittlich 24 Pferde bei Pferderennen. Etwa 10.000 ausgemergelte oder verletzte Rennpferde landen Jahr für Jahr in Schlachthäusern.

Mehr: http://www.veganblog.de/2014/03/25/schockierende-undercover-recherche-von-peta-usa-die-wahrheit-ueber-pferderennen-video/?pk_campaign=NewsApril2014#.U0g2ncKKDIU

 

Air France: Beenden Sie den Transport von Primaten an Versuchslabore
08.04.2014

Teilen Sie den Verantwortlichen von Air France mit, dass Sie erst wieder mit ihrer Airline fliegen werden, wenn diese keine Primaten mehr zu Tierversuchslaboren transportiert!

Aktiv werden: http://www.peta.de/airfrance#.U0JTDOJmNpP&pk_campaign=NewsApril2014

Rettet den Regenwald e. V. 

Aktion: Stoppt die Plastiktüten
10.04.2014                 

Am 17. April stimmt das EU-Parlament über die „Verringerung der Verwendung von Kunststofftüten" ab. Mehr als 100 Milliarden Plastiktüten tragen EU-Bürger von ihren Einkäufen pro Jahr nach Hause. Weil sie vielleicht die Einkaufstasche zu Hause vergessen haben – oder sich keine Gedanken machen, was die Flut aus Kunststoff in der Natur anrichtet.

Die meisten der Plastiktüten werfen wir sofort in den Müll. Aber etwa acht Milliarden Kunststoffbeutel landen Jahr für Jahr in der Umwelt. Weil Plastik Jahrhunderte braucht, um sich zu zersetzen, verseuchen wir damit langfristig Landschaft und Gewässer.

Besonders gravierend ist der Plastikmüll in den Ozeanen. Mindestens eine Million Seevögel und Tausende Meerestiere wie Meeresschildkröten, Robben und Pottwale sterben pro Jahr am Müll. Denn die Tiere halten Plastik für Nahrung und verenden qualvoll an den verschluckten Teilen.

Und Wellen zerreiben Plastikmüll in immer kleinere Partikel, die im Wasser treiben. Statt Plankton nehmen Fische Plastikteilchen und deren giftige Zersetzungsprodukte auf, die am Ende auch auf unsere Teller gelangen.

Unser Plastikkonsum muss unverzüglich reduziert werden, besonders dringend bei Produkten wie Plastiktüten, die leicht vermieden werden können. Wir fordern deshalb von der Europäischen Union, Plastiktüten konsequent zu verbieten.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an die EU:

https://www.regenwald.org/aktion/935/aktion-stoppt-die-plastiktueten

 

Keine Staudämme im Mavrovo Nationalpark!
10.04.2014

Der Mavrovo Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks Europas. In dieser Berglandschaft mit ihren Urwäldern, Bächen und Flüssen leben Bären, Fischotter, Wölfe, seltene Fischarten und ein ganz besonderes Tier: der Balkanluchs. Nur wenig mehr als 50 Exemplare dürften bis heute überlebt haben – die meisten davon im Mavrovo Nationalpark.

Doch dem Balkanluchs droht das endgültige Aus. Mitten im Nationalpark sollen zwei große Wasserkraftwerke gebaut werden. „Jeder Druck auf die Kernpopulation der Tiere kann dazu führen, dass eine der gefährdetsten Säugetierarten Europas ausstirbt", sagt Dr. Urs Breitenmoser von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Fordern Sie die Verantwortlichen und den Premierminister Mazedoniens auf, die Projekte zu stoppen:

https://www.regenwald.org/aktion/947/keine-staudaemme-im-mavrovo-nationalpark

 

Avaaz 

Orang-Utans in Gefahr ― unser Rettungsplan
15.04.2014 

Letztes Jahr haben sich über 1,3 Millionen von uns dafür eingesetzt, den letzten Ort auf der Welt zu retten, an dem Orang-Utans, Tiger, Nashörner und Elefanten noch frei zusammen leben. Es war verblüffend: Wir haben einen Plan aufhalten können, der riesige, unberührte Regenwaldflächen auf Sumatra zerstört hätte. Doch nun will die Regierung vor Ort die zerstörerischen Pläne wieder aufnehmen ― es sei denn wir handeln.

Palmöl-, Papier- und Bergbauunternehmen können aus der Erschließung dieses empfindlichen Ökosystems Profit schlagen. Um mit dem Abholzen zu beginnen, üben sie erfolgreich Druck auf die Regierung aus. Doch Europa kann Indonesien noch viel attraktivere Handelsanreize bieten und Experten sagen, dass der EU-Botschafter dazu beitragen könnte, die Orang-Utans für immer zu schützen, wenn er jetzt eingreift.

Naturschutzorganisationen in Sumatra kämpfen mit allen Mitteln um seine Aufmerksamkeit, doch nun bitten sie uns darum, ihren dringenden Aufruf zu verstärken. Stellen wir den EU-Botschafter und Deutschlands Umweltministerin ins Licht der Öffentlichkeit, damit sie gemeinsam handeln, bevor es zu spät ist. Unterzeichnen Sie jetzt:

http://www.avaaz.org/de/aceh_rainforest_petition_loc_de/?bViTtbb&v=38813

Durch eine Genehmigung der Pläne würde diese riesige Waldfläche für den Bergbau sowie Papier- und Palmölplantagen freigegeben werden. Es wäre ein Umweltdesaster von katastrophalem Ausmaß. Denn für viele ernsthaft bedrohte Tierarten ist dies der letzte Rückzugsort.

Als EU-Botschafter für Indonesien kann Olof Skoog der örtlichen Regierung die politische und technische Unterstützung bieten, um die zerstörerischen Pläne vernünftig zu überprüfen und sie davon überzeugen, den empfindlichsten Teil des Regenwaldes zu schützen. Für solch eine Lösung sind bereits starke Impulse gesetzt worden: Einzelne EU-Länder, darunter auch Deutschland (ein wichtiger Geber) haben Interesse daran gezeigt. Und der Botschafter und die Umweltministerin sind für diese Aufgabe am Besten geeignet.

Die EU ist einer der Hauptinvestoren in nachhaltige Entwicklung auf Sumatra. Deswegen sollte Herr Skoog dafür sorgen, dass die Früchte dieser Investition nicht durch die derzeitigen Pläne aufs Spiel gesetzt werden. Insider sagen, dass er nur deshalb noch nichts unternommen hat, weil er einfach noch nicht realisiert hat, wie wichtig das Thema ist und welche Rolle er spielt.

Der größte Einsatz zur Rettung dieses Regenwalds steht noch an. Verstärken wir also den Aufruf an den Botschafter und zeigen wir ihm, dass wir auf ihn zählen, eines der wichtigsten Waldstücke der Welt zu retten. Klicken Sie unten, um die Petition zu unterzeichnen: 

http://www.avaaz.org/de/aceh_rainforest_petition_loc_de/?bViTtbb&v=38813

Trotz aller Widrigkeiten, haben wir bereits dazu beigetragen, die Genehmigung dieses Plans zu verzögern ― und sichergestellt, dass die Regierung Änderungsmaßnahmen ergreift. Dann haben wir mit vereinten Kräften genug Geld gesammelt, um ein Habitat für Orang-Utans und andere bedrohte Tierarten im Wert von 1 Million Dollar zu retten. Dies ist der letzte Schritt, um Orang-Utans in Indonesien eine sichere Zukunft zu bieten. Und alle Beteiligten stehen in den Startlöchern, um den Erfolg zu sichern!

Umweltinstitut München e. V. 

USA: VerbraucherInnen fordern Gentechnik-Kennzeichnung
10.04.2014                       

In den USA müssen genmanipulierte Lebensmittel, anders als in Europa, nicht gekennzeichnet werden. Laut Umfragen befürworten 80 Prozent der US-BürgerInnen eine Kennzeichnungspflicht. In fast der Hälfte aller US-Bundesstaaten gibt es dazu bereits Bürgerinitiativen oder Gesetzesvorlagen. Die zuständige Behörde FDA (Food and Drug Administration) stellt sich jedoch taub.

„Uns liegen keine Beweise vor, die auf Sicherheitsrisiken bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln hinweisen“, gab die Leiterin der FDA letzte Woche bekannt. Sie möchte an der Regelung aus dem Jahr 1992 festhalten, wonach genmanipulierte Lebensmittel wie alle anderen Lebensmittel zu behandeln sind. Die Gentechnik-Lobby lacht sich ins Fäustchen und will über den Umweg des Freihandelsabkommens TTIP die Kennzeichnungspflicht gleich auch bei uns in Europa abschaffen.

Europäische KonsumentInnen könnten sich dann nicht mehr zwischen Gen-Food und gentechnikfreien Lebensmitteln entscheiden. Das gilt es zu verhindern!


Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP geplant
10.04.2014 

Die Kampagne gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP hat in den letzten Monaten kräftig an Schwung gewonnen. Eine weitere Möglichkeit, das Abkommen zu verhindern, wäre eine Europäische Bürgerinitiative (EBI), die die EU-Kommission auffordert, das Verhandlungsmandat zu beenden. Momentan planen wir die Formulierung eines entsprechenden Begehrens. Die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP soll zusammen mit anderen Organisationen aus dem Bündnis ttip-unfairhandelbar und weiteren Partnern in ganz Europa umgesetzt werden.

In der Vorbereitungszeit ist einiges zu tun, so steht die Klärung juristischer Fragen und der Aufbau eines europäischen Netzwerks an. Im Herbst könnte mit der Unterschriftensammlung begonnen werden. Innerhalb eines Jahres müssen dann 1.000.000 Unterschriften in Europa zusammenkommen, wobei in mindestens sieben verschiedenen Ländern bestimmte Quoren erreicht werden müssen.

Doch schon jetzt kostet uns die EBI viel Geld und Arbeitskraft. So müssen juristische Gutachten eingeholt und bezahlt sowie unzählige Telefonate durch ganz Europa geführt werden. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, die Europäische Bürgerinitiative vorzubereiten, um das TTIP zu verhindern. 

Hier online spenden: https://www.umweltinstitut.org/spendenfoerdern/online-spenden.html

Und das gibt’s bei mir zu Ostern! Rezepte aus meinem neuen Buch "Vegan & vollwertig - Meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter"

Bunter Frühlingssalat

4 Tomaten • 1 Tasse Maiskörner • 250 g Zuckerschoten • 1 Avocado • ½ Kopf grüner Salat • ½ rote und ½ gelbe Paprikaschote • gehackte Kräuter zum Bestreuen

Die Tomaten würfeln. Aus der Avocado mit einem Kugelausstecher Kugeln stechen, Paprikaschoten in Streifen schneiden. Mit gehackten Kräutern bestreuen.

Soße

1 EL süßer Senf • Öl • 2 EL Tomatenmark • 1 EL Sojasoße (Tamari) • Kräutersalz • Zitronensaft 

zum Bestreuen Verschiedene Keimlinge (zum Beispiel aus Mungbohnen, Kresse, Alfalfa, Radieschen • junge Löwenzahnblätter

Senf und Öl verrühren. Wenn eine feste Masse entstanden ist, mit Tomatenmark, Sojasoße und den restlichen Zutaten abschmecken. Auf den Salat geben, Keimlinge und feingeschnittene Löwenzahnblätter drüberstreuen.

Gebratener Spargel mit Rucola und Walnüssen

1 kg Spargel • Olivenöl • Streuwürze • 1 Handvoll Rucola • 1 Hand voll Walnüsse 

Spargel schälen und den holzigen Teil entfernen, im Olivenöl mit Streuwürze unter häufigem Wenden ca. 10 Minuten braten.

Dazu Baguette oder Ciabatta. 

Schmeckt mir mit grünem Spargel besonders gut. Der wird nicht geschält – nur der untere holzige Teil entfernt.

Hirsepudding auf Erdbeerspiegel  

500 g Cashewmilch • 70 g feingemahlene Hirse
 • 1 EL geriebene Mandeln • 1 Prise Salz • 1/2 TL Vanille • 2-3 (oder mehr, kommt auf die Größe an) zuerst in wenig Wasser eingeweichte dann pürierte Datteln • Mandelblättchen 

Hirse unter Rühren in die kochende Cashewmilch einstreuen. Kurz aufkochen, dann auf der abgeschalteten Herdplatte 20 Minuten quellen lassen. Die restlichen Zutaten unterrühren, den Pudding in 4 mit kaltem Wasser ausgespülte Förmchen füllen und abkühlen lassen. 250 g Erdbeeren  mit 2 EL Wasser und etwas  Vanillerum pürieren. Pudding auf den Erdbeerspiegel setzen und mit Mandelblättchen bestreuen.

 

Am Dienstag, 22.04.2014 um 22.45 Uhr bin ich mit Hildegard Hamm-Brücher, Hans-Joachim Vogel und Joachim Fuchsberger in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zu Gast. Thema „Unser Rat der Weisen: was zählt im Leben?“

Die Aufzeichnung fand am 10.04.2014 statt. Leider wurde der Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Krankheit – wohl aus Rücksicht auf die Beteiligten – nicht thematisiert. Eine gute Chance vertan!

Bildet Euch selbst eine Meinung!

Eure „weise“ Barbara

02.04.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

eine junge Frau ist in den Hungerstreik getreten, um gegen das Massaker an den rumänischen Straßenhunden zu protestieren. Ich kann ihre Verzweiflung so gut nachvollziehen. Dennoch: Lebende Aktivisten nützen den Tieren mehr als tote!

Auch mir geht es auf die Nerven, täglich Petitionen zu unterzeichnen, ohne dass sich etwas zu ändern scheint – aber: „Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann ändert sich die Welt!“

Also dran bleiben, Leute, auch wenn man (und frau) sich lieber mal in die Sonne setzen würde an diesem wunderschönen Frühlingstag.

Und am 25. Mai haben wir die Möglichkeit, politisch Einfluss zu nehmen durch unser Wahlverhalten! Das heißt: Die Partei „ Mensch Umwelt Tierschutz“ wählen, die einzige Partei, die sich für Mensch, Tier und Umwelt einsetzt und gute Chancen hat, ins Europaparlament zu kommen, denn die 3% Hürde ist gefallen!

Wahlparty übrigens in Düsseldorf!!! 

Nun zu den Meldungen, wie immer schlechten und guten:

Albert-Schweitzer-Stiftung 

Geschenk für neue Förderer
16.03.2014

Neue Förderinnen und Förderer erhalten für kurze Zeit ein Buch als Dankeschön! Wer schon dabei ist, bekommt ein Buch für eine Beitragserhöhung geschenkt. Und das Beste: Für diese Aktion werden keine Spendengelder benötigt.

Mehr: https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/foerdern/buchgeschenk

Amnesty International vegan
16.03.2014 

Amnesty International Schweiz richtet seine General-Versammlung komplett vegan aus und begründet dies ausführlich. Erfahren Sie, was die Organisation für Menschenrechte zu diesem Schritt bewegt hat.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/amnesty-international-vegan

Hintergrund Aquakultur
16.03.2014 

Nur wenige Menschen empfinden Fischen gegenüber Mitgefühl, doch genau das ist u. a. angesichts der Bedingungen in der Aquakultur angebracht. Wir haben unsere Hintergrundinfos über die Massentierhaltung unter Wasser aktualisiert.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/fische-aquakultur

Raus aus der Fabrik
23.03.2014

Eine ehemalige »Tierwirtin« beschreibt ihren Ausstieg aus der Schweinezucht und -mast. Sie konnte das, was sie den Tieren antat, nicht mehr ertragen.

Mehr: http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2014/raus-aus-der-schweinefabrik-20708

Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz 

Preiskrieg an der Fleischtheke: VIER PFOTEN sieht Verbraucher in der Verantwortung
18.03.2014 

Nachdem Marktführer Aldi am Wochenende die Preise für Rind-, Hähnchen- und Putenfleisch um bis zu 7 Prozent gesenkt hat, appelliert VIER PFOTEN an das Gewissen der Verbraucher. Jedem müsste klar sein, dass Betriebe sinkende Preise im Handel auf Seiten der Produktion hereinholen müssen. Bei gleichbleibenden oder steigenden Kosten für Energie, Löhne oder andere Inputfaktoren geht das oft auf Kosten der Tiere. Wenn ALDI ein Hähnchen für 2,72 Euro das Kilo verkauft, liegt der Verdacht nahe, dass dieses nicht annähernd artgemäß gehalten werden kann, so VIER PFOTEN. In der konventionellen Intensivtierhaltung ist es Standard, die Tiere auf engstem Raum zusammenzupferchen – nur so lässt sich das dauerhaft niedrige Preisniveau für Fleischprodukte realisieren. Für die Hähnchenmast bedeutet das unter anderem, dass sich in der Endphase der Mast bis zu 24 Tiere auf nur einem Quadratmeter drängen.

„Wer Billigfleisch kauft, nimmt Tierquälerei in Kauf“, sagt Dr. Andrea Berg, Country Managerin von VIER PFOTEN. „Ja, wir brauchen eine gesellschaftliche Diskussion darüber, was Fleisch kosten soll und darf. Aber die Discounter werden ihre Preisspirale erst dann unterbrechen, wenn das Billigfleisch in den Regalen liegen bleibt. Bessere Tierhaltung, gesündere Tiere, weniger Antibiotika darf, nein, muss mehr kosten.“ Landwirte müssten wieder reell von ihrer Tätigkeit leben können. Nur dann sei es möglich, höhere Tierschutz-Standards umzusetzen.

Tierschutzlabel von VIER PFOTEN

Es ist jedoch schwierig vom Preis allein auf Haltungsbedingungen zu schließen. Um den Verbrauchern im Supermarkt eine Alternative und damit eine bewusste Entscheidungsmöglichkeit zu bieten, hat VIER PFOTEN das Gütesiegel „Tierschutz-kontrolliert“ für Fleischprodukte entwickelt. Mit dem Gütesiegel werden Produkte von Tieren gekennzeichnet, die unter deutlich besseren Bedingungen leben als in der konventionellen Tierhaltung und die nach strengen Vorgaben transportiert und geschlachtet werden. Die dem Gütesiegel zugrunde liegenden verbindlichen Anforderungen bezüglich Haltung, Transport und Schlachtung werden streng von Experten kontrolliert. Unter anderem ist hier die Erhebung „tierbezogener Parameter“ sowohl am Mastbetrieb (im Rahmen der Kontrolle) als auch kontinuierlich bei der Schlachtung verpflichtend. Das heißt, dass z.B. Verletzungen, Frakturen, Blutergüsse oder Entzündungen bei den Tieren erfasst werden – mit Konsequenzen für die entsprechenden Betriebe.

Weitere Informationen zum „Tierschutz-kontrolliert“-Label:
http://www.vier-pfoten.de/service/tierschutzlabel/

 

Kastration von Streunerkatzen erfolgreich gestartet - Bündnis „Pro Katze“ wird im hessischen Gernsheim/Rhein aktiv
19.03.2014 

Am 17. März 2014 war das Bündnis „Pro Katze“ im Tierheim Gernsheim/Klein-Rohrheim im Einsatz. Es wurden bereits acht Katzen kastriert. In den nächsten Tagen werden weitere Tiere eingefangen. Unterstützt wurde die Aktion von Ursula Hammann, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, die sich ebenfalls für die Forderung des Bündnisses nach einer landesweiten Regelung stark macht, die Kommunen ermächtigt, eigene Kastrationsverordnungen zu erlassen.

In Deutschland fristen schätzungsweise zwei Millionen Streunerkatzen ein erbarmungswürdiges Leben. Die Kastration ist die einzige wirksame Maßnahme, um ihre rasante Verbreitung und das damit verbundene Tierleid zu stoppen. Die in Lebendfallen gefangen Streunerkatzen werden kastriert, gechipt, gegen Parasiten behandelt und medizinisch untersucht. Sobald die Katzen sich von der Narkose erholt haben und wieder fit sind, werden sie in ihr angestammtes Revier entlassen. Registriert werden die Streuner bei TASSO e. V., Europas größtem Haustierregister, auf den Tierschutzverein Gernsheim e.V.

Die drei großen Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) haben sich im März 2012 zusammengeschlossen und das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Gemeinsam setzt sich das Bündnis für eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Freigängerkatzen ein.

Weitere Informationen auf: www.sie-sind-ueberall.org

 

17 der 18 misshandelten Hunde sind gerettet // Dank medialem Druck gibt rumänische Behörde Hunde zurück an VIER PFOTEN
25.03.2014 

Gestern Nachmittag hat die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN 17 der 18 von der Veterinär-Aufsichtsbehörde ASPA misshandelten und gestohlenen Hunde zurückbekommen. Verwaltungsangestellte des Tierheims von Bragadiru in der Nähe von Bukarest haben die Hunde zurückgebracht. Mitglieder von VIER PFOTEN hatten in Begleitung rumänischer Medien stundenlang vor dem Tierheim ausgeharrt und die Hunde zurückgefordert.
Die Hunde sind sehr verängstigt, und manche weisen am Körper Spuren roher Gewalt auf. Eine Hündin wird weiterhin vermisst. Auch die meisten anderen Hunde des zerstörten Tierheims, auf dem sich die VIER PFOTEN-Tierklinik befindet, wurden zurückgegeben. Acht Hunde starben jedoch in Folge der brutalen Methoden der Hundefänger.

„Wir sind erleichtert, dass wir 17 unserer Hunde retten konnten“, betont Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei VIER PFOTEN. „Dank des medialen Drucks musste die ASPA uns die Hunde zurückgeben. Aber wer weiß, wie viele andere Hunde sie irgendwo im Verborgenen misshandeln und töten.“

Letzten Freitag hatten mehrere Hundefänger der ASPA etwa 75 Hunde aus der VIER PFOTEN-Tierklinik und einem Tierheim im 6. Bezirk von Bukarest misshandelt, illegal entwendet und zum städtischen Tierheim von Bragadiru gebracht. VIER PFOTEN hatte daraufhin bei der Polizei Anzeige gegen die ASPA erstattet.

Das VIER PFOTEN-Team brachte nun 9 der 17 Hunde zum VIER PFOTEN-Partnertierheim Speranta in Bukarest. Die anderen acht Hunde, die vor kurzem von Tierärzten der Organisation kastriert wurden und deshalb in ihrer Obhut waren, wurden zu ihren Besitzern zurückgebracht. „Wir mussten dieselben Hunde zweimal retten“, sagt Gabriel Paun. „Einmal, weil sie unter schlimmsten Bedingungen auf der Straße leben mussten und auch noch von Kriminellen misshandelt wurden. Und ein zweites Mal, weil sie uns von der Behörde brutal entrissen wurden. Unglaublich, welche Qualen sie in ihrem kurzen Leben ertragen mussten. Wir hoffen, dass die neun Hunde im Tierheim Speranta bald von lieben Menschen adoptiert werden.“

Alle Hunde sind kastriert, gechippt und geimpft und können adoptiert werden, sobald sie von den Misshandlungen komplett genesen sind. 

YouTube-Video über die Misshandlung der Hunde durch die Behörden: http://www.youtube.com/watch?v=UUT11bt_Jjc&feature=youtu.be

Weitere Informationen auf: www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/stray-animal-care/rumaenien/aktuell/behoerden-misshandeln-hunde-in-vier-pfoten-klinik-in-bukarest/

Peta Deutschland e. V. 

ADI und PETA-Kritik an Filmproduktion „Der Hundertjährige“: Skandal um Elefantenmissbrauch aufgedeckt
17.03.2014 

Animal Defenders International (ADI) und PETA Deutschland e.V. kritisieren den Film „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ wegen der Nutzung eines misshandelten Elefanten im Zirkus. Regisseur des am 20. März in die deutschen Kinos kommenden Films ist Felix Herngren. 

Bei dem im Film eingesetzten Elefanten handelt es sich um die Elefantendame Vana Mana (auch: Wana Mana), die bereits in den schockierenden, verdeckt gefilmten Aufnahmen von ADI am Great British Circus in Großbritannien zu sehen war. (1) Vana Mana und ihre Gefährten Sonja und Delhi wurden darin von ihrem Trainer und Pfleger geschlagen und über lange Zeiträume hinweg angekettet. Die erschreckenden Aufnahmen von ADI riefen einen öffentlichen Aufschrei hervor, und so verließen die Elefanten und ihr Trainer Großbritannien nach nur einer Saison. Seitdem touren sie mit Zirkussen in ganz Europa; der Trainer hat mittlerweile seinen Namen sowie die Namen der Elefanten geändert. Im vergangenen Jahr mussten Vana Mana und Sonja – die jetzt Ghandi und Baby heißen – mit ihrem Trainer im Cirkus Scott auftreten. (2) Nachdem ihre wahre Identität bekannt wurde, gab Cirkus Scott bekannt, in Zukunft nicht mehr mit Wildtieren zu arbeiten. (3) Delhi, ein chronisch lahmender Elefant, der in den Aufnahmen von ADI zu sehen ist, ist bereits gestorben, aber Vana Mana und Sonja sind noch immer bei ihrem brutalen Trainer Lars Hölscher. Der Besitzer des berüchtigten Great British Circus – in dem auch die verdeckten Aufnahmen von ADI entstanden – hat zwischenzeitlich in Großbritannien gezüchtete Tiger zu seinem Sohn nach Deutschland geschickt, der dort im Circus Krone auftritt. (4) 

ADI Chief Executive, Jan Creamer dazu: „Der ‚Hundertjährige‘ wird als Komödie dargestellt; doch an dem schockierenden Missbrauch des im Film genutzten Elefanten ist absolut nichts Komisches. Elefanten sind intelligente und emotional komplexe Wildtiere, und ihre Nutzung in Filmen und anderen Formen der Unterhaltung wird von Tierärzten, Elefantenexperten, der Öffentlichkeit und Prominenten weithin verurteilt. Diese Tiere leiden unweigerlich für unsere Unterhaltung – sei es im Training, wenn sie in freier Wildbahn eingefangen werden oder wenn sie während des Transports immer wieder eingesperrt sind. Filmstudios sollten stattdessen mit CGI und anderen kreativen Mitteln arbeiten, um Tieren keinen Schaden mehr zuzufügen. Jeder Tierfreund sollte den ‚Hundertjährigen‘ und andere Filme, in denen Tiere auftreten müssen, meiden.“

Peter Höffken, Wildtier-Experte bei PETA Deutschland e.V.: „Das Schlagen von Elefanten für Film- und Zirkusproduktionen ist systembedingt. Anders gehorchen diese sensiblen Tiere nicht. Wer eine Eintrittskarte für solche Produktionen kauft, bezahlt für die Misshandlung von Elefanten.“

Das Leid von Tieren in der Unterhaltungsindustrie steht immer mehr im Fokus. Die Öffentlichkeit und die Filmindustrie lehnen diesen Missbrauch mehr und mehr ab. Die Regisseure Rupert Wyatt (Planet der Affen: Prevolution) und Darren Aronofsky (Noah) verwendeten für ihre Tierszenen CGI (Computer Generated Imagery). Auch die Filmindustrie selbst konzentriert sich verstärkt auf die Nutzung von Tieren in der Unterhaltungsbranche: Seaworld wird wegen seiner Haltung von Orcas heftig kritisiert, nachdem der Film „Blackfish“ die Hintergründe aufzeigte. Die Rettung von 25 Löwen aus illegalen bolivianischen Zirkussen durch ADI wird in der inspirierenden Action-Dokumentation „Lion Ark“ gezeigt. (5)

Quellen 

1. Verdeckte Ermittlung von ADI mit Aufnahmen von Vana Mana und anderen vom Great British Circus misshandelten Elefanten http://bit.ly/YoutubeGreatBritishCircus

2. SvD-Bericht über beim Great British Circus misshandelte Elefanten und ihren Einsatz im Cirkus Scott http://www.svd.se/nyheter/inrikes/svensk-cirkus-anlitade-okand-elefanttranare_8585818.svd

3. ADI-Kampagne Stop Circus Suffering, Schweden http://www.ad-international.org/animals_in_entertainment/go.php?id=3298&ssi=10

4. BBC “The man who bred 120 tigers in rural Lincolnshire” http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-lincolnshire-24387281

Lacey’s Lions http://www.laceys-lions.com/martin_lacey_englisch/startseitemartin.html

5. Lion Ark: www.LionArkthemovie.com

- ADI-Bericht zur Ermittlung um die Elefanten beim Great British Circus, 2009 http://www.ad-international.org/media/GBC_Elephant_Report_F_2010.pdf

- Expressen-Bericht zur Arbeit mit Vana Mana (in dem Bericht Ghandi genannt)

http://www.expressen.se/kvp/snablar-vilken-tung-roll-for-cirkuselefanten

- Bericht über Ausbruch von Elefanten in Kopenhagen, vormals beim Great British Circus, 2012

http://www.ad-international.org/animals_in_entertainment/go.php?id=2833&ssi=10

 

Nach PETA-Kampagne: China Southern Airlines stellt den Transport
lebender Affen zu Versuchslaboren ein / Air France damit letzte Fluglinie
weltweit, die Primaten für Versuchszwecke befördert
26.03.2014 

Erfolg: Die größte Fluggesellschaft der Volksrepublik China, China Southern Airlines (CSA), wird ab sofort keine lebenden Affen mehr zu Versuchslaboren transportieren. Das bestätigte Chen Qiuhua, Senior Cargo Manager von China Southern, der Tierrechtsorganisation PETA USA am 21. März 2014 in einem Schreiben. Das Unternehmen reagiert damit unter anderem auf die jahrelange weltweite Kampagnenarbeit von PETA. Nach dem Rückzug der CSA aus dem Geschäft mit Tiertransporten ist Air France nun die letzte große Fluggesellschaft, die noch immer Affen zu Versuchslaboren befördert. PETA begrüßt die Entscheidung der CSA und wird sich in ihrer Kampagnenarbeit nun auf einen Transportstopp bei Air France konzentrieren.

„Wir freuen uns sehr über die zukunftsweisende Entscheidung der China Southern Airlines“, so Patrique Noetzel, Aktionskoordinator der PETA-Kampagne. „Air France ist damit die letzte Fluggesellschaft weltweit, die nach wie vor Primaten für Versuchszwecke transportiert. Wir appellieren an das Unternehmen, die Todesflüge ein für alle Mal einzustellen.“

Einige der von Air France transportierten Tiere entstammen heruntergekommenen, beengten Massenzuchtanlagen für Affen; andere sind Wildfänge. Eine aktuelle Recherche der britischen National Anti-Vivisection Society (NAVS) dokumentiert schockierende Misshandlungen von Affenbabys auf der Insel Mauritius. Fotos und Videoaufnahmen zeigen, wie die Babys ohne Schmerzmittel tätowiert, in winzige Boxen gesperrt und dann von Air France zu Laboren in Großbritannien verschickt werden. Nach umfassenden Gesprächen mit PETA transportieren die Fluglinien United Airlines, China Eastern Airlines, Philippine Airlines und Vietnam Airlines seit 2013 keine Primaten mehr an Labore. Lufthansa, British Airways, Aer Lingus, Qantas, American Airlines, Cathay Pacific und alle anderen großen Fluglinien beteiligen sich grundsätzlich nicht an der brutalen Industrie und haben den Transport von Primaten an Versuchseinrichtungen untersagt.

Weitere Informationen:

Veganblog.de/ChinaSouthernAirlines

PETA.de/AirFrance

PETA.de/InfografikAffenfürTierversuche

Rettet den Regenwald  

Indonesiens Regenwald bedroht: Deutsche Bank sägt mit
25.03.2014             

Dem indonesischen Palmöl-Produzenten Bumitama Agri sind Gesetze egal. Die Firma betreibt weiterhin illegal zwei Plantagen und holzt Wälder ab. Versprechen, damit aufzuhören, wurden gebrochen.

Bumitama Agri ist unter erheblichem Erklärungsdruck, seit die Organisation „Friends of the Earth“ (FOE) in der detaillierten Studie „Commodity Crimes“ illegale Praktiken der Firma aufgedeckt hatte. Es geht um zweifelhafte Genehmigungen, verbotene Rodungen und die Bedrohung der Orang-Utans. Dabei hatte Bumitama Agri versprochen, auf seiner Plantage von Ladang Sawit Mas (LSM) in der Provinz Westkalimantan auf Borneo keinen Wald mehr abzuholzen.

Doch die Firma hat ihre Geschäftspraxis offenbar nicht geändert. FOE belegt anhand von Satelliten-Bildern, dass auf der Plantage von LSM zwischen Mai und September rund 500 Hektar gerodet wurden. Bis zum Februar 2014 ging der Holzeinschlag weiter.

Zahlreiche Banken finanzieren Bumitama Agri, darunter die Deutsche Bank. Fordern Sie deren Vorstandschefs auf, keine Plantagen zu finanzieren:

https://www.regenwald.org/aktion/946/indonesiens-regenwald-bedroht-deutsche-bank-saegt-mit

Tasmanien: Regierung gefährdet am Welterbe
25.03.2014 

In Tasmaniens Wäldern wachsen einige der mächtigsten Laubbäume der Welt. Die Landschaft und archäologische Funde sind einzigartig, weshalb nahezu ein Viertel der Insel unter dem Schutz der Unesco stehen. Jetzt will die australische Regierung 74.000 Hektar den sicheren Status als Welterbe rauben.

Erst im Juni 2013 war die „Tasmanian Wilderness World Heritage Area“ auf Betreiben der australischen Regierung um 170.000 Hektar ausgedehnt worden und misst seither 1,58 Millionen Hektar. Das entspricht der Fläche Schleswig-Holsteins.

Premierminister Abbott will, dass 74.000 Hektar den Status als Welterbe verlieren. Die Flächen seien nicht schützenswert. Naturschützer sind alarmiert und widersprechen heftig. 90 Prozent seien unberührter Urwald.

Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/945/tasmanien-regierung-saegt-am-welterbe

Animal Spirit 

Helfen Sie den vergessenen rumänischen Pferden
16.03.2014 

(Übersetzung): "Rumänische Bauern besitzen zwei oder drei Pferde, die ihr gesamtes Leben lang ein kümmerliches Dasein fristen müssen. Sie werden zur Arbeit gezwungen und bis zu ihrem Tode mißbraucht. Die Mentalität der Bauern ist es, die Tiere während der kalten Winter draußen zu lassen, durstig und hungrig, mit dem Argument daß ein Pferd, welches nicht arbeitet, auch kein Futter braucht.

 Wenn sie aus lauter Erschöpfung nicht mehr laufen können, werden sie in die Genitalien getreten oder diese werden versengt. Als Mitgliedsland er EU muß Rumänien dazu gezwungen werden, einen Gesetzesentwurf durchzusetzen, der die Farmer verpflichtet, die Pferde zu impfen, zu entwurmen, zu chippen und für angemessene Unterkunft und Futter zu sorgen. Wenn sie das nicht erfüllen wollen, muß ihnen die Pferdehaltung verboten werden. Regelmäßige Kontrollen würden die Bauern dazu anhalten, ihre Tiere mit mehr Mitgefühl und Respekt zu behandeln. Tierquälereien sollen mit harten Gefängnisstrafen geahndet werden. Kein Pferd hat es verdient, übermäßig schwere Lasten zu ziehen, während es verletzt, vernachlässigt, und ausgebeutet wird, nur um dann auf dem Schlachthof zu enden. Bitte unterstützen Sie unsere Petition, um den schrecklich gequälten Pferden in Rumänien ein besseres Leben zu ermöglichen."

 Eine deutsche Augenzeugin berichtet: "Die meisten Pferde haben Sommer wie Winter keine Unterkunft, sind Regen, Hitze, Schnee und Minusgraden bis - 25° ausgesetzt. Sie werden im Winter nicht gefüttert, weil sie dann angeblich "nicht so viel arbeiten". Die meisten sind stark abgemagert und krank (siehe Foto), trotzdem müssen sie im Winter schwere Lasten aus Holz mit dem Leiterwagen aus dem Wald schleppen. Sie werden unbarmherzig ausgebeutet wie Maschinen und werden hart bestraft, wenn sie keine Kraft mehr haben, um die Lasten zu schleppen.

 Einige Beispiele die wir selbst diesen Winter erlebt haben: Einem Pferd wurde ein Auge ausgestochen um es anzutreiben, einem Hengst hat man brutal auf die Genitalien geschlagen. Andere werden so geschlagen, daß sie Verstauchungen oder sogar Beinbrüche davontragen. Wir hatten einen Fall, wo man dem Pferd ein Messer in die Brust rannte um es zum Weiterarbeiten zu stimulieren. Das Messer befand sich 3 Tage in seiner Brust. Bei der Behandlung durch unsere Mobilklinik mußten wir Literweise Eiter entnehmen.

 Wir haben trächtige Stuten gesehen, die die Windeln der Kinder die zum Trocknen aufgehängt waren, gefressen haben, oder die Wände ihrer Behausung, die mit Bodensatz gebaut war und mit Heu vermischt war. Ein kleines Fohlen und ihre Mutter wurden furchtbar ausgebeutet. Der Rücken der Mutter war ganz aufgefressen und das Kleine mußte schon mit 3 Monaten schwer arbeiten und Holz aus dem Wald holen. Der Kopf vom Fohlen ist gewachsen, doch der Körper blieb auf dem Stand eines 3 Monate alten Fohlens. Dann brach es sich beide Beine bei der Arbeit und wurde geschlachtet..." 

Hier unterzeichnen: http://www.thepetitionsite.com/942/576/689/help-the-forgotten-romanian-horses/

Deutsches Tierschutzbüro 

Mailaktion: Stoppt die Fisch-Quälerei im Berliner Dong Xuan Center!
05.03.2014 

Kurz vor Silvester ist uns gelungen, mit versteckter Kamera zu dokumentieren, unter welchen Umständen Fische im Dong Xuan Center in Berlin getötet werden. Damit die Fische möglichst frisch sind, werden sie vor Ort, vor den Augen der Käufer, getötet und ausgenommen. Nicht nur die Haltung (die so genannte Hälterung) wird unsachgemäß durchgeführt, auch die Tötung ist reinste Quälerei, so die Meinung von Stefan Klippstein, der sich selbst ein Bild in dem Center gemacht hat. Bei seiner Dokumentation wurde er von Mitarbeitern des Centers brutal angriffen, die Polizei musste hinzugerufen werden. Offenbar möchte man nicht, dass die Tierquälerei in die Öffentlichkeit kommt.

Das erschreckende Video und die Mailaktion finden Sie hier: http://www.tierschutzbuero.de/fischquaelerei-stoppen/ 

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. hat Strafanzeige gegen das Dong Xuan Center in Berlin-Lichtenberg gestellt. Das Verfahren läuft noch. In den letzten Wochen haben wir versucht, Kontakt zum Center-Management zu bekommen, wir haben hingeschrieben und ein Dutzend Mal angerufen, doch offenbar möchte man nicht mit uns reden. Warum, wissen wir nicht.

Wir fordern das Dong Xuan Center auf, die Lebendhälterung von Fischen sofort zu beenden! Bitte unterstützen Sie unseren Protest, unterschreiben Sie unsere Petition, verbreiten Sie den Aufruf und rufen Sie beim Center an und fragen, wann die Lebendhälterung von Fischen endlich verboten wird. 

Jetzt bei der Petition mitmachen: http://www.tierschutzbuero.de/fischquaelerei-stoppen/

Avaaz 

Stoppt die größte Massenhinrichtung dieses Jahrhunderts
28.03.2014 

Ein Scheingericht in Ägypten hat gerade 528 Menschen zum Tode verurteilt. Es ist das größte Massen-Todesurteil dieses Jahrhunderts, doch ein Mann hat 10 Tage, um die Hinrichtungen aufzuhalten. Fordern wir Großmufti Allam auf, mit seiner moralischen Autorität eine Begnadigung zu erwirken und dieses barbarische Urteil zu blockieren. 

Machen Sie bei dem dringenden Aufruf mit: 

http://www.avaaz.org/de/stop_mass_execution_loc/?bViTtbb&v=38003 

Ägyptens wichtigster Glaubensvertreter, Großmufti Allam, hat 10 Tage Zeit, um die Entscheidung zu verwerfen. Religionsführer haben das Urteil bereits missbilligt und als erster Mufti, der von Seinesgleichen gewählt wurde, hat er den rechtsmäßigen Auftrag, eine moralische Vorbildfunktion für die Nation zu erfüllen. Starten wir ein weltweites Gnadengesuch von Menschen aller Glaubensrichtungen, um das barbarische Urteil zu blockieren.

Es war ein politischer Schauprozess — das Militärregime droht mit Hinrichtungen, um die Opposition auszuschalten. Wenn alle stillschweigend zuschauen, sind die Konsequenzen für Ägypten und den Rest der Welt mehr als gefährlich. Unterzeichnen Sie jetzt, um diese Menschen zu retten und die Gewaltspirale zu stoppen — bei einer Million Unterzeichner überreichen Religionsführer in Ägypten dem Mufti unseren Aufruf zur Barmherzigkeit: 

http://www.avaaz.org/de/stop_mass_execution_loc/?bViTtbb&v=38003

Als Hunderttausende auf dem Tahrir-Platz gegen die jahrzehntelange Diktatur protestierten, kam zunächst Hoffnung auf. Danach wählten die Ägypter in demokratischen Wahlen die Muslimbruderschaft an die Regierung. Doch letzten Sommer inszenierte das Militär einen populistischen Putsch, Unterstützer der Muslimbrüder randalierten und dann erklärte das Militär die Partei zur Terrororganisation und griff hart durch — 16.000 prodemokratische Aktivisten, Journalisten und sogar Schülerinnen wurden verhaftet!

Der Prozess war ein Witz — abgesehen von Ausschreitungen und Zerstörung von Eigentum, wurde den 528 Beschuldigten allesamt vorgeworfen, einen Polizeibeamten getötet zu haben und die Strafverteidiger wurden von der Urteilsverkündung ausgeschlossen, die nicht einmal eine Stunde dauerte! Doch dies ist kein Einzelfall — die Justiz wird immer wieder gegen politische Gegenstimmen eingesetzt, während Sicherheitskräfte, die Hunderte von Demonstranten ermordet haben sollen, selten zur Rechenschaft gezogen werden. Es gibt ernste Sicherheitsbedrohungen, doch die eiserne Faust und die Einschüchterungstaktiken der Militärbehörden treiben den Extremismus eher voran.

Dies ist das härteste Massenurteil in der modernen Geschichte Ägyptens. Doch wie es mit dem Fall weitergeht könnte sich weit über die ägyptischen Grenzen hinaus bemerkbar machen. Unterzeichnen Sie jetzt die dringende Petition, um den Großmufti darum zu bitten, keine vom Staat ausgehenden Morde abzusegnen und die ethische Vorbildrolle zu erfüllen, die Ägypten so dringend benötigt. 

Die Welt hat stillschweigend zugeschaut, als dieses Regime die ägyptische Demokratie in die Knie gezwungen und einen Angriff auf eine Regierung gestartet hat, die zwar nicht perfekt, aber demokratisch gewählt war. Politiker aus aller Welt preisen bei jeder Gelegenheit die Demokratie an und missbilligen antidemokratische Handlungen — sei es auf der Krim oder in Caracas. Doch nicht in Ägypten. Wenn die Welt jetzt wegschaut und die brutale Massenhinrichtung zulässt, wird damit eine gefährliche Botschaft gesendet: dass die Welt für Demokratie einsteht, aber nicht beim politischen Islam. Dies wird einer kleinen Gruppe von Menschen Antrieb verschaffen, die eine Gefahr für uns alle ist: den Extremisten.

Immer wieder hat sich die Avaaz-Gemeinschaft entschlossen gegen brutale Ungerechtigkeit und für eine friedliche Aussöhnung zwischen verbitterten Gruppen eingesetzt. Die Zukunft Ägyptens hängt jetzt am seidenen Faden und ein ungerechtes und provokatives Urteil wie das in Minya könnte sie in den Abgrund stürzen. Sorgen wir in dieser heiklen Situation mit Bürgerstimmen dafür, dass die 528 Menschen gerettet werden.

Campact 

TTIP-Volksentscheid zur Europawahl
16.03.2014 

Die Europawahl steht an – und diesmal geht es um alles: Das EU-Parlament soll als einzige Volksvertretung über TTIP abstimmen dürfen. Daher möchten wir Millionen Wähler/innen direkt vor der Wahl über das Handelsabkommen informieren. Bitte helfen Sie dabei! 

Selten stand bei einer Europawahl so viel auf dem Spiel wie jetzt: Die Kommission will das TTIP-Handelsabkommen mit den USA so gestalten, dass der Bundestag und andere Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten nicht darüber abstimmen dürfen. Das heißt: Die künftigen EU-Abgeordneten wären die einzigen Volksvertreter, die über TTIP entscheiden. Falls sie dem Deal dann zustimmen, wird dieser kaum mehr aufzuhalten sein.

Wir wollen daher möglichst viele Bürger/innen dazu bewegen, zur Europawahl zu gehen – und mit ihrer Stimme den parlamentarischen Widerstand gegen das Abkommen zu stärken. Die Idee: Mit „Denk-Zetteln“, die Campact-Aktive direkt vor der Wahl in ihrer Nachbarschaft an die Türklinken hängen, möchten wir Millionen Wähler/innen über TTIP und die Positionen der Parteien informieren. 

Druck und Versand einer solchen Riesen-Auflage schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe. Bitte unterstützen Sie die Aufklärungsarbeit mit einer Spende. Schon 10 Euro bringen TTIP-Denk-Zettel in 200 Haushalte!

Hier spenden: https://www.campact.de/ttip/appell/spenden-2/

Wir werden die Campact-Aktiven rechtzeitig einladen, die Denk-Zettel zu bestellen und Straßen zu benennen, in denen sie diese verteilen wollen. In den zwei Tagen vor der Wahl schwärmen dann bundesweit tausende Menschen aus – eine breite Aufklärungswelle zum TTIP-Abkommen, das unsere Demokratie, Umwelt und soziale Rechte bedroht.

Je mehr Spenden zusammen kommen, desto mehr Haushalte können wir erreichen. Unser ehrgeiziges Ziel: Mit zwei Millionen Denk-Zetteln machen wir die Europawahl zur Abstimmung über TTIP. Dafür benötigen wir mindestens 100.000 Euro. Es dauert Wochen, die Denkzettel zu drucken. Daher müssen wir in den nächsten Tagen entscheiden, ob genug Geld zusammenkommt. Bitte ermöglichen Sie die Aktion!

Entscheidung am Do: Wollen Sie ein Monopol-Internet?
28.03.2014                   

Die EU-Kommission will erlauben, dass manche Medien-Inhalte gegen Geld im Internet bevorzugt werden. Dagegen wehren wir uns, damit nicht bald Konzerne bestimmen, was wir sehen, hören, lesen. Schon am Donnerstag entscheiden die EU-Abgeordneten über die Pläne.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit plant die EU-Kommission einen Anschlag auf die Meinungsfreiheit: Sie will, dass Konzerne künftig eine bevorzugte Behandlung ihrer Fotos, Videos und Texte in Datenleitungen kaufen können. Gehen die Pläne kommende Woche unverändert durch das Europaparlament dürften bald wenige Großunternehmen entscheiden, was wir Bürger/innen im Internet zu sehen und zu lesen bekommen.

Denn Wikipedia, unabhängige Medien und kleine Firmen können sich keine Internet-Maut leisten. Medienkonzerne hingegen schon. Nur ihre Inhalte würden dann noch verlässlich viele Menschen erreichen – und die anderer Anbieter, politischer Initiativen und Start-Ups verdrängen.

Doch viele Abgeordnete sind noch unschlüssig – und direkt vor der Europawahl will es sich niemand mit den Wähler/innen verscherzen. Insbesondere Liberale und Christdemokraten schwanken.

Das ist unsere Chance, den unentschlossenen Abgeordneten klarzumachen: Wir Bürger/innen dulden keine Sonderrechte für Konzerne. Wenn mindestens 75.000 Menschen unseren Appell für Netzneutralität unterzeichnen, wollen wir ihn den Wackelkandidat/innen öffentlich übergeben. 

Hier unterzeichnen: https://www.campact.de/netzneutralitaet/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fnetzneutralitaet%2F&utm_term=Hier+klicken+und+den+Appell+an+die+EU-Abgeordneten+unterzeichnen...&utm_content=random-a&utm_source=%2Fnetzneutralitaet%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Der freie Zugang zu Informationen hängt von einem neutralen Datentransport im Internet ab. Bislang können kleine und große Anbieter das Internet gleichberechtigt nutzen: Alle Informationen werden gleich schnell durchgeleitet, egal ob nun etwa der Springer-Konzern, eine Bürgerinitiative oder eine Start-Up-Firma sie losschickt. Dank dieser so genannten „Netzneutralität“ konnten sich bis heute unzählige Nachrichtenseiten, Online-Shops, Internet-Telefonie- und Video-Dienste im Internet etablieren.

Eine Lücke in der Netzneutralitäts-Verordnung der EU-Kommissarin Neelie Kroes könnte das nun ändern: Wird sie nicht geschlossen, dürften Großunternehmen sich bald eine schnellere Durchleitung ihrer Inhalte in Datenleitungen kaufen – auf Kosten aller anderen Informationsangebote.

Für viele – nicht nur jüngere – Menschen ist das Internet heute schon die Informationsquelle Nummer Eins. Bei unseren Kindern und Enkeln wird es wahrscheinlich auf jeden Fall so sein. Egal, ob man diese Entwicklung gutheißt oder nicht: Wenn das Internet keine von Konzernen kontrollierte Zone werden soll, müssen wir jetzt aktiv werden.

Am kommenden Donnerstag entscheidet das EU-Parlament über den Entwurf. Für Abgeordnete ist es riskant, direkt vor der anstehenden Europawahl ein Sonderrecht für Konzerne zu beschließen – insbesondere, wenn sie um ihren Sitz im Parlament bangen. Mit mehr als 50 Stimmen könnten die deutschen Liberalen und Christdemokraten entscheidend sein. Viele von ihnen sind noch unschlüssig, wie sie abstimmen.

Daher machen wir nun klar: Wir wollen im Netz unabhängige Informationen, keine Meinungsmonopole. Wenn die Abgeordneten merken, dass vielen Menschen die Chancengleichheit im Netz am Herzen liegt, können Sie die Verordnung nicht durchwinken.

Unterzeichnen Sie daher bitte unseren Appell an die Vorsitzenden der Ländergruppe von Union und FDP im EU-Parlament.

Change.org 

Keine Schweinefabrik in meiner Heimat!
20.03.2014                  

Im sachsenanhaltinischen Bernburg ist der Bau eines Akkordschlachthofes der italienischen Kette "Bresaole Pini" geplant, die u.a. bereits in Italien, Ungarn und Rumänien vertreten ist.Stündlich sollen dort ca. 1.000 Schweine geschlachtet werden, also rund 24.000 pro Tag. Die Schweine werden aus Osteuropa durch lange, qualvolle Transporte angeliefert. Die Tiere vegetieren auf den wochenlangen Transporten zwischen bereits verendeten Tieren, in ihren Fäkalien liegend und oft ohne Trinkwasser dahin.  "Bresaole Pini" prahlt mit 2.500 neuen Arbeitsplätzen und Mindestlohn. Doch wer möchte eigentlich täglich aus der blutigen Hölle heimkommen? Ganz sicher eine Schockvorstellung für viele Menschen. Somit wird der Fleischkonzern, wie schon viele vorher, Arbeitskräfte aus Osteuropa holen. 

Ich bin Lucia Grün, bin 14 Jahre alt und engagiere mich schon seit vielen Jahren für den Tierschutz. Ich unterstütze Gnadenhöfe, halte Vorträge zum Thema Umwelt und Tierschutz in der Schule und in meiner Freizeit und habe auch schon viele Tiere retten können. Es ist mein Anliegen, den Menschen die Augen zu öffnen und zum Nach-bzw. Umdenken anzuregen. Dies war auch meine Motivation, diese Petition zu starten. Den Tierschutz auf ein neues Level zu bringen - gemeinsam und für uns alle.  

Mir ist bewusst, dass die wirtschaftliche Entwicklung für eine Region sehr wichtig ist. Doch in Bernburg überwiegen klar die Nachteile: Das Akkordschlachthaus soll im Gewerbegebiet der A14 entstehen und 25 Millionen Euro kosten. Zudem ist noch gar nicht sicher, ob wirklich 2.500 Arbeitsplätze entstehen oder es am Ende nicht viel weniger werden! Neben dem unbeschreiblichen Leiden der Tiere sorgen sich natürlich auch viele Bernburger um die Umwelt. Wohin mit den unglaublichen Abwassermengen? Wohin mit der ganzen Gülle? Durch solch riesige Schlachthöfe sind Trinkwasserverschmutzugen und Luftverschmutzungen vorprogrammiert.

Das produzierte Fleisch soll größtenteils europaweit und nach Asien exportiert werden. Sachsen-Anhalt bzw. Bernburg ziehen somit keine Vorteile aus dem Projekt, es sei denn, es fänden sich genug Leute, die tagtäglich ihr Gewissen belasten wollen. Mittelständler der Region sehen bereits ihre Unternehmen gefährdet. Riesige Firmen wie der Akkordschlachthof könnten bald die regionalen Produkte gänzlich verdrängen. Dann gäbe es nur noch billiges, importiertes "Supermarktfleisch" aus antibiotikaverseuchter Massentierhaltung. Die wirtschaftlichen Vorteile wären dahin, wenn die regionalen Waren durch importierte Massenware schwinden. Bernburg besitzt solch gute Böden - warum lassen wir uns nicht etwas besseres einfallen als einen riesigen Schlachthof?

Mit dem Akkordschlachthof Bernburg könnte "Bresaole Pini" einer der Vorreiter für viele weitere solche Projekte in Sachsen Anhalt und ganz Deutschland werden, sodass Kleinbetriebe den Konkurrenzkampf verlieren werden.

Der Schlachthof gerade in der Planung, sodass unsere Stimmen noch nicht zu spät kommen. Deshalb müssen wir jetzt handeln!

Ich bitte alle, insbesondere die mit einem großen Herz für Tiere und unsere Umwelt, aber auch die, die sich Sorgen um die Gesundheit Deutschlands machen und natürlich alle Bernburger, denen ihre Stadt etwas bedeutet, diese Petition zu unterzeichnen und dem Wirtschaftsministerium die Augen zu öffnen, um den Bau dieses Akkordschlachthofes zu verhindern! 

Hier unterzeichnen: https://www.change.org/de/Petitionen/wirtschaftsminister-m%C3%B6llring-kein-akkordschlachthof-in-bernburg?alert_id=LGllYPkfDA_jjvrRjXIhM&utm_campaign=52110&utm_medium=email&utm_source=action_alert

Umweltinstitut München  

TTIP: Obama, mach' deine Hausaufgaben!
27.03.2014 

Beim Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Vertretern der EU am Mittwoch stand auch das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP auf der Tagesordnung. Von der Anwesenheit des US-Präsidenten in Brüssel erhofften sich die Verhandlungsführer neuen Schwung für das Abkommen, das einen Freifahrtschein für Gentechnik, Fracking und gefährliche Chemikalien darstellt.

Während Barack Obama in Brüssel für das Abkommen wirbt, kämpfen die Bürgerinnen und Bürger in den USA gegen Fracking, Gentechnik und die Macht der Konzerne. Obama selbst hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2007 in den USA eine Kennzeichnungspflicht für genmanipulierte Lebensmittel gefordert. Die Mehrheit der US-BürgerInnen ist dafür, aber passiert ist bis heute nichts. Derweil spenden Monsantos europäische Verbündete wie Bayer, BASF und Syngenta Millionen für Kampagnen der US-Gentechindustrie. Anstatt die europäischen Märkte gegen den Willen der Verbraucher trickreich zu erschließen, muss Barack Obama jetzt seine Hausaufgaben machen und die Konzerne in den USA endlich an die Leine nehmen.

Unser Faltblatt 'Konzerne auf Kaperfahrt' haben wir in den letzten Wochen 800.000 Mal verschickt. Vielen herzlichen Dank an alle, die diesen Informationsschub ermöglicht haben, sei es durch ihre Spende, ihren Beitrag oder durch das Verteilen der Flyer. Machen Sie auch weiterhin mit und helfen Sie uns, TTIP zu verhindern!

Sie haben drei Möglichkeiten, diese Aktion zu unterstützen:

1.) TTIP-Flyer und Aufkleber verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer und Aufkleber an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen oder Aufkleber anbringen. 

http://umweltinstitut.org/freihandelsabkommen/allgemeines/freihandel-ttip-infokampagne-1152.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=TTIP-Infokampagne&utm_campaign=Standard+Kampagne

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden 

Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Aufkleber viel Geld. Durch eine Spende von 30 Euro ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets. 

http://umweltinstitut.org/unterstuetzen/spende/spende-423.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Spende&utm_campaign=Standard+Kampagne

3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer.

Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm. 

http://umweltinstitut.org/unterstuetzen/spende/fordermitglied-werden-430.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=F%C3%B6rdermitglied+werden&utm_campaign=Standard+Kampagne

 

Genmais zulassen, um ihn dann zu verbieten?
27.03.2014 

Glaubwürdige Verbraucherschutzpolitik sieht anders aus!

Nachdem die Bundesregierung den Unmut der Bevölkerung über die Zulassung des Gen-Mais 1507 gespürt hat, versucht sie sich nun als gentechnik-kritisch darzustellen. Man wolle den Bundesländern die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob sie den Genmais anbauen wollen. 

Tatsächlich wird derzeit auf EU-Ebene über nationale und regionale Anbauverbote diskutiert. Doch der Vorschlag ist brandgefährlich. Zum einen soll so der Widerstand der mehrheitlich gentechnik-kritischen Regierungen gebrochen werden, damit Zulassungen für den Anbau von Gen-Pflanzen in der EU künftig schneller und leichter erteilt werden können. Zusätzlich könnten Gentechnik-Konzerne und Landwirte, die Gen-Pflanzen anbauen möchten, gegen diese Anbauverbote klagen. Zum anderen ist vorgesehen, dass nationale oder regionale Regierungen, die den Anbau verbieten möchten, zuerst Verhandlungen mit multinationalen Gentechnik-Konzernen führen müssen. Dies ist entschieden abzulehnen!

Die deutsche Bundesregierung lässt also Gen-Pflanzen in Brüssel zu, um die Verantwortung anschließend über denkbar schlechte Ausstiegsklauseln auf die Bundesländer abzuwälzen. Dieses Vorgehen wird uns dann als "Anti-Gentechnik-Politik" präsentiert. Wir fordern von der Bundesregierung jene klare Linie gegen Gentechnik auf Acker und Teller, die sie im Koalitionsvertrag versprochen hat - und keine scheinheiligen Manöver!


30.000 Menschen demonstrieren für die Energiewende
27.03.2014                   

Über 30.000 Menschen haben am vergangenen Samstag bundesweit für eine bessere Energiepolitik demonstriert.

Wir waren in München dabei und forderten am Fröttmaninger Windrad gemeinsam mit mehr als 5.000 Menschen, dass der Atomausstieg beschleunigt und der Kohleausstieg eingeleitet wird, dass Kohle-Tagebaue stillgelegt werden, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird.

Karin Wurzbacher vom Umweltinstitut München fasste in ihrem Redebeitrag die Gefahren für die Energiewende zusammen:

"Der Gesetzentwurf ist ein Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik soll es jetzt auch der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der EE soll mit Ausbaudeckeln, mit Zubaukorridoren und Förderkürzungen im Namen von Kosteneffizienz, Planbarkeit und Berechenbarkeit auf eine Kriechspur gesetzt werden. Die Energiewende wird so im Interesse von RWE, EON und Vattenfall ausgebremst. Dagegen müssen wir uns wehren, denn die Mehrheit der Bürger steht hinter der Energiewende!"

Wir bedanken uns bei allen Engagierten, die dabei waren und der Politik gezeigt haben, dass wir uns die Energiewende nicht kaputtmachen lassen!

 
Mehr Bio durch neue EU-Bio-Verordnung
27.03.2014

EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat diese Woche einen Vorschlag zur Reform der EU-Öko-Verordnung vorgelegt, der nun im EU-Ministerrat und Europäischem Parlament diskutiert und 2017 in Kraft treten soll. Durch neue Regelungen wie das Verbot der Teilumstellung von Betrieben, den Einsatz von 100 Prozent Biofutter sowie strengeren Auflagen bei Importprodukten sollen die Verbraucher besser geschützt werden. Auch soll es laut EU-Kommission strenge Grenzwerte für Verunreinigungen durch Pestizide und genmanipulierte-Organismen (GMO) in Bioprodukten geben.

Wir fordern, dass die Kosten für Kontrollen und Untersuchungen, die durch strengere Richtlinien entstehen, von den Verursachern der Rückstände und nicht von den Biobauern und Verbrauchen getragen werden. Außerdem darf es nicht dazu kommen, dass konventionelle Anbaumethoden den ökologischen Landbau unmöglich machen.

Wenn kontaminierte Lebensmittel nicht mehr als Bio verkauft werden dürfen, müssen die Verursacher oder besser die Hersteller von Pestiziden oder genmanipulierten Pflanzen haften.

Termine: Energiewende nicht kentern lassen!
27.03.2014

Samstag, 10. Mai 2014 

Die Energiewende ist in Gefahr! Die Regierung will den Zubau der Erneuerbaren Energien mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen ausbremsen. Dies ist Klientelpolitik für klimaschädliche Kohlekraftwerke und die angeschlagenen Energiekonzerne. Zudem droht damit eine neue Debatte um längere AKW-Laufzeiten.

Doch noch hat all dies nicht Gesetzeskraft. Wir haben noch Chancen die Energiewende zu retten: Sowohl SPD als auch CDU/CSU sind jeweils gespalten in Freunde der Energiewende und Interessenvertreter der Konzerne. Und an der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) sind die Länder beteiligt. Etliche stehen der schwarz-roten Energiepolitik kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren.

Am 10. Mai demonstrieren wir daher mit zehntausenden Menschen in Berlin.
Wir wollen die Energieversorgung dezentralisieren, demokratisieren und in die Hand der Bürger/innen legen!

Wir protestieren zu Lande und zu Wasser. Auf dem Wasser sind viele mit allem was schwimmt unterwegs. Auf dem Land ziehen wir mit einem großen Demozug durch das Berliner Regierungsviertel und bilden links und rechts der Spree eine bunte Aktionskette. Land- und Wasserdemo treffen zu einem großen Happening zusammen – damit die Energiewende nicht kentert. 

Weitere Infos zu den Veranstaltungen:

http://energiewende-demo.de/start/anreise/?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_term=Energiewende+retten%21&utm_campaign=Standard+Kampagne

Wer Zeit und Lust hat, einzuschalten: Morgen, 3. April, bin ich Gast in der ZDF- Sendung „Volle Kanne“ (09.05 Uhr). Thema: Die vegane Ernährung und mein Buch „Vegan & vollwertig – meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter“.

Yes we care ….

Barbara

19.03.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

was für ein Tag - der 8. März 2014! Weltweit fanden Demos unter dem Motto „Yes – we care“ gegen das Massaker an den rumänischen Straßenhunden statt. Stefan Eck und ich sprachen für die Tierschutzpartei, die an diesem Tag wohl besonders viele Menschen überzeugen konnte, dass sie unbedingt im Mai ins Europaparlament muss!

Die nächste Demo findet übrigens unter dem gleichen Motto am 17. Mai statt. Infos unter: http://mapofhope.wordpress.com/demonstrationen-und-mahnwachen/

Wir bleiben aufmüpfig!

Ich möchte Euch gerne auf einige persönliche Beiträge in diesem Newsletter hinweisen:

Einen Brief von Regina M. Leshel, Sprachenlehrerin und Vorsitzende der VEBU-Regionalgruppe Main-Spessart zur Rede des Bundespräsident Gauck aus Anlass der Sicherheitskonferenz.

Eine Mail von Peter Arras von „Aktion konsequenter Tierschutz“ zu Fukushima und Gedanken der Publizistin und Marxistin Susann Witt-Stahl über die Haltung der Linken zum Thema Tierschutz unter dem Titel „Hohe Menschen, niedrige Tiere“.

Ich habe mich immer gefragt und frage das auch immer wieder, warum der Tierschutz bei den Linken kein Gehör findet, warum es keine Tierrechtler wie Rosa Luxemburg gibt - viele von Euch werden deren erschütternden Bericht aus dem Gefängnis kennen „Ich sah den Ochsen weinen“.

Und nun kommt gleich ein Hilferuf:

Das Hundetransportfahrzeug der Tierhilfe Hoffnung e.V. ist kaputt!!!
27.02.2014 

Verehrte Mitstreiter,

bei einer Inspektionskontrolle unseres Hundetransportfahrzeuges Iveco Daily wurde letzte Woche festgestellt, dass der mittlerweile 620.000 Kilometer gelaufene Lieferwagen einen irreparablen korrosionsbedingten Rahmenschaden hat und unter keinen Umständen die im April bevorstehende Hauptuntersuchung bestehen wird. Somit kann dieses Fahrzeug nicht mehr eingesetzt werden, um in dieser politisch so grausamen Situation weiterhin die Rettungstransporte als auch die wichtigen Futterabholungstransporte fahren kann.

Wir wenden uns nun mit einer großen Bitte an Sie: um weiterhin sicher und tierschutzgerecht Hunde transportieren zu können, benötigen wir dringend einen Lieferwagen der Marke Iveco Daily oder VW Crafter oder Mercedes Sprinter, jeweils das Modell Hoch und Lang. Von Seiten des Veterinäramtes aus benötigt das entsprechende Fahrzeug ein Schiebefenster in der Schiebetüre sowie abwaschbare und desinfizierbare Innenverkleidungen. Eine separate Klimaanlage für die Hunde werden wir aus unserem alten Iveco Daily ausbauen und in den neuen (gebrauchten) Wagen wieder einbauen können.

Ein unserem Verein befreundeter entsprechender Fachmann einer Mercedes-Werkstatt würde das Fahrzeug begutachten und die veterinäramtlichen Umbauten übernehmen.

Einer realistischen Preisanfrage nach läge ein gebrauchtes Fahrzeug mit weniger als 70.ooo Kilometer, im Alter zwischen 1-2 Jahren bei rund 20 bis 22.000.-EUR.

Bitte helfen Sie uns und damit unseren vielen Hunden, bis Mitte April ein entsprechendes Fahrzeug aufzutreiben! Für Ihre Hilfe im Voraus herzlich dankend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Tierhilfe Hoffnung e. V.
Matthias Schmidt (1.Vors.)
Schwarzer-Hau-Weg 7
72135 Dettenhausen
+49 (0) 7157 / 61341
+49 (0) 160 / 90258908
m.schmidt@tierhilfe-hoffnung.de
www.tierhilfe-hoffnung.de
Spendenkonto: 2 480 460, BLZ: 641 500 20, Kreissparkasse Tübingen
IBAN:DE47 6415 0020 0002 4804 60
BIC: SOLADES1TUB

Albert-Schweitzer-Stiftung 

Abschaffen des Schnabelkürzens
09.03.2014

Legehennen werden unter so schlechten Bedingungen gehalten, dass sie Verhaltensstörungen entwickeln. Damit die Hennen sich nicht gegenseitig verletzen oder töten, werden ihnen die Schnabelspitzen abgetrennt. Wir sind im Rahmen einer Kampagne aktiv.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/schnabelkuerzen-beenden

Jetzt vegan bei der Bahn
09.03.2014

Unzählige Menschen haben es sich gewünscht, jetzt wurde es umgesetzt: Es gibt ein veganes Gericht in den Bord-Restaurants der Bahn. Ein Brief von uns an die Bahn war dabei offenbar das Zünglein an der Waage.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/deutsche-bahn-vegan

Glyphosat-Update
09.03.2014

Bereits in der Vergangenheit haben wir darauf aufmerksam gemacht, welche verheerenden Auswirkungen der immer mehr um sich greifende Einsatz des Totalherbizids Glyphosat hat. Unseren Hintergrundartikel zum Thema haben wir aktualisiert.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/glyphosat-auswirkungen

Rettet den Regenwald e. V. 

Mord für EU-Biodiesel: Stoppen Sie das, Herr Gabriel!
07.03.2014

Bei Protesten gegen eine Palmöl-Plantage in Indonesien ist ein Ureinwohner umgebracht worden. Unser Partner Feri Irawan hat das Verbrechen aus nächster Nähe beobachtet und dokumentiert. Der Ureinwohner wurde von Söldnern in die örtliche Ölmühle verschleppt und offenbar zu Tode gefoltert. Die Firma Asiatic Persada soll für die Tat verantwortlich sein. „Es herrscht Krieg, ein Krieg, den niemand von uns wollte“, sagt Feri Irawan.

Damit spitzt sich der jahrelange Kampf der Waldnomaden auf Sumatra dramatisch zu. Im Dezember vergangenen Jahres waren 500 Familien vor Soldaten geflohen und hatten vor dem Gouverneurspalast in der Provinzhauptstadt Zuflucht gesucht. Nachdem sie von dort vertrieben wurden, wurden sie daran gehindert, auf ihr Land zurückzukehren. Ende Februar kam es zur Konfrontation mit der Polizei.

Der Kampf um das Land der Waldnomaden steht im Zusammenhang mit der Biodiesel-Politik der EU und der Bundesregierung. Ein Großteil des Pflanzenöls, das per Gesetz dem Diesel beigemengt werden muss, stammt von den Palmöl-Plantagen Indonesiens.

Herr Minister Gabriel, beenden Sie angesichts der eskalierenden Gewalt endlich Ihre Biodieselpolitik!

Hier unterzeichnen: https://www.regenwald.org/aktion/943/mord-fuer-eu-biodiesel-stoppen-sie-das-herr-gabriel

 

Virunga: Erdölsuche im Land der Gorillas
14.03.2014

Die Schönheit des Edwardsees ist einzigartig: An seinem Ufer wächst üppiger Regenwald, in der Nähe erheben sich die Vulkane des weltberühmten Virunga Nationalparks. Doch die Heimat der Berggorillas im Kongo ist bedroht. Der britische Ölkonzern SOCO sucht ausgerechnet hier nach Erdöl.

Die OECD geht Vorwürfen nach, die Sicherheitskräfte der Firma erzeugten eine „Atmosphäre der Angst“. Außerdem halte das Unternehmen mögliche Gefahren vor den Bewohnern geheim. Schließlich missachte SOCO den Staus des Virunga Nationalparks als UNESCO-Welterbe.

Zahlreiche Umwelt- und Menschenrechtsgruppen kämpfen für den Virunga Nationalpark und gegen die Suche nach Erdöl.

Fordern Sie den Chef von SOCO auf, das Projekt zu stoppen:

https://www.regenwald.org/aktion/941/virunga-erdoelsuche-im-land-der-gorillas

Brief von Regina Leshel an den Bundespräsidenten Gauck

Ihre Rede bei der "Sicherheitskonferenz" in München/Kündigung Zwei+Vier-Vertrag/Rücktritt
07.02.2014

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

Ihre Rede bei der Sicherheitskonferenz in München ("Deutschland muss mehr Verantwortung in der Welt übernehmen...") hat in meinen Kreisen Empörung ausgelöst, da mit dieser "Verantwortung" ja offenbar mehr militärische Einsätze gemeint waren.

Sie wissen, dass in unserem kriegs- und nachkriegsgeprüften Land die Devise war "Kein Krieg darf mehr von deutschem Boden ausgehen". Dazu gehört natürlich die Verwicklung in Kriege, die im Interesse anderer Länder geführt werden (z.B. zur Sicherung bzw. Gewinnung von Einfluss-Spähre, Bodenschätzen etc.).

Auf meine telefonische Beschwerde beim Verteidigungsministerium hin - die neue Verteidigungsministerin blies ja in München in das gleiche Horn wie Sie - sagte man mir, man müsse den Zwei+Vier-Vertrag einhalten, und in dem stehe nun mal, dass innerhalb des NATO-Bündnisses sich die Partner gegenseitig zur Hilfe kommen müssten, sofern ein Partner solche Hilfe anfordere.

Die Frage für uns Bürger ist: wer hat solche Hilfe angefordert bzw. Sie und unsere Verteidigungsministerin aufgefordert bzw. genötigt, die o.a. Sätze zu sprechen? Im Interesse des deutschen Volkes waren sie sicher nicht, und dem Wohle des deutschen Volkes werden sie keinesfalls dienen. Im Gegenteil!

Um Ihnen die Sicht gut informierter deutscher Bürger einmal vor Augen zu führen, füge ich wie folgt einen Passus eines seit Jahren politisch aktiven Mitbürgers ein:

" Der Herr Pastor, ehemals "Friedenspolitiker", möchte künftig die Bundeswehr noch mehr bei weltweiten Einsätzen sehen. Sicher: Frankreich ist bald pleite, da braucht es die dummen Deutschen, die sich in den afrikanischen Sumpf hineinziehen lassen. Frankreich hat Afrika ausgebeutet. Es soll sehen, wie es jetzt mit den Kollateralschäden dieser zynischen Politik fertig wird." Frage zu diesem Text: Kennen deutsche Pastoren das Gebot "Du sollst nicht töten" noch; oder haben sie die Gebote schon längst aus ihrem Bewusstsein ausgeblendet???

Zu dem "afrikanischen Sumpf" könnte man den irakischen, lybischen, syrischen und ukrainischen Sumpf hinzufügen, der von einer schrecklichen, zerstörerischen Einmischung der westlichen Siegermächte mit Sicherheit geprägt ist. Offenbar sind diese Mächte nicht bereit, den Ländern ihre eigene Entwicklung bzw. ihr Entwicklungstempo zu lassen. - So exportiert man keine Demokratie!! Und vor allen Dingen nicht mit deutscher Hilfe!! Die Frauen haben es auch geschafft, sich ihr Wahlrecht selbst zu erkämpfen.

Angesichts der o.a. aufgeführten Argumente, muss ich Sie bitten, sich für die Kündigung des Zwei+Vier-Vertrages

bzw. für den Austritt aus der NATO und die wirkliche Souveränität unseres Landes einzusetzen wie Sie es für die Übernahme von mehr "Verantwortung" der Deutschen getan haben, oder aber von Ihrem Amt zurückzutreten.

Dem deutschen Volk muss endlich auch von offizieller Seite reiner Wein eingeschenkt werden!!

Wie sagte doch Christus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

Und so bitte ich Sie, den Deutschen den Weg der Wahrheit auch zu zeigen, und der ist u.U. dornenreich, wie Sie ja wissen. Jedenfalls ist es nicht der bequeme Weg, der uns alle zu Handlangern krimineller Kräfte macht bzw. machen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Regina Maria Leshel

Link zum Text: „Hohe Menschen und niedrige Tiere“ von Susann Witt-Stahl

 

http://www.streifzuege.org/2013/hohe-menschen-und-niedrige-tiere

Umweltinstitut München 

Fukushima, die andauernde Katastrophe
07.03.2014 

Drei Jahre nach der Havarie stellen die Atomruinen in Fukushima noch immer eine große Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Täglich fließt tonnenweise radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik. Der Betreiber TEPCO ist unfähig, die Probleme in den Griff zu bekommen. Schwere Zwischenfälle, Schlampereien und Vertuschungen sind an der Tagesordnung. Messwerte wurden und werden geschönt und Pannen verschwiegen – ganz legal, denn die japanische Regierung hat eine Zensur für „schlechte“ Nachrichten erlassen. Ein Ende der Katastrophe ist nicht in Sicht.

Vor dem Hintergrund ist es aberwitzig, dass die Regierung nun die Sperrzone um Fukushima zum Teil aufhebt und den Menschen erlaubt, in die verstrahlten Regionen zurückzukehren. Dort herrscht noch immer eine Strahlung, die 20 Mal höher ist als jene, die unserer Bevölkerung zugemutet wird. Vor allem für strahlensensible Personen wie beispielsweise Kinder ist dieser Wert nicht akzeptabel.

Versuch mit genmanipuliertem Lebend-Impfstoff für Pferde abgebrochen
07.03.2014 

Die Pharmafirma Intervet hat angekündigt, ihren umstrittenen Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Lebendbakterien zur Entwicklung eines Pferdeimpfstoffs dieses Jahr nicht mehr durchzuführen. "Wir haben den ersten Versuch abgeschlossen, wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden", gab Unternehmenssprecherin Sabine Schüller als Grund an.

Der entschiedene Widerstand der Einwohner von Grabow, den das Umweltinstitut München und der BUND unterstützt haben, dürfte ebenfalls zum Abbruch beigetragen haben.

Wir freuen uns, dass das unsinnige und riskante Experiment nun ein Ende gefunden hat. Zu klären ist noch, ob der gentechnisch veränderte Impfstamm sich tatsächlich nicht in die Umwelt ausgebreitet hat.

Europa-Parlament muss gegen Gentechnik stimmen!
07.03.2014                       

Das Europäische Parlament stimmt in der kommenden Plenarsitzung am 11. März über einen Bericht der konservativen Abgeordneten McIntyre ab, wonach die EU-Kommission zukünftig genmanipulierte Pflanzen fördern und Einschränkungen für gesundheits- und bienengefährdende Pestizide noch einmal überdenken soll. Auch gentechnik-ähnliche Pflanzenzuchttechniken wie die Cisgenetik sollen nach dem Willen McIntyres gestärkt werden.

Ein ähnlich umstrittener Bericht wurde vor kurzem mit den Stimmen der meisten CDU/CSU- und FDP-Abgeordneten sowie vereinzelten SPD-Abgeordneten vom Europa-Parlament abgesegnet; die Abstimmungsergebnisse finden Sie hier:

http://www.votewatch.eu/en/plant-breeding-motion-for-resolution-vote-resolution-as-a-whole.html

Die Lobby der Gentech-Industrie hat großes Interesse an Pro-Gentechnik-Berichten des Europa-Parlaments und plant bereits, nach den Europa-Wahlen am 25. Mai wieder offensiv bei den neuen Abgeordneten für die Gentechnik zu werben. Das Umweltinstitut München fordert die EU-ParlamentarierInnen in einem offenen Brief auf, den fehlgeleiteten Bericht abzulehnen und damit dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung auf gentechnikfreie Nahrung zu entsprechen.

Avaaz 

Stoppt die Kohlenstoffbombe "Keystone"
02.03.2014 

Die US-Regierung steht kurz vor der klimapolitischen Entscheidung, die Obamas Präsidentschaft prägen wird: die Genehmigung einer Monster-Pipeline, die täglich bis zu 830.000 Barrel des umweltschädlichsten Öls der Welt von Kanada durch die USA transportieren würde.

Wenn sie genehmigt wird, würde die Keystone XL Pipeline dazu beitragen, Milliarden Dollar in die Taschen einzelner Konzerne zu schleusen... und tonnenweise CO2 in die Atmosphäre zu pumpen. Sie wurde bereits als „Zündschnur der weltgrößten CO2-Bombe“ bezeichnet. Druck aus der Bevölkerung hat das Projekt schon einmal verzögert und ein Gerichtsentscheid hat ihm letzte Woche einen starken Dämpfer versetzt. Wenn wir jetzt handeln, können wir das Projekt ein für alle mal abwenden.

Der Außenminister ist für die US-amerikanischen Außenbeziehungen verantwortlich und hat eine letzte öffentliche Befragungsrunde gestartet. Er weiß, dass diese Entscheidung der Prüfstein für den amerikanischen Klimaschutz ist. Machen wir sie zu einem globalen Volksentscheid mit Millionen Stimmen aus aller Welt, um ihn aufzufordern, die Pipeline abzulehnen und eine Führungsrolle im Klimaschutz einzunehmen. Die Befragung endet in wenigen Tagen - machen Sie hier mit:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_keystone_xl_pipeline_loc_eu/?bViTtbb&v=36689

Der Druck der Ölindustrie ist bereits gigantisch - sie hat Anzeigen in der Washingtoner U-Bahn platziert, mit der Politiker zur Arbeit fahren. Bei einer Million Unterzeichner wird Avaaz in Washington zurückschlagen und Anzeigen direkt neben denen der Ölindustrie schalten, damit Außenminister Kerry und seine Angestellten zuerst von den Bürgern hören.

Werbeanzeigen der Ölindustrie sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir wissen, dass die USA unter dem Druck der Industrielobby stehen, die an der Pipeline erheblich verdienen wird - allerdings auf Kosten unserer Zukunft. Öl aus Teersandvorkommen zählt zu den umweltschädlichsten fossilen Brennstoffen, die je zusammengebraut wurden - sie setzen drei- bis viermal soviel Klimagas frei wie normales Benzin.

Letztes Jahr hat Obama gesagt, er würde Keystone nur bewilligen, wenn bewiesen werden kann, dass dies im nationalen Interesse der USA ist und die Klimakrise für zukünftige Generationen nicht verschärft. Außenminister Kerry hat den Klimawandel zu einer seiner Prioritäten gemacht und möchte eine Führungsrolle auf der Weltbühne einnehmen - deshalb wird ihm die öffentliche Meinung wichtig sein. Verfechter der Pipeline argumentieren mit Arbeitsplätzen und der stärkeren Unabhängigkeit von Ölstaaten. Doch Obama weiß, dass die Arbeitsplätze in Wirklichkeit im Sektor der erneuerbaren Energien stecken und dass der Klimawandel die womöglich größte Sicherheitsbedrohung für die USA und den Rest der Welt ist.

Wir sind auf Erfolgskurs. Vor drei Jahren war diese Pipeline selbstverständlich. Doch dann sind die Bürger aktiv geworden - bei dem größten Fall zivilen Ungehorsams in den USA wurden Tausende verhaftet und Obama lehnte den ursprünglichen Vorschlag ab. Helfen wir jetzt, indem wir die meisten weltweiten Kommentare aller Zeiten zusammenkriegen, die je in eine Entscheidung der US-Regierung eingeflossen sind. So können wir Außenminister Kerry und Präsident Obama den nötigen Rückenwind geben, um die CO2-Bombe namens Keystone zu stoppen:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_keystone_xl_pipeline_loc_eu/?bViTtbb&v=36689

Egal wo wir uns auf der Welt befinden - sei es im kanadischen Alberta, wo die Pipeline startet, in Großbritannien, wo man sich immer noch von den Folgen der Fluten erholt, in Australien, wo es diesen Sommer Rekord-Waldbrände gab oder in anderen Ländern, in denen extreme Wetterbedingungen ihren Tribut fordern - wir leiden alle unter den Folgen des Klimawandels. Wenn wir heute zusammenhalten, können wir Teil einer Erfolgsgeschichte sein, durch die diese wahnsinnige Pipeline gestoppt wird und eine starke Klimaschutzbewegung entsteht.

ForceChange 

Save Honeybees from Destruction by Big Agriculture
04.03.2014

Honeybees are dropping dead by the millions. Insecticides promoted by Big Agriculture and approved by the U.S. government are likely causing these deaths. Despite the devastation, new and more deadly poisons are still being approved. Demand these deadly insecticides be banned before honeybees are completely wiped out.

Help save honeybees from annihilation: http://forcechange.com/109509/save-bees-from-big-agricultures-insecticides/?utm_source=ForceChange+Newsletter&utm_campaign=cfd9398531-NL4373_3_2014&utm_medium=email&utm_term=0_600a6911b9-cfd9398531-297310321

Vier Pfoten e. V. 

Kaufhof stoppt Verkauf von Käfig-Kaninchenfleisch // Erfolgreicher Abschluss für VIER PFOTEN Kampagne
12.03.2014 

Die Warenhauskette GALERIA Kaufhof GmbH nimmt Kaninchenfleisch aus Käfighaltung aus dem Sortiment, berichtet die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. Ab dem 1. April 2014 werden bei Kaufhof ausschließlich Produkte aus Bodenhaltung in den Regalen liegen. Vorangegangen waren diesem Tierschutz-Erfolg intensive Verhandlungen und Kampagnenarbeit. VIER PFOTEN steht seit mehreren Jahren in Kontakt mit Kaufhof. Die Stiftung hat sich mit Protestaktionen vor Kaufhof-Filialen, mit kritischen Plakaten und der Veröffentlichung von Undercover-Recherchen, mit einem Online-Protest, bei dem über 93.000 Protest-Emails zusammenkamen, aber auch mit beratenden Gesprächen für den Verkaufsstopp eingesetzt.

„Wir freuen uns sehr über den Entschluss von Kaufhof“, sagt Country Managerin Dr. Andrea Berg von VIER PFOTEN Deutschland, „denn die Käfighaltung von Kaninchen bedeutet immer immense Tierquälerei.“ Kaufhof führte bisher im Frischebereich Käfig-Kaninchenfleisch der Marke AIA. In den italienischen Mastanlagen von AIA leben die Kaninchen in winzigen Drahtgitterkäfigen und leiden an Verhaltensstörungen wie Kannibalismus sowie an abgebissenen Ohren und wunden Läufen. „Durch den ausschließlichen Verkauf von Fleisch aus Bodenhaltung setzt die GALERIA Kaufhof GmbH ein deutliches Signal für den Tierschutz“, so Dr. Berg. „Damit ist Kaufhof innerhalb der Branche auch ein Vorbild für andere Unternehmen.“

Marion Sollbach, Nachhaltigkeitsbeauftragte der GALERIA Kaufhof GmbH: „Mit VIER PFOTEN sind wir seit längerer Zeit im konstruktiven Austausch zum Thema Kaninchenfleisch. GALERIA Kaufhof geht jetzt konsequent den nächsten Schritt auf dem bereits in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Weg. Ab sofort bieten wir unseren Kunden ausschließlich Kaninchenfleisch aus Bodenhaltung an. Wir beobachten, dass die Zahl der Kunden, die auf tierwohlorientierte Produkte Wert legen, stetig zunimmt.“

Kaninchenfleisch ist kein Nischenprodukt: Jedes Jahr werden in Deutschland rund 41.000 Tonnen Kaninchenfleisch konsumiert. Das entspricht etwa 30 Millionen Tieren. Weder in Deutschland noch auf EU-Ebene existieren zurzeit spezielle gesetzliche Vorschriften zur Haltung, zum Transport und zur Schlachtung von Kaninchen. Der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Verordnung für Mindestforderungen an die Kaninchenhaltung wurde im September 2013 vom Bundesrat mit einer Reihe von Änderungen zugestimmt. Die Verordnung kann frühestens Anfang 2014 erlassen werden und tritt sechs Monate danach in Kraft. Doch die Anforderungen sind hier so niedrig, dass viele Kaninchenfleischproduzenten jetzt schon weit darüber liegen. VIER PFOTEN wird sich weiterhin auf politischer Ebene für ein generelles Verbot der Käfighaltung einsetzen.

Weitere Informationen auf http://www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/kaninchen> www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/kaninchen

 

Endlich mal ein Zeichen gesetzt…

TERMIN: Kastration von Streunerkatzen – Montag, 17. März 2014 // Bündnis „Pro Katze“ wird im hessischen Gernsheim/Rhein aktiv
13.02.2014

Am Montag führt das Bündnis „Pro Katze“ eine Kastrations- und Kennzeichnungsaktion für Streunerkatzen in Gernsheim/Rhein durch. In Deutschland fristen schätzungsweise zwei Millionen Streunerkatzen ein erbarmungswürdiges Leben. Um ihre rasante Verbreitung und das damit verbundene Tierleid zu stoppen, haben die drei großen Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. im Jahr 2012 das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Neben der politischen Forderung nach einer bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang führt „Pro Katze“ auch umfassende Kastrationsprojekte durch und unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung kommunaler Kastrationsverordnungen. Ursula Hammann, Vizepräsidentin des Hessischen Landtags unterstützt die Aktion und die Forderung des Bündnisses nach einer landesweiten Regelung, die Kommunen ermächtigt, eigene Kastrationsverordnungen zu erlassen.  Sie wird beim aktuellen Termin mit vor Ort sein.

Ablauf: Die herrenlosen Katzen werden mit Lebendfallen gefangen und dann in das Tierheim Gernsheim am Rhein gebracht. Hier werden sie vom Tierarzt kastriert, medizinisch versorgt, gegen Parasiten behandelt und gechipt. Anschließend werden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. Registriert werden die Streuner bei TASSO e. V., Europas größtem Haustierregister, auf den Tierschutzverein Gernsheim e.V.

Kontakt vor Ort: Sandra Hönisch, VIER PFOTEN, Mobil 0157 / 85624509

Peter Arras von „Aktion Konsequenter Tierschutz“ 

Drei Jahre nach Fukushima und 28 Jahre nach Tschernobyl: Ist Radioaktivität der beste Beschützer der Natur vor den Menschen?
11.03.2014

Anlässlich des dritten Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima möchten wir neue Gedanken äußern und zur Diskussion stellen.

Seit Tschernobyl bin ich bezüglich einer Zukunft der Biosphäre nach dem Aushauchen der menschlichen Existenz, das wir ja so emsig betreiben, zuversichtlich. Die Natur wird überleben, sie wird weiterleben, alle Schäden, die wir ihr zufügten, ausheilen und sich wieder ins ökologische Gleichgewicht fügen.

Entgegen aller Vermutungen hat die Natur im radioaktiv verseuchten Sperrgebiet von Tschernobyl nicht nur überlebt, sie erblüht seit der Abwesenheit des "Monsters der Evolution", wie ich den Menschen nenne, in einer Weise, die kaum zu beschreiben ist.

Sicherlich: Tiere und Mitwelt hatten in den ersten Jahren nach dem Supergau ebenfalls sehr unter der Verstrahlung zu leiden. Es gab qualvolle Todesfälle, Fehl- und Missgeburten, furchtbare Mutationen, aber das legte sich bereits nach zwei Jahren beträchtlich in nicht für möglich gehaltener Weise.

Die Atomkatastrophe hatte einen segensreichen Effekt für Wildtiere und Natur, der die Unbilden der radioaktiven Verstrahlung in ungeahnter Weise wett machte. Die Monster verließen das Gebiet für immer und endlich war der Weg frei für diejenigen, die permanent verfolgt, unterdrückt, zurückgedrängt und in ihrer naturgewollten Entfaltung gehemmt wurden - die Tiere, Pflanzen und die Wildnis. Inzwischen gibt es dort wieder eine Urnatur mit enormer Artenvielfalt. Es haben sich sogar Tierarten dort wieder ausgebreitet, von denen man gar nicht wusste, dass sie in dem Gebiet vorkommen.

Und das Beste: Niemand will diese Tiere jagen und angeln, einfangen, mit ihnen handeln, sie schlachten, häuten oder verzehren, denn sie sind noch immer radioaktiv verstrahlt. Niemand will die Wälder roden, das Land umpflügen und landwirtschaftlich ausbeuten, Bergbau betreiben - und dies Jahrtausende lang nicht! Niemand will dort wohnen, Urlaub machen und in der Wildnis herumstampfen. Besser hätte es die Natur um Tschernobyl nicht treffen können. Eine Katastrophe der Monster entpuppte sich zum Segen für deren jahrhundertelange Opfer und Sklaven.

Wenn unsere Biosphäre überleben soll, ist es erforderlich, dass sich der Mensch weltweit zurück nimmt, dass er Tieren und Natur ein Eigenrecht auf unbeeinflusstes Leben und auf Entfaltung einräumt, indem er sich auf ein Minimum an Fläche zurück zieht. Aber die Menschen weigern sich - im Gegenteil werden immer mehr Naturgebiete unwiederbringlich zerstört, die humanoide Population nimmt weiter zu, breitet sich ungehemmt aus, die Ressourcen der Welt gehen immer rasanter zu Neige, als gäbe es kein Morgen mehr.

Auch wenn es manche befremden mag. Ich bin inzwischen ein Atomkraftbefürworter. Da der Mensch nicht dazu bereit ist, freiwillig die Erde mit den Abermillionen anderen Lebensformen und -individuen gerecht zu teilen, wünsche ich mir noch mehr Atomkatastrophen, möglichst in der Nähe der Gebiete, die noch Primärnatur aufweisen, damit er davon ablässt, diese auch noch zu zerstören. Mögen sie endlich durchrosten, die ungezählten Tonnen radioaktiver Abfälle, die die Menschen in den Weltmeeren versenkten, damit die Ausbeutung derselben - wegen Verseuchung ihrer Lebewesen - endlich eingestellt wird.

Weder erschreckt es die Menschen, noch beschämt es sie, dass offensichtlich nichts schädlicher für Tiere und Mitwelt zu sein scheint, als ihre eigene Präsenz und damit einhergehende destruktive Aktivität. Ich wünsche mir, dass alle Atomkraftwerke explodieren - nur das kann die Mitwelt vor unserer Ausbeutung und Unterdrückung langfristig bewahren, auch wenn es zunächst auch bei den Nichtmenschen Opfer geben wird. Sie werden nicht beklagenswerter sein, als jene, die gefordert werden, wenn der Mensch sein Zerstörungswerk und seine sadistische Hemmungslosigkeit fortsetzt.

Prof. Grzimek bezeichnete einst die CC-Fliege als die effektivste Naturschützerin Afrikas. Dort wo sie in Massen vorkam, drangen die Menschen nicht in die Naturgebiete vor. Heute sprühen sie DDT aus Flugzeugen, vergiften alles, um sodann einzumarschieren und auszubeuten. Was damals die CC-Fliege leistete, das kann heute nur noch die Radioaktivität, nämlich die Monster fern halten oder zur Flucht verleiten, damit Tiere und Natur leben und sich entfalten können, wie es ihr Recht ist und schon immer war.

Campact 

Saatgut: Niederlage für Monsanto & Co.
12.03.2014 

Das wird Monsanto & Co nicht gefallen: Heute hat das EU-Parlament die Saatgut-Verordnung abgeschmettert. Sie hätte Konzern-Einheitssaatgut bevorzugt und regionale Vielfalt vernichtet. Nach unserem Protest haben die Abgeordneten das nun rundweg abgelehnt. Lesen Sie, wie es dazu kam: 

heute ist ein guter Tag. Vor wenigen Stunden hat das EU-Parlament die Vereinheitlichung des Saatgutmarkts mit überwältigender Mehrheit verworfen. Der Kommissions-Entwurf der Saatgut-Verordnung las sich, als hätten Monsanto, Syngenta & Co die Feder geführt. Nun dürfte den Konzernen das Jubeln vergangen sein. Die Abgeordneten haben den Vorschlag der Kommission auf ganzer Linie abgelehnt – ein wichtiger Erfolg für die Vielfalt auf unseren Tellern und Feldern. 

Die Abstimmung beweist: Gemeinsamer Protest wirkt. Auch auf europäischer Ebene können wir transnationalen Konzernen Einhalt gebieten. Mehr als 250.000 Bürger/innen haben sich hinter den Online-Appell gestellt, den wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Save Our Seeds gestartet haben. Um unsere Kräfte zu bündeln, schlossen wir uns auch mit Organisationen aus Österreich zusammen. Allein in diesen beiden Ländern forderten mehr als eine halbe Million Menschen „Freiheit für die Vielfalt“.

Nun hat die Mehrheit der EU-Abgeordneten die Bedenken der Bürger/innen ernst genommen. Mit der Entscheidung des EU-Parlaments beenden wir unsere Kampagne – werden der Kommission aber weiter auf die Finger schauen. Frühestens im Herbst wird das Thema dort wieder auf die Tagesordnung kommen. 

Gemeinsam haben wir gezeigt: Wir überlassen unsere Ernährung nicht den Konzernen. Nur wenn lokale und traditionelle, aber auch neue samenfeste Sorten einfach genutzt, verbreitet und verkauft werden können, bleibt die regionale Vielfalt unserer Lebensmittel erhalten. Als die Pläne von EU-Kommissar Tonio Borg im vergangenen Sommer bekannt wurden, haben wir innerhalb von Tagen reagiert. Blitzschnell aktiv zu werden, wenn es darauf ankommt, ist eine Spezialität von Campact und seinen Unterstützer/innen. Andererseits setzen wir dem Lobby-Druck der Konzerne über Monate hinweg die Stimmen der Bürger/innen entgegen.

Das wollen wir auch in den kommenden Monaten tun: Denn mit dem geplanten TTIP-Freihandelsabkommen von EU und USA droht der nächste Angriff auf die Vielfalt auf unseren Äckern. Bislang haben die Konzerne der Kommission ihre Wünsche diktiert. Unser Widerstand kam ihnen dabei in die Quere – und hat bereits einen ersten Erfolg erzielt: Die EU-Kommission hat die Verhandlungen zu einem Teil des Abkommens zeitweilig ausgesetzt. Wenn wir uns jetzt nachhaltig engagieren, können wir TTIP gemeinsam stoppen.

Energiewende: In München brauchen wir Sie!
13.03.2014

Wirtschaftsminister Gabriel will die Energiewende ausbremsen. Doch die Ministerpräsidenten können ihn im Bundesrat aufhalten. Am 22. März 2014 wollen wir sie mit Demos in München und sechs weiteren Landeshauptstädten dazu bringen. 

In den Chefetagen der Energiekonzerne dürfte der Sekt für den April schon kalt stehen: Dann will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Kabinett beschließen lassen. Kommt der Entwurf durch, haben RWE, Eon und Vattenfall Grund zum Feiern: Die Energiewende wird ausgebremst. Fast alle Kohlekraftwerke bleiben für die nächsten 15 Jahre am Netz. Und auch der Atomausstieg wird wieder in Frage gestellt.

Wir haben Großes vor, um das zu verhindern. Und damit unser Plan gelingt, brauchen wir Sie! Am 22. März 2014 wollen wir mit zehntausenden Menschen auf die Straße gehen - und zwar zeitgleich in München und sechs weiteren Landeshauptstädten!

Die Ministerpräsident/innen der Länder sind die Einzigen, die Gabriel noch aufhalten können. Unter ihnen gibt es große Bedenken gegenüber Gabriels Plänen. Nun wollen wir dafür sorgen, dass sie Gabriel die Stirn bieten.

Deshalb: Kommen Sie bitte am Samstag, den 22. März nach München zu unserer bunten und vielfältigen Demonstration. Diese organisieren wir zusammen mit dem BUND, ausgestrahlt und den Naturfreunden Deutschland sowie Bündnispartnern vor Ort.

Ort: Auftaktkundgebung am Windrad Fröttmaning, München (U6 nahe Allianz-Arena)
Zeit: Samstag, 22. März 2014, 12 Uhr

Infos zur Auftaktkundgebung: http://energiewende-demo.de/start/demos/muenchen/

Die Demos werden nur dann ein Erfolg, wenn sich jetzt sehr viele Menschen in die Mobilisierung reinhängen. Helfen Sie mit und rühren Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis die Werbetrommel für die Demos.

Der 22. März ist enorm wichtig, um überall im Land die Ministerpräsident/innen und Sigmar Gabriel zu gewinnen. Doch auch darüber hinaus setzen wir gerade alles in Bewegung: Kreuz und quer sind wir in der Republik unterwegs – immer auf den Fersen von Gabriel und den wichtigsten Landeschef/innen. Bei vielen ihrer öffentlichen Auftritte sind wir mit bildstarken Aktionen und zahlreichen Campact-Aktiven aus der jeweiligen Region vor Ort – und konfrontieren sie mit den mehr als 215.000 Unterschriften unter unseren Appell „Energiewende nicht absägen!“.

Etliche Ministerpräsidenten stellen sich mittlerweile gegen Gabriels Pläne. So nennt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig den Deckel für den Ausbau der Windkraft „volkswirtschaftlich unsinnig“. Niedersachsens Ministerpräsident Weil teilte bei einem Gespräch an diesem Montag unsere Kritik an Gabriels Vorhaben, die Förderung der Erneuerbaren künftig auszuschreiben. Auch er befürchtet, dass damit die Energiewende ausgebremst wird. Und Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann beklagt, die geplante Drosselung bei der Wind-Förderung werfe dem Südwesten „Knüppel zwischen die Beine“.

Was noch fehlt, ist eine gemeinsame Linie. Und der Druck, dass sich die Ministerpräsidenten von Gabriel nicht über den Tisch ziehen lassen. Dafür sorgen wir mit unserer Tour – und den Demonstrationen am 22. März. Helfen Sie mit, dass sie ein Erfolg werden – und es uns gemeinsam gelingt, die Energiewende zu retten.

Demonstrieren Sie am 22. März in München mit!

Alle Infos finden Sie hier: https://www.campact.de/energiewende/demo/protestieren-sie-mit/?utm_campaign=%2Fenergiewende%2F&utm_term=Alle+Infos+finden+Sie+hier...&utm_content=random-a&utm_source=%2Fenergiewende%2Fdemo%2F&utm_medium=Email

Peta Deutschland e. V. 

Skandalöse Zustände in einem Ferkelaufzuchtbetrieb
07.03.2014 

Zahlreiche Ferkel mit unbehandelten Nabelbrüchen, Kastrationsvorfällen und großen Abszessen. Sterbende und schwache Schweine mit Augenverletzungen und Hautpilzbefall lagen in den Buchten.

Erfahren Sie mehr: http://www.peta.de/ferkelaufzuchtnrw#.UxmPKOIt2uE&pk_campaign=NewsMar2014


Blöde Kuh, dummes Schwein, blindes Huhn? Weit gefehlt!
07.03.2014

In unserer Infografik erfahren Sie Wissenswertes über die tierischen Talente von Kuh & Co.

Mehr: http://www.peta.de/Infografik-Tierische-Begabungen#.Uxm4NuIt2uE&pk_campaign=NewsMar2014

 

Warum musste der Giraffenjunge Marius sterben?
07.03.2014

In europäischen Zoos werden jährlich tausende Überschusstiere „produziert“, um den Besuchern regelmäßig neue Publikumslieblinge bieten zu können.

Mehr: http://www.veganblog.de/2014/02/10/das-perverse-system-zoo-darum-musste-der-giraffenjunge-marius-wahrheit-sterben/?pk_campaign=NewsMar2014

 

Petition gegen Stopfleber auf der Messe Plaza Culinaria
07.03.2014

Bitte protestieren Sie gegen das Qualprodukt Stopfleber und schreiben Sie dem Leiter der Messe und bitten Sie ihn freundlich um Auslistung der Qualpastete.

Aktiv werden: http://www.peta.de/online-protest-gegen-stopfleber-auf-der-freiburger-messe-plaza-culinaria-2014#.UxmQxOIt2uF&pk_campaign=NewsMar2014

Animal Spirit 

Jagd: „Ich werde Dresche kriegen, aber das macht nichts“
05.03.2014

Wolfgang Köpp war jahrzehntelang Jäger. Jetzt legt er sich mit seinesgleichen an. Bluttourismus und Öko-Gemetzel: Es steht schlecht um Wald und Wild, sagt der pensionierte Tierarzt.

45 Jahre lang ging Wolfgang Köpp zur Jagd, bis er im hohen Alter die Flinte ins Korn warf. Jahrzehntelang leitete er eine Jagdgesellschaft im Penzliner Land. Doch Köpp will nicht mehr zusehen. Seinen Ärger über die Hüter des Waldes hat er jetzt niedergeschrieben. Auf knapp 300 Seiten. „Jäger, seid ihr noch zu retten?“, fragt er schon mit dem Titel. Und ist sich mit der Antwort eben nicht sicher.

"Viele Jäger nur noch auf Trophäen aus"

„Ich gehöre nicht zu den Leuten, die der Vergangenheit nachhängen“, sagt er. Aber was sich seit der Wende in Sachen Jagd getan habe, sei kaum noch zu ertragen. Die Ethik bleibe auf der Strecke. Und das Ergebnis sei offenkundig. „Der Bestand an Wildschweinen ist so hoch, dass man sich ernsthafte Sorgen um Tierseuchen machen muss“, sagt der pensionierte Tierarzt. Statt sich solcher Probleme anzunehmen, seien viele Jäger heute nur noch auf Trophäen aus. „Geschossen wird das stärkste Stück, nicht das, was waidmännisch sinnvoll ist“, beschreibt er seine Beobachtungen. Die Jäger vernachlässigten ihre eigentliche Aufgabe....

Hier den ganzen Artikel lesen: http://www.nordkurier.de/mueritz/ich-werde-dresche-kriegen-aber-das-macht-nichts-215216002.html

Die Gatterjagd, © B.Haberzettl, "Brunos Jagdfieber“

Deutsches Tierschutzbüro 

Toller Erfolg: Nerzfarm Borken schließt!
13.03.2014

Eine großartige Erfolgsmeldung erreichte uns vor wenigen Tagen aus dem Kreis Borken (NRW): Der Betrieb der ortsansässigen Nerzfarm wurde eingestellt, Tiere befinden sich nicht mehr auf dem Gelände. Mit dem Abbau der Käfige wurde mittlerweile schon begonnen. Nachdem bereits 2006 eine geänderte Haltungsverordnung für Nerze verabschiedet worden war, hatten die Pelztierzüchter in Deutschland noch bis Ende 2011 Zeit, diese umzusetzen. Von den bisher acht bundesweit noch betriebenen Farmen hat jedoch nur eine einzige die Verordnung umgesetzt-alle anderen, auch der Betreiber in Borken, hatten dagegen geklagt. Besonders brisant: die Klage hat eine aufschiebende Wirkung; obwohl bis auf eine alle Pelztierfarmen etwa die Mindestgrößen der Käfige um das Zehnfache unterschreiten, wird ihr Betrieb weiter geduldet. Gegen den Betreiber der Borkener Nerzfarm haben wir daher mehrfach Anzeige erstattet. Mit der Aufgabe seines Geschäfts sind von den ehemals 25 deutschen Nerzfarmen nun zwei Drittel geschlossen. Doch wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass geltendes Recht umgesetzt und das Staatsziel Tierschutz umgesetzt wird.

Das Buch der Psychoanalytikerin Melanie Joy ist jetzt auch auf deutsch erhältlich, „Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“. Ich zitiere aus dem Klappentext: 

In ihrem bahnbrechenden Buch „Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“ untersucht Melanie Joy, wie wir dazu kommen, manche Tiere als Freunde zu betrachten, andere dagegen als Nahrung ohne dass wir diese Unterscheidung plausibel begründen könnten. Joy erläutert die komplexen sozialen und psychologischen Mechanismen, durch die bestimmte Lebewesen in unseren Augen zu Lebensmitteln werden. Und sie zeigt, dass diese Mechanismen unterschwellig wirken, ähnlich wie bei anderen Formen der Diskriminierung. Für das unsichtbare Glaubenssystem, das darin wurzelt, hat sie einen eigenen Begriff geprägt: Karnismus .Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen ist also kein weiteres Buch, das uns erklärt, weshalb wir kein Fleisch essen sollten. Stattdessen erfahren wir hier, warum wir es tun, und erhalten so die Möglichkeit, unsere Konsumentscheidungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Warum wir die Hunde so lieben, seht Ihr hier…

Barbara 

PS: Das kann interessant werden… 

Podiumsdiskussion am 22.03.2014 um 10:15 Uhr zum Thema "Vegan - vegetarisch - vollwertig?" mit Dr. med. Jürgen Birmanns, Dr. med. vet. Anita Idel, Prof. Dr. Heinz Buddemeier, Barbara Rütting, Annette Heimroth, Dr. rer. pol. Dietmar Eisenhammer und Moderator Dr. phil. Mathias Jung im Rahmen der Frühjahrstagung der "Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB" in Lahnstein

Programm unter: http://www.ggb-lahnstein.de/Programm.html

04.03.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Samstag, 08. März wird weltweit in vielen Städten gegen das Hundemassaker in Rumänien protestiert. Wer kann, bitte teilnehmen! Ich bin für die Tierschutzpartei in Frankfurt am Main dabei. Dazu hier der Aufruf von „Ärzte für Tiere e. V.“:

Liebe Tierfreunde,

Anlässlich der Massentötungen von Straßenhunden aufgrund einer Gesetzesänderung werden aktuell tausende von Hunden brutalst massakriert.

‚Euthanasieren‘ auf Rumänisch heißt, dass sie mit Mistgabeln erstochen, angezündet, mit Schaufeln erschlagen werden oder erbärmlich verhungern müssen.
Dies geschieht in einem EU-Land und die EU schaut zu!

Die Massentötungen werden indirekt von der EU finanziert. Rumänien erhält Subventionen in Millionenhöhe - die Korruption ist bekannt, Kontrollen finden meist nicht statt.

E U R O P E against killing of Romanian strays!

EUROPA steht auf gegen das Töten der rumänischen Straßenhunde! In vielen großen Städten findet zeitgleich Mahnwachen und Demos am 0 8. 0 3. 2014, 14.00 Uhr statt.
 

Bitte unterstützen Sie uns! Schnappen Sie sich Familie und Freunde und los geht's! Stehen Sie mit uns gemeinsam auf!! Gern gesehen sind Transparente, Schilder und dergleichen.

Hier können Sie sehen in welchen Städten die Mahnwachen und Demo's stattfinden:


http://mapofhope.wordpress.com/demonstrationen-und-mahnwachen/

Bitte großflächig teilen, damit möglichst viele Menschen kommen.

Vielen Dank!

Colin Goldner vom Great Ape Project  hat zum Valentinstag am 14.02.2014 dieses wundeschöne Foto geschickt:

Gute Nachricht von der Albert-Schweitzer-Stiftung

Dänemark verbietet Schächten
23.02.2014

Dänemark hat einen neuen Landwirtschaftsminister. Und der scheint bei einigen Themen durchzugreifen. Nachdem er die Schweinefleisch-industrie massiv kritisiert hatte, hat er jetzt das Schächten verboten.

Mehr hier: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/daenemark-verbietet-schaechten?utm_source=nl&utm_medium=1408&utm_campaign=w

Wie oft mussten wir Gegner des Schächtens uns als Antisemiten beschimpfen lassen! Ausgerechnet der Linke Jakob Augstein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Der Freitag“, sieht sich ebenfalls genau diesem Vorwurf ausgesetzt, weil er Israels Politik kritisiert hat. Das erfüllt mich schon mit einiger Genugtuung!

Und immer wieder Lebendrupf
23.02.2014

Der Winter geht langsam vorbei, doch die Gänse müssen weiter leiden. Unser Artikel zeigt, dass selbst Siegel keine vertrauenswürdige Quelle sind, um den quälerischen Lebendrupf zu meiden. Zum Glück gibt es Alternativen.

Lesen Sie hier weiter: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/daunen-lebendrupf?utm_source=nl&utm_medium=1408&utm_campaign=w

Rettet den Regenwald e. V.

Brasilien: Natur oder Eukalyptus?
24.02.2014

Mähnenwölfe, Nandus, Tapire - der Cerrado in Brasilien ist der Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten. Die Savanne im Herzen Brasiliens ist auch Heimat für Indianer und Kleinbauern. Doch der Cerrado wird durch Sojaanbau und Viehzucht bedroht - und neuerdings durch Eukalyptusplantagen.
Immer mehr Eukalyptusmonokulturen des brasilianischen Papier- und Zellstoffkonzerns Suzano machen sich auf Kosten von Mensch und Natur breit.

Bitte unterstützen Sie die Petition des Umweltnetzwerks World Rainforest Movement an die brasilianischen Behörden.

Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/940/brasilien-natur-oder-eukalyptus

Avaaz

Roter Teppich für grüne Kanzlerin?
26.02.2014

Diese Woche wird in London der rote Teppich für Angela Merkel ausgerollt - sie hält eine Rede vor dem Parlament und trifft die Queen! Doch der Besuch könnte mit bloßen Förmlichkeiten vergeudet werden, es sei denn wir nutzen ihn als Gelegenheit für starke Klimaziele.

In wenigen Wochen schnürt die EU ihr Klimaabkommen. Großbritannien will, dass Merkel den Empfehlungen der Wissenschaftler folgt und die Klimaverschmutzung bis 2030 halbiert. Avaaz hat gerade mit einer Umfrage gezeigt, dass 83% der Deutschen dies befürworten. Merkel befürchtet, die Maßnahme könnte unbeliebt sein, doch wenn wir die Umfrage veröffentlichen und ihr während der Gespräche mit Großbritannien zeigen wo Deutschlands Bürger stehen, könnten wir sie von dem Ziel überzeugen.

Der Besuch ist eine große Sache - Merkel ist die erste deutsche Politikerin, die seit der Wiedervereinigung einen solchen Empfang erhält. Sorgen wir dafür, dass dieser Moment nicht vergeudet wird und den Weg für eine deutsch-britische Partnerschaft ebnet, die Europa beim Klimaschutz anführt. Unterzeichnen Sie die Petition und wir überreichen sie über die Medien direkt in London:

http://www.avaaz.org/de/merkel_climate_action_fin/?bViTtbb&v=36526

Wir haben noch 22 Monate bis zum entscheidenden Gipfel in Paris - das Ultimatum, das Regierungen sich gesetzt haben, um mit weltweitem Einsatz eine Klimakrise zu stoppen. Europa gibt das Tempo vor und beschließt derzeit seine Position für den Pariser Gipfel. Wenn EU-Staaten sich auf eine Halbierung des Kohlendioxidausstoßes bis 2030 einigen, könnte das ausreichen, um andere große Verschmutzerstaaten wie die USA nächstes Jahr an den Tisch zu holen. Wenn nicht, dann ist Paris gestorben.

In Europa ist Merkel ist traditionell ein Vorreiter beim Umweltschutz. Über Jahre hinweg ist sie als Klimakanzlerin bekannt gewesen. Doch der Umstieg von Atomkraft auf Erneuerbare hat in Deutschland Lücken in der Energieversorgung verursacht, die mit schmutzigem Kohlestrom gefüllt werden - eine einfache und schnelle Lösung, die allerdings ein Klima-Killer ist. Wir können dies nur rückgängig machen, indem wir Merkel erneut zeigen, dass die Bürger von ihr eine Führungsrolle beim Klimaschutz erwarten.

…. Erhöhen wir den Druck mit einer bundesweiten Forderung, dass Merkel in London Geschichte schreiben soll, indem sie die starken Klimaziele Großbritanniens übernimmt. Unterzeichnen Sie jetzt, um die Klimakanzlerin zurückzuholen!

http://www.avaaz.org/de/merkel_climate_action_fin/?bViTtbb&v=36526


Der schlimmste Anruf nach Hause
16.02.2014

Sie war im neunten Monat schwanger und angekettet, als Habens* Folterer sie schonungslos verprügelten und von ihrem Mann $35.000 Lösegeld forderten. Sie brachte ihr Kind in Ketten zur Welt und durchtrennte die Nabelschnur mit einem rostigen Metallstück, während andere Gefangene erschrocken zuschauten. Es ist unfassbar, das so etwas im Jahr 2014 noch passieren kann!

Unglaublicherweise hat Haben überlebt -- doch sie ist eine von tausenden Ostafrikanern, die von Menschenhändlern entführt und auf dem ägyptischen Sinai gefoltert worden sind, bis ihre verzweifelten Angehörigen riesige Lösegeldsummen für ihre Freilassung zahlen. Wenn wir Entscheidungsträgern in Ägypten zeigen, dass ihr schmutziges Geheimnis gelüftet ist und dem Ruf Sinais als Urlaubsparadies am Roten Meer schadet, könnten sie die kriminellen Banden zerschlagen und die Sklaven befreien. 

Jede Stunde, die diese Männer, Frauen und Kinder in Gefangenschaft verbringen, ist eine Stunde zu viel. Unterzeichnen Sie jetzt die dringende Petition und leiten Sie sie an Ihre Freunde weiter. Wenn wir 1 Million Unterzeichner erreichen, wird Avaaz Ägypten mit einem Mediensturm zum Handeln auffordern:

http://www.avaaz.org/de/end_the_torture_trade_loc/?bViTtbb&v=35921

Der Sinai ist eine der berüchtigtsten Menschenhandelsrouten weltweit. Wenn wir die Menschenhändler dort stoppen, können wir einen gewaltigen Keil in diese kriminelle Aktivität treiben, die jedes Jahr fast eine Million Menschen in Gefangenschaft zwingt. 

Und es ist möglich. Die ägyptische Regierung hat die Macht und die Ressourcen, um den Menschenhändlern ein für alle Mal das Handwerk zu legen. So könnten wir dabei helfen: 

  • Gemeinsam mit gewählten Amtsträgern der größten Geberländer Ägyptens fordern wir das Land zum Handeln auf. 
  • Wir schalten schlagkräftige Anzeigen, die auf Ägyptens wertvolle Tourismusbranche ausgerichtet sind.
  • Wir decken mit einer Reihe von nationalen Kampagnen in der Region die Namen der wichtigsten Drahtzieher im Menschenhandel auf. 
  • Wir helfen Journalisten, Zugang zu Foltercamps zu erhalten, um zu erkunden, welche Beamten darin verwickelt sind.

Lasst uns jetzt eine Bewegung von Millionen von Menschen aufbauen, um diesen grausamen Menschenhandel zu stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt und leiten Sie diese E-Mail weiter:

http://www.avaaz.org/de/end_the_torture_trade_loc/?bViTtbb&v=35921

*Haben ist ein Pseudonym, aber ihre Geschichte ist wahr

Tierschutzverein Robin Hood

RTL - Straßenhunde in Sotchi werden jetzt vergiftet...
16.02.2014

Während wir die Bilder der Olympischen Spiele sehen, verteilen die Behörden Giftköder für Streuner.

Hier der Bericht von RTL: http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/russland-laesst-streunende-hunde-in-sotschi-vergiften-37d87-51ca-11-1805067.html?bdrm=tif87b08d9f-24832b1b

Nicht weit weg von strahlenden Siegern verenden Fellnasen unter unsagbaren Qualen. Dagegen protestieren wir. Unterzeichne mit uns die Petition "Sport OHNE Mord". Das muss doch möglich sein sportlich tätig zu sein ohne Tierleid zu verursachen...

Das Problem bleibt aber nach den Spielen bestehen:

Es gibt nach wie vor kein Tierheim in Sotchi! Das muss sich auch ändern!

Wir kontaktieren in den nächsten Tagen die Firma STRABAG, einen österreichischen Baukonzern, der viele Projekte in Sotchi durchführte und den Bürgermeister von Sotchi.

Unser Vorschlag: Endlich soll ein Tierheim entstehen UND ein Pilotprojekt für eine flächendeckende Kastration der Streunerhunde im Raum Sotchi. Gerade in dem Winter- und Sommersportzentrum, wo in den nächsten Jahren auch noch eine Formel 1 Strecke entstehen soll - gerade hier dürfen Tiere wegen Sports nicht ermordet werden.

Hier Petition unterzeichnen: http://robinhood-tierschutz.at/aktiv-werden/petition/sport-ohne-mord/?bdrm=tif87b08d9f-24aa2ac7

Peta

Bulgarischer Transporter mit Hunden gestoppt – PETA-Expertin gibt Tipps, wie man seriösen Auslandstierschutz erkennt
25.02.2014

Polizei stoppt Transporter mit 21 Hunden in Käfigen: Im Main-Spessart-Kreis auf der B26 bei Langenprozelten fanden Beamte bei der Kontrolle eines bulgarischen Kleintransporters zahlreiche Hunde in Boxen. Die mitgeführten Gesundheitsdokumente waren teilweise fragwürdig. In diesem Zusammenhang gibt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Tipps, mit denen sich erkennen lässt, ob eine im Auslandstierschutz tätige Organisation wirklich seriös ist. Denn leider stecken hinter Tiertransporten teilweise auch Tierhändler, die Hunde im Ausland züchten und dann als angebliche Straßenhunde nach Deutschland verkaufen.

„Am wichtigsten ist es, das Problem in den Herkunftsländern an der Wurzel zu packen und Kastrationsmaßnahmen zu fördern, damit sich die Überpopulation der heimatlosen Tiere langfristig verringert“, so Nadja Kutscher im Namen von PETA. „Bis das erreicht ist, sollte man sich vorher genau informieren, woher der Hund wirklich stammt, den man bei sich aufnehmen möchte.“

Tierfreunde möchten Hunden, die ein entbehrungsreiches Leben auf der Straße verbracht haben, ein liebevolles Zuhause schenken. Doch aufgepasst!

PETAs Tipps für seriösen Auslandstierschutz:

- Man sollte die Organisation genau unter die Lupe nehmen: Eine gute Organisation ist telefonisch erreichbar und beantwortet Fragen zu den Tieren, zum Transport und den gesundheitlichen Vorkehrungen. Details werden in Ruhe vorab besprochen.

- Zur Ausreise brauchen die Tiere einen gültigen EU-Heimtierausweis, einen Microchip mit Identifikationsnummer, die nötigen Impfungen sowie Wurmkur und bei Bedarf Parasitenbehandlung. Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Parvovirose können tödlich enden und andere Tiere anstecken. Seriöse Organisationen arbeiten eng mit Tierärzten zusammen, kennen sich mit Krankheiten aus und achten auf die Gesundheit der Tiere. Denn in unterschiedlichen Ländern herrschen unterschiedliche Vorgaben, was die Ausreise der Tiere und nötige Impfungen angeht.

- Welpen dürfen nach dem Tierschutzgesetz frühestens mit 8 Wochen von der Mutter getrennt werden. Bis zu diesem Alter dürfen Welpen nur zusammen mit der Mutter ausreisen.

- Auch der Internetauftritt einer Organisation ist aussagekräftig: Wird die Seite regelmäßig aktualisiert und informiert sie über Notfälle, Pflegestellen und Vermittlungen?

- Es ist darauf zu achten, dass man Informationen über Partner-Tierheime im Herkunftsland bekommen kann. Transparenz ist ein wichtiges Kriterium im seriösen Tierschutz.

- Eine gute Organisation spricht ausführlich mit Interessenten und besucht das mögliche neue Zuhause vorab. Anschließend wird vertraglich die Übergabe geregelt und der Hund darf einziehen. Nach einigen Wochen findet erneut ein Besuch statt, der sicherstellt, dass es der Hund wirklich gut hat.

- Um den Handel mit Tieren nicht zu unterstützen, ist es wichtig, dass sich die Menschen nicht von Mitleid leiten lassen. Das Retten von Hunden ist sehr wichtig, jedoch nur dann, wenn damit nicht neues Tierleid durch sogenannte „Züchter“ oder „Vermehrer“ gefördert wird.

Tiere bedanken sich mit einer Umarmung: Online-Magazin PETA50plus.de präsentiert neue Motive
17.02.2014

Wild lebende Tiere Arm in Arm mit Menschen - innig und dankbar: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. präsentiert jetzt drei neue Motive, die auf ungewöhnliche Weise für das Online-Magazin PETA50plus werben. Ein Tiger bedankt sich dafür, dass gegen Wildtiere im Zirkus gekämpft wird, eine Robbenmutter freut sich über die Kampagne gegen das Abschlachten der Robben, ein Krokodil ist gerührt, weil die Menschen über die Nutzung seiner Haut als Modeaccessoire informiert werden. Möglich sind alle diese Kampagnen nur durch das Engagement und Mitgefühl von Menschen, die die Arbeit von PETA durch ihre Spenden und ihren persönlichen Einsatz unterstützen. Und das ist eine Riesen-Umarmung wert!

„Tiere brauchen unsere Hilfe und sind dankbar für jede Verbesserung ihrer Lebenssituation“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V. „Die neuen Motive von PETA50plus verdeutlichen, wie unendlich wichtig es ist, sich für viele verschiedene Tier-Themen einzusetzen, um das Leid anderer Lebewesen zu lindern und zu verhindern.“

Das in 2013 ins Leben gerufene Online-Magazin PETA50plus.de beschäftigt sich kritisch, hintergründig, informativ und humorvoll mit facettenreichen Aspekten rund um das Thema Tierrechte. Ohne Tabus und aus spannenden Perspektiven können Menschen der Generation „50Plus“ hier viel Wissenswertes über ein bewusstes und tierfreundliches Leben erfahren.

PETA Deutschland e.V., eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über 3 Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation, ist bekannt für aufmerksamkeitsstarke und provokante Kampagnen. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Neue PETA Kampagne: Gemeinsam mit LOGOCOS Naturkosmetik gegen Tierversuche!
26.02.2014

Dem Leben verpflichtet! Tiere für Schönheit leiden zu lassen, ist für uns nicht akzeptabel und widerspricht den Werten wahrer Naturkosmetik. Seit einiger Zeit suchen wir aktiv nach Wegen, um die chinesischen Behörden davon zu überzeugen, auf Tierversuche für Kosmetikprodukte zu verzichten. Bis heute war es jedoch niemandem möglich, eine Veränderung zu erreichen.

Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt. Unterstützen Sie uns hierbei!

Hier Petition unterschreiben: http://www.dem-leben-verpflichtet.com/petition.html

Tierrechtsorganisation „Die Eulen e. V.“

Stoppt Pferdemarkt in Skaryszew die Hölle der polnischen Pferde
18.02.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich in einer Angelegenheit an Sie, die mir sehr am Herzen liegt. Es handelt sich um den Pferdemarkt in Skaryszew – die Hölle der Polnischen Pferde und die Hölle der Menschen, die um das Leben der Tiere kämpfen. Der Markt findet üblicherweise immer im Februar oder März statt. Die Temperaturen liegen immer unter dem Gefrierpunkt und das ganze Drama spielt sich nachts ab.

Schon das Ausladen der Pferde aus den Transportern ist absolut gesetzwidrig: die Fahrzeuge sind kaum mit Rampen ausgestattet und die auf dem Markt vorhandenen Rampen sind meist zu niedrig oder zu hoch. Die schon ohnehin verängstigten Pferde werden mit brutalen Schlägen gezwungen über die gefährlichen Rampen zu gehen. Die meisten Händler und Bauern sind betrunken und haben keine Hemmungen die Tiere mit Peitschen, Eisen-und Holzstangen bestialisch zu schlagen. 

Die Pferde sind sehr oft schwer verletzt und erst bei Tageslicht werden die ihnen angetanen Qualen sichtbar. Ohne Futter und Wasser, sehr kurz an den Transportern angebunden, stehen sie nicht selten tagelang in 20-30 cm tiefen Schneeschlamm. Die meisten dort verkauften Pferde sind für Schlachthöfe in ganz Europa bestimmt. Nach langer, qualvoller Reise ohne Futter und Wasser und eng zusammen gepfercht landen sie auf den Schlachtbänken, unter anderem in Italien, Frankreich, Litauen, Ukraine und anderen Ländern. Im Jahr 2012 waren es 2.000 Pferde.

Unsere Organisation hat eine Petition gegen diesen Markt gestartet mit der dringenden Forderung den Markt zu schließen. Ich bitte sie hiermit unsere Petition zu unterschreiben und an alle Ihre Freunde, Bekannte oder Vereinsmitglieder weiterzuleiten. Helfen Sie uns bitte diesen grausamen, primitiven und brutalen Markt zu schließen!

Hier ist der Link zur Petition:
https://www.facebook.com/events/228911997281374/?ref=2&ref_dashboard_filter=upcoming 

Wir führen ebenfalls eine Email-und Fax Aktion durch, die an mehrere Politiker und Ämter in Polen adressiert ist.

Link: https://www.facebook.com/events/1515051675387137/?ref=2&ref_dashboard_filter=upcoming

Deutsches Tierschutzbüro e. V.

Wir decken auf: Tierquälerei bei ALDI & LIDL! Heute Abend exklusiv bei RTL SternTV
26.02.2014

Unter den großen Discountern herrscht ein enormer Preiskampf, immer weiter unterbieten sich ALDI, LIDL und Co. Ziel ist es, der Billigste zu sein, um so möglichst viele Kunden in die Märkte zu locken. Seit einigen Wochen unterbieten sich die Discounter beim Eier-Preis, nur noch 99 Cent kosten jetzt 10 Eier aus „Bodenhaltung“. Wir wollten wissen: Unter welchen Umständen werden die Hühner gehalten, die für ALDI und LIDL die Eier liefern?

In riesigen Eier-Fabriken werden die Hühner übereinandergestapelt auf Gitterböden gehalten. Obwohl die Eier mit der Bezeichnung „Bodenhaltung“ verkauft werden, können die Hühner den Boden nur erahnen. Bis unter die Hallen-Decke stehen die Hühner aufeinander. Die Fabriken sind vor der Außenwelt abgeschottet, im Wald gelegen, mit Wachhunden und Videokameras. Offenbar soll niemand mitbekommen, unter welchen Umständen die Hühner leiden. Uns gelang es dennoch, in die Betriebe zu kommen. Dabei fanden wir auch tote und verkrüppelte Tiere. In einem Betrieb, der laut Betreiber gleich für ALDI, LIDL, Rewe und Metro produziert, war augenscheinlich kein Scharrbereich vorhanden, obwohl dieser laut Vorgabe den Hühnern zur Verfügung gestellt werden sollte. 700.000 Eier werden in diesem einen Betrieb für Deutschland produziert - und das jede Woche!

Uns ist es wichtig, dass der Verbraucher mitbekommt, unter welchen Umständen die Eier produziert werden. Supermärkte, Eierproduzenten und Lobbyisten gaukeln dem ahnungslosen Konsumenten vor, dass die Hühner in einer Bauernhof-Idylle leben, leider ist das Gegenteil der Fall. Damit möglichst viele Verbraucher hinter die Kulissen schauen können, bringen wir unsere Bilder in die Öffentlichkeit und informieren die Medien.

Über folgenden Link findet Ihr weitere Informationen und auch einen Mitschnitt der SternTV-Sendung: http://wp.me/p2vCzA-1kp

Mail von Hanna Wolf

Protect Stolen Dogs from Slaughter in China
25.02.2014

Thousands of pets suffer cruel fates in slaughterhouses across China. These pets are stolen from their owners and butchered for their meat. We must stop the dog and cat meat trade in China.

Sign here: http://forcechange.com/107535/protect-stolen-pets-from-slaughter/?utm_source=ForceChange+Newsletter&utm_campaign=e5e6241d73-NL4362_25_2014&utm_medium=email&utm_term=0_600a6911b9-e5e6241d73-297246521

Vier Pfoten

N
erzfarm in Borken schließt // Gutachten von VIER PFOTEN belegt: Klagen der Pelzfarmer sind aussichtslos
25.02.2014

Die Nerzfarm in Borken (Brokamp) wird endlich geschlossen. Das Kreisverwaltungsamt in Borken hat VIER PFOTEN bestätigt, das auf der Farm keine Nerze mehr in den Käfigen eingepfercht sind. Arbeiter haben bereits mit dem Abbau der Dachanlagen begonnen. Die Stiftung VIER PFOTEN freut sich über die Schließung der Farm.
  
"Auch die übrigen acht Nerzfarmen in Deutschland besitzen keinerlei Ligitimation mehr und sollten endlich schließen!", fordert Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. "In der Hoffnung auf langjährige Gerichtsverfahren klagen immer noch etliche Nerzfarmer gegen die Pelztierverordnung von Dezember 2011. Mit Duldung der Behörden machen die Pelzfarmen weiter wie bisher und sperren die Nerze in winzige, illegale Käfige", berichtet Dr. Stephany. Laut der neuen Pelztierverordnung müssen Nerzkäfige auf deutschen Pelzfarmen mindestens 3 Quadratmeter groß sein. Alte Käfige von 0,27 Quadratmetern Größe sind damit illegal. Das von VIER PFOTEN beauftragte Gutachten der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Günther belegt, dass die Pelztierverordnung von 2011 rechtlich einwandfrei ist. Die Klagen der Farmer sind daher aussichtslos.
  
VIER PFOTEN setzt sich für ein gesetzliches Verbot der Pelztierhaltung und ein europaweites Handels- und Importverbot für Felle und Pelzprodukte ein. In Österreich und Großbritannien sind Pelzfarmen bereits verboten. Der Verkauf von Pelzprodukten geht aber auch in diesen Ländern weiter. Nur wenn sich die Modebranche und der Verbraucher klar gegen Pelz entscheiden, kann das sinnlose Tierleid gestoppt werden.

Viktor Janukowitsch hinterlässt fünf Bären
27.02.2014

In seiner luxuriösen Winterresidenz in den ukrainischen Karpaten hielt der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch auch Bären. Die zurückgelassenen Tiere werden nun von der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN versorgt.

Der abgesetzte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, hinterlässt nicht nur einen Privatzoo auf seinem pompösen Anwesen in der Nähe von Kiew. In seiner nicht minder luxuriösen Winterresidenz 180 Kilometer südlich von Lemberg, nahe des Dorfes Huta, hielt Janukowitsch Tiere – neben Wildschweinen, Pferden und Fasanen auch fünf Bären, darunter drei Bärenjungen. VIER PFOTEN koordiniert die Erstversorgung der Bären.

Derzeit werden die Tiere, die sich in einem relativ guten gesundheitlichen Zustand befinden, zwar noch von den ehemaligen Mitarbeitern Janukowitschs versorgt. Bärenexperte Carsten Hertwig von VIER PFOTEN: „Wir befürchten, dass die Bären verkauft werden! Gerade die Bärenjungen schweben in großer Gefahr, so in einer nicht bärengerechten Haltung zu landen."

Die Bären, deren Herkunft noch unklar ist, werden in der Winterresidenz des Ex-Präsidenten in zwei viel zu kleinen Käfigen gehalten. In einem Käfig befindet sich ein männlicher Bär, in dem anderen eine Bärin mit ihren drei Jungen.

Ein Notfallteam von VIER PFOTEN versorgt die Tiere mit Futter. Auch arbeitet das Team auf Hochtouren daran, eine langfristige tiergerechte Lösung für die Wildtiere zu finden.

Einer der von Janukowitsch zurück gelassenen Bären

Alles andere als artgerecht aber auch das Dasein der Bärin Schnute – bei uns in Deutschland!

Lebenslange Zwinger-Haft für Bärin Schnute // VIER PFOTEN entsetzt über Entscheidung des Berliner Bezirksamts
21.02.2014

Zum letzten Mal stand gestern Abend das Schicksal der Berliner Bärin Schnute auf der Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Mitte. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte überraschend gegen eine Übersiedlung von Schnute in ein Bärenschutzzentrum: Das heißt, Schnute muss ihren Lebensabend im winzigen Beton-Zwinger am Märkischen Museum verbringen. Eine völlig unverständliche Entscheidung, findet VIER PFOTEN. Die Stiftung steht seit Jahren in Kontakt mit der Stadtverwaltung und hatte Schnute einen Platz im BÄRENWALD Müritz angeboten. Die Übersiedlung von Schnute hätte nicht nur aus Tierschutzsicht, sondern auch aus finanziellen Gründen nur Vorteile für die Stadt Berlin gehabt: Die gesamten Kosten für die Übersiedlung von Schnute, inklusive dem Bau des Transportkäfigs und des Käfig-Training, wollte VIER PFOTEN übernehmen.

„Es ist eine Schande, dass die Bezirksverordneten der CDU und SPD Schnute nicht in unser Bärenschutzzentrum abgeben wollen. Schnute leidet ganz offensichtlich in der Einzel-Haltung im winzigen Beton-Zwinger. Dieses Leiden hätte nun endlich ein Ende haben können, so dass die alte Bärin wenigstens noch ein paar schöne Tage im BÄRENWALD gehabt hätte“, kritisiert Carsten Hertwig, Geschäftsführer des BÄRENWALD Müritz. Auch das Veterinäramt Berlin Mitte hatte sich im Vorfeld nach einer persönlichen Besichtigung für eine Übersiedlung in das Bärenschutzzentrum ausgesprochen

Der BÄRENWALD Müritz bietet Bären aus schlechter Haltung eine Alternative: Hier können sie ihre Instinkte wiederentdecken und ihr natürliches Verhalten ausleben. Die Gehege bieten den Bären einen Lebensraum, der ihren natürlichen Ansprüchen entspricht: eine abwechslungsreiche Landschaft mit Mischwald, Wiesenflächen, Waldlichtungen, Hanglagen und einem natürlichen Wasserlauf. Zurzeit leben 19 Braunbären im BÄRENWALD Müritz, sie alle kommen aus katastrophalen Zoo- oder Zirkushaltungen in Deutschland und Polen.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/projekte/baeren/baerenwald-mueritz



Nichts für nervenschwache Tierpfleger: Bärenjunge Bodia will hoch hinaus // Neue Fotos aus der ukrainischen Bärenstation "Nadiya" von VIER PFOTEN
19.02.2014

Eines ist sicher: Bärenjunge Bodia ist schwindelfrei. Ob er auf den Holzpfosten in seinem großen Gehege in der von VIER PFOTEN geführten Bärenstation Nadiya in der Ukraine ein paar Gleichgewichtsübungen machen, sich einen Überblick aus der Vogelperspektive verschaffen wollte oder einfach nur ein bisschen einen Nervenkitzel gebraucht hat, ist allerdings unklar. Bodias Betreuer waren wohl anfangs etwas erschreckt, beruhigten sich aber recht schnell, als sie sahen, wie sicher der junge Bär zwischen den Pfosten herumkletterte?

Bodia hat sicher einiges von seiner Nachbarin, Bärenmädchen Nastia gelernt, die ebenfalls eine passionierte Kletterin ist. Beide Bärenkinder wurden Opfer skrupelloser Tierhändler, konnten aber 2013 von der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gerettet und in die Bärenstation im ukrainischen Zhytomyr gebracht werden.
Das Video von Nastias Entführung von ihrer Mutter ging damals um die Welt. Bodia wiederum wurde von einem ukrainischen TV-Sender für nur 1.000 US$ gekauft; gemeinsam mit VIER PFOTEN wollten die Journalisten beweisen, wie einfach der illegale Handel mit Bärenbabys in der Ukraine ist.

Nach einer angemessenen Zeit der Gewöhnung aneinander sollen die beiden jungen Bären demnächst "vergesellschaftet", also zusammengeführt werden. Auf Kletter- und Erkundungstouren können sie dann gemeinsam gehen und dabei auch gut aufeinander aufpassen!

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/projekte/baeren/baerenhilfe-ukraine

Werden Sie Bären-Pate! www.baerenpate.de

Frühlingswetter weckt Bären im BÄRENWALD Müritz
26.02.2014

Der frühe Frühling und die warmen Temperaturen haben zahlreiche Bären im BÄRENWALD Müritz aus der Winterruhe gelockt. Sie haben ihre mit Stroh ausgelegten Höhlen verlassen und spazieren in ihren Gehegen in der Frühlingssonne. Von insgesamt 19 Bären sind schon 6 Tiere wach. Alle Bären im BÄRENWALD Müritz stammen aus katastrophalen Haltungen, in denen es ihnen unmöglich war, in die Winterruhe zu gehen: Betongehege ohne Erde zum Buddeln und Graben, falsche Fütterung, Stress durch Platzmangel und Langeweile. Im BÄRENWALD Müritz haben sie die Chance, ihre Instinkte wiederzuentdecken und endlich ein richtiges Bärenleben zu führen.

Wenn die Bären aus der Winterruhe kommen, fressen sie die ersten Tage wenig und grasen viel. „Das Fressen fängt langsam an und steigert sich dann im Laufe der nächsten Wochen – und dann kommt irgendwann der Bärenhunger“, schmunzelt Cheftierpflegerin Steinmeier. Da alle Bären an unterschiedlichen Tagen aus der Winterruhe kommen, hat jeder Bär im BÄRENWALD seinen ganz individuellen Ernährungsplan. Der BÄRENWALD Müritz ist ein Projekt von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz. Besucher können die Bären auf einer Wanderung durch den Wald erleben und an einzelnen Stationen mehr über die imposanten Wildtiere erfahren.

Tja, so kann ein Bärenleben auch aussehen. Wenn wir alle es wollen.

Barbara   

18.02.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

Vertreter christlicher Kirchen segnen seit jeher Waffen, zum Töten von Tieren – zum Töten von Menschen. Das ist traurige Realität. Realität ist auch; „Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen“ – alter Indianerspruch. Als Pastor Gauck zum Halali für die Kriegsbetreiber und den Einsatz deutscher Soldaten nun auch in Afrika blies, war kaum noch jemand verwundert. Von Frau Von der Leyen hingegen, ebenfalls Christin, Mutter von sieben Kindern und neuerdings Verteidigungsministerin, hatte ich mir – war vielleicht naiv – tatsächlich eine Friedensministerin erhofft, endlich eine Friedensministerin! Aber auch sie befürwortet den Einsatz deutscher Soldaten in Mali! In Mali, wo auch Kindersoldaten an der Tagesordnung sind!
Wollen Sie, Herr Bundespräsident, wollen Sie, Frau Verteidigungsministerin, dass auch Ihre Kinder oder Enkel dort kämpfen müssen, womöglich noch mit deutschen Waffen?

Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten! Nicht Krieg!

„Krieg ist Krankheit, keine Lösung!“
(Eugen Drewermann)

Albert-Schweitzer-Stiftung

Online-Appell: Die letzte Instanz im Tierschutzrecht muss unparteiisch sein!
13.02.2014

Im höchsten deutschen Verwaltungsgericht ist ein Richter für Tierschutzfragen zuständig, der das Staatsziel Tierschutz als »kleines Steinchen« beschreibt und auch entsprechende Entscheidungen fällt.

Wir meinen: Ein solcher Richter darf nicht die letzte Instanz in Tierschutzfragen sein! Wenn Sie das auch so sehen, dann unterzeichnen und verbreiten Sie bitte unseren Appell an das Präsidium des Bundesverwaltungsgerichts!

Dieser Richter, Dieter Kley, war auch maßgeblich an der jüngsten Entscheidung beteiligt, dass die grausamen Affenversuche in Bremen weiter gehen dürfen. Auch zuvor schon waren selbst neutrale Beobachter erstaunt, wie gleichgültig dem Richter die Tiere sein müssen.

Hier unterzeichnen: https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/petitionen/appell-richter-kley

Rettet den Regenwald e. V.

Rettet die Elefanten Tansanias
23.01.2014

Vor 10 Jahren lebten noch 75.000 Elefanten im Selous-Schutzgebiet - die zweitgrößte Population Afrikas. Jetzt sind es nur noch 13.084 Tiere. Wilderer schießen sie jährlich zu Tausenden für den Handel mit Elfenbein. Die Regierung von Präsident Kikwete geht viel zu zögerlich gegen die Elefantenwilderei vor. Zudem setzt sie auf die Erschließung des Landes und den Abbau von Bodenschätzen in den Tierparadiesen. Die Natur bleibt dafür auf der Strecke, und ob sich die Milliardeninvestitionen in die Industrieprojekte jemals rechnen werden, ist fraglich.

Bitte fordern Sie mit uns den Stopp der geplanten Projekte sowie den konsequenten Schutz der Wildtiere und unterzeichnen Sie die Petition an den Präsidenten von Tansania:

https://www.regenwald.org/protest/937/rettet-die-elefanten-tansanias?utm_expid=1136158-0.dI_UUvSwQyKjXzzc6RgjMg.1&mt=1767&v=1&ref=nl

Deutscher Beamter auf Elefantenjagd
03.02.2014

Die Medien haben in den letzten Tagen verstörende Fotos aus Afrika veröffentlicht:

Udo Wedekind, Spitzenbeamter im thüringischen Umweltministerium, das auch für Artenschutz zuständig ist, schießt in Botswana Elefanten als Freizeitvergnügen. Die Schnappschüsse der Elefantenjagd in Afrika schickte er an seine Kollegen im Ministerium.

Bitte protestieren Sie:

https://www.regenwald.org/aktion/938/deutscher-beamter-auf-elefantenjagd?mt=1777&v=0&ref=nl

Bitte helfen Sie den Umweltschützern in Kamerun!
11.02.2014

Seit Jahren kämpfen Einwohner und Umweltschützer in Kamerun um die Bewahrung ihrer Natur im Südwesten des Landes. Die US-Firma Herakles Farms will dort die Regenwälder für eine riesige Ölpalmplantage abholzen. Bisher konnten die Naturschützer die Rodungen weitgehend verhindern. Jetzt versucht die Palmölfirma, die Aktivisten mit Gewalt mundtot zu machen - durch Bedrohungen und Klagen: Herakles Farms hat den Umweltschützer Nasako Besingi und dessen Organisationen angezeigt, weil sie angeblich falsche Behauptungen verbreiten und Informationstreffen in den Dörfern organisieren.

Bitte unterzeichnen Sie die internationale Petition an die Palmölfirma Herakles Farms.

Fordern Sie das Unternehmen auf, die Bedrohungen und Klagen gegen die Umweltschützer und deren Organisationen zurückzunehmen sowie die geplante Abholzung der Regenwälder für Ölpalmen aufzugeben:

https://www.regenwald.org/aktion/939/bitte-helfen-sie-den-umweltschuetzern-in-kamerun?mt=1781&v=0&ref=nl

70.000 Hektar Regenwald können noch gerettet werden. "Die Palmölfirma wird unseren Kampf

Avaaz

Bevor das letzte Haus niederbrennt
06.02.2014

Schwer bewaffnete Polizisten haben gerade 1000 Häuser niedergebrannt, um indigene Familien aus dem kenianischen Wald zu vertreiben, der seit Jahrhunderten ihre Heimat ist. Dieses verzweifelte Volk braucht unsere Hilfe, um seine Häuser und den Wald vor der endgültigen Zerstörung zu retten.

Die Weltbank hat unsere Steuergelder, ganze Millionen davon, an die kenianische Forstpolizei gegeben, die das einheimische Volk vernichtet. Dieses Jahr sollen erneut Gelder ausgezahlt werden -- die Bank hat also ein Druckmittel gegenüber der Regierung. Bislang bleibt sie stumm, doch wenn genug von uns sich dem Hilfeschrei des Volkes anschließen, können wir die Bank dazu bringen, ein Ende des Horrors zu fordern.

Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank, sagt er wolle die Bank verändern. Erinnern wir ihn an seinen Vorsatz, indem wir ihn aufrufen, von der kenianischen Regierung ein Ende der grausamen Landnahme zu fordern und sich zu neuen Menschenrechtsstandards für alle zukünftigen Zahlungen zu verpflichten. Wenn Millionen von uns unterzeichnen, werden wir Banner mit brennenden Häusern vor dem Hauptquartier der Bank in Washington einrichten, um Kims Aufmerksamkeit zu wecken. Unterzeichnen Sie jetzt:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_forced_evictions_germany/?bViTtbb&v=35451

Der US-Kongress hat die Bank gerade dazu aufgefordert, die Vertreibungen zu stoppen oder Einschnitte der US-Gelder zu riskieren. Dies ist der perfekte Moment, um die brutale Landnahme in Kenia zu stoppen und die Institutionen aufzufordern, Menschenrechte ernst zu nehmen. Unterzeichnen Sie jetzt -- wenn eine Million von uns mitmachen, überreichen wir unsere Nachricht direkt an Präsident Kim:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_forced_evictions_germany/?bViTtbb&v=35451

Nachdem die tansanische Regierung Pläne angekündigt hat, Tausende von Massai-Familien von ihrem Land zu vertreiben, um ein Jagdrevier zu bauen, haben fast zwei Millionen Avaaz-Mitglieder das Massai-Volk unterstützt. Über ein Jahr lang haben wir Druck gemacht, bis der Premierminister ihnen endlich erlaubt hat, zu bleiben. Dies hat zur Beendigung eines fast 20-jährigen Landkonflikts beigetragen. Die Massai sagen sie hätten es ohne uns nicht geschafft -- machen wir es jetzt noch einmal, diesmal für das Sengwer-Volk.

Erst ein Eisbär, dann wir alle?
20.01.2014

Der Eisbär auf dem Foto war bei seinem Auffinden so ausgehungert, dass er nur noch wie ein Bärenteppich aussah. Er starb, weil sein Lebensraum aufgrund der Klimaerwärmung geschmolzen ist. Das ist nur der Anfang und es wird noch viel schlimmer, wenn wir nicht umgehend handeln.

Diese Woche entscheidet Europa über seine Klimaschutzziele. Die EU könnte die Welt damit zu einer grüneren Zukunft führen -- wenn da nicht dieser eine deutsche Energie-Kommissar wäre, der ehrgeizige Ziele vehement zu blockieren versucht. Sein Name ist Günther Oettinger und nur eine massive Flut an Nachrichten kann ihn davon überzeugen, den Weg für echten Klimaschutz freizumachen.

Sterbende Eisbären sind nur das erste Anzeichen des fortschreitenden Klimawandels -- wenn wir jetzt nicht handeln, wird unser Planet bald irreparabel beschädigt sein. Fügen Sie Ihre Stimme hinzu und leiten Sie diese E-Mail an Ihre Freunde weiter:

http://www.avaaz.org/de/rettet_eu_klimazukunft_c/?bViTtbb&v=34466

Die Entscheidung nächsten Mittwoch ist ausschlaggebend für Europa und die Welt. Noch dieses Jahr wird Europa seine Ziele bis 2030 festlegen, um dann im nächsten Jahr auf dem Pariser Weltklimagipfel mit den USA, China und anderen Ländern ein globales Abkommen zu verhandeln. Je ambitionierter die EU-Ziele, desto stärker die Verhandlungsposition.

Oettinger hat selber Kinder und wenn wir ihm klarmachen können, dass mehr auf dem Spiel steht als kurzfristige Industrieinteressen, können wir ihn umstimmen und dafür sorgen, dass auch er ein ambitioniertes Klimaziel unterstützt. Die deutsche Regierung und viele andere europäische Länder fordern bereits ernste Maßnahmen um den Klimawandel aufzuhalten - wir können jetzt dafür sorgen, dass der deutsche Kommissar einer nachhaltigeren Zukunft nicht im Wege steht.

Jede Nachricht an Kommissar Oettinger zählt, um ihn vor Mittwoch vom richtigen Weg zu überzeugen. Klicken Sie unten, um jetzt eine Nachricht zu senden:

http://www.avaaz.org/de/rettet_eu_klimazukunft_c/?bViTtbb&v=34466

Die schlimmsten Konsequenzen des Klimawandels können wir nicht verhindern, wenn wir unseren Politikern die Möglichkeit geben, schwache Klimaziele zu vereinbaren. Doch das tun wir nicht - zusammen hat unsere Gemeinschaft stark dazu beigetragen, die Klimapolitik in Ländern wir Brasilien, Deutschland und Japan auf einen besseren Pfad zu führen. Die Herausforderung in Europa ist enorm - sorgen wir jetzt dafür, dass wir sie meistern.

 

 

Abschaffung der Jagd

Pressemitteilung: Meßkirch - 181 Jäger und 100 Treiber erlegen 81 Wildschweine - Strafanzeige eingereicht
05.02.2014

Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd,

im Auftrag von mehreren Tierschutzorganisationen, darunter der Initiative zur Abschaffung der Jagd und PETA Deutschland e.V., wurde heute Strafanzeige gegen die Verantwortlichen einer revierübergreifenden Treibjagd mit 181 (!) Jägern und 100 (!) Treibern bei der Staatsanwaltschaft Hechingen eingereicht.
Die Strafanzeige, die sich gegen die Verantwortlichen der revierübergreifenden Bewegungsjagd richtet, liegt in der Anlage bei. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurden darin die mutmaßlich Beschuldigten unkenntlich gemacht.

Die Medien hatten bereits im Vorfeld über die geplante Strafanzeige berichtet:

http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Tierschuetzer-bereiten-nach-Drueckjagd-Strafanzeige-vor;art372566,6547672

http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/info/Tierschutzorganisation-8222-Peta-8220-sieht-Verstoesse-gegen-Jagdrecht-und-das-Tierschutzgesetz;art1014952,6549590

http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/messkirch/stadtnachrichten-messkirch_artikel,-Rechtsanwalt-will-Jaeger-anzeigen-_arid,5554482.html

Viele freundliche und tierfreundliche Grüße

von der Initiative zur Abschaffung der Jagd www.abschaffung-der-jagd.de 

und der Bürgerbewegung "Zwangsbejagung ade" www.zwangsbejagung-ade.de

Geradezu ungeheuerlich ist die Enthaltung der Bundesregierung im Fall „Zulassung von Gen-Mais 1507“. Durch ein „Nein“ von deutscher Seite hätte diese Katastrophe verhindert werden können! 80 % der deutschen Bevölkerung sind erwiesenermaßen gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel. Bitte unbedingt protestieren! „Die da oben“ nehmen unseren Widerstand durchaus zur Kenntnis. Und sie wollen ja wieder gewählt werden!

Campact

Gen-Mais: Proteststurm gegen Merkel-Entscheidung
12.02.2014

Das hatte sich Angela Merkel sicher anders vorgestellt: Still und leise sollte die Abstimmung über die Zulassung des Gen-Mais 1507 zum kommerziellen Anbau verlaufen. Doch stattdessen brach ein Proteststurm los:

* Mehr als 200.000 Menschen unterschrieben innerhalb weniger Tage unseren Appell, den wir gemeinsam mit Bündnispartnern gestartet hatten.

* Mitte Januar demonstrierten 30.000 Menschen auf der „Wir haben es satt“-Demo gegen Agrarindustrie und Gentechnik auf unseren Tellern.

* Am vergangenen Mittwoch prangte unser Appell als Anzeige unübersehbar in der Süddeutschen Zeitung.

* Überall zeigten Medien Bilder unserer Protest-Aktion vor dem Kanzleramt.

Das hatte Folgen. Gen-Mais wurde zum breit diskutierten Thema. „Ein fatales Signal“ titelte etwa die Süddeutsche Zeitung. „Merkel macht US-Genmais in Europa möglich“ setzte Spiegel Online auf die Startseite.

Gestern Nachmittag war die Abstimmung – und sie endete in einer Enttäuschung: Deutschland hat sich in Brüssel enthalten. Da es für eine Ablehnung eine qualifizierte Mehrheit gebraucht hätte, wirkte die Enthaltung faktisch wie ein Ja. Am Ende stimmten zwar 19 der 28 EU-Mitgliedsländer gegen die Zulassung, doch in diesen Ländern lebt nicht die Mehrheit der EU-Bevölkerung. Das aber wäre für einen Stopp notwendig gewesen. Jetzt wird die EU-Kommission den Mais aller Voraussicht nach zum europaweiten Anbau zulassen.

Doch unsere Kampagne hat der Regierung gezeigt: Die deutliche Mehrheit aller Bürger/innen ist gegen Gentechnik. Noch einmal wird sich die Regierung nicht enthalten können – zumal bei dieser Abstimmung schon SPD und CSU auf ein Nein drängten. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, ob 2015 erstmals seit dem Verbot des Gen-Mais MON810 wieder Gentechnik auf unsere Felder kommt. Noch gibt es Chancen, den Gen-Mais zumindest in Deutschland zu verhindern, zum Beispiel mit einem nationalen Anbauverbot.

Wenn die Bundesregierung jetzt die Entrüstung der Bürger/innen spürt, wird sie sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie Gen-Pflanzen zulässt.

Helfen Sie dabei mit und verbreiten Sie unsere Protest-Grafik im Internet:

http://blog.campact.de/2014/02/gen-mais-proteststurm-gegen-merkel-entscheidung/?utm_campaign=%2Fgentechnik%2F&utm_term=Hier+klicken+und+Protest-Grafik+ansehen...&utm_medium=Email&utm_source=%2Fgentechnik%2Fappell-2%2F&utm_content=random-b&_mv=32QjcwpqctWM5JNDMNUvIo

Vivian Wichmann schickt uns diese Meldung:

Deutsches Tierschutzbüro e. V.

Stoppt die Robbenjäger von Sylt
05.02.2014

Eigentlich dürfen Seehunde seit 1974 in Schleswig-Holstein nicht mehr gejagt werden. Jedoch unterliegen sie noch immer dem Jagdrecht. Rund 40 von der Landesregierung eingesetzte Seehundjäger dürfen daher beim Auffinden von hilflosen Tieren über deren Leben oder Tod entscheiden.
In den letzten Monaten haben sie zahlreiche Tiere an den Stränden erschossen.
Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. hält dies für nicht hinnehmbar. Nicht Jäger, deren Hobby es ist Lebendes in Totes zu verwandeln, sollten darüber entscheiden, ob ein verletztes oder krankes Tier gesund gepflegt werden kann, sondern Tierärzte.
Wir fordern daher von der Landesregierung Schleswig-Holstein, Seehunde aus der Liste der jagdbaren Arten zu streichen und dafür Sorge zu tragen, dass junge, kranke und verletzte Tiere in Zukunft von Tierärzten und nicht von Jägern erst versorgt werden. Tierärzte statt Todesschützen!

Bitte bei der Petition mitmachen und sie großflächig verbreiten!!

http://www.tierschutzbuero.de/robbenjagd-sylt/

Peta e. V.

PETA-Ermittler dokumentieren gravierende Missstände in deutschen Puten-Elterntierfarmen / Tierrechtsorganisation erstattet Strafanzeige gegen Anlagen in Brandenburg
10.02.2014

Rund 47 Millionen Putenküken schlüpfen pro Jahr allein in der Bundesrepublik. Über die Elterntiere der Puten ist dabei bislang wenig bekannt. PETA Deutschland e.V. ermöglicht nun erstmals einen Blick hinter die Kulissen deutscher Puten-Elterntierfarmen. Ermittler der Tierrechtsorganisation konnten 2012 mehrere Monate lang umfangreiche Ermittlungen in vier Anlagen in Brandenburg durchführen. Die erschütternden Aufnahmen der Tierrechtler zeigen kranke, blinde und schwerverletze Puten mit teilweise gebrochenen Gliedmaßen, enge, mit Kot und Urin übersäte Stallungen sowie tote Tiere. Zu den Abnehmern der Puteneier gehört unter anderem das Unternehmen Moorgut Kartzfehn (Kameke GmbH & Co. KG), einer der größten Putenproduzenten Deutschlands. Dieser wiederum unterhält enge Geschäftsbeziehungen zur Unternehmensgruppe Heidemark. PETA hat nun Strafanzeige gegen die Betriebe bei der Staatsanwaltschaft Neuruppin gestellt, DER SPIEGEL berichtet in der aktuellen Ausgabe.

„Putenfleisch ist von Anfang bis Ende der ‚Produktionskette‘ mit Krankheit und großem Leid verbunden“, so Judith Pein für PETA. „Da die überzüchteten Puten sich auf biologischem Weg nicht mehr fortpflanzen können, werden die Elterntiere gewaltsam künstlich befruchtet – dabei werden viele Tiere verletzt. Auch ‚Bio-Putenjungtiere‘ können von Elterntieren aus solchen Zuchteinrichtungen stammen. Diese Tierqual lässt sich einzig und allein mit einer veganen Ernährung verhindern.“

In Puten-Elternfarmen befruchtete Eier werden an Brütereien geliefert, die die geschlüpften Küken an Mastbetriebe weiterverkaufen. Nach einer Mastzeit von nur 21 Wochen bei Hähnen und 16 Wochen bei Hennen werden die Tiere zum Schlachthof transportiert und getötet. Die natürliche Lebenserwartung von Puten beträgt dagegen bis zu 15 Jahre. Da die Puten-Hochleistungshybriden auf immer mehr Gewicht und rasantes Wachstum gezüchtet werden, sind Muskeln und Skelett der Tiere schnell überlastet – Beinschwächen, Skelettveränderungen und Herz-Kreislauf-Probleme sind die Folge. Angesichts der Tatsache, dass die Zuchtmerkmale von den Elterntieren vererbt werden, ist das Leiden der Nachkommen bereits vorprogrammiert. Putenfleisch ist unter anderem aufgrund des hohen Antibiotikaeinsatzes und der Gefahr von Krankheitserregern wie Salmonellen und Campylobacter nicht nur ein Tierqualprodukt, sondern auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, sie bewahren auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten

Originalmail vom Gnadenhof Garscha e. V.

Für die Fleischfresser: Noch schlimmer als jemals gewußt !!! Weiterleiten bitte überallhin!!!
07.02.2014

Zum Schluss das Erfreuliche: Die „Veggieworld“ in Wiesbaden war ein Riesenerfolg,  auch für die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“! Statt der 4.000 erforderlichen Unterschriften für die Zulassung der Partei zur Europawahl sind inzwischen 7.000 in der Parteizentrale eingetroffen, vielleicht schaffen wir die 10.000…

Der Parteivorsitzende Stefan Eck und ich haben uns bemüht, auf der Bühne wieder einmal anzuprangern, was „die da oben“ treiben – unter dem Motto „Spaß beiseite - jetzt wird's ernst: Der Irrsinn der Mächtigen. Ein Spottlight auf den ganz normalen Irrsinn in Wirtschaft und Politik" (siehe Foto und Videoclip).
Und durch meinen  Vortrag „Vegan & vollwertig – wie geht denn das?“ sind bestimmt ein paar VeganerInnen dazugekommen.

http://www.youtube.com/watch?v=XeznKnIZhVM

So, liebe Leute, am 25. Mai 2014 in der Wahlkabine ein deutliches Signal für die Tiere setzen und die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ wählen. Es besteht durchaus die Chance, dass diese Partei als erste Tierschutzpartei den Einzug ins EU-Parlament schaffen kann. Denn die Hürde beträgt bei der Europawahl „nur“ 3 %.

Jede Stimme ist wichtig!

Barbara

PS: Für diejenigen, die noch nicht unterschrieben haben, hier noch einmal die Unterstützungserklärung samt Kommentar:

Oberen Teil der Unterstützungserklärung bitte ausfüllen und per Post an die Parteiadresse schicken. Die Partei sorgt für die Beglaubigung. Die Unterschrift bedeutet weder Eintritt in die Partei noch ein Versprechen, sie zu wählen - lediglich die Unterstützung, dass die Partei zur Wahl antreten kann!

Sekretariat Tierschutzpartei

z.Hd. Frau Sabine Jedzig

Schreiersgrüner Str. 5

08233 Treuen

Tel.: 037468-5267

02.02.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

VegetarierInnen wurden Jahrhunderte lang von der Kirche als „gottlose Ketzer“ verunglimpft und verfolgt. Ulrich Dittmann vom „Arbeitskreis Tierschutz“ hat  beim Vatikan nachgefragt, ob die katholische Kirche nach wie vor diese Ansicht vertritt. Wir können gespannt sein auf die Antwort!

Vegetarier = Gottlose Ketzer?
08.01.2014

Offene Frage: Ist dem so, verehrte Herren im Vatikan? Sind Vegetarier gottlose Ketzer?

Siehe auch http://www.tigerfreund.de/10/kirche_und_tierschutz-die_verratene_schoepfung.htm

Als langjähriger Vegetarier wäre ich über die Gnade einer Antwortgebung von Ihnen gleichermaßen erstaunt wie erfreut.

In diesem Sinne -mit besten Grüßen
Ulrich Dittmann/ 08.01.2014

http://www.amazon.de/Vegetarier-Gottlose-Fleischesser-gleichermaßen-sollten/dp/3892013454

Vegetarier - Gottlose Ketzer? Was Fleischesser und Vegetarier gleichermaßen wissen sollten

Der Autor, Ulrich Seifert, geht der Frage nach den Ursachen für den milliardenfachen Mord an den Tieren und den Auswirkungen auf den Menschen auf den Grund. Denn, übermäßiger Fleischkonsum, das zeigt sich in unseren Tagen mehr und mehr, ist ein schwerwiegendes Problem: Dem Menschen bringt er Übergewicht, Herzerkrankungen und weitere Krankheiten. Den Tieren bereitet er unsägliche Quälereien in der Massentierhaltung und einen grausamen Tod im Schlachthof. Zurück bleiben abgeholzte Regenwälder, vergiftete Böden und Gewässer - und ein Planet Erde, der direkt in die Klimakatastrophe getrieben wird. Wer hat uns das eingebrockt? Die Jäger? Die Metzger? Die Industriebosse? Die gierigen Verbraucher? Alle zusammen? Wer den Blick schärft, der findet den Berufsstand, der schon vor Jahrhunderten den Grundstein für die brutale Missachtung des Lebens gelegt hat - und diese Tradition bis heute hoch hält... Wussten Sie, dass Vegetarier aus Sicht der Kirche bis heute gottlose Ketzer sind? Das Buch erscheint mit der Widmung: 'Für die Tiere, unsere Mitgeschöpfe aus Gottes Hand' und richtet einen Appell an unser Mitgefühl aber auch an den gesunden Menschenverstand.

Dr. Franz – Joseph Plank von „ Animal spirit“ hat in Kambodscha die „killing fields“ besucht. Ich habe rot markiert, was ihm besonders aufgefallen ist – und worüber ich mich auch immer wieder wundere – der Ausspruch: Man hat sie/uns behandelt wie Tiere. Sollte dringend hinterfragt werden, wie so vieles andere ….

Animal Spirit

"Sie wurden wie Tiere behandelt“
19.01.2014

Eindrücke von den „killing fields“ in Kambodscha: „Sie wurden wie Tiere behandelt“ von Dr. Franz-Joseph Plank:

Auf dem Weg zum Streunerhundeprojekt unserer Partnerorganisation „Care for Dogs“ in Chiang Mai/Thailand führte mich ein „Zwischenstopp“ nach Kambodscha zu den „killing fields“ des fast 4 Jahre dauernden Terror-Regimes von Pol Pot. An die 3 Millionen Menschen – mehr als ein Viertel der damaligen Bevölkerung! - wurden damals durch diesen Steinzeit-Kommunismus zwischen 1975 und 79 grausamst gefoltert und ermordet: Lehrer, Gebildete, Brillenträger, Mönche, Städter, aber auch Frauen, Kinder und sogar Babies. Die Bilder, die im 2 ha großen Exekutionsgelände sowie im Genozid-Museum des ehemaligen Foltergefängnisses in Phnom Penh zu sehen waren, scheinen weder von den Gräueln in Mauthausen, Auschwitz oder den Stalin-Gulags zu toppen sein; Details dazu erspare ich Ihnen, sind bei Interesse im Internet zu finden.

Was mir aber besonders „aufgefallen“ ist: Bei mehreren der zahlreichen Führungen sind Begriffe gefallen wie „zusammengepfercht/behandelt wie Tiere“ oder „sie wurden gequält wie Tiere“ etc. Offenbar scheint es – egal in welchem Land – als „normal“ zu gelten, daß man Tiere eben so „behandelt“: zusammenpferchen, ausbeuten, quälen, foltern, grausam ermorden. Denn es passiert ja auch täglich zigtausendfach in unseren „legalen“ Tierversuchslabors, Massentierställen, Pelz„farmen“, Tiertransporten und Schlachthöfen. Aber eben – wie auch bei allen Terror-Regimen und aus gutem Grund – hinter hohen Mauern, schallgedämpft und weit abseits der Wahrnehmungsfähigkeit der Bevölkerung; diese soll nur ungestört weiter konsumieren, egal wie es "produziert" wurde.

Und dann kam mir ein Gedanke beim Verlassen dieses Museums des Grauens: Wie viele Generationen, oder gar Jahrhunderte wird es noch dauern, bis die Menschheit es schaffen wird, diesen „ganz normalen", tagtäglichen Horror an den Tieren, unseren Mit-Lebewesen, zu überwinden und ein „Animalozid-Museum" einzurichten, bei dem dann (wieder) die Frage gestellt wird: „Wie konnten unsere Vorfahren das alles zulassen, warum hat angeblich keiner davon gewußt?“

Stoppen Sie die EU-Steuergelder nach Rumänien für den "Tierschutz"!
19.01.2014

Bis zu € 250 bekommen rumänische Kommunen für die "Versorgung des Hundes". Unsere EU-Steuergelder werden nach Rumänien überwiesen, damit diese Tierheime bauen und Kastrationsprogramme durchführen. Soviel zur Theorie. Die Praxis sieht allerdings so aus: 50 Euro erhalten die Hundefänger und der Rest verbleibt in der Kommune und macht deren Politker zu wohlhabenden Amtsinhabern. Damit es nicht sofort auffällt, gründen diese Amtsinhaber auch gerne Firmen wie "PuppyVet", was in Wahrheit jedoch ein "Amt für Tierkörperbeseitigung und Ungeziefervernichtung" ist. Die Tierheime, die gebaut werden sollten, um die Tiere zu retten, werden von tierlieben Privatpersonen meist aus eigener Tasche finanziert und diese sind auf Spenden angewiesen! ...

Damit wird eines klar, die rumänischen Kommunen sind daran interessiert, daß die Tiere sich stets weitervermehren, damit der Geldfluß nicht abreißt. Das Straßenhunde-Problem in diesem Land, wie auch in den anderen Ländern dieser Welt, ist menschengemacht und GEWOLLT! Warum? Weil diese Geldquelle eine nicht enden wollende Einnahme darstellt!

Es gibt nur eine Möglichkeit das brutale Ermorden der Tiere in diesem Land zu stoppen:

http://www.change.org/de/Petitionen/vertretung-der-europ%C3%A4ischen-kommission-in-deutschland-stoppen-sie-die-eu-f%C3%B6rdergelder-steuergelder-nach-rum%C3%A4nien-f%C3%BCr-den-tierschutz-da-diese-dort-zweckentfremdet-werden-geben-sie-das-geld-den-anerkannten-tierschutzorganisationen

Campact

Affäre Pofalla: Keine Lobbyjobs für (Ex-)Politiker!
15.01.2014

Kurz nach der Bundestagswahl haben wir zusammen mit Lobbycontrol und weiteren Partnern gefordert: Demokraten lassen sich nicht kaufen! Doch nun will Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla Cheflobbyist der Deutschen Bahn werden. Lesen Sie selbst und unterstützen Sie bitte die Kampagne von Lobbycontrol für eine Lobby-Sperrfrist.

Was zeichnet Ronald Pofalla eigentlich als Cheflobbyisten aus? Sein guter Kontakt zur Regierung! Den würde sich die Bahn gerne einkaufen. Denn der ehemalige Kanzleramtsminister war bis vor kurzem Merkels rechte Hand. Immer wieder versilbern Spitzenpolitiker ihr Wissen und ihre Kontakte als Lobbyisten. Unternehmen und Verbände können sich so einen direkten Draht zur Politik verschaffen. Das wollen wir nicht länger zulassen!

Bitte unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

https://www.lobbycontrol.de/2014/01/keine-lobbyjobs-fuer-ex-politiker-karenzzeit-jetzt/

Die Gelegenheit war nie so gut wie jetzt: Die Empörung über solche Wechsel ist groß. Inzwischen fordern sogar Unionspolitiker Sperrfristen. Und im Koalitionsvertrag steht, man wolle eine „angemessene Regel“ für Seitenwechsel von Regierungsmitgliedern finden. Aber jetzt heißt es, dies sei nur eine „Zielvorgabe“. Das Thema droht wieder in der Schublade zu verschwinden. Das müssen wir verhindern!

Pofalla, Eckart von Klaeden und Hildegard Müller – es ist bereits der dritte Seitenwechsel aus dem Kanzleramt in gehobene Lobbyjobs unter Merkel. Und was macht die Bundeskanzlerin? Sie habe Pofalla zu einer Abkühlphase geraten, so ihr Regierungssprecher. Zugleich ist Merkel selbst dafür verantwortlich, dass es bis heute keine verpflichtende Sperrfristen gibt.

Deshalb müssen wir jetzt den Druck auf die Regierung erhöhen. Wenn viele Leute protestieren, wird die Regierung das Thema nicht aussitzen können. Daher brauchen wir Ihre Unterstützung!

Je mehr Menschen unterzeichnen, desto schwerer kann die Regierung das Thema ignorieren. Bereits nächste Woche wollen wir Merkel und Gabriel die ersten Unterschriften zukommen lassen. Zusätzlich zum Appell werden wir in den nächsten Wochen mit Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen weiter Druck machen.

Unterschreiben Sie jetzt!

Geschafft: Schranken für Spekulanten
16.01.2014

Unser Protest hat gewirkt! Nach zähen Verhandlungen gelang in der Nacht auf Mittwoch in Brüssel der Durchbruch: EU-Parlament, Kommission und Ministerrat haben sich auf scharfe Regeln geeinigt, die die exzessive Spekulation mit Nahrungsmitteln einschränken. Dies ist eine gute Nachricht für viele Menschen in den Ländern des Südens, in Kamerun, Kenia oder dem Senegal. Denn die Zockerei mit Nahrungsmitteln lässt die Preise für die tägliche Ration Weizen, Reis oder Mais steigen – und verursacht damit millionenfachen Hunger.

Bis zuletzt bekämpfte Großbritannien im Dienste der Finanzlobby die einzig wirksame Hürde gegen Spekulation: verbindliche Positionslimits. Sie beschränken die Anzahl der Rohstoffgeschäfte, die jeder Händler durchführen darf. Doch am Ende mussten die Briten klein beigeben. Besonders wichtig: Auch Geschäfte außerhalb der Börsen werden von den Limits erfasst. Nur an einer Stelle konnte sich die Finanzlobby leider durchsetzen: Die Limits werden nicht auf europäischer Ebene, sondern von den nationalen Aufsichtsbehörden festgelegt. Dies eröffnet gerade dem wichtigen Finanzplatz London die Option, die Limits abzusenken.

Trotzdem: Die Neuregelung ist ein großer Erfolg unseres gemeinsamen Engagements und der Arbeit unserer Bündnispartner. Sie zeigt, was kraftvoller Bürgerprotest erreichen kann. Mehr als 100.000 Menschen haben unseren Appell gegen das Geschäft mit dem Hunger unterzeichnet. Wir haben ihn den entscheidenden deutschen EU-Parlamentariern überreicht und sie ermutigt, gegenüber der Finanzlobby hart zu bleiben.

Viele hundert Campact-Aktive hatten zudem Töpfe mit ihrem Slogan gegen Agrarspekulation bemalt. Mit ihnen schlugen wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern zum Welternährungstag in Berlin lautstark Alarm. Vor dem Brüsseler Ratsgebäude bildeten wir mit den Töpfen den Schriftzug „Stop Food Speculation“.

All dies hat sich ausgezahlt – und in Europa wird die Spekulation nun eingeschränkt. Haben Sie vielen Dank für Ihr Engagement. Es lohnt sich!

Doch eine andere Ursache für den Hunger bleibt: die Beimischung von Agrosprit zu Diesel und E10. Denn hierdurch wächst die Nachfrage nach Weizen, Zucker und Raps und auch dies lässt die Preise für Grundnahrungsmittel steigen. Ob die Beimischung von Agrosprit weiter gefördert wird – auch darüber wird demnächst in Brüssel entschieden.

PETA Deutschland e. V. sucht MitarbeiterIn!

Stellenausschreibungen bei PETA Deutschland - Sind Sie unser nächstes Teammitglied?
10.01.2014

Liebe Tierfreunde,
PETA Deutschland e.V. wächst und wir sind auf der Suche nach Verstärkung! Für die folgenden Postitionen suchen wir engagierte Menschen, die mit uns für die Rechte der Tiere kämpfen wollen. Weitere Details erfahren Sie durch einen Klick auf den jeweiligen Link.

Campaigner/in Tierische Mitbewohner
Wir suchen Verstärkung für unser Team, das sich für das Wohl der sogenannten Haustiere einsetzt. Campaigner sind das Herzstück bei PETA und Verantwortlich Planung und Durchführung von Kampagnen.
http://www.peta.de/web/campaignerin.7335.html

Campaigner/in Ernährung
Wir suchen Verstärkung für unser Team im Berreich Veganismus und Ernährung. Campaigner sind das Herzstück bei PETA und Verantwortlich Planung und Durchführung von Kampagnen.
http://www.peta.de/web/wir_stellen_ein.2117.html

Wissenschaftliche Berater/in zum Thema Tierversuche
Verhelfen Sie Alternativmethoden zu Tierversuchen zum Durchbruch! Als Wissenschaftliche Berater/in zum Thema Tierversuche sind Sie verantwortlich für Recherche, Dokumentation und Einwirken auf Regierung und Unternehmen im Bereich Tierversuche (REACH-Verordnung).
http://www.peta.de/web/wissenschaftl.5305.html

Mitarbeiter/in im Video-, Grafik- und Social Media-Team
Als Mitarbeiter/in im Video-, Grafik- und Social Media-Team sind Sie verantwortlich für Produktion und Gestaltung in den Bereichen AV-, Print- und Online-Medien, Betreuung der Homepage und Social Media-Kanäle. http://www.peta.de/web/mitarbeiter_in_im.8017.html

Mitarbeiter/in im Streetteam für den Bereich Jugendmarketing
Als Mitarbeiter/in im Streetteam für den Bereich Jugendmarketing sind Sie verantwortlich für die Organisation und Planung unseres peta2 Streetteams das sich mit aktuell 23 Streetteams im deutschsprachigen Raum in einer dynamischen Wachstumsphase befindet. http://www.peta.de/web/mitarbeiter_in_im.8090.html

Mitarbeiter/in im Marketing für den Bereich Jugendmarketing
Als Mitarbeiter/in im Marketing im Bereich Jugendmarketing sind Sie verantwortlich für die Vermarktung unserer Jugendmarke peta2.de, von der strategischen Planung bis zur operativen Umsetzung. Ihr Fokus liegt auf dem strategischen Marketing (online/offline), Event Marketing und Kooperationen im Bereich Musik, Fashion, Entertainment und Lifestyle. http://www.peta.de/web/mitarbeiter_in_im.4574.html

Administrator/in IT und Technik
Unterstützung der Mitarbeiter bei PC-Problemen und Betreuung des IT-Netzwerkes und der verschiedenen technischen Geräte und Systeme, um einen reibungslosen Arbeitsablauf sicherzustellen. http://www.peta.de/web/administrator_in.7003.html

Mitarbeiter/in zur Betreuung der PETAKids-Kampagne
PETAKids.de ist ein Portal, das sich an die jüngste Zielgruppe von PETA Deutschland e.V. richtet. Die Pflege der Website sowie das inhaltliche Erstellen von Materialien wie Flyer, Broschüren etc. gehört genauso zum Aufgabengebiet wie die Kommunikation mit Lehrern, Eltern, Erziehern oder Fachmedien. http://www.peta.de/web/kollegin_zur.6237.html


Nach PETA-Kampagne: Indische Regierung verbietet Tierversuche für Haushaltsprodukte
31.01.2014

Historischer Erfolg: Nach intensiver Kampagnenarbeit der Tierrechtsorganisation PETA India hat die indische Regierung aktuell bekannt gegeben, Tierversuche für Haushaltsprodukte ab sofort zu untersagen. Indien ist damit nach Israel das zweite Land der Welt, das diesen richtungsweisenden Schritt geht. Zukünftig dürfen in dem südasiatischen Staat weder für Kosmetika noch für Wasch- oder Reinigungsmittel Tests an Tieren durchgeführt werden. PETA Deutschland e.V. begrüßt die tierfreundliche Entscheidung und appelliert gleichzeitig an die Bundesregierung, die tierschutzrechtlichen Bestimmungen zu verschärfen.

„Wir freuen uns von Herzen über den historischen Erfolg von PETA India“, so Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater bei PETA Deutschland e.V. „Dank der Unterstützung von Parlamentariern, Prominenten und Bürgern konnten die brutalen und unzuverlässigen Tierversuche für Kosmetik- und Haushaltsprodukte endlich eingestellt werden. PETA wird sich weiterhin mit Hochdruck für ein weltweites Verbot aller Tierversuche einsetzen.“

Unterstützt von Wissenschaftlern der Schwesterorganisationen PETA UK und PETA USA konnte PETA India die indische Regierung bereits im Juni 2013 von einem Verbot für Tierversuche in der Kosmetikindustrie überzeugen. Hautirritationstests, bei denen Chemikalien auf die nackte Haut von Meerschweinchen gerieben wurden, werden seitdem durch tierfreie Methoden ersetzt. In einem nächsten Schritt möchte PETA India die indische Regierung nun davon überzeugen, auch den Verkauf von an Tieren getesteten Kosmetika und Haushaltsprodukten zu verbieten – eine Regelung, die in der EU bereits im März 2013 in Kraft getreten ist.

Mehr als 1.300 Unternehmen weltweit verzichten konsequent auf Tierversuche und vertrauen stattdessen auf effektive und moderne tierfreie Testverfahren. Dennoch führen viele Konzerne nach wie vor Experimente durch, in denen Tieren Testsubstanzen in die Augen geträufelt, auf die offene Haut aufgetragen, ins Gesicht gesprüht oder gewaltsam verabreicht werden. Aufgrund der enormen physiologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier können die Ergebnisse solcher Experimente allerdings oftmals irreführend sein.

Vier Pfoten e. V.

Top Outdoor-Marken wollen künftig auf Daunen von Tieren aus Stopfmast und Lebendrupf verzichten // Erfolg von über fünf Jahren VIER PFOTEN Kampagnenarbeit
23.01.2014

Die Top-Marken für Outdoor-Bekleidung The North Face, Patagonia, Mammut, Jack Wolfskin und Vaude haben sich kürzlich dazu verpflichtet, keine Daunen von Gänsen und Enten aus Stopfmast oder Lebendrupf zu verarbeiten. „Für die Foie gras-Industrie ist dieser Schritt weg von Stopfmast und Lebendrupf ein Schlag ins Gesicht. Endlich gibt es nun Produzenten mit Top-Qualitätsjacken und –Schlafsäcken, die neue globale Standards für den Tierschutz setzen“, sagt Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei VIER PFOTEN.

Die Outdoor-Industrie verarbeitet jährlich mehrere hundert Tonnen Daunen, die von Millionen von Gänsen und Enten stammen. Die komplette Produktionskette ist jedoch schwer überschaubar und hat mehrere Schwachstellen. Einzelne Feder- oder Daunenlieferungen von einer Farm bis hin zur fertigen Jacke, einer Hose oder einem Schlafsack nachzuverfolgen, stellt eine große Herausforderung dar. Die Kontrollen werden sowohl die Brutbetriebe als auch die Aufzuchtsfarmen, die Schlachtereien, den Transport und die Waschanlage umfassen. Die Transparenz der Outdoor-Produzenten gegenüber der Öffentlichkeit ist dabei essentiell, um die Nachvollziehbarkeit auch wirklich zu gewährleisten.

Aufgrund jahrelanger Recherchen in der Daunenindustrie verfügt VIER PFOTEN über die nötige Expertise. Die Tierschutzorganisation hatte die Outdoor-Firmen über die bestmöglichen Praktiken informiert, die Tierschutz auf höchstem Sicherheitsniveau garantieren, und konnte sie schließlich ins Boot holen.

„Die Zusagen bedeuten eine historische Wende, aber die Unternehmen sind noch auf unterschiedlichen Niveaus, was Sicherheit und Transparenz betrifft. Wir arbeiten derzeit an einem sicheren und transparenten System der Rückverfolgung, auf das sich die Unternehmen letztendlich alle einigen sollen. Im nächsten Schritt wollen wir alle Player der Produktionskette an einen Tisch bekommen, um sicherzustellen, dass keine Daunen mehr aus Stopfmast oder Lebendrupf Verwendung finden. Wir werden die Firmen dabei unterstützen, sichere und transparente Rückverfolgungssysteme für Daunen zu schaffen, um so die Tierquälerei aus der gesamten Produktionskette zu verbannen“, fügt Paun hinzu.

Lebendrupf ist eine besonders grausame Praxis. Während des Rupfens werden viele Tiere verletzt, die Wunden werden zumeist ohne Betäubung genäht. Ein Tier kann drei bis vier Mal in seinem Leben gerupft werden. Bei der Stopfmast wird jedem Tier ein Stopfrohr in die Speiseröhre eingeführt und anschließend gekochter Mais mit Fett zwangsweise zugeführt, entweder manuell oder mechanisch. Mechanische Systeme fördern das Futter in 2-3 Sekunden, was es einer Person erlaubt, bis zu 400 Gänse in einer Stunde zwangszufüttern.

Ungarn und Polen sind in Europa die zwei Top-Produzenten von Gänsen, gefolgt von Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Frankreich ist bei den Enten auf Platz eins, danach kommen Deutschland, Ungarn, Großbritannien und die Niederlande.

“Die VIER PFOTEN Kampagne gegen Stopfmast, Käfighaltung und Lebendrupf folgt dem Wunsch der Konsumenten, die Daunen von Tieren kaufen wollen, die nicht Opfer solcher Praktiken geworden sind“, sagt Gabriel Paun. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, hat VIER PFOTEN die „Positivliste“ ins Leben gerufen, die aufzeigt, welche Produzenten diese Praktiken nicht anwenden. Die Liste wird bereits von mehreren Supermärkten in der Fleischbeschaffung zu Rate gezogen.

Mehr Informationen:
http://www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/gaense-enten/infolisten/

Rettet den Regenwald e. V.

Großer Erfolg durch Spenden und Unterschriften: Palmölfirma wegen Brandrodung verurteilt
09.01.2014

Aus Indonesien erreichte uns heute eine gute Nachricht: Ein Gericht hat eine Palmölfirma zu einer hohen Strafe verurteilt. Der Prozess wurde auch durch 10 000 Euro Spenden von Rettet den Regenwald und 50 000 Protestmails ermöglicht.

Das Gericht in Aceh im Norden der Insel Sumatra verurteilte die Palmölfirma PT Kallista Alam zu einer hohen Geldstrafe: Umgerechnet etwa 9,4 Millionen US-Dollar muss das Unternehmen wegen illegaler Brandrodung von 1.000 Hektar Torfregenwald in einem Schutzgebiet zahlen, außerdem 21 Millionen US-Dollar für die Wiederaufforstung des zerstörten Ökosystems. Dies ist auch eine gute Nachricht für die letzten Sumatra-Orang-Utans: Der betroffene Tripa-Sumpfwald ist Lebensraum einer großen Population dieser inzwischen seltenen Menschenaffen.

Albert-Schweitzer-Stiftung

Online-Appell an Starbucks: Käfigeier raus, vegane Speisen rein!
09.01.2014

Auf ihrer Webseite schreibt die Kaffeehauskette Starbucks von »verantwortungsbewusste[m] Handeln und Aktivitäten, die unserem Planeten helfen und uns gegenseitig gut tun«.

Wir finden: Um diesem Anspruch an sich selbst gerecht zu werden, müsste Starbucks damit aufhören, Produkte mit Käfigeiern zu verkaufen, sowie (wie in Großbritannien und den USA) ein veganes Speiseangebot schaffen. Sehen Sie das auch so? Dann unterzeichnen Sie unseren Appell an Starbucks:

https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/starbucks-tierschutz-appell

Wir hoffen, dass sowohl VeganerInnen als auch alle anderen tierfreundlichen Menschen unseren Appell unterzeichnen. Denn um die Massentierhaltung zurückzudrängen, muss der Konsum von Tierprodukten sinken und das Angebot an guten pflanzlichen Speisen wachsen.

Gerald Müller schreibt mir:

Hallo Frau Rütting,

wir hatten uns auf der Silvestertagung getroffen und ich hatte ihnen von einer EU-Initiative berichtet, bei der es darum geht, dass Entscheidungsträger zukünftig für Umweltschäden mit Freiheitsstrafe haften sollen.
Hier ist der Link zur Unterschriftensammlung. Es würde mich freuen, wenn Sie diese unterstützen und weiter verbreiten.

Liebe Grüße
Gerald Müller

Hier unterzeichnen: http://www.endecocide.eu/

So können wir ganz einfach den rumänischen Straßenhunden helfen: Mit Futterpatenschaften!

 

Alle Jahre wieder dieser Wahnsinn… Dazu eine mail von Peter Arras von „Aktion Konsequenter Tierschutz“

Delfinmassaker - es muss entschlossen gehandelt werden - bitte verbreiten, posten und mitmachen!!!18.01.2014

Zumindest könnt Ihr hier die Petition unterschreiben und verbreiten. Wer Zeit hat, sollte aber zusätzlich noch die Maßnahmen ergreifen, die unten aufgeführt sind. Es muss endlich mal ein Ende haben mit diesem Wahnsinn!

http://www.change.org/petitions/sky-broadcasting-cover-and-update-what-is-happening-in-taiji-japan?share_id=ObLfHfENZW&utm_campaign=share_button_mobile&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

Es muss endlich was passieren auf medialer Basis. Wir müssen Druck machen innerhalb von 24 Stunden, sonst ist es für die Medien uninteressant.

Was heute in Taiji passiert ist, ist unfassbar grausam. Es wurden fünf Familien von großen Tümmlern in die Bucht getrieben. Insgesamt wird die Gruppe auf 250 Delfine geschätzt. Darunter befinden sich sehr viele Jungtiere und Babies. Aber das besondere ist heute ein weißer Delfin. Dieser Delfin ist sehr sehr viel Wert.

Ein normaler Delfin wird schon für 150.00$ - 200.000$ verkauft an Delfinarien auf der ganzen Welt.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.277372149079689.1073741879.109164785900427&type=1


Wir bitten Euch, schreibt an alle deutschen Medien (SAT1,RTL, Pro 7, N24, ...)
Ruft die Sender an, bombardiert sie mit Faxen und und ...

Wichtiger Hinweis noch zur japanischen Botschaft.
Wenn ihr dort mailt, bitte nicht im Betreff was mit Delfinen oder Taiji erwähnen. Der wird dann weggefiltert.

Japanische Botschaft in Deutschland
Botschaft von Japan
Hiroshimastraße 6
10785 Berlin
Tel. (0 30) 210 94-0
Fax (0 30) 210 94-222
eMail
Deutsch/English:
info@bo.mofa.go.jp

Japanisch/Japanese/Nihongo:
japanese-info@bo.mofa.go.jp


Öffnungszeiten der Konsular- und der Kulturabteilung:
Mo-Fr 9.00 - 12.15, 14.00 - 16.30 Uhr


Auswärtiges Amt in Berlin
Internetredaktion
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Postanschrift: 11013 Berlin

Telefon: 03018-17-0
Bürgerservice: 03018-17-2000
Telefax: 03018-17-3402
Website:
www.auswaertiges-amt.de
E-Mail:
poststelle@auswaertiges-amt.de


Europäische Kommission
http://europa.eu/europedirect/write_to_us/index_en.htm


Deutsche Presse Argentur:
Markgrafenstr. 20, 10969 Berlin
Postfach 110332, 10833 Berlin
Tel.: 030 2852-0
Fax: 030 2852-31280
E-Mail: berlin@dpa.com

RTL:
Bettina Klauser
Unternehmenskommunikation (Schwerpunkte: Programmverbreitung, Digitalisierung, HDTV)
Picassoplatz 1
50679 Köln
Tel.: +49 (0)221/456-31300
E-Mail: kontaktformular: http://www.rtl.de/zuschauerreporter/punkt12

Pro7/SAT1
ProSiebenSat.1 Digital GmbH
Medienallee 4
D-85774 Unterföhring
Tel: 089/9507-10
Fax: 089/9507-8901
Kontakt@ProSiebenSat1Digital.de

N24

http://www.n24-media.de/kontakt.html

NTV
Schiffbauerdamm 22
10117 Berlin
Telefon:01805 765476 Fax:01805 183183
E-Mail-Adresse:
www.n-tv.de/kontakt
Im Internet unter:http://www.n-tv.de/

ARD
Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen
Arnulfstr. 42
80335 München
E-Mail: info@DasErste.de


ZDF
EMail: zuschauerredaktion@zdf.de

Parteien:

Bundesgeschäftsstelle BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin
T +49 (0)30/28442-0
F +49 (0)30/28442-210
M info@gruene.de
W www.gruene.de


SPD
E-Mail: pressestelle@spd.de. Postanschrift: Willy-Brandt-Haus Wilhelmstraße 141


Die Linke
www.linksfraktion.de/kontakt/
E-Mail: fraktion@linksfraktion.de


CDU
info@cdu.de

Musterschreiben für Medien:

" Wertes TV / Radio / Presse Team,
Vorangehend danke ich schon jetzt für Ihre Geduld, Ihr Entgegenkommen und Ihre Zeit um meine Zeilen zu lesen. Was ich heute von Freunden aus Taiji, Japan erhalten habe, hat mich dazu bewogen, mich an die öffentlichen Medien, sowohl Radio als auch TV und auch Presse zu wenden. Denn das was derzeit in Taiji vor sich geht ist meines Erachtens a) nicht mehr zeitgemäß und b) einfach gesagt nur barbarisch. Klar, werden sich die Leute in Japan auf Tradition berufen, doch die traurige Tatsache ist leider dass es nur um Profit geht. Anbei sende ich Ihnen den Link den ich von Melissa Sehgal bekommen habe ( https://www.facebook.com/media/set/?set=a.277372149079689.1073741879.109164785900427&type=1 ). Der Text ist in englischer Sprache und mit derzeit 23 Fotos die gestern und zum Teil auch heute gemacht wurden, belegt. Um sich ein Bild dessen zu machen, was dort vor sich geht, kann ich Ihnen den Film "The Cove" empfehlen. Er ist auch in deutscher Sprache "Die Bucht" erhältlich. Klar bin ich mir bewusst dass diese Inhalte nicht unbedingt *Politik*-bezogen sind. Doch sofern es irgendwie möglich ist darüber zu berichten, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Denn die öffentlichen Medien, allen voran TV, alsauch Radio und auch die Zeitungen haben sehr viele Möglichkeiten und auch die Macht Dinge maßgeblich zu verändern, sofern sie es zulassen. Selbst über einen Beitrag auf der Facebook Seite wäre ich Euch sehr dankbar, da Ihr eine sehr grosse Reichweite habt. Abschliessend bitte ich um möglichst zeitnahe Antwort auf mein Anliegen und verbleibe,
Mit freundlichen Grüßen

oder:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie aufrichtig bitten, über das unfassbar grausame Abschlachten der Delfine in Taiji medial zu berichten.

Was heute in Taiji passiert ist, ist unfassbar grausam.
Es wurden fünf Familien von großen Tümmlern in die Bucht von Taiji getrieben. Insgesamt wird die Gruppe auf 250 Delfine geschätzt.
Darunter befinden sich sehr viele Jungtiere und Babies, die nun auf ihren Tod unter die ewige Gefangenschaft warten.
Das Besondere ist heute ein weißer Delfin.
Dieser Delfin ist sehr sehr viel Wert.

Ein normaler Delfin wird schon für 150.00$ - 200.000$ verkauft an Delfinarien auf der ganzen Welt.

Bitte berichten Sie über dieses Unrecht und klären Sie die Bevölkerung darüber auf, woher die Delfine in den Delfinarien stammen!

Siehe Bericht von Sea Shepherd vor Ort:
https://www.facebook.com/SeaShepherdDeutschland/posts/608332002589309:0

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Musterschreiben an die japanische Botschaft:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich fordern Sie auf, mit sofortiger Wirkung das Abschlachten der Delfine in Taiji zu beenden und die Tiere frei zu lassen.

In Taiji werden zur Zeit über 250 Delfine gefangen gehalten und warten auf ihre Hinrichtung oder auf die ewige Gefangenschaft.

Das ist zutiefst unmenschlich, es sind sehr soziale Tiere die unglaublichem Stress ausgesetzt sind und dann auch noch den Tod ihrer Artgenossen mitansehen müssen.

Ich werde so lange weiter an sie schreiben und die Presse informieren bis das ein Ende findet.

Dazu ein wie immer großartiger Artikel von Ingolf Bossenz in „neues deutschland“

Buchten des Bösen
22.01.2014

Ingolf Bossenz über das Massaker an Delfinen in Japan

Es ist ein fest gefügter Traditionspfeiler im Brauchtumskalender Nippons: Das massenhafte Abschlachten von Delfinen in der Bucht von Taiji, 700 Kilometer südlich von Tokio. Seit dieser Woche fallen die Treibjäger mit Haken, Harpunen und Messern über Tausende wehrloser Tiere her, die dort zusammengetrieben werden. Zunächst sind es rund 200 der als intelligent geltenden Säuger, die seit Tagen ohne Nahrung in Panik auf ihren Tod durch andere sich als intelligent sehende Säuger warteten.

Das alljährliche, bis April dauernde Gemetzel war durch den Oscar-prämierten Dokumentarfilm »Die Bucht« 2009 weltweit bekannt geworden und hatte die Wellen der Empörung seinerzeit hochschlagen lassen. Am Ende erwies sich der Enthüllungsstreifen als ebenso folgenlos wie andere Filme, Dokumentationen, Bücher über Barbareien an Tieren im 21. Jahrhundert. Dass in Person der US-Botschafterin in Japan, Caroline Kennedy, jetzt eine Diplomatin diese »Unmenschlichkeit« kritisierte, ist eine Singularität, die prompt eine verärgerte Reaktion des Gouverneurs der Provinz Wakayama, wo Taiji liegt, provozierte. Es sei »nicht angemessen« zu behaupten, nur die Jagd auf Delfine sei unmenschlich, sagte Yoshinobu Nisaka und verwies auf die Schlachtungen von Rindern und Schweinen. Der Mann hat recht: Unsere Buchten des Bösen sind die Schlachthäuser.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/921625.buchten-des-boesen.html

Weltweiter Fleischkonsum wächst rasant
18.01.2014

http://www.gruene-bundestag.de/themen/ernaehrung/weltweiter-fleischkonsum-waechst-rasant_ID_4390478.html 

Weltweiter Fleischkonsum wächst rasant

Zum zweiten Mal haben die Heinrich-Böll-Stiftung, der BUND und die Zeitung Le monde diplomatique einen Fleischatlas veröffentlicht, in dem sie Zahlen zum Fleischkonsum, aber auch anschaulich die Auswirkungen des weltweiten Fleischkonsums und der industriellen Massentierhaltung darstellen.

Laut Fleischatlas werden bis Mitte des Jahrhunderts voraussichtlich 150 Millionen Tonnen mehr Fleisch als heute produziert. Vor allem in asiatischen Ländern, aber auch in Afrika wird der Fleischkonsum stark ansteigen. Hier in Deutschland sinkt der Fleischkonsum zwar – doch langsam, und mit 60 Kilogramm pro Person und Jahr ist er immer noch doppelt so hoch wie die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Fleischboom bedroht Welternährung, Umwelt, Tierschutz und Gesundheit

Der weltweite Fleischboom wird zu einer Verstärkung der Konkurrenz zwischen dem Anbau von Nahrungsmitteln und Futtermitteln führen. Schon heute landen 40 Prozent der Getreideernte nicht auf dem Teller, sondern im Trog. Und 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen werden laut Weltagrarbericht in irgendeiner Weise für die Tierfütterung beansprucht.

Nicht neu, aber trotzdem alarmierend sind die Folgen des weltweiten Hungers auf Fleisch, die der Fleischatlas aufzeigt: die Industrialisierung der Fleischerzeugung mit immer größeren Tierhaltungsanlagen und Schlachtbetrieben, millionenfaches Tierleid, Belastung von Böden und Gewässern mit Pestiziden und Gesundheitsgefahren durch Antibiotika- und Hormoneinsatz.

Wir brauchen die Agrarwende.

Trotz all dieser Kritikpunkte hält die Bundesregierung an einer Agrarpolitik fest, die die aggressive Exportorientierung der Fleischindustrie und Industrialisierung in der Tierhaltung unterstützt. Laut schwarz-rotem Koalitionsvertrag soll die Exportkompetenz des Landwirtschaftsministeriums gestärkt werden. Das ist der falsche Weg. Statt auf Massentierhaltung und Export zu setzen, muss die Bundesregierung die regionale, nachhaltige Landwirtschaft stärker fördern. Die grüne Bundestagsfraktion steht für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Landwirtschaft - Fraktionsbeschluss "Artgerechte Tierhaltung und Fleischkonsum"(pdf). Qualität statt Quantität beim Fleischkonsum nützt den Verbrauchern, den Tieren und dient der globalen Ernährungssicherheit. Weitere Informationen in unserem Flyer „Tierschutz“.

 

© CC-BY-SA Heinrich-Böll-Stiftung

Umweltinstitut München e. V.

Über 200.000 Menschen fordern Glyphosat-Verbot
17.01.2014

Am vergangenen Dienstag hat das Umweltinstitut München beeindruckende 209.502 Unterschriften an Staatssekretär Dr. Robert Kloos aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben, um ein Verbot des giftigen Totalherbizids Glyphosat, dem Wirkstoff im Pflanzenvernichtungsmittel ‚Roundup‘ von Monsanto, zu fordern.

Vielen Dank an alle, die an der Aktion teilgenommen und uns unterstützt haben! Ein herzliches Dankeschön auch an unsere Partner von "Rettet den Regenwald", die zusammen mit uns Unterschriften gesammelt haben.

Auch der Bundesrat forderte am 8. November 2013 ein teilweises Glyphosatverbot und hielt die Regierung in Berlin dazu an, die Vorerntespritzung mit Glyphosat sowie den Einsatz im Haus- und Kleingartenbereich zu verbieten. Staatssekretär Kloos bezeichnete die Entscheidung des Bundesrates als "Bauchentscheidung", die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehre. Wir sehen das - wie die Mehrheit der Ministerpräsidenten - anders und stützen uns dabei auf zahlreiche unabhängige Studien, die extreme negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt belegen.

Staatssekretär Dr. Robert Kloos versuchte bei der Übergabe die Sorgen der Verbraucher zu beschwichtigen, indem er darauf hinwies, dass im Bundesamt für Risikobewertung schließlich über 1500 Beamte und öffentliche Angestellte im Sinn der sie bezahlenden Steuerzahler tätig seien. Auf Nachfrage erklärte er, man habe ja auch aus den Skandalen um Schadstoffe wie Asbest, Atrazin usw. gelernt. Es fragt sich nur, was!

Wir sind entsetzt, mit welcher Ignoranz die Sorgen der VerbraucherInnen von der neuen Bundesregierung vom Tisch gewischt werden. Wir wollen kein Gift in unserem täglichen Brot! Deshalb kämpfen wir weiterhin für ein Verbot des Ackergiftes und für eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft.

Zur Pressemitteilung: http://www.umweltinstitut.org/images/newsletter/2014_01_16/PM_Roundup_14.01.14.pdf

Und wieder gab es in Berlin eine Demo für eine echte Agrarwende und ein klares Nein zur Gentechnik. Unter dem Motto "Wir haben es satt“ demonstrierten am 18.01.2014 in Berlin 30.000 Menschen! 30.000 Menschen haben zur Internationalen Grünen Woche einen Kurswechsel in Richtung einer Agrarpolitik gefordert, die ihrer Verantwortung gegenüber Verbrauchern und Landwirten, Tieren, Umwelt und Klima gleichermaßen gerecht wird

Und immer wieder zeigt sich, dass Petitionen, möglichst weltweit verbreitet, Wirkung zeigen! So brachte die Petition gegen Tierversuche europaweit eine Millionen Unterschriften!!!

Nicht vergessen: Im Mai stehen Wahlen bevor! Das müssen wir nutzen!!!

PS: Leider hat sich noch niemand gefunden -  Luna, ein dreibeiniges Kätzchen, cirka 3 Jahre alt, wünscht sich ein ruhiges Plätzchen bei katzenerfahrenen lieben Menschen. Sie mag keine Hunde und keine Kinder.  Obwohl ihr das linke Hinterbein fehlt, ist sie sehr mobil. Anfangs scheu, kann sie sehr verschmust sein, wenn sie einmal Vertrauen gefasst hat.

Kontaktadresse:
Tierarztpraxis Ina Lautenschläger, Michelriether Str. 18, 97839 Esselbach,
Tel.: 0 93 94 - 99 55 65

Wir hoffen weiter und grüßen Euch

Luna und Barbara

 

17.01.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

Luna, cirka 3 Jahre alt, sucht ein ruhiges Plätzchen bei katzenerfahrenen lieben Menschen. Sie mag keine Hunde und keine Kinder.

Obwohl ihr das linke Hinterbein fehlt, ist sie sehr mobil. Anfangs scheu, kann sie sehr verschmust sein, wenn sie einmal Vertrauen gefasst hat.

Kontaktadresse:

Tierarztpraxis Ina Lautenschläger, Michelriether Str. 18, 97839 Esselbach
Tel.: 0 93 94 - 99 55 65

PS: Hier noch ein wichtiger Hinweis von „Abschaffung der Jagd“:

Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd,

am kommenden Sonntag, 19.1.2014 um 14:50 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe "panet e" die Dokumentation "Jäger in der Falle" aus.

Deutsche Jagdverband DJV hat bereits vor der Ausstrahlung in einer Pressemitteilung gegen die Sendung heftig protestiert und ruft "Jäger und Naturinteressierte" auf, "mit Hilfe von Fakten zu protestieren und den Redaktionsleiter anzuschreiben".

Also, liebe Tier- und Naturfreunde: Fühlen Sie sich aufgerufen, das ZDF anzuschreiben!

Zeigen wir der Redaktion, dass die Mehrheit der Bevölkerung dem blutigen Hobby der Waidmänner kritisch gegenübersteht und das Töten von Tieren als Freizeitbeschäftigung ablehnt.

Und wenn Sie mögen, folgen Sie dem Aufruf des Jagdverbands und protestieren mit Hilfe von Fakten gegen die Jagd.

Fakten gegen die Jagd finden Sie hier:

http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/index.html

Da in der ZDF-Dokumentation auch über den jagdfreien Kanton Genf in der Schweiz berichtet wird, möchten wir Sie auch auf den Bericht "40 Jahre Jagdverbot im Kanton Genf" hinweisen:
http://www.zwangsbejagung-ade.de/naturohnejagd/kantongenfschweiz/index.html

Hier die Adresse:

ZDF Mainz
planet e
Volker Angres
Redaktion Umwelt
55100 Mainz
E-Mail: planet-e@zdf.de und angres.v@zdf.de


Erinnerung:

TV-Tipp für So., 19.1., 14:40 Uhr: Jäger in der Falle

ZDF, Sonntag, 19.01.2014, 14:40 - 15:10 Uhr

Dokumentationsreihe planet e.: Jäger in der Falle

Ein Film von Berndt Welz

Aus der ZDF-Senderinformation:

"Es war ein Warnschuss für die Jägergilde und könnte der Anfang vom Ende der traditionellen Jägerei in Deutschland sein. Seitdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg vor eineinhalb Jahren den deutschen Grundstückseigentümern das Recht zugesprochen hat, die Jagd aus Gewissensgründen auf eigenem Grund und Boden zu verbieten, ist nichts mehr wie es war. Jagdkritiker wollen den Abschuss von Wildtieren in Deutschlands Wäldern deutlich einschränken. Manche gehen sogar noch weiter und fordern
ein Ende der Jagd.

Peter Wohlleben ist Jäger und stellt sich gegen seine eigene Zunft. Als Gemeindeförster will er am liebsten die Jagd auf Wild in "seinem" Wald in der Eifel und in der ganzen Republik verbieten lassen. "Fast alle Waidmänner
jagen doch nur aus der Lust am Töten und kommen ihrer eigentlichen Aufgabe, Wildschäden zu verhindern und die Bestände zu regulieren, überhaupt nicht nach", meint er. (...) Doch es geht auch ganz ohne Jagd, wie das Beispiel Genf zeigt. Dort haben die Behörden vor 40 Jahren die Jagd abgeschafft.
Viele Tierarten, die schon fast ausgerottet waren, sind seitdem zurückgekehrt. (...)"

http://planete.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/829179a5-9db7-4d93-8ff4-d3ef
17a70c30/20258364?doDispatch=1

07.01.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art von Fleischgenuss als Kannibalimus gilt.“

Wer hat das gesagt? Wilhelm Busch! (von 1832 -1908)

Und gleich ein Hilferuf aus Rumänien. Bitte helft, wenn Ihr irgendwie könnt!!

3.Januar 2014

Liebe Tierschützer, liebe Hundefreunde,
Zunächst ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die bisher die Arbeit der SMEURA, größtes Tierheim der Welt,  durch regelmäßigen Adoptionen von Hunden, durch Futter- und Geldspenden so großzügig unterstützt haben und damit überhaupt die Fortsetzung der Arbeit für das Leben der Hunde erst ermöglichen!

Die Herausforderungen, die das weltgrößte private Tierheim, die Smeura in Pitesti in Rumänien tagtäglich zu bewältigen hat, sind gigantisch!

Dabei fallen Kosten an, z. B.
1. Für etwa 4200 Hunde müssen tagtäglich 2, 2 Tonnen Hundefutter bereitgestellt werden-
     jeden Monat müssen somit mindestens 66 TONNEN Hundefutter zur Verfügung stehen!

2. Für 85 Mitarbeiter der Smeura und 4 Tierärzte müssen jeden Monat die Löhne bezahlt werden!
3. Für die Hunde müssen Medikamente/ Verbandzeug etc. regelmäßig gekauft werden
4. Es müssen der SMEURA Transportfahrzeuge  zur Verfügung stehen
5. Tagtäglich müssen an Gebäuden der Smeura irgendwelche  Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden.


Weiterhin sind die Organisation regelmäßiger Hundeadoptionen aus der Smeura von allergrößter Wichtigkeit!
Denn:

Die Smeura muss alle 14 Tage etwa 300 Hunde aufnehmen, um sie vor der Tötung zu retten. Die Smeura gelangt damit an ihre Grenzen!

Es werden daher DRINGENDST Tierheime gesucht, die Hunde weiterhin aufnehmen können, jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt.

Wir brauchen daher auch weiterhin die Kooperationsbereitschaft möglichst vieler Tierheime um alle Hunde,
die 14 Tage lang im staatlichen TH Pitesti "aufbewahrt" werden über die Smeura in Sicherheit zu bringen um sie dann
in Tierheime nach Deutschland, Österreich, Schweiz etc. zu vermitteln.

Bei Aufnahmebereitschaft eines Tierheimes bittet Herr Matthias Schmidt um Angaben zur Anzahl/Alter/Geschlecht von Hunden,
die durch Ihr Tierheim aufgenommen werden können.

Kontakt: m.schmidt(at)tierhilfe-hoffnung.de; kontakt(at)tierhilfe-hoffnung.de

Tel.: 0049 7157 61341 Fax 0049 - 7157 / 67102

Vielen Dank im Namen aller rumänischen Hunde!

Ein Bericht über die aktuelle verzweifelte Lage vor Ort in Rumänien/Pitesti mit der dringlichen Bitte um Hilfe

Seit der am 12.11.2013 begonnenen Hetzjagd auf Straßenhunde innerhalb des Landkreises Arges und der Stadt Pitesti wurden durch die städtischen Hundefänger überwiegend kastrierte Straßenhunde auf unprofessionelle und dilettantische Art und Weise eingefangen und im städtischen Tierheim der

Stadt Pitesti gegenüber der Smeura untergebracht!

Die Tiere fristen dort in nicht adäquater Beherbergung ein tierschutzwidriges Dasein und werden bis zur entsprechend planmäßigen Tötung 14 Tage verwahrt. Gemäß einem Abkommen mit dem Bürgermeister Pendiuc  übernehmen wir die Hunde nach Ablauf der 14-Tages-Frist zu uns in die Smeura, um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Die städtischen Hundefänger fangen überwiegend die durch uns kastrierten –nachweisbar durch den zur Kennzeichnung der Kastration gesetzten Ohrclip -  und oft auch alte Hunde ein. Das bedeutet zum einen, dass unser über einen langen Zeitraum gut funktionierendes humanes und solides Kastrationsprojekt  auf barbarische Art und Weise zerstört wird. Zum anderen erpresst uns Bürgermeister Pendiuc, alle Hunde aufzunehmen, wenn wir nicht zusehen wollen, wie getötet wird!

Einige Zahlen zur Orientierung: seit dem Jahr 2001 befinden wir uns in Rumänien / Pitesti.

In dem Jahr ergab eine Zählung des Rathauses einen Bestand von 33.000 unkastrierten Straßenhunden im Stadtgebiet Pitesti.  Einer nachweislichen Zählung nach mit Datum vom 01.06.2013 mittels Karteisystem und Ohrclip  hat sich die Anzahl der kastrierten freilebenden Hunde auf 4.500 reduziert.

Dies bedeutet klar und leicht ersichtlich, dass lediglich nachhaltige Kastrationsprogramme die Lösung der Straßenhundeproblematik sein können! Zur aktuellen Stunde nehmen wir also die in diesem Zeitraum kastrierten Hunde wieder zu uns in die Smeura, da sie sonst von Seiten des Bürgermeisters getötet werden würden. Bis zum heutigen Stand wurde im städtischen Tierheim des Bürgermeisters Tudor Pendiuc noch nicht getötet.

Mit diesem Hilferuf müssen wir zum Ausdruck bringen, dass wir mit unserer Aufnahmekapazität von weiteren Hunden bald die Grenze erreicht haben. Trotz eines bereits gebauten großen Auslaufes müssen wir DRINGEND weitere Unterkünfte bauen. Zudem benötigen unsere vielen Hunde nahezu 2,2 Tonnen Futter täglich und es müssen unsere Kastrationsprojekte weiterhin in den ländlichen Gegenden  –  vor allem auch an Hunden, die sich in Privatbesitz befinden - umgesetzt werden!  

Parallel dazu benötigen wir dringend Hilfe in Bezug auf gute Aufnahmeplätze in deutschen Tierheimen für unsere Hunde. Unsere Hunde reisen legal via Traces und in entsprechend vom Veterinäramt zugelassenen Fahrzeugen.

Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit in Rumänien mit Ihrer Spende  - JEDER  EURO  HILFT –, mit Ihren Protestschreiben an die rumänische Regierung sowie an Bürgermeister Tudor Pendiuc.

Unsere dringende Bitte an Tierheime:  bitte helfen Sie mit der Aufnahme unserer Hunde mit anschließender solider und guter Vermittlung.

Tierhilfe Hoffnung e. V.                                                   
Matthias Schmidt (1.Vors.)
Schwarzer-Hau-Weg 7             
72135 Dettenhausen
+49 (0) 7157 / 61341

kontakt@tierhilfe-hoffnung.de

m.schmidt@tierhilfe-hoffnung.de

www.tierhilfe-hoffnung.de

Spendenkonto: 2 480 460, BLZ: 641 500 20, Kreissparkasse Tübingen

IBAN:DE47 6415 0020 0002 4804 60
BIC: SOLADES1TUB

Vier Pfoten e. V.

VIER PFOTEN rät: So schützen Sie Ihren Hund im Winter
10.12.2013  

Warm eingepackt können uns Schnee und Kälte nichts anhaben. Damit der Winterspaziergang auch für Ihren Hund zum Vergnügen wird, gibt VIER PFOTEN Tipps, wie Sie Ihren Vierbeiner „winterfest“ machen können.

Die meisten Hunde lieben es, ausgelassen durch den Schnee zu toben. Eisklümpchen, Salz und Streusplitt können dabei jedoch feine Risse in der Ballenhornhaut sowie Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. Selbst kleine Verletzungen sind für die Tiere sehr schmerzhaft. VIER PFOTEN empfiehlt daher, das Fell zwischen den Zehen soweit wie möglich zu kürzen und vor jedem Spaziergang die Pfotenballen des Hundes mit Vaseline oder einer guten Pfotenschutzsalbe einzucremen. So verhindern Sie, dass die Ballenhaut rissig wird. „Vermeiden Sie jedoch Produkte, die Teebaumöl enthalten, da es toxisch wirken kann“, warnt Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN.

Nach dem Gassigehen empfiehlt es sich, Streusalz, Steine oder Splitt mit lauwarmem Wasser abzuwaschen. „Achten Sie dabei insbesondere darauf, das Streusalz gründlich zu entfernen. Wenn Ihr Hund dieses aufleckt, kann es zu Magenschäden führen“, so Thiesmann. Wenn möglich, meiden Sie Straßen und Wege, auf denen Salz gestreut wird.
Wichtig ist außerdem, dass es Ihr Hund in der Kälte warm hat. Insbesondere Hunde mit wenig Unterwolle, sowie alte oder kranke Tiere sind bei eisigen Minustemperaturen, Schnee, Regen und Wind nicht ausreichend vor Kälte geschützt. Anhaltendes Zittern oder das Hochziehen der Beine zeigt an, dass es dem Tier zu kalt ist. In diesen Fällen braucht auch Ihr Hund wärmende Bekleidung, da das Auskühlen des Körpers gefährlich werden kann. „Die Auswahl an Bekleidung für Hunde ist nahezu grenzenlos. Lassen Sie sich aber in jedem Fall professionell beraten und achten Sie darauf, dass sie den Ansprüchen Ihres Hundes gerecht wird. Atmungsaktive und wasserabweisende Stoffe sind wichtiger als Farbe und Accessoires“, so Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann.

Weitere Heimtier-Ratgeber finden Sie auf: www.vier-pfoten.de/service/ratgeber/

Rettet den Regenwald e. V.

Ein Geschenk für den Wald und für Sie
13.12.2013

„Ich bin sehr dankbar, dass wir mit eurer Hilfe ein Lernzentrum bauen konnten. So können die Bergbaufirmen nicht mehr von unserer Unwissenheit profitieren“, schreibt uns Markus Palantap aus dem Dorf Kinapasan. Der 29-Jährige gehört zum indigenen Volk der Lauje, die tief in den Bergregenwäldern der indonesischen Insel Sulawesi zu Hause sind. Die „Halle des Lernen“ wurde von unseren Spenden finanziert, samt Einrichtung und Lehrer-Honorar.

„Früher konnten die meisten Lauje nicht lesen und schreiben. Sie leben sehr zurückgezogen, fernab von Schule oder Informationsquellen“, so Andika Ndika von unserer Partneroganisation JATAM. Jetzt lernen Kinder und Erwachsene nicht nur Schreiben und Rechnen, sondern auch viel über Natur, Umweltschutz, Bodenschätze und ihre Förderung. Und vor allem erfahren sie etwas über ihre Rechte.

„Wir würden gern zwei weitere Zentren bauen“, so Andika. „Denn die Menschen leben hier sehr weit auseinander. Insgesamt besuchen schon 112 Teilnehmer den Unterricht. Wir hoffen, dass es mehr werden. So haben wir gute Chancen, den einzigartigen Bergregenwald der Lauje zu schützen.“

Machen Sie dem Regenwald ein Geschenk: Ein Lehrer-Honorar für die Lauje beträgt zum Beispiel 75 Euro im Monat. Auch Bücher werden dringend gebraucht.

Zur Spendenaktion: http://www.regenwald.org/spende/85/bildung-hilft-den-bergwald-zu-bewahren?mt=1751&v=0&ref=nl

Sie können natürlich auch für unsere anderen Projekte spenden:

In Peru kämpfen die Einwohner von Tamshiyacu gerade verzweifelt darum, ihren unschätzbaren Amazonas-Regenwald vor der Zerstörung zu bewahren. Sie brauchen dringend unsere Hilfe gegen das kriminelle Vorgehen der Palmölkonzerne - etwa für Anwaltskosten oder Workshops. www.regenwald.org/spende/146/peru-helfen-sie-den-amazonasregenwald-zu-schuetzen

Oder überraschen Sie Familie und Freunde mit einer Regenwaldurkunde: Ab einer Spende von 20 Euro schicken wir Ihnen das Motiv Ihrer Wahl zu ? versehen mit den gewünschten Namen. Hier finden Sie unsere Urkunden:
www.regenwald.org/spende/urkunden

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung 2013.

Indonesien: Terror und Vertreibung für Palmöl
20.12.2013

Schwer bewaffnet ist ein Trupp aus Soldaten, Polizisten und Mitarbeitern der Palmölfirma Asiatic Persada gegen Ureinwohner auf der indonesischen Insel Sumatra vorgegangen. In einer sechstägigen Gewaltaktion haben 1.500 Männer die Siedlungen der indigenen Suku Anak Dalam zerstört und die Menschen vertrieben.

Dies ist die jüngste empörende Aktion eines Palmölkonzerns gegen die wehrlose Bevölkerung in den Regenwäldern Südostasiens. Das Leid der Menschen und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage für die Produktion von Palmöl nimmt kein Ende.

Und wir in Europa sind beteiligt an dieser Tragödie. Denn die Nachfrage nach billigem Palmöl für die europäische Biodiesel-Produktion ist allein in der ersten Jahreshälfte um über 60 Prozent gestiegen! Hauptproduzent von Biodiesel aus Palmöl in der EU ist der finnische Staatskonzern Neste Oil.

Bitte fordern Sie die EU und die Regierungen der Mitgliedsländer auf, die Beimischungspflicht von Biosprit und die Importe von tropischen Pflanzenölen endlich komplett zu stoppen:

https://www.regenwald.org/aktion/936/indonesien-terror-und-vertreibung-fuer-palmoel?mt=1756&v=0&ref=nl

Monsantos Gift stoppen
20.12.2013

Ein gefährliches Gift breitet sich aus: Glyphosat, das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Hauptproduzent Monsanto vergiftet damit die Umwelt und die Menschen, nicht nur in den Tropenwaldgebieten in Südamerika, inzwischen auch in Europa.

Bitte fordern Sie zusammen mit uns und dem Umweltinstitut München ein Verbot von Glyphosat:

https://www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten?mt=1756&v=0&ref=nl

Peter Arras

TIERSCHUTZ-Thema Fische
15.12.2013

Auch Fische sind Tiere - alle Kiemenatmer! Von Martin Balluch

10 tote Fische bei der Aktion am Museumsplatz in Wien. So vielen kann ich noch in die Augen schauen, sie als Individuen erkennen. 1000 tote Fische – langsam schwindet der Überblick. In Österreich werden laut einem neuen internationalen Bericht von Compassion in World Farming, einer englischen Tierschutzorganisation, 8 Millionen Fische pro Jahr in Fischzuchten aufgezogen, um sie zum menschlichen Verzehr zu verkaufen. 8 Millionen! Etwa so viele, wie es ÖsterreicherInnen auf dieser Welt gibt.

In Österreich werden aber momentan 8,3 kg Fisch pro Mensch und Jahr verzehrt, das macht etwa 70.000 Tonnen für ganz Österreich pro Jahr oder rund 250 Millionen Fische! Die Differenz zu den Zuchtfischen wird durch Importe von im freien Ozean gefangenen Fischen ausgeglichen, vom Hering, als sogenanntem Rollmops, über die Sardinen bis zum Thunfisch. 250 Millionen, fast so viele, wie Menschen in den USA leben!

In der gesamten EU werden ca. 1,1 Milliarden Fische pro Jahr gezüchtet und ca. 80 Milliarden Fische im Meer gefangen. Jetzt sind wir schon bei Individuenzahlen, die die Gesamtbevölkerung der Menschen auf dieser Erde um das 10-fache übersteigen!

Weltweit sind es laut Bericht ca. 320 Milliarden Fische aus Massentierhaltung in Zuchtfarmen und sage und schreibe 2700 Milliarden oder 2,7 Billionen Fische, die jährlich aus dem Meer gezogen werden! Billionen? Das übersteigt jedes Vorstellungsvermögen.

Der Bericht von Compassion in World Farming zählt detailliert die jährlichen Fangquoten bzgl. jeder Fischart und jedem Land der Welt auf. So steht dort, dass in jedem Jahr 10 Millionen Makrelen aus dem Wasser gezogen werden, damit Menschen sie essen können. Zweien davon, aus einem Mistkübel im Naschmarkt geborgen, wurde bei der Aktion gestern Samstag gedacht. Aber der Bericht gibt auch die Anzahl gezüchteter Fische jeder Art aus jedem Land wieder. Sage und schreibe 8,7 Milliarden Karpfen aus Zuchtfarmen kommen z.B. jedes Jahr weltweit auf die Teller von Menschen. Einige davon, an ihren Haltungsbedingungen gestorben, wurden in unsere Mahnwache eingebunden.

Wildfänge sterben entweder durch Erdrücken im Fangnetz, durch Ersticken an Bord der Fangschiffe, durch Erfrieren im Eis, auf das sie zur Frischhaltung gelegt werden oder erst beim Aufschneiden, wenn man ihre Eingeweide entfernt. Die Massentierhaltung von Fischen wird in dem Bericht wegen den hohen Besatzdichten, dem sozialen Stress unter den Tieren und wegen den Umweltbedingungen für die Fische kritisiert. So ist es offenbar schwer, bei so vielen Fischen auf kleinem Raum das Wasser sauber und bei richtiger Temperatur zu halten, die meisten Fische werden krank, Parasiten breiten sich aus. Aus den Zuchtbecken kommen die Fische meistens dadurch, dass einfach das Wasser abgelassen wird und man die vielen Fische vom Boden aufsammelt. Beim Stift Geras wurde dieses Vorgehen Jahr für Jahr zum Familienfest mit Einladung an die Kinder der Umgebung, beim großen Fischtöten dabei zu sein! Zum Tierleid kommt noch der Transportstress dazu, der den Tieren am Weg zum Fischschlachthof zugemutet wird. Man möchte nämlich auch hier das Fleisch dadurch frisch halten, dass man die Tiere möglichst lange am Leben lässt.

Die Sardinenschwärme bleiben aus, titelte das New Scientist vom 2. November 2013 auf Seite 7. Im Oktober soll die Sardinenflotte von West-Kanada ohne einen einzigen Fisch in den Hafen zurückgekommen sein. NaturwissenschaftlerInnen hätten vor diesem Kollaps der Fischbevölkerung wegen Überfischung schon seit Jahren gewarnt. Als TierschützerIn ist man im Zwiespalt. Natürlich wünsche ich mir nicht, dass die Sardinen aussterben, aber ist es nicht gut, wenn die Fischereiflotten nicht mehr milliardenfaches Leid verbreiten können? Auch beim Walfang kam es erst zum Umdenken und einem Moratorium, als die Anzahl der getöteten Tiere einbrach. Seitdem wird zwar um geringe Fangquoten gefeilscht, aber der kommerzielle Walfang im großen Stil wurde nicht mehr aufgenommen. Wird das jetzt auch mit den Sardinen und zahlreichen anderen Fischarten geschehen? Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung!

Avaaz

Eine dunkle Stunde für die Liebe
13.12.2013

Zwei indische Richter haben geurteilt, dass homosexuelle Handlungen illegal sind und zu lebenslangen Haftstrafen führen können! Empörung macht sich breit und wenn genug von uns heute Rückenwind bieten, können wir Indien blamieren und das verrückte Urteil kippen.

Unterzeichnen Sie jetzt, damit in Indien die Liebe siegt:
http://www.avaaz.org/de/indias_gay_outrage_loc/?bViTtbb&v=32723

Das schockierende Urteil kam überraschend. Im Jahr 2009 hatte ein Gericht der unteren Instanz geurteilt, dass ein aus der Kolonialzeit stammendes Gesetz zum Verbot homosexueller Handlungen in Indien verfassungswidrig ist. Die meisten Menschen hatten erwartet, dass das Oberste Gericht dieses Urteil aufrechterhalten würde. Doch stattdessen wurde es aufgehoben und somit das mittelalterliche Argument befürwortet, dass homosexuelle Handlungen „widernatürlich, unmoralisch und ein Anzeichen von Perversität“ seien.

Indische Anwälte wollen das Urteil in weiteren Gerichtsverfahren anfechten, doch der indische Gerichtshof hat gesagt, dass die Angelegenheit vom indischen Parlament entschieden werden muss. Die indische Regierung hat angedeutet, dass sie den Fall an das Parlament herantragen könnte, doch dass es dort womöglich nicht genug Stimmen gibt, um das Gesetz zu ändern und dass dies sehr zeitaufwendig wäre. Doch wenn wir Indien mit seinem Verbot homosexueller Handlungen weltweit zum Skandal machen, können wir dazu beitragen, das Stimmenverhältnis umzuschwenken und den Prozess zu beschleunigen.

Unterzeichnen Sie jetzt und senden Sie diese Email an 10 Freunde -- sorgen wir für eine überwältigende Reaktion auf das Urteil des Obersten Gerichtshofes:
http://www.avaaz.org/de/indias_gay_outrage_loc/?bViTtbb&v=32723

Fast überall hat sich im letzten Jahrzehnt auf dem Gebiet der Homosexuellen-Rechte viel getan. Immer mehr Menschen sehen ein, dass jede Form von Liebe Respekt und Schutz verdient. Doch dies ist kein Zufall -- der Wandel geschah, weil gewissenhafte Gemeinschaften wie unsere Ungerechtigkeiten bemerkt und auf sie aufmerksam gemacht haben. Indien ist unsere nächste Herausforderung -- schließen wir uns den Menschen in Indien an, die sich für die Liebe stark machen.

Pressemitteilung von „Abschaffung der Jagd“

Abartige Auswüchse der Jagd
14.12.2013

Meßkirch: 181 Jäger und 100 Treiber erlegen 81 Wildschweine
Tierschutzorganisationen beauftragen Rechtsanwaltskanzlei mit Strafanzeige

Wie einem Pressebericht in der Schwäbischen Zeitung vom 12.12.2013 zu entnehmen war, sind bei einer revierübergreifenden Treibjagd am vergangenen Samstag im Waldgebiet zwischen Inzigkofen, Göggingen und Meßkirch 81 Wildschweine erlegt worden. Das entspreche dem durchschnittlichen Streckenergebnis eines ganzen Jagdjahres in diesem Raum. Das heißt: Innerhalb von drei Stunden wurden so viele Wildschweine abgeschossen wie sonst in einem ganzen Jahr. An der Jagd beteiligt haben sich Presseberichten zufolge 181 Jäger und 100 Treiber. Zudem kamen 60 Jagdhunde zum Einsatz. Die Hegeringe Sigmaringen und Meßkirch und der Bauernverband hatten zu dieser revierübergreifenden Drückjagd aufgerufen.

PETA Deutschland e.V.: „Abartige Auswüchse der Jagd“

Bei einer Jagd mit 181 Jägern, 100 Treibern und 60 Hunden handelt es sich um einen abartigen Auswuchs der Jagd, der nicht weidgerecht sein kann, sagt Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. „Statt derartige Massaker an Wildschweinen zu begehen, sollten die Jäger erst einmal damit aufhören, das Schwarzwild mit Tonnen von Futter zu mästen“, so Dr. Haferbeck.

Verstöße gegen geltendes Recht?

Wenn bei einer riesigen Treibjagd mit 181 Jägern und 100 Treibern innerhalb von nur drei Stunden so viele Wildschweine abgeschossen werden wie sonst in einem ganzen Jahr, kann dies weder weidgerecht noch tierschutzgerecht sein. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein furchtbares Massaker an Tieren. Um in Zukunft derartige Auswüchse der Jagd zu verhindern, haben mehrere Tierschutzorganisationen die auf Jagdrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Storr mit der Ausarbeitung einer umfassenden Strafanzeige beauftragt. Rechtsanwalt Dominik Storr ist der Auffassung, dass die von den Hegeringen Sigmaringen und Meßkirch sowie dem Bauernverband organisierte Jagd gleich in mehreren Punkten gegen das geltende Jagdrecht und das Tierschutzgesetz verstößt: Zum einen würden Wildschweine wie Schädlinge behandelt werden. Für Schädlingsbekämpfung seien die Jäger aber nicht zuständig. Zudem gebe es für revierübergreifende Jagden dieser Größenordnung keine gesetzliche Grundlage. Hinzu komme, dass bei Jagden dieser Größenordnung das gesamte ökologische Gleichgewicht in den betroffenen Revieren und darüber hinaus aus den Fugen gerate, was letztlich gegen das Jagdgesetz verstoße. Auch würden dadurch die Sozialstrukturen der Wildschweine zerstört werden, was eine unkontrollierte Vermehrung und damit eine Wildschweinschwemme zur unweigerlichen Folge habe. Ein weiterer Verstoß sei, dass Jagden dieser Größenordnung nicht weidgerecht sein können. „Bei Jagden dieser Größenordnung handelt es sich um einen reinen Totschießaktionismus, der mit Weidgerechtigkeit nichts zu tun hat und zu dem vor allem die Bauernverbände sowie die entsprechenden Lobbyisten in den Ministerien aufstacheln“, so Rechtsanwalt Storr.

Neustadt am Main, den 14.12.2013

Rechtsanwalt
Dominik Storr
Erlacherstraße 9
97845 Neustadt am Main OT Erlach
Telefon: +49 (0) 9393-99320-3
Telefax: +49 (0) 9393-99320-9
Email: info@buergeranwalt.com
Internetauftritt: www.dominik-storr.de

Weihnachtsspaziergang mit Kind und Kegel - und Pferden in Michelrieth im Spessart.  Kein Baum muss hier sein Leben lassen, kein Tier landet auf dem Teller.

So schön kann – könnte – Weihnachten sein… Uns allen, Mensch, Tier und Natur viel Glück für 2014!

Barbara

Manche Menschen wissen nicht, dass sie wichtig sind.

 Manche Menschen wissen nicht,

wie gut es tut, sie zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,

wie tröstlich ihr gütiges Lächeln ist.

Manche Menschen wissen nicht,

wie wohltuend ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,

wie viel ärmer wir ohne sie wären.

 Sie wüssten es,

würden wir es ihnen sagen.

 (unbekannt)

22.12.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Sie haben 7 Kinder, die werden Sie sicher nicht in einen Krieg schicken wollen. Vielleicht werden Sie eine Anti-Kriegsministerin“ – so ungefähr äußerte sich Gregor Gysi in der Günther Jauch – Talkshow gegenüber Ursula von der Leyen nach deren Wahl zur Verteidigungsministerin. Zuzutrauen wäre es ihr, dass sie das schafft, mit ihrer sanften Härte. Eine Antikriegsministerin, zu schön, um wahr zu sein? Bahnt sich etwa eine neue politische Kultur an? Ein „Miteinander“ anstatt eines  „Gegeneinander“, so, wie ich es mir in meinen 6 Jahren im bayerischen Landtag (vergeblich) erhofft hatte? Aber da hieß es noch, „du weichst die Parteigrenzen auf“ und „überlegt mal, wie wir der CSU am besten schaden können.“ Und nun hört man gar aus dem Mund des hessischen Ministerpräsidenten, man solle doch in der neuen schwarz-grünen Koalition in Hessen nach dem Grundsatz vorgehen, „der andere könnte ja Recht haben“. Worte wie „basta“, „ich will da rein“, „ich will Kanzler werden“ waren nicht zu vernehmen. Die Damen und Herren im Bundestag scheinen wirklich als Diener und Dienerinnen des Volkes miteinander gerungen zu haben …zu unserem Besten!?! Toll! Mal sehen, was davon übrig bleibt.
Vom Tierschutz war wie erwartet im Koalitionsvertrag mit keinem Wort die Rede. Von der winzigen Opposition ist erst recht nichts zu erwarten, umso mehr müssen wir von der Basis uns jetzt ins Zeug legen. Die Jäger blasen zwar bereits voller Freude ins Horn, aber es sieht gar nicht so schlecht aus für die Jagdgegner. Denn aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte trat am 6.12.2013 das „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ in Kraft, siehe unten!

Zwangsbejagung ade! Tierfreunde müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden
05.12.2013

Grundstückseigentümer müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden: Am 06.12.2013 tritt das »Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften« in Kraft. Grundstückseigentümer, welche die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, können jetzt bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird.

Immer mehr Grundstückseigentümer wollen nicht länger hinnehmen, dass bewaffnete Jäger ihr Grundstück betreten, dort Schießtürme errichten, Fallen aufstellen, Futterstellen anlegen, Gesellschaftsjagden abhalten sowie Wildtiere und Haustiere (Katzen und Hunde) töten. Denn jeder Eigentümer einer Wiese, eines Feld oder Waldgrundstücks, das außerhalb der Ortschaft liegt und nicht befriedet ist, ist zwangsweise Mitglied in einer so genannten Jagdgenossenschaft.
Europäischer Gerichtshof: Zwangsbejagung verstößt gegen Menschenrechte
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 26.06.2012 entschieden, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft gegen die Menschenrechte verstößt, sofern der Grundeigentümer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt.
Es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren, wenn Grundstückseigentümer zwangsweise Mitglied in einer Jagdgenossenschaft sind und damit die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen.
Austritt jetzt möglich!

Mehr unter:
http://www.lifepr.de/inaktiv/initiative-zur-abschaffung-der-jagd/Zwangsbejagung-ade/boxid/460124

Jagdverbot in Griechenland vor Gericht erstritten!
03.12.2013

Für Griechenland wurde am Montag ein generelles Jagdverbot ausgesprochen. Die entsprechende Entscheidung traf der Staatsrat in der Funktion des höchsten Verwaltungsgerichtes. Gültig ist diese Festlegung bis der Oberste Gerichtshof ein entsprechendes Urteil gesprochen hat. Damit wird eine Regelung, die das Umweltministerium im Sommer getroffen hatte, aufgehoben. Vorgesehen war darin eine Ausdehnung der Jagdsaison. Begonnen hatte diese bereits am 20. August 2013. Endtermin sollte der 28. Februar 2014 sein. Dagegen hatte die „Ökologische Vereinigung der Tierfreunde Griechenlands“ (TÖVG) geklagt. Sie hatte damit argumentiert, dass die Regelung des Umweltministeriums den Fortbestand sämtlicher wilder Tiere gefährde. Auch der Bestand vieler Zugvögel würde durch die ausgedehnte Jagdsaison in Gefahr gebracht. Die Tierschutzorganisation bezieht sich nicht zuletzt auf die großen Waldbrände der letzten Jahre. Dadurch sei der natürliche Lebensraum vieler wilder Tiere stark eingeschränkt worden. Zudem sei nicht einmal ein Jagdverbot in den 264 für das „Natura-Netzwerk 2000“ vorgeschlagenen Regionen vorgesehen. Die Tierschützer sahen im Beschluss des Umweltministeriums zahlreiche Verletzungen der griechischen Verfassung, aber auch europäischer sowie internationaler Gesetze und Verträge. Die TÖVG gibt zudem zu bedenken, dass die Entscheidung zur zeitlichen Ausdehnung der Jagdsaison ohne vorherige wissenschaftliche Studien gefallen sei. Der betreffende Ministerialbeschluss ist nach Ansicht der Ökologen auch deshalb „illegal“, weil sich viele Vogelarten bis etwa Mitte Oktober vermehren und die Zugvögel schon Ende Januar ihre Reise beginnen. Ein generelles Jagdverbot in Griechenland herrschte bisher lediglich in Schneeregionen der Wälder um das mittelgriechische Karditsa sowie in Waldbrandgebieten auf der Insel Rhodos und im Taygetos-Gebirge auf der Peloponnes. Hinzu kommen kleinere Gebiete wie etwa auf der Insel Tilos wo das Jagen bereits für absehbare Zeit untersagt war.

Griechenland Zeitung, 3.12.2013

Campact zog Bilanz, was von der Großen Koalition zu erwarten ist (ein Auszug):
03.12.2013

…*Laut Koalitionsvertrag will die Große Koalition Abgeordnetenbestechung endlich unter Strafe stellen. Das hatte die CDU in der vergangenen Legislaturperiode noch blockiert.

*Außerdem haben sich Union und SPD darauf festgelegt, dass sie die Spekulation mit Nahrungsmitteln eindämmen wollen – einen der zentralen Gründe für steigende Preise und damit für Hunger.

*Die vereinbarte Mietpreisbremse reicht nicht aus, sie ist aber ein erster Schritt hin zu bezahlbaren Mieten.

*Die neue Bundesregierung will die EU-Datenschutzgrundverordnung zügig weiter verhandeln und schnell verabschieden.

*SPD und CSU konnten die Einführung eines bundesweiten Volksentscheides nicht durchsetzen. Allerdings war die Forderung nach Volksentscheiden so präsent wie noch nie. Da mehr als 80 Prozent der Bürger/innen mehr direkte Demokratie im Bund wollen, wird die CDU ihren Widerstand mittelfristig aufgeben – wenn die Befürworter/innen jetzt nicht aufgeben.

Unten lesen Sie, welche Konsquenzen wir daraus ziehen – ebenso wie aus all den Möglichkeiten, die die Koalitionäre in den Verhandlungen verpasst haben:

*Trotz des NSA-Skandals werden die Abgeordneten die Geheimdienste in den kommenden vier Jahren nicht wesentlich wirksamer kontrollieren können.

*Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorratsdatenspeicherung gekippt. Die Große Koalition will sie wieder einführen.

*Kurz nach der Wahl spendeten Auto-Industrielle große Summen an die Union. Im Koalitionsvertrag findet sich kein Satz zur Begrenzung solch dubioser Parteispenden.

*Auch das von SPD und CSU befürwortete generelle Gentechnik-Verbot steht nicht im Koalitionsvertrag.

*Der Vertrag enthält zwar Kritik an der Förderung von Erdgas mittels Fracking. Doch die konkret aufgeführten Hürden für die Industrie sind niedrig.

*Schwarz-Rot plant einen Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik geht es der Windkraft an den Kragen. Die Koalition setzt auf Kohlekraft und will mit neuen Subventionen verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden. Erneuerbare Energien will sie mit einem Ausbaudeckel blockieren.

Die Gegenüberstellung zeigt: Der Koalitionsvertrag lässt nicht viel Gutes erwarten. Aber zum Glück ist ein Koalitionsvertrag nur eine Absichtserklärung – und noch lange kein Gesetz. Darin liegt unsere Chance. Denn die Große Koalition wird auf den Protest von Bürgerinnen und Bürgern reagieren müssen:

1.Bereits im Mai steht mit der Europawahl der erste Stimmungstest an. Dann folgen wichtige Landtagswahlen. Trotz ihrer parlamentarischen Mehrheit kann der neuen Bundesregierung die öffentliche Meinung daher nicht egal sein.

2. Für viele ihrer Vorhaben ist die Regierung auf die Zustimmung im Bundesrat angewiesen. Dort verfügt Schwarz-Rot nicht über eine eigene Mehrheit. Zudem sind auch SPD-geführte Länder nicht an den Koalitionsvertrag gebunden, sondern verpflichtet, die Interessen ihrer Länder zu vertreten. Daran werden wir sie mit unseren Aktionen erinnern.

3. Kein Gesetz verlässt den Bundestag unverändert. Und dort gibt es viele Koalitionsabgeordnete – insbesondere sozialdemokratische – die nicht zufrieden sind mit dem Koalitionsvertrag. Das eröffnet uns Gelegenheiten, Kampagnen nicht nur in Berlin, sondern auch in den Wahlkreisen der Abgeordneten auszufechten.

Die parlamentarische Opposition war seit Jahrzehnten nicht so schwach wie in diesem Bundestag. Daher kommt es nun auf uns an: auf Bürgerinitiativen, Verbände und engagierte Bürger/innen wie Sie.

Nestle, Monsanto, BASF freuen sich schon
12.12.2013

Geheimvertrag gefährdet Umwelt und Gesundheit. Nestlé und Veolia freuen sich schon: Mit dem geplanten TTIP-Handelsvertrag zwischen der EU und den USA soll die Wasserversorgung doch noch systematisch privatisiert werden. Einzelne Staaten werden sich dann nicht mehr wehren können.

Das müssen wir jetzt tun:

https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fttip%2F&utm_term=Ab+Montag+wird+verhandelt+%26ndash%3B+jetzt+Appell+unterzeichnen%21&utm_content=random-a&utm_source=%2Fttip%2Fappell%2F&utm_medium=Email

…: Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen. Gen-Essen, Fracking, privatisierte Trinkwasserversorgung, laxer Datenschutz - das Abkommen soll ungebremste Profite damit ermöglichen.

…Die Details der Verhandlungen sind zwar geheim, aber aus den Verhandlungs-Richtlinien der EU-Vertreter wissen wir, was uns erwartet:

Wenn Konzerne ihre Profite durch Gesetze geschmälert sehen, sollen sie von den Steuerzahler/innen künftig Schadensersatz verlangen dürfen. Darüber entscheiden dann geheim tagende Schiedsgerichte ohne die Möglichkeit einer Berufung. Mit anderen Worten: Demokratische Staaten auf beiden Seiten des Atlantiks sollen nichts mehr beschließen können, was den Konzernen nicht passt.
Das Abkommen soll US-Konzernen erlauben, Gen-Food, mit Hormonen behandeltes Fleisch und gechlorte Hühner in Europa zu vertreiben – ohne Kennzeichnung. Ein gnadenloser Preiskampf würde dann hochwertige Lebensmittel vom Markt drängen.
Der Vertrag soll das Geschäft mit der umweltschädlichen Erdgas-Förderung mittels Fracking anheizen. Fracking-Gas könnte dann einfach nach Europa exportiert werden – und unsere Chemiekonzerne würden ihre giftigen Chemikalien dafür in die USA verkaufen. So käme es auch in Europa zum Fracking-Durchbruch.
Das Abkommen würde eine beispiellose Welle von Privatisierungen lostreten. Konzerne bekämen die Möglichkeit, sich viele kommunale Dienstleistungen – Wasser, Gesundheit, Bildung – einzuverleiben. Der Erfolg unserer Wasserkampagne bei der EU-Konzessionsrichtline würde zunichte gemacht.
Mit dem Abkommen soll das gescheiterte ACTA-Abkommen durch die Hintertür eingeführt werden: mit beispielloser Gängelung von Internetnutzern, Aushöhlung des Datenschutzes, Beschneidung der Kommunikationsfreiheit.

Die gute Nachricht ist: Ein Bündnis von mehr als 30 Initiativen arbeitet hierzulande gemeinsam an dem Ziel, die Verhandlungen zu stoppen. Auch in Nordamerika wächst der Widerstand. Selbst wenn EU und USA zu Ende verhandeln, sind die Konzerne noch nicht am Ziel. Der Vertrag muss von den Parlamenten ratifiziert werden. Unser Online-Appell ist daher der Startschuss, vielfältige Aktionen werden folgen – in den Wahlkreisen der Abgeordneten, in Berlin, und auch in Brüssel.

Schon in den 90er Jahren brachte die Zivilgesellschaft ein ähnlich antidemokratisches Abkommen zu Fall – das Multilaterale Abkommen über Investitionen (MAI). Auch die erfolgreichen Proteste gegen den ACTA-Vertag haben gezeigt: Wir können den Konzernen einen Strich durch die Rechnung machen.

Das ist auch diesmal nötig, denn es geht um noch mehr als unser Wasser: TTIP gefährdet unsere Demokratie. Künftig sollen Firmen Staaten auf Schadensersatz verklagen können, wenn demokratisch entstandene Gesetze ihre Gewinne schmälern. So könnten Konzerne Fortschritte im Daten- und Umweltschutz oder mehr Rechte von Arbeitnehmer/innen künftig effektiv ausbremsen.

Hier Appell unterzeichnen:

https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fttip%2F&utm_term=Unterzeichnen+Sie+jetzt+den+Appell...&utm_content=random-a&utm_source=%2Fttip%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Es gibt Neuigkeiten von Colin Goldner, (umstrittener)  Befürworter des (umstrittenen) Great Ape Projects.

GAP-rundmail 12/2013
05.12.2013

Liebe Affenfreunde,

bitte entschuldigt, dass Ihr seit längerer Zeit keine Nachricht vom Great Ape Project erhalten habt. Der Grund dafür lag in den extrem zeitaufwändigen Recherchen zu Colins Buch über die Haltungsbedingungen Großer Menschenaffen in deutschen Zoos. Allein die Fahrerei, die 38 zur Rede stehenden Zoos zwischen München und Rostock jeweils wenigstens dreimal zu besuchen - in summa weit über 14.000km quer durch die Republik - war sehr viel zeitraubender war als geplant. Hinzu kamen die sonstigen Recherchen und die Schreibarbeit selbst, da blieb kaum Zeit für anderes.

Nun aber ist das Buch fertig. Es wird aller Voraussicht nach Ende Januar/Anfang Februar des kommenden Jahres erscheinen. (Obwohl es über 400 Seiten stark sein wird und mit weit über 200 Photos ausgestattet, können wir mit einem unschlagbaren Preis aufwarten: aufgrund großzügiger Bezuschussung durch die Giordano Bruno-Stiftung wird das Buch, das normalerweise deutlich über 40 Euro kosten müsste, für 20 Euro in die Buchhandlungen kommen; erscheinen wird es im Alibri-Verlag, Aschaffenburg.)

Und noch was Spannendes:

Am zurückliegenden Wochenende wurde im Rahmen des evokids-Kongresses an der Universität Gießen erstmalig eine Photoausstellung gezeigt mit Bildern, die Colin auf seiner Recherchereise durch die deutschen Zoos gemacht hat. Die Bilder sind auf einem Video zusammengestellt, das Ihr über YouTube herunterladen könnt.

http://youtu.be/9wBqQw-4sj4

Besten Gruß, Claudia
www.greatapeproject.de

Pro Wildlife

Plumploris beschlagnahmt: Hilferuf aus Indonesien
05.12.2013

Sie sollten als lebende Kuscheltiere verkauft werden: 238 bedrohte Affen wurden am 6. November in Indonesien beschlagnahmt - in enge Käfige gepfercht, verängstigt, hungrig, ausgezehrt. Sechs Tiere waren bereits tot.

Die Plumploris waren in den Regenwäldern Sumatras illegal eingefangen worden. Tierhändler wollten sie auf Märkten in Indonesiens Hauptstadt Jakarta verkaufen. Dieses Schicksal bleibt den überlebenden Tieren erspart.

Doch wohin mit den geschwächten Tieren? Zurück in die Wildnis? Dort würden sie in diesem schlechten Zustand nicht überleben. Beamte brachten die Plumploris deshalb in die von Pro Wildlife unterstützte Auffangstation Ciapus auf Java. Für die Leiterin der Station, die Tierärztin Dr. Karmele Sanchez, hat der Kampf um das Leben der Tiere begonnen. Die Station, in der bereits 160 gerettete Plumploris leben, steht vor einer Mammut-Aufgabe.

In einer Eilaktion zimmerte das Team eine notdürftige Unterbringung. Nächster Schritt: Jedes einzelne der 232 überlebenden Tiere muss untersucht und medizinisch versorgt werden. Welche Plumploris wurden durch Fang und Transport verletzt? Wie vielen Äffchen wurden die scharfen Eckzähne brutal gezogen, um sie für die Privathaltung ungefährlich zu machen?

Nur gesunde Plumploris mit intakten Zähnen können sich in der Natur behaupten. Sie sollen später wieder ausgewildert werden. Die anderen werden in der Station gepflegt. Jeder Plumplori muss entwurmt und geimpft werden, damit sich keine Krankheiten ausbreiten.

Bitte helfen Sie uns, die kranken Tiere zu versorgen und die gesunden in die Freiheit zu entlassen!
Etwa 10.000 Euro werden für den Bau neuer Gehege benötigt, weitere 5.000 Euro für die medizinische Versorgung und Futter.
Wenn 100 Förderer je 100 Euro spenden, können wir gemeinsam die neuen dringend benötigten Gehege bauen.
Mit 50 Euro ermöglichen Sie, einen Plumplori medizinisch zu versorgen und zu ernähren.
Welchen Betrag auch immer Sie beisteuern können, bitte helfen Sie den Affen in dieser Notlage!

Hier spenden: https://www.prowildlife.de/Plumplori_Spendenaktion

 

Umweltinstitut München

Den Agrosprit-Wahnsinn beenden!
06.12.2013

Am 12. Dezember entscheiden die EU-Staaten, ob die europäische Gemeinschaft weiterhin Agrartreibstoffe fördert.

Zuvor hatten der Umweltausschuss des EU-Parlaments, das Parlament selbst und die Botschafter der EU-Staaten sich für eine Deckelung des Agrosprit-Anteils an den EU-Verkehrszielen ausgesprochen. Es ist zwar zu erwarten, dass der Ministerrat sich dieser Forderung anschließt, die Obergrenze wird aufgrund der massiven Lobbyarbeit der Industrie aber wohl sehr hoch ausfallen.

Das reicht nicht! Wir fordern ein komplettes Ende des Beimischungszwanges. Agrartreibstoffe verursachen Hunger, Landraub und massive Umweltschäden, besonders wenn sie aus Nahrungsmittelpflanzen stammen. Die Klimabilanz von Treibstoff aus Energiepflanzen ist aufgrund der sehr aufwändigen Herstellung je nach Ausgangsstoff kaum besser oder sogar schlechter als die von fossilen Kraftstoffen. Agrosprit führt zu einer monokulturellen Landwirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze, anstatt sie zu schaffen.

Schon 50.000 Menschen forderten im Rahmen unserer Online-Aktion zur "Biosprit"-Lüge ein Ende des Agrospritwahnsinns. Machen auch Sie mit und schreiben Sie noch heute eine E-Mail an Bundesumweltminister Altmaier!

Hier geht’s zur Onlineaktion:
http://umweltinstitut.org/agro-kraftstoffe/allgemeines/e10_online_aktion-835.html

Bayern: Schon wieder Ausstieg aus dem Atomausstieg?
06.12.2013

Der Koalitionsvertrag der neuen Regierung ist noch nicht einmal beschlossen, da kommen schon wieder Unkenrufe aus der bayerischen Wirtschaftslobby: Die geplante Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld in 2015 gefährde die bayerische Versorgungssicherheit. Da müsse man schon als Plan B eine Verlängerung der Laufzeit einkalkulieren. Ein dreister Versuch, den Atomausstieg ein weiteres Mal zu kippen!

Ministerpräsident Seehofer äußerte sich zwar verärgert über den Vorstoß und auch die neue bayerische Wirtschaftsministerin Aigner widersprach umgehend.

Doch auch das radikale Abwürgen der Windkraft in Bayern, die Herr Seehofer durchgesetzt hat, verheißt nichts Gutes. Ebenso das Beharren der bayerischen Regierung, die geplante Leistungserhöhung des AKW Gundremmingen zu genehmigen. Beides deutet in Richtung Laufzeitverlängerung, denn eine teure Umrüstung für nur ein paar Jahre Restlaufzeit würde sich kaum lohnen.

Warum der Atomausstieg keinen Aufschub mehr duldet, erfahren Sie in unser Atom-Infokampagne unter:
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/atominfo_kampagne-768.html

Avaaz

24 Stunden zur Rettung der Tiefsee
09.12.2013

Riesige Netze, die alles auf ihrem Weg zerdrücken, vernichten systematisch viele unglaubliche Lebewesen welche die Tiefsee bevölkern.

In wenigen Tagen stimmt das Europäische Parlament über den Schutz dieser einzigartigen Tiefseelebensräume ab -- und die Politiker brauchen dafür unsere Unterstützung. Besonders Frankreich ist daran interessiert, ein Ende der schädlichsten Fanggeräte im Nordostatlantik zu verhindern, und die Mitglieder des Europäischen Parlaments brauchen die Unterstützung der Öffentlichkeit um diesem Druck zu widerstehen.

Gemeinsam können wir sicherstellen, dass dieses empfindliche Ökosystem geschützt wird. Lassen Sie uns den Parlamentariern die Unterstützung geben, die sie brauchen. Am 10. Dezember werden EU-Parlamentarier über ein Ende der destruktivsten Fangmethoden in der Tiefsee im Nordostatlantik abstimmen können.

Die Tiefsee ist der größte Lebensraum auf unserer Erde. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl und Vielfalt von einzigartigen Lebewesen, darunter z.B. Schwämme und Korallen welche Tausende von Jahren alt werden können. Sie werden allerdings von Tiefseegrundschleppnetzen zerstört, welche riesige beschwerte Netze und bis zu zwei Tonnen schwere Stahlplatten und Kabel über den Meeresboden ziehen, nur um einige wenige Fische von geringem Wert zu fangen. Das ist, als würde man einen Wald fällen, nur um ein paar Eichhörnchen zu fangen!

Mehr als 300 Wissenschaftler haben sich schon klar dafür ausgesprochen, diese sinnlose und teure Vernichtung zu beenden, welche durch Steuergelder subventioniert wird. Habgierige Fischereifirmen haben jedoch gegen diese Anstrengungen politische Unterstützung gesammelt, und nun sagen einige Parlamentarier dass sie ohne die Unterstützung der Öffentlichkeit diese Abstimmung verlieren könnten. Gemeinsam können wir ihnen diese Unterstützung vor der Abstimmung zukommen lassen. Zusammen können wir sicherstellen, dass einer der weltweit reichhaltigsten Lebensräume geschützt wird.

Unterzeichnen Sie die Petition jetzt und teilen Sie sie mit anderen:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Leaders_of_the_European_Parliament_Stop_the_industrial_destruction_of_the_deep_ocean/?bViTtbb&v=32355

Vier Pfoten

VIER PFOTEN-Tierhilfe Philippinen: Tiere retten, Menschen helfen!
03.12.2013

Nach dem verheerenden Taifun Haiyan kämpfen noch immer tausende Menschen auf den Philippinen um ihr Überleben. Das Ausmaß der Zerstörung ist riesengroß. Betroffen sind auch tausende Tiere, u.a. Nutztiere, die auf den Philippinen in landwirtschaftlichen Kleinbetrieben als sogenannte „backyard animals“ gehalten werden. Für viele Menschen sind sie die wirtschaftliche Existenzgrundlage. Vor diesem Hintergrund führt VIER PFOTEN einen gezielten Hilfseinsatz auf dem Inselsaat im Westpazifik durch, bei dem die Erstversorgung von Nutztieren im Vordergrund steht. Zusätzlich führen erfahrene Veterinäre von VIER PFOTEN Impfungen durch und versorgen Heim- und Wildtiere, die in Not geraten sind. Der Einsatz erfolgt in enger Abstimmung mit der Katastrophenkoordination, der philippinischen Behörde für Tiergesundheit sowie der Koalition für Tierschutz (Animal Relief for the Philippines).

Aktueller Einsatzort ist die Inselgruppe Palawan, die bislang weitgehend von Hilfsleistungen abgeschnitten war. Recherchen von VIER PFOTEN ergaben, dass die Region im Westen der Philippinen besonders schwer vom Taifun zerstört wurde. „Die Existenz hunderter Familien rund um die Kleinstadt Coron ist zerstört. Viele Menschen haben derzeit große Schwierigkeiten, ihre Tiere zu versorgen, da sie kaum ihre eigenen Grundbedürfnisse decken können. Unser Hilfseinsatz bekommt somit eine doppelt positive Bedeutung, da Tierhilfe gleichzeitig auch den Menschen hilft“, schildert Dr. Amir Khalil, Leiter des VIER PFOTEN Einsatzes, die Situation. Khalil ergänzt: „Ein Gemeindevertreter sagte, dass jedes Kilogramm Tierfutter den Besitzern ein Kilogramm Reis erspart und somit eine enorme Erleichterung darstellt.“

In den vergangenen drei Tagen konnten bereits 15 Tonnen Futtermittel bereitgestellt werden, das unter mehr als 600 Familien in drei Ortschaften aufgeteilt wurde. Damit können mehr als 1.000 Tiere für mindestens zwei Wochen versorgt werden. Veterinäre von VIER PFOTEN behandeln täglich durchschnittlich 100 Tiere, darunter vorwiegend Hunde und Schweine, aber auch andere Nutz- oder auch Wildtiere.

Durch die enge Abstimmung mit der Koordinationsstelle für den Katastropheneinsatz in Manila kann das Team laufend zusätzliche Lieferungen von medizinischen Versorgungsgütern organisieren. „Die Kooperation mit den Behörden läuft äußerst effizient. Erst gestern stellten uns die philippinischen Behörden Impfstoff zur Tollwut-Prävention für 1.000 Tiere bereit“, sagt Dr. Marina Ivanova, Tierärztin bei VIER PFOTEN.

Ortschaften und Gemeinden des bisherigen VIER PFOTEN Einsatzes: Bintuan, Coron, Malbato, San Nicolas. Updates finden Sie unter: www.vier-pfoten.de

Link zum Spendenaufruf für die VIER PFOTEN - Tierhilfe Philippinen: www.vier-pfoten.de/Philippinen

Aus der Manege nach Südafrika: Ehemalige hessische Zirkustiger fühlen sich wohl in LIONSROCK
06.12.13

Die sechs Tiger aus dem hessischen Zirkus „Starlight Fischer“ haben sich in ihren ersten Wochen im VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONROCK gut eingelebt. Zwei von ihnen konnten bereits ihr neues permanentes Gehege beziehen.

Die sechs Tiger, die VIER PFOTEN aus dem hessischen Zirkus “Starlight Fischer” übernommen hat, leben seit dem 5. November in LIONSROCK. Die Tiere mussten im Zirkus ein Dasein unter sehr beengten Verhältnissen fristen, die nicht ihren natürlichen Bedürfnissen entsprachen – jetzt genießen sie ihr neues Leben in Südafrika.

ONE.org

Nelson Mandela
06.12.2013

Nelson Mandelas unerschütterlicher Mut, seine Hoffnung und Fähigkeit, zu vergeben berührten und inspirierten Menschen auf der ganzen Welt. Er hat uns gezeigt, dass der Traum von einer gerechten Gesellschaft wahr werden kann - und er forderte unsere Generation auf, sich dafür einzusetzen.

Wie Mandela in seiner außergewöhnlichen Rede im Londoner Trafalgar Square 2005 sagte: „Wie die Sklaverei und die Apartheid ist auch die Armut nicht naturgegeben. Sie ist von Menschen gemacht und sie kann durch das Handeln der Menschen überwunden und ausgerottet werden."

Und er beendete seine Rede mit einem Aufruf, der uns noch immer bewegt:

„Manchmal ist eine Generation aufgerufen, Großes zu vollbringen. Ihr könnt diese Generation sein. Lasst eure Größe aufblühen.“

Auch Willy Brandt hat Großes vollbracht. Am 18. Dezember wäre er 100 Jahre alt geworden. Bei der Geburtstagsfeier zitierte Sigmar Gabriel einen von Willy Brandts Kernsätzen:  

Gegenüber der Not darf es Resignation nicht geben!

 Ein gutes Motto für das kommende Jahr, denn ungeachtet unser aller Bemühungen, aller Bitten, Appelle, Forderungen hat das rumänische Parlament das Massaker an den Straßenhunden nicht gestoppt. Im Gegenteil scheint es unvorstellbare Ausmaße angenommen zu haben. Die Erfolgsbilanz im Tierschutz fällt an diesem Jahresende besonders verheerend aus, und ich kann nicht verhehlen, dass ich, wie viele andere auch, mit heftigen Attacken von Mutlosigkeit und ohnmächtiger Verzweiflung zu kämpfen habe. Umso wichtiger ist es, dass die Tierschutzpartei endlich ins Europaparlament kommt. im Mai 2014 steht die Wahl an.
4000 Unterstützungsunterschriften werden zunächst einmal gebraucht, deshalb die große Bitte an alle: Beteiligt Euch massenhaft!
(Formular siehe  http://tierschutzpartei.de/pdf/UU-Formblatt-EU-Wahl-2014.pdf  ) Mit Eurer Unterschrift geht Ihr keine Verpflichtung ein, erklärt lediglich Euer Einverständnis, dass die Partei zur Wahl zugelassen wird. 
 

Gegenüber der Not darf es Resignation nicht geben! 

Barbara

PS: Ein Hinweis noch in eigener Sache:

Harald Krassnitzer und ich besuchten – 60 Jahre nach den Dreharbeiten - den Originaldrehort des Films „ Die Geierwally“ am Hafelekar in Österreich. Die Dokumentation „Drama am Gipfel“ läuft am Sonntag, 29.12. um 19:15 Uhr in der ARD.

11.12.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

von den Wahlversprechen der SPD in puncto Tierschutz ist so gut wie nichts übrig geblieben, von einer großen Koalition, wenn sie denn kommt, also nichts zu erwarten.
Aber im Mai 2014 sind Europawahlen! Umso wichtiger ist es, die einzige deutsche Friedens- und Tierschutzpartei zu unterstützen, die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ (MUT). Die Partei braucht 4000 Unterstützungserklärungen, um zur Wahl zugelassen zu werden. Ein Formblatt findet Ihr im Anhang, das könnt Ihr  beliebig kopieren. Weitere Unterstützungserklärungen können auch bei der Parteizentrale angefordert werden, ebenso ein Flyer, der im Laufe der kommenden Woche erscheint und den ich auch im nächsten Newsletter anhängen werde.

Wir müssen es schaffen, dass die MUT – Partei ins Europa- Parlament kommt!

Vier Pfoten

Tierschutz-Themen im Koalitionsvertrag enttäuschend // SPD bei Verbandsklagerecht eingeknickt
29.11.2013

Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD findet Tierschutz nahezu keine Erwähnung. Noch nicht einmal das Tierschutz-Verbandsklagerecht wurde in den Vertrag aufgenommen, kritisiert VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. Die Organisation hatte in den letzten Wochen mehrmals eindringlich an alle Mitglieder der Arbeitsgruppe „Umwelt, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“ appelliert, zumindest diesen wichtigen Schritt zur effektiven Verbesserung des Tierschutz im Vertrag festzuschreiben. Die SPD hatte in ihrem Wahlprogramm angekündigt, sich für das Verbandsklagerecht einzusetzen. Auch zu anderen wichtigen Verbesserungen, wie z.B. dem Wildtierverbot im Zirkus oder einer Kennzeichnungspflicht für versteckte Käfig-Eier, konnten sich die Koalitionsparteien nicht durchringen.

VIER PFOTEN setzt sich unter anderem für ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkusbetrieben ein und fordert die Schaffung oder Finanzierung von geeigneten Aufnahmestationen für beschlagnahmte Wildtiere aus Zirkussen. Außerdem fordert die Stiftung eine Kennzeichnungspflicht für Echtpelz-Produkte und die konsequente Umsetzung der geltenden Nutztierhaltungs-Anforderungen für Pelzfarmen; eine Chip- und Registrierungspflicht für alle Hunde, um so den illegalen Welpenhandel einzudämmen und eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- sowie Registrierungspflicht für freilaufende Hauskatzen, um die rasante Vermehrung von Streunerkatzen zu stoppen. Im Bereich der Nutztierhaltung fordert VIER PFOTEN ein Verbot der Käfighaltung für Zucht- und Mastkaninchen und eine Kennzeichnungspflicht für versteckte Käfigeier (in Fertigprodukten, Backwaren usw.). Außerdem führt VIER PFOTEN eine Kampagne für das Verbot von Tierversuchen für Haushaltsmittel sowie deren Inhaltsstoffe durch und fordert die Förderung tierversuchsfreier Test-Methoden.

Zum Brief von VIER PFOTEN an die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Umwelt, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“:
www.vier-pfoten.de/files/Germany/Sonstiges/131031_Brief_Koalitionsvertrag.pdf

Diese Verbesserungen hat Schwarz-Rot vor der Wahl angekündigt („Wahlprüfsteine Tierschutz“): www.vier-pfoten.de/themen/bundestagswahl/

Ulrich Dittmann vom Arbeitskreis Tierschutz

Weihnachtszeit und Bettelzirkusse. Offene Herzen, selige Weihnachtszeit - und ein gut florierendes Geschäft mit dem Mitleid...
25.11.2013

Auch wer das ganze Jahr hartherzig in Gefühls-Vollnarkose dahindämmerte – zu Weihnachten wird gnadenlos eine außerordentliche Barmherzigkeit praktiziert. Und jedes Jahr auch das gleiche Trauerspiel: Da stehen sie wieder in den Fußgängerzonen der Städte und halten den Vorübergehenden Mitleid heischend eine klappernde Sammelbüchse entgegen - Angehörige der angeblich so urplötzlich in Not geratenen Kleinzirkusse. Dabei immer ein geduldiges Pony, Lama, oder anderes Tier, dessen Anblick tierliebende Passanten bewegen soll, in den Geldbeutel zu greifen.

Doch ist dieser Bettelei mit sehr großer Skepsis ist zu begegnen. Im Sommer rollen die altersschwachen Zirkuswagen über die heiße, staubige Landstraße und die Tiere schmoren in der Hitze kleiner Transportbehältnisse - an kalten, nassen Tagen sind sie Kälte und Zugluft ausgesetzt. Am Liegeplatz angekommen, müssen einige der Tiere die ihnen oft mit Gewalt eingebläuten Kunststücke vorführen. Andere kommen nie aus ihren winzigen Käfigen. Sie fristen dort lebenslang ihr kümmerliches, elendes Dasein - bis ein gnädiger Tod sie von ihrem Martyrium erlöst.

"Im Winter erholen sich die Tiere", wird dann von dem fahrenden Volk behauptet. "Erholen" heißt, Tiere, die vielfach aus anderen Klimazonen stammen, werden winters in zugigen und kalten Scheunen, zerfallenen Fabrikgebäuden untergebracht und sind schwersten Leiden ausgesetzt. Nur selten wird bekannt, wie viele von ihnen wegen unzulänglicher Unterbringung und Versorgung sterben.

Vielfach werden die Schausteller, aus Mitleid mit den Tieren, von gutherzigen Tierfreunden unterstützt. Und gerade darauf verlassen sich diese "Zirkusleute", die sich von einer Katastrophe zur anderen retten. Die Ergebnisse von Untersuchungen haben ergeben, dass das Geld - ca. 150 Euro (!) pro Sammelbüchse und Tag - vielfach nicht den Tieren zu Gute kommt, sondern zur Instandsetzung von Gerätschaften, manchmal gar zu Trinkgelagen und auch zur Neuanschaffung (!) von Tieren dient. Somit fördern naive Tierfreunde durch ihre großherzige Geldspende indirekt gar Tierquälereien und erhöhen unfreiwillig die Zahl der Opfer, anstatt Tieren zu helfen.

Ernsthafte Tierfreunde sollten sich also hüten, auch nur einen Cent in Büchse der Bettelzirkusse zu werfen - und spenden den "eingesparten Euro" besser einer Tierschutzorganisation ihres Vertrauens, die gegebenenfalls in begründetem Notfall auch den Zirkustieren gezielt mit einer Futterspende helfen wird.

Herma Brockmann

Saarland: Drei Tierschutzorganisationen jetzt klageberechtigt
26.11.2013

Das Tierschutzverbandsklagegesetz ist im Saarland mit der Veröffentlichung im Amtsblatt des Saarlandes am 22. August 2013 rechtskräftig geworden. Mit der Einführung des Verbandsklagerechts können berechtigte Tierschutzinteressen besser berücksichtigt, und die Kontrolle des Gesetzesvollzugs kann intensiviert werden. Aktuell erhielten die Tierschutzorganisationen Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Saar e.V., der Verein der Tierversuchsgegner Saar e.V., Menschen für Tierrechte sowie die Tierschutzstiftung Saar im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ihre Anerkennungsschreiben als klageberechtigte Organisationen. Das teilte das Ministerium jetzt mit.

Diese anerkannten Tierschutzorganisationen können nun, ohne die Verletzung eigener Rechte geltend machen zu müssen, nach Maßgabe der Verwaltungsgerichtsordnung Klage erheben gegen Behörden des Landes oder der Kommunen, die gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes verstoßen. Dies gilt genauso für Unterlassungen durch Behörden.

Einer anerkannten Tierschutzorganisation wird darüber hinaus auf Grund der im Tierschutzverbandsklagerecht verankerten Mitwirkungs- und Informationsrechte Gelegenheit zur Äußerung bei der Vorbereitung von Verordnungen und anderen im Rang unter dem Gesetz stehenden Rechtsvorschriften gegeben.

Zusätzlich ist durch das Tierschutzverbandsklagegesetz die Etablierung eines ehrenamtlichen Landesbeauftragten für Tierschutz vorgesehen. Dieser soll unter anderem zwischen Behörden und Bevölkerung vermitteln und beratend tätig sein. Personelle Vorschläge brachten die drei anerkannten Tierschutzorganisationen und die Tierärztekammer des Saarlandes jetzt ein. Der Landestierschutzbeauftragte wird aus dem Kreis der Vorgeschlagenen vom Landtag des Saarlandes gewählt.

(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: manfred.stein@t-online.de
Impressum / AGB <http://www.animal-health-online.de/klein/impressum/>

Avaaz

Wenn sich Ihre Hoffnung wie ein Lauffeuer verbreitet
29.11.2013

Manchmal ist die Welt so ungerecht, dass es einem im Herzen wehtut. Doch aus diesem Gefühl kann Hoffnung entstehen: Starten Sie eine Petition zu einem Thema, das Ihnen wichtig ist und Ihre Hoffnung kann sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Die besten Petitionen werden an 10.000 Avaaz-Mitglieder gesendet und können bis zu 10.000 Dollar erhalten, um ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Klicken Sie unten, um gleich loszulegen.

http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?cl=3615473013&v=31730&source=blast> PETITION STARTEN

Manchmal erscheint die Welt so ungerecht, dass es einem im Herzen wehtut. Doch wenn wir dieses Gefühl in Hoffnung verwandeln und andere Menschen zum Mitmachen bewegen, können wir gemeinsam die größten Herausforderungen meistern.

Jetzt kann jeder von uns in nur 3 Minuten eine Petition starten ‑ mit den gleichen Bausteinen, die Avaaz bei seinen Kampagnen einsetzt. Weltweit haben Hundertausende von Menschen damit schon viel bewegt ‑ sei es in ihrem Heimatort, ihrem Land oder auf der ganzen Welt.

Es geht einfach und es funktioniert. Die Erfahrung hat Carol in Trinidad gemacht, als sie verhindern wollte, dass ein heimisches Waldstück einem Fussballstadium weichen muss. Auch bei Anja aus Deutschland hat’s geklappt, als sie die Abschiebung ihres Klassenkameraden gestoppt hat. Und Valerio aus Italien hat verhindert, dass ein Chemiekonzern seinen Heimatort vergiftet.

Es dauert nur wenige Minuten ‑ starten Sie eine Petition zu einem Thema, das Ihnen am Herzen liegt und entfachen Sie ein Feuer der Hoffnung.

Avaaz steht Ihnen zur Seite ‑ wir werden die besten Petitionen an mindestens 10.000 Avaaz-Mitglieder senden, um ihren Unterstützerkreis auszuweiten. Unsere Gemeinschaft wird den Erstellern außerdem bis zu 10.000 Dollar geben, um ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Klicken Sie unten, um loszulegen oder leiten Sie diese Email an jemanden weiter, der ein Feuer der Hoffnung entfachen könnte.

http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?cl=3615473013

Melanie wohnt in einem kleinen Gebirgsdorf in Deutschland, wo die Kinder schon seit Generationen alle in einem Klassenzimmer der Dorfschule unterrichtet werden. Über 200 Jahre hinweg war die Schule ein prägendes Merkmal des Dorfes. Doch dieses Jahr sollte sich das ändern, als Politiker die Schließung dieser wichtigen Einrichtung ankündigten.

Melanie ist in Aktion getreten und hat eine Petition auf der Avaaz-Webseite gestartet. Diese hat sie an die Dorfgemeinschaft weitergeleitet und immer mehr Unterstützer gefunden. Journalisten vor Ort haben sich für die Geschichte interessiert und über die Medien soviel Interesse erzeugt, dass der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag öffentlich seine Unterstützung für die Schule bekundete. Einen Monat später gab der Ausschuss bekannt, dass der Unterricht zumindest für ein weiteres Jahr gesichert sei!

In drei Minuten hatte Melanie eine Geschichte wie die von David und Goliath ins Leben gerufen, die die Politiker zu einem Planwechsel zwang. Nun feiert die ganze Gemeinschaft den Erfolg.

So kann die Hoffnung einer einzelnen Person eine ganze Gemeinschaft verändern. Und um diese Hoffnungsschimmer zu stärken, wird die Avaaz-Gemeinschaft die 10 Petitions-Ideen auswählen, die unsere Ortsgemeinschaften, Städte oder Länder am meisten verändern können. Die Kampagnen werden außerdem mit bis zu 10.000 Dollar unterstützt werden, um ihrer Forderung mehr Schlagkraft zu verleihen. 3 Minuten genügen. Klicken Sie unten, um mit Ihrer Hoffnung auf eine gerechtere Welt echte Veränderungen zu bewirken.

http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?cl=3615473013

Durch das Internet sind die Menschen, die Medien und unsere Informationsquellen enger und besser miteinander verknüpft. Wir haben bewiesen, wie wirkungsvoll unsere Gemeinschaft das Internet Stück für Stück zur Schaffung einer besseren Welt einsetzt. Jede große Avaaz-Kampagne enthält im Keim eine hoffnungserfüllte Vision, die Feuer gefangen hat. Jetzt kann jeder von uns der Welt solche Visionen bieten und ein Feuer entfachen.

 

 

Abschaffung der Jagd

Neuer Flyer: Wissenschaft entlarvt Jägerlatein - Jagd fördert die unkontrollierte Vermehrung von Wildschweinen
24.11.2013

Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd,

in allen Zeitungen ist - passend zur Jagdsaison - von einer „Wildschweinschwemme“, gar von einer „Wildschwein-Plage“ zu lesen, verbunden mit der Forderung nach mehr Jagd. Doch obwohl in Deutschland Jahr für Jahr mehr Wildschweine geschossen werden, steigt ihre Anzahl weiter. Ist die Lösung des »Wildschweinproblems«, noch mehr Tiere zu schießen? Oder ist gerade die intensive Jagd auf Wildschweine das Problem? Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, um so stärker vermehren sie sich.

Um über dieses Jägerlatein aufzuklären, haben wir die wichtigsten Fakten in einem neuen Flyer zusammengestellt:

Wissenschaft entlarvt Jägerlatein:
Jagd fördert die unkontrollierte Vermehrung von Wildschweinen

Jägerlatein lehrt: Wildschweine müssen massiv bejagt werden. Die Realität zeigt: Je mehr Wildschweine geschossen werden, desto mehr vermehren sie sich.

Jagd reguliert nicht. Sie schafft überhöhte Bestände.

Sie finden den Flyer als pdf im Anhang und hier: http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/jagd-reguliert-nicht/index.html

Was Sie tun können

Schreiben Sie Leserbriefe
Wenn Sie in der Presse auf Artikel zum Thema „Vermehrung der Wildschweine“ stoßen, klären Sie über die Fakten auf!

Sie können gerne die Fakten aus unserem Flyer übernehmen:
http://www.abschaffung-der-jagd.de/fakten/jagd-reguliert-nicht/index.html

Verteilen Sie Flyer
Wenn Sie die Flyer verteilen möchten, laden Sie sich einfach die Druckversion herunter. Sie können den Flyer kopieren oder in jeder Druckerei drucken lassen – online-Druckereien machen das sehr preiswert! - Geben Sie einfach das Stichwort „Flyer drucken“ in die Suchmaschine ein.

download Druckversion: http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/hz-jagd-reguliert-nicht-druck.pdf

Rettet den Regenwald e. V.

Stoppt den Palmölangriff auf den Amazonas
28.11.2013

Mit großer Besorgnis schreiben uns Umweltschützer aus dem Amazonasregenwald in Peru: Palmölfirmen und ausländische Spekulanten kaufen von der Regierung riesige Urwaldgebiete - obwohl es gesetzlich verboten ist, Primärwald abzuholzen. Etwa 10.000 Hektar Regenwald fielen bereits illegal den Motorsägen zum Opfer, um Platz für Ölpalm-Monokulturen zu schaffen.

Vergeblich protestierten die Einwohner bei ihrer Regierung. Erst als Umweltaktivisten die lokale Presse informieren und die illegale Regenwaldzerstörung auf den Titelseiten erscheint, reagieren die Behörden und veranlassen eine Untersuchung vor Ort durch Polizei und Staatsanwalt. Die Durchsuchung einer der Ölpalmplantagen kann die Projekte nur kurze Zeit stoppen.

Inzwischen ist bekannt, dass die Plantagenfirmen in Peru die Abholzung von 100.000 Hektar Amazonasregenwald für Ölpalmen beantragt haben. Das soll nur der Anfang sein, hinter den Kulissen geht es schon um Millionen Hektar für Palmöl.

Noch ist es nicht zu spät. Der Widerstand gegen die Abholzer organisiert sich - und das unter großer Gefahr: Die Aktivisten und der Staatsanwalt erhalten nun Morddrohungen. Doch die Menschen wollen den Amazonasregenwald bewahren -  und lassen sich nicht einschüchtern.

Wir wollen sie unterstützten und bitten Sie, unsere Petition an die Regierung gegen die Zerstörung dieses einzigartigen Ökosystems für monströse Ölpalmplantagen zu unterschreiben:
https://www.regenwald.org/aktion/933/perus-verbrechen-am-amazonaswald?mt=1732&v=0&ref=nl

Care2Petitionsite

Save elephants in India from being killed by trains
28.11.2013

http://www.thepetitionsite.com/486/114/859/stop-killing-elephants-in-train-accidents-in-india/?z00m=20677286

Welttierschutzgesellschaft e. V.

PETITION: Tiergerechte Mindeststandards für Milchkühe!
28.11.2013

Deutschland ist mit rund 4,2 Mio Milchkühen der größte Kuhmilchproduzent Europas und sogar der fünftgrößte Produzent der Welt. Die Leistung der Kühe wurde systematisch mithilfe von Hochleistungszucht und Kraftfuttereinsatz in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Jährlich 10.000 Liter pro Tier sind heute keine Seltenheit mehr. Für die meisten Kühe bedeutet diese Höchstleistung permanenter Stress im Alltag! Extreme Belastungen, die dazu führen, dass die Tiere bereits nach kurzer Zeit körperlich am Ende sind und zur Schlachtbank geführt werden. Das muss sich ändern!

Wir fordern klar definierte, tiergerechte Mindeststandards für die Haltung von Milchkühen!

Petition unterzeichnen: http://www.change.org/de/Petitionen/f%C3%BChren-sie-tiergerechte-mindeststandards-f%C3%BCr-die-haltung-von-milchk%C3%BChen-ein

Alternativ können Sie sich die Petition auch als PDF hier herunterladen:
http://www.kuhplusdu.de/files/WTG-Petition_Milchkuehe.pdf

ausdrucken und unterzeichnet an uns zurückschicken. Bitten Sie auch in Ihrem Bekanntenkreis um Unterstützung und machen Sie die Liste voll, damit unsere gemeinsame Stimme für die Kühe noch lauter wird. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular bitte per Post an: Welttierschutzgesellschaft e.V., Reinhardtstr. 10, 10117 Berlin.

Im Namen der Kühe danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung!

Am besten natürlich aufhören, Tierprodukte zu verzehren – und vegetarisch,  besser noch vegan leben!

Peter Arras macht darauf aufmerksam, dass es in asiatischen Ländern – besonders in China – immer mehr in Mode kommt, Tiere lebend zu essen, den Fisch am besten noch zuckend auf dem Teller, und sich mit lebenden Tieren, eingeschweißt in Amulette, zu schmücken.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/die-videos-ganz-frisch-tiere-lebend-essen.html;jsessionid=47D2E0B59C6E0E97EB146B3EDEFA0877

https://secure.avaaz.org/en/petition/Petition_contre_les_amulettes_danimaux_vivants_en_Chine/?wAUFybb

Wenn Sie möchten, schreiben Sie an den Botschafter:

Seine Exzellenz Wu Hongbo
Botschafter der Volksrepublik China
Märkisches Ufer 54
10179 Berlin
Tel.: 030-275 88 388, Fax: 030-275 88 221
http://www.china-botschaft.de

Ärzte für Tiere e. V.

Novellierung des Deutschen Tierschutzgesetzes

Bitte unterschreiben Sie diese Petition an den deutschen Bundestag für eine Novellierung des deutschen Tierschutzgesetzes, das diesen Namen auch verdient. Sobald mindestens 50000 Unterschriften erreicht sind wird sie eingereicht.

http://www.petitions24.com/novellierung_des_deutschen_tierschutzgesetzes

Link:
Das bestehende deutsche Tierschutzgesetz wurde im Jahre 2012 von der Bundesregierung überarbeitet und verabschiedet. http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/05/2012-05-23-novelle-tierschutzgesetz.html

Leider blieb das Tierwohl auch hier auf der Strecke. Es hat eine eher seichte Kosmetik stattgefunden.
Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie die sogenannten Nutztieren behandelt werden und über 60 % der Deutschen sprechen sich in Umfragen für größeren Tierschutz für Nutztiere aus und sind auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben..
Ebenso kritisieren die Bürger die Misshandlung von Zirkustieren, die nicht artgerechte Unterbringung von Delfinen in den Delfinarien,  die grausame Pelztierzucht usw.

Soll das ganze Tamtam um die Ausspäh-Affäre von den wirklichen Skandalen ablenken? Klammheimlich sollen wir BürgerInnen total entmündigt werden. Ich markiere den folgenden Text des Umweltinstituts rot.
Zur Ausspähaffäre sinngemäß der Ausspruch einer Abgeordneten, deren Namen ich leider nicht verstanden habe: „Geheimdienste  sind Relikte von Diktaturen – eine Demokratie braucht keine Geheimdienste“.
Man darf ja wohl noch fragen dürfen: Wenn sowieso alle spionieren – kann man es dann nicht  gleich ganz lassen???

Umweltinstitut München e. V.

Helfen Sie mit, das Freihandelsabkommen TTIP zu verhindern!
29.11.2013

Hinter verschlossenen Türen verhandelt die Europäischen Union seit Juli über das geplante Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP), um "Handelshemmnisse" dies- und jenseits des Atlantik abzubauen.


Die Folgen eines solchen Abkommens hätten jedoch fundamentale Auswirkungen auf unsere Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, unsere Klima- und Umweltschutzauflagen, auf unsere Landwirtschaft sowie auf viele andere Bereiche.

Wir wollen keine geheimen Verhandlungen und Abkommen, die zur Folge hätten, dass mit Chlor desinfizierte Hühnchen, Klon- oder Hormonfleisch, Milch von genmanipulierten Turbokühen oder gentechnisch veränderte Tiere und Pflanzen völlig legal per Import aus den USA auf unseren Tellern landen können.

Der Koalitionsvertrag der schwarz-roten Regierungskoalition zielt ausdrücklich auf ein erfolgreiches Abschließen der transatlantischen Verhandlungen. Dies muss verhindert werden!

Machen Sie mit!

Unterzeichnen Sie den Appell und fordern Sie einen sofortigen Stopp der Verhandlungen! 

http://umweltinstitut.org/freihandelsabkommen/allgemeines/freihandelsabkommen-verhindern-1144.html


Zur Erinnerung:

In Rumänien geht trotz aller weltweiten Proteste das grauenvolle Massaker an Straßenhunden unvermindert weiter. Für jeden eingefangenen und getöteten Hund erhält der Hundefänger 50 EURO – Geld, dass von der EU eigentlich für das Wohl der Straßentiere, nämlich Tierheime und das Kastrationsprojekt vorgesehen ist.

Auch die in den staatlichen Tierheimen untergebrachten Hunde werden, wenn sie nach 14 Tagen nicht vermittelt werden konnten, getötet. So auch in Pitesti – dem Ort, in dem Ute Langenkamp das Tierheim „ Die Smeura“ aufgebaut hat. Die schon überfüllte SMEURA  nimmt nun auch noch diese Hunde aus denm staatlichen Tierheim auf - 600 monatlich – und versucht, möglichst viele davon zu vermitteln – auch an ausländische Hundefreunde.
Sie werden von der SMEURA aus nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz vermittelt.

Welches Tierheim, welche Privatmenschen sind bereit, einen oder auch mehrere dieser Hunde zu übernehmen? Oder können auch  mit Geldspenden helfen?


Dann bitte an folgende Adressen wenden:

Herrn M. Schmidt: e- mail: m.schmidt(at)tierhilfe-hoffnung.de (SMEURA)
oder
Frau Petra Zipp, Bmt Pfullingen, e-mail : Petra Zipp petrazipp(at)web.de
oder
Herrn Dieter Ernst, ETN e.V. Much, e-mail: d.ernst(at)etn-ev.de" d.ernst(at)etn-ev.de

Bei Kontaktaufnahme sind Angaben zur gewünschten Anzahl der Hunde, zum Alter/ Geschlecht und zum möglichen Zeitpunkt ihrer Aufnahme wichtig.

Aber es gibt auch etwas zum Freuen: Im Bärenwalt Müritz können sich die geretteten Bären in die Winterruhe begeben!

Vier Pfoten

Winterruhe im BÄRENWALD Müritz
25.11.2013

Die Braunbären in unserem BÄRENWALD Müritz begeben sich langsam in die Winterruhe. In der Regel graben sie dazu eine Höhle, die sie oft mehrere Jahre benutzen. Auch natürliche Höhlen oder Felsspalten können als Rückzugsmöglichkeit dienen. Vor dem Winter wird das Ruhelager gemütlich mit Gras, Laub, Farnen, Moos und Flechten ausgepolstert. So lässt es sich hier gut dösen, denn einen tiefen Winterschlaf, wie z.B. Igel ihn halten, machen Braunbären nicht! Die Bären verlangsamen zwar Herz- und Atemfrequenz, sind aber leicht aufzuwecken, um so einen feindlichen Angriff abwehren zu können. Mehr zum Thema Winterruhe finden Sie unter diesem Link: http://mueritz.baeren-projekte.org/home/menue/baeren/baeren-in-freier-wildbahn/winterruhe/winterruhe-wissenschaftlich.html#c953

Unsere Bären haben sich alle über den Herbst eine dicken Fettschicht angefressen, indem sie vor allem fett- und zuckerhaltige Früchte, wie Nüsse, Bucheckern, Samen und Beeren gegessen haben. Die Tiere sind schon sehr träge geworden und bewegen sich nicht mehr viel - außer Siggi, Balou, Mary und Clara, die noch etwas mehr Appetit haben als die anderen. Drei Bären sind sogar schon in der Winterruhe: Maya ist wie jedes Jahr die erste, die sich in ihre Höhle begab. Sie schläft seit Ende Oktober. Gefolgt von Katja, die sich Anfang November in die Winterruhe begeben hat. Und nun ist auch Sindi seit 5 Tagen in ihrer Höhle verschwunden.

Winterquartier für gerettete Bären in Deutschland

Wer will, dass die Wellt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. 

(Erich Fried, deutscher Dichter, 1921 bis 1988)

06.12.2013 ---- EILT ----

Avaaz

Bevor bei Monsanto die Korken knallen
06.12.2013

Zwölf Staaten sind kurz davor, ein Handelsabkommen zu besiegeln, das Firmen dazu befähigt, unsere Regierungen wegen Gesetzen zu verklagen, die Bürgern den Vorrang vor Unternehmen geben. Von der Kennzeichnung von Gen-Lebensmitteln bis zur Internetfreiheit - alles könnte davon betroffen sein. Doch 48 Stunden vor der Sitzung zögern 3 Staaten noch. Starten wir einen globalen Aufschrei um zu verhindern, dass Unternehmen so viel Macht ergattern, bevor bei Monsanto die Korken knallen.

Monsanto ist kurz davor, seinen größten Coup aller Zeiten zu feiern, doch wir haben noch bis zum Wochenende Zeit, dazwischenzufunken.

Die Transpazifische Partnerschaft ist ein Geheimabkommen zwischen zwölf Staaten, das Unternehmen beispiellose Macht verleihen würde. Vor globalen Gerichtshöfen könnten sie unsere Regierungen wegen Gesetzen verklagen, die Bürgern den Vorrang vor Unternehmen geben! Von der Kennzeichnung von Gen-Lebensmitteln bis zur Internetfreiheit - alles könnte davon betroffen sein. Wikileaks hat die Geschichte aufgedeckt und nun bildet sich Widerstand. Doch in 48 Stunden wollen die Unternehmen den Deal bereits besiegeln.

Es ist wahnsinnig, doch wir können es stoppen -  3 Länder sind noch zögerlich und wenn sie jetzt einen Rückzieher machen, könnte der Deal ins Wasser fallen. Fordern wir Entscheidungsträger in Chile, Neuseeland und Australien mit einem globalen Aufschrei zur Standfestigkeit auf. Verhindern wir, dass Unternehmen so viel Macht ergattern, bevor Monsanto die Korken knallen lässt. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion:

http://www.avaaz.org/de/no_champagne_for_monsanto_loc/

Die aufgedeckten Entwürfe der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) lesen sich wie eine lange Wunschliste der Großkonzerne - über ein undurchsichtiges Gerichtssystem könnten Unternehmen unseren Regierungen standardmäßig ihren Willen aufzwingen. Diese Gerichtshöfe könnten Marken-Medikamente begünstigen und den Zugang zu Generika einschränken. Sie könnten Zigarettenfirmen befähigen, unsere Regierungen unter dem Vorwand zu verklagen, dass Gesundheitsvorschriften ihre Profite schmälern! Es ist so verrückt, dass man es kaum glauben mag.

Dennoch hat fast niemand von der Transpazifischen Partnerschaft gehört. Die Verhandlungsinhalte sind so streng geheim, dass sie selbst unseren gewählten Gesetzgebern unbekannt sind - einzig die Verhandlungspartner und 600 Firmenlobbyisten haben Zugang. Nun sind Texte ans Licht gekommen, die viele Politiker und Bürger aus Chile, Neuseeland und Australien schockiert haben. Sie versuchen der Schikane der Firmenlobbies und auch den USA die Stirn zu bieten - dort setzt man alles daran, einen Deal zu besiegeln, bevor er von der Öffentlichkeit unter die Lupe genommen wird.

Die Transpazifische Partnerschaft betrifft uns alle -  sie verletzt unsere Rechte und untergräbt unsere Demokratie. Und das nur, um Unternehmen die Profite zu sichern. Uns bleiben nur noch ein paar Tage, um dies zu verhindern. Machen Sie jetzt mit und verbreiten Sie die Aktion:

http://www.avaaz.org/de/no_champagne_for_monsanto_loc/

Gegenüber mächtigen Großunternehmen, die unsere Regierungen mit ihren Geldbeuteln steuern, kommt man sich oft unbedeutend vor. Doch die wahre Macht hat nicht das Geld, sondern die Bürger. Unsere Bewegung hat immer wieder bewiesen, dass wir unsere Rechte gegen übermäßigen Unternehmenseinfluss verteidigen können: Bei zahlreichen Versuchen der Internetzensur - von SOPA und PIPA über ACTA und CISPA - sind wir eingeschritten. Gemeinsam können wir erneut mit vereinten Kräften diese beispiellose Bedrohung unserer Demokratie anfechten.

04.12.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

von den großen Wahlversprechen der SPD in Bezug auf den Tierschutz ist im Koalitionsvertrag nicht mehr die Rede. Bitte dringend massenhaft protestieren und diese Versprechen einfordern!

Albert-Schweitzer-Stiftung

Aktion vor SPD-Zentrale und Tierschutz im Koalitionsvertrag
27.11.2013

Mehr als 21.000 Menschen haben innerhalb kürzester Zeit unseren Appell an die SPD-Parteispitze unterschrieben, um sie aufzufordern, bei den agrarindustriell geprägten Vorstellungen von CDU/CSU rot zu sehen und für die eigenen Tierschutzpositionen zu kämpfen.

Die Ankündigungen der SPD lasen sich in weiten Strecken gut: Man werde die Intensivtierhaltung durch gesetzliche Maßnahmen zurückzudrängen, die Qualzucht unterbinden, das Klagerecht für Tierschutzorganisationen einführen und den Antibiotika-Einsatz drastisch vermindern, hieß es. In der Beantwortung unserer Wahlprüfsteine hieß es darüber hinaus, dass man gegen die qualvollen Amputationen in der »Nutztierhaltung« vorgehen und Aufklärungsarbeit gegen den überhöhten Fleischkonsum unterstützen werde.

Unseren Eil-Appell starteten wir, weil wir befürchteten, dass keiner dieser Punkte die Koalitionsverhandlungen überstehen würde. Anhand der Medienberichterstattung ließ sich erahnen, dass die SPD dem Tierschutz nur eine sehr geringe Priorität einräumen würde. Da insbesondere in der CDU die agrarindustriellen Kräfte sehr stark sind, musste ein weiteres Gegengewicht her. Unser Appell (und die Appelle sowie Lobbyaktivitäten anderer Organisationen) sollte helfen, ein solches zu bilden. Verstärkt haben wir dieses Gegengewicht noch mit einer Aktion vor der SPD-Parteizentrale.

Leider hat all das nicht gereicht. In den letzten Entwürfen des Koalitionsvertrags wurde von den eingangs erwähnten Tierschutzpositionen nur noch das Verbandsklagerecht erwähnt und als strittig (also ungeklärt) gekennzeichnet. Ganz am Ende der Verhandlungen wurde auch diese Position von der SPD aufgegeben.

Wir müssen also festhalten, dass die SPD vor der Wahl recht viel Tierschutz versprochen hat und in den Koalitionsverhandlungen kein einziges der aus unserer Sicht zentralen Themen durchgesetzt hat. Das ist schwach, aber leider nicht überraschend, denn schon unter der letzten Großen Koalition hat der politische Tierschutz gelitten.

Jetzt muss die SPD-Basis entscheiden, ob sie mit dem Koalitionsvertrag einverstanden ist. Ist sie das nicht, könnte es zu schwarz-grünen Koalitionsgesprächen oder zu Neuwahlen kommen.

25.11.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

22. November - 30. Jahrestag des Beschlusses zur Stationierung der Pershing-II-Raketen in Mutlangen -  Friedensaktivisten von damals erinnerten sich.

Aufmüpfig gegen Atomwaffen

 „Wir müssen aufmüpfig werden.“ Barbara Rütting, Schauspielerin, Autorin, einst Politikerin und nach wie vor Friedensaktivistin, zeigte sich bei der Podiumsdiskussion am Freitag in der Pressehütte in Mutlangen kämpferisch. Anlass war der 30. Jahrestag des Beschlusses zur Stationierung der Pershing-II-Raketen in Mutlangen. Bei dem Gespräch der Friedensaktivisten ging es auch um die Frage: „Was lernen wir heute daraus?“

http://www.gmuender-tagespost.de/702278/

Eine Maus hat ein Loch in mein Halstuch von einer der Mutlangen – Blockaden gebissen – aber das Tuch ist noch da. Auch die Friedensbewegung ist noch da! Und die Pershings sind weg. Auf dem Gelände, auf dem die Mordwaffen stationiert waren, ist eine Siedlung entstanden mit vielen jungen kinderreichen  Familien  – samt einer der größten Photovoltaik-Anlagen der Region.

Fotos: Gmuender Tagespost/Tom

Ein Skandal: Koalition um jeden Preis? Anbiederung an die Union mit Rückzieher der SPD in so gut wie allen Tierschutzfragen! Am 14.11. konnte VIER PFOTEN noch Forderungen stellen – jetzt droht laut der Albert-Schweitzer – Stiftung „in Tierschutzfragen der politische Super-Gau“. Das müssen wir verhindern!

Vier Pfoten

Die Top-10 Tierschutzthemen für den Koalitionsvertrag // VIER PFOTEN fordert CDU/CSU und SPD auf, aktive Tierschutzpolitik im Koalitionsvertrag festzuschreiben
14.11.2013

Anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD setzt sich VIER PFOTEN dafür ein, wichtige Tierschutz-Themen in Deutschland in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. VIER PFOTEN hat sich schriftlich an alle Mitglieder der Arbeitsgruppe „Umwelt, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“ gewandt und fordert die Festschreibung einer aktiven Tierschutzpolitik im neuen Koalitionsvertrag, damit das Staatsziel Tierschutz in Deutschland tatsächlich gelebt wird. „Die Koalitionsverhandlungen sind eine Riesenchance für den Tierschutz,“ sagt Dr. Andrea Berg, Country Managerin von VIER PFOTEN Deutschland. „Deutschland muss endlich hinterm Ofen hervorkommen und auch im Tierschutz Vorreiter werden.“

Während die CDU/CSU in der Vergangenheit meist durch eine Blockade-Haltung bei den verschiedenen Tierschutzthemen aufgefallen war, hatte die SPD vor der Wahl angekündigt, unter anderem das Verbandsklagerecht, die Kennzeichnungspflicht für versteckte Käfig-Eier und das Wildtierverbot im Zirkus durchsetzen zu wollen. „Diesen Ankündigungen müssen jetzt Taten folgen“, sagt Dr. Berg. „Wir appellieren daher eindringlich an die Mitglieder der Arbeitsgruppe, sich in den Koalitionsverhandlungen für die Tiere stark zu machen.“

Das fordert VIER PFOTEN:

1. Einführung der Tierschutz-Verbandsklage
2. Verbot der Wildtierhaltung in Zirkusbetrieben
3. Schaffung oder Finanzierung von geeigneten Aufnahmestationen für beschlagnahmte Wildtiere aus Zirkussen
4. Kennzeichnungspflicht für Echtpelz-Produkte und konsequente Umsetzung der geltenden Nutztierhaltungs-Anforderungen für Pelzfarmen
5. Chip- und Registrierungspflicht für alle Hunde, um so den illegalen Welpenhandel einzudämmen
6. Bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- sowie Registrierungspflicht für freilaufende Hauskatzen. Nur so kann die rasante Vermehrung von Streunerkatzen gestoppt werden.
7. Verbot der Käfig-Haltung für Zucht- und Mastkaninchen
8. Kennzeichnungspflicht für versteckte Käfigeier (in Fertigprodukten, Backwaren usw.)
9. Verbot von Tierversuchen für Haushaltsmittel sowie deren Inhaltsstoffe
10. Förderung tierversuchsfreier Test-Methoden

Den Brief von VIER PFOTEN an die Arbeitsgruppe „Umwelt, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“ finden Sie unter: www.vier-pfoten.de/themen/bundestagswahl/koalitionsvertrag

Die „Wahlprüfsteine Tierschutz“ anlässlich der Bundestagswahl am 22.09.2013: www.vier-pfoten.de/themen/bundestagswahl

Country Managerin Dr. Andrea Berg steht Ihnen jederzeit für Interviews zur Verfügung.

 

Deshalb ein Eil-Appell von der Albert-Schweitzer-Stiftung

Eil-Appell an die SPD: Bei schwarzem Tierschutz rot sehen!
20.11.2013

Was passiert, wenn zwei Fraktionen eine Regierung bilden? Es entstehen Kompromisse – sollte man meinen. Doch in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD droht in Tierschutzfragen der politische Super-Gau. Während die SPD sich vor der Wahl mehrerer unserer zentralen Tierschutzforderungen anschloss, hat sie sich bislang fast alle dieser Forderungen von CDU und CSU abringen lassen.

Wir haben deshalb einen Eil-Appell an die SPD-Parteispitze ins Leben gerufen, um sie aufzufordern, bei den schwarzen Tierschutzplänen rot zu sehen, die bisherigen Verhandlungsergebnisse abzulehnen und für die eigenen Positionen zu kämpfen.

Hier Eil-Appell unterzeichnen:
https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/eil-appell-spd

Die SPD will nach eigenen Auskünften die Intensivtierhaltung durch gesetzliche Maßnahmen zurückdrängen, die Qualzucht unterbinden, ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einführen, den Antibiotika-Einsatz drastisch vermindern, ein Verbot von Amputationen durchsetzen und die Aufklärungsarbeit unterstützen, um den hierzulande überhöhten Fleischkonsum zu reduzieren.

Dass die SPD sich nicht in allen Punkten durchsetzen würde, war zu befürchten, doch wenn kein einziger dieser Punkte umgesetzt wird, drohen vier Jahre des Stillstands im Tierschutz – oder gar Rückschritte.

Aufgrund der Dringlichkeit wird der Appell nur sieben Tage lang laufen.

Unterschreiben und verbreiten Sie den Appell daher bitte noch heute:

https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/eil-appell-spd

Vier Pfoten

Fois Gras: Delikatesse sorgt für immenses Tierleid // VIER PFOTEN App schafft Transparenz bei Gänsefleisch aus dem Supermarkt
20.11.2013

In der Vorweihnachtszeit steht sie in vielen Gourmet-Restaurants fast obligatorisch auf der Speisekarte: die Gänsestopfleber, auch Foie Gras genannt (französisch für "fette Leber"). Während das tierquälerische Zwangsstopfen von Gänsen und Enten in Deutschland, elf weiteren EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz verboten ist, sind Import und Verkauf jedoch noch immer legal.

„Auch wenn es sich hier um ein traditionsreiches Produkt handelt – dies kann nie die barbarischen Herstellungsmethode rechtfertigen”, betont Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN, anlässlich des weltweiten "Aktionstages gegen Stopfleber" am 21. November.

Die Tierschutzorganisation fordert seit Jahren ein EU-weites Verbot von Zwangsstopfen von Enten und Gänsen. Bei der Stopfleberherstellung werden Gänse und Enten zumeist zwei- bis dreimal am Tag zwangsgefüttert. Dabei wird ihnen ein Stopfrohr durch den Rachen in die Speiseröhre eingeführt und große Mengen Futterbrei oft sogar über ein Druckluftsystem in den Magen befördert. Mit der Zeit verfettet die Leber, vergrößert sich dabei um das Zehnfache zu einem krankhaft veränderten Organ und erreicht ein Gewicht von bis zu einem Kilogramm. Am Ende der Mastzeit ist die Leber der Gänse so groß, dass sie schwer atmen und sich kaum bewegen können. Zusätzlich werden viele Tiere vor der Stopfmast auch noch bei lebendigem Leib gerupft, um Profit mit ihren Daunen zu machen.

„Das Stopfen und Rupfen ist hierzulande verboten. In manchen Ländern ist es jedoch noch immer legal. Mitunter findet man daher auch Fleisch aus Stopfmast in deutschen Supermärkten“, warnt Dr. Stephany. „Um hier mehr Transparenz zu schaffen, haben wir unsere VIER PFOTEN Tierschutz App um ein neues Feature für Gänse- und Entenfleisch erweitert.“ Mit dieser Funktion können Verbraucher schnell feststellen, ob das angebotenes Fleisch aus Produktion ohne Stopfmast und ohne Lebendrupf kommt und käfigfrei ist. Der Käufer muss lediglich sein Handy auf den Barcode halten und das Produkt einscannen. Danach erhält er eine Statusmeldung, die über die Produktionsbedingungen und die Herkunft Auskunft gibt.
Das entsprechende Sortiment der deutschen Supermarktketten wurde zuvor in die VIER PFOTEN Datenbank aufgenommen und mit der von der Tierschutzorganisation regelmäßig aktualisierten Positivliste der Produzenten von Gänsefleisch abgeglichen. Auf dieser Positivliste sind verantwortungsvolle Unternehmen genannt, die sich unangemeldeten und unabhängigen Kontrollen unterziehen und nachweislich auf Stopfmast, Lebendrupf und Käfighaltung verzichten.

Die VIER PFOTEN Tierschutz App steht zum Download bereit unter www.vier-pfoten.de/service/ratgeber/tierschutz-app/

Die VIER PFOTEN Positivliste finden Interessierte auf www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/gaense-enten/infolisten/

Hintergrundinformation:
Die Herstellung von Foie Gras ist in Deutschland, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden, der Tschechischen Republik und der Schweiz verboten. In fünf europäischen Ländern wird bis heute Foie Gras hergestellt: Belgien, Bulgarien, Frankreich, Spanien und Ungarn, wobei Frankreich und Bulgarien weltweit die größten Produzenten von Entenstopfleber sind und Ungarn der weltweit größte Produzent von Gänsestopfleber ist. Diese fünf Länder bilden die “European Foie Gras Federation”. Foie Gras-Importe sind in der EU legal.

Campact

EU droht mit neuem Genmais: Wir wehren uns
14.11.2013

Die Koalitionspartner diskutieren ein Verbot von Gen-Pflanzen: Nur Angela Merkel und die CDU blockieren. Ausgerechnet jetzt, wo die Zulassung des Genmaises 1507 durch die EU droht! In den kommenden zwei Wochen fällt die Entscheidung. Nutzen wir die Chance:

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell für ein Gentech-Verbot: https://www.campact.de/gentechnik/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fgentechnik%2F&utm_term=Unterzeichnen+Sie+jetzt+den+Appell+f%26uuml%3Br+ein+Gentech-Verbot&utm_content=random-b&utm_source=%2Fgentechnik%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Vor einer Woche hat die Europäische Kommission empfohlen, den Genmais „1507“ zum Anbau zuzulassen. Das von der Pflanze ständig produzierte Gift gefährdet Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Derzeit stehen keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf deutschen Feldern. Doch schon im nächsten Frühjahr könnte der Mais auch hierzulande auf den Äckern wachsen – und auf unseren Tellern landen.

Jetzt müssen die EU-Mitgliedsstaaten entscheiden, ob sie der Kommissions-Empfehlung folgen. Sprich: Die deutsche Bundesregierung hat es mit in der Hand, ob der Mais erlaubt wird. Derzeit verhandeln die Parteispitzen, ob sie ein Gentechnik-Verbot in den Koalitionsvertrag aufnehmen. Merkels CDU blockiert hier eine Initiative von CSU und SPD. In den kommenden zwei Wochen wird in den Koalitionsverhandlungen entschieden.

Wenn sich jetzt lautstarker Protest der Bürger/innen erhebt, wird die Große Koalition um ein Gentechnik-Verbot kaum herumkommen. Bitte unterzeichnen Sie daher jetzt unseren Appell:

https://www.campact.de/gentechnik/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fgentechnik%2F&utm_term=Unterzeichnen+Sie+jetzt+den+Appell+f%26uuml%3Br+ein+Gentech-Verbot&utm_content=random-b&utm_source=%2Fgentechnik%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Der DuPont-Genmais „1507“ produziert nicht nur Gifte, die Schmetterlinge und Bienen gefährden. Zusätzlich ist er gegen Glufosinat resistent – ein gefährliches Pestizid, dem die EU schon 2017 die Marktzulassung entziehen will.

Der Genmais wird höchstwahrscheinlich zugelassen, wenn Deutschland im EU-Ministerrat nicht dagegen stimmt. Die neue Bundesregierung steht vor der Wahl: Sie kann gegen eine EU-Zulassung kämpfen sowie den Anbau mit nationalen Recht verhindern – oder sie kann sich den Lobbyisten der Gentechnik-Industrie beugen. Für wen wird sie sich entscheiden: für den DuPont-Konzern oder für uns Bürger/innen, die Gentechnik mit überwältigender Mehrheit ablehnen?

Seit vielen Jahren ist es einem breiten Bündnis aus Verbänden, Initiativen und Campact-Aktiven gelungen, den Anbau von Genpflanzen in Deutschland praktisch zu verhindern. Gemeinsam haben wir Gen-Technik ganz oben auf die politische Agenda gesetzt.

Auch in den Koalitionsverhandlungen ist Gentechnik jetzt Chefsache: Aus Verhandlungskreisen wissen wir, dass diese Frage in ganz kleiner Runde von Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel entschieden wird. Das ist unser Glück: Die Chefs der drei Volksparteien können es nicht ignorieren, wenn der Protest nun punktgenau einsetzt.

Wenn wir uns jetzt erheben, können wir einen weiteren Erfolg erzielen gegen Gentechnik in unserem Essen.

Energiewende retten: Umzingeln Sie das Kanzleramt
19.11.2013

Am 30.11. raus auf die Straße - Mit Schwarz-Rot droht Klientelpolitik für die Kohlelobby und das Ende für eine Energiewende in Bürgerhand. Das müssen wir verhindern: Am Samstag, den 30. November wollen wir mit vielen tausend Menschen in Berlin demonstrieren - und das Kanzleramt umzingeln. Protestieren Sie mit!

Sieht so am Samstag in einer Woche das Berliner Regierungsviertel aus: Ein Meer aus Fahnen, Transparenten und Ballons, das die Straßen füllt? Hunderte Flugdrachen mit Slogans, die in den Himmel vor dem Bundestag steigen. Eine Kette mit Tausenden Menschen, die gemeinsam das Kanzleramt umzingeln. Und die am Ende Schilder in die Luft halten, die ein großes Bild mit unserer Botschaft formen: Energiewende retten – Kohlekraft stoppen!

Ein kraftvolles Signal ist derzeit dringend nötig. Denn Schwarz-Rot droht die Bürger-Energiewende auszubremsen, mit ...

… einem Ausbaudeckel für die Erneuerbaren Energien,
… kaum überwindbaren Hürden für Anlagen von Bürger/innen und kleinen Genossenschaften,
… neuen Kohlesubventionen, so dass alte Dreckschleudern nicht eingemottet werden,
… noch weniger Energieeffizienz als unter Schwarz-Gelb.

Kommt das durch, erleben wir die Rolle rückwärts in der Energiepolitik. Das wollen wir verhindern – indem wir unseren Protest auf die Straße tragen!

Kommen Sie zur Demo nach Berlin!

Start: Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof
Zeit: Samstag, 30. November 2013

13.00 Uhr Auftaktkundgebung
13.30 Uhr Demo, Drachen-Aktion und Umzingelung Kanzleramt
15.00 Uhr Abschlusskundgebung

Alle Infos zur Demo unter: https://www.campact.de/energiewende/demo/protestieren-sie-mit/?utm_campaign=%2Fenergiewende%2F&utm_term=Alle+Infos+zur+Demo+in+Berlin...&utm_content=random-b&utm_source=%2Fenergiewende%2Fdemo%2F&utm_medium=Email

Selbst wenn die Pläne Eingang in den Koalitionsvertrag finden – Gesetzeskraft haben sie damit noch nicht. In den nächsten Monaten wird es innerhalb der Koalitionsparteien und mit den Ländern ein zähes Ringen um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Energiewende geben. Jetzt kommt es darauf an, die Verteidiger der Energiewende zu stärken und die Kohlelobby zu stoppen.

Wir haben Chancen, das zu schaffen. Unsere Kampagne wird von einer Welle der Unterstützung getragen. Fast 120.000 Menschen unterzeichneten innerhalb kürzester Zeit unseren Appell „Volle Kohle-Kraft voraus?“ an Hannelore Kraft als SPD-Verhandlungsführerin zur Energiepolitik. Umringt von einer Traube an Kamerateams überreichten wir ihr den Appell – den sie nach eigenem Bekunden schon längst kannte. Denn Tausende Campact-Aktive hatten dessen Veröffentlichung als große Anzeigen in Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutscher Zeitung und taz finanziert.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten sich vergangene Woche 1.200 Menschen, dass sie kommendes Wochenende einen Filmabend zur Energiewende organisieren und einen Drachen für die Demo am 30. November mit Slogans bemalen wollen. Danach waren unsere Aktionspakete aus – und wir restlos begeistert. Das alles stimmt hoffnungsvoll, dass uns auch am Samstag in einer Woche Großes gelingen kann – wenn Sie jetzt mit einsteigen.

Ingolf Bossenz für „neues deutschland“

Mahnmahl Mettigel
08.11.2013

Ingolf Bossenz sieht kein Ende der sogenannten Gammelfleischskandale

Das spanische Parlament hat jetzt den Stierkampf zum nationalen Kulturgut erklärt. Damit wird diese der Liebe zum Tier verpflichtete abendländische Tradition einem besonderen Schutz unterstellt. Der Deutsche Bundestag sollte Gleiches tun mit Blick auf den Hackepeterigel, auch Mettigel genannt. Dieser erstaunlichen Kulturschöpfung, die aus den zerschredderten Leibern einer Spezies (Schwein) per Hand eine völlig andere (Igel) erschafft, eignet schließlich etwas nachgerade Numinoses.
Leider ist, wie Papst Franziskus uns lehrt, dort, wo das Göttliche waltet, der Teufel nicht fern. Und der steckt, das wissen wir, besonders gern im Detail. Je kleiner, desto gemeiner. Und kleinere Details als die der zahllosen zerhackten, zerfetzten, zermahlenen, einst groß gewachsenen Tiere in den Rührbottichen der Fleischindustrie sind auf mechanischem Wege kaum herstellbar. In diesen Teilchenbeschleunigern wächst zusammen, was einzeln stört. Das Fleisch ist willig. Egal, ob alt und grau oder grün. Der Geist des sogenannten Verbrauchers ist schwach. Erinnerung ist ihm weitgehend Wurst. Denn der nächste Gammelfleisch-
skandal kommt mit eherner Gesetzmäßigkeit. Wenn die aktuelle Causa Bad Bentheim zu den Akten gelegt ist und der Kontrollhase frustriert und abgehetzt einen neuen Tatort erreicht, wartet dort bereits der Mettigel: »Ick bün all dor.«

Rettet den Regenwald e. V.

Ghanas Atiwa-Regenwald muss geschützt werden
16.11.2013

Wir sollen alle gemeinsam Ghanas größten Naturschatz retten - darum bitten uns Umweltschützer aus dem afrikanischen Land.

Es geht um den Atiwa-Regenwald, eines der bedeutendsten Ökosysteme Westafrikas. Seine vielfältige Tropenlandschaft hat einen ganz besonderen Artenreichtum geschaffen - mit Tieren und Pflanzen, die es nur noch selten auf dem Kontinent gibt; oder die ausschließlich im Atiwa-Wald leben.

Doch unglücklicherweise finden sich die Schätze nicht nur zwischen Himmel und Erde, sondern auch im Boden: Atiwa ist reich an Bauxit. Und das will die Regierung nun fördern und vermarkten.

„Die Verhandlungen mit internationalen Konzernen finden hinter verschlossenen Türen statt“, so Daryl Bosu von der Nichtregierungsorganisation A Rocha Ghana. „Doch noch ist keine Entscheidung gefallen. Deshalb bitten wir die internationale Gemeinschaft, unsere Petition an Präsident John Dramani Mahama und die Regierung zu unterschreiben. Sie sollen den Atiwa-Regenwald zum Nationalpark erklären und ihn so vor jeglicher Ausbeutung schützen. Heute und in Zukunft.“

Wir geben die Bitte der Umweltschützer aus Ghana an Sie weiter: Beteiligen Sie sich an der Petition zum Schutz eines einzigartigen Naturschatzes:

https://www.regenwald.org/aktion/932/ghanas-atiwa-regenwald-muss-geschuetzt-werden?mt=1718&v=0&ref=nl

Die Kanzlerin zeigte sich „erschüttert“ über die Tragödie auf den Philippinen. Und bei der Klimakonferenz in Warschau gab es zwar stehende Ovationen nach der Rede des philippinischen Delegierten – aber das war`s auch schon.

Avaaz

Seite an Seite mit den Philippinen
16.11.2013

Noch nie haben die Philippinen einen solch verheerenden Sturm verzeichnet. Viele Wissenschaftler machen den Klimawandel dafür mitverantwortlich. Zur Zeit beschließen globale Entscheidungsträger, ob bedrohte Länder die versprochenen Milliarden zum Schutz vor Klimakatastrophen erhalten sollen. Dies könnte den Philippinen helfen, solche Stürme besser zu überstehen. Der philippinische Delegierte fastet nun fürs Klima und hat eine Petition bei Avaaz gestartet ‒ stehen wir ihm zur Seite:

http://www.avaaz.org/de/petition/Stand_with_the_Philippines/?bViTtbb&v=31114

Das Ausmaß des Horrors auf den Philippinen ist unvorstellbar. Stürme mit einer Geschwindigkeit von 300km/h haben eine meterhohe Wasserwand vor sich hergetrieben, die zehntausend Menschen in den Tod gerissen hat. Eine Stadt mit 200.000 Einwohnern sieht aus, als hätte eine Atombombe eingeschlagen. Noch nie haben die Philippinen einen solchen Sturm verzeichnet. Doch wenn wir nicht umgehend handeln, könnte dies lediglich der Anfang sein.

Zur Zeit beschließen Entscheidungsträger aus aller Welt auf einer Klimakonferenz, ob sie die versprochenen Milliarden zum Schutz derjenigen auszahlen, die am stärksten vom Klimawandel bedroht sind. Yeb Sano, der philippinische Verhandlungsführer, hat den Delegierten unter Tränen verkündet, dass er fastet ‒ und zwar solange, bis ein Abkommen ausgehandelt wird, um seiner Familie, seinen Mitbürgern und all den Ländern, die von solchen Stürmen am stärksten bedroht sind, zu helfen.

Yeb steht allein vor einem Raum voller Bürokraten, die nahezu keine Hilfe leisten. Doch wenn sich unsere 29 Millionen starke Gemeinschaft hinter ihn stellt, könnten wir das Blatt wenden und die reichsten Verschmutzerstaaten zur Kasse bitten. Klicken Sie unten, um mitzuhelfen:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Stand_with_the_Philippines/?bViTtbb&v=31114

Yeb Sano, der klimapolitische Verhandlungsführer der Philippinen, versuchte nach dem Sturm stundenlang seinen Bruder zu erreichen. Als er endlich zu ihm durch kam, half dieser gerade dabei, Leichen zu bergen, damit die Aufräumarbeiten beginnen konnten. Infolge dieser Nachricht hielt Yeb Sano eine unglaublich mutige Rede an die Delegierten der Klimakonferenz. Dort sagte er:

"Ich spreche im Namen meiner Delegation. Doch vor allem spreche ich im Namen der zahllosen Menschen, die nicht mehr für sich selbst sprechen können, nachdem der Sturm sie in den Tod gerissen hat. Ich spreche auch im Namen derer, die durch diese Tragödie verwaist worden sind. Und ich spreche für diejenigen, die sich gerade im Wettlauf gegen die Zeit befinden, um Überlebende zu retten und das Leiden der Betroffenen zu lindern. Wir können jetzt drastische Maßnahmen ergreifen, um eine Zukunft, in der Superstürme zum Alltag gehören, zu verhindern… Was mein Land aufgrund dieses extremen Wetterereignisses durchlebt ist schlichtweg wahnsinnig. Die Klimakrise ist wahnsinnig. Wir können diesen Wahnsinn stoppen. Direkt hier in Warschau."

Wir schulden es den Opfern von Haiyan und den Opfern zukünftiger Stürme, mehr Weitblick zu beweisen als unsere Politiker. Der Klimawandel hat Opfer gefordert. Und den Klimawandel gilt es aufzuhalten. Wir brauchen dringend ein globales Abkommen, um den Planeten zu retten und dazu gehören unter anderem stärkere Bemühungen zur Finanzierung von Initiativen zum Klimaschutz. Die reichsten Länder haben bereits Millionen dafür zugesagt! Bislang ist von den versprochenen Geldern fast nichts angekommen, doch das kann und muss sich ändern. Die Tragödie der Philippinen inmitten der Klimakonferenz ist unsere Chance, das zu verwirklichen.

Klicken Sie unten, um Yeb und seinem Land zur Seite zu stehen ‒ und Solidarität mit den Menschen zu beweisen, die bereits Klimakatastrophen erlitten haben oder von ihnen bedroht sind:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Stand_with_the_Philippines/?bViTtbb&v=31114

Yeb beendete seine Rede mit einem schriftlichen Versprechen: “In Solidarität mit meinen Mitbürgern, die zu Hause kaum etwas zu Essen finden, sowie mit meinem Bruder, der in den vergangenen drei Tagen nichts gegessen hat. Bei allem Respekt, Herr Präsident, ohne jegliche Missachtung Ihrer Gastfreundschaft werde ich jetzt anfangen, freiwillig für das Klima zu fasten. Das bedeutet, dass ich während dieser Konferenz solange nichts essen werde, bis ein bedeutender Beschluss in Sicht ist." Gemeinsam kann unsere Bewegung diese Herausforderung annehmen und Yeb, seiner Familie und zukünftigen Generationen von gefährdeten Bürgern aus aller Welt Hoffnung schenken.

Albert-Schweitzer-Stiftung

Großschlachthof gestoppt
06.11.2013

Erfolg: Durch den Druck von BürgerInnen konnte der Bau eines Schlachthofs verhindert werden. Mindestens 120.000 Hühner hätten dort jeden Tag geschlachtet werden sollen. Letztendlich haben die BürgerInnen die Anlage per Abstimmung verhindert.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grossschlachthof-ahlhorn-verhindert

Hintergrundinfos Rindermast
10.11.2013

Wenn Sie sich für die Tiere einsetzen, werden Sie sicherlich immer wieder nach Belegen und Quellen gefragt, sobald Sie die Praktiken in der Agrarindustrie beschreiben. Unsere Hintergrundinfos können da sehr hilfreich sein. Heute beleuchten wir die Rindermast.

Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/rindermast

The petition site

Krimineller Sodomist hat eine arme Hündin zu Tode vergewaltigt - bitte Petition unterzeichnen!

http://www.thepetitionsite.com/1/poor-dog-was-sexual-abused-until-she-died--loznica-serbia-president-boris-tadic-horror-in-loznica/

Umweltinstitut München e. V.

Glyphosat-Verbot: Bundesrat unterstützt Forderungen des Umweltinstitut München
14.11.2013

Der Bundesrat hat die Regierung in Berlin dazu aufgefordert, die Vorerntespritzung mit Glyphosat sowie den Einsatz im Haus- und Kleingartenbereich zu verbieten. Die Ländervertretung unterstützt damit die Umsetzung der Sofortmaßnahmen, die bislang mehr als 100.000 Menschen in unserer Onlineaktion gefordert haben.

Ilse Aigner hatte es in ihrer Amtszeit nicht geschafft, den Verbraucherschutz über die Geschäftsinteressen von Monsanto zu stellen - obwohl sich auch in Deutschland in zunehmendem Maße Rückstände des Giftes in Mensch, Tier und Umwelt finden.

Der Beschluss des Bundesrats ist ein erster wichtiger Schritt, wir fordern außerdem:

  • Ein generelles Verbot von glyphosathaltigen Pflanzengiften
  • Einen Importstopp für genmanipulierte Lebens- und Futtermittel, die routinemäßig mit hohen Mengen an glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln behandelt werden
  • Eine lückenlose, staatliche Überwachung unserer Lebens- und Futtermittel

Wir lassen nicht locker - unterstützen Sie weiterhin unsere Arbeit, die ersten Erfolge zeichnen sich ab!

Hier unterzeichnen:
http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/onlineaktion_roundup-910.html

In der Dokumentation "Das tägliche Gift" wird das Pestizid Glyphosat kritisch unter die Lupe genommen. Das Umweltinstitut München hat an der Erstellung des Beitrages mitgewirkt. Die spannende Reportage können Sie in der ZDF-Mediathek online ansehen.

Hier Video ansehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2007844/ZDFzoom:-Das-t%C3%A4gliche-Gift

Japan will Atomkraftwerke zum Staatsgeheimnis machen
14.11.2013

Die japanische Regierung plant ein Gesetz, das die Sicherheit von Atomkraftwerken zur Verschlusssache macht. Offiziell sollen mit dem Geheimhaltungsgesetz jene Bereiche, die als besonders sensibel und heikel gelten, geschützt werden. Eine Spezifizierung, um welche Bereiche es sich handelt, gibt es jedoch nicht. Ebenso wenig ist eine Kontrolle darüber, was als geheim erklärt wird, vorgesehen - der Willkür ist damit Tür und Tor geöffnet. Und als Abschreckung für etwaige "Whistleblower" werden Gesetzesverstöße mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet.
Vorgeschobener Grund für das neue Gesetz: Die Reaktoren müssen gegen Terrorattacken geschützt werden. Tatsächlich werden auch in Deutschland bestimmte Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der Terror-Abwehr geheim gehalten. Doch die japanische Regierung will offenbar vor allem Schlampereien, Sicherheitsmängel und Missstände in den Anlagen vor der Öffentlichkeit geheim halten - eine Strategie, die der AKW-Betreiber Tepco schon seit vielen Jahren praktiziert. Das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf Informationen wird damit von einer so genannten demokratischen Regierung einfach ausgehebelt.

Weitere Informationen zu den Risiken der Atomkraft finden Sie in unserer Atom-Infokampagne unter: http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/atominfo_kampagne-768.html

Von Pogo gibt es ein neues grandioses Bild „Meeresrauschen“

Das Meer und seine Geschöpfe – ein lebender Organismus, der sich auf Grund seiner Systembedingungen im Wechsel der Bestandteile selbst erhält. Die Erhaltung der Bestandteile ist dabei nur durch ihre Beziehung auf das Ganze möglich. Ozeane voller Leben – sie unterliegen stetiger Veränderung durch die Kraft des Meeres und unversöhnliche Interessengegensätze. Nur der Mensch hat die Wahl – zerstören oder beschützen.

Arthur Schopenhauer :

„Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. … Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig

Vegetarierbund Deutschland e. V.

Speisen auf Reisen
10.11.2013

Der VEBU hat eine aktuelle und praktische Übersicht über das vegetarisch-vegane Angebot im bundesweiten Personenverkehr auf der Schiene und über den Wolken erstellt.

Weiterlesen: http://vebu.de/aktuelles/news/1798-fleischlos-im-personenverkehr?utm_source=newsletter13-11-10&utm_medium=email&utm_campaign=fleischlosflugbahn

Vegan und Impfen
10.11.2013

Sicherlich denkt jeder Mensch in seinem Leben irgendwann einmal über das Thema Impfen nach. Gerade für vegan Lebende könnte sich dieses Nachdenken schnell zu einer Gewissensfrage entwickeln.

Mehr dazu: http://vebu.de/gesundheit/probleme-und-risiken/1784-qualvolle-impfentscheidung?utm_source=newsletter13-11-10&utm_medium=email&utm_campaign=impfen

Mit Freunden ins neue Jahr
10.11.2013

Die VEBU-Silvestertagung findet in diesem Jahr in der Nähe von Nürnberg statt. Geboten wird ein umfangreiches Programm mit leckerem Essen und festlichem Silvesterabend.

Feiern Sie mit: http://www.vebu.de/aktuelles/veranstaltungen/kommende-veranstaltungen/1748-silvestertagung-2013-2014?utm_source=newsletter13-11-10&utm_medium=email&utm_campaign=silvestertagung

 

Wir werden feiern, trotz allem. „Die Zukunft wird vegan sein – oder sie wird nicht sein“

Barbara

14.11.2013 - EXTRA

Pressegespräch mit Inge Jens und Barbara Rütting: 30 Jahre Pershing-Stationierung

Einladung zum Pressegespräch, Pressehütte Mutlangen, Forststr. 3, 73557 Mutlangen

30 Jahre Stationierungsbeschluss – atomwaffenfrei Jetzt!

mit den Zeitzeugen: Inge Jens, Barbara Rütting u.a.

Am Freitag, den 22.11.2014 um 11:00 Uhr werden Ihnen die Teilnehmerinnen der Prominentenblockade: Inge Jens, Barbara Rütting und Werner Dierlamm; mit den Friedensaktivisten: Paul Russmann und Lotte Rodi, sowie mit Mutlangens Bürgermeister Peter Seyfried, Mitglied von Mayors for Peace, über ihre Erfahrungen aus der Stationierungszeit und ihre heutigen Aktivitäten berichten.

Vor 30 Jahren: Am 22.und 23.11.1983 debattierte und beschloss der Deutsche Bundestag die Stationierung der atomaren Pershing-II Raketen, mit 286 Ja-Stimmen und 226 Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Am 26.11.1983treffen in Mutlangen um 2:00 Uhr früh die ersten Raketenteile ein. 3.000 Menschen werden bei Blockadeaktionen in den folgenden Jahren festgenommen, wegen Nötigung angezeigt und verurteilt.

Vor 25 Jahren: begann der Abzug der Pershing II. Im Dezember 1987 hatten US-Präsident Ronald Reagan und der Generalsekretär der KpdSU Michail Gorbatschow den INF-Vertrag unterzeichnet. Die Atomraketen werden in der Folge abgezogen und verschrottet. Mutlangen wird atomwaffenfrei.

Heute: Lagern noch immer Atombomben in Deutschland. Wie der Spiegel letzte Woche berichtete sollen diese durch neue modernisierte ersetzt werden. 100 Bürgermeister und die Friedensaktivisten fordern die neue sich bildende Bundesregierung: Macht Deutschland endlich atomwaffenfrei.

Hinweis: Der gemeinnützige Verein "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation" hält seit 2011 Zeitzeugenerinnerungen zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts mit der Kamera fest. Über sein Online-Archiv "www. gedaechtnis-der-nation.de/erleben" werden die Videointerviews der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch jene Zeitzeugengespräche, die der Verein anlässlich des 30. Jahrestags der Stationierung der Pershing II-Raketen in Mutlangen führen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Schlupp-Hauck

Um Anmeldung wird gebeten: wolfgang.schlupp-hauck@t-online.de
möglichst bis 20.11.2013

Wolfgang Schlupp-Hauck
Klarenbergstr. 200
73525 Schwäbisch Gmünd
07171 18 20 58

13.11.2013

Albert-Schweitzer-Stiftung

TV-Hinweis: stern TV Mittwoch, 13.11.2013 um 22:15 Uhr zur Hühnermast
12.11.2013

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

auf stern TV (RTL) geht es morgen um die »Nutztierhaltungsform«, die nicht nur aus unserer Sicht am meisten Leid und Tod bringt: die Hühnermast.

Als Experte ist Mahi Klosterhalfen, unser geschäftsführender Vorstand, ins Studio eingeladen. Er wird dort auf einen Sprecher der Geflügelindustrie treffen.

Mahi Klosterhalfen warnt vor zu hohen Erwartungen: »Mein Gegenspieler ist ein absoluter Medienprofi und für mich ist das der erste Live-Auftritt im Fernsehen. Ich rechne zudem damit, dass keinerlei schockierende Undercover-Videos, sondern nur Bilder aus einem Vorzeigestall der Geflügelindustrie gezeigt werden. Das ist keine leichte Ausgangssituation. Trotzdem werde ich mein Bestes geben, um den Tieren meine Stimme zu leihen.«

Die Eckdaten
Sendung & Sender: stern TV, RTL
Datum: Mittwoch, 13.11.2013
Zeit: 22:15 Uhr, live (der Hühnermast-Beitrag kommt evtl. etwas später)

Wir freuen uns über alle ZuschauerInnen, die Mahi Klosterhalfen morgen die Daumen drücken!

Herzliche Grüße
Ihr Team der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

PS: Von Versuchen, stern TV im Vorfeld der Sendung zu beeinflussen, bitten wir abzusehen.

12.11.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor 31 Jahren, am 9. November 1982 habe ich mich mit anderen Aktivisten in Berlin an das Tor des Pharmakonzerns Schering gekettet, um gegen dessen Tierversuche zu protestieren. Durch diese in den Medien wie BILD in großer Aufmachung berichtete Aktion erfuhren viele Menschen überhaupt  zum ersten Mal, was alles an Grausamkeiten den Tieren – angeblich zum Wohle des Menschen – angetan wird.
Trotz jahrezehntelanger massenhafter Proteste aus der Bevölkerung und den Tierschutzorganisationen und trotz aller Beweise, dass Tierversuche der Wissenschaft nicht nützen sondern sie sogar in die Irre führen, haben die Versuche nicht ab- sondern zugenommen.

In meiner Zeit als Abgeordnete im Bayerischen Landtag habe ich den damaligen Papst geradezu angefleht, es dem immerhin inzwischen heilig gesprochenen Franziskus von Assisi gleich zu tun und sich für den Schutz der Tiere und auch gegen Tierversuche einzusetzen – vergeblich. Die katholische Kirche kann wohl nicht anders – verkündet sie sinngemäß doch, wir Menschen sollten die Tiere nicht zu sehr lieben und dürften sie auch zur Ernährung, Bekleidung, für Versuche und sogar zu „Vergnügungen“ wie den Stierkampf benutzen, der ja nun sogar zum Weltkulturerbe erklärt werden soll. Auch für das großartige von „Pro animale“ in Assisi aufgebaute Tierheim „Sorriso di San Francesco“ (Lächeln des Heiligen Franziskus) gab es von kirchlicher Seite keine Unterstützung, im Gegenteil. Meine Hoffnungen in den neuen Papst waren und sind folglich gleich Null.

Bei Daniela Böhm hingegen ist die Hoffnung offenbar noch ungebrochen. Sie fuhr am Welttierschutztag mit einer kleinen Gruppe zuerst nach Assisi und anschließend nach Rom, um dem Vatikan eine Petition mit rund 18.000 Unterschriften zu übergeben mit der Bitte, der „Papst der Herzen“ möge doch auch der Papst der Tiere werden.

Ich bin gespannt!

Hier ihr Bericht :

Zur Petition „Katholische Kirche, Papst Franziskus: Für die Tiere und ihr Recht auf Leben und Unversehrtheit" auf Change.org
25.10.2013

Liebe UnterstützerInnen,

am 5. Oktober waren wir in Rom und haben unsere Petition mit rund 18.000 Unterschriften im Vatikan übergeben. In meinem Begleitschreiben an Papst Franziskus habe ich um eine Bestätigung gebeten und am Schluss geschrieben: „Sie sind der Papst der Herzen, ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Sie auch der Papst der Tiere werden.“
Am Tag davor waren wir in Assisi. Wir hatten für diesen speziellen Anlass, dem internationalen Tierrechtstag und Namenstag des hl. Franziskus, Flyer mit dem italienischen Petitionstext drucken lassen und dort verteilt - unsere aller gemeinsame Bitte für die Tiere! Die kleinen Gassen in Assisi waren überfüllt, jeder wollte einen Blick auf den Papst erhaschen, aber trotz der vielen Menschen war die Stimmung vor Ort schön und friedlich.
Weiter unten finden Sie links zu ein paar Bildern.

Ich glaube, dass das alte Sprichwort „steter Tropfen höhlt den Stein“, sich auch bei diesem Anliegen eines Tages bewahrheiten wird. Zwar ist die katholische Kirche ein sehr alter und großer Stein, aber ich bin davon überzeugt, dass auch hier ein Umdenken in Bezug auf unsere kleinen Brüder und Schwestern stattfinden wird. Und es geschieht ja schon - so viele Menschen innerhalb dieser Glaubensgemeinschaft setzen sich bereits für Tiere ein. Das hat man auch an dem allgemeinen Interesse an unseren Flyern gesehen.

Ich hätte noch eine wichtige Bitte an Sie: Viele unter Ihnen kennen vielleicht schon die Europäische Bürgerinitiative zur Abschaffung von Tierversuchen - falls nicht, könnten Sie diese bitte unterzeichnen und teilen, bzw. an Ihre Freunde weiterleiten? Dank der Europäischen Bürgerinitiative können sich die Bürger Europas aktiv an der Politik der Europäischen Union beteiligen. sofern sie eine Million Unterschriften sammeln.

http://www.stopvivisection.eu/de

STOP VIVISECTION gibt Bürgern die Möglichkeit, NEIN zu Tierversuchen zu sagen und einen verantwortungsbewussteren Umgang mit der Wissenschaft zu fordern, der sowohl den Schutz der Menschenrechte als auch die Rechte der Tiere garantiert.

Herzliche Grüße

Daniela Böhm

Bitte diese Petition unbedingt unterzeichnen und weiterleiten!

Rettet den Regenwald e. V.

Sierra Leone: Für Palmöl-Protest in den Knast
31.10.2013

In Afrika wehren sich die Menschen gegen den Anbau von Palmöl für den Export nach Europa. In Sierra Leone legt die belgisch-luxemburgische Socfin-Gruppe auf 65 Quadratkilometern Land Ölpalmplantagen an, weitere 50 Quadratkilometer sollen demnächst hinzukommen.
Die Einwohner werden dafür gewaltsam vertrieben und die Natur wird zerstört. Wer sich gegen die Landnahme wehrt, wird von der Firma angezeigt und ins Gefängnis geworfen. Die Plantagenbetreiber verklagen auch Organisationen, Journalisten und Medienanstalten, die über den Landraub und die Menschenrechtsverletzungen berichten.
Hauptanteilseigner von Socfin ist die französische Bolloré-Gruppe. Deren Gründer, der Magnat Vincent Bolloré, steckt zusammen mit dem Socfin-Firmenchef, Hubert Fabri, hinter den Anzeigen gegen die Menschen. Das berichten 12 Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung.
Die Aktivisten in Sierra Leone bitten, an die Bolloré-Gruppe und die Justizbehörden des westafrikanischen Landes zu schreiben.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition:
https://www.regenwald.org/aktion/930/sierra-leone-fuer-palmoel-protest-in-den-knast?mt=1713&v=0&ref=nl

Malaysia: Helft uns gegen den Staudamm
06.11.2013

Im malaysischen Bundesstaat Sarawak auf Borneo protestieren die Regenwaldbewohner gegen die Zerstörung ihrer Natur und Lebensgrundlage: Zwölf Mega-Staudämme will die Regierung dort bauen lassen. Die indigenen Penan haben mehrere der Bauplätze besetzt.

Bitte protestieren Sie beim beteiligten Schweizer ABB-Konzern:
https://www.regenwald.org/aktion/931/malaysia-regenwaldbewohner-wollen-keine-staudaemme?mt=1716&v=0&ref=nl

Vier Pfoten

Zahl der Versuchstiere in Deutschland erneut gestiegen // VIER PFOTEN kritisiert: Bundesregierung nimmt Forderung nach Reduzierung von Tierversuchen nicht ernst
28.10.2013

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat heute die Tierversuchsstatistik 2012 vorgelegt. Die traurige Bilanz: 2012 mussten erstmals über drei Millionen Tiere ihr Leben für Versuche lassen. Die Anzahl der Tiere, die im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen getötet wurden, ist laut Statistik im letzten Jahr um fast sechs Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass 2012 über 170.000 Tiere mehr verwendet wurden, als noch 2011. Deutschland zeigt damit einen klaren Trend: Von 1997 bis 2012 hat sich die Zahl der in Versuchen verwendeten Tiere mehr als verdoppelt. Insgesamt starben im vergangenen Jahr für Tierversuche 3.080.727 Tiere.

„Obwohl das 3-R-Prinzip (Reduce, Refine, Replace) Grundstein der Tierversuchspolitik sein sollte, schaffte es die Bundesregierung nicht, dem nachzukommen. Immer noch werden vermehrt Projekte gefördert, die mit Tierversuchen arbeiten - selbst wenn diese oft überhaupt nicht auf den Menschen übertragbar sind. Das bringt nur unnötiges Leid für Labortiere und insgesamt einen Rückschritt für die Wissenschaft“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „VIER PFOTEN appelliert daher an die Bundesregierung: Als führender Standort für Innovation und Forschung in Europa sollte Deutschland eine Vorbildfunktion für andere Industrieländer sein, indem die Entwicklung von alternativen Methoden gefördert wird, um Tierversuche sukzessive zu ersetzen.“

Der größte Teil der verwendeten Tiere sind Nager, wie zum Beispiel Ratten, Mäuse und Meerschweinchen. Es wurden jedoch auch eine große Auswahl an anderen Arten verwendet: Fische, Vögel, Hasen, Hunde, Katzen, Pferde und nichtmenschliche Primaten. „Tierversuche sind fast nie auf den Menschen übertragbar. Der Unterschied zwischen Arten liegt nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer Anatomie, Physiologie, Metabolismus, Neurologie, Pharmakologie, usw.“, sagt Dr. Martina Stephany. „Selbst relative geringe molekulare Differenzen können erhebliche Schwankungen in Resultaten zur Folge haben, was bedeutet, dass von Tierstudien auf menschliche Patienten zu schließen sehr bedenklich ist.“ VIER PFOTEN fordert die Bundesregierung dringend dazu auf, sich endlich mehr für die Förderung alternativer Testmethoden einzusetzen. Zur großen Auswahl an tierfreien, innovativen Techniken zählen Computermodelle, elektronische Scannings und Abbildungen sowie Molekularstudien oder sogar Forschungen mit Zellkulturen. Diese würden verlässlichere Resultate in kürzerer Zeit produzieren.

Weitere Informationen zum Thema Tierversuche finden Sie auf:
www.vier-pfoten.de/kampagnen/tierversuche

Über wunderbare Erfolge kann VIER PFOTEN berichten:

VIER PFOTEN beendet illegale Privathaltung von Braunbären in Polen // Drei polnische Käfigbären wurden erfolgreich in eine neue Bärenfreianlage nach Posen überführt
05.11.2013

Die drei Braunbären Wania (22), Misza (22) und Borys (18) haben es geschafft: Nach jahrzehntelanger Käfighaltung auf einem privatem Tierheimgelände hat die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den Umzug der Bären in eine artgemäße Umgebung ermöglicht. Gestern konnten Wania, Misza und Borys nun endlich ihre neue Freianlage im Zoo Posen beziehen.

Die drei Bären lebten seit 10 bzw. 15 Jahren im Tierheim Korabiewice in der Nähe von Warschau. VIER PFOTEN übernahm die Verantwortung der Bären im Jahr 2012, nachdem die polnische Tierschutzorganisation Viva das Tierheim übernommen hatte. Für den Bau der modernsten und größten Bärenfreianlage Polens kooperierte VIER PFOTEN wiederum mit dem städtischen Zoo Posen. Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung beim Bau der Bärenfreianlage verpflichtete sich der Zoo dazu, die hohen inhaltlichen Qualitätsstandards von VIER PFOTEN bezüglich Bärenmanagement sowohl beim Bau, als auch beim späteren Betrieb zu berücksichtigen.

„Wania, Misza und Borys sind gestern wohlauf in ihrem neuen Zuhause in Posen angekommen. Dort leben sie jetzt in einer 1,2 Hektar großen Freianlage mit Waldfläche, Rückzugsmöglichkeiten und Teichen, die extra für die letzten privat gehaltenen Bären in Polen erbaut wurde“, berichtet Bärenexperte Carsten Hertwig von VIER PFOTEN. „Es war wirklich rührend zu sehen, wie die alten Bären zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Pfoten auf Waldboden gesetzt haben und mit der Nase die frische Waldluft erschnuppert haben.“

„Die drei Bären hatten bereits als Zirkusbären ein qualvolles Leben geführt, bevor sie im Tierheim landeten. Ursprünglich sollten sie dort ein besseres Leben haben. Das Gegenteil war leider der Fall: Die Tiere waren verwahrlost, mangelernährt und wiesen extreme Verhaltensstörungen auf. Durch das ständige Nagen an den Gitterstäben und die schlechte Ernährung war der Zustand ihrer Zähne katastrophal“, berichtet der Experte. „Borys ist zudem auf einem Auge blind, vermutlich da er im Zirkus geschlagen wurde. Wania hat vom jahrelangen Leben auf Betonboden schwere Gelenkprobleme. Wir freuen uns, dass die alten Bären ihren Lebensabend nun endlich so artgemäß wie möglich verbringen können“, freut sich Carsten Hertwig mit dem gesamten Team.

Zoodirektor Lech Banach vom Zoo Posen: „Mit einer Fläche von 120 Hektar und dem weitläufigen Waldgebiet besitzt unser Zoo die idealen Voraussetzungen für eine Bärenfreianlage. Es freut uns daher sehr, dass wir dieses schöne Projekt nun gemeinsam mit VIER PFOTEN in Angriff genommen haben. Endlich können wir den geschundenen Bären einen eigenen, artgemäßen Lebensraum bieten!“ Eine weitere Ausbaustufe ist für 2014 geplant, um vier weitere polnische Bären ohne Haltungsgenehmigung aus einem städtischen Tierpark ein neues Zuhause zu geben. Damit hätte VIER PFOTEN dann endgültig die illegale Braunbärenhaltung in Polen beendet.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/projekte/baeren

VIER PFOTEN bringt sechs deutsche Zirkustiger in das Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika
06.11.2013

Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am Montag sechs Tiger aus dem deutschen Zirkus „Starlight Fischer“ übernommen und vom hessischen Weilburg in das Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika gebracht. Dort konnten die Tierschützer sie gestern Nachmittag in ihr Eingewöhnungsgehege entlassen. Die Tiere haben den langen Flug von Frankfurt am Main bis Johannesburg gut überstanden und erkunden derzeit ihr neues naturnahes Zuhause ohne Gitter und unter freiem Himmel.

Die sechs Tiger Khan, Radja, Douglas, Shir-Khan, Prinz und Pascha wurden in deutschen Zirkussen geboren und kamen als Jungtiere zum Zirkus Starlight. Vier der Tiere traten zunächst noch in der Manege auf. Die Vorführungen wurden jedoch eingestellt, als die Großkatzen ausgewachsen waren. Seitdem wurden die Tiger in Gruppen von zwei und vier Tieren in zwei Zirkuswagen auf maximal 25 Quadratmetern mitgeführt. Zudem stand ihnen manchmal ein Wagen mit Badebecken zur Verfügung. An den Gastspielorten teilten sie sich abwechselnd ein kleines Außengehege.

„Diese Bedingungen waren alles andere als artgemäß und lagen unterhalb der geltenden Mindestanforderungen“, erklärt Wildtierexperte und Biologe Thomas Pietsch von VIER PFOTEN, der den Transport der Großkatzen begleitete. „Tiger in menschlicher Obhut brauchen riesige, reich strukturierte Gehege mit Rückzugsräumen und Deckung für alle Tiere, großzügigen Badegelegenheiten und erhöhten Plätzen oder Baumstämmen zum Klettern, Liegen und Kratzen. Fahrende Zirkusunternehmen können diese Bedingungen nicht bieten. Die Betriebe wechseln ständig den Ort, deshalb sind die Verhältnisse in den Käfigwagen und den transportablen Außengehegen extrem beengt.“

Nach monatelangen Gesprächen konnten die Wildtierexperten von VIER PFOTEN und das zuständige Veterinäramt Groß-Gerau den Zirkus davon überzeugen, die Tiere freiwillig in die Obhut der Tierschutzorganisation zu übergeben. „Wir freuen uns sehr, dass der Zirkus eine Entscheidung im Sinne der Tiere getroffen hat“, betonte Thomas Pietsch. „Und wir fordern andere Zirkusse auf, diesem positiven Beispiel zu folgen.“ Doch einen Wermutstropfen gibt es. Der Zirkus Starlight behält seinen siebten Tiger, die gut zweijährige Zaila. „Sie wurde per Hand aufgezogen und tritt derzeit noch in der Manege auf“, berichtet Thomas Pietsch. „Leider konnten wir den Zirkus bisher nicht überzeugen, uns auch Zaila zu überlassen, doch wir hoffen, dass ihr Besitzer auch sie bald in unsere Obhut gibt.“

Geschätzte 200 Großkatzen, davon etwa 100 Tiger, fristen in deutschen Zirkussen ein trauriges Dasein. Die Wildtierhaltung in Zirkussen steht in Deutschland seit langem in der Kritik. Nicht domestizierte Tierarten wie Elefanten, Giraffen, Großkatzen usw. können in fahrenden Zirkusbetrieben in keiner Weise ihren arteigenen Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. Darin sind sich Wissenschaftler, Bundestierärztekammer, eine große Mehrheit der Bundesländer und nicht zuletzt die deutsche Öffentlichkeit einig. Der erfolgreiche Transport zeigt beispielhaft, dass Lösungen für Zirkusse mit Wildtieren möglich sind. „Wir nehmen die Überführung zum Anlass, von der kommenden Bundesregierung ein gesetzliches Verbot für Wildtiere im Zirkus zu fordern. Dieser Punkt muss im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden“, fordert Thomas Pietsch.

Die sechs Tiger aus dem Zirkus Starlight dürfen in einigen Wochen aus dem Eingewöhnungsgehege in ihr endgültiges Zuhause einziehen. Im 1250 Hektar großen LIONSROCK nahe der Stadt Bethlehem leben mit den Neuankömmlingen insgesamt 82 gerettete Löwen und 14 Tiger sowie Zebras, Gnus, Pferde und Antilopen

Campact

Energiewende retten - Frau Kraft stoppen!
28.10.2013

In Sachen Klimaschutz und Energiewende geht es bei den Koalitionsverhandlungen um alles oder nichts: Als führendes Industrieland könnte Deutschland der Welt zeigen, wie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ohne Kohlemeiler und Atomkraft aussieht, die Hunderttausende Arbeitsplätze schafft. Oder aber die Kohlelobby setzt sich durch - und bremst die Energiewende aus. Welchen Kurs die deutsche Klima- und Energiepolitik in den nächsten vier Jahren verfolgt, entscheidet sich in den nächsten Tagen und Wochen.

Derzeit sieht es nicht gut aus: Ausgerechnet Hannelore Kraft verhandelt für die SPD die Energiepolitik. Während die NRW-Ministerpräsidentin sonst häufig das Gemeinwohl verteidigt, vertritt sie in der Energiepolitik bisher Konzerninteressen. Das Ausbautempo bei den Erneuerbaren Energien will sie senken, energieintensive Betriebe weiter exzessiv von der EEG-Umlage befreien und Kohlekraft zusätzlich subventionieren.

Jetzt müssen wir Bürger/innen Frau Kraft klar machen, dass wir diese Klientelpolitik für die Kohleindustrie nicht dulden. Wir haben Chancen, sie zu einem Politikwechsel zu bewegen, denn Kraft wird als nächste Kanzlerkandidatin gehandelt. Da passt ein rückwärtsgewandtes Kohle-Image schlecht ins Konzept. Zudem ist ihr Kurs auch innerhalb der SPD umstritten. Wenn übermorgen die Energie-Verhandlungsgruppe zusammentritt, wollen wir Kraft mindestens 75.000 Unterschriften überreichen. Das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe!

Appell unterzeichnen: https://www.campact.de/energiewende/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fenergiewende%2F&utm_term=Klicken+Sie+hier+und+unterzeichnen+Sie+den+Appell...&utm_content=random-a&utm_source=%2Fenergiewende%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Bundesweiter Volksentscheid zum Greifen nah
07.11.2013

Seit Jahren scheitert die Einführung bundesweiter Volksentscheide an der Union. Doch nun fordern SPD und CSU mehr direkte Demokratie im Koalitionsvertrag. Die CDU ist in die Defensive geraten. In diesem Punkt müssen wir SPD und CSU jetzt den Rücken stärken.

In vielen Gemeinden und Bundesländern können wir längst in Volksentscheiden abstimmen. Bislang haben sich die Unionsparteien jedoch stets geweigert, solche Entscheide auf Bundesebene einzuführen. Nun ist in den Koalitionsverhandlungen plötzlich Bewegung in die Sache gekommen: In seltener Eintracht befürworten CSU und SPD die Stärkung direkter Demokratie auf Bundesebene. Die CDU ist in die Defensive geraten.

Kommen bundesweite Volksentscheide? Dies entscheiden die Parteispitzen wohl schon nächste Woche. Daher wollen wir CSU-Chef Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel zeigen, wie wichtig den Bürger/innen direkte Demokratie ist: Sie sollen standhaft bleiben und nicht einknicken. Am nächsten Mittwoch möchten wir ihnen den Appell persönlich überreichen. Bis dahin wollen wir 99.999 Unterstützer/innen gewinnen - und Sie!

Hier unterzeichnen: https://www.campact.de/volksentscheid/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fvolksentscheid%2F&utm_term=Hier+klicken+und+Online-Appell+unterzeichnen...1&utm_content=random-b&utm_source=%2Fvolksentscheid%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Damit bundesweite Volksentscheide eingeführt werden können, muss das Grundgesetz mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag geändert werden. Über eine solche Mehrheit verfügt nur eine Große Koalition. Die jetzigen Koalitionsverhandlungen bieten also eine Chance, die sich frühestens in vier Jahren wieder ergibt: Entweder einigen sich Union und SPD jetzt und stärken die direkte Demokratie - oder es passiert die nächsten Jahre nichts.

Der Verein „Mehr Demokratie“ hat ein detailliertes Konzept für bundesweite Volksentscheide entwickelt: Zunächst muss eine Volksinitiative 100.000 Unterschriften für einen Gesetzesentwurf sammeln, der dann dem Bundestag zur Beratung vorgelegt wird. Lehnt das Parlament den Vorschlag ab, kann ein Volksbegehren eingeleitet werden. Damit es Erfolg hat, müssen in sechs Monaten eine Million Unterschriften zusammenkommen. Dann wird der Gesetzesentwurf der Gesamtbevölkerung zum Volksentscheid vorgelegt. Den Ausgang bestimmt - wie bei Wahlen - die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Mittlerweile befürworten neun von zehn Bürger/innen bundesweite Volksentscheide. Es gibt nur wenige politische Forderungen, die von so vielen Menschen geteilt werden. Das ist ein Erfolg unserer Kampagnenpartner, die seit Jahren unermüdlich für mehr Direktdemokratie streiten: Mehr Demokratie e.V., Omnibus für Direkte Demokratie und die Online-Plattform OpenPetition. Die riesige Zustimmung in der Bevölkerung können wir jetzt in echten politischen Fortschritt verwandeln - mit Ihrer Hilfe

Und schon wieder geht es um Vergewaltigung – diesmal in Kenia. Bitte den Protest unterstützen!

Die womöglich schlechteste Strafe für Vergewaltiger?
26.10.2013

Warnhinweis: Diese Email enthält Beschreibungen sexueller Gewalt.

Die 16jährige Liz war gerade auf dem Nachhauseweg von der Beerdigung ihres Großvaters, als sie von sechs Männern überfallen und abwechselnd vergewaltigt wurde. Dann warfen sie ihren bewusstlosen Körper in eine 6 Meter tiefe Latrinengrube. Die Strafe für die Täter? Die Polizei forderte sie auf, vor der Wache Rasen zu mähen und ließ sie dann frei!

Die Geschichte von Liz hat in Kenia für Bestürzung gesorgt. Politiker und Polizei stehen nun unter Handlungsdruck. Doch Frauenrechtsgruppen in Kenia sagen, dass sich nichts ändern wird, wenn nicht weltweite Aufmerksamkeit auf die Regierung gelenkt wird. Sie bitten uns dringend um Hilfe, damit Liz Gerechtigkeit erfährt -- und ihr Fall einen Wendepunkt in der kenianischen Vergewaltigungs-Epidemie hervorruft.

Bislang ist niemand zur Rechenschaft gezogen worden -- weder die Vergewaltiger, noch die Polizei. Doch heute ändern wir das. Setzen wir uns gemeinsam für Liz ein, bevor ihre Peiniger und die Polizei sich davonmachen. Klicken Sie unten, um Gerechtigkeit für Liz zu fordern und weitere Mädchen vor solchen Gewaltakten zu schützen:

http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/?bViTtbb&v=30659

Laut der Mutter des Mädchens sind die Vergewaltiger nach ihrer Freilassung zu Liz nach Hause gekommen, um sie zu verspotten. Sie verhielten sich, als stünden sie über dem Gesetz -- und hatten guten Grund zu der Annahme. Aufgrund lächerlicher bürokratischer Auflagen hat die Polizei den Fall von Liz als 'Angriff' eingetragen und die Mutter gebeten, sie zu 'säubern'. Dadurch sind wichtige forensische Beweise zerstört worden. Während Liz nun im Rollstuhl sitzt, sind ihre Peiniger auf freiem Fuß.

Der Fall von Liz ist nur die Spitze des Eisbergs. In Kenia sind zwei Drittel aller Schülerinnen und die Hälfte aller Schüler sexuell missbraucht worden. Dieses Jahr hat ein historisches Urteil eines kenianischen Gerichtshofes entschieden, dass die Polizei ihrer Arbeit unzulänglich nachkommt und sie aufgefordert, Kenias strenge Gesetze gegen Vergewaltigung zu vollstrecken. Vergewaltigungen sind überall illegal, doch zu oft werden die Gesetze von den Männern, die unsere Töchter beschützen sollten, einfach nicht durchgesetzt. Der Fall von Liz bietet Anlass, das zu ändern.

Die Polizei behauptet, nicht ausreichend Geld oder Schulungen zu haben, um die Gesetze zu vollstrecken. Doch es bedarf nicht viel Schulung, um zu wissen, dass Rasenmähen keine Strafe für Vergewaltigung ist. Wenn wir dazu beitragen können, dass die Peiniger und die Polizei zur Rechenschaft gezogen werden, können wir einen Präzedenzfall schaffen, der die Polizei dazu zwingt, Vergewaltigungen wie ernsthafte Verbrechen und nicht wie Ordnungswidrigkeiten zu behandeln. Unterzeichnen Sie jetzt, um Gerechtigkeit für Liz zu fordern und dazu beizutragen, Gewalt an Mädchen zu beenden.

http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/?bViTtbb&v=30659

Avaaz-Mitglieder haben sich auf der ganzen Welt gegen Vergewaltigung eingesetzt -- erst kürzlich haben wir Indiens Regierung dazu gebracht, eine milliardenschwere landesweite Aufklärungskampagne zu dem Thema zuzusagen. Auch wenn wir nicht rückgängig machen können, was Liz passiert ist, können wir zumindest dafür sorgen, dass es nicht wieder geschieht. Machen wir uns an die Arbeit.

Ist dies Tibets große Chance?
04.11.2013

Tibetische Bürgerinnen und Bürger, die sich weigern, ihre Häuser mit der chinesischen Flagge zu versehen, riskieren es, verprügelt oder erschossen zu werden – ein Versuch, sie seelisch zu brechen. Doch nun haben wir eine seltene Gelegenheit, den stolzen, wenn auch verzweifelten, Menschen in Tibet Hoffnung zu schenken.

Die chinesische Regierung will ihre Rechtsverletzungen mit Hilfe einer intensiven Kampagne verschleiern, um andere Länder davon zu überzeugen, China in den UN-Menschenrechtsrat hineinzuwählen. In Tibet wird Journalisten der Zutritt verboten, eine alte Religion unterdrückt und Menschen verhaftet. Wenn genug von uns die Ereignisse beleuchten, können wir China von seinem harten Kurs abbringen, mit dem sich das Land die benötigten 97 Stimmen sichern will.

Zeigen wir den Menschen in Tibet, dass die Welt sie nicht vergessen hat. China verspürt bereits den Druck: 13 Regierungen haben gerade auf die Menschenrechtslage in Tibet hingewiesen. Unterzeichnen Sie, um Tibet zur Seite zu stehen und verbreiten Sie die Aktion. Wenn wir 1 Million Unterschriften erzielen, überreichen wir die Petition an entscheidende UN-Delegationen und sorgen in der Presse für Aufsehen.

Hier unterzeichnen: https://secure.avaaz.org/de/stand_with_tibet_loc/?bViTtbb&v=30778

Eine Auszeit für die Erde
07.11.13

Umweltverschmutzung macht unseren Planeten krank — doch Deutschland könnte zu seiner Genesung beitragen, indem Klimaschutz jetzt während der Koalitionsverhandlungen gesetzlich verankert wird — unterzeichnen Sie die Petition für ein Klimaschutzgesetz:

https://secure.avaaz.org/de/klimaschutzgesetz_21/?bViTtbb&v=30954

Wenn Ihnen Ihr Arzt mit 95% Sicherheit sagt, dass Sie an einer schweren Krankheit leiden, würden Sie sich dann nicht nach einer Behandlung umsehen?

Genau diese Diagnose haben führende Klimaforscher unserem Planeten gestellt: Die übermäßige Umweltverschmutzung macht unsere Erde krank, doch Deutschland könnte sie mit einem Heilmittel auf den Weg der Besserung bringen — ein Klimaschutzgesetz würde die Verschmutzung drosseln und den Ausbau Erneuerbarer Energien fördern. Sechs Bundesländer haben solche Gesetze bereits in ihren Koalitionsverträgen vereinbart — die laufenden Verhandlungen sind also unsere Chance, ein Klimaschutzgesetz auch auf Bundesebene einzuführen.

Wie es mit der deutschen Klimapolitik weitergeht, wird jetzt bei den Koalitionsverhandlungen entschieden. Sorgen wir dafür, dass unsere Erde die lebensrettende Behandlung bekommt, die sie benötigt — Klimaschutz muss gesetzlich verankert werden! Wenn wir 100,000 Unterschriften erreichen, wird die Petition direkt an die Verhandlungsführer übergeben — jetzt unterzeichnen:

https://secure.avaaz.org/de/klimaschutzgesetz_21/?bViTtbb&v=30954

Deutschland hatte lange Zeit eine Chefarzt-Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Nun scheint es den Kittel jedoch an die Wand gehängt zu haben. Doch um den langfristigen Schutz des Weltklimas zu gewährleisten, muss Deutschland jetzt wieder eine weltweite Vorreiterrolle spielen — und das geht nur, wenn der Klimaschutz gesetzlich verankert wird, ähnlich wie einigen Bundesländern. Gute Gründe, dies auch auf Bundesebene zu tun.

Ein gesunder Planet ist in unserem Interesse — die Folgen verheerender Klimaveränderungen sind uns wohl bekannt: Inselbewohner, denen das Wasser bald bis zum Hals steht. Familien in Pakistan, die durch Fluten auseinander gerissen werden. Kinder in Kenia, denen aufgrund längerer Dürreperioden der Hungertod droht. Wie der neue UN-Klimabericht bestätigt, trägt der Mensch die Hauptschuld an der Erkrankung unserer Erde. Jetzt liegt es an uns, eine Richtungsentscheidung für den Klimaschutz im Koalitionsvertrag zu erwirken.

Ein breites Bündnis aus Entwicklungs- und Umweltverbänden fordert mit einem Klimaschutzplan die wichtigsten Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energiewende zu koordinieren. In den nächsten Tagen werden die Weichen zur Klimapolitik gestellt. Zeigen wir den Koalitionsparteien, dass das Klimaschutzgesetz breiten Rückhalt bei den Bürgern findet — unterzeichnen Sie jetzt:

https://secure.avaaz.org/de/klimaschutzgesetz_21/?bViTtbb&v=30954

In den Wochen vor den Wahlen haben Avaaz-Mitglieder immer wieder dazu beigetragen, den Klimawandel und die Energiewende zum bundesweiten Thema zu machen. Jetzt geht's bei den Koalitionsverhandlungen ums Ganze und wir müssen uns noch einmal fürs Klima mobilisieren — nur so können wir sicherstellen, dass eine starke Klimapolitik im Koalitionsvertrag festgeschrieben wird.

Peter H. Arras von AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ meldet:

Tiere suchen dringend Mitfahrgelegenheiten und/oder Chauffeure zur AKT-Tierschutzstation!!!
06.11.2013

Achtung - Wichtig - Achtung - Wichtig!!!

1.) Eine Wasserschildkröte, die in 63452 Hanau lebt, soll so rasch wie möglich von dort zu uns nach Biedesheim überführt werden!

2.) Zwei Wasserschildkröten, die in Hannover leben, sollen so rasch wie möglich von dort zu uns nach Biedesheim überführt werden!

3.) Eine Amazone, die in Dortmund lebt, soll so rasch wie möglich von dort zu uns nach Biedesheim überführt werden!

Wer fährt die Strecke ohnehin in nächster Zeit und wäre bereit, solche Tiere mitzunehmen? Wer kennt jemanden, der das machen würde? Bitte nur zuverlässige Leute!

Bitte meldet Euch bei uns - die Details besprechen wir dann telefonisch!

Danke!

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Peter H. Arras (Gründer und Geschäftsführer)
Kindenheimer Straße 2
67308 Biedesheim/ Rheinland-Pfalz
Tel.: 06355/ 955609
Fax: 06355/ 955806

E- Mail: info@akt-mitweltethik.de

Avaaz

1 Million gegen den Löwenhandel - überall in den Nachrichten!
01.11.2013

Was für ein Erfolg! Ein südafrikanisches Gericht hat gerade geurteilt, dass die Regierung unser Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt hat, als sie Anzeigen heruntergenommen hat, die zum Schutz der südafrikanischen Löwen aufforderten. Nun sind wir überall in den Nachrichten. Nutzen wir diesen Moment, um unsere Petition auf 1 Million Stimmen zu bringen und die Löwen zu retten!

Hunderte von südafrikanischen Löwen werden abgeschlachtet, um aus ihren Knochen unsinnige Sex-Elixiere für Männer herzustellen. Wir können diesen grausamen Handel stoppen, indem wir die Regierung an einer empfindlichen Stelle treffen: der Tourismusbranche.

Seit einem weltweiten Handelsverbot für Tigerknochen suchen die Händler Ersatz -- und finden ihn in Afrikas majestätischen Löwen. Löwen werden in Südafrika unter fürchterlichen Bedingungen für die Gatterjagd gezüchtet. Reiche Touristen bezahlen viel Geld, um eingezäunte Tiere zu schießen. Experten zufolge werden Löwenknochen aus diesen Tötungsfarmen mit Rekordprofit an Heilmittel-Hersteller in Asien exportiert. Der Handel boomt und es wird befürchtet, dass der Preisanstieg sogar wilde Löwen -- von denen es nur noch 20.000 in Afrika gibt -- durch Wilderei bedroht.

Wenn wir Präsident Zuma zeigen können, dass dieser brutale Handel Südafrikas Ruf als Touristenziel schädigt, könnte er den Handel mit Löwenknochen verbieten. Avaaz wird Anzeigen in Flughäfen, Tourismusmagazinen und -webseiten schalten, doch wir benötigen dringend 1 Million Unterzeichner um den Anzeigen Kraft zu verleihen. Unterzeichnen Sie unten damit unsere Anzahl schnell wächst:

http://www.avaaz.org/de/stop_lion_slaughter_for_sex_aides_rb/?bViTtbb&v=30881

Tigerknochenwein und andere Tiger-Heilmittel wurden nach gewaltigen internationalen Protesten verboten -- jetzt richten die Händler ihr Augenmerk auf Löwenknochen, um alle möglichen Schein-Arzneien herzustellen. Experten befürchten, dass Löwen -- nach Nashörnern und Tigern -- schon bald vom Aussterben bedroht sein könnten, wenn Regierungen jetzt nicht handeln.

Die Lösung liegt auf der Hand: Ein striktes Verbot und harte Strafen für den Handel mit Löwenknochen und -organen. Südafrika ist der größte Exporteur von Löwentrophäen, -knochen und -organen. Es ist außerdem das einzige afrikanische Land, das Löwen speziell für die Trophäenjagd züchtet. Wenn wir jetzt zeigen, dass dieser sinnlose Handel Südafrikas boomender Tourismusbranche schadet und die Besucher vergrault, könnten wir Präsident Zuma zum Handeln zwingen.

Gemeinsam schaffen wir tosendes Gebrüll für die Löwen. Avaaz wird die Grausamkeit des Handels mit Löwenknochen mit schlagkräftigen Anzeigen darstellen -- unterzeichnen Sie jetzt:

http://www.avaaz.org/de/stop_lion_slaughter_for_sex_aides_rb/?bViTtbb&v=30881

Jetzt geht es um die Jagd – unter anderem um das Verbot von Schliefanlagen, die Novellierung des Jagdgesetzes in Baden-Württemberg, ein Verbot der Hobbyjagd

05.11.2013

Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd,

in letzter Zeit erreichen uns viele Anfragen, was man denn tun könne: Überall finden wieder die Treib- und Drückjagden, die unendliches Leid unter die Wildtiere bringen (und auch für Menschen nicht ungefährlich sind).

Werden Sie aktiv!

Das sicher Wichtigste - gerade jetzt in der Jagdsaison - ist die Aufklärung der Öffentlichkeit: Sehr wirkungsvoll sind entsprechende Presseberichte, denn die meisten Menschen haben noch immer wenig Vorstellung, was eine Drück- oder Treibjagd für die Wildtiere (und evtl. auch für Menschen und Haustiere, die in eine Treibjagd
geraten) bedeutet. Wenden Sie sich an die örtliche Presse, vielleicht greift ein Redakteur das Thema auf. Und wenn nicht, weisen Sie durch einen Leserbrief auf das blutige Treiben hin. Auch sonst gilt: Nehmen Sie Jagd-Berichte in der Presse zum Anlass, durch Leserbriefe über das blutige Hobby der Waidmänner und den ökologischen Unsinn der Jagd hinzuweisen.

Hier finden Sie Anregungen und Argumente:
http://www.abschaffung-der-jagd.de/leserbriefvorlagen/index.html

Sie können auch Politiker anschreiben, sowohl auf Lokal-, Landes- oder Bundestagsebene. So sollen derzeit in einigen Bundesländern die Landesjagdgesetze novelliert werden - da ist es immer gut, wenn sich Menschen zu Wort melden! Denn selbst novellierungswillige Politiker stehen unter massiven Druck der Jagdlobby und brauchen Gegenargumente und das Gefühl, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Hobbyjagd ablehnt.

Email-Aktion: Novellierung des Jagdgesetzes in Baden-Württemberg - Tierschutz und Ökologie müssen berücksichtigt werden

Baden-Württemberg will sein Landesjagdgesetz novellieren. „Menschen für Tierrechte“ haben dazu eine e-mail-Aktion ins Leben gerufen. Machen Sie mit – vor allem, wenn Sie in Baden-Württemberg leben!

Ein vollständiges Jagdverbot ist derzeit leider weder politisch gewollt noch durchsetzbar. Dennoch haben die Ankündigungen der grün-roten Regierung, ein tierschutzgerechteres „Wildmanagementgesetz" zu schaffen, für Hoffnungen im Tier- und Naturschutz gesorgt. Bei der Jägerschaft stößt die geplante Jagdreform dagegen auf erbitterten Widerstand. Daher unterstützen Sie bitte dringend unseren Appell an verantwortliche Politiker ein tierschutzgerechtes Landesjagdgesetz zu schaffen.

http://www.tierrechte-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=873

Petition: Verbot von Schliefanlagen

In Schliefanlagen werden Füchse auf jämmerliche Art gehalten, um Jagdhunde an ihnen zu trainieren. Die Bauhunde der Jäger werden mit lebendigen Füchsen abgerichtet, Füchse in ihrem Bau aufzustöbern und sie herauszutreiben.

Die Baujagd ist eine besonders grausame Form der Tierquälerei. Für die Fuchsmutter, die ihren Nachwuchs verteidigen muss, endet dieses blutige Spektakel fast immer tödlich. Kleine Fuchswelpen werden ausgegraben, erschossen, erschlagen oder vom Hund abgewürgt und anschließend entsorgt.

Unterzeichnen auch Sie die Petition für das Verbot von Schliefanlagen!
https://www.openpetition.de/petition/online/schliessung-der-schliefanlagen-nicht-nur-landes-sondern-bundesweit

Die Jagdunfälle häufen sich in einem  geradezu grotesken Ausmaß – ebenso grotesk das damit einhergehende Vokabular wie die Aussage eines Jägers, der seine Frau erschoss und sich der Polizei stellte mit den Worten, er habe ihr den „Fangschuss“ gegeben – oder die Zeitungsüberschrift „Jägerin erlegt Ehemann im Keller“.

Bitte auch die Fernsehsender anschreiben und sich bedanken, wenn sie so mutig sind, in ihren Sendungen die Jagdpraktiken der Waidmänner aufzudecken!

Immer neue Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen: Verbot der Hobbyjagd JETZT!
06.11.2013

Wieder und wieder erschüttern Meldungen Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen die Öffentlichkeit. Da werden Ehefrauen, Freundinnen, Ehemänner oder Nebenbuhler bedroht oder erschossen, Menschen „aus Versehen“ statt eines Wildtiers getroffen - oder Jäger sind schwer alkoholisiert mit Schusswaffen unterwegs.
Vor dem Hintergrund einer ganzen Reihe von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen fordert die Initiative zur Abschaffung der Jagd: Abschaffung der Hobbyjagd JETZT!

Hier die neuesten Meldungen:

6.11.13: Jäger wegen Schuss auf Mann verurteilt
Ein Jäger aus der Schweiz ist zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden, weil er 2012 einen Mann im Maisfeld mit einem Wildschwein verwechselt und auf ihn geschossen hatte. Der Bauer hatte dort illegal Hanf geerntet. Durch den Schuss war er lebensgefährlich verletzt worden und hat inzwischen 16 chirurgische Eingriffe hinter sich. Dies meldet Schweizerbauer am 6.11.2013.

5.11.13: Jäger verwechselt Pony mit Wildschwein
„Ein Jäger verwechselte ein Islandpony auf einer eingezäunten Koppel mit einen Wildschwein - und schoss. Das Tier überlebte den Irrtum nicht.“ Dies berichtet der Tagesspiegel Berlin am 5.11.2013. Der Waffenschein des Jägers wurde wegen „mangelnder Zuverlässigkeit“ eingezogen.

4.11.13: Jäger bedroht Eltern von Freundin
"Jäger drohte Eltern von Freundin mit Umbringen", titelt der Kurier am 4.11.2013. Der Grund: seine 26-jährige Freundin wollte sich von ihm trennen. Daraufhin soll der Jäger gedroht haben, die Eltern seiner Freundin zu erschießen. "Die Mutter der 26-Jährigen alarmierte die Einsatzkräfte. Die Polizei stellte in der Wohnung des Verdächtigen - einem Jäger - zahlreiche Schusswaffen und Munition sicher", berichtet der Kurier.

4.11.13: Jäger betrunken und bewaffnet am Steuer
„Jäger betrunken und bewaffnet am Steuer ertappt“, titelt FOCUS online am 4.11.2013. Demnach hat die Polizei auf der A20 einen Jäger mit 1,72 Promille angehalten „Bei der Kontrolle des 47-Jährigen, der direkt von der Jagd kam, fanden die Beamten im Auto ein Gewehr, einen Revolver, Jagdmesser und Patronen“, so das Nachrichtenmagazin.

3.11.13: Jäger trifft zwei Kinder und einen Rentner
"Hobby-Jäger tötet Fuchs und trifft seinen Freund in den Fuß", titelt BILD am 3.11.2013 und schreibt: "Im Leben, im Leben geht mancher Schuss daneben! Diese zeitlose Wahrheit aus der Schlagerwelt bestätigte am Samstag mal wieder ein Senior-Jäger aus Stephanskirchen".
Der Jäger wollte einen Fuchs erschießen, den er in einer Falle gefangen hatte. Dabei traf er einen 70-jährigen Rentner und zwei Kinder. Dies meldet die Polizeiinspektion Rosenheim in einer Pressemeldung vom 2.11.2013. Der Schrotschuss habe den Fuß des Rentners durchschlagen, "die weiterfliegenden Schrotkugeln trafen anschließend zwei Jungen im Alter von 7 und 11 Jahren."

28.10.13: Jäger bedroht Mann mit Jagdgewehr
„Auf einmal hab’ ich in den Lauf von seinem Jagdgewehr geschaut“, titelt nachrichten.at am 28.10.2013. Demnach bedrohte ein Jäger einen Mann in der Innenstadt mit dem Jagdgewehr, weil er ihn als Zeuge wegen eines Verkehrsdelikts zur Rede stellte, bedrohte ihn ein Jäger in der Rieder Innenstadt mit dem Jagdgewehr. „Die Einsatzgruppe Cobra verhängte gegen rabiaten Weidmann ein Waffenverbot“, so nachrichten.at.

23.10.13: Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst
Ein 75-jähriger Jäger hat im Kleinwalsertal erst seine 73-jährige Ehefrau und dann sich selbst erschossen. Dies berichtet oe24 am 23.10.2013.
Zuvor hatte der Jäger seine schwerkranke Frau von ihrer Therapie aus einem Seniorenheim abgeholt. „In der Garage gab er dann mit seinem Gewehr, das der Jäger legal besessen hatte, drei Schüsse ab“, so oe24: Mit einem Schuss erschoss er die Frau, dann den Hund und mit dem dritten Schuss schoss er sich selbst in den Kopf.

22.10.13: Trennungsstreit - Jäger erschießt Frau
Ein Jäger aus Recklinghausen wurde zu 6 Jahren Haft verurteilt, weil er seine Ehefrau nach einem Trennungsstreit vor den Augen von zwei Polizisten erschossen hatte. (Focus online, 22.10.2013)

12.10.13: 77-Jähriger bedroht Ehefrau und erschießt sich
In Oberbayern hat ein 77-Jähriger erst seine Frau bedroht, die sofort die Polizei rief. Anschließend habe der Mann mit seiner Schrotflinte auf der Terrasse mehrfach in die Luft geschossen und sich dann selbst erschossen. (t-online.de, 12.10.2013)

11.10.13: Jäger erschießt Ehefrau mit Schrotflinte
Das Landgericht Bielefeld verurteilt einen 74-jährigen Jäger zu 7 Jahren Haft: Er hatte seine 49-jährige Frau aus Eifersucht in einen Wald gebracht und dann mit einem Schuss ins Gesicht getötet. (dpa, 11.10.2013 · Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.9.2013)

10.10.13: Jäger erschießt Jäger
Das Landgericht Erfurt verurteilt einen Jäger zu drei Jahren Haft, weil er einen anderen Jäger erschossen hatte. (MDR, 10.10.2013)

7.10.13: Jäger erschießt Ex-Mann seiner Ehefrau und sich selbst
In Ingolstadt hat ein 43-jähriger Jäger den 48-jährigen Ex-Mann seiner Ehefrau erschossen. Die neue Frau des Mannes musste die Tat mit ansehen. Anschließend fuhr der Jäger zum Polizeipräsidium nach Ingolstadt, drang dort gewaltsam ein und erschoss er sich selbst - vor den Augen von mindestens zwei Beamten. (Focus.de · Augsburger Allgemeine, 7.10.2013)

4.10.13: Jägerin erlegte Ehemann im Keller
Eine 35-jährige Jägerin soll ihren 39-jährigen Ehemann nach einem gemeinsamen Jagdausflug erschossen haben - mit einer Ladung Schrot in den Kopf. Die Frau hatte behauptet, ihr Mann habe sich selbst umgebracht. Doch bald waren die Ermittler sicher, dass die Jägerin ihren Mann aus Habgier erschossen hatte. Das Urteil: Lebenslänglich. (Bild, 4.10.2013 · stern.de, 9.9.2013)

3.10.13: Jäger schießen auf Jäger
»Kaum hat die Jagd begonnen, mehren sich Negativmeldungen: Jäger schießen auf Jäger, andere treffen Tiere nicht tödlich«, schreibt die Berner Zeitung am 3.10.2013 und listet gleich eine ganze Reihe von Jagdskandalen auf.

23.9.13: Jäger bedroht Ehefrau
Mit den Worten: »Dich erschieß' ich auch einmal« soll ein Jäger seine Ehefrau bedroht haben. Dies berichtet die Kleine Zeitung am 23.9.2013. Demnach leben der 54-jährige Jäger aus Graz und seine Ehefrau in Scheidung. Während eines Streits soll der Jäger seine Frau mit dem Erschießen bedroht haben. Die Spezialeinheit Cobra nahm den Jäger daraufhin fest.

20.9.13: Jäger stürzt und erschießt sich selbst
Nahe Lugano wurde ein Jäger tot aufgefunden. Laut der Tessiner Polizei sei der Jäger offenbar im steilem Gelände gestürzt. Dabei habe sich aus Versehen ein Schuss gelöst, der den Jäger tödlich verletzte. Dies meldet (BLICK, 20.9.2013)

23.9.13: Jäger erschießt Jäger
»Besoffener Lebensmüder erschießt Jäger mit Pistole«, titelt der Berliner Kurier am 23.9.2013. Demnach sei ein 58-jähriger Jäger in den Wald gegangen, um sich selbst zu erschießen. Doch er füllte sich erstmal mit Schnaps ab und schließ dann ein. Als ein anderer 69-jähriger Jäger den schlafenden Mann in seinem Revier entdeckte und weckte, sei es zum Streit gekommen, jeder mit seiner Schusswaffe in der Hand. Der 58-jährige schoss - der andere Jäger verblutete.

17.9.13: Jäger erschoss vier Menschen
Ein 55-jähriger Jäger hat in Niederösterreich drei Polizisten und einen Rettungssanitäter erschossen. Der Jäger war wegen mehrfacher Wilderei von der Polizei gesucht worden. Bei einem Polizeieinsatz eröffnete er das Feuer auf die Beamten. Anschließend beging er Selbstmord. (Niederösterreichischen Nachrichten 17.9.2013)

11.9.13: Jäger erschoss Ehefrau mit Schrotflinte
Vor dem Landgericht Bielefeld wird einem 74-jährigen Jäger vorgeworfen, seine 49-jährige Frau aus Eifersucht in einen Wald gebracht und dann mit einem Schuss ins Gesicht getötet zu haben. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.9.2013)

25.8.13: Jäger erschießt Jäger
Ein tödlicher Jagdunfall ereignete sich in Brandenburg: Nachdem ein 73-jähriger Jäger ein Wildtier geschossen hatte, sei der andere Jäger kurz darauf in der Dunkelheit zu dem erlegten Tier gelaufen. Der 73-Jährige vermutete ein weiteres Wildtier und erschoss den Kollegen (Berliner Zeitung, 25.8.2013).

15.8.13: Ehefrau mit Schrotflinte erschossen
Weil er seine Frau mit einer Schrotflinte erschossen hat, wurde ein Mann aus Coburg zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Offenbar hatte sich die Frau von dem Mann trennen wollen. (Hamburger Abendblatt, 15.8.2013)

6.8.13: 4.500 Euro Strafe für erschossenen Jäger
»Strafbefehl nach dem Jagddrama«, titelt der Donaukurier am 6.8.2013 und berichtet, dass der 68-jährige Jäger, der Anfang März bei einer Wildschweinjagd aus Versehen seinen Jagdfreund erschossen hatte, wegen fahrlässiger Tötung eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je 25 Euro (insgesamt 4500 Euro) zahlen muss.

5.8.13: Traktorfahrer statt Wildschwein geschossen
In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein 42-jähriger Traktorfahrer bei der Rapsernte durch einen Schuss und lebensgefährlich verletzt. Ein Jäger hatte vom Hochsitz aus auf eine Bache mit Frischlingen gezielt. (Polizeiinspektion Stralsund, 5.3.2013)

dpa

Großeinsatz in Oberbayern: Jäger flieht vor Polizei in den Wald
07.11.2013

Großeinsatz in Oberbayern: Nach einem Familienstreit ist ein bewaffneter Jäger am Mittwochabend vor der Polizei in einen Wald geflohen. Rund 100 Beamte riegelten daraufhin das Gebiet im Landkreis Altötting großräumig ab, auch ein Spezialeinsatzkommando und Hunde waren vor Ort.

Mittlerweile hat sich die Situation entschärft. Der Anwalt des Mannes teilte mit, dass ihm der Gesuchte wegen des hohen Fahndungsdrucks die Waffe an einem geheimen Ort übergeben habe. Der Jäger wolle sich später auch mit der Polizei in Verbindung setzen.

Die nächtliche Suche sei für die Einsatzkräfte extrem gefährlich gewesen - der Mann sei Jäger, besitze Gewehre und Pistolen und habe eine Schusswaffe mitgenommen, sagte ein Polizeisprecher. Außerdem kenne er sich in dem Wald in der Nachbarschaft seines Heimatorts Pleiskirchen aus. Der 60-Jährige soll seine Ehefrau massiv bedroht haben. Deshalb wollten Polizisten ihn am Mittwoch festnehmen. Der Geflüchtete soll sich selbst bei seinem Rechtsanwalt gemeldet haben.

Bitte seht Euch dieses Video an. Eine ihrer Stoßzähne wegen angeschossene Elefantenmutter legt sich nach langem Umherirren  mit ihrem Baby zum Sterben hin. Das ausgehungerte verdurstende Elefantenbaby trinkt in seiner Verzweiflung den Urin seiner Mutter, als es endlich von Wildhütern des David Sheldrick Wildlife Trust gerettet werden kann.

Natürlich müsste der Handel mit Elfenbein weltweit verboten werden, ebenso wie der Handel mit den Hörnern der Nashörner…

The David Sheldrick Wildlife Trust Updates
29.10.2013

http://Sheldrickwildlifetrust.org/updates/updates.asp?ID=583#.Um6HBOSQxw8.facebook

Ein berühmter deutscher Schauspieler, bereits alt, krank und fast bewegungsunfähig ließ sich regelmäßig zum Jagen in die Balkanländer fahren. Auf meine Frage, was denn so reizvoll daran sei, einem Tier wie einem Bären aufzulauern und ihn tot zu schießen, antwortete er: „Der ist jung, der ist stark, der ist schnell, der muss weg.“

So viel für heute

Barbara

Dazu noch ein Bild aus dem Buch „Brunos Jagdfieber.“ von Bruno Haberzettel

PS: EILT!!!              EILT!!!            EILT!!!

13. November 2013, Schicksalstag für die Regenwälder von Rettet den Regenwald e. V.

Der kommende Mittwoch, 13. November 2013, ist für die tropischen Regenwälder von größter Bedeutung. An diesem Tag stellt der Coreper-Ausschuss der EU in Brüssel voraussichtlich die Weichen für die zukünftige Biospritpolitik der EU. Es geht unter anderem um die gesetzlich vorgeschriebene Beimischungspflicht von Pflanzenenergie zum fossilen Kraftstoff. Bereits jetzt werden pro Jahr 1,9 Millionen Tonnen Palmöl dem EU-Diesel beigemischt - für die benötigten Ölpalmplantagen werden 7.000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt.

Die Stimme Deutschlands ist entscheidend bei dem Treffen.

Bitte schreiben Sie an Umweltminister Altmaier:

Sehr geehrter Herr Minister,
bitte stoppen Sie sofort die Beimischung von Palmöl zum Diesel.
Palmöl gehört nicht in den Tank!

An
Umweltminister Peter Altmaier
E-Mail: peter.altmaier@bundestag.de
Tel.: 030/227-71072 Fax: 030/227-76540

02.11.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Ja was habt Ihr denn gedacht! Das machen doch alle – nur die Amerikaner können es eben besser!“– das war wohl die treffendste Reaktion auf die helle Empörung über die Ausspähgroteske. Dazu dann noch der lakonische Kommentar des Verteidigungsministers, er habe natürlich damit gerechnet, abgehört zu werden – aber doch nicht von den Amerikanern!
Ich bin sicher, dass ich auch„ ausgespäht“ werde – nicht erst seit den Mutlanger Pershing-Blockaden, sondern bereits seit 1958. Damals, bei meiner ersten Demo, in dem Fall gegen die Wiederaufrüstung Deutschlands, wurden wir „Terroristen“ ganz offen vom neben uns laufenden Verfassungsschutz gefilmt. Das waren noch Zeiten!
Wenn sowieso alle spionieren, kann man es doch gleich lassen. Schluss mit Geheimdiensten, Spionen, V-leuten! Wir ersaufen ja schon in einem Meer von Misstrauen und Angst. Fast täglich werde ich von irgendjemandem gewarnt: sieh Dich bloß vor, pass auf, was Du sagst, wo Du unterschreibst - der oder die ist bestimmt gar kein wirklicher Tier/Umwelt/Friedensaktivist sondern „eingeschleust von der Gegenseite!“.
Auch vor Avaaz wird immer wieder gewarnt, Genaues weiß aber niemand. Es stecke Geld hinter der Organisation, viel Geld. Daran an sich kann ich noch nichts Schlimmes finden – es sei denn, es ist auf unrechtmäßige Weise erworben. Ich sehe jedenfalls, dass Avaaz immer wieder auf Skandale aufmerksam macht und zu Petitionen aufruft, und zwar weltweit und ohne dass ich spenden muss. Wenn ich durch die Weitergabe einer Petition von Avaaz dazu beitragen kann, dass immer mehr Menschen sich dagegen einsetzen, wenn Greenpeace - Aktivisten in Russland hinter Gittern landen, in Kenia oder Indien Mädchen vergewaltigt werden, Elefanten wegen ihrer Stoßzähne aus Elfenbein umgebracht werden, Nashörner ihrer Hörner wegen für Potenzmittel, und wenn diese Petitionen weltweite Empörung auslösen und dazu beitragen, diese Barbareien zu stoppen – dann leite ich diese Petitionen gern weiter. Die Leser und Leserinnen können ja selbst entscheiden, ob sie unterzeichnen oder nicht. 

Avaaz

Hinter Gittern in Russland
17.10.2013  

Ana Paula und 29 ihrer Greenpeace-Crewmitglieder sitzen in einem russischen Gefängnis, weil sie versucht haben, die Arktis vor Bohrungen zu schützen. Doch wir könnten sie befreien, wenn wir Greenpeace helfen, eine riesige Protestwelle an Russlands wichtigste Partner zu richten. Lassen Sie uns 1 Million Stimmen erreichen, um die "Arctic 30" zu befreien -- jetzt unterzeichnen:

http://www.avaaz.org/de/free_the_arctic_30_loc/?bViTtbb&v=30310

Die 31-jährige Brasilianerin Ana Paula wollte friedlich gegen Russlands geplante Bohrungen in der Arktis protestieren. Nun sitzt sie mit 29 weiteren Crewmitgliedern des Greenpeace-Schiffs Arctic Sunrise in einem russischen Gefängnis fest – und das ohne Aussicht auf Freilassung. Doch wir können ihr und dem Rest der Besatzung einen Rettungsanker zuwerfen.

Den Greenpeace-Aktivisten, von denen sich einige in Einzelhaft befinden, drohen fünfzehn Jahre Gefängnis wegen einer aus der Luft gegriffenen Piraterie-Anklage. Ihr Verbrechen? Sie haben ein Banner an eine russische Bohrinsel gehängt, um gegen gefährliche Tiefseebohrungen an einem der schönsten und anfälligsten Orte der Welt zu protestieren. Viele westliche Regierungen haben bereits Stellung bezogen, doch jetzt bitten Ana Paula und Greenpeace die Avaaz-Gemeinschaft darum, bei der Schaffung einer weltweiten Protestwelle zu helfen.

Gemeinsam können wir einige von Russlands wichtigsten Partnern im Handelswesen und der Politik  – Brasilien, Indien, Südafrika und die EU – dazu aufrufen, die Freilassung der Aktivisten zu fordern. Lassen Sie uns 1 Million Stimmen für die Freilassung von Ana Paula und ihren Freunden sammeln. Wenn wir das Ziel erreichen, werden wir ihre Fotos an berühmten Plätzen projizieren, damit ihr Schicksal in den Nachrichten bleibt:

http://www.avaaz.org/de/free_the_arctic_30_loc/?bViTtbb

Diese 30 Aktivisten waren mutig genug, der Ölindustrie an einem der letzten unberührten Orte der Welt die Stirn zu bieten. Für ihren Mut werden sie nun von der Ölindustrie eingeschüchtert und mundtot gemacht. Unsere Gemeinschaft hat sich für Aktivisten auf der ganzen Welt eingesetzt – sorgen wir nun für die Freilassung dieser 30 Menschen.

Abschaffung der Jagd  

Natur ohne Jagd - wissenschaftlich und praktisch bewiesen
25.10.2013   

Sehen Sie dazu zwei sehr sehenswerte Filme:

Prof. Dr. Josef H. Reichholf zum Thema „Jägerlatein und Wildbiologie“, Vortragsabend vom 15. 10. 2013 an der Uni Basel:
"Ein Jagdverbot in Basel: wissenschaftlich möglich und praktisch bewiesen.
Warum es funktionieren kann. Die Theorie verständlich erklärt."
Film ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=vOAufU4lHBQ

Gottlieb Dandliker, Faunainspektor im Kanton Genf (Jagdverbot seit 1974), 15. 10. 2013 an der Uni Basel:
"Ein Jagdverbot in Basel: wissenschaftlich und praktisch bewiesen"
Film ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=5s92OpvxGk0

Seit bald 40 Jahren ist das Genfer Jagdverbot in Kraft, und Genf sei gut gefahren damit, findet der kantonale Genfer Fauna-Inspektor Gottlieb Dandliker gegenüber dem „Regionaljournal Basel“ von Radio SRF (1.10.2013). “Die Biodiversität ist heute massiv größer als zu Zeiten, als noch gejagt wurde. Wir haben rund 60 Hirsche, Hunderte von Rehen und Wildschweinen, Tausende Enten. Auch seltene Vögel wie das Rebhuhn und der Fasan sind zurück.“
In Genf habe das Verbot in der Bevölkerung einen starken Rückhalt. Umfragen zufolge seien zwischen 80 und 90 Prozent der Genfer und Genferinnen gegen die Jagd.

Loriot hat wohl auch nicht sehr viel von der Jagd gehalten. Hier sein Warnhinweis für diejenigen, die immer noch Jäger sind!

Vier Pfoten

VIER PFOTEN tritt aus Hamburger Tierversuchs-Kommission aus // Ungleiche Mehrheitsverhältnisse machen Tierschutz unmöglich  
22.10.2013

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert die ungleichen Mehrheitsverhältnisse in deutschen Tierversuchskommissionen (auch §15-Ethikkommission genannt). Derzeit sind die Kommissionen mit nur einem Drittel aus Vorschlagslisten von Tierschutzorganisationen besetzt und mit zwei Dritteln mit Veterinären, Ärzten und Naturwissenschaftlern. Aus diesem Grund sind nun die von VIER PFOTEN empfohlenen Teilnehmer für die Tierschutzseite aus der Hamburger Tierversuchskommission ausgetreten.

„Die bestehenden Verhältnisse dienen einzig der Augenwischerei“, sagt Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. „Oft stimmen beide Tierschützer gegen einen Versuch, die vier Wissenschaftler aber dafür. Am Ende kann die Behörde behaupten, dass eine Tierschutzkommission dem Versuch zugestimmt hat.“ Die Tierschutzorganisation setzt sich für eine Veränderung der Zusammensetzungsverhältnisses der Tierversuchskommissionen ein, um künftig ein gleiches Verhältnis aus Tierschützern und Nicht-Tierschützern zu erreichen. „Es geht nicht nur darum, die Anzahl der Tiere zu reduzieren oder die Belastung für die Tiere herabzusetzen. Jeder Versuch muss von Grund auf ethisch hinterfragt werden“, erläutert Dr. Stephany. „Viele Wissenschaftler halten Tierversuche für notwendig oder sind selbst in Tierversuche involviert. Die Forderung nach moderner tierfreier Forschung mit Alternativmethoden findet in der Kommission daher so gut wie keinen Anklang. Nur bei gleichen Verhältnissen kann es ernsthafte Diskussionen um den Sinn von Tierversuchen geben.“

In Hamburg wurden im Jahr 2011 an 129.340 Tieren Versuche durchgeführt, deutschlandweit wurde an 2,9 Millionen Tieren experimentiert.

Weitere Informationen zum Thema Tierversuche finden Sie auf: www.vier-pfoten.de/kampagnen/tierversuche

Großer Fortschritt beim Kastrationsprojekt in Bulgarien

Offizielle Eröffnung der Streuner-Klinik in Sofia // Die Stadt Sofia setzt auf VIER PFOTEN zur Lösung der Streuner-Frage
16.10.2013

Die erste Tierklinik für die Behandlung und Kastrierung von Streunertieren im Wohnbezirk Bankya, einem Vorort von Sofia, ist ein Best-practice Beispiel dafür, was vollbracht werden kann, wenn gemeinsam gehandelt wird. Durch gemeinsame Bemühungen der Stadt Sofia und VIER PFOTEN konnte die erste Streunertierklinik der Stadt eröffnet werden. Am 4. Oktober, dem Welttierschutztag, wurde sie von Sofias Bürgermeisterin Yordanka Fandakova, dem Ombudsmann Konstantin Penchev und dem Gründer und Präsidenten von VIER PFOTEN, Heli Dungler, offiziell eingeweiht.

In seiner Eröffnungsrede betonte Heli Dungler die Notwendigkeit einer nachhaltigen und für die Öffentlichkeit akzeptablen Lösung der Streunertier-Frage. “Dieses Projekt ist ein erfolgreiches Modell für die Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und dem nicht-staatlichen Sektor. Wir sind sehr froh darüber, dass es Stadtverwaltungen gibt, die einen fortschrittlichen und modernen Ansatz in Bezug auf die Streunertiere verfolgen, indem sie Kastrationsprogramme und Aufklärungskampagnen unterstützen, anstatt zu töten.”

“Die Streunertiere sind eines der am heißesten diskutierten Themen in unserer Stadt. Ich bin sehr froh über die Kooperation mit einem kompetenten Partner wie VIER PFOTEN”, betonte Sofias Bürgermeisterin Yordanka Fandakova. “Eine Lösung ist nur möglich, wenn wir Kräfte vereinen. Wir werden definitiv weiterhin auf VIER PFOTEN setzen.”

Mit einer Gesamtfläche von 200 Quadratmetern auf zwei Stockwerken besitzt die gut ausgestattete Klinik in Bankya eine Rezeption, ein Behandlungszimmer, einen Operationssaal und Räumlichkeiten zur Unterbringung der Tiere. Im letzten Jahr wurde sie VIER PFOTEN für den Zeitraum von zehn Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stadt Sofia renovierte das Gebäude, VIER PFOTEN stellt die medizinische Ausrüstung, Arbeitsmittel und das Personal - fünf Tierärzte, zwei Tierpfleger und drei Tierfänger.

Seit der inoffiziellen Eröffnung in diesem Sommer behandelte das Team bereits mehr als 500 Tiere. Es ist geplant, mindestens 1.200 Streunerhunde und -katzen im Jahr zu kastrieren.

VIER PFOTEN arbeitet seit 2008 an der humanen Reduzierung der Zahl der Streunerhunde und –katzen in Bulgarien. Seitdem hat die Organisation mehr als 10.000 Streunertiere im ganzen Land kastriert. “Unsere Arbeit zeigt schon Ergebnisse, das Thema Streunertiere wird in einigen Jahren Geschichte sein”, zeigte sich Heli Dungler zuversichtlich.

Bei der letzten Zählung der Streunerhunde in Sofia im Jahr 2011 wurden 9.300 Tiere registriert, die meisten von ihnen waren bereits kastriert. VIER PFOTEN und die Stadt Sofia führen derzeit erneut eine Zählung durch. Experten vor Ort gehen von einer beträchtlichen Reduzierung aus: zwischen 1.000 und 2.000 Hunde weniger als im Jahr 2011.

Pro iure animalis

Protest gegen Hubertusmesse im Dom zu Speyer
17.10.2013

Seit unseren Protesten gegen die Hubertusmesse im Dom zu Speyer im Jahr 2008 hatte das Bistum keine Hubertusmessen mehr zelebriert. Den Jägern hat diese Entscheidung natürlich nicht gefallen und es ist ihnen nun gelungen, das Bistum Speyer umzustimmen, so dass diese antianimalistische Veranstaltung am 9. November dieses Jahres erneut stattfindet.

Diese Kehrtwende ist für uns natürlich Anlass, wieder in den Protest einzusteigen.
Lesen Sie dazu den gesamten Schriftverkehr mit dem Bistum Speyer:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1525&Itemid=108

Wir bitten Sie daher um tatkräftige Unterstützung bei unserem Protest!

Dazu haben wir eine Protest-E-Mail an Bischof Dr. Wiesemann und Domdekan Dr. Kohl vorbereitet:

Hier finden Sie eine vorformulierte Protestmail um deren Unterzeichnung wir Sie bitten:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_performs&formid=10

Bitte verbreiten Sie diesen Protestaufruf breitflächig! Wir freuen uns auf zahlreiche Unterzeichner!

Die Zeit ist gut und reif für Veränderungen in Sachen Jagd. Der NDR hat in seinem Fernsehprogramm am 14.10.2013 eine hervorragende Reportage zur Jagd gesendet.

Sehen Sie den NDR-Beitrag hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1528&Itemid=108

Somit wird der Widersinn der Jagd auch mehr und mehr in der Bevölkerung erkannt werden und der Druck auf Verantwortliche und Politik steigen. Also die richtige Zeit für unseren Hubertusmessen-Protest, der auch von einer Flyeraktion und weiterer Öffentlichkeitsarbeit begleitet wird.

Nun freuen wir uns auf Ihre Unterstützung bei dem Protest gegen Hubertusmessen!

Campact

Wie viel kostet Angela Merkel?
17.10.2013

Gekaufte Politik statt Klimaschutz? Großaktionäre von BMW spenden der CDU 690.000 Euro - und die Bundesregierung blockiert Klimaschutzauflagen für Nobelkarossen in der EU. Wir fordern: Unsere Demokratie darf sich nicht kaufen lassen, Parteispenden gehören sinnvoll begrenzt.

Lässt sich unsere Bundeskanzlerin kaufen? Vergangene Woche hat die Familie Quandt 690.000 Euro an die CDU überwiesen. Den Quandts gehört fast die Hälfte von BMW. An diesem Montag verhinderte die Bundesregierung beim Treffen der EU-Umweltminister scharfe CO2-Grenzwerte für Neuwagen. Die Klimaschutz-Norm wäre für den Luxuskarossen-Hersteller nachteilig gewesen - anders als für die Kleinwagen-Hersteller aus anderen EU-Ländern. Alles nur Zufall? Kaum zu glauben. Der Vorfall muss Konsequenzen haben.

Wir fordern die möglichen Koalitionspartner SPD und CDU/CSU auf, Parteispenden von mehr als 50.000 Euro zu verbieten. Parteispenden müssen ab 10.000 Euro sofort offengelegt werden. Diese Regelungen dürfen nicht durch Stückelung oder Sponsoring umgangen werden können.

Schon nach der letzten Bundestagswahl beschäftigte ein ähnlicher Fall die Öffentlichkeit: Die FDP hatte etwa 1,1 Millionen Euro und die CSU 820.000 Euro Spenden aus dem Firmenkonglomerat von August Baron von Finck erhalten, der auch Miteigentümer der Mövenpick-Hotelkette ist. Nach der Wahl senkte die schwarz-gelbe Koalition die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen. Ob es zwischen der Millionenspende und der Steuersenkung einen Zusammenhang gibt, lässt sich nicht beweisen - aber auch dieser Vorfall hat das Vertrauen in die Politik geschmälert.

Die öffentliche Debatte über Großspenden wollen wir zusammen mit unseren Kooperationspartnern Transparency International und Lobbycontrol nutzen, um der Käuflichkeit von Politik einen Riegel vorzuschieben. Die SPD forderte gestern bereits Einzelspenden pro Person und Jahr auf 100.000 Euro zu begrenzen. Jetzt muss sie in den Gesprächen mit CDU/CSU eine Verschärfung der Regelungen zur Parteienfinanzierung zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung machen. Da die SPD etliche Verhandlungserfolge vorweisen muss, um die Zustimmung ihrer Basis zu einer Großen Koalition zu erhalten, haben wir gute Chancen, unsere Forderung durchzusetzen.

Hier Appell unterzeichnen: https://www.campact.de/parteispenden/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fparteispenden%2F&utm_term=Klicken+Sie+hier+und+unterzeichnen+Sie+den+Appell...&utm_content=random-a&utm_source=%2Fparteispenden%2Fappell%2F&utm_medium=Email

Rettet den Regenwald e. V.

180.000 Hektar Regenwald von Ölkonzern bedroht
20.10.2013

Der halbstaatliche italienische Energiekonzern Agip-Eni baut bei Venedig eine riesige Palmöldiesel-Raffinerie. 500.000 Tonnen Biodiesel sollen dort pro Jahr aus importiertem Palmöl erzeugt werden. Laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen sind Ölpalm-Plantagen der Hauptgrund für Regenwaldzerstörung in Malaysia und Indonesien. Für den Biosprit der EU mussten umgerechnet 700.000 Hektar Regenwald für die Ölpalmplantagen weichen, zusammen mit den dort lebenden Orang-Utans.

Für Agip-Enis neue Palmölraffinerie müssten weitere 180.000 Hektar Regenwald in Plantagen umgewandelt werden.

Bitte protestieren Sie bei der italienischen Regierung und dem Eni-Konzern und fordern Sie den Stopp der Raffinerie-Baus:
https://www.regenwald.org/aktion/929/180-000-hektar-regenwald-von-oelkonzern-bedroht?mt=1698&v=0&ref=nl

Foodwatch

Monsanto wird ausgezeichnet - wir Verbraucher werden für dumm verkauft!
22.10.2013

Haben Sie das mitbekommen? Ausgerechnet der Gentechnik-Konzern Monsanto wurde letzte Woche mit dem Welternährungspreis ausgezeichnet, einer Art Nobelpreis für die Landwirtschaft. Dabei ist der Nutzen der Agrar-Gentechnik im Kampf gegen den Welthunger höchst umstritten, und viele Verbraucher lehnen - aus den unterschiedlichsten Gründen - Gentechnik ab. Das Problem dabei: Monsanto und seine Produkte werden mit Preisen geadelt, wir Verbraucher dagegen werden für dumm verkauft: Denn welche Produkte mithilfe von Gentechnik hergestellt wurden, kann man im Supermarkt in vielen Fällen gar nicht erkennen. Wo Monsantos Gentechnik dahinter steckt, steht meistens eben nicht Gentechnik auf der Packung.

Der Grund: Die Kennzeichnungsvorgaben der EU sind lückenhaft. foodwatch meint: Wir Verbraucher haben ein Recht zu erfahren, ob wir mit dem Kauf eines Produktes den Einsatz von Gentechnik auf den Feldern unterstützen oder nicht! Mit einer E-Mail-Aktion fordern wir die EU daher auf, endlich eine klare Kennzeichnung umzusetzen: Auch wo Gentechnik als Futtermittel eingesetzt wurde, muss Gentechnik drauf stehen!

Unterstützen Sie jetzt unseren Protest - schreiben Sie hier direkt an die zuständigen EU-Kommissare:
https://www.foodwatch.org/de/informieren/gentechnik/e-mail-aktion/

Fakt ist: Über die Folgen der Gentechnik für Mensch und Umwelt ist nach wie vor zu wenig bekannt. Langzeitstudien fehlen fast völlig. Während die Befürworter der Gentechnologie bessere Ernten und das Ende des Hungers in der Welt versprechen, bleiben sie Beweise dafür schuldig. Kritiker dagegen befürchten Schäden für die menschliche Gesundheit, unkalkulierbare Folgen für die Natur, die Verlagerung der Eigentumsrechte beim Saatgut in die Hände weniger Konzerne und das Ende der Wahlfreiheit für die Verbraucher.

Fakt ist auch: In Europa lehnen die meisten Verbraucher Gentechnik im Essen ab. Trotzdem sind die Gesetze zur Kennzeichnung ungenügend. Zwar müssen Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, in der Europäischen Union seit 2004 gekennzeichnet werden. Für tierische Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier, die mit Hilfe gentechnisch veränderter Futtermittel hergestellt wurden, gilt das jedoch nicht. Das heißt: Selbst wenn eine Kuh ihr ganzes Leben lang "Gen-Soja" gefressen hat, erfahren Verbraucher beim Kauf von Milch und Fleisch davon nichts. Dabei landen weltweit etwa 80 Prozent aller gentechnisch veränderten Pflanzen gar nicht direkt auf unseren Tellern, sondern als Futtermittel in den Mägen von landwirtschaftlichen Nutztieren! Somit fördern wir Verbraucher in vielen Fällen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen - ohne uns dafür oder dagegen entscheiden zu können.

foodwatch fordert echte Wahlfreiheit: Wer Agrar-Gentechnik ablehnt, muss dies auch können - und darf nicht beim Einkauf zum Zwangs-Unterstützer von Gentechnik gemacht werden! Unsere klare Forderung an die EU: Auch alle tierischen Lebensmittel, die mit Hilfe gentechnisch veränderter Futterpflanzen erzeugt wurden, müssen gekennzeichnet werden!
Aber die Gentechnik-Lobby ist mächtig - nur wenn wir uns zusammenschließen können wir etwas erreichen! Daher unsere große Bitte:

1. Unterzeichnen Sie jetzt hier unsere E-Mail-Protestaktion für eine klare Gentechnik-Kennzeichnung: https://www.foodwatch.org/de/informieren/gentechnik/e-mail-aktion/

2. Leiten Sie diese Mail an möglichst viele Freunde, Bekannte und Kollegen weiter - jede Stimme ist wichtig!

Vegetarierbund Deutschland e. V.

Besucherrekord auf der Düsseldorfer VeggieWorld 2013
27.10.2013

Die „VeggieWorld – Die Messe für nachhaltiges Genießen“ hat dieses Wochenende zum zweiten Mal in Düsseldorf stattgefunden und war erneut ein voller Erfolg.

Vom 26. – 27. Oktober 2013 konnten die Besucher pflanzliche Produkt-Innovationen kosten, sich rund um den vegan-vegetarischen Lifestyle informieren und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit spannenden Vorträgen sowie einer atemberaubenden Kochshow des Weltrekord-Konditors Christian Geiser erleben.
Der Trend zur pflanzlichen Ernährung wächst ungebrochen. Das beweist auch die im Vergleich zum Vorjahr noch größere Anzahl an Ausstellern und Besuchern: Dieses Mal waren es knapp 70 Aussteller und über 9.300 Messebesucher.

Kochbuch des Jahres 2013 gekürt!
27.10.2013

Die Auszeichnung zum „Kochbuch des Jahres“ war auch in diesem Jahr besonders hart umkämpft. Der Markt der Veggie-Kochbücher boomt: Mit 46 Titeln standen so viele Koch- und Backbücher wie nie zuvor zur Wahl. Dieses breite Angebot zeigt, dass die vegetarisch-vegane Ernährung längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Aufgrund der vielen guten Bücher nennen wir Ihnen nicht nur das „Kochbuch des Jahres 2013“, sondern zeigen darüber hinaus, welche Druckwerke Ihre Favoriten des Jahres 2013 sind. In einer einwöchigen Online-Abstimmung wurden die fünf beliebtesten Bücher bestimmt. Aus diesen Top-Kandidaten wurde – unter Beachtung weiterer Kriterien – nun der Sieger ermittelt.

Sie haben gewählt: Die zehn beliebtesten Kochbücher 2013 

  1. Vegan for Fit, Attila Hildmann
  2. Vegan – Tut gut – schmeckt gut!, Jérôme Eckmeier
  3. La Veganista, Nicole Just
  4. Veganpassion, Stina Spiegelberg
  5. Aber vegan, Michaela und Jochen Russmann
  6. Peacefood – Das vegane Kochbuch, Rüdiger Dahlke
  7. Hier & jetzt vegan, Björn Moschinski
  8. Deutschland Vegetarisch, Katharina Seiser und Stevan Paul
  9. The Lotus and the Artichoke, Justin P. Moore
  10. Vegan & vollwertig, Barbara Rütting

Zum Ende der Abstimmungsfrist war mein Buch „Vegan & vollwertig – Meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter“ erst kurz auf dem Markt – also wirklich ein toller Erfolg!

Barbara

18.10.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

wieder einmal trägt unser Einsatz Früchte: Die Katzen auf Borkum werden nicht erschossen – lest weiter unten die Dankesmail von Jens  Waldinger, verziert mit einem Smilie! Und VIER PFOTEN feiert Erfolg beim Verbot der Käfig-Eier!

Vier Pfoten

Good Bye Käfig-Ei! VIER PFOTEN feiert Tierschutz-Erfolg
04.10.2013

Frische Eier aus Käfighaltung kann man in deutschen Supermarktketten seit Kurzem – zum Glück – vergebens suchen. Auf Druck von VIER PFOTEN und anderen Organisationen hatten in den vergangenen Monaten immer mehr Supermarktketten das Käfig-Ei aus ihrem Sortiment genommen. Schließlich stoppte im August mit dem Wuppertaler “akzenta-Markt“ auch die letzte deutsche Supermarktkette den Verkauf von Käfig-Eiern. Dies ist ein riesiger Erfolg für den Tierschutz und natürlich insbesondere für die Legehennen, freut sich VIER PFOTEN.

In der Käfighaltung, auch Kleingruppenhaltung genannt, werden Hennen auf einer Fläche von etwas mehr als einem DIN-A4-Blatt gehalten. Mit dem Verkaufs-Stopp von ganzen Käfig-Eiern ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Käfig-Ei-freien Markt geschaffen. Im nächsten Schritt richtet VIER PFOTEN ihre Kampagne darauf, den Verkauf von „versteckten“ Käfig-Eiern in Backwaren und anderen Fertigprodukten zu stoppen.

„Viele Bäckereiketten verwenden nach wie vor Eier aus der Kleingruppen-Käfighaltung. Für den Verbraucher ist nicht ersichtlich, woher die Eier in den Backwaren und Fertigprodukten stammen und aus welcher Haltungsform sie kommen“, warnt Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. „Wir wollen die Konsumenten davor schützen, ungewollt Käfig-Eier zu kaufen.“ Als jüngsten Erfolg konnte VIER PFOTEN durch intensive Gespräche den Nahrungsmittelhersteller Kühne (Carl Kühne KG) dazu bewegen, vollständig auf Eier aus Käfighaltung zu verzichten. „Mit dem Hinweis zur Herkunft der Eier auf den Produkt-Etiketten schafft Kühne zudem mehr Transparenz für den Verbraucher“, lobt Dr. Stephany.

VIER PFOTEN hat zudem eine „Tierschutz“-App entwickelt, mit der Konsumenten schnell und bequem Gewissheit über die Herkunft der Eier in verarbeiteten Produkten erhalten. Der Verbraucher muss lediglich sein Handy auf den Barcode halten und das Produkt einscannen. Gemeinsam mit vierzehn anderen deutschen Tierschutzorganisationen bildet VIER PFOTEN das Bündnis „Käfigfrei“. Die Organisationen fordern von der Lebensmittelindustrie, die Verwendung von Käfig-Eiern gänzlich zu stoppen. Ziel ist die ausnahmslose Boden- und Freilandhaltung von Legehennen.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/legehennen/versteckte-kaefig-eier und www.kaefigfrei.de

Download der VIER PFOTEN App über: www.vier-pfoten.de/service/ratgeber/tierschutz-app/

Neue Tierversuchsverordnung: Verpasste Gelegenheit für den Schutz von Labortieren // VIER PFOTEN fordert stärkere Förderung von alternativen Testmethoden
08.10.2013

Mit der neuen Tierversuchsverordnung wurde eine wichtige Gelegenheit verpasst, den Schutz von Tieren in Versuchslaboren auf gesetzlicher Ebene zu verankern, kritisiert die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN.

Die Tierversuchsverordnung trat mit großer Verspätung im August 2013 nach EU-Richtlinie (2010/63/EU) in Kraft. Damit ist Deutschland nur knapp einem EU-Vertragsverletzungsverfahren entgangen, denn die Umsetzungsfrist war eigentlich bereits zum 1. Januar 2013 angesetzt.

"Leider ist die zeitliche Verzögerung nicht auf Verbesserungen im Tierschutz zurückzuführen. Die in der EU-Richtlinie vorgegebene Beschränkung der Verwendung bestimmter geschützter Tierarten und Primaten, einschließlich Menschenaffen, wurde nicht genügend berücksichtigt“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany. „Darüber hinaus gibt es leider kein Verbot von Versuchen, die schweres Leid verursachen. Zahlreiche Ausnahmeregelungen führen die ethische Abwägung sowie die Frage nach dem Nutzen von einem Tierversuch ad absurdum.“

Ein großes Manko sieht VIER PFOTEN auch in der Funktion der Tierversuchs-Ethikkommission. Kampagnenleiterin Dr. Stephany: „Das Gremium bleibt weiterhin machtlos, da es mehrheitlich aus Tierexperimentatoren besteht. Zudem hat die Ethikkommission weiterhin nur beratenden Charakter.“ Die Einführung einer rückblickenden Bewertung inklusive ethischer Erwägung ist nur beschränkt auf Versuche an Primaten und sehr schmerzhafte Versuche. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist nicht vorgesehen, sodass Folgeversuche nur vor der Behörde zu rechtfertigen sind.

VIER PFOTEN beruft sich auf die im deutschen Grundgesetz verankerte Verpflichtung des Staates zum Tierschutz und sieht diese in der Tierversuchsverordnung nicht berücksichtigt. Mit der neuen Verordnung wird eine Zementierung der tierexperimentellen Forschung betrieben und diese wissenschaftlich und ethisch nicht hinterfragt. „Die Bundesregierung hat nicht erkannt, dass das System Tierversuch nicht mehr zeitgemäß ist. Moderne tierfreie Alternativmethoden sind nicht nur humaner, sondern auch verlässlicher, übertragbarer und effizienter und sollten viel stärker gefördert werden“, appelliert Dr. Stephany. VIER PFOTEN fordert die Bundesregierung auf, das Budget für die Erforschung und Entwicklung von Alternativmethoden entscheidend aufzustocken, um damit dem Staatsziel Tierschutz gerecht zu werden.

Der Bundesrat forderte in einer Entschließung, sich bei einer nächsten Überarbeitung der EU-Richtlinie dafür einzusetzen, zahlreiche Ausnahmetatbestände, die jetzt umgesetzt werden mussten, endgültig zu streichen, wie z.B. Tierversuche an Menschenaffen. VIER PFOTEN setzt sich dafür ein, dass Ausnahmeregelungen bei einer nächsten Überarbeitung der Verordnung restlos gestrichen werden, um ein Maximum für den Schutz von Versuchstieren zu erreichen.

Mission „Streunerkatzen-Kastration“ geht in die nächste Phase // VIER PFOTEN bittet Bevölkerung um Mithilfe
08.10.2013

In der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen wimmelte es noch vor einem Jahr von abgemagerten und kranken Katzen: Streuner ohne zu Hause, die sich unkontrolliert vermehrten und ausbreiteten. Um die Population einzudämmen, beschloss der Landkreis Diepholz am 1. Oktober 2012 die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang. Um die Umsetzung des Gebots zu unterstützen, wurde die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gemeinsam mit der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen beispielhaft aktiv. In einem ersten Aktionszeitraum konnten innerhalb von drei Monaten bereits 117 Streunerkatzen und 137 Hauskatzen erfolgreich kastriert werden. Dennoch streifen in Bruchhausen-Vilsen noch immer zu viele Katzen heimatlos und paarungsfreudig umher. Darum bittet VIER PFOTEN erneut um Mithilfe von Anwohnern und lokalen Tierschützern: Wer kennt die Aufenthaltsorte oder Verstecke der streunenden Katzen?

„Um die Population nachhaltig einzudämmen, planen wir einen zweiten Aktionszeitraum, in dem weitere Streunerkatzen kastriert werden sollen“, berichtet Sandra Hönisch, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. „Wenn Sie einen Hof, einen Parkplatz oder ein Waldgebiet kennen, in dem viele Streunerkatzen leben, dann melden Sie sich bitte bei uns.“ Unter der Telefonnummer 0157 / 85624509 werden alle Hinweise vertraulich aufgenommen. Die Kastrations-Aktion in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen wird gemeinsam mit den Tierärzten aus der Region durchgeführt. Zusätzlich zur Kastration werden die Streunerkatzen auch mit einem Mikrochip gekennzeichnet und registriert, sowie gegen Parasiten behandelt.

Auch die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen möchte die Nachhaltigkeit des begonnen Projekts weiterhin unterstützen. Um die Umsetzung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu fördern, wird ab Oktober und befristet bis zum Abschluss des Projektes Ende des Jahres 2013 von der Samtgemeinde nochmals ein Kastrations-Zuschuss von 10 Euro für einen Kater und 20 Euro für eine Katze gewährt. Die Abwicklung des Zuschusses läuft wieder unbürokratisch über die beteiligten örtlichen Tierärzte. Alle Katzenhalter werden aufgefordert der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht nachzukommen. Bei auftretenden Problemen mit Katzenpopulationen muss ab 2014 mit Kontrollen von Katzenhaltungen gerechnet werden. Weitere Informationen zu den Zuschüssen sind bei der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Bürgerbüro und Ordnungsamt, Tel. 04252-391/208-212) direkt zu erfragen.

Die drei großen Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN, TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) haben sich im März 2012 zusammengeschlossen und das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Gemeinsam setzt sich das Bündnis für eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Freigängerkatzen ein. Die Samtgemeinde Bruchausen-Vilsen gilt mittlerweile als Vorzeigeprojekt für die Behandlung von Streuner-Katzen: Bundesweit haben bereits sieben Gemeinden ihr Interesse an dem Kastrations-Programm bekundet, darunter Gemeinden in Bayern und Baden-Württemberg.

Mail von Jens Waldinger

Update zur Petition „Abschuss-Stopp der Streunerkatzen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer" auf Change.org
09.10.2013

Ihr Lieben,

dank Eurer unglaublichen Unterstützung haben wir es geschafft. Die Katzen auf Borkum werden nicht!! erschossen ;)

Wir haben folgendes erwirken können:

Die Borkumer Jäger sind gerade schon dabei die Katzen einzufangen! Die gefangenen Katzen werden an den Tierschutz Verein Borkum übergeben Wir von DsN werden vom 01 - 03.11.2013 mit einem Team von drei Tierärzten nach Borkum fahren und die Katzen, für Borkum und die lokalen Behörden völlig unentgeltlich kastrieren. Sämtliche Kosten für die Kastrationen werden vom Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V. übernommen!

Die Katzen werden im Anschluss vom Tierschutzverein Borkum noch gechippt, die Kosten für das chippen werden vom TSV Borkum getragen.

Wenn jemand von Euch uns finanziell unterstützen mag? Anbei ein Link zu unserer Facebooksammlung: https://www.facebook.com/events/169721626557658/

Bitte mit Verwendungszweck: Katzen Borkum

Bankdaten: Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V.

Kto: 100093236
Blz: 37551440
Sparkasse Leverkusen.

Vielen vielen Dank Euch allen für die Hilfe. Nur dank Eurer Hilfe konnten wir verhindern, dass die Katzen auf Borkum getötet werden!!

Liebe Grüsse
Jens
1. Vorsitzender

Umweltinstitut München e. V.

Geschafft! EU-Kommission begräbt Pläne zur Atomförderung
10.10.2013

50.000 Menschen beteiligten sich an unserer Aktion gegen die Pläne der EU-Kommission, Atomkraft als vermeintlich "saubere" und "klimafreundliche" Energieform zu fördern - mit durchschlagendem Erfolg!
Endlich beugt sich die EU-Kommission dem öffentlichen Druck und wird die Förderung von Atomkraftwerken nun doch nicht in der Beihilfe-Gesetzgebung verankern. Bis November sollen die neuen Richtlinien veröffentlicht werden. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und überprüfen, ob die EU-Kommission sich an ihre Ankündigung hält.
Die Atomkraft ist ohne Förderung am Ende. Wir fordern einen konsequenten und nachhaltigen Ausstieg!

Ausführliche Hintergrundinfos finden Sie hier: http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/aktionen/hintergrund_eu_atomsubvention_steuergeld-989.html

Ein Aufruf von Desmond Tuto

Avaaz

Sie wollen sich über das Gesetz stellen
10.10.2013

In nur 2 Tagen könnten afrikanische Staatsführer beschließen, aus dem Internationalen Strafgerichtshof auszutreten. Damit wäre unsere größte Hoffnung gegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit lahmgelegt. Ich weiß, dass wir das gemeinsam ändern können! Schließen Sie sich mir an, um die Stimmen der Vernunft innerhalb der Afrikanischen Union aufzufordern, sich für Gerechtigkeit einzusetzen.

Nur gemeinsam können wir diese großartige Einrichtung schützen: https://secure.avaaz.org/de/justice_for_africa_icc/?bViTtbb&v=30074

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist das weltweit erste und einzige Gericht, vor dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhandelt werden können. Doch Politiker aus Kenia und dem Sudan, die Angst und Schrecken in Ihren Ländern verbreitet haben, versuchen Afrika aus dem internationalen Strafgerichtshof auszuschließen, damit Sie ohne jegliche Konsequenzen morden, vergewaltigen und Hass verbreiten können.

Ich weiß, dass wir das gemeinsam ändern können. Aber wir müssen uns zusammenschließen und an die Stimmen der Vernunft innerhalb der Afrikanischen Union – Nigeria und Südafrika – appellieren: Sie müssen sich dafür einsetzen, dass die Verfolgten vom internationalen Gerichtshof weiterhin geschützt werden. Schließen Sie sich mir an, unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese an jeden weiter, den Sie kennen – wenn wir 1 Millionen Unterschriften gesammelt haben, wird unsere Petition direkt im Hauptsitz der Afrikanischen Union in Addis Abeba übergeben, wo sich die afrikanischen Politiker versammeln.

In den Jahren meiner Arbeit, meines Lebens und meiner Reisen war der Kampf um Gerechtigkeit ein langer und mühevoller Weg. In Darfur und Ruanda habe ich das Schlimmste gesehen, was man sich vorstellen kann, aber auch das Allerbeste bei der Versöhnung in Südafrika. Während dieser Reise habe ich große Fortschritte gesehen, mit denen die Schwachen vor den Starken geschützt werden. Der internationale Strafgerichtshof ist einer dieser Leuchttürme der Hoffnung.

Die Bedrohung des internationalen Strafgerichtshofs begann, weil das Gericht seine Arbeit tat. Es zog Kenias Vizepräsidenten zur Rechenschaft, der Menschen töten ließ, die sich während einer Wahl gegen ihn versammelten, und belangte den Präsidenten des Sudan für die Tötung von Frauen und Kindern in Darfur. Nun bemühen sich Kenia und der Sudan in ganz Afrika darum, dass man sich aus dem Gerichtshof zurückzieht um dessen Erfolgschancen zu zerstören.

Aber in Darfur, Kongo, Elfenbeinküste und Kenia ist der IStGH ein Hoffnungsträger für all diejenigen, die von Militär, Milizen und Verrückten terrorisiert werden, die Krieg gegen die Unschuldigen führen. Er ist ein Licht im Dunkel, das auf keinen Fall ausgehen darf.

Das Hauptargument einiger Staats- und Regierungschefs mit schlechtem Gewissen lautet dahingehend, dass der IStGH eine westliche Hetzjagd ist, da die meisten Untersuchungen in Afrika stattfinden. Das könnte von der Wahrheit allerdings kaum weiter entfernt sein. Der IStGH ist eine Organisation, die von 20 afrikanischen Staaten ins Leben gerufen wurde, 5 der 18 Richter des Gerichts sind Afrikaner, ebenso der Chefankläger.

Dieses Wochenende fällt eine wichtige Entscheidung. Auf welcher Seite werden unsere afrikanischen Staats- und Regierungschefs stehen -- auf der Seite der Gerechtigkeit oder auf der Seite der Ungerechtigkeit? Auf der Seite der Überlebenden oder Gefallenen oder auf der Seite der Tyrannen und Unterdrücker? Das ist der Moment der Wahrheit. Schließen Sie sich mir an, und appellieren Sie mit mir an die afrikanischen Staats- und Regierungschefs, sich auf die Seite der Gerechtigkeit zu stellen und den internationalen Strafgerichtshof zu unterstützen:

Ich habe einige der strahlendsten Momente der menschlichen Geschichte gesehen. Momente, in denen wir gemeinsam so vielen Menschen Hoffnung geben konnten. Dies ist unsere Chance, es einmal mehr zu tun – gemeinsam!

Hier unterzeichnen: https://secure.avaaz.org/de/justice_for_africa_icc/?bViTtbb&v=30074

Mit Hoffnung und Dankbarkeit für diese Gemeinschaft,
Desmond Tutu

Peta

Hummer-Elend: Undercover-Recherche von PETA USA enthüllt Hummer-Tortur im Schlachthaus

Sehen Sie hier das schockierende Video aus einem Hummer-Schlachthaus in Maine, USA
Stand: September 2013

Eine brandneue Undercover-Recherche von PETA USA aus einem Hummer-Schlachthaus in Maine, USA, zeigt, wie unvorstellbar grausam die Hummer bei Linda Bean's Maine Lobster (LBML) geschlachtet werden. Bei vollem Bewusstsein werden den schmerzempfindlichen Tieren Beine, Schwanz, Kopf und Panzer vom Körper gerissen. Selbst nach dieser grausamen Tortur leben die Hummer noch. Sie zappeln und winden sich, werden in eine Kiste geworfen. Nun stampft ein Mann auf den übereinanderstapelten Tieren herum; anschließend werden sie lebend gekocht. Auch Krabben ergeht es nicht besser: PETA USAs Recherche-Team filmte, wie die Schlachthaus-Mitarbeiter lebende Krabben maschinell aufspießen, um ihren Panzer zu entfernen. Anschließend werden ihre Organe und ihr Fleisch mit harten Rollborsten bearbeitet. Die Krabben überleben dieses Trauma, und sterben erst, wenn sie mit kochendem Wasser übergossen werden. PETA USA hat das Unternehmen Linda Bean's Maine Lobster angezeigt.

Die meisten Hummer, die in Deutschland verkauft und gegessen werden, kommen aus Kanada oder den USA und werden auf die gleiche brutale Weise getötet, die in diesem Video zu sehen ist.

Was Sie tun können

Bitte teilen Sie dieses Video mit möglichst vielen Menschen, insbesondere mit jenen, die gerne Hummer und andere Krebstiere essen.

Bitte essen Sie niemals Hummer und sprechen Sie sich in jedem Restaurant dafür aus, dass Hummer von der Speisekarte gestrichen wird.

Hier Video ansehen: http://www.peta.de/LBML?pk_campaign=NewsOkt2013

Peter H. Arras

Gestrige Arte- Doku über In-vitro-Fleisch - unser AKT- Kommentar!
09.10.2013

http://www.arte.tv/guide/de/048700-000/in-vitro-fleisch

Nach dem Mikrochip-Zeitalter sollte das Mikrobenzeitalter folgen. Nicht Körperzellen, sondern Mikroben-Ökosysteme wie das im Pansen eines Rindes oder das im Bau von Blattschneiderameisen, können uns sämtliche Nährstoffe in Biofermentern erzeugen. Ich habe dies dem EU-Agrarkommissar 2010 in Brüssel persönlich vorgestellt, vgl.: http://www.akt-mitweltethik.de/sites/welternaehrung.htm

Schlimm, dass komplexe und überaus sensible Lebewesen wie Insekten, bedenkenlos mit Biofleisch als ethische und ökologische Alternative zur Schlachttierproduktion hier vorgestellt werden - Speziesismus in Reinform.

Auch wurde unterschlagen, dass Insektenzucht - zumindest in unseren Breiten, extrem stromintensiv ist. Heuschrecken brauchen 40 Grad Celsius, um sich zu vermehren und zu wachsen. Dass Laborfleischkulturen über ihre gesamte Wachstumszeit Unmengen von Antibiotika benötigen, wurde immerhin zugegeben, dass sie aber sehr energieintensiv sind (da Warmblüterzellen), Tiere als Gewebespender benötigen, die dafür sterben müssen sowie Unmengen an Desinfektionsmittel und Trinkwasser verbrauchen, wurde nicht berücksichtigt.

Wir vom AKT-Institut für Mitweltethik nennen dies "Frankensteinfleisch" und lehnen es grundlegend ab.

Stattdessen suchen wir für unsere Innovation Cellulose-Protein-Fermentation (CPF) Sponsoren, um diese wissenschaftlich entwickeln und in Serienreife bringen zu können. Wir würden es begrüßen, wenn uns die Leser hier sowie ARTE dabei helfen würden, unsere (bio)logische Innovation voran zu bringen.

 

 

Ärzte gegen Tierversuche e. V.

“Unsinn Tierversuch“- Animationsfilm zu Tierversuchen veröffentlicht
04.10.2013

http://www.youtube.com/watch?v=xxFbQfbxXjI

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat aktuell einen Animationsfilm veröffentlicht, in dem die wichtigsten Argumente gegen Tierversuche in ansprechender und zugleich fundierter Weise veranschaulicht werden.

Tierversuche werden standardmäßig mit dem zukünftigen Nutzen für den Menschen gerechtfertigt. Bei genauer Betrachtung jedoch wird deutlich, dass die Übertragung der am Tier gefundenen Erkenntnisse auf den Menschen ein unkalkulierbares Risiko darstellt. Denn ein Tier ist nach Aussage der Ärzte gegen Tierversuche kein Mensch, was sich unter anderem in Unterschieden hinsichtlich Stoffwechsel, Anatomie und Lebensweise zeigt.

In dem 6-minütigen Film wird mittels animierter Bilder an Beispielen verständlich erklärt, warum die Ergebnisse für die Anwendung am Menschen unbrauchbar und oft sogar gefährlich sind.

Obwohl Tierversuche unermessliches Leid für die Tiere bedeuten, will der Ärzteverein nicht durch reale Bilder abschrecken, sondern mittels Animation das Thema auf leichter verdauliche Weise veranschaulichen. Dem Zuschauer werden so kurz und prägnant zahlreiche Fakten aufgezeigt, die den Unsinn der Tierversuche klar vor Augen führen.

Der Film kann auf dem YouTube-Kanal des Vereins angesehen werden und wird in Kürze auch auf DVD erhältlich sein.

Weitere Information:
Unsinn Tierversuch - Ein animierter Aufklärungsfilm (YouTube) >>

Grundsätzliche Gedanken zum Tierversuch und zur Ausbeutung der Tiere durch den Menschen: Es könnte ja sein – ich hoffe es jedenfalls - dass es Lebewesen gibt, die über einen höheren Bewusstseinsstand verfügen als wir Menschen. Ich möchte auch nicht von denen eingesperrt, gemästet, mit Antibiotika vollgestopft und aufgegessen werden, ich möchte auch nicht, dass sie an mir zu ihrem angeblichen Wohl Versuche durchführen.

Und: Entweder die Tiere sind uns ähnlich, dann dürfen wir an ihnen keine Versuche durchführen, oder sie sind uns nicht ähnlich, dann sind die Versuche sinnlos – was sich ja auch immer wieder bewahrheitet.

Barbara

Hierzu Bilder der Künstlerin Olivia Rost, Atelier Kunstwerk Fabula in Dortmund und ihr Brief an die großen Sendeanstalten.

Den folgenden Brief habe ich zu den großen Sendeanstalten geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die gegenwärtige Situation der "Berichterstattung" macht mich tief traurig und lässt mich an der Unabhängigkeit der Medien von politisch, wirtschaftlichen Interessen heftiger zweifeln als je zuvor. Bisher war ich der Ansicht, dass Deutschland langsam aber stetig nicht nur den Ausstieg aus der Atompolitik verfolgt, sondern auch auf den Verzicht von Tierversuchen und den Bau neuer Labore hinarbeitet.

Schließlich gibt es eine große Anzahl von zuverlässigeren Ersatzmethoden statt Tierversuch, und würde der Staat nicht immense Summen (auch Steuergelder) in den Bau neuer Tierversuchsanlagen stecken, wäre die finanzielle Möglichkeit gegeben, die weitere Forschung für Alternativmethoden schneller voranzutreiben. Und würde es von staatlicher Seite keine Verzögerungstaktiken bei der Bewilligung der Zulassung derartiger Alternativmethoden geben, würden nicht hunderttausend Mäuse, Ratten, Kaninchen, Katzen, Beagels und auch Affen gequält, getötet und entsorgt werden müssen.
In allen Disskussionsrunden, Talk-Shows und Nachrichten vermisse ich die brisanten und hochaktuellen Neuigkeiten zum Thema "Neubau von Tierversuchs-Laboren in Deutschland". Da werden gerade neue riesige Tierversuchsanlagen in München und Berlin gebaut, ein Hochsicherheitslabor für Großtiere wird stillschweigend auf der Insel Riems von Frau Merkel und Frau Aigner eingeweiht und all diese - auch für Steuerzahler - kostenintensiven Projekte gelangen weder in die Presse, noch in die Nachrichten. Und sicher ist dieses Thema auch für informative Abend-Talks zu brisant, weil sich dahinter politische Parteien und die Lobbiisten der Pharmaindustrie verbergen. Beide Lager haben wohl kein Interesse an der Aufklärung dieser neuen Entwicklung in Sachen Tierschutz. Da wird auf der einen Seite ganz groß propagiert, das es keine Tierversuche mehr für kosmetische Produkte gibt, und auf der anderen Seite, gibt es neue riesige Laborneubauten und es werden mehr Versuchstiere als je zuvor gequält, vergiftet, verätzt und benutzt. Das passt doch nicht zusammen!
Ist den Medien, also auch uns denn der Umgang mit anderen Lebewesen so egal geworden?
Nehmen wir keine Notiz mehr vom Leid anderer Lebewesen?
Ist das unser wissenschaftlicher Fortschritt, auf den wir alle so stolz sind?
Und so drehen sich die Menschen in ihrem kleinen Kosmos nur um sich selbst,
um ihr Fortbestehen, ihre Unsterblichkeit, ihre Faltenlosigkeit (Botox wird an Tieren getestet) und ihre Apps.

Mit meiner kleinen Reihe "Politik im Dienste der Wissenschaft" versuche ich auf ganz einfache Art klar zu machen, dass Regierungsparteien und der Pharmaindustrie verpflichtete Wissenschaftler hinter den derzeit geplanten, bzw. sich bereits im Bau befindlichen Tierversuchs - Labore stehen, und vergessen zu haben scheinen, wie fortschrittlich die Wissenschaft forschen könnte, würde man nicht der Nostalgie des Tierversuchs anhängen.
Ich bin freischaffende bildende Künstlerin und sehe meine Möglichkeit in der Bildsprache. Ich bin der festen Überzeugung, dass man manche Entscheidungen besser treffen kann, wenn man sich in die Situation hineinversetzt, die es zu beurteilen gilt.

Als Diskussionsthema und natürlich als Provokation hänge ich dieser eMail ein paar aktuelle Zeichnungen an,
die eine Wahlpropaganda der besonderen Art zeigen sollen.
1. Magdeburger Highlights - Prof. H. Scheich und M. Brosch Leibniz Institut / Primatenlabors / Altertümliche Tests an Affen im Primatenstuhl
2. Das Reach-Projekt - Die EU testet hunderttausende Altchemikalien bis 2018 erneut auf ihre Toxizität im Tierversuch.
3. Was guckst du? - Prof. A. Nieder testet im Max Planck Institut für biologische Kybernetik an Affen, die im Primatenstuhl fixiert sind, wie die Augen bestimmten Punkten folgen. täglich - jahraus, jahrein.
4. Berliner Fortschritt - Oberbürgermeister Wowereit und die SPD sowie die Linken sorgen im Moment dafür, dass ein kostspieliges Großlabor für Klonmäuse und andere Tiere in Berlin Buch gebaut wird. Dagegen haben die Grünen keine Chance.
5. Nur ein Klon - In München werden zwei neue Tierversuchsanlagen unter anderem für genetisch manipulierte Mäuse gebaut, an denen dort vermehrt getestet werden soll.
6. Der Freidenker - Boris Palmer, ehemaliger Grüner in Tübingen, rutschte mit seiner Wahl zum Oberbürgermeister ins rechte Lager und steht nach dem Wechsel voll hinter der Forschung an Primaten im CIN Uni Tübingen. Die hauseigenen Werbefilme der Uni überzeugen vom großen Glück der Affen dort.

Ich würde mich freuen, eine Nachricht von Ihnen zu erhalten. Ich arbeite gerade noch an einer "interessanten" Versuchsreihe über Katzen und Hirnforschung und auch der Herr Brüderle kommt mit seinem Schwesterle nicht zu kurz.
Vielleicht ist das Thema ja doch interessant genug, um bei Ihnen aufgegriffen zu werden.

Mit freundlichen Grüßen Olivia Rost

 

09.10.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

DRINGENDER HILFERUF aus Rumänien von der „ Tierhilfe Hoffnung“.

Zur Erinnerung:

Wie Ihr wisst, genehmigte der rumänische Verfassungsgerichtshof das Gesetz zur Tötung der rumänischen Straßenhunde und ignorierte damit nicht nur den Willen eines Großteils der europäischen Bevölkerung, sondern setzte sich über internationale Verträge und einen Appell der EU-Institutionen hinweg. Das neue Gesetz, das bereits von Präsident Basescu unterzeichnet wurde, erlaubt es, Hunde zu töten, wenn für sie innerhalb von 14 Tagen kein Besitzer gefunden werden kann.

Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, die in Rumänien seit 2001 bereits mehr als 100.000 Streunerhunde kastriert und behandelt hat, gibt sich jedoch nicht geschlagen. Gabriel Paun, Kampagnendirektor von VIER PFOTEN: „Wir haben bereits eine landesweite Kampagne für die Adoption von Streunerhunden gestartet und auch schon erste Erfolge erzielt. Immer mehr Rumänen erklären sich bereit, einen Hund von der Straße aufzunehmen; es ist die einzige Möglichkeit, das Leben der Tiere zu retten. VIER PFOTEN bietet ihnen eine kostenlose medizinische Untersuchung für das neue vierbeinige Familienmitglied (Kastration, Entwurmung, Registrierung, Identifizierung über Mikrochips und Transport zum neuen Besitzer)“.

Nun kommt ein Hilferuf des Vereins, „Tierhilfe Hoffnung e.V.“, der mit 4.000 geretteten rumänischen Straßenhunden das größte Tierheim der Welt, die „Smeura“ leitet.

In Nachbarschaft zur „Smeura“ befindet sich das städtische „Tierheim“. Der Bürgermeister von Pitesti, Tudor Pendiuc, drohte, nicht nur sämtliche freilaufenden Hunde sondern auch die des städtischen „Tierheims“ töten zu lassen, die nach 14 Tagen Aufenthalt noch keinen Besitzer gefunden haben.

Die „Smeura“ hat daraufhin auch noch alle 300 Hunde aus dem städtischen „Tierheim“ übernommen und bei sich untergebracht.

Bitte lest selbst einen Auszug aus dem Bericht der „Smeura“:

…Bürgermeister Tudor Pendiuc hat zur aktuellen Stunde noch nicht mit dem Fangen und Töten der Hunde in Pitesti und dem Landkreis Arges begonnen.

Bitte protestieren Sie unentwegt weiter!

Seit Montag, dem 30.09.2013 ist unser achtköpfiges Handwerkerteam pausenlos damit beschäftigt, jede Freifläche sowie das benachbarte Waldgrundstück (im Besitz der Tierhilfe Hoffnung e.V.) einzuzäunen und umzubauen. Wir errichten Freiläufe, bauen Hütten und konstruieren sichere Auslaufgehege für weitere Hunde, die aus der Stadt nachrücken und gegebenenfalls ins städtische Tierheim gegenüber zur Tötung kommen sollen. Wir werden keinesfalls zusehen, wie neben unserer Smeura getötet wird!

Jedoch können wir das ohne Ihre Hilfe nicht stemmen!

Bitte helfen Sie uns dringendst durch Ihre Spende unsere Bauvorhaben zur Rettung der rumänischen Straßenhunde fort- und umzusetzen! Jeder Euro hilft!

Wir müssen uns oft sehr plagen, um unsere vielen Tiere versorgen, kastrieren und am Leben erhalten zu können und bitten Sie deshalb sehr herzlich, unsere Arbeit so gut wie nur möglich zu unterstützen.

Dabei hilft uns jeder Euro, leichter um die Runden zu kommen. Bitte helfen Sie uns durch Geldspenden

Überweisungen auf unser Spendenkonto 2 480 460 Kreissparkasse Tübingen (BLZ 64150020). Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung zu.

BIC-/SWIFT-Code: SOLA DE S1 TUB
IBAN-Nummer: DE47 6415 0020 0002 4804 60

Bitte tragen Sie auf dem Überweisungsformular unter Verwendungszweck Ihre vollständige Adresse ein.

Mehr Infos auf: http://www.tierhilfe-hoffnung.com/  

Ich kenne und unterstütze die Initiatorin von „Tierhilfe Hoffnung“, Ute Langenkamp, seit Jahrzehnten und bin sicher, dass jeder gespendete Cent an die richtige Adresse kommt.

Bitte helft!

Barbara

30.09.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

der VEBU( Vegetarierbund Deutschland e.V) vergibt den Preis für das vegane Kochbuch des Jahres. Die erste Auflage meines neuen Buches „Vegan und vollwertig – meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter“ war nach vier Tagen auf dem Markt bereits vergriffen, hat also gute Chancen. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wen Ihr ihm (dem Buch) Eure Stimme gebt.

Eine Leseprobe findet Ihr unter: http://www.amazon.de/Vegan-vollwertig-Lieblingsmen%C3%BCs-Fr%C3%BChling-Sommer/dp/3485014303/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1380520795&sr=8-1&keywords=vollwertig+und+vegan#_

Einsendeschluss ist leider schon der 6. Oktober!
Hier die Meldung vom VEBU, im Anhang die Liste der 45 Kandidaten.

Wählen Sie das Kochbuch des Jahres 2013!
29.09.2013

Wir vergeben unseren begehrten Preis zum Kochbuch des Jahres 2013. Stimmen Sie jetzt bis zum 06.10.2013 für Ihren Favoriten ab und gewinnen Sie eines von zehn Kochbüchern.

Der Markt der vegetarisch-veganen Kochbücher boomt. Das macht auch die folgende Auswahl deutlich: Dieses Jahr warten 45 Kandidaten darauf, von Ihnen zum Kochbuch des Jahres 2013 gewählt zu werden.

Aus den ersten fünf Kochbüchern mit den meisten Stimmen werden wir den Gewinner ermitteln. Hierzu werden Faktoren wie Qualität und Umsetzbarkeit der Rezepte, Preis-Leistungs-Verhältnis, ökologisch-soziale Aspekte bei der Buchherstellung, sowie die Verfügbarkeit in Betracht gezogen.

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung werden 10 Exemplare des „Kochbuch des Jahres 2013“ verlost. Der Gewinner wird auf der VeggieWorld in Düsseldorf am Sonntag, den 27.10.2013 bekanntgegeben.
Wer es außer den ersten fünf Kochbücher noch in die Top10 geschafft hat, erfahren Sie im VEBU-Newsletter und auf vebu.de.

Hier abstimmen:

http://vebu.de/aktuelles/news/1778-waehlen-sie-das-kochbuch-jahres-2013?utm_source=newsletter13-09-29&utm_medium=email&utm_campaign=kochbuch2013

Barbara

29.09.2013

L
iebe Freundinnen und Freunde,

die letzte Legislaturperiode war hinsichtlich des Tierschutzes eine Katastrophe. Ilse Aigner (CSU) hatte zu Beginn ihrer Amtszeit als Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zwar noch mit einem Tierschutzpaket geprahlt. Doch nach vier Jahren Aigner nun die ernüchternde Bilanz: Die Ministerin verkomplizierte die Rettung von Wildtieren aus Zirkussen, blockierte eine zügige Abschaffung der sogenannten Kleingruppen-Käfige in der Legehennen-Haltung, vereinfachte die Genehmigung von Tierversuchen, verdoppelte die Zahl der Zulassungen von neuen Schweinemastplätzen, hielt an der Käfighaltung von Mastkaninchen fest und trug bei öffentlichen Auftritten eine Stola aus Echt-Pelz (Quelle Vier Pfoten).
Der Mann muss jagen und die Frau muss Pelze tragen dürfen, war auch der Standpunkt des bisherigen Koalitionspartners FDP. Wir sind ja sooo liberal! Und nun das:
Die FDP,  die alle Bemühungen für besseren Tierschutz am stärksten blockiert hat, fliegt aus dem Bundestag, hoffentlich auf nimmer Wiedersehen.
Und auf dem Oktoberfest gibt es vegane Speisen und sogar veganen Wein!
Wenn das keine Quantensprünge sind!

Grauenvoll immer noch die Situation in Rumänien: Der Rumänische Verfassungsgerichtshof hat sich für Massentötung von Streunerhunden entschieden.

Hier die neueste Pressemitteilung von Vier Pfoten: 

Solidarität für Streunerhunde in Rumänien: Tiere nicht töten, sondern adoptieren!
27.09.2013

VIER PFOTEN hielt heute in Hamburg, Amsterdam und Wien Protestaktionen für rumänische Streunerhunde ab. Hundebesitzer haben gemeinsam mit ihren Hunden ihre Solidarität bekundet und ein Zeichen dafür gesetzt, dass Massentötung weder eine humane noch eine effiziente Methode ist, um das Problem der Streuner-Überpopulation zu lösen.

Diese Woche hielt düstere Nachrichten für Streunerhunde in Rumänien bereit: Am Mittwoch genehmigte der rumänische Verfassungsgerichtshof das Gesetz zur Tötung der Hunde und ignorierte damit nicht nur den Willen eines Großteils der europäischen Bevölkerung, sondern setzte sich über internationale Verträge und einen Appell der EU-Institutionen hinweg. Das neue Gesetz, das bereits von Präsident Basescu unterzeichnet wurde, erlaubt es, Hunde zu töten, wenn für sie innerhalb von 14 Tagen kein Besitzer gefunden werden kann.

Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, die in Rumänien seit 2001 bereits mehr als 100.000 Streunerhunde kastriert und behandelt hat, gibt sich jedoch nicht geschlagen. Gabriel Paun, Kampagnendirektor von VIER PFOTEN: „Wir haben bereits eine landesweite Kampagne für die Adoption von Streunerhunden gestartet und auch schon erste Erfolge erzielt. Immer mehr Rumänen erklären sich bereit, einen Hund von der Straße aufzunehmen; es ist die einzige Möglichkeit, das Leben der Tiere zu retten. VIER PFOTEN bietet ihnen eine kostenlose medizinische Untersuchung für das neue vierbeinige Familienmitglied (Kastration, Entwurmung, Registrierung, Identifizierung über Mikrochips und Transport zum neuen Besitzer)“.

Um die Wahrnehmung der Adoptionskampagne zu steigern, startete die Organisation heute Aktionen in drei großen europäischen Städten – und das mit vierbeiniger Unterstützung: Hundebesitzer in Hamburg, Amsterdam und Wien informierten gemeinsam mit ihren Tieren die Bevölkerung darüber, dass im Fall der Streunerhunde keine Lösung von heute auf morgen möglich ist und dass Adoption ein wichtiger und sehr dringender Teil einer nachhaltigen Lösung des Streuner-Problems ist – neben flächendeckender Kastration, Mikrochip-Identifizierung und Registrierung sowie effektiver strafrechtlicher Verfolgung für das Aussetzen von Hunden.

Mehr als 80.000 Menschen weltweit haben bereits einen Appell an die rumänischen Bürgermeister geschickt, die Hunden am Leben zu lassen (www.vier-pfoten.org/nokilling). Gabriel Paun: „Wir fordern Tierärzte und Bürgermeister explizit auf, sich mit uns zusammenzuschließen. Es liegt in der Kompetenz der Bürgermeister, sich gegen die Tötungen zu entscheiden und stattdessen in örtliche Tierheime zu investieren sowie unsere Adoptionskampagne zu unterstützen.“

Wie wichtig das Verbot von Wildtieren in Zirkussen ist, zeigen wieder einmal die beiden folgenden Vorfälle:

Elefant tötet Mann nach Ausbruch aus französischem Zirkus / VIER PFOTEN fordert erneut Wildtierverbot
10.09.2013

Tiger tötet Pfleger im Allwetterzoo Münster // VIER PFOTEN kritisiert Haltung von Großkatzen in Tiergärten
19.09.2013

Ein Hoffnungsschimmer kommt aus Nordrhein-Westfalen:

Landesregierung NRW schenkt tausenden Küken das Leben // VIER PFOTEN begrüßt Tötungs-Stopp für männliche Küken von  Legehennenrassen
27.09.2013

Männliche Küken von Legehennenrassen dürfen in NRW in Zukunft nicht mehr direkt nach dem Schlüpfen getötet werden. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt, dass die Landesregierung NRWs mit diesem Erlass tausende Küken vor einem grausamen Tod im Schredder bewahrt. Gleichzeitig appelliert VIER PFOTEN eindringlich an die Landesregierungen der anderen Länder, dem Vorbild NRWs zu folgen. Zudem müsse die Zucht von sogenannten Zweinutzungshühnern gefördert werden.

„In den Brütereien werden Millionen Küken wie Abfall geschreddert. Dass es sich hierbei um gesunde Lebewesen handelt und deren sinnlose Tötung gegen das Tierschutzgesetz verstößt, wurde über Jahre ignoriert“, kritisiert Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. Schuld an dem Tod der Küken hat die Spezialisierung der Industrie auf Hochleistungslegehennen. „Männliche Tiere dieser Rassen sind für die Mast nicht geeignet und deswegen für die Industrie wertlos. Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen in Zukunft verstärkt auf die Zucht von Zweinutzungshühnern setzen, um dieses sinnlose Töten zu verhindern“, sagt Dr. Stephany. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr ca. 36 bis 50 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/legehennen

Recherchen von Stern und Stern-TV decken Tierquälerei bei Wiesenhof-Mäster auf:  Hühnchen landen lebendig im Müll 
04.09.2013 

http://www.stern.de/wirtschaft/news/tierquaelerei-bei-wiesenhof-maester-huehnchen-landen-lebendig-im-muell-2055275.html

In Australien schreien die Koalas um Hilfe und die Deutsche Bank gefährdet den Tiger,  Rettet den Regenwald e. V. berichtet: 

Australien: Der Hilfeschrei der Koalas
06.09.2013

Das australische Fernsehen hat eine aufrüttelnde Reportage über den Koala-Tod auf Eukalyptusplantagen veröffentlicht. Die australische Holzindustrie rodet jedes Jahr Tausende Hektar Lebensraum der Koalas. Viele der Tiere müssen notgedrungen auf die industriellen Eukalyptusmonokulturen ausweichen, die sich immer weiter ausbreiten. Dort werden die Koalas Opfer der automatischen Holzerntemaschinen. Die langsamen Beuteltiere können nicht fliehen, halten sich an den Bäumen fest und geraten dann oft unter die Messer.

Bitte unterzeichnen Sie unser Schreiben an die australische Regierung und fordern Sie den Stopp der Waldrodungen und den wirksamen Schutz der Koalas:
https://www.regenwald.org/aktion/925/australien-der-hilfeschrei-der-koalas?mt=1663&v=0&ref=nl

Deutsche Bank gefährdet Tiger
16.09.2013

Nur noch 1.800 Bengaltiger durchstreifen die Wälder Indiens. Die letzten Lebensräume des Tigers werden nun von den Expansionsplänen der Firma „Coal India“ bedroht. Sie will dort neue Kohleminen einrichten. Die Deutsche Bank hilft dem Kohlekonzern bei der Finanzierung.

Bitte protestieren Sie direkt bei der Deutschen Bank und fordern Sie die Bank auf, noch heute ihre Geschäftsbeziehungen mit Coal India zu beenden:
https://www.regenwald.org/aktion/927/deutsche-bank-gefaehrdet-tiger?mt=1673&v=0&ref=nl

 

Die Albert-Schweitzer-Stiftung appelliert an die Deutsche Bank: kein Geld für Tierfabriken!
12.09.2013

Seit mehr als einem Jahr verhandeln wir mit der Deutschen Bank zum Thema Massentierhaltung. Konkret fordern wir Deutschlands größte Bank auf, keine Kredite mehr für den Bau von Tierfabriken bereitzustellen. Doch wie wir jetzt feststellen, sind die Verhandlungen gescheitert.
Die Deutsche Bank scheint es für ausreichend zu halten, dass »etwaige Transaktionen sich an die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben halten und die erforderlichen Lizenzen vorweisen können«. Mit anderen Worten: solange die geplanten Tierfabriken nicht eindeutig illegal sind, können Massentierhalter darauf hoffen, bei der Deutschen Bank mit offenen Armen empfangen zu werden.

Unterzeichnen Sie unseren Appell an den Vorstand der Deutschen Bank und fordern Sie ihn auf, die Kreditvergabe für den Bau von Tierfabriken zu beenden!

Die Deutsche Bank schreibt auf ihrer Webseite und in ihren Nachhaltigkeitsberichten viel von Umweltschutz, Nachhaltigkeit und dem Zurückgewinnen von Vertrauen. Machen Sie dem Vorstand klar, dass Tierfabriken das Gegenteil von Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind und auch nicht zur Vertrauensbildung beitragen.

Hier den Appell unterzeichnen: https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/deutsche-bank-tierfabriken

Noch ein jagdfreies Grundstück in Unterfranken, die Initiative zur Abschaffung der Jagd teilt mit:
14.09.2013

»Am Ölberg ruht die Jagd - Jagdgegner Günter Scheuring hat auf 2000 Quadratmetern bei Ostheim „befriedete Fläche“«, titelt die Main Post am 12.9.2013.

Günter Scheurich hat auf seinem Grundstück am Ostheimer Ölberg Schilder aufgestellt, welche die Grundstücksgrenze zeigen. „Jagdfreies Grundstück“ steht auf den Schildern. Denn: Seine rund 2000 Quadratmeter Streuobstwiese sind eine „befriedete Fläche“.
„Hier sollen auch die Tiere ihren Frieden haben. Auf ihr wird es erst einmal keine Jagd mehr geben. Die Untere Jagdbehörde am Landratsamt hat dem zugestimmt – nach Absprache mit dem Ostheimer Jagdpächter und der Jagdgenossenschaft“, schreibt die Main Post.

Der Tierschützer beruft sich auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012: Es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren, wenn Grundstückseigentümer gegen ihren Willen zwangsweise Mitglied in Jagdgenossenschaften sind und damit die Jagd auf ihrem Eigentum dulden müssen.

Damit folgte der Gerichtshof seinen Schlussfolgerungen in zwei früheren Urteilen, die das Jagdrecht in Frankreich und Luxemburg betrafen.
Günter Scheurich hatte bereits vor einigen Monaten einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung seines Grundstücks gestellt und einen Anwalt eingeschaltet.

Passend dazu jetzt erschienen: „Brunos Jagdfieber“.  

Der bekannte österreichische Karikaturist und Tierschützer Bruno Haberzettl nimmt kein Blatt vor den Mund und die Jagd und die Jäger aufs Korn: Hat die Natur wirklich auf alkoholisierte Schwerbewaffnete gewartet, um wieder ins Lot gerückt zu werden? Muss unsere von der Wildnis so schrecklich bedrohte Zivilisation zur Jagd als Mittel greifen, um ihren Lebensraum zu verteidigen? Ist der Fuchs unser größter Feind? - Diese Karikaturen liefern die unzweideutige Antwort auf diese und ähnliche Fragen: klug und zum Schießen komisch.

Ein Muss für alle Tierfreunde - und ein wunderbar originelles Geschenk für alle humorvollen Jagdgegner und die, die es noch werden möchten.

Bruno Haberzettl: Brunos Jagdfieber
Hardcover mit Schutzumschlag 21 × 27 cm, 96 Seiten
Ueberreuter-Verlag, 1. Auflage September 2013
ISBN: 978-3800075669
Preis: 19,50

http://www.ueberreuter.at/buecher/isbn/9783800075669/

Da kann ich nur zustimmen. Bruno Haberzettls Karikaturen entlarven den hegenden und pflegenden Waidmann als das, was er wirklich ist.

Eine gute Idee – zur Nachahmung empfohlen: Autarkes Leben im Einklang mit der Natur

Wir bauen eine exklusive Gartenanlage in der Nähe von Salzburg, auf der unsere Mitglieder ihre Freizeit in der Natur verbringen können, ohne dafür viel Geld auszugeben (siehe www.amero.info).

Die Anlage wird umzäunt, mit Beeren und Obstbäumen bepflanzt und in mehrere Bereiche unterteilt:  

  • einem winterfesten Gartenhaus als Treffpunkt, Infocenter, Seminarraum und Cafe  
  • einem Spiel- und Sportbereich für Kinder und Erwachsene
  • einem Freilaufgehege für Enten, Kaninchen, Hühner, sowie Nistkästen und Igelstation
  • Gemüsebeete für alle Mitglieder zum biologischen Anbau in Permakultur
  • eine Station zur Erzeugung kostenloser Energie z. B. www.gaia-energy.org  

Wir können uns ganzjährig wetterunabhängig treffen, den Garten bearbeiten, vegetarisch kochen, essen und trinken, Sachen tauschen, Tätigkeiten vermitteln, musizieren, Vorträge halten, unseren Tieren ein ruhiges sorgloses Leben bieten und den Kindern die Natur näher bringen.

Unser Ziel ist, wieder unabhängig vom Konsum zu werden und zumindest während unserer Freizeit alles Technische wegzulassen und den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Besonderen Wert legen wir auf freundschaftliche Beziehungen innerhalb der Mitglieder, aber auch gegenüber Nachbarn, älteren Menschen, anderen Volksgruppen und unseren Bio-Bauern.

Wir wollen auch mit Organisationen zusammenarbeiten, die ähnliche Ziele haben, wie z.B. www.vgt.at www.vegan.at, www.foodcoops.at oder www.barbara-ruetting.de, lehnen aber religiöse, politische oder geschäftliche Einflussnahme ab.

Finanziert wird die Gartenanlage (Pacht, Zaun, Einrichtungen, Pflanzen, Tiere) durch Mitgliedsbeiträge, Sponsoren und vielleicht sogar Mäzene und es könnte durchaus sein, dass daraus einmal ein großes.  Naturschutz- und Friedensmodell wird.

Haben wir Ihr (dein) Interesse gefunden, dann freuen wir uns über eine kurze Email Nachricht, damit wir uns bald kennen lernen.  

Herzliche Grüße

Waltraude und Leo 

Rif an der Königsseeache

      

Trotz unserer gewaltiger Anstrengungen hat die Tierschutzpartei nur 0,3 % bei der Bundestagswahl erreichen können. Wie es überall aussehen könnte und hoffentlich auch einmal aussehen wird, zeigt mein Wohnort Michelrieth. Hier erreichte die Partei 24,9 % - also fast 30,0 %!!! Das war der Main-Echo sogar eine Mitteilung auf Seite 1 wert.

Wie durchgesickert ist, denkt Ministerpräsident Seehofer an ein Sondierungsgespräch mit Michelrieth.

Also Leute, Ärmel hochkrempeln und unseren Einsatz  mindestens verdoppeln, mit Blick auf die nächste Bundestagswahl 2017 – und inzwischen den Politikern nicht von der Pelle rücken!

Barbara

27.09.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

aufgrund der großen Nachfrage und für alle, die die Peter Hahne Sendung verpasst haben, aber gerne sehen würden, hier der Link:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1074276#/beitrag/video/1988648/Provokation-Tierliebe

Barbara

18.09.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Sonntag, 22. September – Wahlsonntag! – bin ich um 10.15 Uhr im ZDF bei Peter Hahne zu Gast. Gesprächspartner ist der Tierarzt Dr. Frajo Siepelmeyer, Vorstandsvorsitzender von " Tierärzte ohne Grenzen". Thema "Provokation Tierliebe - bei uns verhätschelt, woanders verwahrlost".
Und am 04. Oktober bin ich bei Wieland Backes im SWR eingeladen zur Sendung „Nachtcafé“ um 22.00 Uhr. Das Thema dieses Abends ist „Wer heilt hat Recht?“

Herzliche Grüße

Barbara

EXTRA EXTRA EXTRA
11.09.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

ein schwarzer Tag für den Tierschutz: Das rumänische Parlament hat für die Tötung der Straßenhunde gestimmt. Nun muss es erst recht heißen: Empört Euch!
Am besten gleich massenhaft die Petition von PETA unterzeichnen.

Barbara

Hier unterzeichnen:  http://www.peta.de/Romadogsaa

10.09.2013

Sondernewsletter

Liebe Freundinnen und Freunde,

ganz dringende verzweifelte Hilferufe kommen wieder mal aus Rumänien. Berichten zufolge hat ein Straßenhund ein Kind tot gebissen, und nun herrscht angeblich auf Rumäniens Straßen Lynchjustiz – jeder erschlägt, vergiftet und stranguliert nach Lust und Laune unschuldige Straßenhunde.

Die rumänische Botschaft behauptet, die geschilderten Zustände seien übertrieben. Es wird aber mehr oder weniger zugegeben, dass die nötigen von uns immer wieder geforderten Kastrationsaktionen, die allein das Elend der so genannten Streuner-
hunde beenden könnten, nicht greifen, dass Gelder verschwinden und so weiter.

Bitte bombardiert die rumänische Botschaft in Berlin mit (auch wenn es schwer fällt unbedingt höflich gehaltenen)Telefonanrufen, Faxen und Mails, damit diese Massaker sofort verboten werden. Schließlich gehört Rumänien zur EU.

Verschiedene Organisationen haben Petitionen in diesem Sinn gestartet. Unten-stehend findet Ihr die von TASSO e. V. Bitte unterzeichnen und massenhaft weiter verbreiten.
Es eilt sehr! Das rumänische Parlament wird womöglich heute schon über das  Schicksal der Hunde abstimmen, aber auch wenn das so sein sollte, müssen wir umso stärker protestieren.

Danke - Barbara

Kontakte:

Rumänische Botschaft
Dorotheenstraße 62-66
10117 Berlin

Mail: Office(at)rumaenische-botschaft.de 
Telefon 030 212 39 202
Fax 030 212 39 199

Hier Petition unterzeichnen:

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde/Online-Petition

08.09.2013 

„Vegan & vollwertig
Meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter“

Endlich – mein neues Buch ist ab Donnerstag, 12. September, auf dem Markt und erfreut sich bereits reger Nachfrage.

Am Freitag, 13. September, für mich immer ein Glückstag, stelle ich das Buch in der „NDR Talkshow“ um 22.00 Uhr im NDR vor.
Es verspricht eine spannende Runde zu werden. Schaut doch mal rein!

Barbara

 

 

01.09.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
also ich war wieder mal in Büchel in der Eifel, wo, wie Ihr wisst, immer noch 25 Atomraketen lagern, die nun auch noch modernisiert werden sollen. 750 Menschen, Junge, Alte, Kinder, Musiker blockierten singend und musizierend gewaltfrei die 5 Tore zu den Mordwaffen. Wieder einmal sangen wir „das weiche Wasser bricht den Stein“.
Alles verlief friedlich, meldete die Polizei. Was wohl so viel heißen soll wie „die Friedensbewegung hat auch keinen Biss mehr“.
Inzwischen suchen die Amerikaner verzweifelt nach einem „vernünftigen“ Grund, um in Syrien los zu schlagen – man zögert noch, will nicht den gleichen Flop erleben wie im Irak, wo es die angeblichen Chemiewaffen, deren Beseitigung ja den „vernünftigen Grund“ zum Angriff liefern sollte, gar nicht gab.
Meine Rede bei der Atomraketenblockade in Büchel am 11. August 2013 mutet vor diesem Hintergrund schon geradezu rührend an.

Liebe Friedensfreundinnen und - freunde!

Für die heutige Blockade habe ich mein altes Sitzkissen aus Mutlangen mitgebracht und das lila Halstuch von damals umgebunden mit der Aufschrift „ Umkehr zum Leben“.
Eine Maus hat einige Löcher hinein gebissen – aber es ist noch da, ebenso wie wir noch da sind, die oft tot gesagte Friedensbewegung.
Mit meinen 85 Jahren dürfte ich wohl eine der ältesten noch lebenden FriedensaktivistInnen sein, bin schon 1958 in München mitmarschiert gegen die Wiederaufrüstung Deutschlands, in Mutlangen bei den Blockaden der amerikanischen  Pershing – Raketen fest genommen worden, habe in Wackersdorf gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Brennstäben protestiert und am 09. August 2009 in Büchel bei den Friedensaktionen „Unsere Zukunft – atomwaffenfrei“ gegen die hier gelagerten Atomraketen.
Es ist absurd, dass diese Mordwaffen hier immer noch lagern – und noch absurder, dass sie nun auch noch modernisiert werden sollen. Sie gehören weg!
Wir wollen keine Kriege mehr! „ Krieg ist Krankheit, keine Lösung“, wie es Eugen Drewermann  formuliert hat. Wir wollen Frieden. Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten, nicht  den Krieg, wie immer wieder behauptet wurde und wird.
Deshalb sind wir heute hier, um mit gewaltfreien und friedlichen Blockaden den Abzug aller Atomwaffen nicht nur aus Büchel sondern aus ganz Deutschland zu fordern.
In Mutlangen haben wir es geschafft: Die Pershings sind Schnee von gestern, in Wackersdorf haben wir die Wiederaufbereitungsanlage verhindert. Was wir in Mutlangen geschafft haben und in Wackersdorf werden wir auch in Büchel schaffen. Und ich werde immer wieder dabei sein, so lange ich nach Luft schnappen kann!
Unser Mutlanger Credo lautete: „Das weiche Wasser bricht den Stein – unser Mut wird langen!“.
Wir lassen nicht nach, wir geben nicht auf. Unser Mut wird langen!

Foto von einer der Mutlangen-Blockaden
Foto von einer der Büchel-Blockaden

Ärzte gegen Tierversuche braucht dringend mehr Unterschriften gegen weitere Tierversuchsstätten in München

München ist bereits eine der schlimmsten Tierversuchshochburgen in Deutschland. In zwei neuen Tierversuchslabors sollen noch mehr Tiere zum angeblichen Wohle des Menschen leiden und sterben.
Am Klinikum rechts der Isar der TU München ist ein aus öffentlichen Geldern finanzierter 50 Millionen Euro teurer Bau mit 6.000 Käfigen für bis zu 37.000 Tiere geplant. Unter dem Deckmantel der Krebsforschung sollen hier vor allem genmanipulierte Mäuse für fragwürdige Versuche missbraucht werden. Im bereits im Bau befindlichen BioMedizinischen Zentrum auf dem Campus der LMU München in Großhadern/Martinsried entsteht eine Tierhaltung mit allein 9.000 Käfigen für 54.000 Mäuse und andere Nagetiere. 125 Millionen Euro unserer Steuergelder werden hierfür verschwendet. Mit meiner Teilnahme an der Online-Petition protestiere ich gegen den Neubau dieser Tierversuchslabors in München und fordere eine rein tierversuchsfreie Forschung.
Weitere Infos: www.muenchen.aezte-gegen-tierversuche.de

Die gesammelten Unterschriften werden an den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Dr. Wolfgang Heubisch, übergeben.
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/petitionen/index.php/2-uncategorised/2-t

Albert-Schweitzer-Stiftung

Tierschutz in der Bundestagswahl

Für die Bundestagswahl haben wir 18 Tierschutz-Wahlprüfsteine aufgestellt. Da die Antworten der Parteien 40 Seiten umfassen, haben wir die Fragen und Antworten für Sie übersichtlich in Tabellen zusammengefasst. Dabei haben wir strenge Maßstäbe angelegt. Das war insbesondere dann nötig, wenn die Parteien mit wohlklingenden Allgemeinplätzen geantwortet haben, die sich bei genauerem Hinsehen als inhaltsleer entpuppt haben.

Hier die Antworten der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien – klicken Sie auf die Tabellen, um sie zu vergrößern:

http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/wahlpruefsteine/tierschutz-bundestagswahl-2013

A propos: Die LINKE hat für die grauenvolle Schweinemastanlage in Haßleben gestimmt, kommt also für Tierschützer auch nicht infrage. Wir können nur die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ wählen, die einzige pazifistische Partei in Deutschland, die sich wirklich für Mensch, Tier und Umwelt einsetzt!

 

Avaaz

Stoppt den frauenfeindlichen Knebelplan
22.08.2013

Im Alter von 12 Jahren wurde Sahar Gul verkauft und zwangsverheiratet. Fortan lebte sie in einem Haus des Schreckens. Weil sie die Prostitution verweigerte, fesselte die Familie ihres Mannes sie im Keller, schlug sie mit glühenden Eisenstangen, ließ sie fast verhungern und riss ihr die Fingernägel aus.

Die Haftstrafe ihrer Peiniger wurde auf ein bloßes Jahr reduziert und nun sind sie wieder auf freiem Fuß! Doch es kommt noch schlimmer: Das Unterhaus des afghanischen Parlaments hat gerade ein Gesetz verabschiedet, das es Familienmitgliedern von Peinigern verbieten würde, vor Gericht auszusagen. Das würde unzählige Kinder und Frauen daran hindern, Gerechtigkeit zu erfahren.

Wir haben nur wenige Tage, um diesen Angriff auf Frauenrechte zu stoppen. Das Oberhaus hat in der Vergangenheit frauenfeindliche Gesetze abgewehrt und hochrangige Beamte sagen, dass die Avaaz-Gemeinschaft helfen könnte, das Gesetz noch vor der Abstimmung zu stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt die dringende Petition -- wenn wir 1 Million Unterschriften erreichen, starten wir vor Ort eine riesige Medien-Kampagne, mit der wir entscheidende Senatoren solange ins Visier nehmen, bis der Vorschlag verworfen wird:

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/?bViTtbb&v=28348

Im Kindesalter wurde Sahar Gul von ihrem Bruder für 5.000 US-Dollar an eine Familie verkauft, die sie fürchterlich misshandelt hat. Bei ihrer Rettung war sie von der Folter so geschwächt, dass sie nur in einer Schubkarre aus ihrem Kellerloch herauskam. Letztes Jahr erhielten ihre Peiniger 10-jährige Haftstrafen, doch nun sind sie freigesprochen worden.

Frauenrechtsgruppen in Afghanistan sind über den Angriff auf die Rechte von Frauen bestürzt und haben Sahar Guls Fall aktiv unterstützt. Sie wollen dafür sorgen, dass es Verwandten nicht verboten wird, gegen die Peiniger der Opfer auszusagen. Wenn wir uns jetzt diesen mutigen Frauen anschließen, können wir den afghanischen Politikern zeigen, dass die ganze Welt den Afghaninnen zur Seite steht.

Sahar Gul geht nun zur Schule und baut ihr Leben wieder auf -- ihr Traum ist es, irgendwann die Leitung einer Frauenrechtsorganisation zu übernehmen. Mit ihrem Mut und ihrer Stärke verkörpert sie die Hoffnung, dass Frauen und Mädchen in Afghanistan, und überall auf der Welt, eine bessere Zukunft haben können. Helfen wir ihr dabei, ihre Träume zu erfüllen, indem wir afghanische Politiker dazu bringen, Frauen zu beschützen, anstatt sie zu bestrafen.

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/?bViTtbb&v=28348

Rettet den Regenwald e. V.

An Cargill: Kinder gehören nicht auf Plantagen!
06.08.2013

Die Palmölindustrie hält ihre Arbeiter wie Sklaven - das recherchierte ein Team von Journalisten für die US-Zeitschrift Bloomberg Businessweek. Auf den Plantagen des malaysischen KLK-Konzerns in Indonesien werden die Menschen betrogen, eingesperrt, geschlagen und zur Arbeit gezwungen. Zu den Kunden von KLK gehören westliche Konzerne wie der US-Multi Cargill, der das Palmöl an große Nahrungsmittelhersteller wie Nestlé, Unilever und Kellog's verkauft.

Bitte unterstützen Sie die Aktion des Rainforest Actions Network (RAN). Cargill und dessen Kunden sollen kein Palmöl aus Regenwaldrodung und Sklaverei verkaufen:

https://www.regenwald.org/aktion/921/an-cargill-kinder-gehoeren-nicht-auf-plantagen?mt=1634&v=0&ref=nl

Bringt kriminelle Tropenholzhändler ins Gefängnis
23.08.2013

Mit großem Medienspektakel haben Bundesregierung und EU im März das Inkrafttreten der EU-Holzhandelsverordnung verkündet. Das Gesetz verbietet den Import illegaler Hölzer - allerdings nur auf dem Papier. Denn weiterhin gelangen große Mengen Tropenhölzer aus gesetzwidriger Regenwaldplünderung nach Deutschland und in die EU, wie Umweltschützer aufdecken. Bis zu 90 Prozent der Tropenhölzer werden in den Regenwaldländern illegal gefällt und gestohlen. Das sagt auch die internationale Polizeiorganisation INTERPOL. Tropenholzhändler in Europa treten damit vielfach als Hehler gestohlener Ware auf. Doch die Behörden verzichten auf flächendeckende Kontrollen und bleiben weitgehend untätig. Nicht ein einziges Brett wurde seit März in der EU beschlagnahmt. Schuld an den Zuständen ist auch die Bundesregierung. Auf Druck der Holzindustrie hat sie die Gesetzestexte so weit aufgeweicht, dass sie nun weitgehend wirkungslos sind. Für die Politiker ist die Plünderung der Regenwälder sogar nur eine Ordnungswidrigkeit.

Bitte fordern Sie von der Bundesregierung und der EU, den Handel mit Tropenhölzern und illegalen Hölzern durch wirksame Gesetze und Kontrollen zu stoppen sowie abschreckende Strafen für die kriminellen Holzhändler:

https://www.regenwald.org/aktion/922/bringt-kriminelle-tropenholzhaendler-ins-gefaengnis?mt=1649&v=0&ref=nl

 

Rettet den Salamander-Wald
30.08.2013

Nicht nur im Regenwald wird Natur sinnlos zerstört. Hier bei uns mitten in Deutschland soll gerade der größte Lebensraum der Feuersalamander unter einer Deponie begraben werden. Auch die europarechtlich streng geschützte Gelbbauchunke ist stark betroffen. Für das als besonders schützenswert eingestufte Gebiet liegt noch keine offizielle Baugenehmigung vor. Außerdem bieten der Landkreis Reutlingen, aber auch umliegende Gemeinden ausreichend besser geeignete Standorte für die Deponie. Trotzdem hat die Stadt bereits mit den Vorbereitungen und Rodungen begonnen. Aber es gibt Hoffnung: Drei unbestechliche Umweltschützer haben bereits Anzeige erstattet und einen Baustopp erwirkt. Gemeinsam können wir den Lebensraum der Amphibien, Reptilien, Vögel und Fledermäuse noch retten.

Bitte schreiben Sie an die Landesregierung und an die Stadtverwaltung und fordern Sie den endgültigen Stopp des Bauprojekts.

https://www.regenwald.org/aktion/924/rettet-den-salamander-wald?mt=1650&v=0&ref=nl

Neudorff

Erster veganer Dünger Deutschlands ausgezeichnet
09.08.2013

Die Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. hat Neudorffs Azet VeggieDünger mit dem PETA Progress Award 2013 für „tierischen“ Fortschritt ausgezeichnet. Dieser erste vegane Dünger in Deutschland trage zu einem ethischeren Lebensstil in unserer Gesellschaft bei.

Dieser Leserbrief  von Regina Leshel, Vorsitzende der Vegetariergruppe Main-Spessart, bringt es auf den Punkt:

Zur Debatte um den geplanten Veggie-Tag der GRÜNEN/Stellungnahme zu der Zuschrift von Herrn W. Loh im Main-Echo („An heiße Eisen wagt sich niemand heran“):
26.08.2013

Dem Wahlspruch von Herrn Loh „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ kann man nur zustimmen.

Allerdings sollte sich dies auch auf die Tiere und die gesamte Natur beziehen, denn das Gebot „Du sollst nicht töten“ schließt die Tiere nicht aus, sondern ein.

Durch die Ignoranz gegenüber diesem Gebot konnte es geschehen, dass nach Alexander von Humboldt „dem Tier gegenüber alle Völker wie Barbaren sind“.

Dass lt. Aussage der Sozialpsychologin Melanie Joy zwei Drittel der Milchkühe vorzeitig aufgrund von schmerzhaften Euter-Erkrankungen etc. (bedingt durch extreme Leistungssteigerung) geschlachtet werden müssen, untermauert diese Aussage.

Offenbar rührt man beim Fleisch- und Wurstkonsum an ein sehr heißes Eisen, eine Jahrhunderte lang gepflegte und verfestigte Ideologie; Melanie Joy nennt sie „gewalttätigen Karnismus“ (s. Schlachtprozesse, Viehtransporte etc.)

Dennoch: die Vernunft und die Erkenntnisse der umfassenden „China Study“ (China-Studie), die Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes, Alzheimer etc. u.a. eindeutig mit dem Konsum von Fleisch bzw. tierischen Produkten in Zusammenhang bringt, mahnen zur schnellstmöglichen Umkehr auf dem Gebiet der Ernährung.

Bis zu 16 kg Getreide und 15000 Ltr. Wasser werden für die Produktion von einem Kg Rindfleisch gebraucht ; dabei werden 36 Kg Kohlendioxid und sehr viel extrem klimaschädliches Methan sowie jede Menge Antibiotika- und Hormon-getränkte Fäkalien und Gülle erzeugt. - Nach Aussage des UN-Sonderbeauftragten könnten wir 12 Milliarden Menschen auf vegetarischer Basis ernähren; niemand in der Dritten Welt müsste hungern und sein Land für den Anbau von Futtermitteln für die westlichen Länder hergeben.

So hat die schwedische Regierung Richtlinien für ein gesundes und klimafreundliches Essen herausgegeben, die die Empfehlung einer drastischen Fleischreduzierung beinhalten. Dabei war auch die Abschaffung der Fleischsubventionen, die ja die massenhafte Fleischproduktion erst ermöglichten, und die Einführung einer Fleischsteuer ein Thema.

Leider werden derzeit all diejenigen, die sich klimafreundlich ernähren, gezwungen, die Fleischsubventionen und auch die zunehmenden Zivilisationskrankheiten mitzufinanzieren. Insofern ist der Veggie-Tag, den es in über 30 Städten bereits gibt, überfällig.

Mit freundlichen Grüßen

Regina Maria Leshel

Wenn möglich, den folgenden Link zu Melanie Joys interessanter Studie lesen!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/sozialpsychologin-melanie-joy-warum-essen-menschen-fleisch-a-909292.html

Schluss mit Lustig – das Märchen vom hegenden und pflegenden Jäger glaubt schon kaum noch jemand. Immer mehr Waidmänner- darunter Psychoanalytiker - brüsten sich inzwischen sogar damit, dass das Jagen und Töten eines Tieres ihnen einen sexuellen Kick gibt!
Der Fall, den ein Hobbyfilmer zufällig aufnahm, ist durchaus kein Einzelfall, auch wenn ihr oberster Jagdherr Vocke das jetzt so hinstellen will. Erfreulicherweise hat einer der großen deutschen Sender sogar ausführlich und empört darüber berichtet. 

Animal Spirit

Jagd: Schwere Tierquälerei in Tirol gefilmt
27.08.2013

Erstmals wurde eine schwere Tierquälerei bei einer Jagd in Tirol von den Jägern unbemerkt gefilmt und öffentlich gemacht. Interessant dabei ist weniger die - sehr wahrscheinlich alltägliche - Jagd-Tierquälerei, sondern die reflexartige, scheinheilige Reaktion der offiziellen Jägerschaft (-> heutige Presseaussendung des Tiroler Jägerverbandes). Es wird so getan, als ob Tierquälereien in der Jagd Ausnahmen und nicht die Regel seien (die sich oft schon durch "waidgerechte" Jagdausübungen ergeben). Zudem haben die Jagdkollegen des entlarvten (russischen) Tierquälers diesen tagelang gedeckt, bis das Video schließlich online gestellt wurde. Offensichtlich war eine derartige Vorgangsweise für die beteiligten Jäger ganz "normal". Während das Video, welches von einem holländischen Wanderer gefilmt wurde, auf Youtube bereits gelöscht worden ist (darf die Wahrheit nicht öffentlich sein?), ist es tlw. noch auf ORF.at von der gestrigen ZIB 24 zu sehen.
Siehe auch: http://tirol.orf.at/news/stories/2600127/

Hier noch ein Bericht in Heute.at: "Schockierende Szenen zeigt ein Video von einer Gamsjagd in Tirol, welches am 15. August von einem Amateurfilmer aufgenommen wurde. Eine Gruppe Männer schießt nahe dem Scharnitzjoch in der Leutschach erst eine Gämse an, zieht das blutende und schreiende Tier hinter sich über spitze Steine und tötet es erst nach langer Zeit mit einem Messer. Tirols Landesjägermeister zeigte sich entsetzt und will rechtlich gegen die Verantwortlichen vorgehen. Das Video wurde am späten Montagnachmittag auf Youtube gesperrt! Dieses Video, das ein holländischer Tourist von einer Gruppe sich unbeobachtet fühlenden Jägern gefilmt hat, ist nichts für schwache Nerven! Auf dem Amateurfilm ist zu sehen, wie eine Gämse nach einem nicht tödlichen Schuß zu Boden geht und dann von einem Jäger rund eine Minute lang brutal über Felsen und Steine gezogen wird. Das stark blutende Tier schreit vor Schmerzen..."
Eine Zusammenfassung der 11 gängigsten Jagd-Lügen und deren Widerlegung haben wir bereits vor 10 Jahren aufgelistet.

Zu den beiden folgenden Fotos: Das erste zeigt die vergoldete Flugzeugkabine eines Milliardärs, das zweite ein verhungerndes sterbendes Kind, hinter dem bereits der Geier lauert. Der Fotograf, der das sterbende Kind fotografierte, erhielt den Pulitzerpreis. Er nahm sich bald darauf das Leben.

„Das weiche Wasser bricht den Stein“?

Barbara

Neues von Barbara Rütting – diesmal in eigener Sache
09.08.2013

Ach nee: Die Grünen fordern weniger Fleischkonsum und wollen den Veggie Tag in Kantinen sogar zur Pflicht machen!
Nanu ! Was steckt denn dahinter? Ach jaaa, die Wahlen stehen bevor! Vor laufender Kamera Fische totschlagen bringt wohl nicht die erwarteten Stimmen? Und - ach jaaa, die Partei „ Mensch Umwelt Tierschutz“ ist stark am Aufholen, hat in Bayern nicht nur die erforderlichen 2000 Unterstützungserklärungen erhalten sondern noch 300 darüber hinaus und ist endlich zur Wahl zugelassen. Da versucht man schnell noch, auf den bereits abgefahrenen Zug aufzuspringen.
Zu spät, liebe Leute, das glaubt Euch doch alles kein Mensch mehr: Veggie-Tag einführen, Jagdgesetz novellieren, gar vegane Weißwurstessen in München veranstalten – jahrelang habt ihr doch alles verhindert und lächerlich gemacht, was den Tieren ihr jämmerliches Dahinvegetieren auch nur ein bisschen erleichtert hätte! Fehlt nur noch die Behauptung, die Grünen hätten die vegane Weißwurst erfunden!
Zur Erinnerung, auch wenn ich riskiere, als beleidigte Leberwurst hingestellt zu werden: Ich ging 2003 auf Wunsch der Grünen als Abgeordnete in den bayerischen Landtag, in der Hoffnung, als Abgeordnete und Sprecherin der Grünen für Ernährung, Verbraucher-  und Tierschutz  mehr Verbesserungen für Mensch, Umwelt und Tiere zu erreichen, war aber, wie ich später erfuhr, nur als Zugpferd eingeplant und wurde dann sogar ersucht, die Wahl nicht anzunehmen!!! Die Kommentare lauteten dementsprechend: Lass die doch, in anderthalb Jahren haben wir die eh fertig gemacht… der Tierschutz ist doch nur eine Lachnummer … ihr mit Eurem Scheißtierschutz…deine blöden Hühner sind mir egal ……wer stoppt Barbara Rütting?
Brachte ich in der grünen Fraktion einen Antrag zum Tierschutz ein, wurde er mit Kikeriki oder Gegacker lächerlich gemacht usw. usw. usw.
Nun, eineinhalb Jahre haben nicht ausgereicht, um mich „ fertig zu machen“, es waren 6 Jahre nötig. Dann aber war ich es, fix und fertig, bin glücklicherweise zusammen gebrochen und habe mein Mandat zurückgegeben. Wie ich hörte, war es der erste Fall, dass einE AbgeordneterR so etwas tat, statt die Legislaturperiode auszusitzen oder vorzeitig zu sterben. Seither kann ich außerparlamentarisch mehr für meine Ziele erreichen als versklavt in einer Partei.
Plötzlich soll also ein Gesetz zur Novellierung der Jagd her – während meiner Abgeordnetenzeit als überflüssig angesehen, auch von der eigenen Fraktion. So ließ sich der Jagdpräsident Vocke mit meiner Nachfolgerin fotografieren mit sinngemäß der Bemerkung: Eine Novellierung der Jagd wird auch von den Grünen als überflüssig empfunden – da sieht man mal, wie einfach es geht, wenn man es mit vernünftigen Menschen zu tun hat (statt mit einer Rebellin wie mir). Jetzt machen die Grünen also Vorschläge für eine Jagdnovellierung. Danach soll sogar das Abschießen von Hunden und Katzen verboten werden, das man bisher gebilligt hat ( allein in NRW wurden im Jahr 2012 von Jägern 11.000 Katzen erschossen!).
Geradezu angefleht hatte ich den grünen Fraktionsvorstand, der Presse zum Frühstück statt der Weißwürste aus Kalbfleisch doch einmal vegane-Weißwürste zu servieren – vergeblich. Verblüfft lese ich nun, dass in München von grüner Seite zum veganen Weißwurstessen eingeladen wird!
Nach jahrelangen mühsamen Kämpfen engagierter Tierschützer hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden, dass endlich auch in Deutschland die Zwangsbejagung als Verstoß gegen die Menschenrechte anerkannt und geächtet wird. Was das bedeutet, hat offensichtlich die grüne Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz Ulrike Höfken noch nicht begriffen, denn sie ruft die Eigentümer von zwangsbejagten Grundstücken auf, dieses Gesetz – Triumph für den Tierschutz! -  einfach zu missachten! Ach jaaa, Trittin befürwortet ja die Zwangsbejagung – da er, wie er selbst sagte, so gern Rehbraten isst!
Es soll ja schon mal ein Saulus zum Paulus mutiert sein, aber im Fall der Grünen – also wissen Se nee. 
Ich trete nach meinen Erfahrungen mit den Grünen in keine Partei mehr ein, auch weil ich unabhängig sein und mir nicht vorschreiben lassen will, wo und mit wem ich wogegen demonstrieren darf beziehungsweise nicht darf. Unterstütze aber aus vollem Herzen die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ – neben der Linken noch dazu die einzige Friedenspartei in Deutschland. Bitte informiert Euch – die Wahlen stehen bevor! In den Wahlprüfsteinen ist die Partei leider noch nicht erwähnt.
Und morgen Samstag geht`s wieder mal auf zur Blockade - nach Büchel. In dem kleinen Ort in der Eifel lagern immer noch 25 Atomwaffen, und die sollen jetzt auch noch modernisiert werden!!!

„Ist es gleich Wahnsinn, hat es doch Methode…“ (Hamlet)

Unser Mutlangen-Credo lautete: „Das weiche Wasser bricht den Stein – unser Mut wird langen“.

Unser Mut wird langen!

Barbara

05.08.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
P
roteste und Petitionen bringen durchaus etwas, wie gerade der Fall „Royal Canin“ wieder zeigt. „Vier Pfoten“ hatte aufgedeckt, dass der Tiernahrungshersteller Royal Canin als Sponsor von Bärenkämpfen in der Ukraine involviert war.
Es folgte ein Briefwechsel zwischen „Vier Pfoten“ und „Royal Canin“, der dazu führte, dass Royal Canin VIER PFOTEN volle Unterstützung zur Rettung der Kampfbären zusagte.

Tierfutter-Produzent übernimmt Verantwortung und will sich an nachhaltiger Lösung beteiligen
31.07.2013

Bei den gestrigen Gesprächen in Wien hat Royal Canin gegenüber VIER PFOTEN die Zusage gegeben, Verantwortung zu übernehmen: Das Unternehmen wird die Rettung der bei brutalen Hundetrainings gequälten Bären unterstützen. Anlass der Gespräche war die Veröffentlichung von Videomaterial seitens VIER PFOTEN vergangene Woche, in dem ROYAL CANIN als Sponsor der brutalen Veranstaltungen in der Ukraine entlarvt wurde. Der Veröffentlichung folgten heftige internationale Proteste, eine intensive mediale Berichterstattung und eine öffentliche Entschuldigung des Konzerns.

Nach der Aufdeckung der Bärenkämpfe hat VIER PFOTEN der ukrainischen Regierung sowie auch gestern Royal Canin einen Projektvorschlag unterbreitet. Für die etwa 15-20 betroffenen Bären soll eine Auffangstation errichtet werden, in der die Tiere den Rest ihres Lebens artgemäß verbringen können. Die Organisation verweist dabei auf langjähriges Know-how bei der Rettung von Bären und auf ihr erfolgreiches Management von vier Bärenauffangstationen in Bulgarien, Deutschland, Österreich und seit wenigen Wochen auch im Kosovo.

Dr. Amir Khalil, Director of Project Development und Verhandlungsführer bei VIER PFOTEN, erklärt: „Ich bin froh, dass wir nun mit Royal Canin an einem Tisch gesessen sind, um konkrete Lösungen zu diskutieren. Wir begrüßen den Willen von Royal Canin, Verantwortung zu übernehmen. Aber selbstverständlich genügen Worte alleine nicht – wir warten jetzt auf die Taten.“

In den kommenden Wochen wird von den Verhandlungsteams von VIER PFOTEN und Royal Canin eine detaillierte Projektplanung festgelegt werden. Dr. Khalil: „Im Zuge dessen werden wir dann auch gemeinsam die Einzelheiten der Unterstützung ausarbeiten.“

„Royal Canin freut sich darauf, ein neues Kapitel in seiner Unternehmensgeschichte zu eröffnen und den Tierschutz in der Ukraine zu unterstützen. Daher möchten wir dieses Projekt finanzieren. Wir werden uns auch aktiv für Partnerschaften stark machen und unsere Geschäftspartner und auch andere Organisationen ins Boot holen“ sagt Hervé Marc, Global Corporate Affairs Director bei Royal Canin.

Dr. Khalil betont, dass dieses Projekt erst am Anfang steht: „Es ist aber auch klar, dass wir die Unterstützung der ukrainischen Behörden benötigen, um das Leid der Bären zu beenden. Um ein solches Projekt zu ermöglichen, ist ein enormer logistischer, finanzieller und bürokratischer Aufwand und somit auch viel Zeit nötig.“

Weitere Informationen unter: www.vier-pfoten.de/projekte/baeren/baerenhilfe-ukraine/illegale-baerenkaempfe-in-ukraine/

Wo gilt es noch, Petitionen und Proteste zu unterzeichnen?

Beginnen wir mit der längst fälligen geplanten Europäischen Bürgerinitiative zum Verbot der Tierversuche: Stop Vivisection

STOP VIVISECTION gives citizens the opportunity to say NO to animal experimentation and urge the European Union to take into consideration a different scientific approach, geared to protect human beings and animals' rights.
Thanks to Citizens' Initiative, European citizens - with 1 million signatures - can take part in legislative decision making process of the European Union.
We urge the European Commission to abrogate directive 2010/63/EU on the protection of animals used for scientific purposes and to present a new proposal that does away with animal experimentation and instead makes compulsory the use - in biomedical and toxicological research – of data directly relevant for the human species

http://www.stopvivisection.eu/

Dieses Foto stammt zwar aus dem Jahr 2012, gehört aber nach wie vor zum Straßenbild, die Verhältnisse haben sich auf den Philippinen nicht geändert. Es zeigt einen Hund mit zugebundener Schnauze in einer Plastiktüte an das Reserverad eines Autos gehängt, bestimmt als Braten für den Familientisch. „Na und?“ hören wir dann – zu Recht – „wir töten nur Straßenhunde, ihr mästet und tötet  so genannte Nutztiere wie Kühe, Schweine, Geflügel, die qualvoll in Massenhaltung dahinvegetiert haben – schießt auf unschuldige Rehe, macht grauenvolle Versuche an Tieren …“
Stimmt. Leider. Alle diese Greuel werden hoffentlich eines Tages der Vergangenheit angehören – Relikte einer zu Ende gegangenen barbarischen Epoche.

Network for Animals

The Philippines needs to hear from you
22.07.2013 

I've no doubt you will share my outrage and sadness at the photo above! I hesitated before sharing it with you because it's so shocking, but it illustrates very well what we are fighting against in the Philippines.
The photo was taken in March 2012 by a concerned citizen who complained to the local police. All the police did, however, was force the driver to place the dog inside the vehicle, despite the fact that s/he was clearly going to be slaughtered and eaten. After the media published the photo the police were forced to investigate further, only to find that the number plate in the photo was a false one, so the owner could not be tracked down and prosecuted.
The authorities in the city of Baguio, where this photo was taken, are notorious for allowing the dog meat trade to thrive despite the fact that it is cruel, illegal and implicated in the spread of rabies. That is why the main thrust of our campaign against this evil practice is to keep on pressuring the Philippines government to enforce their laws against the dog meat trade. Can I ask you once again to send a quick email to the President?
It's particularly important that we lobby the authorities now, as our staff are making a big push to get meetings with officials who can make a difference for the dogs. Please take action now to make your opinion count and to stand with our dedicated staff as they work for change.

http://e-activist.com/ea-action/action?ea.client.id=1736&ea.campaign.id=12641&ea.tracking.id=email&forwarded=true

On a positive note, we have just secured a meeting with the Chief of Police, which is a big step forward. I will of course let you know how the meeting goes in the near future.

Herzliche Bitte von mir: Nehmt Euch die Zeit für ein paar Zeilen an den Präsidenten gegen den Hundefleischhandel!

Diesmal hat Campact mit seinem Aufruf vom 23.07.2013 zu „Deutschlands größter Grillparty“ wohl danebengegriffen, denn „Mit Bio-Schnitzel und Tofuwurst gegen die Agrarindustrie“ fordert letzten Endes zur Massentötung von Tieren auf, auch wenn zaghaft auf eine vegetarische Alternative hingewiesen wird:

Das wäre doch ein Plan für das vorletzte August-Wochenende: Sie laden Ihre Freunde zum Grillen ein. Auf den Grill kommen zum Beispiel Bio-Koteletts, Steak vom Bauern des Vertrauens, Tofuwürstchen, Fetakäse oder Sie grillen gleich ganz vegetarisch. Das Beste: Gleichzeitig mit Ihnen werfen tausende Aktive überall im Land ihre Grills gegen Massentierhaltung und Gentechnik an. Es wird Deutschlands größte Grill-Party für eine ökologischere, bäuerliche Landwirtschaft.

Wir schlagen für die Grill-Aktion nicht zufällig das vorletzte August-Wochenende vor. Am folgenden Samstag, den 31. August haben wir Großes vor: Mit tausenden Menschen wollen wir im niedersächsischen Wietze bei Celle für die Agrarwende demonstrieren. Gemeinsam umzingeln wir Europas größten Schlachthof. Bald sollen hier täglich 430.000 Hühner aus neuen Megaställen geschlachtet werden. Bei der Umzingelung mit dabei: Hunderte Transparente, die auf den Grill-Parties gemalt wurden, solange Schnitzel und Tofuwurst noch garten.

Grillen Sie mit für die Agrarwende! So einfach geht‘s:

1. Sie teilen uns mit, an welchem Ort Ihre Party stattfindet. Eine Online-Karte macht dann sichtbar, wie viele Aktionen bundesweit stattfinden.

2. Sie laden Ihre Freundinnen und Freunde ein - nach Hause, an den Badesee oder in einen Park. Jede/r bringt etwas mit.

3. Campact schickt Ihnen ein Paket mit Transparent, Farbe und Pinsel zu - so wird das Transparentemalen ganz einfach.

Sind Sie mit dabei? Na dann los.
Hier gibt es weitere Infos...

Mit unserer bundesweiten Grill-Party und der Demonstration am Schlachthof Wietze wollen wir aufzeigen: Megaställe bedeuten Tierqual. Die anfallende Gülle verseucht unser Trinkwasser und das Kraftfutter stammt aus Monokulturen - ein Großteil ist Gensoja aus Südamerika. Produziert wird billiges Fleisch für den Export, das in Ländern des Südens die lokalen Märkte schädigt. Diese Form der globalisierten Agrarindustrie hat nichts mit bäuerlicher Landwirtschaft zu tun.

Die Bundestagswahl bietet uns die Chance, den nötigen Druck für eine Agrarwende auf eine neue Bundesregierung zu entfalten. Die Zeit für einen Politikwechsel ist so günstig wie nie und die Bewegung für Bauernhöfe statt Agrarfabriken ist gewachsen. Wenn sich Tausende landauf landab an Aktionen gegen Megaställe und Massentierhaltung beteiligen, dann wird eine neue Regierung auf den Protest reagieren.

Klinken Sie sich ein!
Eine Grill-Party für die Agrarwende organisieren...

Infos zur Demo und Umzingelung in Wietze...

Meine Mail an Campact

Hallo Ihr lieben Campact Leute! Bisher habe ich Euch immer unterstützt. Diesmal kann ich es nicht: Ihr ruft zum Grillen von Tierleichen auf! Ob konventionell oder bio? Tierleiche bleibt Tierleiche! Ihr seid doch sonst so mutig und konsequent. Nun seid es jetzt auch und ruft zum veganen oder wenigstens vegetarischen Grillen auf. Das könnte die Welt verändern! Erst dann mache ich mit. Hoffentlich bald!

Barbara Rütting

Die Antwort war wie erwartet, man könne es nicht allen Recht machen! Kommentar überflüssig!

Avaaz

Bitte *WAS* haben sie mit dem Great Barrier Reef vor?!?!
29.07.2013

Es ist unvorstellbar: Australiens Bergbauindustrie hat einen neuen skandalösen Plan. Obwohl unser Planet akut vom Klimawandel bedroht ist, soll im Norden Australiens die weltgrößte Kohlebergbau-Anlage errichtet werden. Und der Schifffahrtsweg zum Hafen soll quer durch einen unserer größten Umweltschätze verlaufen -- das Great Barrier Reef!

Dies ist ein fürchterlicher Plan mit verheerenden Konsequenzen. Das weiß auch die Investoren-Gruppe Aurizon -- die bekommt langsam kalte Füße und wir könnten den entscheidenden Anstoß geben und das Projekt versenken. Bemerkenswert ist, dass einer der größten potentiellen Geldgeber sogar für den Klimaschutz gespendet hat!

Wenn 1 Million von uns in den nächsten Tagen unsere Fassungslosigkeit über dieses wahnsinnige Projekt zum Ausdruck bringen, könnten wir erreichen, dass Aurizon die Gelder zurückzieht und vielleicht sogar den australischen Premierminister zum Handeln bewegen. Genau hierfür gibt es Avaaz -- lassen Sie uns gemeinsam eine globalen Aufruf zur Vernunft starten:

https://secure.avaaz.org/de/australian_coal_disaster_global/?bViTtbb&v=27520

Das Great Barrier Reef ist der größte lebende Organismus der Erde. Ein Viertel aller in den Weltmeeren vorkommenden Arten sind dort zuhause. Doch seit Jahren stirbt das Riff langsam ab. In den letzten drei Jahrzehnten hat es die Hälfte seiner Korallen verloren und das mit zunehmender Geschwindigkeit. Der Klimawandel ist eine der Ursachen dafür, genau wie Australiens boomende Bergbauindustrie. Das deutsche Magazin Spiegel hat ausgesagt, „wenn alles so weitergeht, könnte das Undenkbare geschehen: Das Great Barrier Reef könnte sterben.“

Und dennoch plant die Bergbauindustrie riesige neue Häfen in einer Anlage namens Abbot Point im Nordosten Australiens (direkt am Great Barrier Reef). Dies soll den weltweiten Export der abgebauten Kohle erleichtern. Dadurch würden jedes Jahr doppelt so viele Schiffe am Riff vorbeifahren und bis zu 3 Millionen Kubikmeter Material aus dem empfindlichen Meeresboden herausgerissen werden. Und wenn all die Kohle aus den geplanten Bergwerken verbrannt wird, würde das die Klimaverschmutzung Australiens um das Dreifache erhöhen -- und uns in Windeseile an einen Punkt bringen, an dem es kein Zurück gibt.

Die Investoren treffen sich jetzt, um eine Entscheidung zu treffen und der australische Umweltminister entscheidet in den nächsten zwei Wochen, ob er das Projekt genehmigt. Mit unseren Stimmen können wir sie allesamt davon überzeugen, dieses Desaster zu verhindern -- insbesondere den australischen Premierminister Kevin Rudd, der eine Wiederwahl anstrebt und im Vorfeld seinen weltweiten Ruf zu schützen versucht.

Momentan entscheiden alle, wie es weitergehen soll. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition und leiten Sie sie an Freunde und Bekannte weiter, um ein Unglück am Great Barrier Reef zu stoppen.

https://secure.avaaz.org/de/australian_coal_disaster_global/?bViTtbb&v=27520

Wie ihr wisst, hat unser Freund Wolfgang Schindler diese Erde verlassen. Er hat Mahi Klosterhalfen zu seinem Nachfolger ernannt. Etwas Besseres konnte den Tieren nicht passieren.
Danke Wolfgang, für alles, was Du für die Tiere getan hast. Wir werden Dich nie vergessen. Du lebst und wirkst in Deiner Stiftung weiter.

Und Dir viel Glück, lieber Mahi!

Weitere Meldungen:

Bayern: Tollwut-Schilder müssen entfernt werden
12.07.2013

Die Schilder »Tollwut - gefährdeter Bezirk« (ein Freibrief für das Töten von Füchsen) müssen in Bayern entfernt werden. Dazu hat das Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit in einem Rundschreiben alle Regierungsbezirke aufgefordert.
Grund: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der »Weltorganisation für Tiergesundheit« offiziell als tollwutfrei.
Da seitdem kein Tollwutfall bei Haus- oder Wildtieren aufgetreten ist, gibt es auch keine »gefährdeten Bezirke« im Sinne des § 8 der Tollwutverordnung mehr.
»Gebietsweise noch immer vorhandene Schilder führen in der Bevölkerung z. T. zu Verunsicherung, was die Sicherheit der eigenen Person oder die von Haustieren betrifft«, heißt es in dem Schreiben aus dem Staatsministerium. »Wir bitten daher, über die Kreisverwaltungsbehörden bei betroffenen Gemeinden die Entfernung der Schilder zu veranlassen.«

Lesen Sie das Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit: "Tollwutfreiheit Deutschland - Aufhebung gefährdeter Bezirke": http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/tollwutfreiheit.pdf

Animal Spirit

Schächtverbot in Polen: Beispiel für andere EU-Staaten?
19.07.2013

Heutige APA-OTS: Schutz vor barbarischer Tierquälerei hat nichts mit Antisemitismus zu tun! Diese Woche wurde im polnischen Parlament mit großer Mehrheit das betäubungslose Schächten von Tieren verboten, was einerseits zu breiter Zustimmung unter ethisch denkenden und fühlenden Menschen geführt hat, andererseits aber auch zu Protesten, v.a. der jüdischen Religions-gemeinschaft. So geschehen u.a. in der gestrigen Presseaussendung der Israelitischen Kultusgemeinde, wo wieder einmal Tierschützer pauschal als "Anitsemiten" und Verherrlicher der Shoah abgestempelt werden. Der ORF hat in der ZIB 2 vom 16.7.2013 über das polnische Schächtverbot berichtet, aber nicht gezeigt, was beim Schächten mit den Tieren passiert.

"Das sollte aber jeder mündige Bürger wissen, um sich selbst darüber eine Meinung bilden zu können, wie brutal diese Art der Tötung bei hochsensiblen und leidensfähigen Tieren tatsächlich ist", so der Religionspsychologe und Tierschutzlehrer von ANIMAL SPIRIT, Dr. Friedrich Landa. "Journalisten, die nicht mit eigenen Augen gesehen haben, was beim Schächten und in unseren Schlachthäusern den Tieren angetan wird, sollten darüber besser gar nicht sprechen oder schreiben. Zur Information haben wir für "Tierschutz im Unterricht / Erwachsenenbildung" (www.tierschutzunterricht.at) eine Videodokumentation auf youtube gestellt: www.youtube.com/watch?v=1DqB6FnO4JY. Für Kinder und Jugendliche ist das Video nicht geeignet, da die Szenen unerträglich grausam sind."

Mehr dazu HIER

Ärzte gegen Tierversuche e. V.

Bundes- und Landtagswahlen September 2013
05.07.2013

Wir haben Informationen zusammengestellt, was die Parteien zu Tierversuchen sagen.

Bundestagswahl: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/1189-bundestagswahl-2013.html

Landtagswahl in Bayern: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/1215-15-september-2013-landtagswahl-in-bayern.html

Landtagswahl in Hessen: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/1214-22-september-2013-landtagswahl-in-hessen.html

Ukraine-Projekt - Neue Internetseite für ein tierleidfreies Studium
05.07.2013

Die neue Seite zeigt, wo dank unseres Projektes Tierversuche eingestellt wurden, und sie soll Ansporn für weitere Umstellungen sein.

www.ukraine-projekt.de

Aktuelle Online-Unterschriftenaktionen
05.07.2013

Stoppt grausame Tierversuche am Leibniz-Institut in Magdeburg (noch bis 19.8.)

http://aerzte-gegen-tierversuche.de/petitionen/

Umweltinstitut München e. V.

Fracking - Die Lügen der Erdgaslobby
19.07.2013

Die Fördermengen aus herkömmlichen Erdgasvorkommen sind stark rückläufig. Erdgasfördernde Konzerne geraten deshalb zunehmend unter Druck und entwickeln Methoden, um auch noch die letzten fossilen Rohstoffe aus dem Boden zu pressen.
Dazu zählt sogenanntes unkonventionelles Erdgas, das in tiefen Gesteinsschichten eingeschlossen ist. Beim „Hydraulic Fracturing“ (Fracking) werden Wasser, Sand und giftige Chemikalien unter hohem Druck in die Erde gepumpt, um das Gestein aufzubrechen und an das Gas zu gelangen.
Dabei können Grundwasser, Seen und Flüsse verseucht und sogar Erdbeben ausgelöst werden. Bislang ist Fracking fast uneingeschränkt genehmigungsfähig.
Die Bundesregierung möchte - gegen den Willen der Bevölkerung - Fracking in großen Teilen Deutschlands erlauben, obwohl sogar der Sachverständigenrat für Umweltfragen die Technologie als riskant und überflüssig einschätzt.

Wie wir die Lügen der Erdgasindustrie ausführlich widerlegen, können Sie hier nachlesen.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Aktion gegen Fracking und werden Sie Teil unserer Infokampagne, indem Sie Flyer verteilen, einen oder mehrere Info-Kartons spenden oder Fördermitglied werden.

Endlich Schluss mit ungerechten EEG-Befreiungen?
19.07.2013

Die EU plant, wegen den ausufernden EEG-Befreiungen für Unternehmen ein Beihilfeverfahren gegen die Bundesrepublik einzuleiten. In einem solchen Verfahren wird festgestellt, ob es sich um unerlaubte staatliche Beihilfen und damit um eine Wettbewerbsverzerrung handelt.
Nun könnte endlich Schluss sein mit der Praxis, auf Kosten der privaten Haushalte die Industrie zu subventionieren.
Im Jahr 2013 wollten sich 2055 Unternehmen von der Ökostromumlage befreien 1691 Anträge wurden genehmigt. Für 2014 liegen nun bereits 2367 Anträge vor. Darunter sind viele Firmen wie städtische Verkehrsbetriebe, Molkereien oder Mineralwasserhersteller, die gar nicht im internationalen Wettbewerb stehen.
Diese Zunahme haben wir der schwarz-gelben Bundesregierung zu verdanken, die Anfang 2012 die Hürde für die Befreiung drastisch abgesenkt hat: Als „stromintensiver Betrieb“ können nun schon Unternehmen ab einem Jahresverbrauch von einem Gigawatt statt wie bisher ab zehn Gigawatt von der Umlage befreit werden - ein beispielloses Geschenk an die Industrie.

Wir begrüßen den Vorstoß der EU und fordern weiterhin ein Ende der ungerechten Subventionierung durch die EEG-Befreiungen.

Hier finden Sie unsere Infokampagne zur Strompreislüge.

Monsanto - Erfolgreicher Widerstand?
19.07.2013

Der Agrarkonzern Monsanto zieht alle noch ausstehenden Zulassungsanträge für den Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen in der EU zurück. Vor einigen Wochen hatte Monsanto bereits die Einstellung der Lobbyarbeit in Europa verkündet.
Die Zulassung des bereits in neun EU-Ländern verbotenen Gen-Mais Mon810 will Monsanto allerdings verlängern lassen. Die Genehmigung für die Einfuhr und Verwendung des Gift-Cocktail-Mais Smartstax als Lebens- und Futtermittel scheint bereits kurz bevorzustehen, auch dank des entschlossenen Nichthandelns von Frau Aigner. Wir bleiben dann zwar vom Anbau der Monsanto-Gen-Pflanzen verschont, bekommen jedoch über den Umweg der Futtermittel den Genmais auf den Teller. Monsanto meint, Europa sei „noch“ nicht reif für die Segnungen der Gentechnik. Wir glauben, dass Monsanto keinen Grund mehr sieht, uns mit Lobbyarbeit zu überzeugen oder Gen-Pflanze für Gen-Pflanze die Zulassung zu beantragen. Der Konzern setzt ganz auf das geplante neue Freihandelsabkommen, bei dem die Errungenschaften des europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzes auf dem Altar des Freihandels geopfert werden sollen.

Informieren Sie sich und Ihre Bekannten jetzt mit den Infomaterialien unserer
Gen-Info-Kampagne.

EU-Atomförderung verhindern!
23.07.2013

Der jüngste Plan von EU-Wettbewerbskommissar Almunia, die Atomkraft ähnlich den erneuerbaren Energien in Europa zu fördern, darf nicht umgesetzt werden!
Bereits 2012 preschten einige EU-Länder vor, um bei der EU großzügige Förderungen für die unrentable Atomkraft zu erwirken. Dies scheint nun gefruchtet zu haben, denn über eine Neuregelung der EU-Beihilfe-Richtlinie soll Atomkraft als "saubere" und "klimafreundliche" Energieform von den EU-Mitgliedsstaaten gefördert werden dürfen. Das ist ein Eingeständnis, dass Atomkraft ohne Förderung am Ende ist! Es kommt noch dreister: Der Richtlinien-Entwurf sieht sogar den Ausbau der nuklearen Energieerzeugung als "erklärtes Ziel der Europäischen Union" vor. Dies würde den deutschen Atomausstieg direkt auf den Kopf stellen! Im Herbst soll die EU-Kommission über den Entwurf entscheiden. Helfen Sie mit, die Kommission von dem aberwitzigen Vorhaben abzubringen. Schreiben Sie an Energiekommissar Oettinger sowie an alle weiteren Kommissionsmitglieder, damit dieser Wahnsinn nicht umgesetzt wird!

Hier geht’s zur Onlineaktion: http://www.umweltinstitut.org/eu_atomsubvention

Ausführliche Hintergrundinfos finden Sie hier.

Der Internationale Versöhnungsbund Regionalgruppe Cochem-Zell ruft auf zur Blockade des Bundeswehrstützpunktes bei Büchel in der Südeifel, 13 km nördlich von Cochem an der Mosel. Mit der Blockade wird gegen die geplante Modernisierung der auf dem Stützpunkt stationierten US-Atomwaffen protestiert und deren Abzug gefordert. Am 11. und 12. August wollen wir alle Tore des Fliegerhorstes Büchel für 24 Stunden mit Musik, Kunst und vielen bunten Aktionen dicht machen…
(weiterführende Informationen zur Aktionsübereinkunft und technische Details: www.atomwaffenfrei.de )

Man will es nicht glauben – erstens, dass in Büchel immer noch Atomwaffen gelagert werden und zweitens, dass diese auch noch modernisiert werden sollen!!!

Ich denke, auch dieser Newsletter zeigt wieder einmal, gerade auch im Fall Monsanto:  Dran bleiben – nicht nachlassen! Wir haben die Welt, die wir verdienen.

Barbara

21.07.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

zuerst die Skandale.

Skandal Nummer eins:
bekanntlich ist der Papst dagegen, dass wir Menschen die Tiere (so sehr) lieben – in der Enzyklika nachzulesen. Nun das Ungeheuerliche: einem Franziskanermönch, der in einem bosnischen Kloster Streunerhunde aufnimmt und pflegt, soll dies unmöglich gemacht werden. Wo ist der Geist des Franziskus von Assisi geblieben, der die Tiere als seine Brüder und Schwestern geehrt und geliebt hat?

In Konjic in Bosnien- Herzegowina wurde ein Kloster zum Zufluchtsort für Streunertiere. Dort kümmert sich Father Anthony Burnside, ein Franziskaner- Mönch, seit Jahren aufopfernd um herrenlose Hunde und Katzen. Doch nun der Schock: Mitte August soll er zwangsversetzt werden, da der zuständige Bischof den Tierschutz im Kloster als "unwürdig" empfindet. Den tierischen Schützlingen droht damit der Tod.

Der Bischof ist plötzlich der Ansicht, dass Tierschutz im und um den Hoheitsbereich des Klosters in Konjic für Priester "unwürdig" und "undenkbar" sei. Er möchte ein Verbot aussprechen und erhebt groteske Vorwürfe gegen Pater Anthony, etwa dass dieser Hunde in der Klostergarage züchte. Renate Grell, Gründerin des Tierschutzvereins "Animal Care International" , arbeitet seit vielen Jahren mit Pater Anthony zusammen und ist angesichts der aktuellen Entwicklung verzweifelt.

Tiere wären in akuter Lebensgefahr

"Jeder, der die selbstlose, effektive und aufopfernde Arbeitsweise von Father Anthony kennt, weiß, dass Kastrationen als Präventivmaßnahme die vordringlichste Aufgabe neben der medizinischen Versorgung, Rettung und Pflege der Tiere sind. Das gilt vor allem für Streuner und sogar für Tiere, die einen kastrationsunwilligen Besitzer haben", so Grell empört. Sollte der Mönch aus dem Kloster abgezogen werden, befänden sich alle Tiere im Hoheitsbereich von Father Anthony in akuter Lebensgefahr.

Menschen verlieren Existenzgrundlage

"Nicht zu vergessen, dass all jene Streuner, die künftig dort in Not geraten, verletzt, krank, misshandelt oder ausgestoßen werden, hilflos und verloren sind, weil ihnen niemand mehr helfen wird", so Grell. Das Verbot des Bischofs verwundert vor allem angesichts der Tatsache, dass die Franziskaner vom Schutzpatron der Tiere, Franz von Assisi, gegründet wurden. Und nicht nur die Tiere leiden darunter, auch die zahlreichen Mitarbeiter des Mensch- Tier- Projektes von Father Anthony würden ihre Existenzgrundlage verlieren.

Not- Pflegeplätze dringend gesucht

Um das Überleben der betroffenen Tiere zu sichern, sucht "Animal Care International" nun händeringend Not- Pflegeplätze und Lebensplätze für jene Hunde und Katzen, die bereits mit den Mitteln von ACI medizinisch versorgt und vom Pater bestens sozialisiert wurden. Auch Geld- und Sachspenden werden dringend benötigt. Renate Grell hofft, mit der Unterstützung zahlreicher tierlieber "Krone"- Leser Father Anthonys Versetzung noch verhindern zu können.

"Wir werden dagegen ankämpfen"

Ihr Appell: "Wir wollen die Entscheidung des Bischofs nicht hinnehmen und werden dagegen ankämpfen! Bitte helfen Sie uns, indem Sie unsere Petition unterzeichnen! Die Tiere und Father Anthony hoffen auf Sie!"

Die Petition gegen das Tierschutzverbot im Kloster von Konjic finden Sie hier:

https://www.change.org/de/Petitionen/tierprojekt-von-father-anthony-aci-im-franziskanerkloster-vor-dem-aus?utm_campaign=mailto_link&utm_medium=email&utm_source=share_petition

anbei ein update von renate grell von ACI vom 18.07.2013 (www.animalcare-international.com):

MASSIVE DROHUNGEN GEGEN PATER ANTHONY durch den BISCHOF von MOSTAR!

DER BISCHOF von MOSTAR versetzt Pater Anthony und Pater Petar nach TOMISLAVGRAD.

Er droht Father Anthony mit ernsthaften Konsequenzen, sollte dieser „SEINE NICHT PASTORALEN AKTIVITÄTEN, DIE ER IN KONJIC PRAKTIZIERT HAT, FORTSETZEN!“ (Gemeint ist der Tierschutz). Des Weiteren sei er entsetzt über die vielen Mails, die er vom Ausland empfangen habe, und, „SOLLTE ER DIESE AUCH WEITERHIN BEKOMMEN, WERDE FATHER ANTHONY MIT PASTORALEN SCHRITTEN  ZU RECHENEN HABEN!“
Animal Care International und Tausende Gleichgesinnte sind  durch solche haarsträubenden  Aussagen einer Einzelperson in ihrem Glauben an die Katholische Kirche extrem erschüttert und können nur hoffen, dass diese nicht dem Geiste der Amtskirche der Jetzt-Zeit entsprechen! Bitte um weitere Veröffentlichungen und Weiterleitungen! 

Wir bitten nochmals dringend um Pflege- und Dauerplätze, die wir bis Ende August für jene 63 Hunde und 3 Katzen gefunden haben müssen, die noch kein Zuhause in Aussicht haben!!! (Stand 9. Juli 2013)
Wir hoffen, dass jene Vierbeiner, die dann noch auf ein Heim warten, in Sicherheit gebracht werden können, wenn sich ein für alle Mal die schützenden Klostertüren für sie schließen werden.
Bislang  ist die Zukunft der Tiere ungewiss, genauso wie die der Menschen, die der Pater stets, ohne es „an die große Glocke zu hängen“, versorgt und unterstützt hat.
Arme, Alte, Kranke, Kinder und Jugendliche konnten immer auf seine Hilfe und Unterstützung- gemeinsam mit ACI- zählen!

Neben der Petitionsverbreitung und der Information der Medien galt und gilt unsere

Sorge natürlich auch den Menschen, die durch das Verbot des Bischofs im Rahmen unseres Mensch- Tier Projektes um ihren  Obolus von ACI bangen müssen, und natürlich auch den Tieren, die nun schnellstmöglich ein Zuhause finden müssen, um in Sicherheit zu sein!

(Da wir annehmen, dass Ihr den Petitionstext zur Genüge kennt, brauchen wir auf diesen nicht mehr gesondert einzugehen.)
 
Alle diese traurigen Tatsachen wurden in einem, 4 Seiten langen,  offiziellen Schreiben von uns, an die höchsten Stellen im Vatikan als ERSTMASSNAHME, weiter geleitet!
 
Ihr seht also, dass wir den Pater, unsere schutzbefohlenen Tiere und die Menschen, die dem Pater bei seiner „barmherzigen Arbeit“ zur Hand gehen, nicht im Stich lassen werden!

Deswegen bitten wir Euch alle auch um Eure weitere Hilfe!!

Der Gedanke des HL. Franz von Assisi darf nicht verloren gehen, schon gar nicht für zwei FRANZISKANER- PATER. - Wie denkt Ihr darüber?

Eure Renate Grell

Dazu passt die Meldung, die vor einigen Wochen durch die Medien ging:

Papst: Christlicher Glaube nur innerhalb der Kirche möglich

Rom (epd). Papst Franziskus hat die Suche nach einer christlichen Identität außerhalb der Kirche kritisiert. Bei einer Messe mit Kardinälen anlässlich seines Namenstags sagte er am Dienstag in der Paulinischen Kapelle im Vatikan, die Kirche sei die »Mutter, die uns den Glauben gibt und die Identität«. Es sei »nicht möglich, Jesus außerhalb der Kirche zu finden«.

Es sei ein Widerspruch in sich, mit Jesus leben zu wollen, aber ohne die Kirche, sagte der Papst unter Berufung auf seinen Vorgänger Paul VI. Es sei nicht möglich, Jesus außerhalb der Kirche zu folgen und ihn außerhalb der Kirche zu lieben. Der 23. April ist der Namenstag des neuen Papstes, der mit bürgerlichem Namen Jorge (Georg) heißt.

Kommentar überflüssig

Skandal Nummer zwei:
Trotz massenhafter Proteste aus aller Welt hat das „Orgien Mysterien Theater“ von Hermann Nitsch in Leipzig stattgefunden – allerdings in abgeschwächter Form. Proteste von Seiten der etablierten Kirchen – Fehlanzeige.

Gegen diesen Wahnsinn demonstriert hat einzig und allein die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“:

Protest gegen das "Orgien Mysterien Theater" - Wichtige Teilerfolge erreicht!
26.06.2013

Rund 200 Demonstranten/innen waren – dank der professionellen Organisation der Parteivorsitzenden Barbara Nauheimer - dem Aufruf der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zur Demonstration „Tiermord für die Kunst, nicht mit uns!“ gegen das „Orgien Mysterien Theater“ von Hermann Nitsch gefolgt und protestierten mit Trillerpfeifen, Bannern und Parteifahnen am Samstag, den 22.06.2013, vor dem Haupteingang des Central-Theaters in Leipzig, um einen Verstoß gegen § 17.1 des Deutschen Tierschutzgesetzes „in letzter Sekunde“ doch noch zu verhindern.

Rund 20 Demonstranten/innen, die meisten davon Parteimitglieder (darunter die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer, der Bundesvorsitzende Stefan B. Eck, die Hamburgische Landesvorsitzende Bettina Jung), besuchten die Vorführung, um auch innerhalb der Räumlichkeiten des Theaters ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Barbara Nauheimer und Bettina Jung entrollten während der Blutorgie in unmittelbarer Nähe von Nitsch ein Protestbanner mit der Aufschrift „Tiermord für die Kunst, nicht mit uns!“. Beide wurden daraufhin durch die Ordnungskräfte aus dem Theater „entfernt“.

…Hermann Nitsch musste sich seine blutigen „Requisiten“ aus einem örtlichen Schlachthof besorgen; es wurden also speziell für die Aufführung keine Tiere getötet. Außerdem wurde ihm vom Ordnungsamt untersagt, seine geplante Prozession mit Tierleichen in der Straße vor dem Theatereingang als Teil des Spektakels durchzuführen. Auch das geplante „Grillfest“ mit den Leichenteilen seiner obszönen Show wurde verboten.
Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, dem Intendanten Sebastian Hartmann einen Brief zustellen, mit dem deutlichen Hinweis, dass kein Tier zum Zwecke der Kunst
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte zwar die Aufführung und „Entwürdigung“ der Tiere nicht verhindern, aber sie erreichte wichtige Teilerfolge: § 17.1 (DTschG)wurde beachtet und der Artikel 20a im Grundgesetz wurde durch die "Kunstaktion" von Nitsch nicht untergraben, so dass mit dieser Aufführung kein Präzedenzfall für ähnliche lebensverachtende Vorführungen geschaffen wurde.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz dankt ihren aktiven Mitgliedern, die aus Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen, Berlin und Sachsen nach Leipzig angereist waren. Unser Dank gilt auch den Leipziger Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Demonstration beteiligten und allen Tier- und Tierrechtsorganisationen die im Vorfeld unsere Demonstrationsaufrufe verbreitet haben und teilweise selbst vor Ort waren.

Skandal Nummer drei:
Investitionen in Tierleid: Internationale Banken und Mitgliedstaaten unterstützen Methoden der Intensivtierhaltung, die in der EU verboten sind

Vier Pfoten meldet:
17.06.2013

Mit finanzieller Unterstützung durch EU-Mitgliedstaaten investieren internationale Finanzinstitutionen und Exportkreditagenturen in Tierhalte-Konzerne, welche die EU-Tierschutzstandards für die landwirtschaftliche Tierhaltung nicht erfüllen. Diesen Schluss zieht ein heute präsentierter Bericht der internationalen Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN, Humane Society International und Compassion in World Farming.

Eine aktuelle Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen bestätigt, dass auch Deutschland mit Euler-Hermes-Bürgschaften tierquälerische Haltungssysteme unterstützt, die in der EU verboten sind (zum Beispiel Legebatterien), und dass Produkte aus den betreffenden Unternehmen in die EU gelangen können, ohne dass die Konsumenten dies erkennen könnten.

Der Bericht des NGO-Bündnisses zeigt z.B. auf, dass große Schweineproduzenten in China bzw. der Ukraine USD 30 bzw. 50 Mio. an Investitionsmitteln erhielten, obwohl sie weiterhin den Großteil ihrer Zuchtsauen in Kastenstände sperren. In diesen Intensivtierhaltungssytemen können sich die Tiere nicht umdrehen, geschweige denn gehen, ein Nest bauen oder andere essentielle natürliche Verhaltensweisen ausleben.

In den letzten Jahren hat die EU ihre Tierschutzstandards verbessert und manche Intensivtierhaltungssysteme verboten, darunter nicht-ausgestaltete Käfige für Legehühner und dauernde Kastenstandhaltung von Sauen. Diese Art von Fortschritten sollte auch andernorts gefördert und nicht durch Investitionen mit Beteiligung von EU-Staaten unterminiert werden.

„Gelder von EU-Bürgern haben nichts in den Taschen von Agrarkonzernen zu suchen, die EU-Standards für die Tierhaltung nicht erfüllen. Die EU-Regeln zum Schutz landwirtschaftlicher Tiere wurden nicht beschlossen, um diese inakzeptablen Praktiken aus der EU hinauszuverlagern, sondern um Tierleid zu verringern und dem Wunsch der Konsumenten nach besserer Tierhaltung nachzukommen“, sagt Nicolas Entrup, HSI-Konsulent und Sprecher des NGO-Bündnisses.

Skandal Nummer 4:
Bundestag stimmt gegen das Verbot von Welpenhandel

Bundestag stimmt gegen Chip- und Registrierungspflicht für Welpen / VIER PFOTEN fordert: Illegaler Welpenhandel muss endlich eingedämmt werden
28.06.2013

In der vergangenen Nacht hat der Bundestag gegen eine bundeseinheitliche Chip- und Registrierungspflicht für Hundewelpen gestimmt. Mit dem Antrag der Fraktion „Die Linke“ hätte man dem illegalen Welpenhandel in Deutschland einen Riegel vorschieben können, ist die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN enttäuscht. Vor allem in Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien werden Welpen in Massen produziert und in winzigen Kisten, Käfigen oder Kofferräumen quer durch Europa transportiert. Viel zu jung, mangelernährt, krank und mit gefälschten Impfausweisen werden die Welpen in Deutschland zu Billigpreisen und unter falschen Angaben verkauft. Viele Tiere sterben kurz nach dem Kauf. VIER PFOTEN fordert eine bundesweit einheitliche Chip- und Registrierungspflicht für alle Hunde, damit deren Herkunft, Gesundheit und Haltungsbedingungen nachgewiesen werden können. Auf Länderebene existiert ein solches Gesetz bereits in einigen Bundesländern, z.B. in Niedersachsen seit Juli 2011.

„Mit dieser Entscheidung hat die Bundesregierung eine einmalige Chance verpasst, um dem illegalen Welpenhandel in Deutschland endlich Einhalt zu gebieten“, kritisiert Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Im Internet oder in Zeitungsinseraten können Interessenten jede Hunderasse kaufen, meist weit unter dem üblichen Preis. Kaum jemand ahnt, wie viel Leid, Betrug und Korruption sich dahinter verbergen, ganz abgesehen von der gesundheitlichen Gefährdung für Mensch und Tier durch die ungeimpften Tiere. Deswegen brauchen wir zum Schutz der Welpen, aber auch zum Schutz der Käufer, dringend eine Chip- und Registrierungspflicht,“ so Dr. Stephany weiter. VIER PFOTEN führt eine internationale Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel mit dem Ziel, durch Aufklärung der Bevölkerung sowie durch politische Forderungen die kriminelle Vorgehensweise der Hundehändler zu unterbinden. Unterstützt wird VIER PFOTEN dabei von der Bundestierärztekammer, von Prominenten, Tierärzten und Betroffenen.

Skandal Nummer 5: Wieder einmal geht es um den Regenwald

Rettet den Regenwald e. V. ruft auf:

Ecuador: Schützen Sie die Rechte der Indianer
12.07.2013

Der Amazonasregenwald von Ecuador beherbergt eines der faszinierendsten Kapitel der Menschheit: Dort leben noch zwei Indianergruppen in freiwilliger Isolation zur übrigen Welt, so wie schon seit Jahrtausenden.
Der ecuadorianische Staat hat einen Teil ihres Territoriums zur sogenannten unberührbaren Zone erklärt. Sie darf von niemandem betreten werden.
Doch Holzfäller, Goldschürfer und Ölsucher haben es auf die Rohstoffe im Regenwald der beiden Tagaeri-Taromenane-Indianerstämme abgesehen. Sie ignorieren die Gesetze und versuchen, die unkontaktierten Indianer aus dem Weg zu räumen.
Die staatlichen Institutionen schauen den illegalen Übergriffen und der Gewalt mehr oder weniger zu. Anstatt die Ureinwohner zu schützen, versteigert die Regierung sogar gerade die letzten unerschlossenen Indianergebiete im Regenwald an die Ölindustrie - insgesamt drei Millionen Hektar.

Bitte unterstützen Sie das Schreiben von Menschenrechtlern und Wissenschaftlern, die sich mit 16 Empfehlungen an die ecuadorianische Regierung wenden:
https://www.regenwald.org/aktion/918/ecuadors-isoliert-lebende-indianer-brauchen-schutz?mt=1625&v=1&ref=nl

Malaysia: Regenwaldreservat und Schildkröten schützen
19.07.2013

In Malaysia ist einer der letzten Nistplätze der Meereschildkröten in Gefahr: Der Bau einer Stahlfabrik und eine Gasanlage sind geplant. Die Bevölkerung und einheimische Umweltgruppen wehren sich.
Bedroht sind auch die Regenwaldreservate Tanjung Hantu und Segari Melintang direkt an der Küste. Sie sind Lebensraum für Makaken, Federschwanz-Tupaia, Schuppentieren und eine Vielzahl anderer Tier- und Pflanzenarten.

Bitte helfen Sie und unterschreiben Sie den Brief an die Regierung von Malaysia:
https://www.regenwald.org/aktion/919/malaysia-regenwaldreservat-und-schildkroeten-schuetzen?mt=1627&v=0&ref=nl

Skandal Nummer 6: EDEKA und das Walmassaker

Avaaz

EDEKA und das Walmassaker
27.06.2013

Vor Kurzem haben isländische Walfänger die sinnlose Jagd auf Finnwale begonnen und sind mit der ersten Beute in den Hafen zurückgekehrt -- obwohl unsere millionenstarke Petition die niederländische Regierung davon überzeugt hat, die Verschiffung des Walfleischs zu stoppen. Doch wir haben einen Plan, um das Massaker zu beenden.
Ein deutscher Supermarkt könnte der Schlüssel zum Erfolg sein: EDEKA schürt den Walfang, indem der Supermarkt Meeresfrüchte verkauft, die von einem Unternehmen stammen, das Verbindungen zu den gleichen Leuten hat, die auch hinter dem Walfang stecken. Doch ein gewaltiger, deutschlandweiter Aufschrei über diesen Skandal kann den EDEKA-Chef dazu zwingen, die Aufträge einzustellen -- und solange keine von dem Massaker überschatteten Meeresfrüchte zu kaufen, bis die Walfänger aufgeben.
Die Walfänger könnten diesen Sommer über 180 bedrohte Finnwale abschlachten. Wir müssen also schnell handeln! Wenn wir 150.000 Unterschriften erreichen, überreichen wir die Petition mit einer eindrucksvollen Aktion in Hamburg, wo sich der Hauptsitz von EDEKA befindet.

Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie diese dringende Petition:

https://secure.avaaz.org/de/edeka_und_das_walmassaker/?bViTtbb&v=26422

EDEKA verkauft Fischprodukte, die von Deutsche See und Iceland Seafood hergestellt werden. Diese beziehen ihren Fisch von HB Grandi -- Islands größtem Meeresfrüchtehersteller, der Verbindungen zu den gleichen Leuten hat, die auch die Finnwale töten! Die Anlagen von HB Grandi sind sogar verwendet worden, um das Walfleisch zu verarbeiten. Im Grunde schürt der Fisch in EDEKAs Regalen also das Walmassaker!
Leider ignoriert die neue isländische Regierung aber den Schaden, der hier angerichtet wird -- sowohl für die Walbestände als auch für Islands Ruf als Urlaubsziel und Walbeobachtungsort. Die „Icelandic Tourism Association“ ist massiv gegen die Jagd, doch die Regierung hört nicht hin. Es liegt also an uns, dieses Massaker zu stoppen.
Deutschland ist einer der Hauptimporteure von HB Grandis Meeresfrüchten und Deutsche See und Iceland Seafood sind zwei der größten Käufer. Wenn EDEKA seine Bestellungen einstellt, würde das Unternehmen damit eine Schockwelle durch die Lieferkette senden, und den Gewinnen der Walfänger einen ordentlichen Schlag versetzen.

Klicken Sie hier unten, um zu unterzeichnen und die Harpunen aufzuhalten.

https://secure.avaaz.org/de/edeka_und_das_walmassaker/?bViTtbb&v=26422

Wir haben die niederländische Regierung schon davon überzeugt, den Transfer des Walfleischs von Island nach Japan zu stoppen! Immer wieder verzeichnen wir gemeinsam große Erfolge für die Wale. Avaaz-Mitglieder haben eine zentrale Rolle dabei gespielt, das Internationale Moratorium für gewerblichen Walfang aufrechtzuerhalten -- lassen Sie uns jetzt diese schreckliche Jagd stoppen und uns weiterhin für eine artgerechtere Welt einsetzen.

Skandal Nummer 7: Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz verkehrt Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ins Gegenteil!

27.06.2013

Die Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft verletzt die Menschenrechte. Dennoch hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz den Eilantrag des Bio-Winzers Gänz aus Hackenheim zurückgewiesen. In diesem Eilverfahren ging es darum, ob die Grundstücke des Bio-Winzers vorläufig jagdfrei gestellt werden.
In der Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 26.6.2013 – also genau ein Jahr nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen die Zwangsbejagung – heißt es: „Die Jagd aus Gewissensgründen ablehnender Grundstückseigentümer muss Jagdausübung auf seinen Grundstücken vorläufig weiter dulden“.

Genau ein Jahr zuvor, nämlich am 26.6.2012 hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sein Urteil verkündet, dass die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt: Es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren, wenn Grundstückseigentümer gegen ihren Willen zwangsweise Mitglied in Jagdgenossenschaften sind und damit die Jagd auf ihrem Eigentum dulden müssen.
Somit waren bestehende Regelungen des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) ein Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).
Unter massivem Einfluss der Jagdlobby kam daraufhin das "Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften" zustande, welches das Urteil des Europäischen Gerichtshofs ganz massiv torpediert. Diese Gesetzesänderung wird in einem halben Jahr, am 6.12.2013 in Kraft treten.

Mehr dazu: www.zwangsbejagung-ade.de/rechtlichegrundlagen/index.html

Mehr Informationen über den Kampf der Winzerfamilie Gänz für eine Natur ohne Jagd: www.endlich-jagdfrei.de

Skandal Nummer 8:

Unglaublich: Bulgarische Polizei gibt Tierquäler den von ihm schwerstgequälten Hund zurück: Hund war nicht tot
03.07.2013

Der Hundemörder, der seinen Hund hinten am Auto festband und so lange hinter sich her zog, bis das Tier qualvoll starb, ist gefasst!!! Bitte unterschreibt die Petition dazu.

http://www.change.org/petitions/demand-the-harshest-punishment-for-the-man-who-dragged-a-dog-behind-his-car

Nun zu den Erfolgen.

Niederlande verbietet Schnabelkürzen bei Hühnern bis 2018 / und Deutschland?

VIER PFOTEN appelliert an Aigner, Ausnahmeregelungen in Deutschland abzuschaffen
21.06.2013

Die Niederlande verbietet das Schnabelkürzen bei Legehennen und Masthühnern mit einer Übergangsfrist bis 2018. Zuvor galt eine Übergangsfrist bis 2021. VIER PFOTEN begrüßt den schnelleren Ausstieg im Nachbarland und appelliert an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, das Schnabelkürzen in Deutschland endlich zu beenden. Hierzulande ist das Schnabelkürzen zwar gesetzlich verboten, eine Ausnahmeregelung sorgt aber dafür, dass dennoch bei rund 90 Prozent aller Hennen in ausgestalteten Käfigen, Boden- und Freilandhaltung der Schnabel gekürzt wird.

„In Deutschland existiert das Schnabel-Kürzen-Verbot leider nur auf dem Papier. In den Agrarfabriken wird den Küken wie am Fließband der Schnabel mit einer heißen Klinge abgeschnitten. Anstatt die Tiere zu verstümmeln, sollten die Haltungssysteme lieber tierfreundlicher gestaltet und die Besatzdichte reduziert werden“, fordert Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Die niederländischen Landwirte werden in den Ställen für mehr Beschäftigungsmaterial für die Hühner sorgen, damit es unter den Tieren nicht zu Langeweile und Verhaltensstörungen wie Federpicken kommt. Das muss auch in Deutschland möglich sein.“

Das Tierschutzgesetz verbietet in §6 „Amputationsverbot“ eindeutig das vollständige oder teilweise amputieren von Körperteilen – dazu gehört auch die Schnabelspitze, die bei Hühnern mit Nervenbahnen durchzogen, und daher so empfindlich ist wie eine menschliche Fingerspitze. Die Veterinäramter können aber Ausnahmen genehmigen. „Bei etwa 30 Millionen Hühnern mit gekürztem Schnabel scheint die Ausnahme in Deutschland aber die Regel geworden zu sein“, kritisiert Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany. Wenn das Kürzen der empfindlichen Schnabelspitze nicht korrekt durchgeführt wird, leiden die Hühner lebenslang an Stress und Schwierigkeiten beim Essen und Trinken. 

Belgien verbietet Wildtiere in Zirkussen // VIER PFOTEN fordert Deutschland dringend zum Handeln auf
12.07.2013

Die belgische Regierung hat heute einem Gesetz zugestimmt, das sämtliche Wildtiere in Zirkussen zukünftig verbietet. Damit wäre Belgien bereits das fünfte Land innerhalb der EU, welches das Mitführen von nicht domestizierten Tierarten in Zirkussen beendet. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt diesen großen Erfolg für den Tierschutz und sieht die deutsche Regierung in der Pflicht, endlich dem Beispiel der europäischen Nachbarländer zu folgen.

Der belgische Ministerrat hat heute ein entsprechendes Gesetz ratifiziert, das von der Ministerin für Tierschutz eingebracht worden war. Jetzt wartet die neue Regelung nur noch auf die Zustimmung des Parlaments. Zuvor hatten bereits über 130 Städte und Gemeinden Wildtierzirkussen den Aufenthalt verweigert. Belgische Tierschützer sehen das heutige Votum der Regierung als krönenden Abschluss ihres jahrelangen Kampfes für ein Wildtierverbot in Zirkussen. Mit dieser vorbildlichen Entscheidung im Sinne des Tierschutzes folgt das Königreich den EU-Staaten Bulgarien, Griechenland, Großbritannien, Österreich und Slowenien, die bereits entsprechende Regelungen erlassen haben. „Wenn das Ministerium Aigner nicht schnellstens im Sinne der Zirkustiere aktiv wird, ist Deutschland bald Schlusslicht in Europa“, warnt Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. So hat auch die Regierung der Niederlande angekündigt, ein solches Verbot einführen zu wollen.

Nicht domestizierte Tierarten wie Elefanten, Giraffen, Großkatzen usw. können in fahrenden Zirkusbetrieben in keiner Weise ihren arteigenen Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. Darin sind sich Wissenschaftler, Bundestierärztekammer und nicht zuletzt die deutsche Öffentlichkeit einig. Obwohl auch der Bundesrat 2011 bereits zum zweiten Mal diese Einschätzung geteilt hat, blockieren Ministerin Aigner und die CDU nach wie vor das Wildtierverbot.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/kampagnen/wildtiere/zirkus.

Campact

EU-Wasserschlacht vorbei: Bürger triumphieren über Konzerne
26.06.2013

Wie ich soeben aus Brüssel erfahre, gibt es Grund zum Jubeln: Nachdem EU-Kommissar Michel Barnier am Freitag vorgeschlagen hatte, den Wasserbereich aus der EU-Konzessionsrichtlinie auszuklammern, sind ihm heute die Vertreter/innen von Ministerrat und Parlament gefolgt. Das bedeutet: Unser wichtigstes Lebensmittel bleibt vor dem Ausverkauf an Konzerne wie Veolia, Suez-GDF und Nestlé geschützt.

Wenn ich in Gedanken die vergangenen Monate Revue passieren lasse, begeistert mich, wie viele Menschen gemeinsam den Erfolg der Kampagne möglich gemacht haben: Hunderttausende haben den Appell und die Europäische Bürgerinitiative gegen Wasserprivatisierung unterschrieben, Tausende haben zum Telefonhörer gegriffen oder für Zeitungsanzeigen gespendet. Und viele sind bei Aktionen in München und Berlin auf die Straße gegangenen. Vielen Dank für all das.

Dieser Erfolg ist etwas Besonderes. Er zeigt, dass Bürger/innen gemeinsam stärker sind als eine reiche Lobby von Wasserprivatisierern. EU-Kommissar Barnier konnte uns nicht mehr ignorieren. Er sagte: „Es ist unsere Pflicht, die Sorgen zu berücksichtigen, die von einer so großen Zahl von Bürger/innen ausgedrückt wurden.“

Der Erfolg macht mir Hoffnung, dass wir gemeinsam noch viel mehr erreichen werden. Wir möchten die Macht der Konzerne in Brüssel brechen, auch im Agrarbereich, beim Thema Finanzdienstleistungen und im Datenschutz. Das werden wir jetzt anpacken, Thema für Thema.

Edward Snowden - schützen Sie diesen Mann
04.07.2013

Für uns ist er ein Held, für den US-Geheimdienst NSA ein Verräter auf der Flucht: Edward Snowden deckte auf, in welchem Ausmaß wir von Geheimdiensten ausspioniert werden. Derzeit sitzt er auf dem Moskauer Flughafen im Transitbereich fest. Gestern hat er auch Deutschland um Aufnahme gebeten. In den USA drohe ihm „lebenslange Haft oder sogar der Tod“.

Die Bundesregierung hat Snowdens Bitte um Hilfe erst einmal abgelehnt. Lapidar heißt es: „Die Voraussetzungen für eine Aufnahme liegen nicht vor“. Dabei kann eine Aufenthaltserlaubnis jenseits aller formalen Verfahren gewährt werden - entscheidend ist allein der politische Wille. Deutsche Behörden haben in der Vergangenheit Hinweisgebern aus dem Ausland die Aufnahme in Zeugenschutzprogramme angeboten, weil sie Fälle von Steuerkriminalität aufgedeckt hatten. Bei einem Menschen, der massenhafte Verstöße gegen Bürgerrechte öffentlich macht, sollte das ebenso selbstverständlich sein.

Wir fordern die Bundesregierung daher auf, Edward Snowden in Deutschland Schutz zu gewähren. Zudem muss sie dafür sorgen, dass Whistleblower, die Missstände aufdecken, bei uns besser gesetzlich abgesichert werden.

Der Fall Snowden zeigt auch: Die Kontrolle der Geheimdienste reicht bei weitem nicht aus, um Bürgerrechte und Demokratie zu schützen. Wir sind auf mutige Hinweisgeber angewiesen, die persönliche Risiken eingehen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Whistleblower müssen umfassenden gesetzlichen Schutz genießen – im öffentlichen und privatrechtlichen Bereich.

Immer noch hat die Bundesregierung keine umfassende Regelung zum Schutz von Whistleblowern vorgelegt – obwohl sie sich laut dem Antikorruptions-Aktionsplan der G20-Staaten bis Ende 2012 dazu verpflichtet hatte. Merkel muss dies jetzt schleunigst nachholen.

Klicken Sie hier – und unterzeichnen Sie unseren Appell!

https://www.campact.de/snowden/appell/teilnehmen/

Foodwatch

Weniger versteckte Tiere: Das ist unser Erfolg!
27.06.2013

Großartig: Unser gemeinsamer Protest gegen versteckte Tierbestandteile in Lebensmitteln zeigt erste Erfolge! Einige Hersteller haben mittlerweile reagiert und zum Teil ihre Produktion umgestellt. Eckes Granini zum Beispiel verwendet in seinem Multivitaminsaft "Hohes C" keine Fischgelatine mehr, der "Frühlingsquark leicht" von Milram kommt neuerdings ohne Schweinegelatine aus.

Wieder zeigt sich: Wenn wir Verbraucher uns zusammenschließen, können wir Lebensmittelkonzerne zum Handeln bewegen! Aber längst nicht alle Hersteller reagieren: Während Hohes C auf Gelatine verzichtet, kommt sie bei Konkurrent Valensina weiter zum Einsatz - ohne Kennzeichnung. Denn das grundsätzliche Problem bleibt: Noch immer fehlt eine klare Kennzeichnungsregelung, noch immer ist es für Verbraucher nahezu unmöglich, Tierprodukte in Lebensmitteln zu meiden.

Unser Protest geht daher weiter - und Sie können uns helfen: Bitte empfehlen Sie unsere Protestaktion gegen "versteckte Tiere" in Lebensmitteln jetzt an Freunde, Bekannte, Kollegen und Familienmitglieder weiter:

www.foodwatch.de/aktion-verstecktetiere

Sie können unsere E-Mail-Protestaktion auch auf facebook, twitter & Co. teilen oder Sie nutzen unser Formular zum Weiterempfehlen. Einfach die Mail-Adressen von Freunden eintippen und abschicken, fertig:

Hier Protestaktion weiterempfehlen!

Wir wollen die Lebensmittelkonzerne zum Handeln bewegen, gleichzeitig fordern wir Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, endlich aktiv zu werden. Denn im deutschen Lebensmittelgesetz gibt es nach wie vor keine lückenlose Regelung zur Kennzeichnung von Zutaten und Zusätzen tierischen Ursprungs in Produkten. Ob Aroma aus Geflügel in Kartoffelchips, Fischgelatine in Multivitaminsaft oder Cystein, meist hergestellt aus Schweineborsten, zur Mehlbehandlung in Großbäckereien - auf der Verpackung muss dies bislang nicht angegeben werden. Selbst wenn Hersteller Produkte freiwillig als "vegetarisch" oder "vegan" kennzeichnen, ist Irreführung möglich. Denn die Begriffe sind juristisch nicht definiert. Das muss sich ändern!

Helfen Sie uns und empfehlen Sie unsere Protestaktion gegen versteckte Tiere weiter:

www.foodwatch.de/aktion-verstecktetiere

Vor einigen Wochen habe ich auf das Buch von Angelika Putsch hingewiesen „Spurwechsel mit Hund – soziales Lernen in der Jugendhilfe“ (erschienen bei Kynos). Angelika kann fabelhafte Erfolge verzeichnen bei ihrer Arbeit mit „verhaltensauffälligen“ Jugendlichen. Bitte unbedingt in Kontakt mit ihr treten, wer selbst in diesem Bereich arbeitet oder arbeiten will.

Heute folgt eine weitere Buchempfehlung an alle HundeliebhaberInnen:

Allein beim flüchtigen Durchblättern habe ich schon viel gelernt, welche Fehler ich beim Umgang mit meinen Lieblingen gemacht habe – aus Unkenntnis – wie ich sie vermeiden und was ich alles in Zukunft besser machen kann.

Die Autorin, die sich journalistisch seit Jahren für einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden einsetzt und engagiert gegen die Tötung und Verfolgung von "Streunerhunden" kämpft- sagt über sich selbst: „Ich lebe mit Hunden und für sie - die Hunde leben nicht für mich!“
Barbara Wardeck-Mohr lässt neben ihrem großen Erfahrungsschatz auch aktuelle, fundierte Erkenntnisse aus Wissenschaft und Verhaltensbiologie einfließen.
Zentrales Anliegen ist es ihr, einen Weg der artübergreifenden Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu finden, mögliche Anlässe für ein Scheitern aufzuzeigen und diesen vorzubeugen.

Dr. rer. nat. Barbara Wardeck-Mohr ist promovierte Naturwissenschaftlerin sowie Kommunikations- und Sprachwissenschaftlerin.

Und last but not least: Unser Ensatz hat sich gelohnt – die Partei “ Mensch Umwelt Tierschutz“ hat die nötigen Unterstützungszahlen erreicht, um zur Wahl zugelassen zu werden. Ihr erinnert Euch: Ein parr Tage vor der dead line fehlten zu den nötigen 2000 Stimmen noch 300 – es sah hoffnmungslos aus. Barbara Nauheimer, die Vorsitzende der Partei für Bayern, bedankt sich für unseren  „  großartigen Einsatz – Ihr habt  das Unmögliche möglich gemacht“. Buchstäblich in letzter Minute sind noch sage und schreibe 600 Unterstützungserklärungen in der Patrteizentrale eingetroffen.

Toll!

Nun müssen wir es noch schaffen, dass die Partei in den bayerischen Landtag kommt – und in den Bundestag! Ich denke, gerade dieser Newsletter zeigt wieder einmal, wie dringend wir die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ brauchen.

Immer wieder hoffnungsvoll, trotz allem
Barbara

EILT     EILT     EILT     EILT     EILT

05.07.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Ihr Euren Hauptwohnsitz in Bayern habt und wahlberechtigt seid – das heißt, Ihr müsst die deutsche Staatsbürgerschaft haben!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist die einzige deutsche Partei, die
sich konsequent für den Tierschutz einsetzt. Als politische Partei, die noch keinen Sitz im Bundestag hat, braucht sie so genannte Unterstützungsunterschriften, um für die kommende Bundestagswahl zugelassen
und auf dem Wahlformular aufgeführt zu werden. Für Bayern müssen diese Unterschriften bis zum 15. Juli im Landesverband Bayern vorliegen, von den jeweiligen Gemeinden geprüft und bestätigt, dass die Unterzeichnenden sowohl die deutsche Staatsangehörigkeit als auch das Wahlrecht besitzen. Für Bayern fehlen leider noch 230 Unterschriften!!!

(Die Unterschrift bedeutet weder einen Parteibeitritt noch die Wahl dieser Partei.)

Vielleicht könnt Ihr noch weitere Leute motivieren, damit die Tierschutzpartei es im Endspurt doch noch schafft, an der Wahl teilzunehmen.

Dann einfach das Formular (im Anhang) ausdrucken/kopieren, unterzeichnen
lassen und direkt an den Landesverband Bayern per Post schicken.

Nur Originalunterschriften sind gültig!

Es eilt!!! Wir müssen es schaffen!

Danke und ganz liebe Grüße

Barbara Rütting


Adresse

Barbara Nauheimer

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Vorsitzende Landesverband Bayern

Weinberg 15

82211 Herrsching

Fon: 08152 – 925326 oder 925327

Fax: 08152 – 925328

Mail: barbara-nauheimer(at)tierschutzpartei.de


www.tierschutzpartei.de

EILT

18.06.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
bitte ganz dringend dem Protest der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ anschließen! Noch könnte dieser Skandal verhindert werden. Morgen, Mittwochabend soll eine öffentliche Diskussion stattfinden.
Am besten die unten Genannten mit Mails, Faxen und Telefonanrufen bombardieren.

veterinaeramt(at)leipzig.de Dr. Leupold, Amtsveterinärin, Tel.: 0341-123-3751,
Fax: 0341-123-3755 

info(at)burkhardjung.de Burkhard Jung, Oberbürgermeister, Tel.: 0341-9610732,
Fax: 0341-9610733

intendanz(at)schauspiel-leipzig.de Sebastian Hartmann, Intendant, Tel.: 0341-1268-181,
Fax: 0341-1268-189

kommunikation(at)ordinariat-freiburg.de  Dr. Zollitsch, Vorsitzender dt. Bischofskonferenz,
Tel.: 0761-2188 243, Fax: 0761-2188-427  

Protest gegen das „Orgien Mysterien Theater“

Tiermord für die „Kunst“ - nicht mit uns!

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wendet sich entschieden gegen die Aufführung der Blut-Orgie von Hermann Nitsch, die die Intendanz des Central-Theaters Leipzig in der Zeit vom 21.6. bis 23.6. 2013 auf den Spielplan gesetzt hat.  
Ich bitte hiermit alle Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen, sich uns anzuschließen, um gegen das abartige Spektakel in Verbindung mit der Tötung von unschuldigen Tieren gemeinsam mit uns zu demonstrieren.

Datum: Samstag, den 22. Juni 2013
Ort: in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs des Central-Theaters, Bosestr. 1, Leipzig
Zeit: 15:30 bis 18:30 Uhr

Um was es uns geht:

Für die Aufführung sollen mehrere Tiere (ein Rind, drei Schweine) geschlachtet und zusammen mit christlichen Symbolen in ekelerregender Weise dargeboten werden Die Inszenierung verstößt absichtlich gegen jedes ethische, religiöse und geschmackliche Gefühl und darüber hinaus gegen das deutsche Tierschutzgesetz (§ 17, Abs. 1).

Nach der Auffassung von Juristen und Amtsveterinären handelt es sich bei der Tötung für die Theateraufführung um einen zielgerichteten Schlachtauftrag; die Schlachttierkörper werden wissentlich und willentlich aus der "Lebensmittelschiene" entnommen, um als Requisiten für eine Theateraufführung verwendet zu werden. Es dürfte unstrittig sein, dass die Schlachtung im Vorfeld  terminiert und organisiert werden muss. Damit handelt es sich um eine zweckgebundene Schlachtung mit der Absicht, die Schlachttierkörper im Rahmen der angeblich künstlerischen Aktion einzusetzen. Damit steht definitiv fest, dass die vier Tiere ohne „vernünftigen Grund“ getötet werden, da eine Rechtfertigung des Vorhabens mit dem Verweis auf die Freiheit der Kunst  unseres Erachtens nicht genügt und höherrangige Rechtsnormen verletzt werden. Der Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (§ 20a) seit dem Jahr 2002 verankert.

Gäbe es ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutz, wäre es durch eine Unterlassungsklage im Wege einer Einstweiligen Verfügung einfach gewesen, die Tötung der Tiere zu unterbinden. Da unsere Partei und andere Tierschutz-/Tierrechtsorganisationen nicht klageberechtigt sind, bleibt uns nur der Weg einer Strafanzeige nach der Aufführung. Den betroffenen Tieren wird dadurch aber nicht mehr geholfen.

Dieser Sachverhalt zeigt wieder einmal deutlich, wie wichtig die Einführung des Verbandsklagerecht für Tierschutz in allen Bundesländern ist. Möglicherweise können wir die Aufführung in Leipzig „politisieren“ und auf die Länderregierungen hinsichtlich Verbandsklagerecht einwirken.

Die meisten von uns engagieren sich für die Umsetzung von Tierrechten und Tierschutz. Wie können wir die Rechte der Tiere einfordern und uns für ihren Schutz stark machen, wenn wir zulassen, dass sie für eine obszöne „Show“ abgeschlachtet werden?

Deshalb:

Protestiert  gegen die geplante Blut-Orgie! Tiermord für die „Kunst“ - nicht mit uns! 

Gegen den „Künstler“ Hermann Nitsch, den Intendanten Sebastian Hartmann und den Chefdramaturgen Uwe Bautz des Central-Theaters Leipzig sowie gegen andere Verantwortliche wird die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, sollte die Aufführung stattfinden, Strafanzeige erstatten.

Uns allen viel Glück!

Barbara

25.05.2013

Auf dem Pressefest der Tageszeitung "neues deutschland" in Berlin ist in diesem Jahr Barbara Rütting zu Gast: 1. Juni (Sonnabend), 16 Uhr. Das Gespräch mit der Schauspielerin, Schriftstellerin, Friedens- und Tierrechtsaktivistin führt Ingolf Bossenz.

Die Kraft des weichen Wassers

Die Schauspielerin Barbara Rütting im Gespräch, Sonnabend um 16 Uhr

Als »Geierwally« liebte sie einen Jäger. Barbara Rütting hat sich den Film von 1956 erneut angesehen: »Das ist ja furchtbar, verliebt in einen Jäger!« Auch wenn eine solche Liaison zu einer der Undenkbarkeiten im späteren Leben der Schauspielerin wurde - in der Figur der Geierwally findet sie noch heute »ungeheuer viel« von sich: »Und zwar diese absolute Kompromisslosigkeit, das Gerechtigkeitsgefühl.«

Ihre Film- und Theaterkarriere unter Regisseuren wie Helmut Käutner und Fritz Kortner, neben Kollegen wie Klaus Kinski und Kirk Douglas verhieß einen nach oben offenen Aufstieg. Doch statt diesem wählte Rütting Anfang der 80er Jahre den Ausstieg. Zu drängend empfand sie die Probleme in Politik, Ökologie, Ethik, als dass es ihr gelang, diese nebenher zu verarbeiten.

Sie engagierte sich bei Kundgebungen und Mahnwachen, diskutierte in Talkshows, hielt Vorträge und schrieb Bücher. Sie kettete sich aus Protest gegen Tierversuche an, beteiligte sich am Widerstand gegen Raketen und Atomkraftwerke. Sie scheiterte in Österreich mit einer Ökosiedlung, wies aber einen Weg für heute erfolgreiche Projekte. Sie erfand das »Barbara-Rütting-Brot«, erprobte und propagierte vegetarische Vollwertkost, reiste nach Bulgarien und Russland, um Menschen dort zu besserer Ernährung zu verhelfen. Für die Grünen saß sie von 2003 bis 2009 im Bayerischen Landtag. Am Ende Burnout und Parteiaustritt.

Jetzt unterstützt die 85-Jährige die Tierschutzpartei und die LINKE. Letztere wegen ihres Pazifismus. Tierrechte und Vegetarismus? »Irgendetwas fehlt anscheinend bei jeder Partei«, sagt sie lakonisch. Nicht resigniert. Ihr jüngstes Buch heißt »Was mir immer wieder auf die Beine hilft«.

Welche Kraft das »weiche Wasser« gewaltlosen Widerstehens besitzt, ob Vegetarismus die Welt retten kann und was links mit Liebe zu tun hat - darüber spricht nd-Redakteur Ingolf Bossenz mit Barbara Rütting.

Programm unter: http://www.nd-pressefest.de/programm.html

21.05.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
heute kann ich gleich mit vier Erfolgsmeldungen aufwarten: für die Petition gegen die Wasserprivatisierung sind europaweit 1,5 Mio. Unterschriften zusammengekommen, sogar 2,6 Mio. für das (leider nur zeitlich befristete) Verbot der Pestizide, die für das Bienensterben verantwortlich sind. Campact berichtet von 200.000 Unterschriften gegen den Versuch von Monsanto und Co. sich das Saatgut unter die Nägel zu reißen und last but not least meldet die Albert-Schweitzer-Stiftung einen Rückgang des Fleischverzehrs um 2,1 kg pro Person. Wieder ein Beweis, nicht locker lassen, es lohnt sich!

Umweltinstitut München e. V.

Mir hams satt! - Demonstration in München
10.05.2013

Das Umweltinstitut München organisiert gemeinsam mit einem großen Trägerkreis aus Umwelt-, Vebraucherschutz und kritischen Bauernverbänden am 13. Juli 2013 in München eine Großkundgebung unter dem Motto "Mir hams satt - Agrarindustrie und Flächenfraß stoppen!"
Wir fordern eine Wende in Bayern: Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz und einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Natur! Landwirtschaftspolitik, gentechnik- freie Lebensmittelproduktion und Flächenverbrauch werden im Wahljahr 2013 entscheidende Themen sein.
Damit auch in München Tausende von Menschen aus ganz Bayern auf die Straße gehen, brauchen wir Ihre Unterstützung:

- Kommen Sie am 13. Juli auf den Odeonsplatz!
- Bestellen Sie Demo-Mobilisierungsmaterialien unter: http://umweltinstitut.org/ueber-uns/ueber-uns/infomaterial_bestellen-519.html
- Verteilen Sie Demo-Flyer und Plakate im Bioladen oder Supermarkt, in Banken, Büchereien, bei Nachbarn - einfach überall, wo es möglich ist!

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier: http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/demo-mir-hams-satt-1116.html

Europäische Wasserpetition erfolgreich!
10.05.2013

Die EU-Kommission muss sich ab sofort offiziell mit dem Thema Wasserprivatisierung beschäftigen. Denn mit europaweit 1,5 Millionen Unterschriften hat die erste europäische Bürgerinitiative "Wasser ist ein Menschenrecht" in acht Staaten das erforderliche Mindestquorum überschritten, eine Million Unterschriften und sieben Länder waren notwendig.
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen, die sich bisher schon beteiligt haben!
Laut einer Umfrage sprechen sich über 80 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik dafür aus, dass die Wasserversorgung in öffentlicher Hand bleibt. Die Bundesregierung kann sich jedoch nicht zu einer Position im Sinne ihrer Wählerinnen und Wähler durchringen.
Die Kampagne läuft bis zum 31. Oktober 2013, bis dahin kann jeder EU-Bürger seine Stimme gegen Wasserprivatisierung abgeben und damit ein Zeichen setzen.

Hier unterzeichnen: http://www.right2water.eu/de/node/37

Das fehlt noch, wir müssen unser Bio-Gemüse aus Ägypten beziehen! Schuld daran ist die einseitige Förderung von agroindustriellen Großbetrieben und Biogasanlagen. Leider bisher ohne Petition, was aber jeder Einzelne tun kann, ist: im jeweiligen Wahlkreis den Parteien auf den Pelz zu rücken!

Bio-Boom ohne Bio-Bauer
10.05.2013

Der Anbau von ökologischen Lebensmitteln in Deutschland stagniert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Organischen Landbau (hier Studie nachlesen: http://www.umweltinstitut.org/download/IOL-Studie%20Marktanteile%20im%20Segment%20Bio-Lebensmittel.pdf ) an der Universität Bonn. Während der Absatz von Bio-Lebensmitteln in den letzten Jahren rasant gestiegen ist, hinkt ihre Produktion in Deutschland weit hinterher. Die Folge: Biologisches Gemüse, Obst, Fleisch und Käse muss aus Polen, Österreich oder Ägypten importiert werden und der Bio-Boom geht an unseren heimischen Bauern spurlos vorbei.
Als Hauptgründe für diese Fehlentwicklung nennt die Studie die einseitige Förderung von agroindustriellen Großbetrieben und Biogasanlagen. Anstatt dem Willen vieler Verbraucher nach regionalen, gesunden und umweltverträglichen Lebensmitteln nachzukommen, setzt die Bundesregierung weiter auf Massentierhaltung und Monokultur. Damit muss Schluss sein!
In unserer Ökolandbau-Broschüre und auf unserer Homepage finden Sie viele Infos zu den Folgen der industriellen Landwirtschaft und den Vorteilen des ökologischen Landbaus.

 

Avaaz

Riesenerfolg für die Bienen!!!
02.05.2013

Wir haben’s geschafft -- Europa hat gerade bienengefährdende Pestizide verboten!! Riesenkonzerne wie Bayer haben sich mit aller Kraft dagegen gewehrt, doch das Bürgerengagement, die Wissenschaft und die verantwortungsbewusste Regierungsführung haben letztendlich gesiegt!

Vanessa Amaral-Rogers, von der Expertengruppe für Umweltschutz "Buglife", sagt:

“Die Entscheidung war knapp, doch dank der massiven Mobilisierung von Avaaz-Mitgliedern, Imkern und anderen Beteiligten, haben wir gewonnen! Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Flut von Anrufen und E-Mails an Minister, die Aktionen in London, Brüssel und Köln und die gigantische Petition mit 2,6 Millionen Unterzeichnern dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Mein Dank gilt Avaaz und all denen, die so hart gearbeitet haben, um die Bienen zu retten!”
Zwei Drittel unserer Lebensmittel werden von Bienen bestäubt. Und als Wissenschaftler ein erschreckendes Massensterben unserer Bienenvölker feststellten, ist Avaaz in Aktion getreten -- wir haben nicht locker gelassen, bis wir gewonnen haben. Über zwei Jahre hinweg haben wir Nachrichtenfluten an Minister gesendet, medienwirksame Proteste mit Imkern veranstaltet, Meinungsumfragen finanziert und vieles mehr getan -- und diese Woche konnten wir einen langerkämpften Erfolg feiern. Gemeinsam haben wir es geschafft…
… Doch das EU-Verbot gilt vorerst nur für 2 Jahre und muss dann auf seine Wirksamkeit überprüft werden. Unterdessen sterben weltweit immer noch Bienen, weil sie durch Pestizide geschwächt und verwirrt werden und außerdem ihren Lebensraum verlieren, weil wir Landflächen umgraben und bebauen. In Europa und weltweit gibt es noch viel zu tun, um sicherzustellen, dass fundierte wissenschaftliche Befunde unserer Landwirtschafts- und Umweltpolitik den Weg weisen. Und wir sind genau die richtige Gemeinschaft, um diese Aufgabe zu erfüllen :)

Campact

Saatgut-Vielfalt: Einiges erreicht, aber noch nicht gewonnen
08.05.2013

Es hilft, frühzeitig Alarm zu schlagen: Schon bevor EU-Kommissar Tonio Borg seinen Entwurf für eine neue Saatgut-Verordnung veröffentlicht hatte, überrollte ihn eine Protestwelle. Mehr als 200.000 Menschen beteiligten sich bereits in den ersten Tagen an unserem Appell. Auch in anderen Ländern fiel der Protest ähnlich massiv aus. Vielen Dank, dass auch Sie mitgemacht haben – es hat sich gelohnt.
Viele Medien berichteten ausführlich über die Kritik an der Saatgut-Verordnung – darunter die Süddeutsche Zeitung und der Deutschlandfunk. Dem vorgestern von Borg vorgelegten Entwurf sind immerhin schon einige Zähne gezogen: Privatpersonen und kleine Unternehmen mit weniger als zehn Angestellten und zwei Millionen Euro Jahresumsatz dürfen „kleine Mengen“ Saatgut von Nischensorten auch ohne Zulassung auf den Markt bringen. Was „kleine Mengen“ allerdings genau bedeutet, will die Kommission später eigenmächtig festlegen – ohne parlamentarische Kontrolle.
Auch sonst haben wir noch nicht gewonnen: Weiterhin dient die Verordnung vor allem den Interessen von Monsanto, BASF, Syngenta & Co. Wiederentdeckte, alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten oder neue Züchtungen müssten nach den Kommissionsplänen künftig ein Zulassungsverfahren bestehen, das auf die Hochleistungssorten der Industrie zugeschnitten ist. Dieses ist aufwändig und teuer – für viele seltene oder regionale Sorten eine unüberwindbare Hürde.
Jetzt hängt alles am Europaparlament: In den nächsten Monaten wollen wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern von „Save Our Seeds“ und anderen die entscheidenden deutschen Abgeordneten davon überzeugen, für eine Regelung zu sorgen, die die Saatgut-Vielfalt fördert und nicht beschneidet. Wir haben schon viele Ideen dafür entwickelt: Aktionen vor den Büros der Abgeordneten, gezielte Anzeigen in deren Regionalzeitungen, Telefon-Aktionen. In den nächsten Wochen werden wir unsere Strategie festlegen. Gleichzeitig wollen wir beweglich bleiben, um jederzeit auch spontan reagieren zu können.

Albert-Schweitzer-Stiftung

Online-Appell: Tierquälerei vor Gericht bringen!
01.05.2013

Wussten Sie, dass in den meisten Bundesländern weder Tierschutz- noch Tierrechtsorganisationen das Recht haben, die Gerichte anzurufen, wenn gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird?
In Niedersachsen, dem Bundesland mit der größten Dichte an Tierfabriken, besteht jetzt die Chance, das zu ändern.
Die Einführung eines sogenannten Verbandsklagerechts würde dafür sorgen, dass endlich »Waffengleichheit« zwischen Tiernutzern und Tierschützern geschaffen wird. Wenn sich Tiernutzer im Unrecht fühlen, können sie sich durch alle Instanzen klagen. Tierschutzorganisationen können dagegen nur Strafanzeigen einreichen, die sich zum einen für viele Unrechtsfälle nicht eignen und zum anderen meistens verpuffen, weil die Staatsanwaltschaften weisungsgebunden und oft nicht engagiert genug sind.
Die rot-grüne Landesregierung Niedersachsens hat bereits in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, dass sie ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einführen will. Derzeit ist allerdings ein viel zu schwaches Klagerecht geplant. Bliebe es bei den bisherigen Planungen, dann wäre die Folge, dass Gerichte zwar Verstöße feststellen würden, sich daraus aber keinerlei rechtlich bindende Konsequenzen ergäben. Das wäre ein fauler Kompromiss.

Unterzeichnen Sie daher unseren Appell und fordern Sie ein echtes Klagerecht!
https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/tierschutzverbandsklage-niedersachsen

Rückgang beim Fleischverzehr
07.05.2013

Seit mehr als einem Jahrzehnt gab es nur geringe Schwankungen beim Fleischverzehr in Deutschland. Im letzten Jahr änderte sich das schlagartig: Es kam zu einem Rekordrückgang, der sich auch in diesem Jahr fortsetzen könnte. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten!
Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fleischverzehr-2012-groesster-rueckgang

Martin Balluch
11.05.2013

Spätestens seit dem skandalösen Tierschutzprozess ist Martin Balluch der bekannteste Tierschützer Österreichs. Für unsere Webseite hat er einen spannenden Text über sich und seine Arbeit geschrieben.
Hier weiterlesen: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/martin-balluch-vorstellung

Muttertag
12.05.2013

Zum heutigen Muttertag stellen wir die Mutter von zwei Kälbern vor. Diese Mutter hat eine schwierige Entscheidung getroffen, um zumindest eins ihrer Kinder zu retten. Wir hoffen, dass diese Geschichte dazu beiträgt, Tiere aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/jede-mutter-liebt-kind

Jetzt werdet Ihr verstehen, warum ich bei den Grünen ausgetreten bin und warum ich die Partei „Mensch, Umwelt, Tierschutz“ unterstütze…


Ulrike Höfken verleiht Bundesverdienstkreuz an Jägerpräsidenten von RLP
06.05.2013

Bundesverdienstkreuz für LJV-Präsidenten Michael - Herausragendes Engagement im Natur- und Umweltschutz bringt rheinland-pfälzischem LJV-Präsidenten hohe Auszeichnung.
Für seine vielfältigen Verdienste erhielt Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV), nun von Umweltministerin Ulrike Höfken das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen. Stellvertretend für Bundespräsident Joachim Gauck betonte Höfken in ihrer Laudatio vor allem das herausragende Engagement Michaels im Natur- und Umweltschutz sowie für die Jagd auf Landes-, Bundes- und Europaebene. Seine konstruktiven Ansätze, sowie seine verbindliche und motivierende Art brachten unter anderem im Kampf gegen die Schweinepest ausschlaggebenden Erfolg. Seither wird der Übergriff der Seuche von Wild- auf Hausschweine durch gezielten Abschuss gering gehalten und kontrolliert.
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss eingeführt. Es steht für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet. Jeder Bürger kann die Auszeichnung eines anderen anregen, indem er sich an die jeweilige Staatskanzlei des Landes wendet.

… dazu ein Newsletter dieser Partei

16.05.2013

Ingrid van Bergen neues Parteimitglied
Herzlich willkommen in unseren Reihen!

Bei einer Tierschutzaktion am 21. März 2013 lernte Bettina Jung, die erste Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, die bekannte Schauspielerin Ingrid van Bergen kennen, die seit Jahrzehnten als Tierschützerin und Tierrechtlerin im In- und Ausland aktiv ist.
Bei dieser Aktion, bei der es um die Rettung von 15 Wegwerfwelpen ging, konnte Bettina Jung Frau van Bergen überzeugen, dass konsequenter Tierschutz und die Etablierung von Tierrechten maßgeblich durch eine politische Kraft vorangetrieben werden muss und unsere Partei sich dies zum Ziel gesetzt hat.
Nur wenige Tage später bat Ingrid van Bergen die erste Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg um die Zusendung eines Mitgliedsantrages für unsere Partei, da sie sich von nun an auch politisch für Tierschutz und Tierrechte engagieren wolle. Wir sind stolz, den „Promi“ Ingrid van Bergen für unsere Partei gewonnen zu haben.
Wir werden die Schauspielerin und Buchautorin Ingrid van Bergen mit Sicherheit bei einem unserer kommenden Bundesparteitage in Frankfurt begrüßen können.

Demo am 8. Juni 2013 für die misshandelten Windhunde Spaniens in Straßburg
Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird vor Ort sein!

Der Bundesarbeitskreis "Internationaler Tierschutz" der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, geleitet von Martina Szyszka, Beisitzerin im Bundesvorstand, unterstützt die Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos; Vertreter aus unserer Partei werden an der Demonstration teilnehmen.
Bitte kommt zahlreich! Vor allem auch Tierschutzorganisationen, die Galgos vermitteln, sollten anwesend sein. Hier besteht die Möglichkeit, auch politisch ein Zeichen zu setzen! Selbstverständlich gerne auch mit Transparenten und Vereinslogo.
Hier weiter lesen: http://www.sos-galgos.net/2013-04-03/2-demonstration-fur-die-misshandelten-windhunde-spaniens-in-strasburg.html
 
Menschen lernen nur aus Katastrophen - oder auch nicht
Auf dem Weg zur Fair-Trade-Kleidung

Nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch mit mehr als 1100 Toten wollen jetzt führende Handelskonzerne der Textilbranche ihre bisherige Einkaufsstrategie überdenken. Unter dem Eindruck der Katastrophe schlossen sich die meisten der großen Handelsketten - darunter H&M, C&A, Tchibo, Primark, Aldi, Zara, Benetton und Abercrombie & Fitch - einem Abkommen an,  das Mindeststandards hinsichtlich Brandschutz und Sicherheit in den Fabriken von Bangladesch zum Inhalt hat.
Der US-Konzern Gap und Walmart - das weltgrößte Einzelhandelsunternehmen - hat sich bislang geweigert, dem Abkommen beizutreten. Die Konzern-Bosse  scheinen nichts aus der Katastrophe in Bangladesch gelernt zu haben und bleiben ihrem profit-orientiertem Denken verhaftet:  „Money makes the world go around.“
Bis man jedoch bei uns wirkliche Fair-Trade-Kleidung in den führenden Handelskonzernen kaufen kann, wird es wohl noch ein weiter Weg sein. Aber der Anfang ist gemacht …

Video: Reh & Wildkaninchen


Abschließend ein ganz rührendes Video über eine bezaubernde und innige Tierfreundschaft, dass man sich ansehen sollte: http://www.tanja-askani.de/ta_photos_reh_kaninchen.html

Rettet den Regenwald e. V.

Philippinen: Unsere Natur ist mehr wert als Palmöl
03.05.2013

Menschen aus den Philippinen bitten um unsere Hilfe. Die Regierung plant, auf den beiden Tropeninseln Mindanao und Palawan großflächig Ölpalmplantagen zu fördern. Und zwar dort, wo heute Regenwälder wachsen und Kleinbauern und Ureinwohner leben. Das Land gehört den Bewohnern, sie bauen Obst, Gemüse, Reis und Kokospalmen an. Auch die Wälder nutzen sie, um Nahrung und Material für Hausbau und Handwerk zu finden.
Gerade die Ureinwohner haben mit ihrer umweltschonenden Lebensweise ihre Naturschätze bis heute erhalten. Dazu gehören viele zum Teil vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. So ist Palawan wegen seiner Artenfülle seit 1990 UNESCO-Biosphärenreservat. Die Zukunft der Menschen und ihrer Natur steht durch die Palmöl-Pläne der Regierung auf dem Spiel.

Bitte unterstützen Sie den Aufruf von ALDAW an die Regierung der Philippinen:
https://www.regenwald.org/aktion/915/philippinen-unsere-natur-ist-mehr-wert-als-palmoel?mt=1578&v=0&ref=nl

Skandal: Wir sollen Regenwald tanken!
10.05.2013

Der deutsche Hersteller Verbio will Palmöl für die Produktion von „Biosprit” verwenden. Die EU sieht das billige tropische Öl als nachhaltig an – trotz der anhaltenden Regenwaldrodung für die Ölpalm-Plantagen.
Derzeit verhandelt die EU erneut über ihre Agrarsprit-Politik. Fordern Sie mit uns das Aus für den schädlichen Pflanzenkraftstoff.
Fast 65.000 Menschen haben unsere Aktion bereits unterschrieben. Bitte machen auch Sie mit: https://www.regenwald.org/aktion/908/skandal-wir-sollen-regenwald-tanken?mt=1584&v=0&ref=nl

Eine langjährige Freundin von mir, Angelika Putsch, hat ein Buch über Therapieerfolge mit ihren Hunden bei „auffällig gewordenen Jugendlichen“ geschrieben:  http://www.hundebuchshop.com/nextshopcms/show.asp?lang=de&e1=-1&ssid=1&kat_id=0&artikel_id=13703&vpid=13223

Unbedingt empfehlenswert! Bitte mit Angelika in Kontakt treten, wer in ähnlichen Bereichen arbeitet oder arbeiten will. Die Kontaktadresse ist: info(at)tierische-besucher.de

Wie Ihr wisst, habe ich in Indien im Ashram von Bhagwan/Osho eine Ausbildung zur Trainerin für Lachen und Weinen gemacht, nachdem ich das Lachen kurzfristig verlernt hatte. In vielen Büchern, Vorträgen, bei Kongressen, in Talkshows und beim Weltlachtag in Berlin habe ich darüber berichtet und praktisch vorgeführt wie das geht. Inzwischen gibt es nicht nur eine Wissenschaft vom Lachen, genannt Gelotologie, sondern es hat sich auch ein Verein namens „Humorcare“ gegründet. Dieser trifft sich in diesem Jahr zum Kongress „Bewusstseins-Erheiterung“ am 27. und 28. Juli in Freudenstadt. Mir wird bei dieser Gelegenheit der „Humoraward“ verliehen.
Infos und Karten unter:
 http://www.bewusstseinserheiterung.info/index.php/karten - vielleicht hat ja jemand Lust, sein Bewusstsein erheitern zu lassen?!

Und nicht vergessen: nie anfangen aufzuhören und nie aufhören anzufangen!!!

Barbara

 

02.05.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
wer seinen Sommerurlaub noch nicht geplant hat: wie wäre es denn mit einer Auszeit beim Kongress „Medizin und Bewusstsein“ im Zentrum von Dr. Ruediger Dahlke in der schönen Steiermark? Siehe http://www.taman-ga.at/seminarkalender/seminare-juni-2013/seminare-juni-2013-detail/article/kongress-medizin-bewusstsein.html

Ich musste leider aus familiären Gründen meine Teilnahme absagen.

Kongress „Medizin und Bewusstsein“ vom 15.-23. Juni 2013
in TamanGa, dem Zentrum von Dr. Ruediger Dahlke in Gamlitz/Steiermark

Erfreulich:

Albert-Schweitzer-Stiftung

Rückgang der Schlachtzahlen
09.04.2013

Im letzten Jahr sind die Schlachtzahlen zum ersten Mal seit 1997 gesunken. Der Rückgang umfasst praktisch alle Tierarten. Selbst die steigenden Fleischexporte konnten den Rückgang nicht aufhalten. Wie viele Tiere weniger getötet wurden, erfahren Sie in unserem Artikel.
Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schlachtzahlen-2012-15-mio-tiere

GrunzMobil-Tour 2013
09.03.2013

Seit elf Tagen sind wir wieder mit dem GrunzMobil in ganz Deutschland unterwegs. Die Tour wird mit 150 Einsätzen noch deutlich größer als im letzten Jahr. Die nächsten Tourdaten und alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Webseite.
Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour

Vegetarierbund Deutschland e. V.

Die besten Eialternativen
31.03.2013

Viele Verbraucher wissen (noch) nicht, dass sich Eier beim Kochen und Backen auf vielfältige Weise ersetzen lassen. Der VEBU präsentiert die fünf besten Ei-Alternativen, die sich nicht nur für vegan und vegetarisch lebende Menschen eignen.
Mehr erfahren: http://vebu.de/aktuelles/veranstaltungen/1241-ostern-ohne-ei-vebu-stellt-die-besten-pflanzlichen-alternativen-vor?utm_source=newsletter12-09-30&utm_medium=email&utm_campaign=pflanzlichealternativen

Wir bauen uns einen Menschen aus Gemüse
31.03.2013

Wir, Karsten (32) und ich, Kathi (31), bekommen ein Baby. Und wir freuen uns schon total auf sie oder ihn. Was bei uns allerdings von der allgemeinen Norm abweicht: Karsten und ich leben vegan. Lesen Sie unseren Erfahrungsbericht.
Weiterlesen: http://vebu.de/einstieg/erfahrungsberichte/1573-unser-vitamin-b-aby-wir-bauen-uns-einen-menschen-aus-gemuese?utm_source=newsletter12-09-30&utm_medium=email&utm_campaign=vitamin-b-aby

80 Millionen Essen werden nachhaltiger!
31.03.2013

Die Verbreitung der pflanzlichen Ernährung ist unser erklärtes Ziel. Im Rahmen dessen freuen wir uns, gemeinsam mit dem weltweit größten Catering-Unternehmen zusammenzuarbeiten. Mit jährlich über 80 Millionen Gäste allein in Deutschland ist das eine beachtliche Reichweite. Gemeinsam mit der Compass-Group setzen wir uns für eine fleischfreie und somit nachhaltige Ernährung am Arbeitsplatz ein.
Weiterlesen: http://vebu.de/aktuelles/kampagnen/laufende-kampagnen/1604-80-millionen-essen-jaehrlich-vebu-unterstuetzt-deutschlands-groesstes-catering-unternehmen?utm_source=newsletter12-09-30&utm_medium=email&utm_campaign=catering

Campact

Steuerflucht-Skandal: Jetzt handeln, Herr Schäuble!
08.04.2013

Es ist eine gewaltige Datensammlung, und sie bringt gehörig was ins Rollen: die Geheimdateien aus Steueroasen, die letzte Woche von Medien veröffentlicht wurden - Offshore-Leaks. Sie zeigen, in welch gigantischem Ausmaß überwiegend Vermögende Steuerflucht betreiben. Hinter Briefkastenfirmen und Stiftungen verstecken allein deutsche Steuerbetrüger/innen hunderte Milliarden Euro Schwarzgeld vor dem Fiskus. Auch Vermögen aus Betrug, Korruption und organisierter Kriminalität verschwinden bequem im anonymen Offshore-Dschungel. Helfershelfer dabei sind Banken und Finanzdienstleister.
Finanzminister Schäuble reagiert darauf, wie er schon seit Jahren Steuerflucht "bekämpft" - mit Worten statt Taten. Doch das muss sich jetzt ändern: Deutschland muss Banken in Steueroasen verpflichten, Kontodaten von steuerpflichtigen Deutschen herauszurücken - so wie die USA es vormachen. Banken, die Beihilfe zur Steuerflucht leisten, gehört die Lizenz entzogen und ihre Vorstände müssen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Sobald wir 100.000 Unterschriften unter unserem Appell zusammen haben, wollen wir ihn Schäuble überreichen.

Unterzeichnen Sie den Appell!
https://www.campact.de/steuerflucht/appell-2/teilnehmen/?_mv=67qFlmKoAZDjO9Gz26BvRr

Deutschland ist bei den internationalen Bemühungen gegen Steuerflucht und Geldwäsche keineswegs Vorreiter. Im Gegenteil: Mit der Schweiz verhandelte Schäuble ein Steuerabkommen, das Steuerbetrüger/innen gegen einen kleinen Obolus Anonymität und Straffreiheit garantiert und Fortschritte im EU-weiten Kampf gegen Steuerflucht verhindert hätte. Campact-Aktive stellten sich dagegen: Mit einem Appell, Telefon-Aktionen, direkten Gesprächen mit Entscheidungsträger/innen und vielen öffentlichen Aktionen brachten wir im Bündnis mit unseren Partnerorganisationen das Abkommen zu Fall.
An diesen Erfolg wollen wir jetzt anknüpfen. Finanzminister Schäuble darf nicht länger bloß Fortschritte bei Verhandlungen mit Steueroasen anmahnen - sondern muss Banken mit dem Entzug von Lizenzen drohen, wenn diese Steuerflucht unterstützen. Internationale Bemühungen sind zwar richtig und wichtig, doch können sie leicht von einzelnen Ländern ausgebremst werden. Deshalb muss Schäuble auch bei uns aktiv gegen Steuerflucht vorgehen. Und auch die Bundesländer sind in der Pflicht: Steuerbehörden und Steuerfahndung müssen finanziell und personell besser ausgestattet werden, um Steuerkriminalität wirksam verfolgen zu können.

Saatgut: Vielfalt statt Monsanto, Syngenta und BASF
25.04.2013

Kommt der Entwurf aus der EU-Kommission durch, wäre es das Aus für viele alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten: Es dürfte nur noch Saat- und Pflanzgut von Sorten in den Handel, die den Industrienormen entsprechen - so wie es Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta und BASF herstellen. Auf der Strecke blieben viele heimische Sorten, die unseren Speiseplan bereichern. Und dafür sorgen, dass sich unsere Landwirtschaft an den Klimawandel, neue Krankheiten und Schädlinge anpassen kann.
Am 6. Mai will die EU-Kommission über den Entwurf entscheiden. In einigen EU-Staaten regt sich bereits Widerstand. Mit einem Online-Appell zeigen wir, dass auch wir Verbraucherinnen und Verbraucher und die Anbauer in Deutschland bunte Vielfalt statt genormter Einfalt auf unseren Tellern, Feldern und in unseren Gärten wollen. In den kommenden Tagen wollen wir mindestens 100.000 Unterschriften sammeln und an die EU-Kommission übergeben. Helfen Sie mit?

Hier unterzeichnen: https://www.campact.de/saatgutvielfalt/appell/teilnehmen/?_mv=6FQ2DcOx4KLory1mMDcrpu

Nach den Plänen einer Fachabteilung der EU-Kommission dürften Betriebe, die pflanzliches Saatgut erzeugen, künftig nur noch Sorten verwenden, die ein amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Das Problem: Das Verfahren ist aufwändig und teuer. Zudem können nur Sorten das Verfahren bestehen, die bestimmte Kriterien erfüllen - etwa einheitliches Wachstum. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten- oder Gurken-Sorten zeichnen sich aber gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus.
Zwar soll es für alte Sorten ein vereinfachtes Verfahren geben. Doch dies gilt nur für Sorten, die nachweislich bereits auf dem Markt sind - und dies muss im Zweifelsfall erst einmal bewiesen werden. Wieder entdeckte Sorten oder neue Kreuzungen hätten von vornherein keine Chance.
Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten und damit eine breite genetische Ausgangsbasis sichert, dass sich unsere Landwirtschaft an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge und neue Lebensstile anpassen kann. Die geplante EU-Saatgutverordnung muss Vielfalt auf unseren Feldern und Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen wollen wir dafür streiten. Unser Ziel werden wir aber nur mit Ihrer Hilfe erreichen.

Vier Pfoten

Tierschutzerfolg in Großbritannien: Regierung verkündet Wildtierverbot in Zirkussen / VIER PFOTEN pocht auf Verbotsregelung in Deutschland
17.04.2013

Die britische Regierung hat heute einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, demzufolge sämtliche Wildtiere in britischen Zirkussen ab 2015 verboten sind. Damit ist Großbritannien ein weiteres Land in Europa, welches das Mitführen von nicht domestizierten Tierarten in Zirkussen beendet. Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN nimmt die positive Entwicklung in Großbritannien zum Anlass, vom deutschen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erneut eine entsprechende Verbotsregelung einzufordern.
Das britische Verbot soll am 1. Dezember 2015 in Kraft treten und für alle Tierarten gelten, die nicht domestiziert sind. Vorangegangen waren jahrelange Bemühungen seitens VIER PFOTEN und anderer großer Tierschutzorganisationen sowie ein klares Votum des britischen Parlaments für ein Wildtierverbot. Die britische Regierung hatte bisher jedoch lediglich ein Kontrollsystem für Wildtierzirkusse eingeführt, das keinen nennenswerten Beitrag zum Tierschutz leistete. Erst das heute verkündete Verbot wird das Leiden vieler Tiere wirkungsvoll beenden.
„Es ist wissenschaftlich belegt, dass Elefanten, Tiger und andere Arten in Zirkussen nicht ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden können. Insbesondere Wildtiere leiden in Zirkussen unter extremen Bewegungsmangel, ständigen Ortswechseln und langen Transportzeiten. Wir gratulieren der britischen Regierung zu ihrem konsequenten Handeln und fordern das deutsche Bundesministerium auf, endlich eine vergleichbare Regelung auf den Weg zu bringen“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN.
Nachdem vor einigen Wochen Slowenien ein Wildtierverbot verkündet hat, haben nun bereits 15 europäische Staaten, das Mitführen von Wildtieren eingeschränkt oder verboten. Großbritannien kommt neu hinzu. Damit gerät Deutschland mehr und mehr ins Hintertreffen. Obwohl die Mehrheit der Deutschen und viele Experten wie die Bundestierärztekammer ein Wildtierverbot unterstützen, bleibt das Bundesministerium seit Jahren untätig. Zwar wurde in das jüngst novellierte Tierschutzgesetz auf Druck der Bundesländer die Möglichkeit eines Verbots einzelner Tierarten aufgenommen, ein Vorschlag zur Umsetzung lässt jedoch weiter auf sich warten. Auch ist ein Verbot beispielsweise von sehr häufig in Zirkussen gehaltenen Großkatzen in Deutschland derzeit nicht geplant.

Avaaz

Monsanto vs. Mutter Erde
10.04.2013

Es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die profitgierigen Biotech-Firmen wollen etwas für sich allein beanspruchen, was uns allen gehört: Unsere Lebensmittel! Alltägliche Obst- und Gemüsesorten, wie Gurken, Broccoli und Melonen, wollen sie patentieren und Züchter dazu zwingen, sie zu bezahlen oder eine Anklage zu riskieren, wenn sie es nicht tun.

Noch können wir sie davon abhalten, Mutter Erde aufzukaufen. Firmen wie Monsanto haben Lücken im EU-Recht gefunden, um mit ihrem Plan durchzukommen. Wir müssen diese Lücken also schließen, bevor ein gefährlicher, globaler Präzedenzfall geschaffen wird. Dafür müssen entscheidende Länder wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande -- wo der Widerstand bereits wächst -- eine Abstimmung fordern, um Monsantos Pläne aufzuhalten. Die Avaaz-Gemeinschaft hat Regierungen schon oft zum Umdenken gebracht und wir können es noch einmal schaffen.

Viele Landwirte und Politiker sind bereits dagegen -- jetzt brauchen wir nur noch Bürgerstimmen, um diese Länder dazu zu drängen, Monsanto von unseren Lebensmitteln fernzuhalten. Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Kampagne, um unsere Lebensmittel zu verteidigen:

http://www.avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_loc/?bViTtbb&v=23935

Wenn ein Patent erst einmal in einem Land existiert, werden andere Länder durch Handelsabkommen und Verhandlungen oft dazu gedrängt, es ebenfalls anzuerkennen. Deswegen verändern diese Patente die gesamte Funktionsweise unserer Nahrungskette: Jahrtausendelang konnten Landwirte ihr Saatgut frei auswählen, ohne dabei eine Klage wegen Verletzung des geistigen Eigentumsrechts zu befürchten. Doch jetzt leiten Firmen teure Rechtskampagnen in die Wege, um Patente auf konventionelle Pflanzen zu erhalten und Landwirte zu exorbitanten Gebühren zu zwingen. Laut Monsanto & Co. fördern Patente Innovation -- doch in Wirklichkeit schaffen sie ein Lebensmittelmonopol für Unternehmen.

Doch glücklicherweise steht das Europäische Patentamt unter der Kontrolle von 38 Mitgliedstaaten, die gefährliche Patente auf Lebensmittel aus konventioneller Züchtung mit einer Abstimmung beenden können. Selbst das Europaparlament hat in einer Stellungnahme gegen solche zerstörerischen Patente Einwand erhoben. Ein massiver Aufschrei aus der Bevölkerung könnte sie jetzt dazu bringen, die Patentierung unserer alltäglichen Lebensmittel ein für alle Mal zu verbieten.

Die Lage ist jetzt schon katastrophal -- Monsanto allein besitzt 36% aller Tomatensorten, 32% der Paprikasorten und 49% der Blumenkohlsorten, die in der EU eingetragen sind. Durch eine einfache regulatorische Änderung, könnten wir unsere Lebensmittel, unsere Landwirte und unsere Erde vor Firmenkontrolle beschützen -- wir können es möglich machen:

http://www.avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_loc/?bViTtbb&v=23935

Die Avaaz-Gemeinschaft hat sich nie davor gescheut, sich gegen Übergriffe von Unternehmen auf unsere Institutionen zu wehren, die Mafia von Rupert Murdoch zu verdrängen und sich dafür einzusetzen, dass Telekommunikationsunternehmen ihre Hände von unserem Internet lassen. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Lebensmittelversorgung gegen eine Firmenübernahme zu verteidigen.

Final Countdown... Bienen oder Bayer?
25.04.2013

Es geht in die letzte Runde für die Bienen: Am Montag entscheidet die EU endgültig über ein Verbot bienengefährdender Pestizide. Doch nach unserem monatelangen, unermüdlichen Kampagneneinsatz für das Verbot, droht Deutschlands Agrarministerin Ilse Aigner es zu blockieren. Jetzt liegt es an uns, ihren Plan aufzudecken und die Bienen und unsere Lebensmittelversorgung zu retten.

Aigner spielt ein gefährliches Doppelspiel: Öffentlich befürwortet sie stärkere Bienenschutzmaßnahmen, doch hinter den Kulissen stellt sie sich auf die Seite der Pestizidindustrie, die EU-Länder gegen das Verbot stimmen will. Deutschlands Imker sind erschüttert -- genau wie 90% der Deutschen wollen Sie, dass die Regierung das Verbot befürwortet und die Bienen und unsere Lebensmittelversorgung über die Interessen von Pestizidherstellern stellt. Deshalb haben sie eine Petition gestartet und brauchen nun unsere Hilfe, bevor es zu spät ist!

Geben wir Deutschlands Imkern gewaltigen Rückenwind, um Aigners Doppelspiel vor der Abstimmung zu enthüllen! Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt diese dringende Petition -- wenn wir 100.000 Unterschriften erreichen, übergeben wir sie am Freitag bei der Jahresversammlung von Bayer in einer medienwirksamen Aktion, die Frau Aigner als Marionette in den Händen des Pestizid-Giganten darstellt.

http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/?bViTtbb&v=24572

Bienen machen nicht nur Honig -- sie sind lebenswichtig, bestäuben jedes Jahr 90% unserer Pflanzen und Feldfrüchte und tragen so zu einer geschätzten Wertschöpfung von $40 Milliarden und mehr als einem Drittel der Lebensmittelversorgung in vielen Ländern bei. Ohne sofortige Maßnahmen zur Rettung der Bienen, könnten viele beliebte Obst-, Gemüse- und Nusssorten von unseren Regalen verschwinden.

Im Januar hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit die bislang überzeugendsten Nachweise dafür geliefert, dass giftige Chemikalien names Neonikotinoide für das Bienensterben verantwortlich sein könnten. Die Avaaz-Gemeinschaft ist sofort zur Tat geschritten und über 2,5 Millionen von uns haben eine Petition unterzeichnet, um von der EU ein Verbot dieser Bienengifte zu fordern. Und im Februar haben wir gewonnen, als die EU-Kommission ein europaweites Verbot vorgeschlagen hat, das den bereits existieren Verboten in Italien und Frankreich ähnelt. Doch Bayer und Syngenta haben hartnäckige Lobbyarbeit betrieben, um das Verbot zu stoppen und Frau Aigner scheint dem Druck der Industrie nachzugeben.

Die Abstimmung ist an einem Scheitelpunkt angelangt, doch wenn Deutschland sich quer stellt, stecken wir in Schwierigkeiten. Wir müssen jetzt alles in Bewegung setzen, um sicherzustellen, dass Frau Aigner die Entscheidung nicht blockiert. EU-Abgeordnete erhöhen den Druck und viele andere europäische Regierungen haben Pläne angekündigt, die neue Gesetzgebung zum Verbot tödlicher Pestizide im Alleingang voranzutreiben. Wir haben die notwendige Antriebskraft, um zu gewinnen, doch wir brauchen einen letzten Anstoß, um die Pestizidlobby zu überwinden. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Petition.

 

Ingolf Bossenz für „Neues Deutschland“

Mehr als Tiere
15.04.2013

Ingolf Bossenz über eine ungewöhnliche Trauerfeier

Hunderte Trauernde hatten sich am Sonnabend im baden-württembergischen Rotfelden versammelt. Reden wurden gehalten, eine Erinnerungstafel wurde enthüllt, ein Kondolenzbuch lag aus. Das Ungewöhnliche daran: Bei den Toten handelte es sich um Tiere – 86 Dromedare und Trampeltiere sowie ein Lama. Sie waren ums Leben gekommen, als der Kamelhof Rotfelden in der Nacht zum 31. Januar in Flammen aufging und vollständig abbrannte. Ein spektakuläres Unglück, das allerdings trotz seiner »Exotik« über den lokalen Rahmen hinaus kaum zur Kenntnis genommen wurde. Was nicht überrascht. Sterben doch in Deutschland jeden Tag nicht nur 87, sondern Hunderttausende Tiere, ohne dass dies eine Meldung wert ist. Bestenfalls quartalsweise oder am Jahresende finden die in den Schlachthäusern massakrierten Kreaturen subsumierenden Eingang in die Statistiken – verbucht in Tonnen.
Diese Namenlosigkeit blieb den Tieren in Rotfelden erspart: Alladin, Merkur, Stella, Soran ... Namen können schützen. Wenn Menschen Tieren »persönliche« Namen geben, werden sie zu individuellen Wesen. Jedes einzelne Tier »wird uns in wunderbarer Erinnerung bleiben«, heißt es denn auch auf der Website des Kamelhofs. Denn: »Sie waren mehr als Tiere, sie waren unsere Freunde.« Doch warum müssen Tiere »mehr« sein, um als leidensfähige Wesen behandelt zu werden?

Das war ja zu erwarten…

Regierung sieht Tierschutz bei der Jagd ausreichend berücksichtigt
17.04.2013

Die Bundesregierung sieht keine Veranlassung, das Bundesjagdgesetz aus Tierschutzgründen zu ändern. Das geht aus der Antwort von Agrar-Staatssekretär Dr. Gerd Müller auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor.
Dem Staatssekretär zufolge enthält das geltende Jagdrecht die notwendigen Normen, die das Verhältnis von Jagd und Tierschutz in zentralen Bereichen regeln. Dazu zählten Jagdbeschränkungen und Pflichten bei der Jagdausübung wie ein Verbot quälerischer Fanggeräte, ein Bejagungsverbot von Elterntieren sowie das Bewahren des Wildes vor vermeidbaren Schmerzen und Leiden. Im Rahmen der Jägerprüfung müssten die Bewerber zudem Kenntnisse im Tierschutzrecht nachweisen und eine Schießprüfung ablegen.
„Der Tierschutz ist Teil der Jagdgesetzgebung und wird bei der Jagdausübung in Deutschland angemessen berücksichtigt“, stellt Müller fest. Unter tierschutzrelevanten Aspekten werde derzeit vor allem die Fangjagd diskutiert, die vornehmlich bei nachtaktiven Tierarten wie dem Fuchs zur Anwendung komme, sowie das Töten von wildernden Hunden und Katzen im Rahmen des Jagdschutzes.
Nach den Ausführungen des Staatssekretärs unterliegt die Fangjagd hinreichenden arten-, tierschutz- und jagdrechtlichen Beschränkungen. Details zum Schutz des Wildes vor wildernden Hunden und Katzen seien in den Landesjagdgesetzen geregelt. Eine bundesweite Regelung hält die Bundesregierung laut Müller nicht für erforderlich. (AgE)

 

Initiative zur Abschaffung der Jagd

47 Grundstücke eines Landwirts jagdfrei! · Strafanzeige gegen Fuchsmassaker: »Jagd steht auf der Kippe«
24.04.2013 

Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd,
für unsere wildlebenden Tiere sind wieder einige wirklich Mut machende Erfolge zu vermelden:

Ganz aktuell: 47 Grundstücke eines Landwirts jagdfrei!

Das Verwaltungsgericht Regensburg hat am 18.4.2013 ganze 47 Grundstücke eines Landwirts im Eilverfahren vorläufig jagdfrei gestellt. (VG Regensburg, Beschluss v. 18.4.2013, Az.: RN 4 E 13.310)Weiterlesen: http://www.zwangsbejagung-ade.de/pressemitteilungen/index.html

Neues von der Strafanzeige gegen Fuchsmassaker in Unterfranken

Die große öffentliche Aufmerksamkeit auf die Strafanzeige gegen die Fuchs-Massentötung in Hessen (siehe unten) nahm Rechtsanwalt Dominik Storr zum Anlass, bei der Strafanzeige mehrerer Tierschutzorganisationen wegen des Fuchsmassakers im Spessart noch einmal bei der Staatsanwaltschaft Würzburg nachzulegen.

Lesen Sie das Schreiben an die Staatsanwaltschaft Würzburg vom 23.4.2013: http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/strafanzeige-23.4.2013.pdf

Lesen Sie dazu auch die Strafanzeige vom 15.2.2013: http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/strafanzeige-15.2.2013.pdf

Strafanzeige gegen Fuchsmassaker in Hessen: »Jagd steht auf der Kippe«

Tierschutzorganisationen stellten Strafanzeige gegen eine Massentötung von 71 Füchsen im hessischen Reinhardswald wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Diese Strafanzeige schlug große Wellen in Presse und Fernsehen - und wird offenbar von der zuständigen Staatsanwaltschaft ernst genommen.
Zwischen dem 25. und 27. Januar 2013 hatten die Jäger dreier Hegegemeinschaften eine revierübergreifende »Schwarzwildschwerpunktjagd« veranstaltet. Doch weil den etwa 60 Jägern kaum Wildschweine vor die Flinte kamen, kam es zu einer Massentötung von 71 Füchsen. Mehrere Tierschutz­organisationen, darunter PETA Deutschland e.V., die Anti-Jagd-Allianz und die Initiative zur Abschaffung der Jagd, reichten daraufhin über die Kanzlei Storr aus Neustadt am Main (Bayern) Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Kassel ein.

Lesen Sie die Strafanzeige: http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/strafanzeige_fuechse_250213_presse.pdf

Die Strafanzeige gegen die Fuchs-Massentötung schlug große Wellen: Zunächst berichtete die Presse mehrfach ausführlich, in zahlreichen Leserbriefen wurde die blutige Hobbyjagd angeprangert.

Am Ostermontag sendete das Hessische Fernsehen einen Bericht über die Strafanzeige. Aufgrund der öffentlichen Kritik wollten sich die betroffenen Jäger nicht äußern. Statt dessen sagte der Zoologe Jochen Tamm, selbst Jäger, vor der Kamera: »Einfach nur töten ohne irgendeinen weiteren Grund, außer sich vielleicht eine Trophäe an die Wand zu hängen oder einfach nur an dem eigenen Schießvermögen zu erfreuen, das reicht nicht aus, um ein höheres Lebewesen vom Leben zum Tod zu bringen.«
Sogar aus der unteren Jagdbehörde des Landkreises Kassel wurde im Fernsehen Kritik laut. Der zuständige Vertreter Harald Kühlborn sagte gegenüber der Hessenschau, »dass diese Art von Jagd etwas ist, worauf man nicht stolz sein kann.«

Sehen Sie den TV-Beitrag der Hessenschau (ab Min. 21): http://www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20130401&type=v

Die Deutsche Jagdzeitung blickt mit Sorge auf die Strafanzeige. In dem Artikel »3 Hegegemeinschaften angezeigt: Jagd ohne Grund« (DJZ 4/2013) heißt es: »Mit der Jagdausübung ist unweigerlich das Töten verbunden. Ein ‘vernünftiger Grund’ im Sinne des Tierschutzgesetzes besteht für den Abschuss von Wild allerdings nicht. Genau das machen sich Tierschützer jetzt zunutze.« Das Schlimme sei, dass die Tierschützer auf Grundlage der momentanen Gesetzeslage sogar auf Erfolg hoffen könnten. So kommt die Deutsche Jagdzeitung zu dem Schluss: »Denn haben die 7 jagdfeindlichen Tierschutzorganisationen Erfolg mit ihrer Anzeige, steht die gesamte Jagd auf der Kippe.«

Das Landwirtschaftsportal top agrar griff den Bericht der DJZ auf: »Tierschützer glauben, eine neue Möglichkeit gefunden zu haben, juristisch gegen die Jagd vorzugehen.« (21.4.2013) Derzeit prüfe die Staatsanwaltschaft Kassel, ob eine strafbare Handlung vorliegt.

Lesen Sie die Meldung von top agar online: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Jagd-ohne-Grund-Tierschuetzer-zeigen-Hegegemeinschaften-an-1131509.html

»Die Freude am Töten allein kann nicht als vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes angesehen werden«, so Rechtsanwalt Dominik Storr, der die Tierschutzorganisationen vertritt.  Dies gilt umso mehr, als der Tierschutz inzwischen als Staatsziel im Grundgesetz festgeschrieben ist.

Umweltinstitut München e. V.

Gefährliche Gen-Bakterien auf Pferdegestüt freigesetzt
05.04.2013

Auf dem Gestüt Lewitz von Ex-Springreiter Paul Schockemöhle hat der niederländische Pharmakonzern Intervet jetzt die Freisetzung mit einem genmanipulierten Impfstoff für Pferde gestartet. In der letzten Woche wurden die ersten Fohlen mit lebenden Gen-Bakterien geimpft. Damit der Tierversuch mit den nur wenige Tage alten Fohlen nicht mehr zu beobachten ist, wurde der offene Stall mit einer meterhohen Wand aus Strohballen verschanzt. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München und dem BUND demonstrierten Anwohner und Gentechnik-GegnerInnen aus Grabow gegen diese riskante Freisetzung. Denn zu viele offene Fragen und Ungereimtheiten lassen an deren Rechtmäßigkeit zweifeln.
Die Lungenentzündung, gegen die mit dem Impfstoff vorgebeugt werden soll, kann durch artgerechte Haltung verhindert werden. Auf dem größten Gestüt Deutschlands werden jedoch etwa 4.000 Pferde gehalten. Durch den Einsatz des Impfstoffes soll die Ausweitung der Massentierhaltung in den großen Zuchtfabriken unterstützt und verschleiert werden. Lesen Sie hierzu auch die Hintergrundinfos. Durch die Freisetzung werden nicht zugelassene Gen-Bakterien unkontrolliert in die Umwelt entlassen und gefährden die Gesundheit von Menschen und Tieren. Selbst der Pharmakonzern kann nicht ausschließen, dass der manipulierte Impfstoff Krankheiten beim Menschen verursacht. Besonders gefährdet sind Babys, Ältere und immungeschwächte Menschen.
Das lassen wir uns nicht gefallen! Pharmakonzerne und Großunternehmer stopfen sich die Taschen voll und riskieren die Gesundheit von Menschen und Tieren. Über 29.000 Menschen haben sich bereits an der Aktion „Kein Gen-Impfstoff für Tiere!“ beteiligt.

Werden auch Sie aktiv und senden Sie eine Protest-E-Mail an Verbraucherschutz-ministerin Ilse Aigner und Gesundheitsminister Daniel Bahr:
http://umweltinstitut.org/gen-lebend-impfstoff

Erfolg im Kampf gegen Gen-Pflanzen
19.04.2013

Beharrlichkeit und ein langer Atem zahlen sich aus! Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um Gentechnik-Freilandversuche von Zuckerrüben bis Weizen wird es in Deutschland 2013 aller Voraussicht nach keine Freisetzungen genmanipulierter Pflanzen geben.
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern unserer Aktionen, Einwendern, Spendern und Förderern, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben.
Nun gilt es, die anderen Länder zu überzeugen und den Import genmanipulierter Lebens- und Futtermittel zu verhindern.

Fossile Märchenstunde
19.04.2013

Als 2011 ein Großteil der deutschen Atomreaktoren vom Netz ging, schürte die Industrie die Angst vor dem großen Blackout und dem Zusammenbruch der Energieversorgung. Das Gegenteil ist eingetreten: Deutschland hat im vergangenen Jahr so viel Strom ins Ausland exportiert wie nie zuvor.
Nun haben die Gegner der Energiewende und Befürworter der fossilen Energieträger sich auf ein neues Argumentationsmuster verlegt: Deutschland exportiere den Strom aus Erneuerbaren viel zu günstig und müsse im Winter teuren Strom zukaufen. Auch dies ist eine glatte Fehlinformation.
Das statistische Bundesamt hat die Handelsbilanz für die Ware Strom veröffentlicht: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Deutschland einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Für Importstrom wurde dabei im Schnitt 5,25 Cent pro kWh bezahlt, während der Export durchschnittlich 5,60 Cent einbrachte.
Dass der Ausfuhrpreis niedrig ist kann nicht verwundern, laufen deutsche Braun- und Steinkohlekraftwerke doch teilweise nur für den Export. Auch zu Zeiten geringer Stromproduktion aus Wind und Sonne ist daher zuletzt sehr viel Strom exportiert worden. Trotzdem sollen in Deutschland noch in diesem Jahr fossile Kraftwerke mit einer Leistung von rund 4000 Megawatt ans Netz gehen – so viel wie 2-3 Atomkraftwerke.

 

Pressemitteilung von „Leben bewahren“

Nach Strafanzeigen auf dem Rückzug - Leben die Jäger noch in der Steinzeit?
23.04.2013

Die Jäger in Deutschland sind erkennbar in der Defensive. 2012 verneinte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Zwangsmitgliedschaft für Tierfreunde in einer Jagdgenossenschaft; das Jahr 2013 begann mit aufsehenerregenden Strafanzeigen gegen den Massenabschuss von Füchsen – und es hagelte Kritik. Nun erklären sich die Gegner der Tierfreunde, die Jäger, selbst zu „Anwälten des Wildes“. Ob Ihnen das noch jemand abnimmt?
Ausgerechnet der diesjährige bayerische Landesjägertag (20./21.4.13) wählte als Motto: „Wildtiere – Teil unserer Schöpfung“. Und der Sprecher des Landesjagdverbands, Thomas Schreder, bezeichnet die Jäger als „Anwälte des Wildes“ (Augsburger Allgemeine, 22.4.13). „Soll man da lachen oder weinen?“, fragt Dr. Johannes Hofer, Vorstandsmitglied des Vereins Leben bewahren zum Schutz von Umwelt, Natur und Tieren und ihrer Rechte international. „Was stellen denn die Jäger mit diesem Teil unserer Schöpfung an? Meinen sie allen Ernstes, dass z.B. Tierkinder die Menschen, die aus reiner Lust ihre Mutter umbringen, als ihre Anwälte ansehen? Oder die ungezählten Tiere, die „nur“ angeschossen wurden und sich dann unter Qualen stunden- oder tagelang dahinschleppen, ehe sie elend verenden? Viele Jäger geben ja selbst zu, was sie im Innersten antreibt: die Lust am Töten.“
Offenbar sei dieser klägliche Versuch der Jäger, sich zu Natur- und Tierschützern zu stilisieren, ein Zeichen für die wachsende Verunsicherung von Menschen, die das Töten von Tieren als Hobby betreiben, so Hofer weiter. „Die Jäger sind erkennbar in der Defensive. Dies zeigte sich im Februar und März dieses Jahres, als in Nordhessen und Bayern revierübergreifende Fuchsmassaker stattfanden.“ Im Reinhardswald blieben 71 und im Spessart 92 Füchse auf der Strecke. Doch als die Jäger stolz ihre Beute präsentierten, hagelte es plötzlich Kritik in den Leserbriefspalten der Tageszeitungen. Die von den Jägern vorsorglich angeführten Rechtfertigungsversuche für diese Massentötungen wurden von empörten Lesern fachmännisch zerlegt: Eine Bejagung verringere den Bestand der Füchse nicht, weil wissenschaftlich längst erwiesen sei, dass diese den Bestand dann instinktiv durch höhere Geburtenraten wieder ansteigen lassen. Auch drohten keine Seuchen: Deutschland sei seit 2008 nachweislich tollwutfrei, und auch der Fuchsbandwurm sei nach aktuellen Erkenntnissen keine reale Gefahr. Die Räude, angeblich eine Bedrohung für Haustiere, könne nur durch Berührung übertragen werden, also wenn z.B. ein Jagdhund in einen Fuchsbau kriecht. Doch welcher normale Haushund mache so etwas?
Besonders alarmierend für die Jäger: Kritik kam auch aus den eigenen Reihen. Der Zoologe und Jäger Jochen Tamm sagte im Hessischen Fernsehen (Hessenschau, 1.4.13)): „Einfach nur töten ohne irgendeinen weiteren Grund außer sich vielleicht ne Trophäe an die Wand zu hängen oder einfach nur an dem eigenen Schießvermögen zu erfreuen, das reicht nicht aus, um ein höheres Lebewesen vom Leben zum Tod zu bringen.“ Auch Harald Kühlborn von der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Kassel vertrat die Ansicht, „dass diese Art von Jagd etwas ist, worauf man nicht stolz sein kann.“ Tierschutzorganisationen erstatteten Strafanzeigen gegen beide Tiermassaker, weil nach dem Tierschutzgesetz (§17) für das Töten von Tieren ein „vernünftiger Grund“ vorliegen muss. Und dieser fehle hier.
Sogar die Deutsche Jagdzeitung muss inzwischen zugeben, dass in dieser Gesetzesvorschrift die Jagd nicht als Ausnahme genannt wird. Die Strafanzeigen hätten demnach sogar Aussicht auf Erfolg! Nun fordern die Jäger eine „Nachbesserung“. Doch bezeichnend sei, so Dr. Hofer, was in der Jagdzeitung (4/13) als „vernünftige Gründe“ für die Jagd genannt werde: Ernährung, warme Kleidung aus Fellen, Werkzeugherstellung aus Knochen ... „Da stellt sich doch die Frage: Leben die Jäger noch in der Steinzeit“?
Zwar habe der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg im Sommer 2013 unmissverständlich festgestellt, dass auch in Deutschland ein Tierfreund nicht gezwungen werden dürfe, die Jagd auf seinem Grundstück zu dulden, wenn er sie aus ethischen Gründen ablehne. Doch der Jagdlobby sei es gelungen, den Bundestag zu einer äußerst lückenhaften und halbherzigen „Anpassung“ des Jagdgesetzes an dieses Urteil zu drängen: „Den Grundstückseigentümern werden erhebliche Hürden in den Weg gelegt, die das Straßburger Urteil fast ad absurdum führen“, so der Jurist Dr. Hofer. Die Jäger fürchteten eine zunehmende Durchlöcherung ihres tierfeindlichen Reviersystems, das der Evolutionsbiologe Prof. Josef Reichholf als „Relikt aus der Feudalzeit“ ablehne. „Doch die Zeit arbeitet gegen die Jäger, denn die Zustimmung zur Jagd geht in der Bevölkerung immer weiter zurück. Immer mehr Menschen erfassen, dass die Jagd nicht mehr zeitgemäß ist. Sie gehört endlich abgeschafft.“

Mit diesem neuen Bild von Pogo wünsche ich uns allen, Mensch, Tier und Natur einen Frühling, in dem es sich zu leben lohnt...

Barbara

09.04.2013

Change.org

NO A LA EXPLOTACION DE GALGOS EN ARGENTINA

Los galgos son explotados hasta que no sirven y luego puestos a criar, abandonados o muertos. no es un argumento el que la raza necesite movilizarse, correr, pueden hacerlo en su propia casa. no es necesario un canodromo,. Todos los animales tienen derechos y uno de ellos es vivir en libertad.
A la espera de una respuesta favorable a nuestro pedido, lo saludamos atentamente.

Hier unterzeichnen: http://www.change.org/de/Petitionen/no-a-la-explotacion-de-galgos-en-argentina

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
„macht Euch die Erde untertan“ – das Ergebnis dieser Maxime erleben wir täglich: eine Erde, die am Kollabieren ist. Der Mensch, die Krone der Schöpfung, darf alles: sich gegenseitig ausbeuten, die Natur ausbeuten, die Tiere ausbeuten. Jahrhundertelang haben die Kirchen geleugnet, dass Tiere eine Seele haben. Noch im offiziellen 1992 erschienenen katholischen Weltkatechismus, der maßgeblich vom damaligen Kardinal Joseph Ratzinger geschrieben wurde, steht,  dass sich der Mensch der Tiere bedienen darf, zur Ernährung sowieso, auch für medizinische Versuche zum angeblichen Wohl des Menschen – selbst  zum Vergnügen. Stierkämpfe werden subventioniert, Waffen werden von Priestern gesegnet – zum Töten von Tieren wie von Menschen. Besonders in katholischen Ländern werden Windhunde zu Rennen missbraucht und bestialisch zu Tode gequält oder gehen elend zugrunde, wenn sie keinen Profit mehr bringen. Der oben abgebildete Galgo ist nur einer von vielen.

In letzter Zeit werde ich wiederholt von Tierschützern aufgefordert, mich an den neuen Papst zu wenden, um mehr Schutz für die Tiere zu fordern. Er nennt sich zwar Franziskus – dürfte aber mit dem Schutzpatron der Tiere, Franz von Assisi nicht mehr als den Namen gemein haben. Das Wort Tierschutz habe ich bisher in seinem Vokabular noch nicht gehört.
Als Abgeordnete und Alterspräsidentin des Bayerischen Landtags habe ich den damaligen Papst Benedikt XVI. angefleht – ja, angefleht! sich für die Tiere einzusetzen - vergeblich. Es kam nicht einmal eine Antwort. Die katholische Kirche kann gar nicht anders, es widerspricht ihrer Lehre, sich der Tiere – unserer Mitgeschöpfe!- anzunehmen, siehe oben. Vergesst es!

Zum Thema ein Newsletter von Franz Alt weiter unten.

Bitte massenhaft die Petition unterzeichnen und verbreiten, das macht Sinn!

Das Umweltinstitut München e. V. gibt eine zunächst verblüffende Erklärung zum Wetter:

Sauwetter dank Klimawandel
28.03.2013

Der Winter will einfach nicht enden. Paradoxerweise hängt dies mit der globalen Erwärmung zusammen. Denn sie begünstigt kalte Winter in Europa, wie eine jüngst erschienene Studie des Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung belegt. Der Grund: Die großen Eisflächen in der Barentssee schmelzen. Dadurch bildet sich ein Hochdruckgebiet über dem Polarmeer, das Kaltluft nach Europa lenkt. Die derzeitige Wetterlage ist damit ein unangenehmer Vorbote künftiger Wetterextreme.

Vier Pfoten

Sechs Braunbären aus katastrophaler Zirkushaltung spurlos verschwunden / VIER PFOTEN bittet Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche
27.03.2013

Sechs Braunbären, die unter katastrophalen Bedingungen gehalten und seit über vier Wochen in einem kleinen Zirkuswagen in Medewitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark) abgestellt waren, sind verschwunden. Die Tiere, denen es in ihrer engen Behausung an allem mangelte, sind offenbar in der Nacht zum 26. März an einen unbekannten Ort verbracht worden. VIER PFOTEN hatte die Bären vor wenigen Tagen entdeckt. Die Tierschutzorganisation hat dem zuständigen Veterinäramt Potsdam-Mittelmark angeboten, erste Hilfe zu leisten und es bei der Suche nach einer bärengerechten Unterkunft für die Tiere zu unterstützen. Zu einem gemeinsamen Besuch bei den Bären kam es jedoch nicht mehr: Der Transportwagen samt Bären ist in einer Nacht-und-Nebel-Aktion untergetaucht. Die Veterinärbehörde sucht nun die verschwundenen Bären. Auch VIER PFOTEN bittet dringend um Mithilfe.

„Die für die Tierhaltung verantwortlichen Personen sind sich des Vorwurfs der Tierquälerei offenbar bewusst und wollen sich dem Zugriff der Behörden entziehen. Wir suchen nun dringend den roten, vermutlich geschlossenen Käfigwagen von circa 7,5 Metern Länge mit dem Kennzeichen MS-LC-90“, bittet Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN um Hinweise aus der Bevölkerung.
 Das Elend dieser sechs Bären macht erneut deutlich, dass in Deutschland ein konsequentes Wildtierverbot in Zirkussen überfällig ist.

Hinweise zum möglichen Standort des Käfigwagens bitte an: office(at)vier-pfoten.de

Albert-Schweitzer-Stiftung

Fleischkonsum-Prognosen falsch
16.03.2013

Die aktuellen Prognosen gehen von einem rapiden Wachstum des weltweiten Fleischkonsums aus. Wir zeigen detailliert, was an den Prognosen falsch ist und wer die Fleischkonzerne langfristig wie ablösen wird.

Tierfabriken verhindert
13.03.2013

In letzter Zeit können immer mehr Tierfabriken verhindert werden. Allein in den letzten drei Monaten konnten neun Erfolge eingefahren werden. Das von uns unterstützte Netzwerk »Bauernhöfe statt Agrarfabriken« hilft dabei.

Hintergrund Hühnermast
17.03.2013

Wir setzen unsere Reihe über die Bedingungen in der Massentierhaltung mit einem Artikel über die Tiere fort, die in Deutschland mit Abstand am meisten gemästet und geschlachtet werden: die sogenannten Masthühner.

Aus dem Newsletter von Franz Alt

KOMMENTAR: Franziskus war arm, Ökologe und Pazifist – und die Kirche?
17.03.2013

Welch ein Anspruch! Erstmals wagt ein Papst sich Franziskus zu nennen. Der Heilige Franz war konsequenter Ökologe, überzeugter Pazifist, echter Tierfreund und radikal arm. Dieser Anspruch ist heute geradezu revolutionär und steht in krassem Wiederspruch zu Prunk und Protz der real existierenden Amtskirche. Die letzten Päpste hießen Benedikt, Johannes, Paul, Pius oder Leo. Aber noch nie hatte einer gewagt, sich Franziskus, also sich nach dem populärsten Heiligen, zu nennen. Der Anspruch war zu groß.

Von Franz Alt
http://sonnenseite.kjm4.de/r/26aae0c17889ms362.html

Avaaz

Sie vertreiben uns, um Löwen zu jagen
05.04.2013

Wir sind Maasai-Älteste aus Tansania und gehören einem der ältesten Völker Afrikas an. Die Regierung hat gerade angekündigt, dass sie tausende unserer Familien von unserem Land vertreiben will, damit reiche Touristen dort Löwen und Leoparden erlegen können. Die Vertreibungen sollen unmittelbar beginnen.

Als dieser Plan im vergangen Jahr zum ersten Mal ans Licht kam, sind fast eine Million Avaaz-Mitglieder sofort zu unserer Hilfe geeilt. Ihre Aufmerksamkeit hat einen Sturm ausgelöst, der die Regierung dazu gezwungen hat, den Plan abzustreiten und sie einige Monate zurückgeworfen hat. Doch der Präsident hat abgewartet, bis die weltweite Aufmerksamkeit abklingt und jetzt seinen Plan wieder zum Leben erweckt, um uns unser Land zu nehmen. Wir brauchen wieder Ihre Hilfe, und zwar dringend.

Präsident Kikwete interessiert sich vielleicht nicht für uns, doch er reagiert auf globale Medienberichterstattung und öffentlichen Druck! Uns bleiben womöglich nur wenige Stunden. Stehen Sie uns zur Seite, um unser Land, unser Volk und einige der anmutigsten Tiere der Welt zu beschützen und verbreiten Sie die Kampagne, bevor es zu spät ist. Sie sind unsere letzte Hoffnung:

http://www.avaaz.org/de/save_the_maasai_sam/?bViTtbb&v=23507

Dieser Landraub könnte in diesem Teil Tansanias das Ende für die Maasai bedeuten. Viele unserer Mitglieder haben gesagt, dass sie lieber den Tod in Kauf nehmen, als aus ihren Häusern vertrieben zu werden. Im Namen unseres Volkes und der Tiere, die auf diesem Land grasen, bitten wir Sie, uns dabei zu helfen, unseren Präsidenten zum Umdenken zu bringen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Die Maasai-Ältesten aus dem Ngorongoro-Gebiet

Alptraum im Paradies
22.03.2013

Es ist kaum zu glauben -- ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer ist zu 100 öffentlichen Peitschenhieben verurteilt worden! Lassen Sie uns diesen Wahnsinn beenden, indem wir dort ansetzen, wo es der maledivischen Regierung richtig weh tut: Beim Tourismus.

Der Stiefvater des Mädchens soll sie über Jahre hinweg vergewaltigt und ihr Kind getötet haben. Nun sagt das Gericht, dass sie wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs“ ausgepeitscht werden muss! Der maledivische Präsident Waheed steht bereits unter weltweitem Handlungsdruck -- wir können ihn dazu zwingen, das Mädchen zu retten und das Gesetz zu ändern, damit anderen Opfern dieses grausame Schicksal erspart bleibt. Nur wenn wir jedes Mal dort einschreiten, wo solche Schandtaten passieren, können wir den Krieg gegen die Frauen stoppen.

Der Tourismus ist eine große Einnahmequelle für die maledivische Elite und die Minister. Lassen Sie uns diese Woche eine Million Unterschriften an Präsident Waheed sammeln und den Ruf der Inseln gefährden, indem wir schlagkräftige Anzeigen in Reisemagazinen und im Internet schalten, bis er einschreitet, um sie zu retten und dieses ungeheuerliche Gesetz abzuschaffen. Unterzeichnen Sie und leiten Sie diese E-Mail jetzt weiter, damit wir eine Million erreichen:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/?bViTtbb&v=23260

Die Malediven sind ein Urlaubsparadies. Doch für Frauen können sie die Hölle sein. Durch eine strenge Auslegung des Scharia-Rechts, werden Frauen und Kinder dort regelmäßig zu Peitschenhieben und Hausarrest verurteilt, wenn sie des außerehelichen Geschlechtsverkehrs oder des Ehebruchs für schuldig befunden werden. Es sind fast immer die Frauen, die bestraft werden, und nicht die Täter. Jede dritte Frau zwischen 15 und 49 Jahren ist körperlich oder sexuell missbraucht worden -- doch kein Einziger Vergewaltiger wurde in den letzten drei Jahren verurteilt.

Wenn wir diesen Kampf gewinnen, können wir Frauen überall helfen. Denn die maledivische Regierung bewirbt sich gerade für eine hochrangige Menschrechtsposition in der UNO - auf einer Plattform für Frauenrechte! Die weltweite Empörung hat Präsident Waheed bereits dazu gezwungen, gegen das Urteil des 15-jährigen Mädchens Einspruch zu erheben. Doch das ist nicht genug. Extremisten in seinem Land werden ihn dazu zwingen, weitere Reformen zu verwerfen, wenn die weltweite Aufmerksamkeit schwindet. Lassen Sie uns den Malediven sagen, dass sie ihren Ruf als romantisches Urlaubsziel aufs Spiel setzen, wenn sie ihre Einstellung zu Frauen und die entsprechenden Gesetze nicht ändern.

Wenn genug von uns die Stimmen erheben, können wir Präsident Waheed und seine Abgeordneten dazu bringen, den Extremisten die Stirn zu bieten. Der Präsident ist aufgrund dieser tragischen Geschichte bereits in der Defensive -- lassen Sie uns diesen Augenblick nutzen, um weitere schreckliche Ungerechtigkeiten gegenüber Mädchen und Frauen zu verhindern. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie sie weiter:

Unfassbare Tierquälerei in Chinas Hauptstadt Peking. Lebende Schildkröten in Plastik verschweißt als "Glücksbringer"
13.03.2013

In Chinas Hauptstadt gibt es einen neuen Trend: Salamander, Fische und sogar kleine Schildkröten werden in winzigen Plastiksäcken verkauft. Die Verpackung ist verschweißt und enthält Sauerstoff und eine meist bunt gefärbte Nährlösung. Die gefangenen Tiere können in diesem Zustand laut Verkäufer angeblich einige Wochen überleben, bevor sie verenden. Tierrechtsorganisationen widersprechen jedoch diesen Angaben. Der Preis für diese Tierquälerei beträgt umgerechnet nur wenig mehr als einen Euro. Einige Bewohner Pekings glauben daran, dass ihnen diese lebendigen Schlüsselanhänger Glück bringen.

Hier unterzeichnen: http://www.avaaz.org/de/petition/Stoppen_der_GluecksbringerTierquaelerei_in_China/?ttwrsdb

Neues Deutschland

Überflüssiges Leid
11.03.2013

Ingolf Bossenz über das Verbot von Tierversuchen für Kosmetik

Leiten und Leiden - das ist die dauernde Doppelstrategie der Bürokratie. Wobei das Leiden in der Regel die anderen betrifft. Menschen. Oder Tiere. 2003 hatten die EU-Staaten und das Europaparlament beschlossen, Tierversuche für Kosmetika zu stoppen. Zehn Jahre später, am heutigen Montag, tritt endlich ein vollständiges Verkaufsverbot für solche Pflegemittel in Kraft, die in toto oder in Teilen an Tieren getestet wurden - egal, ob in Europa oder sonst wo auf der Welt.
Das Dezennium der Verschleppung eines definitiven Banns bedeutete in der grausamen Konsequenz Leid und Tod für Zigtausende Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse und Ratten. Grund war vor allem das Schwergewicht auf der anderen Schale der Waage: das Interesse der Produzenten sogenannter Schönheitsmittel, den ohnehin nicht mehr überschaubaren Markt weiterhin unablässig mit »innovativen« Artikeln überschwemmen zu können. Besonders bizarr an diesem Vorgang: Selbst Befürworter von Tierversuchen in anderen Bereichen sahen diese längst nicht mehr als zwingend bei der Herstellung von Kosmetika an.
Ein bündiges Beispiel dafür, mit welcher Vehemenz sogar an evident überflüssigen Formen von Tierquälerei festgehalten wird. Ein weiteres ist die am Wochenende als »historischer Moment« gefeierte Nachricht über die Fusion der beiden großen Anglerverbände Deutschlands.

Mal etwas Erfreuliches!

BGH kippt generelles Verbot von Haustieren
23.03.2013

Vermieter dürfen die Haltung von Hunden und Katzen nicht generell verbieten. Das hat am Mittwoch der Bundesgerichtshof entschieden. Zu Haustieren gibt es im Mietrecht häufig Streit - auch zu Giftschlangen und Papageien…
Hier Artikel lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/urteile-entscheidungen/grundsatzurteil-mietrecht-bgh-kippt-generelles-verbot-von-haustieren/7950010.html

Rettet den Regenwald e. V.

Ecuador: Muss der Brillenbär dem Bagger weichen?
28.03.2013

Die Bergregenwälder des Intag in Ecuador sind die Heimat einer immensen Artenvielfalt, darunter so bedrohter Tiere wie Brillenbären.
Mitten im Lebensraum der Brillenbären soll eine bisher unerschlossene Kupferlagerstätte ausgebeutet werden. Dem geplanten riesigen Tagebaubetrieb im Toisangebirge müssten die Bergregenwälder mit ihrem Tier- und Pflanzenreichtum und auch die dort lebenden Menschen weichen.
Rettet den Regenwald unterstützt schon seit vielen Jahren die Menschen im Intag, so heißt das nördlich der Hauptstadt Quito gelegene Gebiet. Mit Erfolg: Schon zwei Mal konnten die Einwohner die Pläne der ecuadorianischen Regierung und internationaler Bergbauunternehmen verhindern.
Nun haben die Bergbaulobbyisten einen dritten Anlauf gestartet.

Bitte unterstützen Sie die Menschen im Intag mit Ihrer Unterschrift, damit sie ein weiteres Mal die Bergbaupläne stoppen können:
https://www.regenwald.org/aktion/912/ecuador-muss-der-brillenbaer-dem-bagger-weichen?mt=1559&v=0&ref=nl

Tasso e. V.

Einspruch gegen Patente auf Schimpansen - Patente verletzen ethische Grenzen des Europäischen Patentrechts
28.03.2013

Zahlreiche Organisationen aus Deutschland, der Schweiz und England haben einen gemeinsamen Einspruch gegen die Patentierung gentechnisch veränderter Schimpansen beim Europäischen Patentamt (EPA) eingelegt. Nach Ansicht der einsprechenden Organisationen verstoßen die Patente gegen die ethischen Grenzen des Europäischen Patentrechts. Sie kritisieren, dass derartige Patente einen kommerziellen Anreiz bedeuten können, immer mehr Tierversuche durchzuführen - sogar mit Menschenaffen wie Schimpansen.
TASSO unterstützt ausdrücklich den Einspruch gegen die Patente auf Schimpansen und schließt sich der Forderung nach einem grundsätzlichen Stopp der Patentierung von Tieren an.
Insgesamt etwa 1200 Patente auf Tiere hat das Patentamt bereits erteilt. 1992 wurde der Präzedenzfall mit der sogenannten Krebsmaus geschaffen. Auch auf Menschenaffen gibt es jetzt schon zahlreiche Patente.

Unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift die Einsprüche gegen die Patentierung von Schimpansen unter http://www.testbiotech.de/unterschreiben_schimpansen

Abschaffung der Jagd

Änderung des Bundesjagdgesetzes: Offener Brief an Bundespräsident Gauck
26.03.2013

Nachdem der Bundesrat am 22.3.2013 das Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften passieren ließ, soll es in Kürze von Bundespräsident Joachim Gauck gegengezeichnet werden, damit das Gesetz ausgefertigt und im Bundesgesetzblatt verkündet werden kann.
Doch das vorliegende Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften ist in vielen Punkten nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar.
Rechtsanwalt Dominik Storr hat im Namen von zahlreichen betroffenen Grundstückseigentümern in Deutschland einen Offenen Brief an Bundespräsident Joachim Gauck geschrieben, in dem er den Bundespräsidenten bittet, dieses Gesetz, das zweifelsohne ein Geschenk an die Jagdlobby darstellt, nicht zu unterzeichnen.
Dem Schreiben beigefügt wurde die an den Agrarausschuss gerichtete Stellungnahme, in der im Einzelnen aufgeführt ist, in welchen Punkten das Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und das Grundgesetz verstößt.

Machen Sie mit: Schreiben Sie an Bundespräsident Gauck!

Schließen Sie sich in unserer Online-Aktion dem Offenen Brief von Rechtsanwalt Dominik Storr an Bundespräsident Gauck an und bitten Sie den Bundespräsidenten, das Gesetz nicht zu unterschreiben: www.zwangsbejagung-ade.de/schreiben-sie-an-den-bundespraesidenten/index.html

Lassen Sie uns gemeinsam weiterkämpfen für unsere wildlebenden Tiere und eine Natur ohne Jagd!

Ist Euch schon aufgefallen, dass es im Fernsehen fast nur noch Krimis gibt? Soeben läuft eine neue Serie an. Aufforderungen zu Mord und Totschlag rundum statt Vorschläge zur Konfliktbewältigung. Tja, ohne Krimi geht die Mimi wohl nicht ins Bett… Heute, Mitte April, hat es die Sonne zum ersten Mal doch noch durch das Grau geschafft.
Auf dem Foto meine gerettete  Nela – der das Schicksal anderer Windhunde  erspart blieb.

Barbara

©Manuela Liebler

23.03.2013

PRESSEMITTEILUNG

GÜNTHER JAUCH am 24. März 2013 um 21:45 Uhr im Ersten

Mutter, Vater was habt Ihr im Krieg getan? Die Geschichten unserer Familien

Berlin, 22.März 2013 - Schützengräben und Bombenangriffe, Verwundung und Tod, Flucht und Vertreibung: In manchen Familien herrscht bis heute Schweigen über das, was Großeltern und Eltern im Zweiten Weltkrieg erlebt und überlebt haben. Nach dem Fernseh-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ versuchen nun viele, die persönlichen Kriegserlebnisse doch noch gemeinsam aufzuarbeiten.

Wie war das damals? Hast Du Menschen getötet? Hast Du Juden verraten? Welche Schuld trägst Du? Wieso hast Du geschwiegen?

Darüber spricht Günther Jauch mit

Rolf Weiß, kämpfte mit 18 Jahren an der Ostfront, seinem Sohn Christian Weiß und seiner Enkelin Malin Weiß

sowie

Sigmar Gabriel, sein Vater war zeitlebens überzeugter Nationalsozialist
Barbara Rütting, war Jungmädel in der Hitlerjugend
Dieter Wellershoff, diente in der Panzerdivision „Hermann Göring“
Elm Lalowski, war Krankenschwester in einem Reserve-Lazarett Insterburg
Moritz Pfeiffer, Historiker



15.03.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

habemus papam – einen, der sich Franziskus nennt, wie der Poverello, Schutzheiliger der Tiere. Von den Tieren war allerdings in dem bisherigen Zeremoniell mit keinem Wort die Rede. Zuviel Hoffnung auf mehr Tierschutz von Seiten der katholischen Kirche dürfen wir uns wohl nicht machen.
Ganz schlimm die weltweiten Bestrebungen, unser Wasser zu privatisieren. Aus Portugal wird berichtet, dass dort die Preise für Wasser nach der Privatisierung um
40 % gestiegen sind. Was wollen wir uns eigentlich noch alles gefallen lassen?
Unbedingt protestieren müssen wir auch gegen das geplante „Fracking“ – siehe weiter unten die Aktion „Fracking verbieten“ vom Umweltinstitut München e. V.
Erfreuliches gibt’s aber auch, wie die Nachricht, dass die Schulen in L. A. montags fleischfrei sind, dort wurde die gesamte Verpflegung an den öffentlichen Schulen umgestellt.
Vier Pfoten meldet einen Erfolg aus der Pelzbranche. Weitere Firmen verzichten auf Tierpelze. Die Pelzmafia versucht allerdings, Tierpelze auf Umwegen wieder unter das Volk zu bringen, in Form von Krägelchen und sonstigen Accessoires. Also Achtung: nicht darauf reinfallen!
Weiter sind endlich Tierversuche für Kosmetika verboten. Ein längst überfälliger Schritt… Vor 40 Jahren habe ich mit dem damaligen Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Dr. Grasmüller, den ersten Antrag dazu gestellt…
Und last but not least kann unser Anwalt Dominik Storr über tolle Erfolge im Bezug auf die Zwangsbejagung berichten. Wer auch nur das kleinste Stückchen Acker oder Wald besitzt, sollte unbedingt den Antrag stellen „keine Jagd auf meinem Grundstück“.
Man sieht wieder einmal, Beharrlichkeit lohnt sich – steter Tropfen höhlt den Stein!

Albert-Schweitzer-Stiftung

Appell an Subway
23.02.2013

Um den Trend »Weniger Tierprodukte, mehr Pflanzliches« weiter zu stärken, appellieren wir an die Fast-Food-Kette Subway, ein besseres veganes Angebot zu schaffen. Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie den Appell.
Hier unterzeichnen: https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/subway-mehr-vegan

Schulen in L.A. montags fleischfrei
09.03.2013

In Los Angeles, der größten Stadt Kaliforniens, wurde die gesamte Verpflegung an den öffentlichen Schulen umgestellt: montags gibt es nur noch fleischfreie Gerichte. Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis solche Schritte auch bei uns umgesetzt werden?
Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schulen-la-montags-fleischfrei

Patenteinspruch
07.03.2013

Gemeinsam mit zwölf weiteren Organisationen haben wir Einspruch gegen ein vom Europäischen Patentamt erteiltes Patent auf gentechnisch veränderte Schimpansen eingereicht. Wir fordern grundsätzlich, dass Lebewesen nicht patentiert werden dürfen.
Hier weiterlesen: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/einspruch-gegen-patent-auf-menschliche-affen

Vier Pfoten

Pelzfreie Mode bei deutschen Branchenriesen / Großer Erfolg für VIER PFOTEN-Kampagne gegen Pelzmode: C&A, Ernsting‘s family, OTTO, s.Oliver und Tchibo werden Mitglied beim internationalen Fur Free Retailer Programm
28.02.2013

Pelzmode zeigt sich in dieser Wintersaison vermehrt in den Geschäften. Das Straßenbild wird heute vor allem von Echtpelzbesatz an Krägen, Kapuzen und Mützen dominiert. Doch es gibt auch viele Unternehmen, die bewusst auf die Verwendung von Pelz verzichten. Besonders glaubwürdig sind die Mitglieder des internationalen Fur Free Retailer Programms. VIER PFOTEN konnte jetzt wichtige deutsche Namen der internationalen Modewelt für die tierfreundliche Initiative gewinnen.

Durch die Verwendung kleiner Pelzteile und eine steigende Nachfrage in Asien ist die Anzahl der für Mode getöteten Pelztiere drastisch angestiegen; weltweit sterben jedes Jahr circa 100 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde für die Modebranche. Die bewegungsfreudigen Tiere fristen in winzigen Drahtgitterkäfigen ein kurzes Leben und werden qualvoll getötet. Andere Arten wie Kojoten oder Waschbären werden durch tierquälerische Fallen in der freien Wildbahn gefangen. VIER PFOTEN setzt sich für ein gesetzliches Verbot der Pelztierhaltung und ein europaweites Handels- und Importverbot für Felle und Pelzprodukte ein.

Besuchen Sie auch die große VIER PFOTEN Onlinekampagne gegen Pelz
www.parade-gegen-pelz.

Weitere FFR Firmen ohne Echtpelz im Angebot finden Sie hier:
http://www.vier-pfoten.de/files/Germany/Wildtiere/PDFs/DE_FurFreeRetailerListe.pdf

Endlich: Verbot für Tierversuchskosmetik / Serienstar Ian Somerhalder aus „The Vampire Diaries“ gratuliert VIER PFOTEN
07.03.2013

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN freut sich bekannt zu geben, dass ab dem 11. März 2013 der Import und Verkauf von an Tieren getesteten Kosmetikprodukten und Inhaltsstoffen innerhalb der EU endlich ausnahmslos verboten ist. Das lang erwartete und überfällige Verbot ist ein bedeutsamer Sieg für Labortiere und all die Menschen, die in deren Namen jahrelang unermüdlich gekämpft haben.

Ab dem 11. März ist es verboten, neue Kosmetikprodukte und Inhaltsstoffe innerhalb der EU zum Verkauf anzubieten, die irgendwo auf der Welt an Tieren getestet wurden. Das Verbot erstreckt sich auf alle Kosmetikprodukte, einschließlich Hygieneartikel und Beautyprodukte, von der Seife bis zur Zahnpasta und vom Lippenstift bis zur Wimperntusche.

Nach öffentlichen Protesten und intensiver Kampagnenarbeit gegen Tierversuche für Kosmetikartikel stimmte die EU 1993 erstmals für ein Verkaufsverbot, das 1998 in Kraft treten sollte. Doch die Frist wurde mehrmals verschoben, bis die 7. Novelle der Kosmetik-Richtlinie zwei Fristen für ein gestaffeltes Verbot festlegte, 2009 und 2013.

Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von alternativen Methoden für Tierversuche, die noch bis 2013 erlaubt sind, führten dazu, dass die EU das Verbot verschob bzw. Ausnahmen gestattete. VIER PFOTEN hat sich gemeinsam mit anderen großen Tierschutzorganisationen nachdrücklich dafür eingesetzt, dass die Frist 2013 eingehalten wird. Zusätzlich haben hunderttausende europäische Bürger die Forderung des bedingungslosen Inkrafttretens des Gesetzes unterstützt.

Die EU-Kommission schätzt, dass das neue Gesetz etwa 27.000 Tieren pro Jahr Qualen erspart und das Leben rettet. VIER PFOTEN fordert nun Länder der ganzen Welt auf, der EU zu folgen und ähnliche Gesetze über an Tieren getestete Kosmetikprodukte und Inhaltsstoffe zu implementieren.

Slowenien verbietet Wildtiere in Zirkussen / VIER PFOTEN begrüßt neues slowenisches Tierschutzgesetz    
08.03.2013

Slowenischen Medienberichten zufolge hat die Nationalversammlung gestern ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet, das Wildtiere in Zirkussen zukünftig verbietet. Damit wäre Slowenien schon das vierte Land in der EU, das das Mitführen von nicht domestizierten Tierarten in Zirkussen ganz beendet. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN wertet diesen Vorstoß als großen Erfolg für den Tierschutz und fordert das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf, jetzt auch endlich ein Wildtierverbot in Deutschland auf den Weg zu bringen.

Abschaffung der Jagd 

Jagdgesetzänderung: Machen Sie mit! Schreiben Sie an den Bundesrat!
06.03.2013

Am 28.2.2013 hat ein Häufchen Bundestagsabgeordneter mitten in der Nacht gegen 22.30 Uhr die Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen.
Innerhalb einer Minute wurde der Gesetzesentwurf, der unter massiver Einflussnahme der Jagdlobby zustande gekommen war, durch den Bundestag gewunken - gegen die Stimmen der Grünen, aber ohne jegliche parlamentarische Diskussion.

Lesen Sie dazu: Novellierung des Bundesjagdgesetzes wird zur Farce: www.zwangsbejagung-ade.de/pressemitteilungen/index.html

Nun muss der Bundesrat über den Gesetzesentwurf abstimmen – voraussichtlich bereits am 22. März.

Die bundesweite Bürgerinitiative „Zwangsbejagung ade“ hat sich in einem Offenen Brief an alle Mitglieder des Bundesrats gewendet - mit dem Appell, den geplanten Änderungen des Bundesjagdgesetzes nicht zuzustimmen.

Lesen Sie den Offenen Brief an den Bundesrat: www.zwangsbejagung-ade.de/rechtlichegrundlagen/offener-brief-bundesrat/index.html

Machen Sie mit! Schreiben auch Sie an den Bundesrat! Schließen Sie sich dem Offenen Brief an den Bundesrat an! Bitten auch Sie die Vertreter der Bundesländer, den geplanten Änderungen des Bundesjagdgesetzes nicht zuzustimmen.

Die Jagdgesetzänderung muss dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Gewissensentscheidung von Grundeigentümern Rechnung tragen.
Bei der Öffentlichen Anhörung des Agrarausschusses am 20.02.2013 wurde von Bundestagsabgeordneten offen ausgesprochen, dass man den unfreiwilligen Jagdgenossen den Austritt - trotz völlig eindeutiger EGMR-Rechtsprechung – so schwer wie möglich machen möchte. Sogar Geld soll den Grundstückseigentümern abgeknöpft werden, damit diese besser „freiwillig“ auf die Wahrnehmung ihres Grund- und Menschenrechts verzichten.
Es kann und darf nicht sein, dass die Jägerlobby über die Grenzen der Europäischen Menschenrechtskonvention bestimmt und die Gewissensentscheidung von Grundstückseigentümer, die in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft Achtung verdient, ohne jegliche wissenschaftliche Rechtfertigung mit Füßen treten darf.

Tragen Sie sich ganz einfach in das vorbereitete Online-Formular ein: http://www.zwangsbejagung-ade.de/offener-brief-bundestagsrat/index.html

Jagdgegner mit landwirtschaftlichen Flächen gesucht
07.02.2013

Zur Nachahmung empfohlen!

Das Weingut Gänz sucht weitere Grundstückseigentümer, welche die Jagd auf ihren landwirtschaftlichen Flächen nicht dulden wollen, um gemeinsam den Deutschen Bauernverband anzuschreiben und zu den Aussagen dieser Pressemitteilung Stellung zu nehmen:

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Novelle-Bundesjagdgesetz_article1360135664.html

Die Winzerfamilie Gänz, die ein Bio-Weingut in Rheinland-Pfalz betreibt, setzt sich engagiert für eine Natur ohne Jagd ein und hat das Ruhen der Jagd auf ihren landwirtschaftlichen Flächen beantragt.

Auf der Internetseite www.endlich-jagdfrei.de hat Familie Gänz hierzu Fakten & Informationen zusammengestellt.

Wegen der bevorstehenden Änderung des Bundesjagdgesetzes hat Familie Gänz einen hervorragenden Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner geschrieben, in dem sie sich gegen die geplanten unverhältnismäßigen finanziellen Belastungen von Grundstückseigentümern, welche die Jagd auf ihren Flächen nicht mehr dulden wollen, zur Wehr setzen. Ebenso protestieren sie dagegen, dass der Gesetzesentwurf dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht gerecht wird, da vorgesehen ist, die Jagd auch auf den befriedeten Flächen von ethischen Jagdgegnern de facto möglich zu machen.

http://www.endlich-jagdfrei.de/2013/01/18/offener-brief-an-bundesministerin-aigner-zur-anderung-jagdrechtlicher-vorschriften/

Falls Sie auch landwirtschaftliche Flächen besitzen und nicht länger dulden wollen, dass Jäger Ihr Eigentum betreten und hier Schießtürme errichten und Tiere tot schießen, wenden Sie sich bitte an:

Gänz - Weingut und Biohotel
Bosenheimer Straße
55546 Hackenheim
Tel. 0671 / 8 96 34 53
e-mail: info@gaenz.com
www.gaenz.com

Bayerisches Verwaltungsgericht Regensburg: Das dritte Grundstück in Deutschland ist jagdfrei!
21.02.2013

Die Erfolge reißen nicht ab: Rechtsanwalt Dominik Storr teilte uns heute mit, dass das Bayerische Verwaltungsgericht Regensburg mit Beschluss vom 19.02.2013 in einem Eilverfahren entschieden hat, dass auch auf dem Grundstück einer ethischen Jagdgegnerin aus Landshut vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Damit ist das dritte Grundstück in Deutschland jagdfrei gestellt!
Das Bayerische Verwaltungsgericht Regensburg schloss sich somit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) an, der in zwei Eilverfahren entschieden hatte, dass auf den Grundstücken von zwei ethischen Jagdgegnern in Unterfranken mit Beginn des neuen Jagdjahres (ab dem 1. April 2013) vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Mit den beiden Beschlüssen vom 30.01.2013 hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshofs Rechtsgeschichte geschrieben: Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesjagdgesetzes gelang es ethischen Jagdgegnern, ihr der generellen Jagdpflicht unterliegendes Grundstück gegen den Willen der Behörden jagdfrei zu stellen.

Lesen Sie das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs:
http://www.zwangsbejagung-ade.de/rechtlichegrundlagen/beschluss-bayvgh-3012013/index.html

Grundstückseigentümer aus ganz Deutschland haben bereits Eilanträge auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Grundstücke gestellt und fast täglich kommen neue hinzu. Die Lawine rollt!

Wir empfehlen Grundstückseigentümern, welche die Jagd auf ihrem Eigentum nicht länger dulden wollen, ebenfalls entsprechende Eilverfahren unter Berufung auf die Beschlüsse des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 30.01.2013 einzuleiten.
Um Ihrem Antrag mehr Nachdruck zu verleihen, gibt es das Angebot der Bürgerbewegung Zwangsbejagung ade, Herrn Rechtsanwalt Dominik Storr mit der Durchsetzung Ihrer Rechte zu beauftragen, was auch ratsam ist, damit Ihr Begehren ernst genommen wird.

Kontakt per e-mail: storr@buergeranwalt.com 
Internetauftritt: www.buergeranwalt.com

Lesen Sie zu diesem Thema auch das Interview mit Rechtsanwalt Dominik Storr: „Die Jäger sind für die meisten Probleme selbst verantwortlich“
http://wanderschreiber.de/2013/02/interview-die-jager-sind-fur-die-meisten-probleme-selbst-verantwortlich/

Noch einmal: hier seht Ihr wieder, was von den Grünen in Puncto Tierschutz zu halten ist! 

Artikel von kreiszeitung.de

Grün und Lodengrün machen gemeinsame Sache
02.03.2013

Landwirtschaftsministers Christian Meyer - Doch kein Gegner - der neue Minister zu Besuch bei den Jägern

Sie sind sich nur selten grün, die Jäger und die Grünen. Doch der Antrittsbesuch des neuen Landwirtschaftsministers Christian Meyer überraschte viele der in Bergen versammelten Weidmänner.
Die Wände des Saales voll mächtiger Hirsch-Geweihe, auf den Stühlen rund 400 Jäger und Jägerinnen. Der Klang von Jagdhörnern dringt durch Mark und Bein - in Bergen ist die Trophäenschau der Weidmänner aus dem Landkreis Celle. In dieser eher archaisch anmutenden Umgebung trifft der neue Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen erstmals seit seiner Vereidigung am 19. Februar auf die geballte Anwesenheit der niedersächsischen Jägerschaft.
„Ich bin kein Gegner der Jagd, ganz im Gegenteil - wir brauchen manchmal mehr Jagd zum ökologischen Schutz der Wälder“, zerstreute Meyer am Samstag rasch Bedenken der Jäger, die Grünen seien allesamt erklärte Feinde jeder Jagd. Überhöhte Rotwildbestände müssten reduziert werden, die vielen Hirsche schädigten mancherorts den Forst. „Ich bin übrigens kein Vegetarier und esse durchaus auch Wild“, verriet der Minister.
Im stark von Land- und Forstwirtschaft geprägten Niedersachsen gilt die Jagd als tief verwurzelt, ihre Anhänger gehören nicht gerade zu den Stammwählern der Grünen. Der Präsident der Landesjägerschaft mit ihren mehr als 53 000 Mitgliedern ist Helmut Dammann-Tamke, er sitzt für die CDU im Landtag.
Im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen heißt es zur Jagd nur ein wenig schwammig: „Zeitgemäße und naturnahe Jagd muss sich an ökologischen Prinzipien ausrichten und den Erfordernissen des Tierschutzes gerecht werden.“ Daher solle das Jagdrecht geändert werden. In ihrem Wahlprogramm waren die Grünen sehr viel konkreter. „Wir wollen die Jagdzeiten ebenso wie die Liste der jagdbaren Arten verkürzen“, hieß es dort etwa. Auch das Aus für die Fallenjagd und die Jagd auf Zugvögel wie Gänse aus dem Norden hatten sich die Grünen auf die Fahnen geschrieben.
„Jagd muss sich neu orientieren“, kündigte Meyer an, doch schlug er weit moderatere Töne an. „Es geht uns nicht um das Ob, sondern um das Wie“, betonte er etwa zur Zukunft der Fallenjagd. „Es wird keine landesweite Waffensteuer geben“, versprach er. Viel Unsinn sei im Wahlkampf verbreitet worden. Auch beim Wolfsmanagement sehe er die Jägerschaft als Partner - vor der Wahl hatte manch Grüner den Jägern die Zuständigkeit für das Wolfsmonitoring nehmen wollen. Meyer dankte der als Naturschutzverband anerkannten Landesjägerschaft für Projekte etwa beim Biotopschutz bei Hecken- und Blühstreifenprogrammen.
Auch eine drastische Kürzung der Liste jagdbarer Tiere werde es nicht geben, versprach Meyer. Anstehende Einschränkungen sollten gemeinsam mit den Jägern diskutiert werden, fertige Pläne oder gar Listen gebe es nicht. Dazu gehöre etwa die Jagd auf nordische Gänse. Wildfütterung dürfe es künftig nur in absoluten Notzeiten geben, kündigte Meyer an. Und: „Wir müssen uns fragen: In welchen Vogel- und Naturschutzgebieten brauchen wir die Jagd?“
Das nicht nur von den Grünen geforderte Verbot bleihaltiger Munition wird auch in der Jägerschaft schon länger diskutiert. Die Suche nach ballistisch zuverlässigen Alternativen läuft schon seit Jahren.
„Es soll ein konstruktiver und fachlich orientierter Dialog mit allen Betroffenen und Beteiligten beginnen“, heißt es in dem vor knapp zwei Wochen unterzeichneten Koalitionsvertrag zur Jagd abschließend. Samstag hat der Dialog in Bergen begonnen. Die Jäger nahmen das Angebot des Ministers mit Beifall an.

von Peer Körner

http://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/landwirtschaftsministers-christian-meyer-doch-kein-gegner-neue-minister-besuch-jaegern-2779542.html

Rettet den Regenwald e. V.

Herr Gauck, Indonesiens Wälder brauchen Ihre Hilfe
04.03.2013

In Nordsumatra wehren sich Weihrauch-Bauern gegen die Abholzung ihres Regenwaldes - 16 von ihnen wurden nun während einer Demo verhaftet.
An diesem Montag empfängt Joachim Gauck Inonesiens Präsidenten Yudhoyono. Bitten Sie den Bundespräsidenten, sich bei seinem Gast für die Freiheit der Bauern und den Erhalt der Wälder einzusetzen:

https://www.regenwald.org/aktion/910?ref=nl&mt=1541

Philippinen: Kohlekraftwerk bedroht letzte Kakadus
09.03.2013

Die Philippinen sind Heimat der Rotsteißkakadus. Doch diese prächtigen Vögel stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten ganz oben - nur noch etwa tausend Tiere leben in freier Natur. Die größte Population dieser endemischen Kakadus bewohnt die kleine Koralleninsel Rasa. Sie liegt direkt vor der wesentlich größeren Insel Palawan, getrennt durch eine 500 Meter schmale Meeresstraße.
Ausgerechnet an diesem Abschnitt, genau gegenüber von Rasa Island, hat die Regierung jetzt ein Kohlekraftwerk geplant. Die Industrieanlage mit ihren qualmenden Schloten würde den Vögeln die Flugroute zu den Futterplätzen auf Palawan versperren - und damit den Fortbestand der 250 Rotsteißkakadus auf Rasa Island gefährden.
Bitte unterzeichnen Sie das Schreiben der philippinischen Umweltschützer gegen das Kohlekraftwerk:

https://www.regenwald.org/aktion/911?ref=nl&mt=1545

Umweltinstitut München e. V.

Jetzt mitmachen: Aktion "Fracking verbieten!"
05.03.2013

S
o sieht sie aus, die Energiepolitik der Bundesregierung: Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird mit Schauermärchen von den „Kosten der Energiewende“ ausgebremst, während Deutschland wieder vermehrt auf fossile Rohstoffe setzt.
Um auch die letzten Erdgasreserven aus dem Boden zu pressen, soll in Deutschland das so genannte „Fracking“ (engl. to fracture = aufbrechen, knacken) erlaubt werden. Es handelt sich um eine hochriskante Methode zur Förderung von Schiefergas. Dabei werden Millionen Liter von chemikalienverseuchtem Wasser in die Bohrlöcher gepumpt, um das Gestein aufzubrechen. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind unabsehbar. In einigen Gegenden der USA muss die Bevölkerung per Tankwagen mit Trinkwasser versorgt werden, weil das Grundwasser durch Fracking mit giftigen Chemikalien verseucht ist.

Das Umweltinstitut München ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für ein generelles Verbot von Fracking einzusetzen! Schiefergas ist keine Option für die Energieversorgung der Zukunft, sondern eine umweltfeindliche und kurzlebige Technologie, die unsere Wasserreserven und die Natur gefährdet.

Machen Sie mit!
Schreiben Sie an Bundeskanzlerin Merkel, Umweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler und fordern Sie ein Fracking-Verbot. Empfehlen Sie die Aktion Ihren Freunden weiter! Verbreiten Sie die Aktion in Ihrem sozialen Netzwerk

Hier geht’s zur Onlineaktion: http://umweltinstitut.org/energie--klima/allgemeines-energie--klima/fracking-verbieten-1092.html

Campact

200.000 gegen Wasserprivatisierung!?
22.02.2013

Wow: Innerhalb von nur 48 Stunden haben schon 137336 Menschen unseren Appell gegen eine neue EU-Richtlinie unterzeichnet, die viele Kommunen mit einer Privatisierung ihrer Wasserversorgung bedroht. Städte und Kommunen sollen in Zukunft unter bestimmten Bedingungen gezwungen sein, ihre Wasserversorgung europaweit auszuschreiben. Ein Einfallstor für internationale Wasserkonzerne, die auf hohe Renditen hoffen. Welche fatalen Folgen die privatisierte Wasserversorgung hat, zeigen Beispiele aus vielen Metropolen: Der Preis explodiert, die Qualität sinkt.

In den nächsten Wochen wird in der EU über die Richtlinie entschieden. Die Bundesregierung und der zuständige Wirtschaftsminister Rösler haben sich bislang noch nicht offiziell dazu positioniert - und bei CDU/CSU und selbst bei vielen FDP-Politiker/innen wachsen die Zweifel. Diese wollen wir verstärken - mit mindestens 200.000 Unterschriften unter unserem Appell! Gerade im Wahljahr haben wir Chancen, die Regierung noch zu überzeugen. Doch das gelingt nur mit Ihrer Hilfe.

Unterzeichnen Sie unseren Appell an Rösler, Merkel und Seehofer:
https://www.campact.de/wasser/appell/teilnehmen/?_mv=2p79hjp7yYix0sMC6fsv3B

Bislang ist die Wasserversorgung in Deutschland überwiegend in öffentlicher Hand. Und das funktioniert gut: Wasser aus der Leitung ist günstig - und an den allermeisten Orten in sehr guter Qualität verfügbar. Doch der französische EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier fordert mehr Wettbewerb und will den Bereich der Wasserversorgung stärker für private Konzerne öffnen. Denen geht es beim Geschäft mit dem lebensnotwendigen Gut jedoch nicht primär um das Wohl der Menschen, sondern um Profit.

Barniers "Konzessionsrichtlinie" setzt vor allem Kommunen unter Druck, die die Wasserversorgung in ihre Stadtwerke eingebunden haben. Sie wären künftig gezwungen, ihre Wasserversorgung europaweit auszuschreiben - und unter den scharfen EU-Wettbewerbsregeln auch an Konzerne zu vergeben, selbst wenn sie dies gar nicht wollen. Ausgenommen sind nur rein kommunale Betriebe, die den Hauptteil ihres Umsatzes lokal erwirtschaften. Als Ausweg bliebe den Stadtwerken deshalb nur, die Wassersparte auszugliedern. Doch das ist aufwendig und teuer. Die EU-Richtlinie greift damit massiv in die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen ein.

Eine Europäische Bürgerinitiative macht mit bereits über eine Million Unterstützer/innen Druck auf die EU-Kommission, ihre Pläne aufzugeben. Mit unserem Appell an die Bundesregierung nehmen wir die Richtlinie von einer zweiten Seite in die Zange.

Deutscher Bundestag
08.03.2013

299 Abgeordnete sind der Ansicht, dass WASSER KEIN MENSCHENRECHT ist und stimmten FÜR den Ausverkauf UNSERES Wassers an Konzerne... (CDU/FDP)

75 Abgeordnete interessiert dieses Thema nicht...
124 Abgeordnete haben keine Meinung zu diesem Menschenrecht (SPD)
122 Abgeordnete haben gegen die Privatisierung UNSERES Wassers gestimmt... (Grüne und Linke)

Wessen Interessen unsere VolksverTRETER wirklich vertreten, kann deutlicher kaum demonstriert werden...

Link, wer wie gestimmt hat
http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/liste/2013/20130228_wasser2.pdf

Darauf freue ich mich!
Am 24.03.2013 habe ich um 16.00 Uhr eine Veranstaltung in Didi Hallervordens „Schlossparktheater“ in Berlin. Es wird wieder die erfolgreiche Mischung aus Lesung, Vortrag und Gesprächsrunde mit dem Publikum, Thema der Titel meines Buches „Was mir immer wieder auf die Beine hilft“.
Ich würde mich freuen, viele von Euch dort zu treffen!

Bis dann, bleibt schön gesund

Barbara

22.02.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
diese Pressemitteilung des Vereins „Leben bewahren e. V.“  bringt es auf den Punkt!

Pferdefleisch -  wo liegt der wirkliche Skandal?
19.02.2013

Pressemitteilung Leben bewahren

Hört auf, Fleisch zu essen!

Pferd nein – Rind ja, ist das nicht schizophren?

„Natürlich müssen Lebensmittel richtig deklariert werden, aber warum jetzt diese regelrechte Hysterie um falsch deklariertes Pferdefleisch? Werden hier nicht schizophrene Züge unserer Gesellschaft sichtbar? Besteht der eigentliche Skandal nicht darin, dass wir zwar keine Pferde, Hunde und Katzen essen wollen, andere Tiere aber schon?“
So kommentierte Tierarzt Dr. Hansjörg Schilling, Vorstandsmitglied des Vereins Leben bewahren zum Schutz von Umwelt, Natur und Tieren und ihrer Rechte international, den aktuellen EU-weiten Pferdefleischskandal.
„Wo liegt denn hier der Unterschied? Schweine, Rinder, Hühner, Schafe, Enten und alle anderen so genannten „Nutztiere“ sind genauso feinfühlende, edle Tiere wie Pferde. Auch diese Tiere freuen sich, wenn wir Menschen ihnen liebevoll begegnen. Auch sie kann man streicheln, nicht nur Pferde, Hunde oder Katzen. Alle Tiere haben Charakter und Persönlichkeit, sie alle haben ein Recht auf Leben und Freiheit! Nicht nur bei Pferden sollten wir aufschreien, wenn es darum geht, Fleisch zu essen!"
Rind ja, Pferd nein – die Suche nach illegal verarbeitetem Pferdefleisch beschäftigt derzeit die Behörden in ganz Europa. Französische Produzenten hatten offensichtlich Pferdefleisch illegal als Rindfleisch deklariert und weiterverkauft. Im Eilzugstempo verbreitete sich der Skandal von Großbritannien über die EU, jetzt sollen groß angelegte Gentests in allen Mitgliedsstaaten die heimlich untergeschobenen Fleischbrocken entlarven. Europol wurde eingeschaltet, man spricht von kriminellen Banden und der Spitze eines Eisbergs – ein riesiger Fleischskandal könnte sich abzeichnen.
Den eigentlichen Skandal sieht Hansjörg Schilling allerdings nicht im undeklarierten Pferdefleisch: „Es lässt sich für mich nicht in Worten ausdrücken, wie erbärmlich und charakterlos wir uns den Tieren gegenüber benehmen. Das millionenfache Leid aller anderen gequälten und geschlachteten Tiere lässt uns offensichtlich völlig kalt, und wir regen uns nur darüber auf, wenn die Täter durch Falschdeklaration eines Teils ihrer Opfer ihren Profit noch erhöhen. Wenn man den Tätern wirklich erfolgreich das Handwerk legen will, sollte man das Geld, statt Millionen für die geplanten Gentests auszugeben, lieber zur Verbesserung des Tierschutzes investieren und vor allem die jüngsten Ereignisse zum Anlass nehmen, mit dem Fleischessen ganz Schluss zu machen!“

Nähere Information: www.leben-bewahren.org

Vier Pfoten e. V.

Bundesrat knickt vor Agar-Lobby ein / VIER PFOTEN: Neues Tierschutzgesetz schützt Tierquäler
01.02.2013

Der Bundesrat hat heute Vormittag die Tierschutznovelle gebilligt und damit eine große Chance für mehr Tierschutz in Deutschland endgültig verspielt, kritisiert VIER PFOTEN. Mit dem neuen Gesetz ist der Schenkelbrand bei Pferden und die schmerzhafte betäubungslose Kastration von Ferkeln noch jahrelang erlaubt. Zentrale Forderungen des Tierschutzes, wie z.B. das Klagerecht für Tierschutzorganisationen, ein Wildtierverbot im Zirkus, ein Verbot der Pelztierhaltung oder das Klonverbot für Nutztiere wurden in der Novelle nicht berücksichtigt. VIER PFOTEN fordert nun die Bundesländer dringend dazu auf, in Eigeninitiative auf Länderebene Verbesserungen durchzusetzen.
„Es ist beschämend, dass in Deutschland nicht mal minimalste rechtliche Verbesserungen im Tierschutz eine Chance haben. Das neue Gesetz muss als Kniefall vor der starken landwirtschaftlichen Lobby gesehen werden. Wir appellieren daher an alle Bundesländer, jetzt selbst aktiv zu werden und der Bundesregierung zu zeigen, dass Tierschutz in Deutschland sehr wohl möglich ist“, so Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. Rheinland-Pfalz kündigte bereits an, künftig für Zuchtpferde mit Schenkelbrand keine staatliche Anerkennung mehr zu geben. Außerdem will das Land ein Klagerecht für Tierschutzverbände erarbeiten.

WELT

Tierschützer muss Jagd auf Grundstück nicht dulden
05.02.2013

Ein Tierschützer muss die Jagd auf seinem Grundstück nicht hinnehmen, auch wenn dieses der generellen Jagdpflicht unterliegt. Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem Eilverfahren entschieden. Der 19. Senat trage damit der Auffassung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte Rechnung, teilte der Verwaltungsgerichtshof in München am Dienstag mit. Nach Auffassung der Europa-Richter verstoße die gesetzliche Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft für einen Grundeigentümer, der die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt, gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).

Abschaffung der Jagd e. V.

Schüsse auf Pferde, Autos, Menschen: Was Jäger verwechseln
02.02.2013

Stellen Sie sich vor, Sie sind daheim in Ihrem Wohnzimmer und decken die Kaffeetafel für Ihre Familie. Plötzlich hören Sie einen lauten Knall – eine Gewehrkugel zertrümmert die Fensterscheibe und schlägt neben Ihnen in die Wand ein. - Sie meinen etwas gibt es nicht? Genau dies geschah letzte Woche im thüringischen Bickenriede: Während sich ein Ehepaar in seinem Wohnzimmer aufhielt, schlug eine Kugel durch die Glasscheibe der Tür ein. Es soll sich um einen Querschläger aus einer Jagdwaffe handeln. (Thüringer Allgemeine, 1.2.2013).

Jäger-Geschosse durchschlagen nicht nur Wohnzimmerscheiben, sondern auch Autoscheiben:
So wurde ein französischer Autofahrer durch eine Jägerkugel getötet. Ein Jäger hatte eigentlich auf ein Wildschwein geschossen. Doch die Kugel prallte ab, schlug durch das Fahrerfenster und traf den Autofahrer in den Kopf. (thelocal.fr, 28.1.2013).

"Autofahrerin durch Schuss am Arm verletzt", titeln die Lübecker Nachrichten am 24.1.2013. Während der Fahrt im Kreis Rendsburg-Eckernförde habe ein Projektil die Scheibe der Fahrertür und anschließend den Oberarm der 45-Jährigen durchschlagen.

In letzter Zeit häufen sich Jagdunfälle, bei denen Jäger Pferde auf der Weide, Menschen, Häuser und Autos mit Wildtieren »verwechseln«:

Nachdem ein Jäger bei einer Treibjagd in Niederösterreich unter Alkoholeinfluss einen jungen Mann erschossen hat, fordert der Österreichische Tierschutzverein "angesichts des explosiven Gemisches aus Alkohol und mangelnder psychologischer Eignung" erneut eine Null-Promille-Grenze bei der Jagdausübung sowie eine verpflichtete psychologische Verlässlichkeitsprüfung. Dies berichtet die Wiener Zeitung am 22.1.2013.

"60-Jähriger bei Jagd auf Wildschweine erschossen", titelt welt.de am 20.1.2013. Demnach wurde ein 60-jähriger Jäger bei einer Treibjagd auf Wildschweine im Neckar-Odenwald-Kreis von einem Kollegen mit einem Wildschwein verwechselt und tödlich getroffen.

Ein Jäger hat bei einer Fasanenjagd statt eines Fasans einen Jagdkollegen getroffen. (Kleine Zeitung am 10.1.2013)

»Jäger schießt auf Fuchs und verletzt Mann« (Welt.de, 2.1.2013)

»Jäger nach Schuss auf Auto festgenommen« (Südkurier, 31.12.2012)

Jäger statt Hasen getroffen: »Jagdkollegen angeschossen - Unfall bei der Hasenjagd«, titelt die Main Post am 19.12.2012.

Treiber mit Wildschwein verwechselt und erschossen: Bei einer Treibjagd auf Wildschweine erschoss ein Jäger statt eines Wildschweins aus Versehen einen Treiber (Main Post online, 8.12.2012).

Statt Wildschwein Jäger getroffen: Bei einer Treibjagd wurde ein Jäger verletzt. (Kleine Zeitung, 4.12.2012)

»Jäger treffen Auto mit Querschläger« (Südwestpresse, 16.11.2012). Bei einer Drückjagd auf Wildschweine die Scheibe einer 54-jährigen Autofahrerin von einem Projektil zerschossen.

»Jäger erschießt Fohlen statt Wildschwein« (ORF, 15.11.2012)

«Schuss trifft Überlandbus: Jagdunfall« (Kieler Nachrichten am 14.11.2012). Vier Kugeln schlugen in die Frontscheibe ein.

»Spaziergänger bei Treibjagd angeschossen« (ORF, 11.11.2012)

»Jäger schoss durch Wohnungswand« (Kleine Zeitung, 6.11.2012). Ein Mann wurde durch Schüsse aus dem Schlaf geschreckt - eine Kugel schlug nur 10 Zentimeter neben dem Bett ein.

»Auf Wildschweine gezielt: Jäger erschoss Pferd«, titelt die Kleine Zeitung am 31.10.2012.

»Jäger zielen auf Wildschweine und beschießen Radfahrer« (Ostsee-Zeitung, 18.10.2012)

Jäger traf Schlafzimmer: Beim Schuss auf ein Reh traf ein Jäger das Haus eines Ehepaares. (www.oe24.at, 8.10.2012)

»Jäger hält Mann mit Abfallsack für Wildschwein und schießt« (BLICK Schweiz, 6./7.10.2012). Einer der Jäger wird mit folgenden Worten zitiert: »Er klang wie ein nach Luft schnappendes Wildschwein! Es ist zu 80 Prozent seine Schuld, er versteckte sich.«

Lesen Sie die Dokumentation „Menschen als Jägeropfer – Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen:

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html

Schluss mit der Hobbyjagd!

Das Durchschnittsalter der deutschen Hobby-Jäger liegt bei weit über 50 Jahren, in vielen Gegenden gar bei 57 oder 58 Jahren. Bei Soldaten und Polizisten gibt es Altersgrenzen für den Umgang mit Waffen. Nur die Jäger dürfen bis ins Greisenalter hinein Waffen tragen und damit rumballern! Müsste nicht aus Sicherheitsgründen ein Höchstalter für Waffenträger festgesetzt werden?
„Schusswaffen gehören nicht in die Hände von Freizeitjägern, die diese völlig unkontrolliert benutzen können“, so Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. „Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird!“

Machen Sie mit bei der online-Aktion: Novellierung der Jagdgesetze JETZT!

http://www.abschaffung-der-jagd.de/action/novellierungderjagdgesetzejetzt.html

Damit ihr wisst, was Ihr von den Grünen zu halten habt:

Ulrike Höfken für Kirrjagd
01.02.2013

Streit um Wildschweinjagd: Tierschützer kontra Jäger

Tierschützer im Land fordern ein Verbot der sogenannten Kirrjagd, bei der Wildschweine durch Futter angelockt und dann geschossen werden. Die Tierfreunde stehen mit ihrer Forderung allein auf weiter Flur. Auch die Landesregierung ist gegen ein Verbot.

Dass die meisten Tierschützer der Jagd und den Jägern eher kritisch gegenüberstehen, ist nichts Neues. Bei dem Streit, der seit einigen Tagen in Rheinland-Pfalz zwischen dem Landestierschutzbeirat und dem Jagdverband tobt, geht es aber gar nicht um generelle Bedenken gegen die Jagd und die Jäger.
Helmut Stadtfeld, Vorsitzender des 13-köpfigen Expertengremiums, das die Landesregierung in Tierschutzfragen berät, ist gegen die Kirrjagd. Dabei werden Wildschweine durch Mais oder Getreide angelockt, um sie dann besser schießen zu können.
Dem Tierarzt Stadtfeld geht es dabei gar nicht mal um die Art und Weise, wie die Jäger die Tiere erlegen. Vielmehr sieht er in Lockfütterung den Grund, warum sich die Wildschweine trotz der intensiven Bejagung weiter vermehren. Durch die Kirrung sei "in vielen Revieren der Tisch für unser Schwarzwild ganzjährig reich gedeckt", sagt Stadtfeld, der scharf gegen die Jäger schießt: Die Lockfütterung durch manche Revierinhaber lasse nur den Schluss zu, dass es ihnen "überhaupt nicht darum geht, die Schwarzwildpopulation zu senken, sondern im Gegenteil dafür zu sorgen, dass stets genügend Schwarzkittel da sind. Deren Bejagung ist nun mal ein faszinierendes Erlebnis", hat der Tierschützer jüngst in der Rheinischen Bauernzeitung geschrieben. Und wegen der seiner Meinung nach durch die Lockfütterung verursachten Wildschweinschwemme komme es auch häufiger zu Verkehrsunfällen und Wildschäden. Auch wachse die Gefahr, dass Seuchen in Hausschweinebestände eingeschleppt würden.
Nicht verwunderlich, dass die derart angeschossenen Jäger zurückschießen. Von einer ungehemmten Vermehrung durch die Lockfütterung könne gar keine Rede sein, sagt Erhard Bäder, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes. Außerdem würden die Tiere nur durch eine sehr geringe Menge Mais oder Getreide angelockt. Bereits im November schrieb der aus Ließem (Eifelkreis Bitburg-Prüm) stammende Präsident des Landesjagdverbandes, Kurt-Alexander Michael, an Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Grüne), um sich gegen ein schon damals von Stadtfeld ins Gespräch gebrachtes Verbot der Kirrjagd zu wenden. Es scheint, als habe er sie überzeugen können. Denn Höfken stellt sich gegen den Tierschutzbeirat und spricht sich gegen ein Verbot der Kirrjagd aus. Sie begrüße zwar, dass der Beirat "ein Augenmerk auf die Problematik der Schwarzwildbejagung und die Zunahme der Wildschweinbestände" hat, doch seit 2005 sei das Kirren auf ein "sinnvolles Maß" beschränkt", sagte Höfken unserer Zeitung. Vor acht Jahren wurden in einer Landesverordnung das Füttern von Rot- und Schwarzwild verboten und das Kirren reguliert. "Bedauerlich ist, dass es durch das undisziplinierte und uneinsichtige Verhalten einiger Jäger immer wieder zu Verstößen gegen die Landesverordnung kommt", kritisiert Höfken, die sich für stärkere Kontrollen der Jagdbehörden ausspricht. Dieser Meinung ist auch der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau. Viele Landwirte und Winzer leiden unter extremen Schäden durch die Wildschweine. Die Kirrung völlig zu verbieten, wie das der Tierschutzbeirat vorschlägt, sei falsch. Nur durch die Einzeljagd an ordnungsgemäßen Kirrstellen könne den stetig steigenden Schwarzwildbeständen entgegengewirkt werden, so der Verband. Stadtfeld kritisiert, dass Höfken sich dem Druck der Jäger gebeugt habe und nur auf das Fütterungsverbot setze. Dessen Einhaltung könne in großen Jagdrevieren gar nicht flächendeckend überprüft werden.

Bei der Kirrjagd handelt es sich um eine Jagdmethode, bei der Wildschweine mit Mais oder Getreide angelockt und dann gezielt geschossen werden. Jäger verteidigen diese Lockfütterung damit, dass es sich um eine uralte Methode handele, durch die es möglich es, die Tiere an den Kirrstellen nach Alter, Geschlecht und Konstitution auszuwählen und gezielt zu erlegen.

Trierischer Volksfreund, 30.1.2013

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-Streit-um-Wildschweinjagd-Tierschuetzer-kontra-Jaeger;art806,3420997

Buchvorstellung

"Wenn der Himmel seine Augen verschliesst" von Caroline Waggershauser

Caroline Waggershauser hat mich gebeten, ihr Buch vorzustellen, was ich hiermit gern tue. Sie schreibt:

Liebe Frau Rütting,

endlich stehen die Internet- als auch die Facebook-Seite zu meinem Buch "Wenn der Himmel seine Augen verschliesst".

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die beiden untenstehenden Links auf Ihre Webseite setzen könnten. Das Buch muss unbedingt herumkommen. Dabei geht es mir nicht um Ruhm oder Eitelkeit, sondern darum, dass die Bürger und vor allem die Politiker sich darüber bewusst werden, dass jeder von uns den Stierkampf und die Volksfeste mit Stieren, Kühen und Kälbern finanziert.

Auch wenn Brüssel stets entrüstet von sich weist, dass die EU-Politik indirekt den Stierkampf unterstützt, tut sie es doch, indem sie den Kampfstierzüchtern in Portugal, Frankreich und Spanien saftige Subventionen zukommen lässt.

Was wiederum auch bestritten wird. Doch die jeweiligen Regierungen akzeptieren, dass diese Kampfstierzüchter ihre Tiere als "Mutterkühe" deklarieren und so erhalten sie noch immer aus Brüssel die pro-Kopf-Prämien als auch Gelder für die Weidehaltung.

Das Buch handelt aber nicht nur von Stierkampf, sondern natürlich auch von anderen Tieren, in deren Pflege, Rettung oder Vermittlung ich verwickelt bin. Mal lustig, mal nicht so lustig.

http://www.wenn-der-himmel-seine-augen-verschliesst.de/autorin.html

 

Rettet den Regenwald e. V.

Malaysia opfert seine Elefanten für Palmöl
01.02.2013

Aus Malaysia erreichte uns in dieser Woche eine bestürzende Nachricht: Im Bundesstaat Sabah auf der Insel Borneo wurden in den letzten vier Wochen 14 Borneo-Zwergelefanten vergiftet. Arbeiter einer Ölpalmplantage sollen Rattengift ausgelegt haben, um die Elefanten daran zu hindern, die Früchte der Palmen zu fressen.
Doch verantwortlich ist vor allem Sabahs Premierminister Musa Aman, der immer mehr Konzessionen in Regenwaldgebieten vergibt, damit dort Monokulturen aus Ölpalmen wachsen - nicht selten zu seinem eigenen Vorteil.
Fordern Sie Malaysias Regierung und Sabahs Premierminister auf, die Vernichtung der Regenwälder sofort zu beenden und die seltenen Borneo-Zwergelefanten zu schützen.

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Aktion:https://www.regenwald.org/aktion/905?ref=nl&mt=1516

Mail von Peter Arras

Volksbelustigung auf vietnamesisch: Schwein bei vollem Bewusstsein in zwei Teile gehackt
08.02.2013

http://asiaforanimals.com/coalition-voice/brutal-festival-at-nem-thuong-village-vietnam

Bitte zuvor aufgeführten Link öffnen!

Zwar stirbt dieses Schwein sicherlich rascher, als jährlich ca. 500 Mio. fehlbetäubte Schweine in unseren Akkord-Schlachthöfen in Deutschland, die oft bei vollem Bewusstsein auch noch im Brühbad landen (sog. Matrosen laut Schlächtersprache), dennoch ist die Belustigung der pervers-sadistischen Bevölkerung in Vietnam, bei diesem Massaker zuzusehen (auch Kinder) ein Skandal, den wir anprangern und bekämpfen müssen.

Das "Monster der Evolution" muss gezähmt und ethisch kultiviert werden!

Deshalb: Bitte Link öffnen, Film ansehen, protestieren und verbreiten!

Es ist die Pflicht eines jeden, dem es um allumfassende Ethik geht! Niemand hat das Recht, sich vor diesen fatalen Tatsachen zu verschließen. Es geschieht im Hier und Jetzt, im 21. Jahrhundert, auf derselben Welt, in der wir alle zu leben gezwungen sind. Das kann niemanden gleichgültig sein. Wir müssen es nur ansehen, diese Tiere müssen es ertragen, wobei es uns nicht nur um die Qual an sich geht, sondern auch um den demütigenden Faktor, der dabei mitspielt. Solange so was gemacht wird und gemacht werden darf, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass die globale Gesellschaft an tier- und mitweltethischen Direktiven kein Interesse hat.

Mir fällt wieder der schöne alte Witz ein: Zwei Sterne treffen sich. Sagt der eine: Du siehst aber schlecht aus! Darauf der andere: Ich hab homo sapiens! Erwidert der erste: Ach das hatte ich auch mal, das geht vorüber!

Eigentlich schade, dass der Komet an der Erde vorbei gerast ist. Er hätte doch den homo sapiens abholen können, nur den – Natur und Tiere würden aufatmen!

Barbara

P.S. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland e.V.) hat Dr. Ruediger Dahlke den Preis für das beste Sachbuch aberkannt, obwohl er auf der Veggie-World für sein Buch „PEACEFOOD“ die meisten Stimmen erhielt. Warum wohl?.

05.02.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

eine eilige Sondermeldung:

Wie Ihr vielleicht schon wisst, wählt der Vegetarierbund Deutschland bis zum 11.02.2013 das „Sachbuch des Jahres 2013“. Unter
https://de.surveymonkey.com/s/sachbuch2013nl?c=1.7c.po0.64c.q7195seer3 sind 35 Kandidaten nominiert. 
Bitte vergesst nicht, Eure Stimme abzugeben. Die Siegerehrung findet am Sonntag, 17.02.2013 auf der Veggieworld in Wiesbaden statt.

Herzliche Grüße

Barbara

Mit Jill Robinson bei einer Veranstaltung im April 2008 in München

20.01.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
was für ein glücklicher Tag! Jill Robinsons Projekt zur Rettung der Mondbären ist nicht länger gefährdet und ein sensationelles Video zeigt, wie liebevoll Gorillas mit ihren menschlichen Verwandten umgehen, wenn man ihnen Respekt zollt und ihnen ihren Lebensraum lässt.

Ihr erinnert Euch:

Im Herbst letzten Jahres war Jill Robinson, Gründerin von “Animals Asia” in ganz Europa unterwegs, um wie immer unermüdlich auf das Leiden der Mondbären aufmerksam zu machen, die immer noch vor allem in China und Vietnam entsetzlich dahin vegetieren müssen, lebenslang in einen engen Käfig gesperrt, ein Metallrohr in der Gallenblase, durch die ihnen die Galle abgezapft wird – zum angeblichen Wohl der Menschen als Medizin und  Potenzmittel.
Die Rettungsstation in Vietnam sollte geschlossen werden, weil eine Straße durch das Gelände geplant war. Unsere zig-tausenden Petitionen an die Verantwortlichen in Vietnam haben Wirkung gezeigt - Rettungsstation und Bären dürfen bleiben.

Es folgt eine kurze Beschreibung der Ziele von Animals Asia und ein Auszug aus Jills Dankesbrief an uns alle.

17 January 2013

Animals Asias work focuses on three major programmes:

End Bear Bile Farming       
Animals Asia works to end the barbaric bear bile trade, which sees over 10,000 bears – mainly moon bears but also sun bears and brown bears – kept on bile farms in China, and around 2,400 in Vietnam.

Cat and Dog Welfare          
Animals Asia works to end the trade in dogs and cats for food in China, and lobbies to improve the welfare of companion animals and promote humane population management.

Zoos and Safari Parks        
Animals Asia campaigns for an end to abusive animal practices in zoos and safari parks in China, and works closely with governing authorities to improve animal management and increase awareness of the welfare needs of captive animals.

Vietnam bear sanctuary saved from eviction

Animals Asia’s Vietnam bear rescue centre has been saved from the eviction threat that has been hanging over it since 5 October 2012. A communiqué issued by the Vietnamese government confirms that Prime Minister Nguyen Tan Dung has concluded that the rescue centre’s operation should be maintained, and that construction on the project’s second phase should continue.

This decision ensures that the 104 bears living at the centre that have been rescued from the bile industry will stay, 77 local Vietnamese staff keep their jobs, and Animals Asia who fund and operate the centre will not suffer the financial losses of US $2 million as previously feared.

Animals Asia is a charity that is devoted to ending the barbaric practice of bear bile farming and improving the welfare of animals in China and Vietnam. The Vietnam Bear Rescue Centre, located inTamDaoNational Park, is dedicated solely to the rescue of previously farmed bears inVietnam.

Jill Robinson MBE, Founder and CEO, Animals Asia commented:

“Our priority has been to rehabilitate these bears after their years of trauma from being locked up in small cages and milked for their bile. If we had been forced to relocate it would have had a terrible impact on their wellbeing. We want to sincerely thank the tens of thousands of supporters from around the world who wrote letters, sent e-mails and signed petitions calling for the eviction to be stopped.”

Unten einige der geretteten Mondbären

 

Hier der Link zu den Gorillas – bitte unbedingt ansehen!

http://www.youtube.com/v/1eXS0o6r-Wk&rel=0&hl=en_US&feature=player_embedded

Ich denke, Ihr werdet Euch mit mir freuen!

Barbara

15.01.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,
das neue Jahr begann mit einem Geschenk für mich, das mich sehr glücklich macht. Eine Frau, Birgit S., schreibt mir:

Sehr geehrte Frau Rütting,
seit April 2012 habe ich hohen Blutdruck Höchstwerte (192/137)und im Dezember stellte man bei mir Verkalkung des li. Herzkranzgefäßes fest.
Am 10.01.2013 soll ich einen Stent bekommen.
Wie als wäre es Bestimmung sah ich Sie im Fernsehen und schaute mir im Internet Ihre Bücher an und bestellte mir sofort das Buch " Was mir immer wieder auf die Beine hilft". Natürlich las ich es nicht gleich sofort, da war die Arbeit Weihnachtsvorbereitungen usw.
Vor 2 Wochen las ich endlich das Buch u. mache seitdem die Knoblauch-Zitronenkur und siehe da mein Blutdruck ist wieder normal 110/78(128/82jetzt der Höchstwert)und ich fühle mich bestens. Natürlich mach ich noch ne zweite Kur!
Am Montag gehe ich zum Hausarzt und bespreche mit ihm die Absage des Termins in der Herzklinik 100 %tig.
Ich wollte mich bei Ihnen dafür ganz herzlich bedanken und Ihnen sagen:
"Schön das es Sie gibt"  Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Birgit S.

Albert-Schweitzer-Stiftung

Wahlprüfsteine Niedersachsen
23.12.2012

Bitte unbedingt lesen und bei allen Wahlen berücksichtigen!!!

Am 20.01.2013 wird in Niedersachsen gewählt. Wir haben die Parteien befragt, wie sie zu grundlegenden Forderungen stehen. Das Ergebnis: die Parteien sind sich gar nicht so ähnlich, wie man manchmal meint.
Mehr: http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/wahlpruefsteine/tierschutz-in-der-landtagswahl-niedersachsen-2013

Animal Trust

Eine mail macht Furore, nicht nur in der Schweiz – das mutige  leidenschaftliche Plädoyer für den Tierschutz  der Präsidentin von „Animal Trust“, Katharina Büttiker.
Hier ein Auszug:

21.12.2012

Sehr geehrte Bundesrätinnen und Bundesräte
Sehr geehrte Ständerätinnen und Ständeräte
Sehr geehrte Nationalrätinnen und Nationalräte

Als Präsidentin von Animal Trust (www.animaltrust.ch) und gemäß unserem Credo sehe ich mich in der Pflicht, den Damen und Herren des Parlamentes zu schreiben. Es gibt kein schönes Mail. Von allen Seiten erreichen mich schreckliche Berichte unserer Gönner und vieler Schweizer Bürger in Sachen Tierschutz.

Es ist Weihnachtszeit, leise rieseln die Moneten. Was ist mit der Schweiz geschehen. Das Land voller warmherziger, gebildeter Menschen mit Geist, Witz und Herzensbildung ist nicht mehr zu erkennen. Seelenloser Politprofit-Geist macht sich breit. Ich würde Sie herzlich bitten, doch zu den alten Werten zurück zu finden…

…So viel Seelenkälte, Geldgier, Eitelkeit und Lobbyismus unserer Volksvertreter, wie in den vergangenen Abstimmungen für unser Mitgeschöpf Tier zu beobachten war, ist nicht zu übertreffen.

Die Schweiz, das Land, das von Milch und Honig, von Uhren und Schokolade überfließt, das die Fremden mit Glocken- und Almgeläute am Flughafen begrüßt! Dieses Land läuft über von einer Masse aus Leid, Elend, Blut, gebündelt in Pelz von lebendig gehäuteten Tieren: Nerzen, Mardern, Hunden usw.
Von Schlangenhäuten, die von anderen Geschöpfen – wie uns – lebendig, unter maßloser Folter gestohlen wurden.
Von leidvoll erzeugter, krankhafter Gänseleber, die durch Zwangsstopfen immobil gemachter Geschöpfe angezüchtet wird…

…Ich bitte die im Parlament vorhandenen Humanisten dringend – im Interesse des Landes – endlich laut und deutlich ihrer Stimme Nachdruck und Gehör zu verschaffen.

Besinnliche, nachdenkliche Weihnachten
Ihre Katharina Büttiker
Präsidentin ANIMAL TRUST

Man darf gespannt sein auf die Reaktion der  Damen und Herren.

Vegetarierbund Deutschland e. V.

Europas erster vegetarischer Ärztekongress
23.12.2012

Deutschlands Ärzte haben aus unserer Sicht ein großes Wissensdefizit, was die vegetarische Ernährung anbelangt. Das wollten wir ändern und haben einen ersten Schritt gemacht. Mit großem Erfolg. Sehen Sie sich dazu auch unser Video an.
Mehr unter: http://www.vebu.de/aktuelles/veranstaltungen/vergangene-veranstaltungen/1495-konferenz-vegetarische-ernaehrung-und-medizin?utm_source=newsletter12-12-23&utm_medium=email&utm_campaign=vegmed

Gute Vorsätze für 2013
23.12.2012

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen etwas Bestimmtes vor, beispielsweise mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder sparsamer zu sein. Was nehmen sich Veggies vor? Wir haben nachgefragt.
Hier weiterlesen: http://www.vebu.de/aktuelles/news/1499-gute-vorsaetze-fuer-2013?utm_source=newsletter12-12-23&utm_medium=email&utm_campaign=vorsaetze2013

Skandalös: Tierquäler in Amt und Würden – Helden wie Paul Watson auf der Flucht
Neues von Paul Watson – ein tolles Interview.

"Meine Mission ist einfach" – Interview mit Paul Watson
24.12.2012

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2012%2F12%2F24%2Fa0045&cHash=fcfe439e3903d14a81ec29674ea55a49

Paul Watson
Geboren: 1950, Toronto, Kanada Leben: Greenpeace-Mitglied Nummer 007, 1977 Gründung von Sea Shepherd (Organisation geht radikal gegen Walfänger vor) Titel: "Umweltheld des 20. Jahrhunderts" (Time Magazine), eine von "50 Personen, die die Welt retten können" (Guardian), "Ökoterrorist" (Greenpeace) Flucht: Auf Gesuch Costa Ricas im Mai in Frankfurt festgenommen. Kaution gezahlt, untergetaucht.

Pressemitteilung von Claudia Ludwig 
       
Claudia Ludwig moderiert wieder eine Tiervermittlung
Am Samstag, 22.12.2012, erscheint erste Ausgabe von „Claudia Ludwigs Tiervermittlung“ auf www.tiervision.de.

Claudia Ludwig, ehemalige Moderation der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“, ist wieder da und präsentiert ab sofort die neue Web-TV-Sendung „Claudia Ludwigs Tiervermittlung“ auf www.tiervision.de.
Nach Ludwigs Abschied beim WDR-Fernsehen Ende April diesen Jahres gab es lautstarke Proteste tausender Zuschauer, Tierfreunde und Tierschützer, die sich gegen die Ablösung der beliebten Moderatorin richteten. Eine Flut von Beschwerdebriefen und E-Mails sowie verschiedene Protestaktionen wie z.B. sogar eine Demo in der Kölner Innenstadt waren die Folge, blieben jedoch an den entscheidenden Stellen ungehört.
Zum Jahresende ist die engagierte Journalistin wieder da und hat ihren Einsatz für Tiere und Tierschutz auf ein anderes und ganz besonders geeignetes Medium verlegt: ins Internet. Ab  dem 22.12.2012, steht  die Pilotfolge von  „Claudia Ludwigs Tiervermittlung“ im Netz, zu finden unter www.tiervision.de. Und im neuen Jahr wird diese Sendung dann regelmäßig auf www.tiervision.de zu sehen sein.
Neben der Sendung „Claudia Ludwigs Tiervermittlung“ konnte die Moderatorin auch für vier Ausgaben und aktuelle Tierschutz-Themen der Talkshow „Frei nach Schnauze“ gewonnen werden. Auch die werden im neuen Jahr unter www.tiervision.de im Internet zu sehen sein.

Wir freuen uns und gratulieren!

Entsetzliche Zustände für Hunde in Thailand – wer kann helfen?

Tierhilfsnetzwerk Europa e. V.

Hundehölle Thailand - Bitte schaut nicht weg!
30.12.2012

Liebe Freunde und Unterstützer, an dieser Stelle möchten wir eine Sammlung unterstützen, damit der nächste Besuch von den deutschen Tierschützerinnen Ulrike Brunner und Claudia Peters (am 27.02.2013) nach Thailand mit ausreichend Sach- und Geldspenden gesichert wird. Dort steht den Tierschützern ein Tierarzt zur Verfügung der jedoch nur arbeiten kann wenn die notwendigen Utensilien und Medikamente besorgt oder mitgebracht werden können.
Wir freuen uns sehr über jede Form der Unterstützung für die Streuner in Thailand! Vielen Dank

Hundehölle Thailand

Helft uns mit die Welt für diese Hunde ein klein wenig lebenswerter zu machen. Die Tierhilfe KowaNeu e.V. möchte auch hier versuchen zu helfen. Es werden dringend Spenden für Futter und Medizin benötigt!

Ansprechpartnerin: Ulrike Brunner Email: ulrike@hundefleischhandel-thailand.de
Facebook Seite: https://www.facebook.com/events/448260735196211/

Die geretteten Hunde benötigen dringend unsere Hilfe! Bitte unterstützen Sie uns!

In Thailand werden täglich Hunde, die auf den Straßen gefangen wurden (nicht nur Straßenhunde, auch Hunde die in Familien leben!), zusammengepfercht in kleinen Drahtkäfigen, in denen sich die Hunde nicht bewegen können, über die Grenze nach Laos geschafft, um als lebende Nahrung - während mehrerer Tage in glühender Sonne, ohne Wasser und ohne Nahrung - nach Vietnam transportiert zu werden. Dieser Handel ist illegal und doch ein florierendes Geschäft. Viele fragen sich jetzt, warum wir deshalb eine Gruppe gründen - in der ganzen Welt werden Tiere gegessen - warum also nicht auch Hunde?!
Die Antwort ist einfach: Die Hunde werden nicht nur unter grausamen Bedingungen transportiert, sie werden vor ihrer eigentlichen Tötung in Vietnam erst zwangsgefüttert (jeder kennt die schrecklichen Bilder noch von den gestopften Gänsen) um mehr Profit zu erzielen, denn die Hunde werden nach Gewicht verkauft, dann werden sie stundenlang geschlagen und gequält, um dem Aberglauben das Fleisch werde dadurch zarter Genüge zu tun, um dann letztendlich lebendig gehäutet und getötet zu werden. Uns geht es vor allem darum, Hunden, die aus diesen Transporten beschlagnahmt wurden und die dort in sogenannten Auffangstationen in Nakorn Phanom (derzeit dort 1500 Hunde) und Khemmarat (dort ebenfalls 1500 Hunden) leben, zu helfen: Mit Nahrung, mit medizinischer Versorgung und - wenn möglich - mit einem neuen Zuhause.

Anders als in Thailand ist der Verzehr von Hunden in Vietnam nicht verpönt. Schmuggler bekommen nach Angaben einer Zeitung bis zu 23 Euro pro Tier.

Wir möchten Bitter Brownie (hier bei Facebook auch unter diesem Namen zu finden) unterstützen. Khun Bee oder nur Bee genannt ist eine Privatperson, die ihre gesamte Freizeit in den letzten Monaten dafür geopfert hat, den Hunden in den beiden Lagern zu helfen. Sie reist jedes Wochenende 700 km von Bangkok nach Nakorn oder Kemmarath um mit Freunden zu helfen die Hunde zu Impfen, entwurmen, mit Nahrung zu versorgen, Fotos zu machen um Familien für die Hunde zu finden und tut was sie nur kann.

Hier ein Bericht vom Besuch vor Ort im Dezember 2012: http://www.hundefleischhandel-thailand.de/wir-im-lager-dez2012.html

Damit sie diese wertvolle Arbeit auch weiterhin machen kann bitten wir Euch alle uns zu helfen, damit Bee den Hunden helfen kann:

Paypal: Tierhilfe-KowaNeu e.V. -> unter "Hinweis" unbedingt bitte Thailand angeben!

Spendenkonto:
Tierhilfe KowaNeu e.V.
Volksbank Unna / Zwgnl. Dortmund
Verwendungszweck: Thailand (bitte unbedingt immer angeben!)
Konto: 6505005000
BLZ: 44160014

Für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE19441600146505005000
BIC.: GENODEM1DOR

Als gemeinnützig anerkannt beim Finanzamt Dortmund/Unna Steuernummer 316 / 5928 / 1813

Dringend! Für die Behandlungen der Hunde in Thailand bitten wir um folgende Materialspenden:

Ulrike Brunner Dezember 2012 - An alle Tierärzte und Tierkliniken!! Wir bräuchten ganz dringend Operationsbestecke (Es müssen keine neuen OP Bestecke sein, sondern gern auch alte!) für unsere 1500 Hunde im Lager Khemmarat in Thailand. Ebenso brauchen wir Medikamente Entwurmungstabletten, Zeckenmittel, Handschuhe etc.
Wer kann uns damit bitte helfen? Die Hunde brauchen dringend medizinische Hilfe - einen Tierarzt haben wir schon, aber alles andere fehlt noch. Vielen lieben Dank!

Sachspenden können an folgende Adresse geschickt werden:

Ulrike Brunner
Holbeinstr.16
69469 Weinheim

Sachen, die vor Ort besorgt/gekauft werden müssen:

* 1 OP-Tisch, 2 Stühle, 1 Schrank, 1 Abfalleimer, 1 gute Lampe
* Material für Gehege incl. Zaunelemente
* Dach
* Liegeflächen

Außerdem wird noch folgendes benötigt:

Autoklave (funktioniert dann mit destilliertem Wasser)
Stethoskop für Kleintiere oder Babys
Otoskop + feste oder Einmalaufsätze
Ophthalmoskop
Objektträger
Objektplättchen
Öl um sich unterm Mikroskop das Blut anzuschauen
Zählkammer für Leukozytenzählung
Copro-Kit
Flotationslösung
Serumrörchen
EDTA-Rörchen
Krallenschere
Flohkämme
Zeckenzangen, -haken
Gewebeklebeband
Leukoplast, Hansaplast
Sterile Tupfer
Sterile Mullkompressen
Elastische Mullbinden
Braunülen
Kanülen (alle Größen)
Spritzen (2 ml, 5 ml, 10 ml, 20 ml)
Braunol , Rebohexanid o. andere Wunddesinfektionsmittel
Blauspray
Watte
Rolta Wattebinden
Selbstklebende Fixierbinden
Schirme für Hunde in allen Größen
Maulkörbe in allen Größen (sind nur für die Behandlung von sehr ängstlichen Hunden gedacht)
Stronghold / Spot on für Hunde (alle Gewichtsklassen, für Welpen)
Advocate / Spot on für Hunde (alle Gewichtsklassen)
Frontline Combo/ Spot on für Hunde
Frontline Spray
Scalibor Halsbänder (beide Größen)
Ectodex zur Wasch und Badebehandlung
Feuchttücher für die Ohren
Ohrenreiniger (basisch und sauer)
Easotic (Virbac) für Otitis externa
Vulnurgel
Augenreiniger (Dr. Albrecht)
Posifenicol C 1% Augensalbe (antibiotisch)
Floxal Augensalbe (antibiotisch)
Fluorescin-Tropfen für die Augen
Elektrolytlösungen (geschmacklos, in jeder Apotheke erhältlich)
Carbesia (Wirkstoff: Imidocarb (bei Babesien))
Doxicyclin (Antibiotikum)
Chloramphenicol-Spray (Antibiotikum)
Corneregel (als Salbe o. Flüssig erhältlich)
Schermaschine
2 Nierenschalen
Klarsichtfolie
Bepanthen
Infusionsbesteck
sterile Handschuhe
Adhäsionsspray
Panacur (Behandlung von Giardieninfektionen)
Buscopan Tabletten (gegen Übelkeit und Bauchschmerzen)
Cafortan (Vitamin-Konzentrat)
Ilon-Abzess-Salbe
Panolog

Material, was beim nächsten Flug mitgebracht werden könnte:

* OP-Besteck
* 1 Zentrifuge
* 1 Mikroskop
* ggf. Stirnlampen zum Operieren
* Benacellin
* Dectomax
* Ivermectin
* Catosal
* Nutri cal (gerne auch ein No-Name-Präparat )
* jegliche Art von Aufbau- /Knochenpräparaten
* Vitamintabletten
* Tapes
* Drontal
* Prazivet
* Staupe Schnelltest
* Nutri Cal
* alles an Vitaminen und Aufbaupräperate
OP Besteck Bedarf
OP-Kit für kleine Tiere.
Einweg Papierzange/Pinzette .. 6 "4 Nr.
Arterienklemme gerade 6 ".. 4
Arterienklemme/zange 6 ".. 4
Schere gerade 5 "..
2 Schere gebogenen 5 "..
2 Schere abgewinkelt 6 "..
2 B. P. Griff oder Drücker Nr. 3 ...
2 B. P. Griff oder Drücker 4 ..
2 Mauszähne Schere.
4 Nadelhalter ..
2 Nadeln ..
Traumatische geraden und gebogenen Nr. 8, 10, 12, 14 zwei jeweils ein Paket.
Atraumatische geraden und gebogenen .. Nr.8, 10, 12, 14 zwei jeweils ein Paket.
Knebel für Hunde ..
4 Zungenzange ..
4 Katheter für Hündinnen S. S.
4 Seidenfaden Rolle ..
5 Chromic Katze gut .. Nr.2 und 3 ...
10 Pakete je. Scissor für Stich Entfernen ..
4 Kornzange ...
6 Vaginal Spekulum mit Blinklichthalter ..
2 Darmklammern ..
4 Tooth Extractor ..
B. P. Blades .. (Skalpellklingen) .. . 10, 12, 15, 20, 24, 25 ...
10 je. Chrom .. Nr.2 und 3 ...
10 je Pakete Schere um Nähte zu entfernen Entfernen ..
4 Abdicht Pinzette ...
6 Vaginal Spekulum mit Blinklichthalter
2 Darmklammern ..
4 Zahnzange zum Zähne ziehen
B. P. Klinge ... (Skalpellklingen) .. je Nr. 10, 12, 15, 20, 24, 25 ... 0


Anne Fünfstück
1. Vorsitzende
Tierhilfsnetzwerk Europa e.V.
www.tierhilfsnetzwerk-europa.de

Und so könnte es sein …

Die drei Welpen der blinden Samy, gerettet und in liebevoller Obhut von Frank Seidel, Anderland e.V. (zu dem das halbe Bein im Hintergrund gehört).
Samy wurde völlig außerplanmäßig ausgerechnet in unserem  Kastrationszentrum im bulgarischen Bansko begattet – vermutlich vom Hund unseres Tierarztes!
Mutter und Kinder warten noch auf gute Plätze. Eins der Kleinen sollte bei der blinden Samy bleiben und mit ihr gemeinsam vermittelt werden.

Kontakt: anderland(at)email.de

Wir drücken alle Pfoten und Daumen…

Nela, Sweetie und Barbara

© Manuela Liebler

20.12.2012

Liebe Freundinnen und Freunde,
das neue Tierschutzgesetz ist ein Skandal!
Bitte bei den kommenden Wahlen den Verantwortlichen die Quittung präsentieren!

Vier Pfoten e. V.

Desaster für den deutschen Tierschutz /VIER PFOTEN kritisiert neues Tierschutzgesetz scharf
14.12.2012

Der Bundestag hat gestern Nacht mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet und damit ein klares Zeichen gegen den Tierschutz gesetzt. Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN, sagt: „Das neue Gesetz ist ein Desaster für den Tierschutz. Zugunsten der Profitinteressen einzelner Gruppen nimmt Schwarz-Gelb millionenfaches Tierleid in Kauf. Das Tierschutzgesetz ist so beschämend für Deutschland, dass es seinen Namen nicht verdient. Es sollte umbenannt werden in Tierqualgesetz“.
Laut dem neuen Gesetz soll ein Verbot einzelner Wildtierarten im Zirkus nur dann erwogen werden, wenn die Tiere unter „erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden“ gehalten oder befördert werden. Dr. Martina Stephany: „Damit toleriert die Regierung stillschweigend, dass viele Wildtiere im Zirkus nicht annähernd artgerecht gehalten werden. Die Formulierung ist im Vergleich zum alten Tierschutzgesetz ein Rückschritt.“ Auch die Möglichkeiten neuer EU-Vorgaben zur Reduzierung von Tierversuchen, wurden in der Novelle nicht ausgeschöpft. So gibt es nach wie vor die Möglichkeit, Versuche an Menschenaffen durchzuführen. Der Schenkelbrand von Pferden bleibt weiter erlaubt, Qualzuchten werden nicht konsequent verboten und die Kastration von Ferkeln darf – obwohl es bereits praxisreife Alternativen gibt – noch bis 2019 ohne Betäubung durchgeführt werden.
Der ursprüngliche Entwurf von Landwirtschaftsministerin Aigner enthielt immerhin ein paar konkrete Verbesserungsvorschläge. Doch davon ist nach den Beratungen der Regierungsfraktionen kaum etwas übrig geblieben, so dass die Novelle als Kniefall vor dem Lobbydruck aus Landwirtschaft, Pharmaindustrie, Zirkus- und Pferdebranche bewertet werden muss. Kampagnenleiterin Martina Stephany sagt: „Das Staatsziel Tierschutz wurde klar verfehlt. Die stets von Aigner betonte Führungsrolle Deutschlands in Sachen Tierschutz in der EU ist eine Farce.“
In der Nacht zu Freitag stimmte das Parlament der Reform zu. Als nächstes muss der Bundesrat dem Gesetz zustimmen – oder aber den Vermittlungsausschuss anrufen. VIER PFOTEN appelliert an die Bundesländer, ein klares Signal für mehr Tierschutz zu geben und der Novelle im Bundesrat ihre Zustimmung zu verweigern.

Weihnachtsgänse werden hunderte Kilometer durch Europa transportiert / VIER PFOTEN warnt vor Gänsefleisch der Marke Cedrob "Krakauer Land"
13.12.2012

In deutschen Supermärkten wird zur Weihnachtszeit Fleisch von ungarischen Gänsen verkauft, die zuvor über 500 Kilometer auf Tiertransporten durch Europa gekarrt wurden. Wie die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN am 14. Dezember in der Sendung „Der Vorkoster“ im WDR enthüllt hat, ist das Leiden der Gänse unnötig – denn von zahlreichen Farmen ist der nächste Schlachthof nur knapp 30 Minuten entfernt. Bei den LKW-Transporten sind die Tiere teilweise bei extremer Sommerhitze ohne Wasser in enge Kisten gesperrt, und das für Fahrten bis zu zehn Stunden. VIER PFOTEN fordert die Firma Cedrob, bekannt durch die Marke „Krakauer Land“ dazu auf, die extrem langen Tiertransporte umgehend zu stoppen.…
...Tierliebe Verbraucher werden gebeten, das Gänsefleisch der Marke Cedrob „Krakauer Land“ solange nicht zu kaufen, bis die Firma die Tiertransporte gestoppt hat. Dr. Martina Stephany: „Probieren Sie doch zur Weihnachtszeit auch einmal vegetarische oder vegane Festtagsmenüs aus. Aus Nüssen, Saitan oder Tempeh lassen sich leckere Festtagsbraten zaubern, für die keine Gans leiden musste.“ Rezepte für pflanzlichen Gänsebraten gibt es z.B. im Internet.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/kampagnen/nutztiere/gaense-enten/

Albert-Schweitzer-Stiftung

Ernährungstipps: Eier - die Erste
07.12.2012

In unseren ersten Newslettern haben wir Ihnen aufgezeigt, welche Alternativen zu Fleisch Ihnen zur Verfügung stehen, um einen ersten großen Schritt hin zu einer tierfreundlichen Ernährung zu gehen. Angesichts des großen Tierleids, das bei der »Produktion« von Eiern unabhängig von der Haltungsform entsteht, möchten wir Ihnen heute sowie im nächsten Newsletter zeigen, wie leicht es ist, in einem nächsten tierfreundlichen Schritt Eier in der alltäglichen Küche zu ersetzen. Beginnen möchten wir jedoch zunächst mit einigen Hintergrunddetails.

Hintergrund 1 - männliche Küken
Wussten Sie, dass aus befruchteten Eiern jeweils 50% männliche und weibliche Küken schlüpfen? Haben Sie sich schon mal gefragt, warum man trotzdem immer nur Legehennen aber fast nie Hähne sieht? Das liegt daran, dass die Brüder der Legehennen direkt nach dem Schlüpfen getötet werden. Als Angehörige einer auf »Legeleistung« gezüchteten Rasse wachsen sie nämlich viel zu langsam, als dass sie für die Mast geeignet wären. Daher werden sie entweder bei vollem Bewusstsein in große Schredder geworfen oder sie werden vergast. Mehr dazu erfahren Sie auf www.wegwerfküken.de.

Hintergrund 2 - Legehennen
Haben Sie mal gehört, dass die Käfighaltung in Deutschland inzwischen verboten ist? Das stimmt leider nicht: Es gibt jetzt neue »Kleingruppen«-Käfige, in die nun nicht mehr vier oder fünf, sondern 60 Legehennen gezwängt werden. Das Platzangebot in den Käfigen hat sich nur unwesentlich erhöht und die jetzt vorgeschriebenen Gestaltungselemente haben ihren Namen nicht verdient. Mehr dazu: http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/analysen/kleingruppenhaltung-faq

Auch in der Boden- und Freilandhaltung geht man nicht zimperlich mit den Tieren um: Nach dem Schlüpfen werden Ihnen die Schnabelspitzen amputiert, was dauerhafte Schmerzen verursacht. Warum man das tut? Weil die Bedingungen in diesen angeblich tierfreundlichen Haltungsformen so schlecht sind, dass sich die Tiere vor Stress gegenseitig blutig picken würden. Unsere Kampagne zur Abschaffung des Schnabelkürzens macht zwar Fortschritte, doch auf absehbare Zeit wird das Schnabelkürzen nicht beendet werden.

Und was ist mit der Biohaltung? Leider ist auch sie viel schlechter als ihr Ruf. Ausführliche Infos und Videos finden Sie hier: http://www.biowahrheit.de/inhalt/eier.htm

Wie Sie sehen, gibt es gute Gründe dafür, weniger oder am besten gar keine Eier mehr zu konsumieren. Und das ist viel leichter als man denkt. Hier einige erste Tipps:

Ei-Alternativen zum Backen
Für viele Rezepte, in denen Eier vorrangig aufgrund ihres bindenden Effekts eingesetzt werden, bieten sich mehrere Alternativen an: So können Sie ein Ei etwa leicht durch 1 EL Stärkemehl, wie z.B. Kartoffel-, Mais- oder Sojamehl, das sie mit 1-2 Löffeln Wasser verrühren, ersetzen. Daneben eignen sich auch eine halbe reife Banane oder drei Löffel Apfelmus (besonders für feuchte Teige, wie z.B. einem Teig für Muffins) oder aber auch ein Mix aus 1-2 EL gemahlenem Leinsamen und 3 EL Wasser (für herzhaftes Gebäck oder auch für eihaltige Brotsorten), um jeweils ein Ei zu ersetzen. Um einen treibenden Effekt (zum Auflockern des Teigs) hervorzurufen, können Sie Ihrem Teig zu den hier genannten Alternativen noch jeweils einen halben bis ganzen TL Backpulver hinzufügen (zusätzlich zu dem im Rezept vielleicht ohnehin schon vorgesehenen Backpulver). Im Reformhaus oder auch im Internet bekommen Sie darüber hinaus auch fertige Ei-Ersatzprodukte, die sich gerade auch für Rezepte, in denen Ei-Schnee verlangt wird, prima verwenden lassen.

Generelle Tipps:
Da Eier im Teig nicht nur als Binde- und Triebmittel wirken, sondern dem Teig auch Flüssigkeit hinzufügen, sollten Sie beim Weglassen von Eiern immer genau auf die Konsistenz des von Ihnen verarbeitenden Teigs achten und nötigenfalls mehr Flüssigkeit (Wasser, Öl, Sojamilch) hinzugeben. Bei Rezepten, die nur ein bis zwei Eier verlangen, können Sie die Eier übrigens meist auch einfach komplett weglassen.
Sie möchten nun am liebsten gleich damit starten, eifrei zu backen? Dann versuchen Sie sich doch mal an diesen zwei einfach und leckeren Rezepten (http://suite101.de/article/moehrenkuchen-und-bananenkuchen-vegan-a52030) für die Sie nur wenige Zutaten benötigen.
Im nächsten Newsletter geht es weiter mit Rezepten, die ganz ohne Ei und andere Produkte auskommen, für die Tiere leiden müssen.

Rettet den Regenwald e. V.

„Der Ökoschwindel - Die Legende vom sauberen Biosprit“
05.12.2012

„Biosprit - vielen gilt er als ein Mittel zum besseren Klimaschutz. Doch bereits vor zwei Jahren berichtete Kontrovers darüber, dass die Förderung dieses Treibstoffs für eine unglaubliche Ökokatastrophe verantwortlich ist: In Asien wird für den Anbau von Palmölplantagen großflächig Urwald zerstört."
Auf dem Weltklimagipfel wird wieder einmal diskutiert, wie die Erderwärmung gestoppt werden kann. Doch ist die Politik auf dem richtigen Weg? Kontrovers-Extra über Symbolpolitik und Umweltzerstörung unter dem Deckmantel des Klimaschutzes.

Hier Bericht ansehen: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/121205-kontrovers-biosprit-104.html

Wenn Sie noch nicht unterschrieben haben, können Sie hier weiterhin gegen E10 bei unserer Protestaktion unterschreiben:
https://www.regenwald.org/aktion/892/agrosprit-sofort-stoppen

Ein Geschenk für die Natur
09.12.2012

„Unsere Bergwälder sind die Heimat Tausender verschiedener Tiere und Pflanzen“, schreibt Carlos Zorilla von der ecuadorianischen Umweltgruppe DECOIN. „Dass wir diese einzigartigen Lebensräume bis heute vor dem Bergbau bewahren konnten, verdanken wir ganz besonders Rettet den Regenwald. Mit euren Spenden haben wir schon 3.000 Hektar Wald gekauft und unter Schutz gestellt. Dies ist die beste Strategie, die Gold- und Kupferminen in unserer Heimat zu verhindern.“
Die Bergregenwälder des Intag im Norden Ecuadors gehören zu den artenreichsten Ökoregionen der Erde. Ebenso reich ist diese Andenlandschaft an Bodenschätzen. Bergbaufirmen wollen sie schon seit vielen Jahren ausbeuten, doch die Bauern haben mit ihrem starken Zusammenhalt bis heute jedes Unternehmen vertrieben.
Rettet den Regenwald unterstützt die Bevölkerung seit langer Zeit mit Protestaktionen und Spenden. Mit dem Geld haben unsere Partner von DECOIN unterschiedlich große Waldflächen gekauft, die die Dorfbewohner gemeinsam verteidigen und beschützen. 40 Gemeinden konnten mit dem Wald auch ihre wertvollen Trinkwasserquellen erhalten. Mit kommunalen Projekten wie Ökotourismus und dem Anbau von Bio-Kaffee haben sie sich eine zusätzliche Lebensgrundlage geschaffen.
„Wir werden niemals zulassen, dass ökonomische Interessen unsere Natur zerstören“, sagt Carlos Zorilla. „Alle sollen wissen, dass wir unsere Natur verteidigen werden."

Machen Sie dem Regenwald ein Geschenk: Schon mit fünf Euro tragen Sie dazu bei, dass die Intag-Bewohner 100 Quadratmeter Wald kaufen und schützen können:
http://www.regenwald.org/spende/114


Oder überraschen Sie Familie und Freunde mit einer Regenwaldurkunde: Ab einer Spende von 20 Euro schicken wir Ihnen das Motiv Ihrer Wahl zu - versehen mit den gewünschten Namen. Hier finden Sie unsere Urkunden: www.regenwald.org/spende/urkunden

Schweiz-China: Freihandel mit illegalem Tropenholz
14.12.2012

Die Schweiz verhandelt mit China über ein Freihandelsabkommen. Das geplante Vertragswerk soll Im- und Exportbeschränkungen und Zölle abbauen und damit den Austausch von Rohstoffen und Waren erleichtern und verbilligen. Allerdings sind bei chinesischen Produkten nicht nur Menschenrechtsverletzungen, Zwangsarbeit und Umweltgifte ein großes Problem, sondern auch die Regenwaldrodung. Neben Möbeln und Parkettböden enthalten auch Kunsthandwerksartikel, Haushaltsutensilien, Spielzeuge und Bücher aus China häufig Tropenholz.
Um den Bedarf zu decken, roden chinesische Firmen die Regenwälder rund um den Äquator. Zwei neue Untersuchungen, eine von Umweltschützern, die andere von Interpol und der UNO, beweisen: China ist der weltweit größte Importeur illegal geschlagener Hölzer. Mit dem geraubten Tropenholz lassen sich günstig Produkte herstellen, die dann verarbeitet zu Industrieprodukten in alle Welt verschifft werden.
Die einmaligen tropischen Ökosysteme, deren Biodiversität und Einwohner werden dafür vernichtet und verelenden.
Mit einem Freihandelsabkommen würde sich die Schweizer Regierung zum Komplizen der chinesischen Tropenholzindustrie machen.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Protestaktion an die Schweizer Politiker:
https://www.regenwald.org/aktion/899?ref=nl&mt=1493

Vegetarierbund Deutschland e. V.

Warnhinweise "nicht vegetarisch"
09.12.2012

Was in der EU-Metropole Brüssel geschieht, wird für vegetarisch lebende Menschen immer wichtiger. Seit 2009 setzt sich der VEBU für die Bestimmung und den Schutz der Begriffe "vegetarisch" und "vegan" auch auf europäischer Ebene ein - mit Erfolg! Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen...
Weiter lesen: http://www.vebu.de/vebu/ueber-uns/veggie-lobby/1490-warnhinweise-nicht-vegetarisch?utm_source=newsletter12-12-09&utm_medium=email&utm_campaign=warnhinweise

Veggies erkranken seltener an Krebs
09.12.2012

Aktuell wurden neue Ergebnisse aus der Adventist Health Study 2 veröffentlicht. Dafür wurden die Daten von über 69.000 Teilnehmern erfasst und auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der praktizierten Ernährungsweise und dem Auftreten von Krebs untersucht.
Weiter lesen: http://www.vebu.de/aktuelles/news/1494-veggies-erkranken-seltener-an-krebs?utm_source=newsletter12-12-09&utm_medium=email&utm_campaign=krebspraevention

Zusatzausbildung zum Veggie-Koch in greifbarer Nähe
09.12.2012

Unkreative vegetarische Gerichte in Restaurants und Kantinen sollen der Vergangenheit angehören. Deshalb wollen wir eine Zusatzausbildung zum "Vegetarischen Koch" ermöglichen und brauchen dabei Ihre Hilfe!
Weiter lesen: http://www.vebu.de/aktuelles/news/1493-zusatzausbildung-zum-vegetarischen-koch-in-greifbarer-naehe?utm_source=newsletter12-12-09&utm_medium=email&utm_campaign=kochausbildung

Change.org

Friedensnobelpreis
10.12.2012

Heute wird in Oslo der Friedensnobelpreis an die EU verliehen. Um auf das Schicksal des einzigen Nobelpreisträgers der Welt, der im Gefängnis sitzt, aufmerksam zu machen, hat Erzbischof Tutu eine weltweite Petition für die Freilassung von Liu Xiaobo gestartet. Fast 300.000 Menschen unterstützen ihn, Sie auch?
Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Friedensnobelpreisträger eine Petition auf Change.org startet - doch genau das ist gerade passiert.
Erzbischof Desmond Tutu, der 1984 für seinen Kampf gegen die Apartheid in Südafrika den Friedensnobelpreis erhielt, hat eine Petition für die Befreiung des einzigen inhaftierten Nobelpreisträgers der Welt gestartet - Liu Xiaobo.
2010 wurde Liu Xiaobo für seinen „langjährigen und friedlichen Einsatz für mehr Grundrechte in China“ mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er verbüßt eine 11-jährige Haftstrafe, weil er einen Brief mit der Forderung nach mehr Demokratie und Freiheit in China veröffentlichte.
Gemeinsam mit 133 weiteren Nobelpreisträgern fordert Erzbischof Tutu Chinas kommenden Staatspräsidenten Xi Jinping auf, den Nobelpreisträger Liu Xiaobo unverzüglich und bedingungslos frei zu lassen.

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie seine Petition auf Change.org:
https://www.change.org/de/Petitionen/k%C3%BCnftiger-pr%C3%A4sident-chinas-xi-jinping-lassen-sie-nobelpreistr%C3%A4ger-liu-xiaobo-und-seine-ehefrau-liu-xia-frei?alert_id=TeRwfmNdLG_zfinytKcpq&utm_campaign=15015&utm_medium=email&utm_source=action_alert

Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie die E-Mail gerne an Ihre Freunde weiter.

Alle 10 Jahre geht die politische Macht von der amtierenden Regierung auf eine neue Führungsgeneration über. Vor einigen Wochen wurde Xi Jinping zum Nachfolger des ehemaligen Präsidenten Hu Jintao bestimmt. Erzbischof Tutu glaubt, dass dies eine historische Chance für die Freilassung Liu Xiaobos ist, da das Machtgefüge Chinas in Bewegung ist.
Vergangenes Jahr konnte eine weltweite Protestwelle, u.a. auf Change.org, die chinesische Regierung überzeugen, den inhaftierten Künstler Ai Weiwei freizulassen. Erzbischof Tutu glaubt fest daran, dass wir auch Liu Xiaobo durch eine weltweite Protestbewegung helfen können.

Ärzte gegen Tierversuche e. V.

Vernichtendes Urteil in Bremen: Affenqual geht weiter
11.12.2012

Erschütternd: Affenhirnforscher Andreas Kreiter darf weiterhin grausame und medizinisch irrelevante Experimente an Primaten durchführen.
Mehr: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/1069-11-dezember-2012.html

Briefaktion: Schreiben Sie an die Medien und bedanken Sie sich bei der Bremer Gesundheitsbehörde für das jahrelange Engagement gegen die grausamen Affenversuche.
Zur Aktion: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/1070

Ratten mit kochendem Wasser verbrüht
06.12.2012

Zum Internationalen Tierrechtstag machen die Ärzte gegen Tierversuche auf millionenfaches Tierleid in deutschen Laboren aufmerksam.
Mehr: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/1065-6-dezember-2012.html

Sport hilft bei Übergewicht
12.12.2012

... und andere Weisheiten aus der Tierversuchsforschung 50 neue Beschreibungen in unserer Datenbank (hier abfragen: http://www.datenbank-tierversuche.de/) belegen erneut den Unsinn der Tierversuche.
Mehr: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/component/content/article/20-neuigkeiten/1063-sport-hilft-bei-uebergewicht-.html